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Die Kolleginnen und Kollegen des Hagener Ordungsamtes führen regelmäßig Kontrollen im Stadtgebiet durch. (Foto: Stadt Hagen)

Schwerpunktkontrollen: Ordnungsamt kontrolliert Radwegsicherung und weggeworfene Zigarettenreste

7. Juni 2022 – Sichere Radwege und ein sauberes Stadtbild: Mit diesem Ziel hat das Ordnungsamt der Stadt Hagen in der vergangenen Woche mehrere Schwerpunktkontrollen durchgeführt. Im Fokus der Kontrollen standen zum einen Fahrzeugführer, die ihre Fahrzeuge auf Radwegen abgestellt und diese somit für Fahrradfahrer blockiert haben. Zum anderen kontrollierten die Waste Watcher Personen, die ihre Zigaretten achtlos in den öffentlichen Raum werfen.


Radwegsicherung: Drei Verstöße

Die Überwachungskräfte des ruhenden Verkehrs kontrollierten die Radwege im Hagener Stadtgebiet unter anderem in der Augustastraße, Bergstraße, Körnerstraße, Rembergstraße und in der Grundschötteler Straße. Dabei ist es aus Sicht des Ordnungsamtes erfreulich, dass nur wenige Verstöße festgestellt wurden: Zwei Fahrzeuge blockierten den Radweg an der Grundschötteler Straße, ein Fahrzeug stand auf dem Radweg in der Augustastraße. Die Höhe der Bußgelder richtet sich nach dem bundeseinheitlichen Bußgeldkatalog. Dieser sah im November 2021 eine Erhöhung der Geldbuße für das Abstellen von Fahrzeugen auf Radwegen vor. So liegt das Bußgeld für bloßes Abstellen auf einem Radweg bei 55 Euro. Wird ein Fahrzeug dort länger als eine Stunde geparkt, erhöht sich die Geldbuße auf 70 Euro. Kommt es zu einer Behinderung, Gefährdung oder zu einem Unfall, zahlen Verursacher 80 bis 100 Euro und erhalten einen Punkt im Fahreignungsregister beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg.


Radwege dienen dem Schutz der Radfahrerinnen und Radfahrer und sollen den Radverkehr von dem fließenden Verkehr trennen, um Engstellen und Gefahrensituationen zu vermeiden. Blockieren Autos oder andere Fahrzeuge die Radwege, sind Radfahrerinnen und Radfahrer gezwungen, auf die Fahrbahn auszuweichen, was mit einer Gefahr für die Fahrradfahrenden verbunden ist. Das Ordnungsamt der Stadt Hagen plant, die Kontrollen zur Radwegsicherung fortzusetzen.


Achtlos weggeworfene Zigaretten: 15 Verursacher festgestellt

Bei der Schwerpunktkontrolle zu achtlos weggeworfenen Zigaretten überprüften die Waste Watcher die Bushaltestellen am Hauptbahnhof und die Bushaltestellen am Sparkassen-Karree. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren in zivil unterwegs und stellten 15 Verursacherinnen und Verursacher fest. Diese müssen nun mit einem Bußgeld in Höhe von 100 Euro zuzüglich Gebühren und Auslagen in Höhe von 28,50 Euro rechnen. Wird die Zigarette trotz Aufforderung nicht von der entsprechenden Person aufgehoben und korrekt entsorgt, kommt neben dem Bußgeld ein Gebührenbescheid in Höhe von 30 Euro für die Müllentsorgung hinzu. Das Team klärte die Betroffenen zudem darüber auf, dass achtlos weggeworfene Zigaretten nicht nur zu einem unsauberen Stadtbild beitragen, sondern auch eine Gefahr für das Grundwasser darstellen können. Ein einzelner Zigarettenstummel kann rund 1000 Liter Wasser mit Nikotin verseuchen und damit den Lebensraum für Mensch und Tier vergiften.


Ordnungsamt nimmt Hinweise entgegen

Bei den Waste Watchern handelt es sich um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Hagen sowie des Hagener Entsorgungsbetriebs (HEB), die gemeinsam im Stadtgebiet illegale Müllablagerungen sowie die Verursacher ermitteln. Hinweise und Mängel für die Waste Watcher nimmt das Ordnungsamt der Stadt Hagen über den Mängelmelder auf der Internetseite www.hagen.de, per E-Mail an ordnungsamt@stadt-hagen.de oder unter Telefon 02331/207-3333, 02331/207-4859 und 02331/207-4883 entgegen.