Zweite Regionalplanungskonferenz „Jugend“ tagt im Rathaus
Freitag, 10.Juli 2026Die Teilhabe und Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen mit körperlicher oder geistiger Behinderung stärken – das ist das Ziel der Regionalplanungskonferenz „Jugend“. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Einrichtungen, Verbänden und der Stadt Hagen kamen am heutigen Freitag, 10. Juli, zur zweiten Regionalplanungskonferenz im Rathaus an der Volme zusammen, um sich über inklusive Angebote auszutauschen, bestehende Strukturen weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit in der Region zu stärken.
Die Regionalplanungskonferenz dient als Netzwerkplattform für alle Akteure, die junge Menschen mit Behinderungen begleiten und unterstützen. Grundlage der Zusammenarbeit ist eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Hagen und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Gemeinsam verfolgen die Beteiligten das Ziel, inklusive Angebote weiter auszubauen und Kindern sowie Jugendlichen eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Konferenz standen die Bestandsaufnahme bestehender inklusiver Hilfsangebote sowie die Vorstellung der Ergebnisse des Arbeitskreises „Inklusive Hilfen“, der sich im vergangenen Jahr zusammengeschlossen hat. Außerdem präsentierte die Evangelische Stiftung Volmarstein das Matthias-Becker-Haus als stationäre Einrichtung für Kinder mit Unterstützungsbedarf. Die Beteiligten vereinbarten am Ende der Veranstaltung, die enge Zusammenarbeit auch künftig fortzuführen, um inklusive Strukturen in Hagen nachhaltig zu stärken.