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Die Schülerinnen und Schüler des Rahel-Varnhagen-Kollegs beschäftigten sich in einem Graffiti-Workshop mit dem Thema „Anti-Rassismus“. (Foto: Marion Rosenberg/Stadt Hagen)

Rahel-Varnhagen-Kolleg tritt dem Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bei

28. September 2022 – „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ („SoR – SmC“): Diesen Titel nahm das Rahel-Varnhagen-Kolleg im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums der Schule in der vergangenen Woche entgegen. Die zuständige Regionalkoordinatorin vom Kommunalen Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen, Marion Rosenberg, überreichte die von der Bundeskoordination in Berlin ausgestellte Urkunde an die Sprecherin des Allgemeinen Studierendenausschusses Neva Aslan.


Nach der Begrüßung durch die Schulleiterin Christine Preuß, weiteren Grußworten und einem Gesangsstück der jungen ukrainischen Sängerin Olha Lukaschenko erläuterte Neva Aslan, wie sich die Studierenden für einen Beitritt in das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ eingesetzt haben. Abschließend hieß die Regionalkoordinatorin für „SoR – SmC“ das Rahel-Varnhagen-Kolleg im größten Schülernetzwerk Deutschlands gegen Diskriminierung und Rassismus willkommen und sprach den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften ein großes Kompliment für bereits umgesetzte Aktionen aus. „Das Jubiläumsfest des Rahel-Varnhagen-Kollegs zeigte eine Schulgemeinschaft, die geprägt ist von Toleranz, gegenseitigem Respekt und Miteinander“, so Marion Rosenberg. Seit dem Sommer gibt es an der Schule einen neuen „Respekt Coach“. Informationen zum Programm „Respekt Coaches“ der Jugendmigrationsdienste erhalten Interessierte auf der Seite www.lass-uns-reden.de.


Verschiedene Aktionen zum Schuljubiläum

Das Rahel-Varnhagen-Kolleg veranstaltete einen Graffiti-Workshop zum Thema „Anti-Rassismus“. Die Schülerinnen und Schüler befassten sich dabei mit Fragen wie „Welche Folgen und Ursachen hat Rassismus“? und „Wie können wir uns gegen Rassismus einsetzen?“. Die entstandene Leinwand wurde am Ende des Schulfestes präsentiert und in der Schule aufgehängt. Der Literaturkurs des Rahel-Varnhagen-Kollegs setzte sich in einer Theateraufführung mit der Frage „Was bedeutet für uns Ungerechtigkeit?“ auseinander. Zudem stellten die Schülerinnen und Schüler des Geschichtskurses von Pablo Arias ihre Wanderausstellung „Hagener Opfer der NS-Militärjustiz“ vor. Die Ausstellung kann ausgeliehen werden. Interessierte melden sich bei Pablo Arias unter pablo.arias@rvkonline.de.


Beitritt zum „SoR – SmC“-Netzwerk

Hagener Schulen, die dem Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ beitreten möchten, wenden sich an die zuständige Regionalkoordinatorin des Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Hagen, Marion Rosenberg, unter Telefon 02331/207-5571 oder unter E-Mail marion.rosenberg@stadt-hagen.de.