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Der Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz gibt Tipps für sommerliche Temperaturen. (Foto: Franziska Michels/Stadt Hagen)

Richtiges Verhalten bei Hitze: Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz informiert

14. Juni 2022 – Sommerliche Temperaturen über 30 Grad: Viele Hagenerinnen und Hagener blicken mit Vorfreude auf die kommenden Tage und Wochen. „Doch die steigenden Temperaturen können für viele Menschen zur Belastung werden“, sagt Dr. Anjali Scholten, Leiterin des Fachbereichs Gesundheit und Verbraucherschutz. „Aber mit einigen wichtigen Verhaltensregeln, Sonnencreme und ausreichend Wasser lässt sich der Sommer sicher genießen.“


Deutscher Wetterdienst warnt frühzeitig

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht von einer starken Wärmebelastung, wenn die gefühlte Temperatur an zwei Tagen hintereinander höher als 32 Grad ist und es zusätzlich nachts nur eine geringe Abkühlung gibt. Steigt die gefühlte Temperatur auf 38 Grad, spricht der DWD von einer extremen Wärmebelastung. Um frühzeitig Informationen über extreme Temperaturen und Hitzewellen zu erhalten, können Interessierte zum Beispiel den Newsletter des DWD abonnieren oder eine App auf ihrem Handy installieren. Informationen zu dem Newsletter sowie zum Herunterladen der WarnWetter-App des DWD erhalten Interessierte unter www.dwd.de oder direkt im Google Play Store und im App Store.


Worauf ist bei Hitze zu achten?

Der Deutsche Wetterdienst empfiehlt, während einer Hitzewelle drei Grundregeln zu beachten: Hitze meiden, die eigene Wohnung kühlen sowie den Körper kühl halten und auf eine ausreichende Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr achten. Hagenerinnen und Hagener sollten nicht in die direkte Sonne gehen und sich nachmittags nicht draußen aufhalten. Körperliche Aktivität im Freien sollte am besten in die frühen Morgenstunden verschoben werden. Der DWD empfiehlt außerdem, nur dann zu lüften, wenn es draußen kühler als drinnen ist. Tagsüber sollte direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden. Zusätzlich empfiehlt es sich, luftige und helle Kleidung sowie eine Kopfbedeckung tragen. Auch eine kühle Dusche oder ein kühles Bad können gegen die Hitze helfen. Besonders sollten Bürgerinnen und Bürger darauf achten, regelmäßig und ausreichend zu trinken.


Auf der Internetseite des DWD finden Interessierte die Broschüren „Klimawandel und Gesundheit – Tipps für sommerliche Hitze und Hitzewellen“ sowie „Alter und Hitze – Tipps für ältere Menschen“. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informiert zum auf ihrer Internetseite zum Thema Hitze und Gesundheit.