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Foto: Mehrere Personen stehen auf einem Hubwagen und halten ein Schild "Gemeinsam hoch honaus" und "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" hoch.
Freuen sich über den Beitritt der Erich Kästner-Schule zum bundesweiten Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Erich Kästner-Schule ist jetzt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Mittwoch, 20.Mai 2026

Das neue Mitglied im bundesweiten Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist seit vergangenem Montag (18. Mai) die Erich Kästner-Schule. Damit ist sie die inzwischen 25. sogenannte Courage-Schule in Hagen, welche die Selbstverpflichtung eingeht, sich aktiv gegen Diskriminierung einzusetzen und Projekte zu fördern, die Vielfalt und Respekt stärken. Den Beitritt feierten die rund 100 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit der gesamten Schulgemeinschaft bei einem großen Schulfest.

Schulleiter Dirk Mautner begrüßte die Anwesenden und bedankte sich bei allen Aktiven, die an der Gestaltung der Aufnahmeveranstaltung beteiligt waren. Die Lehrerinnen Laura Weingarten und Luisa Thiel hatten den Beitritt in das größte Schulnetzwerk zusammen mit dem Schulleiter vorbereitet. „Es war uns wichtig, auch als Förderschule den Kindern Themen wie Respekt und gegenseitige Rücksichtnahme nahezubringen“, so Weingarten. „Dabei setzten wir an dem gesunden Bauchgefühl an und stärkten das Selbstwertgefühl der Kinder.“ Marion Rosenberg vom Kommunalen Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen gratulierte der Schulgemeinschaft zum Beitritt und überreichte die Urkunde aus der Bundeskoordination in Berlin. „Ihr seid bunt und ihr seid wertvoll. Behandelt andere so, wie ihr selbst behandelt werden wollt und das auch außerhalb der Schule“, sagte Rosenberg in ihren Worten an die Schulgemeinschaft. Als Patinnen konnte die Erich Kästner-Schule Annekathrin Schumacher-Cramer, Geschäftsführerin von Hebebühnen Cramer, sowie Tanzpädagogin Mona Stöcker von der Tanzschule MStage gewinnen.

Das Programm des Schulfestes wurde von Schülerinnen und Schülern mit einem Tanz im Foyer der Schule bereichert. Darin hieß es im Refrain: „Ich bin stark, ich bin wichtig, ich bin richtig, wie ich bin.“ Der Höhepunkt und eine Überraschung für die Kinder war eine Fahrt mit der Scheren-Hebebühne auf bis zu 13 Meter Höhe mit Blick über die Dächer der Schule.

In Vorbereitung auf die Aufnahmeveranstaltung setzte sich die Schulgemeinschaft unter anderem in sechs Projektwochen mit Themen wie Weltreligionen, Antisemitismus, Kinderrechten, Rassismus und LSBTIQ+ auseinander. Die Projektergebnisse wurden als Markt der Möglichkeiten präsentiert. Zudem gab es Stationen, an denen die Kinder zu den vielfältigen Themen weiter kreativ sein konnten. Für die Verpflegung sorgten die Eltern der Schülerinnen und Schüler mit einem internationalen Buffet.

Bundesweit umfasst das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, das sich aktiv gegen Diskriminierung und für Menschenrechte einsetzt, aktuell rund 5.000 Schulen. Fragen beantwortet Marion Rosenberg vom KI unter Telefon 02331/207-5571 und per E-Mail an *****@stadt-hagen.de.