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Internationale Gartenausstellung 2027

Die Internationalen Gartenausstellung (IGA) Metropole Ruhr 2027 ist in drei Ereignis-Ebenen organisiert und verknüpft so die vielfältigen und individuellen Orte unserer facettenreichen Region. Zur ersten Ebene zählen die drei Hauptstandorte „Rheinpark“ in Duisburg, „Zukunftsinsel Gelsenkirchen“ (Nordsternpark und Emscherinsel) und „Emscher Nordwärts“ in Dortmund. Der Besuch dieser Orte wird kostenpflichtig sein.

Auf der zweiten Ausstellungsebene "Unsere Gärten" sollen regional relevante (Landschafts-)Parks und Gärten im Ruhrgebiet präsentiert werden. Im Rahmen dieser Ausstellungsebene werden zahlreiche Park- und Grünflächen aufgewertet und über Themenrouten verbunden.

Die dritte Ebene „Mein Garten“ soll bürgerschaftliches Engagement und die Identifikation mit der Region fördern. Vereine und Privatinitiativen können dabei ihre nachbarschaftlichen Grün-Initiativen präsentieren.

Für die in der Stadt Hagen besonders relevante Ebene "Unsere Gärten" erfolgte zwischen 2016 und 2019 der Aufruf Projektideen einzubringen. Im Kern standen hierbei Projekte der Landschafts- und Freiraumentwicklung, der städtebaulichen Entwicklung sowie des Tourismus. Die Meldephase wurde mit insgesamt 130 potenziellen Projekten abgeschlossen.


Flankierend hat die Landesregierung 2018 beschlossen die IGA, in einem begrenzten, etwa dem einer REGIONALE NRW entsprechendem Umfang, finanziell zu unterstützen. Konkret umfasst die geplante Finanzierung ein Volumen von 90 Mio. € für die fünf Zukunftsgärten und 70 Mio. € für die Ebene „Unsere Gärten“. Die entsprechende Förderung soll dabei weitestgehend aus laufenden Fördertöpfen erfolgen (z.B. der neuen EFRE-Förderperiode). Lediglich für die eintrittspflichtigen Zukunftsgärten wird eine Sonderförderung in Höhe von 25 Mio. € zur Verfügung gestellt.

Daraufhin haben die Regionen einen eigenständigen Filterprozess der gemeldeten Projekte, adäquat zu dem Verfahren bei den REGIONALEN NRW, durchführt. In diesem Prozess wurden insgesamt 33 Projekte zur weiteren Bearbeitung vorgeschlagen, wovon 18 Projekte noch einen gewissen Bearbeitungsbedarf aufwiesen. Diese 18 Projekte mit Bearbeitungsbedarf wurden mittlerweile entsprechend der Beschlüsse weiter qualifiziert. Für die Stadt Hagen erfolgte die Qualifizierung der Projekte „SeeBad Hengstey“ und „Villa Hohenhof und Umfeld“ bereits im Jahr 2020.

Anfang März 2021 hat der IGA Beirat „Unsere Gärten“ weiteren Projekten ebenfalls den „erste Stern“ verliehen. Nach der notwendigen Entwidmung der Flächen von Bahnzwecken, wurde nun auch das Leuchtturmprojekt „SeePark Hengstey“ als IGA-fähiges Projekt eingestuft und hat den ersten Qualifizierungsschritt erfolgreich genommen.

Ein wesentlicher Grund für die geschobene Qualifizierung des Projektes SeePark als IGA Projekt im Jahr 2020, war die bis dato noch nicht vollständig abgewickelte Endwidmung der ehemaligen Gleisflächen. Eine weitere Erschwernis die zu Verzögerungen in dem Prozess führte, waren die Überlegungen der DB Energie GmbH und Amprion ein Umrichterwerk mit einer Fläche von ca. 4 ha im Bereich des alten Rangierbahnhofs Hengstey zu errichten (siehe Vorlage Nr. 0028/2020, März 2020).

Nach umfangreichen Verhandlungen fand die Angelegenheit einen positiven Abschluss. Am 01.10.2020 wurde der endgültige Freistellungsbescheid vom Eisenbahn-Bundesamt ausgestellt und die Flächen kann nun planungsrechtlich gesichert werden, um eine zukünftige Nutzung auf dem ca. 20 ha großen Areal zu ermöglichen.

Standort & Erreichbarkeit

VB5 - Vorstandsbereich

Projektsteuerung IGA2027


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