Marktplatz

Den Sicherheitskräften fiel besonders die Menge an zerbrochenem Glas von Gläsern und Flaschen auf der Veranstaltungsfläche auf. (Foto: Stadt Hagen)

Ordnungsamt begleitet Hohenlimburger Stadtfest

4. Juli 2022 – „Das sommerliche Wetter hat am Wochenende viele Menschen zum Hohenlimburger Stadtfest gelockt. Vor Ort kam es zu kleineren Problemen“, resümiert Julian Gante, Veranstaltungskoordinator des Ordnungsamtes der Stadt Hagen. Das Ordnungsamt war sowohl am Freitag, 1. Juli, als auch am Samstag, 2. Juli, auf dem Hohenlimburger Stadtfest im Einsatz, um die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher zu gewährleisten. Das Team verhängte drei Bußgelder, da Personen an Gebäude urinierten, führte rund 50 Jugendschutzkontrollen durch und prüfte die Einhaltung der Genehmigungen und sicherheitsrechtlichen Auflagen. „Ich freue mich besonders über die gute Zusammenarbeit mit der Polizei, der Feuerwehr und dem Veranstalter“, so Gante und lobt die regelmäßigen Absprachen und das gemeinsame Vorgehen bei Problemen vor Ort.


Unfallgefahr durch kaputtes Glas

Schätzungsweise 3.500 bis 4.000 Besucherinnen und Besucher hielten sich am Freitag, 1. Juli, gleichzeitig auf der Veranstaltungsfläche auf. Trotz der guten Stimmung kam es gegen 22 Uhr zu einer Schlägerei direkt vor der Hauptbühne und die Polizei und ein Rettungswagen mussten anrücken. Nach einer kurzen Unterbrechung ging das Stadtfest weiter und das Bühnenprogramm endete um Mitternacht. Den Sicherheitskräften fiel besonders die Menge an zerbrochenem Glas von Gläsern und Flaschen auf der Veranstaltungsfläche, insbesondere am Bruckerplatz und dem oberen Marktplatz, auf. Die Scherben sorgten für eine erhöhte Unfallgefahr.


Die Veranstaltung am Samstag, 2. Juli, verlief bei hohen Besucherzahlen störungsfrei. Allerdings bildeten sich nach Ende der Veranstaltung außerhalb des Geländes mehrere Personengruppen aus vorwiegend Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich in einem Kiosk immer wieder mit Alkohol versorgten und laut Musik abspielten. Eine der Gruppen beschädigte ein Polizeifahrzeug und es kam mehrfach zu aggressiven Situationen untereinander. Schließlich beendete der Kioskbetreiber den Verkauf eigenständig. Gemeinsam mit der Polizei betreute das Team des Ordnungsamtes die Situation bis drei Uhr morgens.