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Foto: Stadt Hagen

HAGEN 1888 - DAS SPIEL ZUM STADTJUBILÄUM

275 JAHRE STADT HAGEN

Grundlage des Spielplans ist der Stadtplan von Hagen aus dem Jahre 1888, also etwa in der Mitte zwischen 1746 und heute. Die zwei bis fünf Spieler starten auf der Springe und können auf ihrem Weg durch Hagen zwölf Gebäude besuchen, was ihnen jeweils Punkte bringt. Die in den einzelnen Gebäuden zu erzielenden Punkte fallen unterschiedlich aus, können nach dem Erstbesuch noch erheblich verbessert werden – falls die Mitspielenden dem nicht im Wege stehen. Hier sind Glück gefragt, denn der Würfel spielt eine Rolle, aber auch Geschick und Risikobereitschaft.

Ein Glossar enthält Erläuterungen zu den zwölf Gebäuden sowie zur Springe, die das Interesse auf Hagens Geschichte und Entwicklung lenken. Für manchen mag es neu sein zu erfahren, dass dort, wo heute das Stadttheater steht, damals das Städtische Krankenhaus war. Dass der Oberhagener Bahnhof über ein imposantes Gebäude verfügte, ganz anders als der Bahnhof Hagen. Oder dass sich die Marienkirche damals an der Ecke Marien-/ Mittelstraße befand.

Kurzum: „Hagen 1888“ ist ein Familienspiel und besitzt keinen hohen Schwierigkeitsgrad.

Das Hagen-Spiel ist zum Preis von fünf Euro in der Buchhandlung am Rathaus, Marienstr. 5-7, Buchhandlung Lesen & Hören, Dahlenkampstr. 2 und bei der Buchhandlung Thalia, Elberfelder Str. 31, erhältlich. Weitere Verkaufsstellen werden eingerichtet, sobald die derzeit bestehenden Beschränkungen dies zulassen.


Foto: Martin Schlegel

Interview mit Martin Schlegel, dem Erfinder des Hagen-Spiels


Herr Schlegel, wie sind Sie auf die Idee zu diesem Spiel gekommen?

Ich fange meistens mit dem Mechanismus an, daraus entwickele ich dann die Spielidee. Ein ähnliches Spiel hatte ich mal für die Seniorenzeitung „Junges Altes Hagen“ erfunden, doch das erwies sich als zu verkopft. Letztlich hat mich der fantastische Stadtplan aus dem Archiv inspiriert. Er war mir eine gute Hilfe.


Seit wann erfinden Sie Spiele?

Seit 1990 befasse ich mich intensiver damit. Zunächst begnügte ich mich damit, bestehende Spiele zu verändern. Seitdem ich im Ruhestand bin, betreibe ich diese Passion intensiver.


Haben Sie schon Preise gewonnen?

In Bochum gibt es jedes Jahr einen Autorenwettbewerb. Anlässlich dieses Wettbewerbs werden einmal im Jahr 150 Spiele gecheckt. Dort habe ich bereits elfmal teilgenommen und wurde zweimal mit dem ersten Platz belohnt. Das Spiel „Aqua Romana“ stand 2006 auf der Nominierungsliste für den Kritikerpreis „Spiel des Jahres“. Gewonnen habe ich ihn aber nicht. Für „Luther – Das Spiel“, das ich anlässlich des Lutherjahres mit meiner Frau Erika entwickelt hatte, wurden wir sogar 2016 ins Schloss Bellevue zum damaligen Bundespräsidenten Gauck eingeladen.


Was ist das Besondere am diesem Spiel?

Selten gibt es Spiele für eine spezielle Stadt. Ich finde, es ist einfach zu spielen und vielleicht kann es für manchen ein Einstieg in die Hagener Historie sein.


Was verbindet Sie persönlich mit Hagen?

Mein erster Besuch in Hagen fand 1966 statt. Vier Mannschaften spielten Schach um die NRW-Meisterschaft in Hagen und ich habe mit meiner Mannschaft gewonnen. 1973 trat ich nach dem Studium als Diplom-Kaufmann meine erste Stelle in Hagen an. Wir haben hier in Hagen unsere Freunde und Bekannten, Einkaufsmöglichkeiten und Erholungsangebote gibt es für uns zu Fuß von der Haustür aus. Die verkehrsmäßige Anbindung ist in Hagen optimal.


Herr Schlegel, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

Jubiläums-Logo: Gewinner erhalten „Hagen 1888“

Im September 2020 hatten alle Hagenerinnen und Hagener die Möglichkeit, für das Logo zum Stadtjubiläum abzustimmen. Unter allen Teilnehmern wurden vier Exemplare des Spiels verlost. Wir gratulieren u.a. Frau Jutta Stöppel, Frau Isolde Hanke und Herrn Ingo Bender und wünschen viel Spaß beim Spielen!