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Veranstaltungen

Erzähl mal, Hagen! Vielfalt findet Stadt. Erzählabend mit Musik

Lesungen / Vorträge - Mitte

Datum 19.11.2026 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Veranstalter AllerWeltHaus Hagen e.V. & Integrationsagentur des Caritasverbands Hagen, in Kooperation mit dem Institut für Geschichte und Biographie der Fernuniversität Hagen
Veranstaltungsort AllerWeltHaus Hagen e.V
Erzähl mal, Hagen! Vielfalt findet Stadt. Erzählabend mit Musik
Erzähl mal, Hagen! Vielfalt findet Stadt. Erzählabend mit Musik

Warum Menschen ihr Zuhause verlassen und anderswo neu anfangen, hat die unterschiedlichsten Gründe: Kriege, politische Entscheidungen, Verfolgung, Naturkatastrophen, wirtschaftliche Zwänge oder familiäre Gründe. Manche Menschen machen sich auch bewusst auf den Weg. Was auch immer der Anlass war – am Ende sind es alles Menschen mit ihren Geschichten. Und genau diese Geschichten will das Projekt “Erzähl mal, Hagen! Vielfalt findet Stadt” erzählen.

Vielfalt hat in Hagen viele Geschichten

Zwei Erzählabende laden ein, genau hinzuhören. In intimer Atmosphäre erzählen vier Hagener:innen mit Zuwanderungsgeschichte, immer zwei pro Erzählabend, von ihrem individuellen Weg nach Hagen. Die “Erzähler:innen” teilen ihre persönliche Lebensgeschichte mit den Zuhörer:innen. Zuwanderung erscheint hier nicht abstrakt oder statistisch, sondern als hörbare biographische Lebenserfahrung. Die “Erzähler:innen” berichten vom Aufbruch, möglicherweise von Flucht und Ankunft, Familie, Heimweh, Arbeit und Diskriminierung. Sie berichten aber auch von Solidarität, Liebe, Zugehörigkeit und Erfolg.

Hagen hat die vielfältigste Stadtgesellschaft NRWs Hagen ist die vielfältigste Stadtgesellschaft Nordrhein-Westfalens: fast jede:r zweite Hagener:in hat eine Zuwanderungsgeschichte. Diese Vielfalt prägt die Stadt und hinter jeder Zuwanderung steckt eine eigene und individuelle Geschichte, oft jedoch ungehört. Das Projekt „Erzähl mal, Hagen! Vielfalt findet Stadt“, gefördert von Interkultur Ruhr, dem Regionalverband Ruhr und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, bringt vier dieser Geschichten von Hagener:innen auf die Bühne.

Archiv „Deutsches Gedächtnis“ des Instituts für Geschichte und Biographie der FernUniversität Hagen

Für die Zukunft gesichert werden die Lebensgeschichten und biographischen Interviews, die im Vorfeld im vertraulichen Gespräch mit dem Sozialwissenschaftler Marvin Marlon Homann (ausgebildet FU Passau, HU Berlin und TU Dortmund) geführt wurden, im Archiv „Deutsches Gedächtnis“ des Instituts für Geschichte und Biographie der FernUniversität Hagen.

Musikalischer Rahmen: Ali Sina - Zwischen traditioneller afghanischer Musik und Moderne Der afghanische Künstler Ali Sina verbindet das musikalische Erbe seiner Heimat mit zeitgenössischen Einflüssen. In enger Zusammenarbeit mit legendären Komponisten wie Ustad Shadkham entstehen emotionale Balladen und mitreißende Tracks, die die reiche Musikkultur Afghanistans für ein modernes Publikum hörbar machen. Seine unverkennbare Stimme und seine musikalische Vielseitigkeit machen ihn zu einer festen Größe der afghanischen Diaspora-Szene in Deutschland.

Veranstaltergemeinschaft: AllerWeltHaus Hagen e.V. & Integrationsagentur des Caritasverbands Hagen, in Kooperation mit dem Institut für Geschichte und Biographie der Fernuniversität Hagen.

Das Projekt ist gefördert von Interkultur Ruhr, dem Regionalverband Ruhr und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Begrenztes Platzkontingent: Anmeldung erbeten, aber nicht erforderlich.

Anmeldung unter: https://eveeno.com/232938891