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Foto: Personen mit einer Gehbehinderung spielen Basketball in einer Sporthalle.
Beim 1. Sport-Inklusionstag in und um die Karl-Adam-Halle konnten Menschen mit und ohne Behinderung zum Beispiel beim Rollstuhlbasketball ihr sportliches Geschick unter Beweis stellen.

Gelungene Premiere: 1. Sport-Inklusionstag in Hagen begeistert rund 300 Besuchende

Dienstag, 02.Juni 2026

Ein starkes Zeichen für das Miteinander im Sport setzte der 1. Sport-Inklusionstag „Hagen bewegt!“ am vergangenen Samstag, 30. Mai, in der Karl-Adam-Halle und auf dem angrenzenden Sportplatz. Rund 300 sportinteressierte Menschen mit und ohne Behinderung kamen zusammen, um gemeinsam zahlreiche Sportarten auszuprobieren, die barrierefrei auf verschiedene Behinderungsformen angepasst waren.

Gemeinsam eröffneten Oberbürgermeister Dennis Rehbein und Dr. Anjali Scholten, Leitung Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz, offiziell die Veranstaltung und betonten die Bedeutung von inklusiven Freizeitangeboten für die Stadtgemeinschaft. Organisiert wurde der Aktionstag durch den Sozialpsychiatrischer Dienst der Stadt Hagen, dem Stadtsportbund (SSB) Hagen sowie den Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen (BRSNW).

Vielfältiges sportliches Angebot

Die Besuchenden nutzten die Gelegenheit, um neue Sportarten hautnah kennenzulernen und Barrieren im Kopf abzubauen. Beispielhaft für alle präsentierten Sportarten steht zum Beispiel Goalball, eine beliebte Sportart für Menschen mit Sehbeeinträchtigung. Gespielt wird mit einem klingenden Ball und sehende Menschen werden mit einer Dunkelbrille versehen, um so zu erleben, wie sie sich ganz auf ihr Gehör verlassen müssen. Auf großen Zuspruch stieß auch Rollstuhlbasketball, der Rollstuhlfahrende und Menschen ohne Gehbeeinträchtigung gleichermaßen spielerisch zusammenbrachte. Der Tanzschule Christ gelang es mit mitreißenden Rhythmen und barrierefreien Choreografien, die gesamte Halle in Bewegung zu setzen und bewies, dass Rhythmusgefühl keine körperlichen Grenzen kennt. Neben dem sportlichen Erproben nutzten die Teilnehmenden intensiv die Gelegenheit, um zahlreiche Kontakte zu knüpfen und Netzwerke auszubauen. Die Veranstaltenden verbinden mit dem Erfolg des Tages die konkrete Hoffnung, das Sportangebot für Menschen mit Behinderung in Hagen nachhaltig und flächendeckend zu verbessern.

Den emotionalen Höhepunkt bildete das abschließende Fußballspiel auf dem Sportplatz: Die Mannschaft der Caritas-Werkstätten trat gegen die Bethel-Werkstätten an. Nach einem packenden und ausgeglichenen Spiel fiel die Entscheidung erst im dramatischen Elfmeterschießen, das die Bethel-Werkstätten letztendlich für sich entscheiden konnten und jubelnd den Pokal entgegennahmen. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung erhalten Interessierte bei Matthias Kortwittenborg, Bereichsleiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes der Stadt Hagen, unter Telefon 02331/207-3554 oder per Direktkontakt .