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Gruppenfoto: v.l.: Gandhi Chahine, André Dobrick, Nina Gerdes, Oberbürgermeister Dennis Rehbein, Dr. Ilga Opterbeck, Faton Cakaj und Matthias Kortwittenborg.
v.l.: Gandhi Chahine, André Dobrick, Nina Gerdes, Oberbürgermeister Dennis Rehbein, Dr. Ilga Opterbeck, Faton Cakaj und Matthias Kortwittenborg.

Erfolgreiche Fachveranstaltung zur Suizidprävention in Hagen

Montag, 02.März 2026

„Suizidgedanken ernst nehmen“ – unter diesem Titel veranstaltete das Beratungszentrum Rat am Ring der Stadt Hagen am vergangenen Donnerstag, 26. Februar, im Rahmen der Hagener Suizidpräventionskampagne eine gut besuchte Fachveranstaltung im Kulturzentrum Pelmke. Fachkräfte aus Beratung, Jugendhilfe, Schule, Gesundheitswesen und sozialen Einrichtungen nutzten den Abend zum Austausch, zur fachlichen Vertiefung und zur Vernetzung.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie suizidale Krisen früh erkannt und Betroffene – insbesondere Kinder und Jugendliche – wirksam erreicht werden können. Oberbürgermeister Dennis Rehbein unterstrich in seinem Grußwort die gesellschaftliche Bedeutung des Themas. Er betonte, dass Suizidprävention eine gemeinsame Aufgabe sei und es entscheidend darauf ankomme, frühzeitig hinzusehen, Hilfsangebote sichtbar zu machen und Menschen in Krisen verlässlich zu unterstützen.

Das Veranstaltungsprogramm umfasste unter anderem die Präsentation eines Films im Rahmen der Kampagne, einen fachlichen Beitrag des Gesundheitsamtes der Stadt Hagen sowie praxisnahe Impulse aus der Beratungsarbeit, die den Teilnehmenden Handlungssicherheit für den Berufsalltag vermittelten und Raum für interdisziplinären Austausch boten. Ergänzt wurden die Perspektiven durch externe Fachbeiträge: Gandhi Chahine und das Projekt „Lichter der Großstadt“ brachten beispielsweise wertvolle Impulse aus der Praxis ein. Ein wesentlicher Beitrag zur öffentlichen Sichtbarkeit der Kampagne stammte von Faton Cakaj, der die filmischen und visuellen Elemente maßgeblich entwickelt und umgesetzt hat. Die Veranstalterinnen und Veranstalter zogen anschließend ein positives Fazit des Abends: Der große Zuspruch und der intensive Austausch zeigten, wie wichtig es ist, Suizidgedanken ernst zu nehmen, das Thema zu enttabuisieren und die Zusammenarbeit vor Ort weiter zu stärken.

Die Veranstaltung ist Teil der Hagener Suizidpräventionskampagne, die insbesondere junge Menschen anspricht und Hemmschwellen abbauen soll, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Digitale Angebote, persönliche Beratung und lokale Hilfestrukturen werden dabei miteinander verknüpft, um frühzeitig Unterstützung zu ermöglichen. Nähere Informationen finden Interessierte auf der Internetseite www.hagen.de/ratamring.