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Foto: Die Kooperationspartner haben sich auf einer Treppe vor der FernUniversität aufgestellt.
In einer Zukunftswerkstatt an der FernUniversität Hagen haben 19 Mitarbeitende des Fachbereichs Integration, Zuwanderung und Wohnraumsicherung der Stadt Hagen Strategien für eine zukunftsfähige Arbeit entwickelt

Zukunftswerkstatt an der FernUniversität mit der Städtischen Wohnungslosenhilfe Hagen

Montag, 06.Juli 2026

Die Zusammenarbeit in der Wohnungslosenhilfe zukunftsfähig machen: Mit diesem Ziel nahmen in der ersten Junihälfte 19 Mitarbeitende der Städtischen Wohnungslosenhilfe Hagen an einer zweitägigen Zukunftswerkstatt an der FernUniversität in Hagen teil. Das Angebot fand unter der Leitung von Prof.in Dr.in Eva Cendon mit Unterstützung von Bianca Rolfes, beide von der FernUniversität, statt.

Gemeinsam entwickelten die Teilnehmenden vier Projektideen, um die Prozesse der Wohnungslosenhilfe mit den vorhandenen Ressourcen zu optimieren. Die konkrete Umsetzung der gesammelten Impulse wird nun innerhalb des Fachbereichs Integration, Zuwanderung und Wohnraumsicherung der Stadt Hagen abgestimmt. Bei einem weiteren Workshop an der FernUniversität, der für Oktober dieses Jahres geplant ist, stehen dann der Stand der Projektentwicklungen und die weitere Begleitung durch das Lehrgebiet Erwachsenen- und Weiterbildung im Fokus.

Über die Wohnungslosenhilfe Hagen

Die Arbeit der Wohnungslosenhilfe Hagen zielt darauf ab, Wohnungslosigkeit vorzubeugen, akute Obdachlosigkeit zu verhindern und betroffenen Menschen durch gezielte Beratung, Unterbringung und Vermittlung von neuem Wohnraum eine dauerhafte Rückkehr in ein eigenständiges Leben zu ermöglichen. In der Zentralen Fachstelle für Wohnraumsicherung und Wohnraumversorgung in Notfällen arbeiten derzeit 25 Mitarbeitende inklusive Werksstudierenden. Die unterschiedlichen Arbeitsbereiche kooperieren eng mit der lokalen Unterkunftsverwaltung sowie mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst. In den vergangenen Jahren haben sich die Bedarfe in Hagen deutlich verändert. Aufgrund enorm gestiegener Fallzahlen und immer mehr Hilfesuchender, die sich zunehmend in herausfordernden multikomplexen Problemlagen befinden, ist eine bedarfsorientierte und personelle Anpassung der bisherigen Strukturen erforderlich. Mit der Teilnahme an der Zukunftswerkstatt verfolgt das Team das Ziel, gemeinsam die notwendigen Erfordernisse festzulegen und erste Optimierungsansätze zu entwickeln.

Über die Zukunftswerkstatt

Die gemeinsame Veranstaltung ist Teil des Projektes „Zukunftsorientierte Stärkung der Städtischen Wohnungslosenhilfe Hagen“. Hierbei handelt es sich um einen begleitenden, partizipativ angelegten Entwicklungsprozess im Fachbereich Integration, Zuwanderung und Wohnraumsicherung der Stadt Hagen zur Stärkung der Zusammenarbeit im Bereich der Wohnungslosenhilfe. Auf städtischer Seite ist Dirk Fröhning, Leiter des Fachbereichs Integration, Zuwanderung und Wohnraumsicherung der Stadt Hagen, und auf Seiten der FernUniversität Hagen Prof.in Dr.in Eva Cendon für das Projekt verantwortlich. Nach einer Zielpräzisierung im April 2026 und der nun durchgeführten Zukunftswerkstatt ist für Oktober 2026 ein Mid-Term-Treffen mit ersten Meilensteinen sowie ein Projekt-Abschlusstreffen im März 2027 geplant.