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Aktionen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

26. April 2022 – Um sich für eine inklusive Gesellschaft einzusetzen und für das Thema Barrierefreiheit zu sensibilisieren, lädt die AG Partizipation am Dienstag, 3. Mai, zu zwei Veranstaltungen ein. Von 14 bis 16 Uhr findet auf dem Friedrich-Ebert-Platz eine Ausstellung von Fotos über verschiedene Arten von Barrieren für behinderte Menschen statt. Am Abend folgt im Rahmen des politischen Stammtisches für Menschen mit Behinderung ab 18 Uhr in der Cafeteria Ma(h)lzeit, Bergstraße 81, eine Diskussion mit Betroffenen.


Im Aktionszeitraum vom 23. April bis zum 8. Mai finden jedes Jahr deutschlandweit mehr als 600 verschiedene Aktionen und Projekte zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt. Damit Mobilität für Menschen mit und ohne Behinderung in gleichem Maße möglich wird, möchte die AG Partizipation im Rahmen des Tages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung zu einem lauten Protest aufrufen. Mit dem Motto „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel“ soll das Thema mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für diese Themen ist enorm wichtig: Denn Menschen, die selbst keine Behinderung haben, sind sich vieler Barrieren oft gar nicht bewusst. Jede dieser Barrieren verhindert die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Der Protesttag ist ein Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger, Menschen mit Behinderung dabei zu unterstützen, sich für ihre Rechte einzusetzen. Die Aktion Mensch koordiniert das Engagement und stellt Förder- sowie Aktionsmittel zur Verfügung. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Telefon 02331/207-3554 oder per E-Mail an friedrich.schmidt@stadt-hagen.de


Die AG Partizipation besteht seit 2015 und ist ein Zusammenschluss von Menschen mit Behinderung, Vertretern verschiedener Dienste und Einrichtungen sowie städtischen Mitarbeitern. Ihr Ziel ist es, Wege zu finden, die Anliegen von Menschen mit Behinderungen in die politischen Entscheidungsprozesse einzubringen. In diesem Zusammenhang bildete sich ein politischer Stammtisch, welcher sich an jedem ersten Dienstag des Monats trifft. An diesem Treffen nehmen regelmäßig 15 bis 40 Personen teil.