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Sie fragen, wir antworten

Sie interessieren sich für eine Erst-, Zweit- oder eine Boosterimpfung? Sie können Ihre Impfungen bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie in Apotheken erhalten.

Übersicht aller Fragen und Antworten


Hier finden Sie alle Fragen und Antworten rund um das Thema Impfen.

Organisatorische Fragen

Wo kann ich mich impfen lassen?

Haus-, Fach- sowie Betriebsärzte und Apotheker führen Coronaschutzimpfungen durch. Eine Übersicht, welche Ärzte in Hagen eine Coronaschutzimpfung anbieten, finden Sie hier. Am Montag, 3. Oktober, öffnet das Impfzentrum der Stadt Hagen in der Stadthalle von 11 bis 18 Uhr und bietet Auffrischungsimpfungen für verschiedene Personengruppen an. Weitere Informationen finden Sie hier und auf www.terminland.de/impfzentrum-hagen.

Was muss ich zur Impfung mitbringen?

  • Personalausweis oder ein anderes gültiges Ausweisdokument
  • Krankenkassenkarte
  • Impfpass (falls vorhanden, wird alternativ beispielsweise in der Arztpraxis ausgestellt)

Sie oder Ihr Kind bekommen die erste Coronaschutzimpfung? Dann bringen Sie bitte das entsprechende Formular ausgefüllt zu Ihrem Impftermin mit:

Ich wohne nicht in Hagen. Kann ich mich trotzdem bei den mobilen Impfaktionen in Hagen impfen lassen?

Ja, auch wenn Sie nicht in Hagen wohnen, können Sie unsere Impfangebote nutzen.

Wann erfolgt eine Auffrischungsimpfung?

Die Auffrischungsimpfung kann bei Personen ab zwölf Jahren ab drei Monaten nach der letzten Impfung erfolgen. Personen, bei denen eine verminderte Impfantwort zu erwarten ist (immundefiziente Personen), können bereits ab vier Wochen nach der Grundimmunisierung eine Auffrischungsimpfung erhalten.

Hat die Impfung einen Einfluss auf das Ergebnis von Antigen- und PCR-Testungen?

Die Schutzimpfung selbst kann keinen positiven Antigen-Schnelltest oder PCR-Test hervorrufen. Ist Ihr Testergebnis trotz Impfung positiv, kann das verschiedene Ursachen haben. Eventuell haben Sie sich kurz vor der Impfung angesteckt, denn die Inkubationszeit, also die Zeit, bis erste Krankheitssymptome auftreten, kann bis zu 14 Tage betragen. Außerdem besteht erst 14 Tage nach der vollständigen Immunisierung der volle Impfschutz. Es ist auch möglich, dass Sie sich infiziert haben, da die Impfung keinen 100-prozentigen Schutz vor einer Infektion garantiert. In der Regel verläuft die Krankheit dann aber mit einem milden oder sogar symptomlosen Verlauf.

Wie kann ich die Schutzimpfung nachweisen?

Mit der kostenlosen App "CovPass" des Robert Koch-Instituts können Sie die Immunisierung über Ihr Smartphone nachweisen. Alternativ besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass Sie Ihre Impfbescheinigung oder Ihren gelben Impfpass vorzeigen.

Wann gelte ich als vollständig immunisiert?

Bei einer Impfung mit den Impfstoffen von AstraZeneca, Moderna, BioNTech oder Novavax gelten Sie 14 Tage nach der Zweitimpfung als immunisiert. Bei der Einmalimpfung von Johnson&Johnson gelten Sie 14 Tage nach der einmaligen Impfung als immunisiert.

Wo finde ich weitere Informationen zu den Impfstoffen und der Auffrischungsimpfung?

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite der KVWL unter www.corona-kvwl.de. Ein Impfschemata sowie eine Übersicht über die verschiedenen Impfstoffe finden Sie beim Robert Koch-Institut.

Gesundheitliche Fragen

Ich bin jung und gesund, deshalb ist meine Gefahr schwer an Covid-19 zu erkranken doch sehr gering. Weshalb sollte ich die Immunisierung brauchen?

Eine Coronaschutzimpfung schützt vor einem schweren Krankheitsverlauf. Außerdem geben geimpfte Personen das Virus zu einem deutlich geringeren Anteil weiter.

Ich gehöre keiner Risikogruppe an, weshalb sollte ich eine Impfung brauchen?

Auch Personen, die zu keiner Risikogruppe gehören, können einen schweren Krankheitsverlauf durchmachen. Zudem gibt es bislang wenig Erkenntnisse über die langfristigen Folgen einer Coronainfektion (Long Covid). Geimpfte sind insbesondere gegen schwere Verläufe geschützt.

Macht die Coronaschutzimpfung unfruchtbar/impotent?

Vor der Zulassung der Impfstoffe werden diese umfangreich geprüft. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Frauen wegen der Impfung unfruchtbar oder Männer impotent werden könnten.

Ich habe bei anderen Impfungen schwere Nebenwirkungen festgestellt. Mit welchen Nebenwirkungen muss ich rechnen?

Wie bei jeder Impfung, können auch nach der COVID-19-Impfung Impfreaktionen und Nebenwirkungen auftreten. Impfreaktionen treten in der Regel kurz nach der Impfung auf und halten wenige Tage an. Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat die Evidenz aller zugelassenen Impfstoffe bewertet. Dabei wurde die Häufigkeit von Impfreaktionen und Nebenwirkungen, die innerhalb von bis zu 14 Wochen nach Verabreichung des Impfstoffs auftraten, bei Geimpften mit einer Placebogruppe verglichen. Weitere Informationen zu möglichen Nebenwirkungen der verschiedenen Impfstoffe lesen Sie beim Bundesministerium für Gesundheit.

Ich habe eine Autoimmunerkrankung. Sollte ich mich deshalb nicht impfen lassen?

Es gibt keine allgemeine Vorgabe, dass sich Personen mit einer Autoimmunerkrankung nicht impfen lassen können. Wenn Sie autoimmunerkrankt sind, sprechen Sie mit Ihrem Haus- oder Facharzt, um Ihre persönlichen Vor- und Nachteile der Schutzimpfung zu klären.

Mit einer Impfung kann ich das Virus ja trotzdem noch weitergeben. Eine Impfung aus Solidarität macht also keinen Sinn.

Es ist richtig, dass auch vollständig immunisierte Personen das Virus noch zu einem geringen Anteil weitergeben können. Mit einem vollständigen Impfschutz ist das Risiko aber sehr viel kleiner, dass Sie andere Personen anstecken. Vor allem Kinder unter fünf Jahren und Personen, die sich wegen einer Vorerkrankung nicht impfen lassen können, sind durch Sie und viele Geimpfte besser geschützt. Außerdem schützt die Impfung auch Sie vor einem schweren Krankheitsverlauf.

Kontakt

Sie haben Fragen? Dann wenden Sie sich gerne an die Koordinierende COVID-Impfeinheit („KoCI“).


Hotline des Gesundheitsamts

Für medizinische Fragen zur Coronapandemie: 02331/207-3934 (montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13.30 Uhr)