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Foto: Symbildbild eines blauen Himmels mit strahlender Sonne.
Der Hitzeaktionstag findet am 11. Juni statt.

Gemeinsam für den Hitzeschutz: Hagen beteiligt sich am Hitzeaktionstag

Dienstag, 26.Mai 2026

Extreme Hitze ist das größte durch den Klimawandel bedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland. Um die Bevölkerung zu sensibilisieren und konkrete Schutzmaßnahmen zu fördern, beteiligt sich die Stadt Hagen am bundesweiten Hitzeaktionstag am Donnerstag, 11. Juni. Unter dem Motto „Deutschland hitzeresilient machen“ sind lokale Akteurinnen und Akteure sowie Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, mit kreativen Aktionen ein Zeichen zu setzen.

„Hitze ist eine unsichtbare Gefahr, die wir oft unterschätzen“, erklärt Dr. Anjali Scholten, Leiterin des Fachbereichs Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hagen. „Unser Ziel ist es, den Hitzeschutz fest im Bewusstsein unserer Stadt zu verankern. Deshalb rufen wir Kitas, Schulen, Pflegeeinrichtungen, Apotheken und Vereine dazu auf, sich mit eigenen kleinen Projekten zu beteiligen.“

Ideen und Aktionen für den Hitzeschutz

Auf der Internetseite des Aktionstages unter www.hitzeaktionstag.de finden Interessierte verschiedene Inspirationen, wie Hitzeschutz im Alltag funktionieren kann sowie geplante Aktionen der Stadt Hagen zum Hitzeschutztag. Dort können Teilnehmende auch ihre eigenen vorgesehen Aktivitäten in den Online-Veranstaltungskalender eingetragen. Damit soll gezeigt werden, wie vielfältig das Engagement für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger in Hagen ist.

In Hagen können verschiedene kreative Ansätze umgesetzt werden, beispielsweise eine Beratung in Apotheken und Praxen zur korrekten Lagerung von Medikamenten bei über 25 Grad und Tipps zur Hydrierung, Aktionen in Kitas und Schulen wie eine „Schatten-Rallye“ oder ein spielerisches „Wassertrinken nach Plan“ und Nachbarschaftshilfe wie „Hitzepatenschaften“, um besonders gefährdete, alleinstehende Seniorinnen und Senioren an heißen Tagen zu unterstützen. Weiterhin können sich Geschäfte aus Gastronomie und Handel an der „Refill-Initiative“ beteiligen, um Passantinnen und Passanten kostenloses Leitungswasser anzubieten; Wohlfahrtsverbände und Vereine können gezielt Spendensammlungen für „Hitze-Kits“, bestehend aus Trinkflaschen, Sonnenbrillen, Sonnenschutzcreme und Kappen, für Obdachlose initiieren. Auch die Öffnung von Kirchen als „Kühle Orte“ für Menschen, die in ihren Unterkünften oder auf der Straße keine Abkühlung finden, ist denkbar.

Über den Hitzeaktionstag

Der Deutsche Hitzeaktionstag wird von der Bundesärztekammer (BÄK) und der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) e.V. koordiniert. Er findet jährlich am 11. Juni statt und vereint Akteurinnen und Akteure aus dem Gesundheitswesen, den Kommunen und der Zivilgesellschaft.