Das Familienalbum in den 50er und 60er Jahren - Wie wir erinnern, was wir sind
Lesungen / Vorträge - Haspe
Kurs Nr. 261-1204
Der Kurs der Volkshochschule Hagen (VHS) findet am Freitag, 06.03.2026, von 17.00 Uhr bis 19.15 Uhr, im Erzählcafé, "Altes Backhaus", Lange Str. 30, statt.
Auswählen, Einkleben, Beschriften – das Aufbewahren von privat geknipsten Fotografien in speziell dafür vorgesehenen Alben verbreitete sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts auch in Familien der weniger wohlhabenden Bevölkerung. Familienalben sind oft liebevoll gestaltete Erinnerungsbücher an die eigene Vergangenheit. Beim gemeinsamen Durchblättern erinnern sich Eltern, Kinder und Großeltern an Weihnachten, den ersten Schultag oder gemeinsame Reisen. Mit der Auswahl der Fotos und der Art ihrer Zusammenstellung entscheiden wir, wie wir uns an die Geschichte unserer Familie erinnern wollen. Zwar hat jede Familie ihre eigene Geschichte, doch ähneln sich die Alben: Motive und Gestaltungstechniken sind oft nicht so individuell, wie man denken möchte.
Am Beispiel eines Bestandes von Familienalben aus Hagen wollen wir die Geschichte des Fotoalbums in den 50er und 60er Jahren erkunden. Wie dachte man in der jeweiligen Zeit über Kindheit, Elternschaft, Urlaub und Geselligkeit? Was hat sich verändert? Der Albumgeber selbst wird etwas zu seiner eigenen Familiengeschichte erzählen. Die Dozentin Dr. Eva-Maria Ochs ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte und Biographie an der FernUniversität in Hagen.
Informationen zur Anmeldung für den Kurs 261-1204 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter der Telefon Nr. 02331 207-3622 oder auf der Internetseite www.vhs-hagen.de.