Start der IGA 2027
Internationale Gartenausstellung 2027
Die Internationale Gartenausstellung (IGA) Metropole Ruhr kommt vom 23. April bis 17. Oktober 2027 nach Hagen! Mit dem „SeeBad Hengstey“, „SeePark Hengstey“ und der „Villa Hohenhof“ sind wir gleich mit drei Projekten dabei und möchten der Region gemeinsam mit Ihnen zeigen, wie viel Hagen zu bieten hat. Erfahren Sie hier mehr über Veranstaltungen, aktuelle Neuigkeiten, Beteiligungen und die Hagener Projekte – der Countdown bis zum Start der IGA2027 läuft.
Jetzt mitmachen!
Aktuelles
Und so einfach geht es:
- Pro Haushalt einen kostenlosen Blumentopf in der Touristinformation im M12, Mittelstraße 12, von dienstags bis freitags zwischen 10 und 18 Uhr oder samstags zwischen 10 und 14 Uhr oder in der Informationsstelle des Rathauses, Rathausstraße 13, in der Eingangshalle abholen
- Kreativ gestalten
- Foto vom bemalten Topf bis zum 31. Juli 2026 per E-Mail senden an: IGA2027@stadt-hagen.de
Das gibt es zu gewinnen:
Eine Jury wählt die 10 schönsten, bemalten Blumentöpfe aus - die Gewinnerinnen und Gewinner dürfen sich über jeweils einen 50 €-Gutschein von Blumen Mankopf freuen. Die Preisverleihung findet bei einer öffentlichen Veranstaltung statt.
Das Beste:
Zu deinem Blumentopf gibt es noch ein kleines Set mit Pflanzenschild und Blumensamen dazu. Also: Topf bemalen, bepflanzen, Schild rein, Topf in Szene setzen und Foto einreichen.
Wir danken der Sparkasse an Volme und Ruhr und Blumen Mankopf, welche die Aktion mit unterstützen.
23. April 2026 – In einem Jahr ist es soweit: Die Internationale Gartenausstellung (IGA) ist vom 23. April bis zum 17. Oktober 2027 zu Gast im Ruhrgebiet und auch Hagen ist Teil dieses großen Gemeinschaftsprojektes. Den Countdown hat die Stadt zum Anlass genommen, in einem Auftaktgespräch am heutigen Donnerstag, 23. April, ihre drei Projekte SeeBad Hengstey, SeePark Hengstey und Villa Hohenhof sowie weitere Ideen rund um die IGA vorzustellen und gleichzeitig alle Hagenerinnen und Hagener dazu einzuladen, sich mit ihren Ideen, Aktionen und Veranstaltungen zu beteiligen.
Was ist die IGA?
Die IGA findet 2027 erstmals nicht nur in einer Stadt, sondern in einer ganzen Region statt. Sie macht unter dem Motto „Wie wollen wir morgen leben?“ den Wandel des Ruhrgebiets von einer Kohle- und Stahlindustrie hin zu einer grünen, nachhaltigen und zukunftsorientierten Region sicht- und erlebbar. Die Gartenausstellung fußt dabei auf einem Drei-Ebenen-Konzept: Die fünf „Zukunftsgärten“ in Gelsenkirchen, Duisburg, Dortmund, Lünen und Castrop-Rauxel/Recklinghausen als zentrales Element zeigen, wie sich Industriekultur, Wasser, Klima und grüne Lebensräume miteinander verbinden lassen. Gleichzeitig dienen die Standorte als experimentelle Räume, in denen nachhaltige Ideen für das Zusammenleben in der Metropolregion Ruhr nicht nur entwickelt, sondern auch unmittelbar erfahrbar werden. Auf der zweiten Ebene „Unsere Gärten“ werden die kommunalen Projekte aus dem gesamten Ruhrgebiet zusammengefasst. Hier ist auch die Stadt Hagen mit ihren drei Projekten vertreten. Die Ebene „Mein Garten“ bietet allen Menschen eine Plattform, ihre grünen Projekte und Ideen zu präsentieren und gemeinsam die Zukunft der eigenen Stadt sowie der Region aktiv mitzugestalten. Weitere Informationen zur IGA 2027 und den drei Ebenen finden Interessierte auf der Internetseite www.iga2027.ruhr.
Die IGA in Hagen
Die Gesamtkoordination der Internationalen Gartenausstellung ist in der Stadtverwaltung angesiedelt. Neben der HAGEN.WIRTSCHAFTSENTWICKLUNG sind zahlreiche weitere Akteurinnen und Akteure wie die Tochtergesellschaften der Stadt Hagen, das Theater Hagen, die SIHK zu Hagen, der Unternehmerverein, die Hagen City-Gemeinschaft und viele weitere Partner an der Planung und Organisation beteiligt. Die Sparkasse an Volme und Ruhr unterstützt die Aktionen und Veranstaltungen finanziell und weitere Unternehmen haben bereits Spendengelder in Aussicht gestellt, um der Stadt Hagen in 2027 und darüber hinaus zu überregionaler Strahlkraft zu verhelfen. Gemeinsam haben sich die Beteiligten die drei Ziele Nachhaltigkeit, Tourismus und Bürgerbeteiligung gesetzt. So sollen die Projekte der IGA auch über 2027 hinauswirken und dem Tourismus in Hagen ermöglichen, regional und überregional zu wachsen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Beteiligung der Hagenerinnen und Hagener mit privaten Initiativen und Kooperationen, um das Gartenfestival gemeinsam zu gestalten.
Hagener Projekte
Die Gartenanlage der Jugendstil-Villa Hohenhof, die der Architekt Henry van de Velde für den Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus als Wohnhaus konzipierte, wurde nach historischem Vorbild rekonstruiert. Haus, Garten und Siedlung sind nach der Planung van de Veldes durch vielfältige, achsiale Bezüge verbunden. Aus dem großmaßstäblichen Plan van de Veldes von 1907 lässt sich keine Bepflanzung des Gartens erkennen. Weil Osthaus mit der Bepflanzung nicht zufrieden war, wandte er sich um das Jahr 1912 an den Gartenarchitekten Leberecht Migge aus Hamburg, um bei der Auswahl der Pflanzen beraten zu werden. Migge wartete mit einem üppigen und farbenfrohen Bepflanzungsplan auf, mit Rosen, Sommerblumen und Stauden sowohl im Nordhof, auf der Ost-Terrasse, im Brunnenhof, im Südgarten und sogar im Nutzgartenbereich auf der Westseite. Auch die eine oder andere räumliche Modifizierung nahm er vor. Zudem fügte So unterteilte Migge unter anderem Sitzplätze und Waldpfade in den Ostwald sowie einen hippodromförmigen Spielplatz im Westwald ein. Die IGA-Gesellschaft hat das Projekt mit drei von drei Sternen ausgezeichnet.
Am Hengsteysee im Hagener Norden sind gleich zwei IGA-Projekte zu finden. Das SeeBad Hengstey, seit rund 100 Jahren ein beliebtes Ausflugsziel, wurde umgestaltet und durch die Umsetzung von neuen Angeboten neu konzipiert. Neben dem Badebetrieb im Sommer hat es sich nicht zuletzt durch seine direkte Lage am RuhrtalRadweg zu einem ganzjährigen Ausflugsziel für Spaziergängerinnen und Spaziergänger, Radfahrende, Wassertouristinnen und Wassertouristen und alle weiteren Gäste entwickelt. Das Strandhaus überzeugt mit einem ganzjährig geöffneten Gastronomiebetrieb mit Übernachtungsmöglichkeit und mit der Beachbar direkt am Ufer des Hengsteysees ist ein öffentlicher Aufenthaltsbereich entstanden. Verbunden werden das Strandhaus, die Beachbar und das Seeufer mit einer einzigartigen Stegkonstruktion. Die IGA-Gesellschaft hat das Projekt mit drei von drei Sternen ausgezeichnet.
Der SeePark Hengstey ist ein wegweisendes Stadtentwicklungskonzept, das auf einer Fläche von rund 20 Hektar entstehen soll. Den Fokus bildet die Bepflanzung mit klimaangepassten Baumarten und die Schaffung von Rückzugsräumen für die heimische Tier- und Pflanzenwelt. An drei Stellen, sogenannten Aktionsfenstern, bieten sich attraktive Freizeiträume für Jung und Alt. Ausgedehnte Spielmöglichkeiten, Eventflächen und als besondere Attraktion die großzügige Treppenanlage hinunter zum Wasser. Im IGA-Jahr wird der SeePark Hengstey noch nicht fertiggestellt sein. Nach aktueller Planung wird der erste Teilabschnitt des RuhrtalRadwegs fertig gestellt sein, die Ausführungsplanung des zweiten Bauabschnitts des RuhrtalRadwegs beginnen sowie die Umsetzung von einzelnen Modulen im SeePark starten.
Eine Übersicht über die Hagener IGA-Projekte steht auf der Internetseite iga2027.hagen.de zur Verfügung.
Jetzt Botschafter werden: Initiativen gesucht
„Ein wichtiger Baustein der IGA 2027 ist das Engagement der Menschen vor Ort. Daher möchten wir alle Hagenerinnen und Hagener herzlich ermutigen, eigene Veranstaltungen und Projekte zu präsentieren oder Ideen einzubringen“, hofft Oberbürgermeister Dennis Rehbein auf eine rege Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Interessierte können sich direkt an Lars Stein, IGA-Koordinator, per E-Mail an iga2027@stadt-hagen.de wenden oder ihre Projekte direkt auf der Internetseite der IGA unter www.iga2027.ruhr/mitmachen-community/mein-garten/ eintragen.
Jetzt Botschafterin und Botschafter der IGA in Hagen werden: Verschiedene Akteurinnen und Akteure wie Phoenix Hagen, Eintracht Hagen, das Pottblümchen, der Kindergarten Emst, das AllerWeltHaus, das Kreativzentrum „WirrWarr“, der „Pottpinsel“ und die City-Gemeinschaft, laden in einem ersten Aufruf zum Mitmachen ein und machen Lust auf die erste kreative Aktion. Bei dem Wettbewerb „Wer hat den schönsten Blumentopf?“ für Bürgerinnen und Bürger sollen individuell gestaltete Blumentöpfe präsentiert und damit die Freude am Gärtnern sowie kreativen Gestalten gefördert werden. Hierfür erhalten Interessierte beim Empfang im Rathaus an der Volme, Rathausstraße 13, sowie bei der Touristinformation in der M12, Mittelstraße 12, kostenlose Blumentopfsets, die aus einem Blumentopf, Blumensamen und einem Pflanzenschild bestehend. Die Sets sind begrenzt. Anschließend sind die Teilnehmenden aufgerufen, ihre Blumentöpfe kreativ zu bemalen und die Blumen anzuziehen. Fotos der gestalteten Blumentöpfe können bis spätestens 31. Juli 2026 per E-Mail an iga2027@stadt-hagen.de gesendet werden. Voraussetzung für die Teilnahme am Wettbewerb ist, dass die Blumen sichtbar gewachsen sind und das Pflanzenschild mit dem IGA-Logo gut sichtbar angebracht wird. Eine Jury wählt die zehn schönsten Blumentöpfe aus, die mit Gutscheinen im Wert von jeweils 50 Euro prämiert werden. Die Preisverleihung findet im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung statt.
14. April 2026 – Die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 ist in Witten, Hattingen, Wetter (Ruhr), Herdecke und Hagen bereits an vielen Stellen (baulich) zu sehen und zu hören. Für alle Städte bringt die Vision mit dem Namen „Flusslandschaft Mittleres Ruhrtal“ viele spannende Veränderungen mit sich. Um den gemeinsamen Blick auf die große Vision noch einmal zu schärfen, kamen am Montag, 13. April, auf Einladung von Wittens Bürgermeister Dirk Leistner zahlreiche Menschen in Witten zusammen: Zu gemeinsamen Workshops trafen sich im Haus Witten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie die Verantwortlichen aus den kommunalen Verwaltungen für Stadtplanung, Wirtschaftsförderung, Touristik und Stadtmarketing.
Teamgeist im Mittleren Ruhrtal: Gemeinsame Arbeit an der Mega-Idee
Als „Projektgemeinschaft Mittleres Ruhrtal“ tauschten sich die Teilnehmenden nicht nur über den aktuellen Stand jedes einzelnen Projektes aus: Sie blickten auch auf das große Ganze, auf den gemeinsamen einzigartigen Landschaftsraum, den die Städte zu einer attraktiven Freizeit-, Kultur- und Tourismuslandschaft entwickeln wollen.
„Durch die interkommunale Zusammenarbeit bietet sich den fünf Städten das große Potenzial, bei der IGA 2027 als Kollektiv aufzutreten und gemeinsam für eine städteübergreifende Strahlkraft und touristische Attraktivität zu sorgen“, betont Hagens Oberbürgermeister Dennis Rehbein. Dafür braucht es jede einzelne Stadt, und natürlich die IGA gGmbH, die Kreisverwaltung des Ennepe-Ruhr-Kreises sowie weitere regionale Akteure, wie zum Beispiel der RVR und die Ruhr Tourismus GmbH. Schließlich soll die IGA 2027 – und darüber hinaus –
für die Menschen der Region und für Besuchende etwas ganz Besonderes werden.
Die zentralen Projekte sind die ‚Ruhrfenster‘, wie zum Beispiel das SeeBad Hengstey in Hagen, die Zeche Nachtigall in Witten, das Koepchenwerk in Herdecke, die Burgruine Freiheit in Wetter (Ruhr) oder der Gethmannsche Garten in Hattingen. Diese Orte entlang der Ruhr werden, wie bei einer Perlenkette, mit den ‚Ruhrbändern‘ verbunden, zum Beispiel über den RuhrtalRadweg oder den Ruhrtalsteig.
Gemeinsamer Auftakt im Frühjahr 2027 – und das „Wir“ soll wachsen
Damit die außergewöhnliche interkommunale Zusammenarbeit auch öffentlich sichtbar wird, ist unter anderem eine gemeinsame Auftaktveranstaltung im Frühjahr 2027 geplant. Die verschiedenen Veranstaltungen der Städte im Jahresverlauf werden eng aufeinander abgestimmt. Dazu kommen gemeinsam getragene Veranstaltungen mit überregionaler Strahlkraft im Ausstellungsjahr. Bereits im laufenden Jahr wird das Mittlere Ruhrtal in einem gemeinsamen Info- und Aktionsstand auf den etablierten Stadtfesten der Region präsentiert. „Die IGA ist ein Gemeinschaftsprojekt – und dieses Gefühl möchten wir in Hagen gemeinsam mit den anderen Städten transportieren“, sagt Oberbürgermeister Dennis Rehbein.
Mit der gemeinsamen Standortbestimmung am 13. April unterstreichen alle Beteiligten auch, dass sie die enge interkommunale Zusammenarbeit über die IGA hinaus fortzusetzen wollen. „Unser Ziel ist es, den Tourismus in der Region nachhaltig zu festigen, weiterzuentwickeln und gemeinsam eine räumliche Entwicklungskonzeption 2035+ für das Mittlere Ruhrtal zu verwirklichen. Unsere städteübergreifende Kooperation bietet die besten Voraussetzungen dafür“, so Oberbürgermeister Dennis Rehbein.
17. Juli 2025 – Naturnahe Flächen, Sport- und Freizeitangebote für Besucherinnen und Besucher und eine erlebbare Artenvielfalt: Mit diesen und vielen weiteren Zielen und Ideen geht die Planung des SeePark Hengstey in die nächste Runde. Der Umbau der 20 Hektar großen Fläche des ehemaligen Rangierbahnhofs am Hengsteysee stellt derzeit eines der größten freiraumplanerischen Stadtentwicklungsprojekte in Hagen dar.
Seit der Wahl des Gewinnerentwurfs im vergangenen Jahr wurde dieser weiterentwickelt und an die vorhandenen Bedingungen vor Ort angepasst. In dem Entwurf mussten unter anderem unterirdische Leitungen, Stromtrassen, Altlasten und weitere planerische Einschränkungen Berücksichtigung finden. Mit der nun vorliegenden Vorentwurfsplanung können die Beteiligten beginnen, die Inhalte für die benötigten Förderanträge vorzubereiten, um die geplanten Maßnahmen umzusetzen. Die Kosten für die Freianlage liegen gemäß aktueller Kostenschätzung bei etwa 9 Millionen Euro.
SeePark soll vielfältige Natur-, Freizeit- und Sportangebote vereinen
Das Konzept sieht vor, die Aktivitäten im SeePark in drei sogenannten Aktionsfenstern zu bündeln. Der Großteil des Parks soll eine natürliche Entwicklung erfahren und „der Natur überlassen werden“. Neben unterschiedlichen, modernen Sport- und Spielmöglichkeiten erarbeiten die Beteiligten ein umfassendes Erlebniskonzept. Der neue Ruhrtalradweg samt Fußweg wird auf der gesamten Länge in neuer Trasse ausgebaut und durch zusätzliche Angebote wie zum Beispiel E-Bike-Ladestationen und Picknickplätze zu einem neuen Etappenstandort aufgewertet. In den unterschiedlichen Aktionsfenstern sind ein See-Kiosk oder ein Eiscafé sowie ein neu inszenierter Standort für den Bikertreff an der Dortmunder Straße vorgesehen. Es entstehen neue Aussichtspunkte und Terrassen, die zum Verweilen am See einladen. In jedem Aktionsfenster sind außerdem größere Spielanlagen geplant. Hierzu gehören unter anderem die Umsetzung eines zentralen Wasserspielplatzes sowie eines Waldspielplatzes. Darüber hinaus wünschen sich die zukünftigen aktiven SeePark-Nutzerinnen und -Nutzer Sportangebote für Jung und Alt, zum Beispiel in Form von Calisthenics- oder Discgolf-Anlagen. Neue Wegeverbindungen als Naturerfahrungspfade sollen umfangreiche Möglichkeiten bieten, das Gebiet und die heimische Flora und Fauna zu erfahren. Beispielsweise können die Besuchenden durch eine Vogelbeobachtungsstation auf den renaturierten Bereichen am Ufer des Hengsteysees seltene Vogelarten entdecken. Unterschiedliche Stationen machen auf spielerische Weise Umweltbildungsinhalte erlebbar und bringen diese den Nutzerinnen und Nutzern näher. Kleine Attraktionen und natürlich gestaltete Spiel- und Bewegungsparcours entlang des Weges sorgen für spannungsreiche Strecken zu den Aktionsfenstern. Außerdem finden die Besuchenden flächendeckend umfangreiche Sitz- und Verweilmöglichkeiten vor. Dasselbe gilt für Abstell-, Reparatur-, und Ladestationen für E-Bikes und Fahrräder. Neben der Hauptattraktion, der Zip-Line, an deren Umsetzung die Beteiligten weiterhin arbeiten, entstehen für alle Altersgruppen unterschiedliche Angebote, die den Besuch im SeePark zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.
Ausbau des Ruhrtalradwegs als erster Schritt
Als erstes Modul ist die Weiterführung der Planung des zweiten Bauabschnitts des Ruhrtalradwegs, der den künftigen SeePark durchquert, vorgesehen. Hier ist die Einreichung einer Projektskizze beim Fördermittelgeber zum Ende des Jahres geplant. Darüber bietet sich die Möglichkeit, weitere Module über das Förderprogramm Grüne Infrastruktur des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) wie beispielsweise Naturlehrpfade, Renaturierungsmaßnahmen oder Naturspielplätze zu fördern. Mit einer Umsetzung erster Bausteine rechnen die Beteiligten nach derzeitigem Stand zum Jahr der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027. Die Umsetzung der weiteren Planungen erfolgt über die IGA hinaus.
Veranstaltungen
Mehr zu den Hagener Projekten
SeeBad Hengstey SeePark Hengstey Villa Hohenhof und UmfeldWas ist die IGA 2027?
IGA 2027 steht für die Internationale Gartenausstellung 2027 im Ruhrgebiet. Erstmals findet diese nicht nur in einer Stadt statt, sondern unsere ganze Region ist Teil davon. Unter dem Motto „Wie wollen wir morgen leben?“ geht die IGA 2027 weit über eine klassische Gartenschau hinaus. Sie ist eine Plattform für Zukunftsfragen und ein Impulsgeber für innovative Ideen im Bereich Klimaschutz, Mobilität, Stadtgrün und Lebensqualität.
Die drei Ebenen
Zukunftsgärten
Insgesamt gibt es fünf Zukunftsgärten in Gelsenkirchen, Duisburg, Dortmund, Lünen und Castrop-Rauxel/Recklinghausen. Mehr Informationen zu den Zukunftsgärten gibt es auf der Internetseite der IGA.
Unsere Gärten
Mit dem ausgezeichneten SeeBad Hengstey, dem zukünftigen Projekt SeePark Hengstey und der historischen Villa Hohenhof und Umgebung ist Hagen gleich mit drei Projekten vertreten.
Mein Garten
Auf der Ebene „Mein Garten" sind Sie gefragt! Öffnen Sie beispielsweise Ihren eigenen Garten, Kindergärten, Schulklassen oder Unternehmen können eigene Projekte präsentieren - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ihre eigenen Projekte können Sie direkt hier auf der Internetseite der IGA eintragen.
Ziele
Gemeinsam haben wir uns drei große Ziele für die IGA 2027 gesetzt.
- Nachhaltigkeit: Die Projekte der IGA sollen auch über den Zeitraum hinaus positive Effekte für unsere Stadt haben.
- Tourismus: Als weltweit größtes Gartenfestival 2027 freuen wir uns über Besucherinnen und Besucher aus der Region aber auch darüber hinaus. Der Tourismus in Hagen hat somit die Chance, auch überregional zu wachsen.
- Gemeinschaft: Die IGA ist ein Projekt für und mit Ihnen. Wir alle haben es in der Hand, für uns selbst und Gäste Veranstaltungen zu organisieren und Gärten für die Gemeinschaft zu öffnen.
Links zur IGA 2027 in der Metropolregion Ruhr
Internetseite der IGA 2027 und Anmeldung zum Newsletter
Kontakt
Sie haben Ideen oder Anregungen, die Sie gerne zur IGA 2027 umsetzen möchten? Dann wenden Sie sich gerne an Herrn Stein.