Das Programm: Neue Impulse für Hagen


Unter dem Motto "Hagener Impulse" hat ein Aktionsbündnis aus Kulturschaffenden in Hagen mit der Projektleiterin Dr. Birgit Schulte vom Osthaus Museum, in intensivem Austausch gemeinsam ein Bauhausjahr-Programm entwickelt, um das kulturgeschichtlich bedeutsame Ereignis mit zahlreichen Veranstaltungen in Hagen zu feiern: Ausstellungen und Publikationen, Führungen und Exkursionen, Theater, Musik und Film, Vorträge und Diskussionen, Forschung und Lehre, Theorie und Praxis in allen Sparten geben an unterschiedlichen Orten neue Impulse für die Stadt Hagen.

Walter Gropius

7. September 2019 bis 24. Januar 2020

Die Wanderausstellung "Vorbildliche Industriebauten" 1911-1914

Osthaus Museum Hagen • Museumsplatz 1 • 58095 Hagen


Geöffnet: Di – So, 12 – 18 Uhr

Kontakt: T 02331 – 207 3138

www.osthausmuseum.de

Eintritt: Erwachsene 7 €, Familien 14 €

(Eltern mit Kindern bis zum vollendeten 18. Lebensjahr)

Kinder unter 6 Jahren frei


Im Deutschen Werkbund diskutierten Walter Gropius und Karl Ernst Osthaus die Bedeutung des Fabrikbaus für die Architektur der Moderne. Osthaus nutzte früh das kommunikative Potential der Fotografie, um vorbildliche Baukunst publik zu machen. Er verschaffte Gropius den Auftrag, eine Ausstellung „Vorbildlicher Industriebauten“ zusammenzustellen, die ab 1911 als Wanderausstellung des „Deutschen Museums für Kunst in Handel und Gewerbe“ von Hagen aus auf Tournee geschickt wurde. Das Projekt wird im Osthaus Museum Hagen rekonstruiert. Kooperationspartner sind die Krefelder Kunstmuseen, die 1923 die Bestände des „Deutschen Museums für Kunst in Handel und Gewerbe“ aus Hagen übernommen haben. Rund 40 Original-Abzüge der über 100 Fotografien werden in der Graphischen Sammlung der Krefelder Kunstmuseen verwahrt. 20 befinden sich noch im Osthaus Museum. Neue Abzüge nach den Originalnegativen aus dem Bildarchiv Foto Marburg ermöglichen eine annähernde Komplettierung der Wander-Ausstellung. Ergänzend zur „Industriebauten“-Ausstellung eröffnet das Baukunstarchiv NRW in Dortmund am 5. September 2019 die Ausstellung „Vor dem Bauhaus: Osthaus“.


Beispiel ist alles! - Alltagskultur in Hagen

8. November 2019 bis 19. Januar 2020

Eine Mit-Mach Ausstellung im jungen Museum in Kooperation mit der Royal Photographic Society - German Chapter

Junges Museum im Osthaus Museum Hagen • Museumsplatz 1 • 58095 Hagen


Geöffnet: Di – So, 12 – 18 Uhr

Kontakt: T 02331 – 207 3126

www.osthausmuseum.de

Eintritt: frei


Der Satz von Karl Ernst Osthaus – „Beispiel ist alles“ – bringt sein Ansinnen auf den Punkt, künstlerische Ideen im Alltag umzusetzen und so Kunst und Leben in Einklang zu bringen. Mit diesem zukunftsweisenden Gedanken nahm er bereits die Ziele des Bauhauses vorweg. Auch nutzte Osthaus das Medium der Fotografie, um Zeugnisse historischer und moderner Baukunst zu dokumentieren sowie städtebauliche Erfordernisse einer Industriestadt an exemplarisch gelungenen Beispielen zu vergegenwärtigen. Gemäß dem Osthaus’schen Motto entsteht im Jungen Museum im Osthaus Museum ein „work in progress“: Besucher*innen können ihre Fotos mit erläuternden Texten beitragen. Ziel ist es, aufzuzeigen, ob es an dem ausgewählten Ort gelungen ist, Bau- und damit einhergehend Alltagskultur im positiven Sinne zu gestalten, denn auch heute stehen wir durch die sich wandelnde Gesellschaft erneut vor großen städtebaulichen Herausforderungen. Im Rahmen der Ausstellung werden Fotografien der Mitglieder der Royal Photographic Society - German Chapter gezeigt.


100 Jahre Bauhaus

5. Juli bis 15. November 2019

Von Hagen zum Bauhaus

ardenkugalerie • Eduard-Müller Str. 2 • 58097 Hagen


Geöffnet: Mo – Do, 10 – 16 Uhr

Kontakt: Petra Holtmann unter Telefon 02331 303333

galerie@ardenku.de, www.ardenkugalerie.de

Eintritt: frei


Keine andere westfälische Stadt stellte 6 Studierende, wie Hagen mit der vom Werkbundmitglied Max Austermann geleiteten Malerschule. Zunächst ist da Reinhard Hilker, den Feiningers Karikaturen beeinflussten, dann August Agatz, dessen Werk einen wesentlichen Impuls durch Kandinsky erhielt. Außerdem Erna Mayweg, die über das Bauhaus zu Bernhard Hoetger fand. Weiterhin Heinrich Brocksieper, der am Bauhaus die experimentelle Fotografie entdeckte. Hinzu kommt Max Gebhard, der als Grafiker über den „Vorwärts“ zum Dietz-Verlag kam. Schließlich Albert Buske, der die Ideen der Moderne in die Produktgestaltung in der DDR einbrachte.


Das Bauhaus neu interpretiert

3. November 2019 von 11 bis 17 Uhr

Wozu das Bauhaus Künstler im Kunst- und Atelierhaus inspiriert

Kunst- und Atelierhaus Hagen • Hochstraße 76 • 58095 Hagen


Kontakt: Christel Kreuser, info@kah-hagen.de www.kah-hagen.de

Eintritt: frei


Die Ideen und Gedanken der Künstler am Bauhaus in Weimar, Dessau und Berlin wirken bis heute auf vielfältige Weise. Kunsthandwerkliche Erfindungen sind aus dem Alltag kaum wegzudenken, aber auch für Künstlerinnen und Künstler ist jene Zeit ein Quell der Inspiration. Was dabei entsteht, zeigt das Kunst- und Atelierhaus Hagen in dieser Ausstellung. Ob Fotografie oder Malerei, Bildhauerei oder Arbeit mit Papier, die Kreativen aus den Ateliers im Hagener Künstleraus zeigen auf ihre Weise, dass Walter Gropius mit dem Bauhaus einen Klassiker initiiert hat.


Lesung

Karl Ernst Osthaus und Walter Gropius - der Briefwechsel 1908-1920

Buchvorstellung am 1. Oktober 2019

„Osthaus was instrumental in supporting me“

Sparkassen-Karree • Sparkassen-Karree 1 • 58095 Hagen


Kontakt: Dr. Birgit Schulte, birgit.schulte@stadt-hagen.de

www.osthausmuseum.de

Eintritt: frei


Von 1908 bis 1920 haben zwei wichtige Protagonisten der Moderne, Karl Ernst Osthaus und Walter Gropius, intensiv miteinander korrespondiert. Birgit Schulte und Reinhold Happel geben diesen Briefwechsel erstmals im Zusammenhang heraus. Sämtliche Dokumente, vom Telegramm über Listen mit Ausstellungsobjekten bis hin zu handgeschriebenen Briefen werden wissenschaftlich kommentiert und von ausführlichen Essays begleitet. Der Abbildungsteil dokumentiert eine repräsentative Auswahl der Fotografien aus der Wanderausstellung „Vorbildliche Industriebauten“, die Gropius ab 1911 bis 1914 im Auftrag des von Osthaus in Hagen gegründeten „Deutschen Museums für Kunst in Handel und Gewerbe“ zusammenstellte.


"Lieber Osthaus, von Dir kommt mir der erste Lichtblick, Dein Gropius"

17. November 2019 um 16 Uhr

Lesung mit Dario Weberg aus dem Briefwechsel zwischen Karl Ernst Osthaus und Walter Gropius mit musikalischer Begleitung

Haus der Ruhrkohle • Gerichtsstr. 25 • 58097 Hagen


Kontakt: Dr. Andreas Lohmeyer, T. 02331 488770

kontakt@dr-lohmeyer.de, www.dr-lohmeyer.de

Eintritt: frei


Der persönliche Briefwechsel zwischen zwei Menschen ist eine der intimsten Kommunikationsformen. Nicht ohne Grund gilt das Briefgeheimnis als ein schützenswertes Gut. Wie spannend und aufschlussreich kann es für die Nachwelt sein, erlaubten Einblick in den Briefwechsel zweier berühmter Persönlichkeiten gewährt zu bekommen, die durch ihr Schaffen der Nachwelt in Erinnerung geblieben sind. Karl Ernst Osthaus und Walter Gropius schrieben sich über eineinhalb Jahrzehnte persönliche Briefe. Der Schauspieler Dario Weberg liest aus dem Briefwechsel des Bauhaus Gründers Gropius mit seinem befreundeten Förderer Osthaus. Musikalisch begleitet wird die Lesung von dem Pianisten Martin Brödemann.


Exkursion

Hagen besucht Essen

28. September 2019 von 8 bis 19 Uhr

Tagestour der HAGENagentur

Treffpunkt: Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 • 58095 Hagen


Kontakt: HAGENinfo, Körnerstraße 25, 58095 Hagen

T 02331 – 809 9980, info@hagenagentur.de,www.hagen-online.de/bauhaus100

Kosten: 34,90 € (inkl. Bus, Museumseintritte und Führungsgebühr)

Anmeldung erforderlich. Begrenzte Teilnehmerzahl.


Unter dem Motto „Wir besuchen uns: Impuls und Aufbruch“ bietet die HAGENagentur die abwechslungsreiche Erlebnisfahrt „Hagen besucht Essen“ an. Die Tagestour mit dem Bus führt durch die Kulturgeschichte beider Städte. Denn Hagen und Essen sind durch ihre Kulturgeschichte vor der Bauhauszeit eng miteinander verbunden. Erste Station der Besichtigung ist das Osthaus Museum aus dem Jahre 1902. Zweite Station ist das Krematorium in Hagen-Delstern, das im Jahre 1907 als streng geometrisch-stereometrische Architektur von Peter Behrens gebaut wurde. Weiter geht es zum Hohenhof, der weltweit zu den seltenen Gesamtkunstwerken überhaupt zählt. Nach einer Mittagspause im „Ristorante da Salvatore“ wird das Museum Folkwang, das 1902 in Hagen gegründet wurde und 1922 nach Essen umzog, besichtigt. Letzter Besichtigungsort ist die Essener Künstlersiedlung Margarethenhöhe, die von Baubeginn an zu den bedeutendsten europäischen Gartenvorstädten zählt.


László Moholy-Nagy

10. Oktober 2019 um 17 Uhr

Führung durch die Ausstellung im Museum Folkwang

Museum Folkwang • Museumsplatz 1 • 45128 Essen


Kontakt: Karl Ernst Osthaus-Bund – Hagener Kunstverein e.V.

Eva Pieper Rapp-Frick, rapp-frick@t-online.de

Kosten: Museumseintritt

Individuelle Anreise. Anmeldung erforderlich. Begrenzte Teilnehmerzahl.


Anlässlich von „100 Jahre Bauhaus“ gibt das Museum Folkwang in Essen Einblick in seine eigenen Bestände: drei Kabinettausstellungen folgen den vielfältigen Verbindungslinien zwischen dem Museum Folkwang und dem Bauhaus. Im Jahr 1922 zeigte das Museum Folkwang Werke von László Moholy-Nagy. Zu diesem Zeitpunkt deutete sich am Bauhaus bereits eine stärkere Ausrichtung auf das Objektiv-Serielle an, die 1923 in der Berufung Moholy-Nagys mündete. Für den Künstler waren Fotografie und Film die Ausdrucksmittel der Zukunft. Vor diesem Hintergrund verfolgt der dritte Teil der Ausstellungsreihe den Weg László Moholy-Nagys von Berlin über Weimar und Dessau bis ans New Bauhaus in Chicago.


Die Elbershallen - zwischen Jugendstil und Bauhaus

Am 11./12. Oktober 2019 von 19 bis 21.15 Uhr

Videoshows, Führungen, Installationen...

Musikschule Elbershallen • Dödterstr. 10 • 58095 Hagen


Kontakt: HAGENPEG Projektentwicklungs GmbH & Co. KG

Christian Isenbeck, T 0173 2664066, c.isenbeck@elbershallen.de

Eintritt: 6,50 €, 5 € (ermäßigt), Anmeldung nicht erforderlich.


Mit einer Ausstellung im HAGENRING (7.7.2019, 18 Uhr) über die Baukunst in den 20-zigern zwischen Tradition und Moderne eröffnet die Fotoausstellung mit 80 Exponaten.

Programm 11. Oktober 2019

19 Uhr Einführung in den Abend (Konzertsaal)

19:20 Uhr Flurklang Treppenhaus

19:50 Uhr Mechanisches Ballett

20:15 Uhr Musik aus den 20-zigern

20:45 - 21:15 Uhr Stoffmuster-Videoshow mit Musik

(Rückfront Musikschule)

Programm 12. Oktober

14 Uhr Fotoexkursion mit Siegfried Rubbert über

das Gelände der Elbershallen

16:30 Uhr Führung von Michael Eckhoff

18 Uhr Tänze der 20-ziger Jahre - Spontan für

alle Besucher vor dem ehemaligen Kesselhaus

18:45 Uhr Videoshow Fotos HAGENRING am

ehemaligen Kesselhaus


Das neue Frankfurt

26. September 2019 von 18.30 bis 21 Uhr

Modernes Wohnen für die Massen

Emil Schumacher Museum • Museumsplatz 1 • 58095 Hagen


Kontakt: Kino Babylon, Alexander Thiele, T 02331 – 336 967

kino@pelmke.de, www.pelmke.de

Eintritt: 7 €, 5 € (ermäßigt), Anmeldung nicht erforderlich.


Der Frankfurter Stadtbaurat Ernst May hat ab 1925 mit einem Stab junger Architekten, Planer und Designer sich die Aufgabe gestellt, die große Wohnungsnot in der Metropole Frankfurt anzugehen, ein auch heute wieder aktuelles Thema. Um den unteren Bevölkerungsschichten ein humanes Leben in moderner Wohnkultur zu ermöglichen und den vorgegebenen Finanzrahmen einzuhalten, setzte man auf rationelle kostensparende Bauweise durch typisierte Grundrisse und Bauteile, sowie auf den Einsatz lokaler Firmen und die Beschäftigung von Arbeitslosen. Damit profilierte sich das „Neue Frankfurt“ als eines der innovativsten Großprojekte des „Neuen Bauens“ der 1920er Jahre in Deutschland. Die Originalfilme von Paul Wolff aus den 20er Jahren ergänzt eine ausführliche WDR-Dokumentation. Als Zeitzeugen kommen Architekten, Designer, Küchenhersteller sowie zahlreiche Erstbezieher in den „May-Siedlungen“ zu Wort.


Haus Tugendhaft

3. November 2019 von 16 bis 20.30 Uhr

Hohenhof • Stirnband 10 • 58093 Hagen


Kontakt: Kino Babylon, Alexander Thiele, T 02331 – 336 967

kino@pelmke.de, www.pelmke.de

Eintritt: 12 € incl. Imbiss, Anmeldung nicht erforderlich.


Das Haus Tugendhat, 1928-1930 in Brünn erbaut, spiegelt den sozialutopischen Anspruch des Architekten Mies van der Rohe und den weltoffenen großbürgerlichen Lebensentwurf der Auftraggeber Fritz und Grete Tugendhat. Der Film erzählt die wechselvolle Geschichte des Hauses und seiner Bewohner: Am Beginn steht die Aufbruchstimmung im prosperierenden Westmähren in den 1920er Jahren, es folgt die Okkupation durch Nazideutschland sowie die Vertreibung und Emigration der Familie in die Schweiz und nach Venezuela. In der Nachkriegszeit wird das Haus, in dem u.a. 1993 die friedliche Auflösung der CSSR in die Länder Tschechien und Slowakei verhandelt worden ist, für unterschiedlichste Zwecke genutzt. 2001 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen, ist das Haus schließlich nach aufwändiger Restaurierung in den Jahren 2010-2012 als bedeutendes Kulturdenkmal wieder öffentlich zugänglich.


Varta, Villa Post und Drei-Kaiser-Brunnen

20. September 2019 von 15 bis 16.30 Uhr

Die VHS wird „100“ – wir erkunden das architektonische Umfeld der Villa Post

Villa Post • Wehringhauser Str. 38 • Hagen


Kontakt: VHS Hagen, Holger Flick, T 02331 – 207 3622

Kurs-Nr. 1075, holger.flick@stadt-hagen.de, www.vhs-studienreise.de

Führung: Michael Eckhoff

Kosten: entgeltfrei, Anmeldung erforderlich (max. 30 Personen).


Die Volkshochschule wird 100 Jahre alt. Die Hagener VHS nutzt seit vielen Jahren die Industriellen-Villa Post als Unterrichtsgebäude. Im Rahmen dieses Jubiläums wollen wir das architektonische Umfeld der Villa Post erkunden – mit Bauten aus Jugendstil, Historismus und früher Moderne. Der Rundgang startet an der Villa Post, führt dann zur Schwanenstraße, zum Verwaltungsgebäude der Varta und zum Bodelschwinghplatz (Drei-Kaiser-Brunnen).

Das Bauhaus vordenken

25. September 2019 von 16 bis 17 Uhr

Das Deutsche Museum für Kunst in Handel und Gewerbe 1909 bis 1919

Hohenhof • Stirnband 10 • 58093 Hagen


Kontakt: VHS Hagen, Holger Flick, T 02331 – 207 3622

Kurs-Nr. 1082, holger.flick@stadt-hagen.de, www.vhs-studienreise.de

Führung: Dr. Elisabeth May

Kosten: 9 €


Als erstes Design-Museum im modernen Sinn unternahm das „Deutsche Museum für Kunst in Handel und Gewerbe“ in Hagen die Reform des traditionellen Kunstgewerbemuseums. Anstelle der Sammlung historischer Bestände wurde in erster Linie die aktuelle Produktion gefördert. Ausgehend von der Kritik an den ästhetisch überformten Gegenständen des Historismus’, verfolgten Osthaus und der Deutsche Werkbund das Ziel, die Herstellung und Verbreitung modernen „Designs“ voranzutreiben und in Ausstellungen zu zeigen. Das Deutsche Museum war mit der ersten Sammlung zeitgenössischen Designs ein Markstein in der Geschichte des „Industrial Design" und vorbildlich für die Entwicklung der Bauhaus-Idee. In den Ausstellungsräumen des Hohenhofs erinnern u.a. Exponate des Hagener Handfertigkeitsseminars oder der Hagener Silberschmiede an dieses ungewöhnliche Museum, das in dieser Führung vorgestellt wird.

Von der Villa zum sozialen Wohnungsbau

9. Oktober 2019 von 16 bis 18 Uhr

Ein Rundgang durch Wehringhausen

Springmann-Villa • Christian-Rohlfs-Str. 49 • Hagen


Kontakt: VHS Hagen, Holger Flick, T 02331 – 207 3622

Kurs-Nr. 1084, holger.flick@stadt-hagen.de, www.vhs-studienreise.de

Führung: Dr. Elisabeth May

Kosten: 6 €, Anmeldung erforderlich.


Das vom Tal topographisch ansteigende Terrain des Stadtteils Wehringhausen findet ein städtebauliches Pendant in dem gesellschaftlich-hierarchischen Aufbau des Wohnviertels. Oberhalb des von Industrie, Verkehrswegen und verdichtetem Wohnen geprägten Tals entstand an den Stadtgarten grenzend ein exponiertes Baugebiet nach den Gründerjahren. Im Buschey-Viertel zeugen prächtige Villen von einer glanzvollen Zeit. Die Beamtenwohnhäuser im mittleren Bereich des Viertels sind nicht minder ansehnlich, denen weiter bergab die Arbeiterwohnhäuser mit schmucken Fassadengestaltungen folgen. In dem weitgehend von den Kriegseinwirkungen unberührten Viertel zeugen Blockbebauungen der 1920er-Jahre von der Notwenigkeit einer Versachlichung im Wohnungsbau.


Bauhaus vordenken

20. Oktober 2019 von 12.15 bis 13.15 Uhr

Geschichte des Osthaus Museums

Kunstquartier Hagen • Museumsplatz 1 • 58095 Hagen


Kontakt: Anja Kuhlmann, T 02331 – 207 2740

anja.kuhlmann@stadt-hagen.de, www.osthausmuseum.de

Kosten: 5 € zzgl. regulärer Eintritt

Keine Anmeldung erforderlich. Begrenzte Teilnehmerzahl.


Das von Karl Ernst Osthaus 1902 in Hagen gegründete Folkwang-Museum wurde bald als erstes Museum für zeitgenössische und moderne Kunst weltweit berühmt. In den von Henry van de Velde im Jugendstil gestalteten Innenräumen wurden Kunst und Kunstgewerbe verschiedener Epochen und Kulturkreise dialogisch gegenübergestellt. Mit diesem ungewöhnlichen Ausstellungskonzept verfolgte Osthaus das Ziel, Kunst und Leben zu versöhnen. Die Sammlungen des Osthaus Museums geben Einblick in verschiedene Aspekte der Museumsgeschichte. Auch erinnern Fotografien an die ursprüngliche Jugendstil-Einrichtung von van de Velde sowie den von Peter Behrens gestalteten Vortragssaal, der jedoch im Krieg zerstört wurde.

Cardillac

21. September 2019 um 19.30 Uhr

Oper in drei Akten von Paul Hindemith

Theater Hagen • Elberfelder Straße 65 • 58095 Hagen


Kontakt: Theaterkasse, T 02331 – 207 3218, theaterkasse@stadt-hagen.de

Eintritt: 15 € - 48 €


Schmuck verkaufen und den Käufer dann hinterrücks ermorden, um auf diese Weise Schmuck und Geld behalten zu können, klingt nach einem rein materialistisch motivierten Geschäftsmodell. Nicht so beim Goldschmied Cardillac, der doch genau das tut. Aber er mordet eben nicht aus Geldgier, sondern schlicht weil er nicht ertragen kann, dass ‚sein’ Schmuck nicht mehr bei ihm ist – der Künstler wird zum Psycho-Serientäter. Paul Hindemiths Oper „Cardillac“ beruht auf der Erzählung „Das Fräulein von Scudéri“ in E.T.A. Hoffmann. Hindemiths Stil, von der Musikwissenschaft schon mal als „Bauhaus-Barock“ bezeichnet, verbindet hier tatsächliche barocke Formen mit einer frühmodernen Vorliebe für Abstraktion und Stilisierung und setzt musikgeschichtlich einen neuen Schwerpunkt beim rein Klanglichen.


Einführung jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Theatercafé

Weitere Termine:

3.10. (18 Uhr); 18.10. (19.30 Uhr); 10.11. (15 Uhr); 13.11.2019 (19.30 Uhr);

10.1. (19.30 Uhr); 16.1. (19.30 Uhr); 26.1.2020 (18 Uhr)



Florian Boos Nonett – Kunst wird Klang (Uraufführung)

21. November 2019 um 18 Uhr

Musik zu Werken von Bauhauskünstlern aus der Sammlung des Osthaus Museums

Osthaus Museum Hagen • Museumsplatz 1 • 58095 Hagen


Kontakt: Osthaus Museum Hagen, T 02331 2073138

Eintritt: frei


Emotionen klanglich zu Tage fördern, die in den Werken berühmter Künstler verborgen liegen, das beschäftigt Florian Boos, vielfach ausgezeichneter Jazzmusiker, Bandleader und Komponist, und seine Band seit 2016. Nachdem sie Vincent Van Gogh (Museum Folkwang, Van Gogh Museum Amsterdam) und Amedeo Modigliani musikalisch ihre Reverenz erwiesen haben, widmen Sie sich nun - aus aktuellem Anlass und im Sinne der Bauhausidee von der Einheit der Künste - den Bildern von Bauhauskünstlern aus der Sammlung des Osthaus Museums in Hagen. Um den Kunstwerken nahezukommen, greifen Boos und seine Musiker auf alle musikalischen Möglichkeiten zwischen Jazz, Indie-Pop und zeitgenössischer Musik zurück. Das neue Kompositionsprojekt und die Uraufführung im Osthaus Museum verdankt sich der großzügigen Unterstützung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken-Stiftung, Herdecke.


Hagener Impuls - das Bauhaus vordenken

9. Oktober 2019 von 9 bis 11 Uhr

Vortrag und Führung im Hohenhof mit Dr. Birgit Schulte, Osthaus Museum Hagen

Hohenhof • Stirnband 10 • 58093 Hagen


Kontakt: Dr. Eva Ochs, T 02331 – 987 2547

eva.ochs@fernuni-hagen.de, www.fernuni-hagen.de


Alle zwei Jahre empfängt das Historische Institut der Fern-Universität Hagen die Studierenden vor Ort: Eine Woche lang sind über 200 angehende Historiker und Historikerinnen aus dem In- und Ausland auf dem Campus und besuchen eine Vielfalt von historischen Vorträgen, Seminaren und Übungen. Im Bauhausjahr 2019 bietet die Fern-Universität nun eine besondere Veranstaltung an, die vor Ort im Hohenhof den Studierenden durch eine Führung und einen Vortrag von Dr. Birgit Schulte die Verbindungen von Hagener Impuls und Bauhaus näherbringt. Moderiert wird das Seminar von Dr. Eva Ochs von der FernUniversität Hagen.

"100 Jahre Bauhaus" - Architektur, Städtebau und Geschichte Hagens zwischen 1919 und 1929

30. Oktober bis 4. Dezember 2019 von 19.30 bis 21 Uhr

VHS Hagen • Villa Post • Wehringhauser Str. 38 • 58089 Hagen


Kontakt: VHS Hagen, Holger Flick, T 02331 – 207 3622

Kurs-Nr. 1010, holger.flick@stadt-hagen.de, www.vhs-studienreise.de

Leitung: Michael Eckhoff

Kosten: 32 €, Anmeldung erforderlich.


Die zehn Jahre zwischen 1919 und 1929 sind in Hagen von erheblichen Veränderungen geprägt. Architektonisch steht diese Epoche im Spannungsfeld zwischen dem traditionellen Bauen, dem Expressionismus und dem „Neuen Bauen“, wie es unter anderem vom 1919 gegründeten Bauhaus repräsentiert wurde. In der Volmestadt entstanden seinerzeit zahlreiche neue Siedlungen (etwa der Cuno-Hof auf dem Kuhlerkamp) und öffentliche Gebäude (z.B. das Hallenbad in Haspe und das Finanzamt). Eine Rolle spielten hierbei auch die großen Wohnungsbaugesellschaften, so die ebenfalls 1919 gegründete HGW. Politisch befinden wir uns zunächst noch in der Zeit des Oberbürgermeisters Cuno und des Stadtbaurats Figge, die beide vor dem Weltkrieg eng mit dem Kunstförderer Karl Ernst Osthaus (1921 verstorben) zusammengearbeitet hatten. Diese und zahlreiche weitere Aspekte zur Geschichte Hagens (etwa die Eingemeindung Haspes und Boeles 1929) stehen im Fokus des Kurses.

"pardauz"

19. Oktober 2019 um 15 Uhr

Ein Tanzobjekttheaterspaß für alle Interessierten ab drei Jahren

Lutz Hagen • Elberfelder Str. 65 • 58095 Hagen


Kontakt: Anja Schöne (Leiterin Lutz Hagen), T 02331 – 2073235

Anja.schoene@stadt-hagen.de, www.theaterhagen.de

Eintritt: 12 € / 6 € (ermäßigt)

Vorverkauf: 02331 – 2073218, theaterkasse@stadt-hagen.de


Zwei Performer*innen kugeln anarchisch verspielt auf die Bühne – pardauz – liegen sie da. Doch schon im nächsten Moment stehen sie wieder auf, verwandeln sich in bunte Dreiecke, umkreisen sich, kommen sich näher, werden zum Quadrat und pardauz – fällt alles auseinander. Gleich geht es weiter in spiralförmigen Sprüngen – bis zum nächsten pardauz. In einem bunten TanzTheater mit Objekten schickt Regisseurin Anja Schöne ihr Ensemble auf die Spuren von Bauhaus und Dada und schafft ein mitreißendes Theaterspektakel für alle Generationen rund um die Erkenntnis, dass nach dem Fall immer vor dem Fall ist. Oder frei nach Hugo Ball „ elifantolim brussala bulomen tromtata“.


Jörn Leonhard – der überforderte Frieden

8. Oktober 2019 um 18 Uhr

Versailles und die Welt 1918-1923

Auditorium im Kunstquartier Hagen • Museumsplatz 1 • 58095 Hagen


Kontakt: Karl Ernst Osthaus-Bund – Hagener Kunstverein e.V.

Eva Pieper Rapp-Frick, rapp-frick@t-online.de

Eintritt: frei, Anmeldung nicht erforderlich.


Wie kamen Menschen, Gesellschaften und Staaten 1918 aus dem Krieg? Was für Vorstellungen verbanden sie mit dem Frieden und dem Versprechen einer neuen Ordnung? Wie verändert sich unser Verständnis der Geschichte des 20. Jahrhunderts, wenn wir nach dem globalen Charakter des Nachkriegs, der Jahre zwischen 1918 und 1923, fragen? Was bedeutete diese Zeitenwende – auch Geburtsstunde des Bauhauses - für den weiteren Verlauf des 20. Jahrhunderts? Seit 2006 lehrt Professor Dr. Jörn Leonhard Neuere und Neueste Geschichte Westeuropas am Historischen Institut der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Für seine Forschungen erhielt er wichtige Forschungspreise. Leonhards 2014 unter dem Titel "Die Büchse der Pandora" erschienene Geschichte des Ersten Weltkrieges ist nach Ansicht vieler Rezensenten das wichtigste Buch zu diesem Thema, sein neues Buch ist die konsequente Fortsetzung seiner Forschung.

Oskar Spital-Frenking der Patient Hohenhof

20. November 2019 um 18 Uhr

Pflege- und Reparaturmaßnahmen an einem Baudenkmal

Hohenhof • Stirnband 10 • 58093 Hagen


Kontakt: Karl Ernst Osthaus-Bund – Hagener Kunstverein e.V.

Eva Pieper Rapp-Frick, rapp-frick@t-online.de

Eintritt: frei, Anmeldung nicht erforderlich.


Nach umfassenden Restaurierungsmaßnahmen in den 70er und 80er Jahren und einer anschließenden Phase der eingeschränkten baulichen Unterhaltung erfährt der Hohenhof derzeit wieder eine intensive Zuwendung. Ein Team von Restauratoren und restauratorischen Fachbetrieben arbeitet unter der Leitung des Architekturbüros Spital-Frenking + Schwarz, Lüdinghausen und Dortmund, an dem Baudenkmal. Der Vortrag gibt Einblicke in die derzeitigen Reparatur- und Pflegemaßnahmen sowie einen Ausblick auf zukünftige bauliche Vorhaben. Prof. Oskar Spital-Frenking ist Architekt und Stadtplaner und seit 2006 Professor an der Hochschule Trier. Er ist Mitglied bei ICOMOS, in der Archäologischen Trierkommission sowie in verschiedenen Gestaltungs- und Denkmalbeiräten. 2000 erschien sein Buch „Architektur und Denkmal“. Das Büro Spital-Frenking + Schwarz sanierte vor wenigen Jahren die Schule von Hans Scharoun in Lünen.

Anja Krämer : Die Stuttgarter Weissenhofsiedlung - ein Experiment für neue Wohn- und Lebensformen

1. Dezember 2019 um 13 Uhr

Ein Weltkulturerbe stellt sich vor

Haus der Ruhrkohle • Gerichtsstr. 25 • 58097 Hagen


Kontakt: Be + Co Bergfelder + Collegen GmbH, Christiane Bergfelder

cbergfelder@bergfelder-hagen.de, www.be-co.gmbh

Eintritt: frei, Anmeldung erforderlich.


Zusammen mit dem Bauhaus in Dessau gilt die Stuttgarter Weissenhofsiedlung als bekanntestes Bauensemble der Moderne in Deutschland. Sie entstand 1927 als Ausstellung des Deutschen Werkbundes unter Leitung des Architekten Ludwig Mies van der Rohe. Er versammelte 17 Avantgarde-Architekten, die neue Ideen zum Wohnen entwickelten und der Öffentlichkeit in möblierten Versuchshäusern präsentierten. Dabei durften weder der Bauhausgründer Walter Gropius, noch der durch seine Publikationen bereits weit bekannte Architekt Le Corbusier aus Paris fehlen. Weitere Architekten kamen aus Holland, Belgien und Österreich sowie aus Berlin, Breslau und Stuttgart, unter ihnen auch Peter Behrens und Bruno Taut. Anja Krämer leitet seit 2006 das Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier. Sie hat Kunstgeschichte, Germanistik und Denkmalpflege studiert und lange Zeit als freie Bauhistorikerin gearbeitet, bevor sie ans Weissenhofmuseum kam.


Hagener am Bauhaus

5. Dezember 2019 von 18 bis 20 Uhr

Die Hagener Berufsschule als Impulsgeberin für ein Studium am Bauhaus

Stadtbücherei auf der Springe • Springe 1 • 58095 Hagen


Kontakt: VHS Hagen, Holger Flick, T 02331 – 207 3622

Kurs-Nr. 1000, holger.flick@stadt-hagen.de, www.vhs-studienreise.de

Vortrag: Dr. Friedrich-Wilhelm Geiersbach

Kosten: 5 €, Anmeldung erforderlich.


Sechs Personen aus Hagen, eine Frau und fünf Männer, sind an das Bauhaus nach Weimar oder Dessau gegangen, um dort zu studieren und ihre durch Ausbildung oder Berufstätigkeit bereits erworbenen Fähigkeiten zu erweitern. Damit ist Hagen weit überproportional als Heimatstadt der Bauhaus-Studierenden vertreten. In dem Bildervortrag stellt Dr. Friedrich-Wilhelm Geiersbach die Hagenerin sowie die fünf Hagener mit ihrem beruflichen Werdegang vor. Sein besonderer Blick fällt dabei auf die Bedeutung der Hagener Berufsschule als Impulsgeberin für ein Studium am Bauhaus.


Peter Gorschlüter: Neue Welten - Neupräsentation der Sammlung Folkwang

6. Dezember 2019 um 18 Uhr

Hohenhof • Stirnband 10 • 58093 Hagen


Kontakt: Karl Ernst Osthaus-Bund – Hagener Kunstverein e.V.

Eva Pieper Rapp-Frick, rapp-frick@t-online.de

Eintritt: frei, Anmeldung nicht erforderlich.


Peter Gorschlüter, Direktor des Museum Folkwang, betont in seiner Pressemeldung zum Jahr 2019: „Das Ausstellungsprogramm 2019 entwickelte sich originär aus der Folkwang-Idee: Wie ein roter Faden wird die Verbindung von Kunst und Leben die interdisziplinären Ausstellungsprojekte und die Sammlungsarbeit durchdringen.“ 2019 gestaltet das Museum Folkwang die Präsentation der Sammlung neu. Jenseits einer strikten Chronologie erzählen exemplarische Werke in thematischen Räumen Kunstgeschichten von Umbrüchen, Übergängen und Neuanfängen. So öffnen sich vor Hauptwerken und seltenen neue Perspektiven auf eine traditionsreiche Sammlung. Flankiert wird die Neupräsentation durch die dreiteilige Bauhaus-Reihe mit Lyonel Feininger, Bühnenwelten und László Moholy-Nagy.



Workshop/Kunsttreff

Walter Gropius - vorbildliche Industriebauten

19. Dezember 2019 von 14.30 bis 16.30 Uhr

Osthaus Museum Hagen • Museumsplatz 1 • 58095 Hagen


Kontakt: Anja Kuhlmann, T 02331 – 207 2740

anja.kuhlmann@stadt-hagen.de, www.osthausmuseum.de

Kosten: 9 €, Anmeldung erforderlich.


Hagen und das Bauhaus? Da scheint zunächst keine Beziehung zu bestehen. Dabei hat die Stadt mehr mit der Gründung des Bauhauses zu tun, als man vermuten mag. Kurz vor der Gründung des Bauhauses schrieb Walter Gropius an seinen engen Freund Karl Ernst Osthaus: „Ich bin dabei etwas ganz anderes ins Werk zu setzen - eine Bauhütte! Mit einigen wesensverwandten Künstlern.“ Warum er diese Worte an den Hagener Kunstmäzen schrieb, wird im Kunsttreff betrachtet. Über 400 Dokumente aus dem Osthaus Archiv zeigen wichtige Stationen im Leben von Gropius auf, der von Osthaus maßgeblich unterstützt wurde. Dabei liegt der Fokus der Ausstellung auf den Fotografien der von Walter Gropius und Karl Ernst Osthaus konzipierten Ausstellung "Vorbildliche Industriebauten" von 1911, die von Hagen aus auf Tournee ging. Dieses gemeinsame Projekt wird im Osthaus Museum rekonstruiert und durch die Publikation ihres Briefwechsels begleitet. Im Kunsttreff werden die neuen, wissenschaftlichen Erkenntnisse im Zusammenhang mit der Ausstellung erläutert und diskutiert.


Fotoexkursion auf dem Elbersgelände mit Siegfried Rubbert

12. Oktober 2019 von 14 bis 17 Uhr

Workshop

Treffpunkt: Elbersgelände Parkplatz • Dödterstrasse • 58095 Hagen


Kontakt: Sigrun Politt, T 02331 – 207 3589

Kurs-Nr. 2205, sigrun.politt@stadt-hagen.de, www.vhs-hagen.de

Kosten: 48 €, Anmeldung erforderlich.


Im Fotoworkshop soll es gelingen, bei den Teilnehmern den Blick zu schärfen und Motive zu entdecken, an denen viele Menschen normalerweise vorübergehen. Besonderes Augenmerk wird gerichtet sein auf einen harmonisch, ästhetischen Bildaufbau und auf die Komposition eines Bildes. Das Foto soll eine Geschichte erzählen. Vielleicht entsteht auch zufällig während der Fotoexkursion eine Serie zu einem entdeckten Motiv. Die Kameratechnik steht bei diesem Workshop eher im Hintergrund, wenn gewünscht werden Anregungen gegeben, ein Motiv zu entdecken und mit dem vorhandenen, natürlichen Licht in Szene zu setzen. Es kann ein gemeinsamer Spaziergang über das Elbersgelände stattfinden mit Anregungen und Hilfestellung oder die Teilnehmer schwärmen aus und gehen eigenständig auf Entdeckungsreise. In der letzten halben Stunde findet ein Gedankenaustausch statt, Ergebnisse werden diskutiert oder verglichen, wie die einzelnen Teilnehmer das gleiche Motiv in unterschiedlich spannender Art und Weise festgehalten haben.


Magie der Linien in weiß

7. Dezember 2019 von 12.30 bis 14.30 Uhr und 14. Dezember 2019 von 12.30 bis 14.30 Uhr

Adventsworkshops mit Nuri Irak, inspiriert von wWerken des Bauhäuslers Lyonel Feininger

Junges Museum im Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 • 58095 Hagen


Kontakt: Anja Kuhlmann, T 02331 – 207 2740

anja.kuhlmann@stadt-hagen.de, www.osthausmuseum.de

Kosten: 5 € inkl. Museums-Eintritt und Material (Anmeldung erforderlich)


In dem Workshop mit dem Hagener Künstler Nuri Irak werden die Teilnehmer*innen spielerisch mit geometrischen Linienformen experimentieren, die an Lyonel Feiningers Stadtansichten oder Landschaften erinnern. Mit zart-hellen Pastellfarben entstehen wie durch ein Prisma betrachtet winterliche Kompositionen, deren starre Linien magisch durchbrochen werden von hellen Farben. Am Samstag, den 7. Dezember wird mit Acrylfarben auf Hartfaserplatten oder Karton gearbeitet und am Samstag, den 14. Dezember entstehen in einer ähnlichen Maltechnik weihnachtlich-lichte Grußkarten. Die Ergebnisse, die im endenden Bauhaus-Jahr entstehen, eignen sich als weihnachtliches Geschenk zur Erinnerung an das 100-jährige Jubiläum.


Foto: Birgit Andrich Foto: Birgit Andrich

die welt neu denken – hagen neu sehen

projekte mit drei hagener schulen


Kontakt: HAGENagentur, Janina Fernandes Sobral, T 02331 – 809 9940

fernandes_sobral@hagenagentur.de, www.hagen-online.de/bauhaus100


Eine Kooperation der HAGENagentur mit drei Hagener Schulen, dem Christian-Rohlfs-Gymnasium, dem Albrecht-Dürer-Gymnasium und dem Fichte Gymnasium,spricht vor allem junge Leute an. Das Thema „Bauhaus“ wird erlebbar gemacht getreu dem Motto „Die Welt neu denken“. Ab Beginn 2019 wird ein „Bauhaus“-Bus zwölf Monate lang seine Runden durch Hagen drehen. Eine Kunst-Klasse des Christian-Rohlfs-Gymnasiums gestaltete das Layout dafür im Bauhaus-Design. Eine andere Klasse des Christian-Rohlfs-Gymnasiums präsentiert einen Podcast, der über einen QR-Code abrufbar sein wird. Darin sollen Bürgerstimmen zum Stadtbad Haspe als Beispiel für Hasper Bauhausarchitektur eingefangen werden. Im Kunst-Schaufenster der Rathaus Galerie Hagen findet im Frühjahr und im Herbst 2019 eine Ausstellung statt. Hier präsentieren sich alle drei Schulen mit künstlerischen Arbeiten.

Rundum gut informiert: Die HAGENinfo

In der Tourismusinformation HAGENinfo der HAGENagentur werden Touristen und Bürger über Sehenswürdigkeiten, Wissenswertes zu Hagen sowie Unterkünfte informiert. Zudem bietet die HAGENinfo Besuchern und Einheimischen eine vielfältige Auswahl an Souvenirs und Erinnerungen an die Volmestadt. Neben den Artikeln widmet sich die HAGENinfo auch dem Verkauf von regionalen und bundesweiten Konzert-, Musical- und Theatertickets.


HAGENinfo

gegenüber dem Sparkassen-Karree

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