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Foto: Patrick Bänsch Dennis Rehbein präsentieren die Kaufverträge auf einer Verkehrsinsel auf der Altenhagener Straße.
Patrick Bänsch (li.), Geschäftsführer der HEG, und Oberbürgermeister Dennis Rehbein (re.) freuen sich über den Kauf einer zweiten Immobilie am Eingang von Altenhagen im Rahmen des Hagen-Pakts.

Wichtiger Impuls für Altenhagen: Stadt kauft zweite Problemimmobilie

Donnerstag, 03.September 2026

Im Rahmen des „Hagen-Pakts 2026 bis 2035“ ist es der Stadt Hagen gelungen, ein weiteres als Problemimmobilie eingestuftes Objekt zu erwerben. Mit dem Ankauf haben Stadt und die Hagener Erschließungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (HEG) einen wichtigen Schritt zur langfristigen Aufwertung des Gebäudes und seines Umfeldes im Stadtteil Altenhagen eingeleitet.

„Stadtentwicklung bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und dort anzupacken, wo Probleme drohen, Überhand zu übernehmen. Mit dem Hagen-Pakt gehen mein Ministerium und die Stadt Hagen gemeinsam konsequent diesen Weg: Mit dem erneuten Ankauf einer Problemimmobilie kann die Stadt Hagen den Weg für neue private Investitionen öffnen, um zu weiteren Verbesserungen in den Hagener Wohnungsmarkt zu kommen. So wird aus einer Problemimmobilie Schritt für Schritt wieder eine Perspektive“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

„Mit dem Erwerb schaffen wir die Voraussetzung dafür, dass aus einer heute belasteten Immobilie wieder ein zukunftsfähiger Bestandteil des Quartiers werden kann“, freut sich Oberbürgermeister Dennis Rehbein. Bei dem Objekt handelt es sich um eine stadtbildprägende Schlüsselimmobilie am Eingang von Altenhagen, die zudem im Bereich der Vorbereitenden Untersuchungen „Eastside“ liegt. Damit ist das Gebäude ein Element einer langfristig angelegten städtebaulichen Betrachtung und Entwicklungsstrategie für diesen Bereich.

Aufgrund unterschiedlicher, über einen längeren Zeitraum bestehender Herausforderungen wurde das Gebäude als Problemimmobilie eingestuft. Dazu zählen unter anderem eine vergleichsweise hohe Fluktuation der Bewohnerinnen und Bewohner sowie wiederkehrende Feststellungen im Rahmen wohnungsaufsichtlicher Überprüfungen und Kontrollen der Task Force Problemimmobilien.

Ziel: Wohnraum modernisieren

Für das Objekt ist keine dauerhafte kommunale Bestandsbewirtschaftung vorgesehen. Vielmehr soll die Immobilie perspektivisch für eine nachhaltige Modernisierung und eine langfristige private beziehungsweise wohnungswirtschaftliche Entwicklung qualifiziert werden. Damit folgt der Ankauf dem Grundprinzip des Hagen-Pakts: Die Stadt schafft die Voraussetzungen, damit anschließend private Investitionen und die Wohnungswirtschaft zur Aufwertung des Wohnungsbestands beitragen können. Der Hagen-Pakt sieht ausdrücklich eine Arbeitsteilung zwischen öffentlicher Hand und privaten beziehungsweise wohnungswirtschaftlichen Akteurinnen und Akteuren vor.

Insbesondere für Altenhagen kommt dem Objekt eine besondere Bedeutung zu. Die Stadt verfolgt das Ziel, den Eingangsbereich des Stadtteils langfristig städtebaulich aufzuwerten und neu zu entwickeln. Der Ankauf der Immobilie ist daher nicht nur eine Maßnahme am einzelnen Gebäude, sondern soll einen Impuls für die Entwicklung des gesamten Umfeldes setzen.