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Ukraine-Krieg: Zahl der Geflüchteten in Hagen steigt; Stadthalle wird Notunterkunft

11. März 2022 – Die Zahl der in Hagen angekommenen Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine flüchten mussten, steigt: Der eingerichtete Infopoint der Stadt Hagen hat bislang 460 Menschen registriert und beraten. Über 150 Geflüchtete hat die Stadtverwaltung in den vergangenen Tagen untergebracht. „Wir rechnen am Wochenende damit, die Belegung der Notunterkunft in der Karl-Adam-Halle auszuschöpfen“, sagt Natalia Keller, Fachbereichsleitung Integration, Zuwanderung und Wohnraumsicherung. „Daher richten wir kurzfristig eine zweite Notunterkunft im Sinfonium in der Stadthalle ein. Hier können 100 weitere Personen unterkommen.“ Die Sporthalle Damsheide wird ebenfalls als mögliche Notunterkunft in der kommenden Woche anvisiert.


Längerfristige Unterbringung in Wohnungen

Längerfristig bringt die Stadt Hagen die geflüchteten Menschen in Wohnungen unter und stellt sich zu diesem Zweck derzeit zweigleisig auf: Einerseits gibt es eine Kooperation mit den Hagener Wohnungsgesellschaften, andererseits wird die Stadtverwaltung auch private Wohnungen anmieten. Es gehen zahlreiche Angebote von engagierten Hagenerinnen und Hagenern ein, die Wohnraum anbieten. Die Sichtung der Angebote, die Überprüfung des Wohnraums und somit eine Rückmeldung seitens der Stadt Hagen werden einige Zeit in Anspruch nehmen.


Informationen für Geflüchtete und Hagenerinnen und Hagener, die helfen möchten, stehen mehrsprachig auf www.hagen.de/ukraine-hilfe zur Verfügung.