Rund um die Bahnhofshinterfahrung werden große Bereiche neu entwickelt. Foto: Michael Kaub Rund um die Bahnhofshinterfahrung werden große Bereiche neu entwickelt. Foto: Michael Kaub

Projekt Bahnhofshinterfahrung

Auf diesen Seiten möchten wir Sie über den aktuellen Stand der Planung und den späteren Baufortschritt umfassend informieren. Sie finden hier Informationen zu den Bereichen Umwelt, Verkehr, Stadtentwicklung und Presse sowie erste Vorher-Nachher-Fotos. Bereits jetzt können Sie sich über ein Online-Formular mit Ihren Fragen und Anregungen direkt an die Verwaltung wenden. Zu einem späteren Zeitpunkt wird es zudem ein Baubüro vor Ort und Führungen über die Baustelle geben. Ihre direkten Ansprechpartner beim Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) sind der Projektleiter für den Bau der Bahnhofshinterfahrung, Matthias Hegerding, den Sie unter Telefon 02331/3677-182 erreichen können, sowie Bauleiter Guido Rose, Telefon 02331/3677-217.

Blick in Richtung Süden - vor und nach der Realisierung der Bahnhofshinterfahrung. Blick in Richtung Süden - vor und nach der Realisierung der Bahnhofshinterfahrung.

Aktuelles

Verkehrsminister Hendrik Wüst besucht Bahnhofshinterfahrung in Hagen


Im Rahmen seiner Baustellentour besichtigte der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Hendrik Wüst am Montag (16. Juli) die Baustelle der Bahnhofshinterfahrung. Die Bahnhofshinterfahrung ist aktuell das größte kommunale Straßenbauprojekt in Nordrhein-Westfalen. Baudezernent Thomas Grothe führte die Besuchergruppe über die Baustelle und erläuterte dazu den Bau- und Planungsstand.


Der Verkehrsminister konnte sich vor Ort einen Überblick über den Baufortschritt verschaffen. Bereits fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben ist der Bauabschnitt zwischen Wehringhauser Straße und Volkshochschule. Zwischen Weidestraße und Eckeseyer Straße laufen die Arbeiten unter der Regie des Wirtschaftsbetriebes Hagen (WBH) mit Hochdruck. Nachdem im April die Träger für die neue Brücke an der Eckeseyer Straße eingeschwenkt wurden, steht jetzt mit der Querung der Ennepe im Bereich der Weidestraße der Bau des letzten Brückenbauwerkes an. Die Haupttrasse der Bahnhofshinterfahrung ist gut 1,6 Kilometer lang, die Länge der Anschlüsse beläuft sich auf noch einmal rund 1,3 Kilometer.


Die Bahnhofshinterfahrung wird nach ihrer Fertigstellung Ende 2019 zu einer deutlichen Entlastung des Graf-von-Galen-Ringes, insbesondere vom Schwerlast- und Durchgangsverkehr, wie bereits heute im Bereich des Bodelschwinghplatzes, führen. Daneben eröffnet der Bau der Bahnhofshinterfahrung die Möglichkeit, teils seit Jahrzehnten brachliegende Flächen, zum Beispiel die des ehemaligen Postbahnhofes westlich des Hauptbahnhofes, einer neuen, hochwertigen gewerblichen Nutzung zuzuführen.


Verkehrsminister Wüst unterstrich die Bedeutung kommunaler Straßenbaumaßnahmen. Nicht nur der Bau und die Sanierung von Autobahnen und Bundesstraßen seien für Nordrhein-Westfalen von eminenter Bedeutung, auch im kommunalen Straßenbau bestehe ein großer Nachholbedarf. Er verwies auf ausreichende Fördermittel des Landes auch zur Unterhaltung kommunaler Straßen. Großes Interesse zeigte der Minister an den Planungen, die Flächen westlich des Hauptbahnhofes, das so genannte „Westside“-Areal, durch eine Verlängerung der vorhandenen Personenunterführung unterhalb der Gleisanlagen fußläufig an den öffentlichen Personennah- und -fernverkehr anzuschließen.


Die im Jahr 2012 begonnene Baumaßnahme liegt sowohl im Zeit- als auch im Kostenrahmen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 65 Millionen Euro. Der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen fördern die Maßnahme mit rund 42,5 Millionen.



Bei Fragen zur Bahnhofshinterfahrung stehen den Bürgern folgende Ansprechpartner zur Verfügung:


WBH

  • Projektleitung Matthias Hegerding, Tel. 02331/3677-182
  • Koordinierende Bauleitung Guido Rose, Tel. 02331/3677-217

Stadt Hagen

  • Holger Klinkmann, Vorstandsbereich für Stadtentwicklung, Bauen und Sport, Tel. 02331/207-3084


Den vorgesehenen Zeitplan für die Realisierung der Bahnhofshinterfahrung finden Sie hier.



Steckbrief des Projektes


Projektziele

  • Verkehrsentlastung in Wehringhausen und im Graf-von-Galen-Ring
  • Beitrag zur Vermeidung der Überschreitungen der Grenzwerte des Luftreinhalteplans
  • Bedeutsam zur Erneuerung und Entwicklung der Stadtstruktur

Planungsrecht

  • Bebauungspläne und Planfeststellung nach WHG und AEG

Kenngrößen des Projektes

  • Länge der Haupttrasse: 1.640 m
  • Länge der Anschlüsse: 1.270 m
  • Fläche des Staßenbauprojekts: 87.250 qm, davon Brückenflächen 4.500 qm
  • Entwicklungsfläche Gewässer: 30.000 qm
  • Reaktivierung von städtebaulichen Brachflächen: 16,0 ha

Kosten

  • Gesamtkosten 65 Mio. Euro,
  • Finanzierung mit Hilfe von Bundes- und Landesförderung

Projektstand

  • Planungsrecht gegeben
  • Projektplanung in Ausführungsqualität
  • Baumaßnahmen laufen planmäßig