Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus (IWgR) lädt das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen am Dienstag, 17. März, von 18 bis 20 Uhr zu einer Vorstellung des Buches „Kinder – Minderheiten ohne Schutz“ mit anschließendem Gespräch mit dem Sozialwissenschaftler Sebastian Kurtenbach in das Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestraße 14, ein. In seinem Vortrag, der sich an Fachkräfte und alle Interessierten richtet, zeigt er, wie gravierend Kinder in Deutschland benachteiligt sind: finanziell, politisch und gesellschaftlich.
Kinder sind die Zukunft — doch oft benachteiligt und ungeschützt. Damit Kinder und Jugendliche nicht weiter in dieser Minderheitenposition bleiben, braucht es einen Kulturwandel und Strukturreformen, die auch die pädagogische Arbeit miteinschließen. Kinder und Jugendliche tatsächlich in den Mittelpunkt politischer und gesellschaftlicher Aufmerksamkeit zu rücken und dort zu halten, bedarf einer Neuausrichtung auf die Lebensrealitäten junger Menschen, die sich heute deutlich von denen früherer Generationen unterscheiden. Sebastian Kurtenbach ist Professor für Politikwissenschaft/Sozialpolitik an der Fachhochschule Münster und Privatdozent für Soziologie an der Ruhr-Universität Bochum. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der sozialwissenschaftlichen Stadt-, Migrations- und Konfliktforschung. Gemeinsam mit Aladin El-Mafaalani und Klaus Peter Strohmeier hat er das Buch „Kinder – Minderheit ohne Schutz“ geschrieben.
Die Lesung findet als Kooperation vom Kommunalen Integrationszentrum und der Veranstaltergemeinschaft von „Gegen den Strom“ statt. Die politische Reihe „Gegen den Strom“ setzt sich seit 20 Jahren für politische Bildung ein und bietet ein kostenfreies Vortrags- und Diskussionsformat in Hagen an. Gegen den Strom – das sind: Arbeit und Leben Berg Mark, DGB Region Ruhr Mark, Kulturzentrum Pelmke sowie die Volkshochschule Hagen (VHS).
Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist bis Freitag, 13. März, bei Ioanna Lourdas vom KI unter Telefon 02331/207-5570 oder per E-Mail an *****@stadt-hagen.de möglich. Weitere Informationen zum Programm der Internationalen Wochen gegen Rassismus erhalten Interessierte auf der Internetseite www.hagen.de/iwgr. Für weitere Fragen steht Marion Rosenberg vom KI unter Telefon 02331/207-5571 sowie per E-Mail an *****@stadt-hagen.de zur Verfügung.