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Rund 400 Bürgerinnen und Bürger haben sich am 23. September zu einer stillen Solidaritätsbekundung vor der Synagoge in der Potthofstraße versammelt, um ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. (Foto: Stadt Hagen)

Rund 400 Hagenerinnen und Hagener nehmen an der Solidaritätsbekundung vor der Synagoge teil

23. September 2021 – „In dieser Stadt ist kein Platz für Antisemitismus oder Ausgrenzung. Ich danke Ihnen, dass Sie so zahlreich dem Aufruf gefolgt sind“, so Oberbürgermeister Erik O. Schulz. Rund 400 Bürgerinnen und Bürger haben sich heute zu einer stillen Solidaritätsbekundung vor der Synagoge in der Potthofstraße versammelt, um ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. Die vermeintliche Anschlagplanung auf die Synagoge und die damit verbundenen, zwingend notwendigen Einsätze vieler Sicherheitskräfte haben die Menschen in der Volmestadt zutiefst erschüttert. Gemeinsam haben die Hagenerinnen und Hagener bei der heutigen Solidaritätsbekundung ein wichtiges Zeichen zur Unterstützung der jüdischen Gemeinde in Hagen gesetzt.


In Absprache mit Hagay Feldheim, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Hagen, hatte Oberbürgermeister Erik O. Schulz die Mitglieder des Rates, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung und die Bürgerinnen und Bürger zu der 15-minütigen stillen Solidaritätsbekundung aufgerufen.