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Veranstaltungen

Erzähl mal, Hagen! Vielfalt findet Stadt. Erzählabend mit Musik

Lesungen / Vorträge - Mitte

Datum 24.09.2026 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Veranstalter AllerWeltHaus Hagen e.V. & Integrationsagentur des Caritasverbands Hagen, in Kooperation mit dem Institut für Geschichte und Biographie der Fernuniversität Hagen
Veranstaltungsort AllerWeltHaus Hagen e.V
Erzähl mal, Hagen! Vielfalt findet Stadt. Erzählabend mit Musik
Erzähl mal, Hagen! Vielfalt findet Stadt. Erzählabend mit Musik

Warum Menschen ihr Zuhause verlassen und anderswo neu anfangen, hat die unterschiedlichsten Gründe: Kriege, politische Entscheidungen, Verfolgung, Naturkatastrophen, wirtschaftliche Zwänge oder familiäre Gründe. Manche Menschen machen sich auch bewusst auf den Weg. Was auch immer der Anlass war – am Ende sind es alles Menschen mit ihren Geschichten. Und genau diese Geschichten will das Projekt “Erzähl mal, Hagen! Vielfalt findet Stadt” erzählen.

Vielfalt hat in Hagen viele Geschichten

Zwei Erzählabende laden ein, genau hinzuhören. In intimer Atmosphäre erzählen vier Hagener:innen mit Zuwanderungsgeschichte, immer zwei pro Erzählabend, von ihrem individuellen Weg nach Hagen. Die “Erzähler:innen” teilen ihre persönliche Lebensgeschichte mit den Zuhörer:innen. Zuwanderung erscheint hier nicht abstrakt oder statistisch, sondern als hörbare biographische Lebenserfahrung. Die “Erzähler:innen” berichten vom Aufbruch, möglicherweise von Flucht und Ankunft, Familie, Heimweh, Arbeit und Diskriminierung. Sie berichten aber auch von Solidarität, Liebe, Zugehörigkeit und Erfolg.

Hagen hat die vielfältigste Stadtgesellschaft NRWs Hagen ist die vielfältigste Stadtgesellschaft Nordrhein-Westfalens: fast jede:r zweite Hagener:in hat eine Zuwanderungsgeschichte. Diese Vielfalt prägt die Stadt und hinter jeder Zuwanderung steckt eine eigene und individuelle Geschichte, oft jedoch ungehört. Das Projekt „Erzähl mal, Hagen! Vielfalt findet Stadt“, gefördert von Interkultur Ruhr, dem Regionalverband Ruhr und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, bringt vier dieser Geschichten von Hagener:innen auf die Bühne.

Archiv „Deutsches Gedächtnis“ des Instituts für Geschichte und Biographie der FernUniversität Hagen

Für die Zukunft gesichert werden die Lebensgeschichten und biographischen Interviews, die im Vorfeld im vertraulichen Gespräch mit dem Sozialwissenschaftler Marvin Marlon Homann (ausgebildet FU Passau, HU Berlin und TU Dortmund) geführt wurden, im Archiv „Deutsches Gedächtnis“ des Instituts für Geschichte und Biographie der FernUniversität Hagen.

Musikalischer Rahmen: Sistera Neva Collective – Zwischen Orient und Okzident Beim ersten Erzählabend unterstützen und ergänzen zwei Musikerinnen des Sistera Neva Collective den Abend. Die Musikerin, Komponistin und Projektleiterin Maren Lueg, Initiatorin des interkulturellen Projekts „Zwischen Orient und Okzident – Musikerinnen im Dialog zwischen den Welten“, begleiten gemeinsam mit einer weiteren Musikerin aus dem Collective den besonderen Erzählabend musikalisch.

Maren Lueg verbindet Saxophon, arabische Nay-Flöten und Querflöte mit den musikalischen Traditionen und persönlichen Ausdrucksformen der beteiligten Musikerinnen. Es entstehen Begegnungen zwischen orientalischer und westlicher Musik, mit eigenen Kompositionen, Arrangements und Improvisationen.

Begrenztes Platzkontingent: Anmeldung (Link unten) erbeten, aber nicht erforderlich.

Der zweite Erzählabend mit zwei weiteren Erzähler:innen ist am Do, 19.11.26, 18 Uhr. Gerne vormerken.

Veranstaltergemeinschaft: AllerWeltHaus Hagen e.V. & Integrationsagentur des Caritasverbands Hagen, in Kooperation mit dem Institut für Geschichte und Biographie der Fernuniversität Hagen.

Das Projekt ist gefördert von Interkultur Ruhr, dem Regionalverband Ruhr und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Anmeldung: https://eveeno.com/217048788