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Foto: Menschen sitzen in einem großen Raum. Vorne steht eine Frau vor einer großen Leinwand.
Beim Bürgerdialog konnten sich die Teilnehmenden über den aktuellen Stand der kommunalen Wärmeplanung informieren und mit Expertinnen und Experten ins Gespräch kommen.

Wärmewende in Hagen: Bürgerdialog liefert wichtige Impulse für die lokale Planung

Donnerstag, 19.März 2026

Wie kann in Zukunft sicher und bezahlbar geheizt werden? Um diese und weitere Fragen ging es bei einem Bürgerdialog zur kommunalen Wärmeplanung am vergangenen Montag, 16. März, im Rathaus an der Volme. Bürgerinnen und Bürger hatten die Gelegenheit, mit Expertinnen und Experten vor Ort zu diskutieren und sich über den aktuellen Stand der Planungen zu informieren.

„Das Ziel des Bürgerdialogs war es, Transparenz zu schaffen und den Bürgerinnen und Bürgern frühzeitig eine Orientierungshilfe für ihre künftigen Heizungsentscheidungen zu geben“, erklärte Christine Kuhlmann, Abteilungsleiterin im Umweltamt der Stadt Hagen. Im Mittelpunkt des Abends stand daher weniger der Frontalvortrag als vielmehr der direkte, persönliche Austausch mit regionalen Fachpartnerinnen und Fachpartnern.

Die Moderation der Veranstaltung übernahm Melanie Peschel, Expertin für Bürgerdialoge, die durch das Programm führte und den Übergang zum interaktiven Marktplatz gestaltete. In einem gemeinsamen Schulterschluss standen zahlreiche Akteurinnen und Akteure bereit, um den Hagenerinnen und Hagenern Wege durch den Dschungel aus Technik, Förderung und Gesetzen zu zeigen. Auf dem „Marktplatz der Möglichkeiten“ konnten die Teilnehmenden ihre individuellen Anliegen mit den anwesenden Expertinnen und Experten klären. Vor Ort waren die Verbraucherzentrale NRW (Beratung zu Förderung und Technik), die Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Hagen (Praktische Umsetzung im Handwerk), Haus & Grund Hagen und Umgebung e.V. (Perspektive der Immobilieneigentümerinnen und Immobilieneigentümer), Enervie Service GmbH (Ausbaupläne der Fernwärme beziehungsweise Wärmenetze), FernUniversität Hagen sowie Frauenhofer UMSICHT (Wissenschaftliche Begleitung und Innovation) und Mitarbeitende des städtischen Umweltamtes mit Angeboten zur Fördermittelberatung sowie zu Sanierungsgutscheinen und Einblicken in den aktuellen Stand der kommunalen Wärmeplanung. Ziel der Stadt war es, zu zeigen, dass Bürgerinnen und Bürger nicht alleine gelassen werden, sondern ein starkes Experten-Netzwerk als Anlaufstelle vor Ort zur Verfügung steht.

Für Interessierte, die nicht am Bürgerdialog teilnehmen konnten, besteht weiterhin die Möglichkeit zur Beteiligung an der kommunalen Wärmeplanung. Fragen und Anregungen können noch bis Montag, 13. April, per E-Mail an waermeplanung@stadt-hagen.de eingereicht werden.