Theaterstück „CYBR“ zeigt Jugendlichen die Risiken der Kommunikation im Internet
Donnerstag, 25.Juni 2026Welche Gefahren birgt der Austausch in der digitalen Welt? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Theaterstücks „CYBR“, mit dem das Tourneetheater Theaterspiel Witten e.V. am Dienstag, 23. Juni, vor rund 100 Schülerinnen und Schülern der Klassen sieben bis zehn in der Fritz-Reuter-Schule auftrat. Die vom Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Hagen (KI) organisierte Aufführung erzählt eine Geschichte über Freundschaft, Identität und Cybermobbing.
Die Protagonisten des Stücks, Ricky, Feli und Sahli, suchen nach Anerkennung und Zugehörigkeit. Als Ricky einen ehrlichen Beitrag über Ängste und Einsamkeit postet, reagieren zunächst viele positiv. Doch bald entwickelt sich die Situation anders: Hasskommentare, Missverständnisse und ein manipuliertes Video machen Ricky zum Ziel. Likes werden plötzlich zu Druckmitteln, Schweigen zu einer Gefahr, und die Kontrolle über die Situation geht verloren. Das Stück zeigt eindrücklich, wie wichtig es ist, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen – im digitalen Raum wie im Alltag. Mit schnellen Szenen, Musik, Live-Kommentaren und Publikumsbeteiligung macht das Stück die Dynamiken sozialer Netzwerke erlebbar. Nach der Aufführung hatte das junge Publikum die Möglichkeit, mit den Schauspielerinnen und Schauspielern ins Gespräch zu kommen.
„Es ist wichtig, dass Jugendliche wie auch Erwachsene sich mit den Chancen und Herausforderungen digitaler Kommunikation auseinandersetzen und gleichzeitig lernen, respektvoll miteinander umzugehen“, betont Marion Rosenberg, Regionalkoordinatorin des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ am Kommunalen Integrationszentrum. Die Fritz-Reuter-Schule gehört zu den inzwischen 25 Courage-Schulen in Hagen.
Für Fragen zur Veranstaltung steht Marion Rosenberg vom Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Hagen unter Telefon 02331/207-5571 oder per Direktkontakt zur Verfügung.