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Foto: Die oben genannten Personen stehen zusammen, halten zum Teil Flyer in den Händen und sprechen miteinander.
(v.l.): Dorothé Schlautmann, Susanne Haensel, Brigitte Stelten-Busch und Bernd Mielke vertreten den Hagener Sprachtreff bei der Abschlussveranstaltung von „PerMenti NRW“ im Rathaus Dortmund.

Abschlussveranstaltung von „PerMenti NRW“: Stadtbücherei Hagen berichtet über Integrationsformate

Montag, 27.Juli 2026

Qualifizierte Frauen mit Flucht- und Migrationserfahrung auf ihrem Weg in das Berufsleben unterstützen und durch Begleitung, Netzwerke und Qualifizierung Brücken in Beschäftigung und Alltag schaffen: Das ist das Ziel des Mentoring-Projektes „PerMenti NRW“, das durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung kamen verschiedene Akteurinnen und Akteure des Programms im Dortmunder Rathaus zusammen, darunter auch Dorothé Schlautmann, Leiterin der Stadtbücherei Hagen.

Bei einem Podiumsgespräch berichtete sie über die langjährigen Erfahrungen der Hagener Bücherei mit Formaten zur Integration. Seit 2015 bieten Ehrenamtliche immer montags und donnerstags ein Sprachtraining an. Das niederschwellige Angebot bietet Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung die Möglichkeit, ihre Deutschkenntnisse im Alltag anzuwenden, Kontakte zu knüpfen und sich im gesellschaftlichen Leben zu orientieren. Zudem sind die Sprachtreffs eine kostenfreie Ergänzung zu professionellen Sprachkursen ohne Prüfungen, ohne Druck und ohne bürokratische Hürden in einem angstfreien Raum. Die Stadtbücherei Hagen ist ein sogenannter „safe space“ – ein konsumfreier, geschützter Ort, der eine Willkommenskultur vermittelt und offen für alle Menschen ist.

Das Beispiel der Stadtbücherei Hagen machte im Rahmen der Abschlussveranstaltung deutlich, dass erfolgreiche Integration dort gelingt, wo Begegnung, Bildung, Spaß und eine Willkommenskultur zusammenkommen. Gleichzeitig zeigte die Veranstaltung, dass Integration von starken Netzwerken, engagierten Menschen und offenen Orten lebt.