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v.l.: Erik O. Schulz feiert gemeinsam mit Barbara Prokscha, Veronika Hennig, Viktoria Hennig und Franziska Hennig sowie Dr. Josef Bücker die Vergabe des Ersten Bürgerpreises der Stadt Hagen. (Foto: Charlien Schmitt/Stadt Hagen)

Verleihung des Ersten Bürgerpreises 2021 der Stadt Hagen

12. Mai 2022 – Barbara Prokscha: So heißt die Gewinnerin des Ersten Bürgerpreises 2021 der Stadt Hagen. In der Sitzung des Rates der Stadt Hagen verliehen Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Dr. Josef Bücker (Vorsitzender des Ausschusses für Bürgeranregungen und Bürgerbeteiligung) den Preis an die Ideengeberin Barbara Prokscha, die im Rahmen des Hagener Bürgerpreises 2021 das Projekt „Würdigung des ehrenamtlichen Engagements der Bücherei St. Elisabeth“ vorschlug.


Gewinnerin teilt Preisgeld

Barbara Prokscha war auf die Auslobung des Bürgerpreises durch einen Zeitungsartikel aufmerksam geworden: „Als ich las, dass positive Anregungen und Ideen aus der Bürgerschaft gesammelt werden, musste ich sofort an die rund 20 ehrenamtlich beschäftigten Damen der Bücherei St. Elisabeth denken. Ihr Engagement kommt so vielen Menschen zugute, vor allen Dingen den vielen Kindern, die dort sogar Leseförderung erhalten. Alle Ehrenamtlerinnen sind sehr nett, hilfsbereit und begrüßen die Büchereinutzerinnen und -nutzer immer mit einem Lächeln.“ Die Preisträgerin freute sich sehr über die Würdigung und schlug spontan vor, die Hälfte des Preisgeldes in Höhe von insgesamt 250 Euro der Bücherei St. Elisabeth zur Verfügung zu stellen.


Preisgeld fließt in Sprachbücher

Stellvertretend für alle ehrenamtlich engagierten Mitarbeiterinnen der katholischen Bücherei St. Elisabeth nahm Veronika Hennig das Preisgeld gerne entgegen: „Wir waren völlig überrascht von der Nachricht und haben nicht gewusst, dass die Arbeit des ehrenamtlichen Teams einer der Vorschläge war, über die in diesem Jahr vom Rat der Stadt Hagen abgestimmt wurde. Eine tolle Würdigung unserer Arbeit, für die wir uns im Namen unserer Mitarbeiterinnen ganz herzlich bei allen Beteiligten bedanken möchten. Angesichts der aktuellen Situation möchte die Bücherei das erhaltene Preisgeld in die Anschaffung von Büchern investieren, die Deutsch als Fremdsprache behandeln. Hiermit soll vor allem auf den akuten Zustrom von Geflüchteten aus der Ukraine eingegangen und ein Angebot geschaffen werden.“


Die Bücherei St. Elisabeth bietet sei über 90 Jahren in der Scharnhorststraße 27 im Hochschulviertel ein stets aktuelles Angebot. Längst finden sich neben Büchern und Zeitschriften für alle Altersklassen auch Gesellschaftsspiele, Hörbücher, Filme, Tonies, Tiptoi und Konsolenspiele. Mit über 6.000 Medien zeichnet sich die Bücherei St. Elisabeth als eine der großen kirchlichen und ausschließlich ehrenamtlich geführten Büchereien aus und leistet als Kooperationspartner für naheliegende Grundschulen und deren offene Ganztagsbetreuungen, sowie Kindergärten und -tagesstätten einen wichtigen Beitrag zum Erwerb von Lesebildung und -kompetenz.


Jetzt mitmachen – Vorschläge für 2022 gesucht

Auch für die Auslobung des kommenden Bürgerpreises werden wieder zahlreiche positive Ideen und Anregungen aus der Bürgerschaft gesucht, die neu, konstruktiv und praktisch umsetzbar sind und zur Verbesserung der allgemeinen Situation in Hagen dienen. Gesammelt werden die Anregungen in der Geschäftsstelle des Ausschusses für Bürgeranregungen und Bürgerbeteiligung, Postfach 42 49, 58042 Hagen, entweder per E-Mail an Bibiane.Stein-Majewski@stadt-hagen.de oder unter Telefon 02331/207-2596.