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Foto: Außenaufnahme des Rathauses an der Volme.
Das Projekt „MISSIMO“ soll den Leistungsmissbrauch in Hagen einschränken.

Hagen geht gegen Leistungsmissbrauch vor: Neuer Durchgang des Projektes „MISSIMO“

Freitag, 30.Januar 2026

Weitere erfolgreiche Umsetzung: Die Stadt Hagen hat erneut das Projekt „MISSIMO“ durchgeführt und damit ihre konsequente Arbeit in der Bekämpfung von Leistungsmissbrauch fortgesetzt. Der aktuelle Projektdurchlauf fand wieder in enger Zusammenarbeit mit der Familienkasse sowie weiteren beteiligten Institutionen – Schulen, Jugend- und Gesundheitsamt, Einwohnermeldeamt, Jobcenter und Polizei – statt.

Im Rahmen der aktuellen Projektrunde prüft die Familienkasse in 27 Fällen das Vorliegen der Anspruchsvoraussetzungen auf Kindergeld. Das betrifft insgesamt 32 bei der Überprüfung nicht angetroffene Kinder. Die Ermittlung der genauen Anzahl von Kindern, für die unter Umständen zu Unrecht Kindergeld bezogen wurde, sowie die daraus resultierende Schadenshöhe wird erfahrungsgemäß Zeit in Anspruch nehmen.

Das Projekt „MISSIMO“ verfolgt das Ziel, mögliche Unregelmäßigkeiten frühzeitig zu erkennen und zu verhindern, dass öffentliche Leistungen an nichtleistungsberechtigte Personen fließen. „Auch dieser Durchgang von ‚MISSIMO‘ zeigt, wie wichtig eine strukturierte und behördenübergreifende Zusammenarbeit ist. Die eingeleiteten Prüfungen tragen dazu bei, Transparenz zu schaffen und das Vertrauen in die ordnungsgemäße Vergabe staatlicher Leistungen zu stärken“, zeigt sich Frederik Kowalski, Projektleiter von „MISSIMO“, zufrieden mit dem derzeitigen Projektdurchlauf. „Mein Dank gilt allen Beteiligten für ihr engagiertes Mitwirken. Auch in Zukunft werden wir versuchen, die Möglichkeiten des Leistungsmissbrauchs maximal einzuschränken und die Zahlen so gering wie möglich zu halten“, so Kowalski weiter. Ziel bleibe es, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen und auch künftig wirksam gegen möglichen Leistungsmissbrauch vorzugehen.