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Veranstaltungen in Hagen-Mitte

Alle Veranstaltungen mit Such- und Filtermöglichkeiten finden Sie im interaktiven Veranstaltungskalender


Montag, 26.09.2022 um 10:00 Uhr

Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Von Roland Schimmelpfennig.

Ein Märchenabenteuer nach Motiven von H. C. Andersen.

Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 2-5


Montag, 26.09.2022 von 14:00 Uhr - 18:00 Uhr

Spielmobil
auf dem Schulhof der Grundschule KEO-Halden

Veranstalter: Stadt Hagen, Fachbereich Jugend und Soziales
Ort: Grundschule KEO-Halden

mehr Informationen

Von 14 Uhr bis 18 Uhr.

Bei schlechten Wetterverhältnissen wird die Angebotszeit und die Spielsituation den Gegebenheiten vor Ort angepasst.

Der Einsatz kann beendet werden.


Montag, 26.09.2022 um 15:00 Uhr

Sprechen und Erzählen

Veranstalter: Stadtbücherei Hagen
Ort: Stadtbücherei Springe

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Unter dem Motto „Sprechen und Erzählen“ und unter Leitung von Ehrenamtlern wird am „Meeting Point“ in der Stadtbücherei auf der Springe ein Ort der Begegnung für Deutschlerner angeboten. Jugendliche und Erwachsene, die ihre in Sprachkursen erworbenen Deutschkenntnisse in lockeren Gesprächen anwenden möchten, sind herzlich eingeladen.


Montag, 26.09.2022 um 19:00 Uhr

Interkulturelle Woche & Die Weltretter Film & Talk „Wir sind jetzt hier“

Veranstalter: VHS Hagen
Ort: Online via ZOOM

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2015 sind die Angstgegner aller Integrationsskeptiker_innen: Junge Männer, die allein aus Syrien, Afghanistan, Somalia, Eritrea oder dem Irak nach Deutschland kommen. Sie wurden zur Projektionsfläche für ernsthafte Sorgen wie für plumpen Rassismus. Sieben junge Männer erzählen vom Ankommen in Deutschland – von lustigen und beglückenden Momenten, von Momenten tiefster Verzweiflung, von ihren Ängsten, von Rassismus und von der Liebe. Im Anschluss findet ein Gespräch mit dem Filmemacher Niklas Schenck statt.


Ort: Online / ZOOM

Anmeldung: www.vhs-hagen.de Kurs: 1448Z kostenfrei



Dienstag, 27.09.2022 um 10:00 Uhr

Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Von Roland Schimmelpfennig.

Ein Märchenabenteuer nach Motiven von H. C. Andersen.

Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 2-5


Dienstag, 27.09.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum
Edward Bekkermann – Labyrinths of Love & Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Dienstag, 27.09.2022 von 14:00 Uhr - 18:00 Uhr

Spielmobil
auf dem Schulhof der Grundschule Helfe

Veranstalter: Stadt Hagen, Fachbereich Jugend und Soziales
Ort: Grundschule Helfe

mehr Informationen

Von 14 Uhr bis 18 Uhr.

Bei schlechten Wetterverhältnissen wird die Angebotszeit und die Spielsituation den Gegebenheiten vor Ort angepasst.

Der Einsatz kann beendet werden.


Dienstag, 27.09.2022 um 16:00 Uhr

Klanggeschichten
Wir sind Superhelden

Veranstalter: Stadtbücherei Hagen
Ort: Stadtbücherei Springe

mehr Informationen

Batman, Superman, Catwoman oder Peter Pan. Ach, wäre das schön, fliegen zu können, an Häuserwänden hochzuklettern oder sich an Spinnfäden von Baum zu Baum zu schwingen.

Welche Superkraft hättest Du gerne? Wie schaffen wir es, zusammen die Welt zu retten? Und sollten sich Superhelden mit Rhythmus und Musik ein wenig auskennen?

Im Superhelden-Ausbildungscamp werden die Kräfte und Fähigkeiten aller kleinen Helden ab 5 Jahren getestet und führen letztendlich zum Superhelden-Zertifikat.

Bei diesen Klanggeschichten sind alle Superkinderhelden herzlich willkommen. Ob mit Superheldenkostüm oder ohne.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Dienstag, 27.09.2022 von 17:00 Uhr - 18:30 Uhr

Tai Chi - Qi Gong

Veranstalter: Stadtsportbund
Ort: Fritz-Steinhoff-Park/Emst

mehr Informationen

Fitness aus dem Reich der Mitte, ein Angebot zum Kennen-lernen Ein Sprichwort sagt: "Mit Tai Chi geschmeidig wie ein Kind, gesund wie ein Holzfäller, gelassen wie ein Weiser."

8 Übungseinheiten ( 09.08., 16.08., 23.08., 30.08., 06.09., 13.09., 20.09., 27.09.2022) zum Kennenlernen, jeweils dienstags von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr.

Sie sollten sportgesund sein, bequeme Kleidung und feste Schuhe anhaben. Das Angebot ist unverbindlich und kostenfrei.

Es findet draußen auf dem Rasen statt. Sie brauchen keine Matte mitzubringen. Die Übungseinheit findet auch bei Nieselregen statt.

Es ist keine Anmeldung erforderlich. Nachfragen sind möglich unter renate.hain@ssb-hagen.de oder telefonisch 02331/207-5107


Dienstag, 27.09.2022

VHS bietet Kurs zum Thema Scheidungsrecht

Veranstalter: VHS Hagen
Ort: VHS, Villa Post

mehr Informationen

Über die rechtlichen Folgen von Trennung und Scheidung informiert die Volkshochschule Hagen (VHS) in einem dreiteiligen, wöchentlich stattfindenden Kurs immer dienstags, vom 13. bis zum 27. September, jeweils von 18 bis 19.30 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38.


Das richtige Wissen hilft, um Trennung und Scheidung zumindest finanziell gut zu überstehen. Die Rechtsanwältin Julia Gray macht die Teilnehmenden mit Begriffen wie Unterhalt, Sorgerecht, Versorgungsausgleich, Zugewinnausgleich und Hausratsverteilung bekannt. Dabei können die Teilnehmenden die inhaltlichen Schwerpunkte selbst setzen. Die Dozentin hilft, auftretende Fragen zu beantworten und anhand der aktuellen Rechtslage praktische Lösungen zu finden. Eine individuelle Rechtsberatung kann im Rahmen des Kurses nicht stattfinden.


Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kursnummer 1812 auf der Internetseite www.vhs-hagen.de oder unter Telefon 02331/207-3622.


Mittwoch, 28.09.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum
Edward Bekkermann – Labyrinths of Love & Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Mittwoch, 28.09.2022 von 14:00 Uhr - 18:00 Uhr

Spielmobil
auf dem Schulhof der Grundschule Emil Schumacher

Veranstalter: Stadt Hagen, Fachbereich Jugend und Soziales
Ort: Grundschule Emil Schumacher

mehr Informationen

Von 14 Uhr bis 18 Uhr.

Bei schlechten Wetterverhältnissen wird die Angebotszeit und die Spielsituation den Gegebenheiten vor Ort angepasst.

Der Einsatz kann beendet werden.


Mittwoch, 28.09.2022 von 16:00 Uhr - 19:00 Uhr

Nachbarschaftsfest Wehringhausen
auf dem Wilhemsplatz

Veranstalter: SJD - Die Falken Hagen
Ort: Wilhelmsplatz


Mittwoch, 28.09.2022 von 16:00 Uhr - 18:00 Uhr

Öffentliche Führung in Kooperation mit der VHS in Wehringhausen
Architektur um 1900 in Wehringhausen

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Wehringhausen

mehr Informationen

Am Mittwoch, 28. September findet ab 16 Uhr eine kulturgeschichtliche Führung durch Wehringhausen statt.


Im Stadtteil Wehringhausen ist die Hausarchitektur von den Kriegseinwirkungen weitestgehend verschont geblieben.

Aus kunsthistorischer und architektonischer Sicht kann hier exemplarisch die städtebauliche Entwicklung über einen Zeitraum von mehr als einhundert Jahren verfolgt werden. Als besonders interessant rückt dabei die Zeit des Baubooms um 1900 und der Nachkriegsjahre in den Vordergrund: Der Historismus vor der Jahrhundertwende, der als Reformbewegung folgende Jugendstil sowie die nach dem 1. Weltkrieg versachlichenden Tendenzen im Hausbau werden bei der Führung mit ihren Besonderheiten in Augenschein genommen.

  • Teilnahmegebühr: 6 €
  • Eine Anmeldung ist erforderlich unter 0 23 31/207 - 3138 oder 02331/207 - 2740
  • Treffpunkt ist die Springmann-Villa, Christian-Rohlfs-Str. 49, 58089 Hagen.

Kunstquartier Hagen, Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73), 58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.kunstquartier-hagen.de


Mittwoch, 28.09.2022 von 16:30 Uhr - 19:45 Uhr

Erste Schritte mit dem Smartphone
VHS-Kurs

Veranstalter: VHS Hagen
Ort: VHS, Villa Post

mehr Informationen

Einen ersten Einblick in die Bedienung von Android-Geräten bietet die Volkshochschule Hagen (VHS) allen Interessierten in einem zweitägigen Kurs am Mittwoch, 28. September, sowie Donnerstag, 29. September, jeweils von 16.30 bis 19.45 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38.


Die Teilnehmenden lernen, wie sie Telefonnummern speichern, Kurzmitteilungen versenden, ihren Bildschirm organisieren und mit Fingerbewegungen ihr Gerät bedienen. Sie installieren nützliche Apps und können so ihr Smartphone oder Tablet individuell gestalten. Außerdem nehmen die Teilnehmenden wichtige Grund- und Sicherheitseinstellungen vor und verwalten ihre Daten.


Informationen zur Anmeldung zu dem Kurs mit der Kursnummer 4310 erhalten Interessierte auf der Internetseite www.vhs-hagen.de oder beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.


Mittwoch, 28.09.2022 von 18:00 Uhr - 19:30 Uhr

Kindesmissbrauch erkennen und angemessen handeln!

Veranstalter: Raphael e.V.
Ort: Kinderschutzbund Ortsverband Hagen

mehr Informationen

Kindesmissbrauch erkennen und angemessen handeln!

Vortrag von Dipl.-Psych. Ulrike Giernalczyk - Fragerunde mit KHK C. Dahmen, Pol. - Ha.


In den letzten Jahren hat sich bezüglich der Aufklärung von sexuellem Missbrauch sehr viel bewegt. Dennoch ist die Dunkelziffer der Kinder die missbraucht werden, enorm hoch.


Darum möchte der Raphael e.V. das Thema erneut in die Öffentlichkeit bringen und alle Menschen dafür sensibilisieren.


1. Wie erkenne ich Missbrauch an Kindern?

In dem Vortrag wird erklärt, warum es so schwierig ist den sexuellen Missbrauch zu erkennen. Es werden Symptome und Verhaltensweisen beschrieben, die einen Verdacht begründen.

Der sexuelle Missbrauch ist in der Regel in ein Gewandt von Geheimhaltung eingebunden. Nahe stehende Bezugspersonen neigen dazu Veränderungen im Verhalten des Kindes oft auf andere Gegebenheiten zu schieben. Es ist unangenehm anzunehmen, dass Missbrauch passiert. Kinder haben in der Regel keine Sprache dafür, was mit ihnen passiert.


2. Wie handel ich angemessen, und an wen kann ich mich wenden?

Wenn vorliegende Symptome den Hinweis auf möglichen sexuellen Missbrauch geben, besteht die nächste Hürde darin, wie kann ich Hilfen aktivieren, damit der Missbrauch beendet wird und einem Kind geholfen werden kann.


Der Vortrag richtet sich nicht nur an Eltern, Verwandte, Pädagogen und Fachkräfte, sondern an jeden Menschen der Hinschauen will und dazu beitragen möchte das Missbrauch nicht mehr unentdeckt bleibt.


Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der aktuellen Corona Vorschriften statt!


Eintritt frei - Spenden sind Willkommen


Mittwoch, 28.09.2022 von 19:00 Uhr - 20:30 Uhr

"Kaffee, Kraut und Kolonien"
Vortrag zur Kulturgeschichte der Kolonialwaren

Veranstalter: AllerWeltHaus Hagen e.V
Ort: Johanniskirche am Markt

mehr Informationen

Was wären wir ohne Kaffee, Tee, Schokolade oder Tabak? Im Vortrag von Barbara Schneider und Pascal Hirschberg (beide Fernuniversität) wird an alltagskulturellen Veränderungsprozesse erinnert, die den Konsum bzw. die komplexe Integrationsgeschichte sogenannter Kolonialwaren beförderten. Es waren die "Kolonialwaren", die die überseeische Welt in die Köpfe und Herzen der Hagener:innen trugen. Sie entfachten eine unbestimmte Sehnsucht nach der fernen Fremde und beflügelten exotisierende Fantasien. Die Veranstaltung ist Teil der Weltbilderreihe in Kooperation mit der VHS und der Fairen Woche. Statt eines festen Eintrittsgeldes gilt die Devise "Pay what you want".

Anmeldung unter Tel. 02331/ 207-3622 oder www.vhs-hagen.de. Kurs 1450.


Donnerstag, 29.09.2022 um 10:00 Uhr

Transformates

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Ein digitales Metamorphosen Adventure Game ab 11 Jahren.

Ein Metamorphosen Adventure Game frei nach Ovid Schulvorstellungen.

Besonders empfohlen für die Klassen 6-10.


Donnerstag, 29.09.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum
Edward Bekkermann – Labyrinths of Love & Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Donnerstag, 29.09.2022 von 14:00 Uhr - 18:00 Uhr

Spielmobil
auf dem Schulhof der Grundschule Hestert

Veranstalter: Stadt Hagen, Fachbereich Jugend und Soziales
Ort: Grundschule Hestert

mehr Informationen

Von 14 Uhr bis 18 Uhr.

Bei schlechten Wetterverhältnissen wird die Angebotszeit und die Spielsituation den Gegebenheiten vor Ort angepasst.

Der Einsatz kann beendet werden.


Donnerstag, 29.09.2022

Kinderbuchtrödel

Veranstalter: Stadtbücherei Hagen
Ort: Stadtbücherei Springe

mehr Informationen

In der Kinderbücherei wurde reichlich Platz geschaffen für neue spannende Kinderbücher. Die aussortierten Schätze brauchen deshalb dringend in einem Kinderzimmer ein schönes neues Zuhause. Eine gute Gelegenheit für kleines Geld die persönliche Kinderbibliothek neu zu bestücken.


Donnerstag, 29.09.2022 um 16:00 Uhr

Vorlesespaß
Brummbär und Motte finden einen Schatz

Veranstalter: Stadtbücherei Hagen
Ort: Stadtbücherei Springe

mehr Informationen

Brummbär und Motte finden eine Schatzkarte. Sofort werden alle Freunde zusammengetrommelt und los geht's! Unterwegs malen sie sich aus, was sie alles mit sooo viel Gold anfangen könnten. Nur Brummbär bleibt skeptisch: Was wird denn dann aus den lotterlebig-drömel-lahmen Hängemattenstunden? Ob dafür noch jemand Zeit hat?

Wer Lust hat, nimmt sich noch eine Anleitung zum Basteln von Schatztruhen aus Papier mit nach Hause.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich


Donnerstag, 29.09.2022 von 16:30 Uhr - 19:45 Uhr

Erste Schritte mit dem Smartphone
VHS-Kurs

Veranstalter: VHS Hagen
Ort: VHS, Villa Post

mehr Informationen

Einen ersten Einblick in die Bedienung von Android-Geräten bietet die Volkshochschule Hagen (VHS) allen Interessierten in einem zweitägigen Kurs am Mittwoch, 28. September, sowie Donnerstag, 29. September, jeweils von 16.30 bis 19.45 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38.


Die Teilnehmenden lernen, wie sie Telefonnummern speichern, Kurzmitteilungen versenden, ihren Bildschirm organisieren und mit Fingerbewegungen ihr Gerät bedienen. Sie installieren nützliche Apps und können so ihr Smartphone oder Tablet individuell gestalten. Außerdem nehmen die Teilnehmenden wichtige Grund- und Sicherheitseinstellungen vor und verwalten ihre Daten.


Informationen zur Anmeldung zu dem Kurs mit der Kursnummer 4310 erhalten Interessierte auf der Internetseite www.vhs-hagen.de oder beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.


Donnerstag, 29.09.2022 um 18:00 Uhr

„meet & eat“ in der Interkulturellen Woche
Einladung zum gemeinsamen Abendessen

Veranstalter: AllerWeltHaus Hagen e.V
Ort:

mehr Informationen

Integration geht durch den Magen, denn gemeinsames Kochen und Essen verbindet. Zusammen mit Geflüchteten und (Neu-)Zugewanderten wird aus diesem Grund Gemüse geputzt, geschnippelt, gewürzt und fleißig in den Kochtöpfen gerührt. Aber auch alle weiteren „Restaurant- Aufgaben“ werden gemeinsam übernommen. Ab 18 Uhr heißt es dann für alle interessierten Hagener: innen „Abendessen ist fertig“. Locker und ungezwungen gemeinsam essen, lachen, sich kennenlernen und austauschen.


Ort: Soziales Küchenstudio „Hagen ist bunt“, Hüttenplatz 67 in Hagen

Anmeldung: info@allerwelthaus.org 02331 - 214 10 Essen kostenfrei (exkl. Getränke)





Freitag, 30.09.2022 um 10:00 Uhr

Transformates

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Ein digitales Metamorphosen Adventure Game ab 11 Jahren.

Ein Metamorphosen Adventure Game frei nach Ovid Schulvorstellungen.

Besonders empfohlen für die Klassen 6-10.


Freitag, 30.09.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum
Edward Bekkermann – Labyrinths of Love & Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Freitag, 30.09.2022 von 14:00 Uhr - 18:00 Uhr

Spielmobil
auf dem Schulhof der Grundschule Astrid Lindgren

Veranstalter: Stadt Hagen, Fachbereich Jugend und Soziales
Ort: Grundschule Astrid-Lindgren

mehr Informationen

Von 14 Uhr bis 18 Uhr.

Bei schlechten Wetterverhältnissen wird die Angebotszeit und die Spielsituation den Gegebenheiten vor Ort angepasst.

Der Einsatz kann beendet werden.


Freitag, 30.09.2022 von 17:30 Uhr - 23:59 Uhr

Hagener Wiesn Gaudi
auf dem Otto-Ackermann-Platz

Veranstalter: Hagener Wiesn Gaudi GmbH
Ort: Otto - Ackermann - Platz, Festplatz Höing

mehr Informationen

BERGFEST

Mit Stargast Joey Gabalögl - Die Andreas Gabalier Double Show

Hausband: Maxxx Partyband

Weitere Infos unter www.hagener-wiesn-gaude.de


Freitag, 30.09.2022 von 19:00 Uhr - 20:00 Uhr

Ausstellungeneröffung im Osthaus Museum
Vasily Klyukin - Mind Space

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Ausstellung vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023


Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.


Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Dr. Tayfun Belgin, der Direktor des Museums äußert sich begeistert über das Werk Klyukins:

„Das Osthaus Museum als Nachfolgeinstitut des 1902 gegründeten legendären Hagener Folkwang Museums wurde einige Monate nach Kriegsende, am 22.12.1945 gegründet mit den klassischen Aufgaben: Sammeln, Forschen und Präsentieren. Die Osthaussche Folkwang-Idee bezog sich schwerpunktmäßig auf die Kunst der Zeitgenossen. Heute haben wir nicht vor, diese Richtung zu ändern und werden dem Publikum immer wieder Werke zeitgenössischer Künstler vorstellen, die ihrer Zeit oft in gewisser Weise voraus sind. In diesem Zusammenhang freuen wir uns, eine groß angelegte Einzelausstellung des Bildhauers Vasily Klyukin zu präsentieren, die speziell für unsere Räume geschaffen wurden. Vasily Klyukin hat die Bedeutung dieses Ortes erkannt und auf seine architektonischen Fähigkeiten zurückgegriffen. Er spielt ziemlich kühn mit der komplexen und gleichzeitig majestätischen Kapazität der Säle, indem er sie nicht nur mit unterschiedlich großen Skulpturen füllt, sondern auch die Wahrnehmungstiefe mit Szenografie ergänzt: Ein spektakuläres Licht und immersive Audiobegleitung, die Vasily Klyukin schon 2019 anlässlich der Biennale Venedig im Bereich des „Arsenale“ unter dem Titel: In Dante Veritas realisiert hat.


Mathematische Präzision und Bildhauerei:

Die im Osthaus Museum ausgestellten Skulpturen beeindrucken nicht nur durch ihre Größe, sondern vor allem durch ihre Komplexität: Höhe, Durchmesser, Struktur. Alle Blütenblätter/Lamellen werden akribisch berechnet, erst dann entsteht die Form aus Hunderten und manchmal Tausenden von Elementen. Dabei werden eine Reihe moderner Technologien wie das Laserschneiden eingewoben, während der Künstler bewusst auf alle bestehenden klassischen Techniken wie das Gießen, Schmieden oder die Steinbearbeitung verzichtet.


Dr. Denis Ioffe. außerordentlicher Professor an der Université libre de Bruxelles, Belgien zu den Werken Klyukins: "Natur- und exakte Wissenschaften beginnen eine neue, universelle Rolle zu spielen - dieselbe, die sich nun auch in der Kunst von Vasily Klyukin wiederfindet, den ich als einen post-avantgardistischen, transgressiven Schüler von Naum Gabo (1890-1977) bezeichnen möchte“ ("Die transgressive Kunst von Vasily Klyukin: Russische und europäische (Post) Moderne am Scheideweg. Alles in einem integrierten Kunst-Objekt, die visuelle Kultur des Experiments" - Dr. Dennis Ioffe, 2021. Aus dem Buch: Civilization. Die Insel vom Vortag", 2021. Verlag: VERLAG FÜR MODERNE KUNST, Wien, Österreich).


Diese mathematische Präzision, die sich, wie bereits erwähnt, in den Namen der Werke in Form von Formeln oder Koordinaten widerspiegelt, wird vom Künstler beim Malen mit impulsiven, emotionalen Gesten unterbrochen. Klyukin arbeitet mit Acrylfarben, die er mit bloßen Händen direkt aus der Tube aufträgt.


Der Bildhauer: ein multidisziplinär arbeitender Kosmopolit:

Der in der UdSSR geborene Künstler, der in Israel, den USA, Großbritannien, Spanien, Italien, Frankreich, den Niederlanden und Monaco gelebt hat (Deutschland und Indien sind in Planung), begann seine schöpferische Laufbahn im Alter von 35 Jahren, als er seine Leidenschaft für futuristische Architektur entdeckte - für die Verhältnisse moderner Künstler ziemlich spät. Selbst Fürst Albert II. von Monaco ist von seinen spektakulären architektonischen Konzepten begeistert, und die weltweit führende Publikation DesignBoom veröffentlichte gleich mehrere Artikel zu diesem Thema. Schließlich entdeckte das Multitalent seine Liebe zur Bildhauerei und ist seither ein erfolgreicher Bildhauer mit internationalen Projekten wie der letztjährigen Großausstellung "Civilization. Die Insel vom Vortag" im Kunstforum, Wien.


Bekanntheit erlangte der Visionär nicht nur durch die Kollektion "In Dante Veritas" auf der Biennale von Venedig 2019. Heute wird der 45-jährige Künstler von einer der führenden britischen Galerien, der Simon Lee Gallery (London, Hongkong), vertreten.

Eintritt: frei

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Freitag, 30.09.2022 um 19:30 Uhr

Die Ratten

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Tragikomödie von Gerhart Hauptmann.


Gastspiel Rheinisches Landestheater Neuss.


Freitag, 30.09.2022 um 19:30 Uhr

Westdeutsches Tanztheater - Third Choice - Vortex

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Für unseen kommenden Abend im LUTZ laden wir Sie herzlich ein, unser neues Ensemble, das WDTanztheater, kennenzulernen. Mit Third Choice - Vortex präsentieren wir Fragmente aus unseen Live-Performances und Tanzkurzfilme. Third Choice - Vortex ist eine multidisziplinäre, genreübergreifende Kreation, die sich an der Schnittstelle von Theater, Tanz und Film befindet und von einer persönlichen Erinnerung inspiriert ist. Eine Erinnerung an einen Ort, der einen Übergang zwischen den Ebenen de menschlichen Erfahrungen widerspiegelt.


Die Authentizität eines Individuums wird präsentiert und in den Mittelpunkt gestellt. Die Kreation erforscht die Unterthemen Identitätsbildung, Gender, Sehnsucht nach Zugehörigkeit und Verbindung zu anderen, in Bezug auf Stereotypen in unserer Gesellschaft. Auch die Einsamkeit eines Individuums ist Thema, neben den distanzierten und systematischen Kommunikationsmitteln der Medien. Es werden Aspekte erforscht, die Verbindung zwischen den Gesten des täglichen Lebens und ihren körperlich- expressiven Motiven, dem Individualisms und den personlichen charakteristischen Ausdrücken, darstellen.


Freitag, 30.09.2022 von 20:00 Uhr - 22:30 Uhr

Ingrid Kühne
Von Liebe allein wird auch keiner satt!

Veranstalter: a.s.s. concerts & Promotion
Ort: KONGRESS- und EVENTPARK Stadthalle Hagen GmbH

mehr Informationen

Nähere Infos zum neuen Programm folgen in Kürze!


Preis: 22,70 € inkl. VVK-Gebühren


Beginn: 20:00 Uhr


Samstag, 01.10.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Samstag, 01.10.2022 von 17:30 Uhr - 23:59 Uhr

Hagener Wiesn Gaudi
auf dem Otto-Ackermann-Platz

Veranstalter: Hagener Wiesn Gaudi GmbH
Ort: Otto - Ackermann - Platz, Festplatz Höing

mehr Informationen

BLAU WEISSER SAMSTAG

Hausband: Maxxx Partyband

Weitere Infos unter www.hagener-wiesn-gaude.de


Samstag, 01.10.2022 von 19:00 Uhr - 20:30 Uhr

"Missa Dei Patris" von Jan Dismas Zelenka
Ein Konzert des Kammerchors Elberfeld aus Wuppertal

Veranstalter: Kammerchor Elberfeld
Ort: Johanniskirche am Markt

mehr Informationen

Mit der "Missa Dei Patris" bringt der Wuppertaler Kammerchor Elberfeld unter Leitung von Georg Leisse eine der letzten vier großen Messkompositionen von Jan Dismas Zelenka in der Hagener Johanniskirche zur Aufführung. Das selten zu hörende Werk des Barockkomponisten, der in der Literatur auch als der böhmische J. S. Bach bezeichnet wird, zeigt ihn auf dem Höhepunkt seines Schaffens.


Mit einer Aufführungsdauer von rund siebzig Minuten übertrifft die Komposition von 1740 spätere große klas-sische Messkompositionen von Haydn oder Mozart. Dabei mischen sich in die barocke Pracht des Stückes schon Anklänge des "Galanten Stils", der die Wiener Klassik einleiten wird.


1988 gegründet, besteht der Kammerchor Elberfeld zur Zeit aus 25 Sängerinnen und Sängern. Seit 2006 steht das Ensemble unter der engagierten Leitung von Georg Leisse (leisse-ge.org). So vielfältig wie das Repertoire des Chores sind auch die Arten der Aufführungen und die Ansprüche an die Sängerinnen und Sänger. Neben „klassischen“ Konzerten gibt es szenische Aufführungen, Aufführungen mit Schauspielern, Programme mit Rezitationen durch Ensemblemitglieder und immer wieder Konzerte, in denen Sängerinnen und Sänger auch solistisch hervortreten.


Ausführende:

Kammerchor Elberfeld

Anna Herbst, Sopran

Juliane Bogner, Alt

Nik Loosli, Tenor

Konstantin Paganetti, Bass

Concerto Con Anima, Konzertmeisterin: Ingeborg Scheerer Künstlerische Gesamtleitung: Georg Leisse


Tickets zu 15 € / 8 € erm. sind im Vorverkauf bei der Touristinformation, Mittelstraße 12 in Hagen und an der Abendkasse erhältlich.


Weitere Information: www.kammerchor-elberfeld.de


Das Konzertprogramm wird unterstützt durch: Landesmusikrat NRW, Kulturbüro der Stadt Wuppertal, Schuler-Stiftung, Jackstädt-Stiftung, Stadtsparkasse Wuppertal, WSW, KNIPEX, Stiftung Kalkwerke Oetelshofen, Nettelbeck-Stiftung und Barmenia Versicherungen.


Sonntag, 02.10.2022 von 10:00 Uhr - 18:00 Uhr

Hochzeitsmesse

Veranstalter: Gut Geheiratet
Ort: KONGRESS- und EVENTPARK Stadthalle Hagen GmbH

mehr Informationen

Hochzeitsmesse Hagen – come together for wedding


Die Hochzeitsmesse Hagen ist seit 7 Jahren die moderne und innovative Hochzeitsmesse in der Region!


Wo sonst Konzerte, Theatervorführungen, Partys und Events stattfinden, präsentieren sich zahlreiche Aussteller in einer ansprechenden Location und besonderen Atmosphäre. Modern – Aktuell – Informativ, so ist unsere schöne Hochzeitsmesse im Kongress- und Eventpark Stadthalle Hagen im grünen Volmetal. Am 2. Oktober 2022 präsentieren ausgewählte Dienstleiser aus der Region exklusiv ihre neusten Ideen und Angebote rund um euren schönsten Tag im Leben. Alle Paare, die auf der Suche nach etwas Besonderem sind, finden hier die richtigen Ansprechpartner, persönlich und kompetent! Genießt in einer für uns alle sehr ungewöhnlichen Zeit das vielfältige Angebot der zahlreichen Dienstleister, lernt die Partner für eure Hochzeit persönlich kennen, führt Gespräche face to face, schmeckt kleine Kostproben für die Hochzeitstorte, probiert vor Ort die schönsten Kleider, lasst euch die edelsten Trauringe in ihrer ganzen Vielfalt zeigen, fühlt einfach die Nähe zu den Menschen, die eure Hochzeit zu einem Traumtag werden lassen.


Preise: € 8,00 im Online Vorverkauf und € 12,00 an der Tageskasse (incl. VVK-Gebühren)


Sonntag, 02.10.2022 um 11:00 Uhr

Pardauz

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Ein TanzObjektTheaterSpaß ab 3 Jahren.

Besonders empfohlen für Kitagruppen, Schulanfänger*innen und die ganze Familie.


Sonntag, 02.10.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Sonntag, 02.10.2022 von 12:15 Uhr - 13:15 Uhr

Öffentliche Führung im Osthaus Museum
Do it Yourself - Die neue Lust aufs Selbermachen

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Ausstellung vom 27. September bis 20. November 2022


Sauerkraut und Bohnen für den Winter einkochen, Kleidung nähen und flicken oder Spielzeug für die Kinder bauen: Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte das Selbermachen fest zum Alltag vieler Menschen dazu. Heute kann man fast alles verhältnismäßig schnell und günstig kaufen. Trotzdem entscheiden sich Menschen nach wie vor für das Selbermachen. Doch warum machen sie heute Dinge selber, obwohl sie es nicht müssten? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Wanderausstellung "Do it yourself! Die neue Lust aufs Selbermachen" des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).


Seit einigen Jahren ist "Do it yourself" oder kurz DIY, wie das Selbermachen auch genannt wird, wieder voll im Trend: Menschen stricken in der Bahn, ziehen in Gemeinschaftsgärten Gemüse oder reparieren in sogenannten Repair-Cafés Fahrräder und Radios. Die Ausstellung zeigt, wie sich Motivationen zum Selbermachen seit den 1950er-Jahren verändert haben. Sie zeigt Grenzen und Übergänge zwischen historischen und aktuellen Formen des Selbermachens und wirft dabei auch einen kritischen Blick auf den DIY-Boom.


Die Ausstellung betrachtet die Praktiken des Selbermachens in den Spannungsfeldern "Mangel & Überfluss", "Hobby & Arbeit" und "Alltag & Gegenkulturen". Dabei liegt der Fokus auf den Akteur:innen und auf zeittypischen Formen des Selbermachens: Wer machte zu einem bestimmten Zeitpunkt was selbst - und warum?"


Besucher:innen können in der Ausstellung ein Quiz spielen, um herauszufinden, welcher DIY-Typ sie sind, sie können ihre Fingerfertigkeiten beim Falten von Origami ausprobieren und in Interviews die persönlichen Perspektiven von Selbermacher:innen aus Westfalen kennenlernen. Viele der insgesamt 83 Ausstellungsstücke haben Menschen aus Westfalen dem LWL-Museumsamt nach einen Presseaufruf für die Ausstellung zur Verfügung gestellt. Vom selbstgemachten Teddy bis zu Alltagshilfen aus dem 3D-Drucker für Menschen mit Behinderung zeigen die Exponate die Vielfalt an Materialien, Praktiken und Motivationen für das Selbermachen. Die Ausstellungsobjekte laden Besucher:innen dazu ein, sich aktiv mit den unterschiedlichen Motivationen zum Selbermachen auseinanderzusetzen. Es gelten die Bestimmungen der aktuellen Corona-Schutzverordnung bzw. die Zugangsregelungen des Museums.


Für gehörlose Menschen besteht am Sonntag, den 9. Oktober 2022 um 15 Uhr die Möglichkeit, an einer kostenlosen Gebärdenführung teilzunehmen. Um vorherige Anmeldung wird bis zum 5. Oktober per E-Mail an sarah.pfeiffer@lwl.org gebeten


Es wird eine Teilnahmegebühr in Höhe von € 5 zusätzlich zum Eintrittsgeld erhoben.


Eine Anmeldung ist notwendig unter 02331/ 2072740


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Sonntag, 02.10.2022 von 17:30 Uhr - 23:59 Uhr

Hagener Wiesn Gaudi
auf dem Otto-Ackermann-Platz

Veranstalter: Hagener Wiesn Gaudi GmbH
Ort: Otto - Ackermann - Platz, Festplatz Höing

mehr Informationen

AUSWIESUNG

Mit Stargast Markus (Kulthit "Ich will Spaß")

Hausband: Maxxx Partyband

Weitere Infos unter www.hagener-wiesn-gaude.de


Sonntag, 02.10.2022 um 18:00 Uhr

Suor Angelica (Schwester Angelica) | A room of one's own (Ein eigenes Zimmer)

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Oper von Giacomo Puccini | Essay-Oper von Outi Tarkiainen in englischer Sprache mit deutschen Übertexten.


Suor Angelica (Schwester Angelica)

Oper in einem Akt

Text von Giovacchino Forzano

In italienischer Sprache mit deutschen Übertexten


A room of one's own (Ein eigenes Zimmer) Essay-Oper in englischer Sprache mit deutschen Übertexten Libretto von Francis Hüsers unter Verwendung des gleichnamigen Essays von Virginia Woolf


Auftragskomposition des Theaters Hagen


Montag, 03.10.2022 von 11:00 Uhr - 18:00 Uhr

Trödelmarkt auf der Springe

Veranstalter: Helmut Meyer
Ort: Springe

mehr Informationen

Der große Hagener Trödelmarkt auf der Springe am 03.10.2022 findet diesmal kalenderbedingt an einem Montag statt.

Die gesamte Fläche wird mit attraktiven Trödelständen belegt sein, die anliegende Gastronomie sorgt mit attraktiven Angeboten für weitere Belebung, musikalische Unterhaltung ist ebenfalls geplant.


Dienstag, 04.10.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Mittwoch, 05.10.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Mittwoch, 05.10.2022 von 20:00 Uhr - 22:30 Uhr

Profiler Suzanne Grieger-Langer
Deppen-Detox-Tour

Veranstalter: Konzertbüro Augsburg GmbH
Ort: KONGRESS- und EVENTPARK Stadthalle Hagen GmbH

mehr Informationen

„Deppen-Detox“ ist ein Entgiftungsprogramm – gegen giftige Menschen. Wer kennt das nicht: Wird man von Deppen über den Tisch gezogen, fühlt man sich selbst wie ein Depp! Aber wer ist denn nun eigentlich der Depp? Beschleicht Dich ab und an das Gefühl, der Gelackmeierte zu sein? Möchtest Du manchmal an der Menschheit verzweifeln, weil man Dich ausnutzt oder an der Nase herumführt? Dann darfst Du den „Deppen-Detox“ nicht verpassen! Nicht die Welt hat sich gegen Dich verschworen, es sind die Nervensägen, Nicht-Mitdenker und Selbstdarsteller, die Dir das Leben schwer machen. Pfeifen und Psychopathen richten ebenso viel Schaden an wie kriminelle Subjekte, die einen unterdrücken, berauben und fertigmachen wollen. Aber wer sind die Leute, die Einfluss auf unser Leben nehmen, ohne dass wir es merken? Wer verhindert unseren Erfolg? Und wem können wir eigentlich trauen? Profiler Suzanne klärt auf und sensibilisiert, die Fallstricke des Alltags zu erkennen. Sie ermittelt – live auf der Bühne. Sie legt die Tricks der Trickser offen und immunisiert gegen Pfeifen und Psychopathen. Wer Profiler Suzanne kennt, wird beim „Deppen-Detox“ auf seine Kosten kommen: bitterböse Enthüllungen, krachend-witzige Pointen, Wahrheiten, die einen fassungslos machen, und ein Blick in die Abgründe der Seele. „Deppen-Detox“ ist also nichts für zarte Seelchen, die weiterhin an eine heile Welt glauben wollen. Profiler Suzannes Show entführt Dich in die Welt der Psyche krimineller Milieus und boshafter Charaktere. Dabei ist „Deppen-Detox“ beste Unterhaltung, die jeden mitnimmt zum Kern der Wahrheit und zur Entlarvung der Lüge. „Deppen-Detox“ ist der Nachfolger von Profiler Suzannes Erfolgsshow „Cool im Kreuzfeuer“. Es ist eine spritzige Mischung aus Live-Kriminalistik, Enthüllungen und investigativer Aufklärung. Und das alles mit bester Unterhaltung, Wortwitz und Sprachgewalt! Dieser Angriff auf Geist und Lachmuskeln verändert Dein Leben. Du erkennst, entlarvst und erstarkst – an einem einzigen Abend.

Aktuelle Information über Profiler Suzanne Grieger-Langer finden Sie hier:

Website: https://profilersuzanne.com/

Facebook: https://www.facebook.com/ProfilerSuzanne

Twitter: https://twitter.com/ProfilerSuzanne

YouTube: https://www.youtube.com/user/SuzanneGriegerLanger


Preise: 37,00 € / 47,00€ inkl. VVK-Gebühren


Beginn: 20:00 Uhr


Donnerstag, 06.10.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Freitag, 07.10.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Freitag, 07.10.2022 um 19:00 Uhr

7. Stadtanzeiger-Oktoberfest
07.10. - 08.10.2022

Veranstalter: Kongress- und Eventpark
Ort: KONGRESS- und EVENTPARK Stadthalle Hagen GmbH

mehr Informationen

Ehrlich, zünftig – das Original!


Nach einer zweijährigen Zwangspause öffnet das zünftige Stadtanzeiger-Oktoberfest am Freitag, 07.10.2022 und am Samstag, 08.10.2022 wieder seine Tore in der aufwändig dekorierten Hagener Stadthalle. Auch in diesem Jahr hat sich das Team um Geschäftsführer Volker Wolf einiges vorgenommen, um alle Gäste zu begeistern. Neben der neuen und ganz besonderen Dekoration, einer klassischen Gastronomie mit authentischem Bezug zum Original in München wird auch die in den Vorjahren immer mit so viel Begeisterung aufgenommene „Hausband“ wieder zum Tanz aufspielen.


Publikumsmagnet „Dreisam Live“


Gesetzt sind deshalb auch in diesem Jahr die Mitmach-Live-Musiker „Dreisam Live“ aus Oberbayern. Fünf Tage nach dem Münchner Oktoberfest, auf dem „Dreisam Live“ rund um den charismatischen Bandleader Rupi Furtner eines der Münchener Festzelte nonstop bespielt haben, geht es mit den erfolgreichsten Wiesenhits aus München in Hagen weiter.


Tickets gibt es ab dem 5. August 2022 bei uns in der Stadthalle Hagen, sowie bei K&M Automobile (Wasserloses Tal 27) und dem Vapiano Hagen (Elbersufer / Märkischer Ring) oder online unter www.oktoberfest-hagen.de

Kontakt: per Mail unter marketing@stadthalle-hagen.de


Samstag, 08.10.2022 von 11:00 Uhr - 12:00 Uhr

Kreuzweg für Cellosolo und Klangmaschinen
Matinee zur Marktzeit mit Cellist Ludger Schmidt

Veranstalter: Stadtkirchengemeinde
Ort: Johanniskirche am Markt

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Eine musikalische Auseinandersetzung zum Thema Leid, Verrohung und Empathie. Inspiriert vom Matthäusevangelium und der Geschichte Judas Iskariots blickt Cellist und Komponist Ludger Schmidt mit seinem neuen Werk auf das ambivalente Verhalten der Menschheit und unser Streben nach einer humanistischeren Gesellschaft. Seine Komposition wird umrahmt und kontrastiert von der zeitlosen fünften Suite für Cello Solo von Johann Sebastian Bach.


Samstag, 08.10.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

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Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Samstag, 08.10.2022 um 19:00 Uhr

7. Stadtanzeiger-Oktoberfest
07.10. - 08.10.2022

Veranstalter: Kongress- und Eventpark
Ort: KONGRESS- und EVENTPARK Stadthalle Hagen GmbH

mehr Informationen

Ehrlich, zünftig – das Original!


Nach einer zweijährigen Zwangspause öffnet das zünftige Stadtanzeiger-Oktoberfest am Freitag, 07.10.2022 und am Samstag, 08.10.2022 wieder seine Tore in der aufwändig dekorierten Hagener Stadthalle. Auch in diesem Jahr hat sich das Team um Geschäftsführer Volker Wolf einiges vorgenommen, um alle Gäste zu begeistern. Neben der neuen und ganz besonderen Dekoration, einer klassischen Gastronomie mit authentischem Bezug zum Original in München wird auch die in den Vorjahren immer mit so viel Begeisterung aufgenommene „Hausband“ wieder zum Tanz aufspielen.


Publikumsmagnet „Dreisam Live“


Gesetzt sind deshalb auch in diesem Jahr die Mitmach-Live-Musiker „Dreisam Live“ aus Oberbayern. Fünf Tage nach dem Münchner Oktoberfest, auf dem „Dreisam Live“ rund um den charismatischen Bandleader Rupi Furtner eines der Münchener Festzelte nonstop bespielt haben, geht es mit den erfolgreichsten Wiesenhits aus München in Hagen weiter.


Tickets gibt es ab dem 5. August 2022 bei uns in der Stadthalle Hagen, sowie bei K&M Automobile (Wasserloses Tal 27) und dem Vapiano Hagen (Elbersufer / Märkischer Ring) oder online unter www.oktoberfest-hagen.de

Kontakt: per Mail unter marketing@stadthalle-hagen.de


Samstag, 08.10.2022 um 19:30 Uhr

THROUGH AND OVER | OP SHA!

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Erstmals mit dem Ballett Hagen arbeitet die vielfach ausgezeichnete Choreographin und Künstlerin Anna Konjetzky. Von dem Ursprung, dem ersten Impuls oder dem Bewegungsansatz ausgehend, erforscht sie die sich konstant und bisweilen minimal verändernden räumlich erfahrbaren Körper. Beschleunigungen und Richtungswechsel durch Einzelne ausgelöst, rufen Reaktionen hervor, ermöglichen Entwicklung. In ihrer choreographischen Recherche untersucht Anna Konjetzky die Veränderungspotentiale. „Wir müssen uns verändern und wir tun das kontinuierlich – was aber passiert in dem Moment, wenn wir eine andere Richtung, ein anderes Tempo einschlagen, den ‚Sprung‘ wagen?“


In Kevin O’Days Kreation OP SHA! geht es um die Momente im Leben, in denen Menschen zusammenkommen, um miteinander zu feiern: Geburtstage, Beerdigungen, Hoch- zeiten – Anlässe, um sich zu treffen und gemeinsam zu zelebrieren. Freude, Glück und Leid, Erinnerungen und Hoffnungen zu teilen, bringt Menschen zusammen, die vielleicht auch erstmals aufeinandertreffen. Die ausgewählten Musikstücke für diese Choreographie von Torontos Balkan-Klezmer-Party-Punk- Band The Lemon Bucket Orkestra bilden den festlichen Rahmen. Feiern, sich der Freude an Bewegung hinzugeben und die Ausgelassenheit zu steigern, kennzeichnen Kevin O’Days körperlich überbordende Bewegungssprache, seine Neugier, immer neue räumlich dynamische Konstellationen zu entwickeln – ein Tanzfest!


Mit freundlicher Unterstützung der Ballettfreunde Hagen e.V.


Sonntag, 09.10.2022 um 11:00 Uhr

Sternenstaub

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Ein Theatererlebnis mit Musik.

In Zusammenarbeit mit dem Philharmonischen Orchester Hagen Besonders empfohlen für Kitagruppen und die ganze Familie.


Anne möchte alles über den Mond und den sagenumwobenen Sternenstaub erfahren. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Astronautenhase Neil und zwei Musikerinnen beschließt sie, eine ganze Nacht lang wach zu bleiben und alle Geheimnisse zu erkunden. Seite an Seite tauchen sie in eine faszinierende Welt aus Bildern, Geschichten und Klängen ein: vom Kinderzimmer bis zum Mond und wieder zurück. Ein poetisches Theatererlebnis für die jüngsten Theaterentdecker*innen.


Sonntag, 09.10.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Sonntag, 09.10.2022 von 12:15 Uhr - 13:15 Uhr

Führung im Emil Schumacher Museum
Emil Schumacher und das Papier

Veranstalter: Kunstquartier Hagen
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Anmeldung 02331/ 2072740


5 Euro Führungsgebühr + Eintritt


Kunstquartier Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.kunstquartier-hagen.de


Sonntag, 09.10.2022 von 15:00 Uhr - 16:00 Uhr

Tandemführung für Hörende und nicht Hörende im Osthaus Museum
Do it Yourself - Die neue Lust aufs Selbermachen

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Ausstellung vom 27. September bis 20. November 2022


Sauerkraut und Bohnen für den Winter einkochen, Kleidung nähen und flicken oder Spielzeug für die Kinder bauen: Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte das Selbermachen fest zum Alltag vieler Menschen dazu. Heute kann man fast alles verhältnismäßig schnell und günstig kaufen. Trotzdem entscheiden sich Menschen nach wie vor für das Selbermachen. Doch warum machen sie heute Dinge selber, obwohl sie es nicht müssten? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Wanderausstellung "Do it yourself! Die neue Lust aufs Selbermachen" des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).


Seit einigen Jahren ist "Do it yourself" oder kurz DIY, wie das Selbermachen auch genannt wird, wieder voll im Trend: Menschen stricken in der Bahn, ziehen in Gemeinschaftsgärten Gemüse oder reparieren in sogenannten Repair-Cafés Fahrräder und Radios. Die Ausstellung zeigt, wie sich Motivationen zum Selbermachen seit den 1950er-Jahren verändert haben. Sie zeigt Grenzen und Übergänge zwischen historischen und aktuellen Formen des Selbermachens und wirft dabei auch einen kritischen Blick auf den DIY-Boom.


Die Ausstellung betrachtet die Praktiken des Selbermachens in den Spannungsfeldern "Mangel & Überfluss", "Hobby & Arbeit" und "Alltag & Gegenkulturen". Dabei liegt der Fokus auf den Akteur:innen und auf zeittypischen Formen des Selbermachens: Wer machte zu einem bestimmten Zeitpunkt was selbst - und warum?"


Besucher:innen können in der Ausstellung ein Quiz spielen, um herauszufinden, welcher DIY-Typ sie sind, sie können ihre Fingerfertigkeiten beim Falten von Origami ausprobieren und in Interviews die persönlichen Perspektiven von Selbermacher:innen aus Westfalen kennenlernen. Viele der insgesamt 83 Ausstellungsstücke haben Menschen aus Westfalen dem LWL-Museumsamt nach einen Presseaufruf für die Ausstellung zur Verfügung gestellt. Vom selbstgemachten Teddy bis zu Alltagshilfen aus dem 3D-Drucker für Menschen mit Behinderung zeigen die Exponate die Vielfalt an Materialien, Praktiken und Motivationen für das Selbermachen. Die Ausstellungsobjekte laden Besucher:innen dazu ein, sich aktiv mit den unterschiedlichen Motivationen zum Selbermachen auseinanderzusetzen. Es gelten die Bestimmungen der aktuellen Corona-Schutzverordnung bzw. die Zugangsregelungen des Museums.


Es wird eine Teilnahmegebühr in Höhe von € 5 zusätzlich zum Eintrittsgeld erhoben.


Eine Anmeldung ist notwendig unter 02331/ 2072740


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Sonntag, 09.10.2022 um 19:30 Uhr

Il trovatore (Der Troubadour)

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Oper von Giuseppe Verdi.

„Verdi hat in diese Partitur die Quintessenz von allem, was Musik heißt, einströmen lassen, und das mit dem ganzen italienischen Feuer.“ (Gazetta Musicale di Milano).


Für Giuseppe Verdi lag der Kern seiner Oper Il trovatore in einem einzigen Wort: Rache! Rache ist Azucenas Antrieb, die zusehen musste, wie ihre Mutter auf dem Scheiterhaufen starb: Den Verantwortlichen will sie bestrafen, indem sie dessen Sohn, der noch ein Säugling ist, verbrennt. Durch eine Verwechslung tötet sie jedoch ihr eigenes Kind. So zieht sie das Kind ihres Erzfeindes unter dem Namen Manrico auf. Als Erwachsener wird Manrico zum erbitterten Feind des Grafen Luna: Sie kämpfen nicht nur auf gegnerischen Seiten im Streit um die Herrschaft im spanischen Aragon, sie lieben auch dieselbe Frau. Als sich herausstellt, dass die beiden Männer Brüder sind, ist es zu spät: Manrico ist tot, hingerichtet auf Befehl seines eigenen Bruders. Die Rache am Tod von Azucenas Mutter wird durch die Tragödie der beiden Söhne ihres Mörders besiegelt.


Giuseppe Verdi erschuf in dieser 1853 in Rom mit großem Erfolg uraufgeführten Oper eine musikalische Atmosphäre, der man sich kaum entziehen kann. In unserer konzertanten Aufführung bringt Rodrigo Tomillo mit hochkarätigen Gesangssolist*innen, den Chören des Theaters Hagen und dem Philharmonischen Orchester Hagen die beeindruckende und tief berührende Musik zu Gehör, die zur expressivsten zählt, die der italienische Komponist je geschrieben hat.


Montag, 10.10.2022 von 17:30 Uhr - 19:00 Uhr

Hagener Hochschulgespräche
Energie und Gebäude - Wie spare ich Energiekosten und unterstütze die Energiewende?

Veranstalter: Fachhochschule Südwestfalen
Ort: Fachhochschule Südwestfalen

mehr Informationen

Welches Heizsystem ist für mein Gebäude empfehlenswert und energiesparend? Brauche ich direkt eine Wärmepumpe?


Referenten: Prof. Gerald Lange und Dr. Johannes Spruth


Durch die unsicheren Gaslieferungen ist die Nachfrage bei Wärmepumpen rasant gestiegen. Die Hersteller sind ausgelastet und bei Handwerkern gibt es Wartezeiten. Es stellt sich die Frage, ob eine Wärmepumpe für jedes Gebäude oder jede Wärmeverteilung geeignet ist. Desweiteren gibt es Wärmepumpen mit unterschiedlichen Wärmequellen. Auch die Kombination mit einer PV-Anlage wird häufig diskutiert. Was muss ich beim Gespräch mit dem Handwerker beachten?


Dienstag, 11.10.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Mittwoch, 12.10.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Mittwoch, 12.10.2022 um 14:00 Uhr

Öffentliche Versteigerung von Fundsachen

Veranstalter: Stadt Hagen, FB öff. Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste, Personestandswesen
Ort:

mehr Informationen

„Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten – verkauft!“, heißt es zum ersten Mal wieder nach langer coronabedingter Pause bei der öffentlichen Versteigerung von Fundsachen, die nicht beim städtischen Fundbüro abgeholt wurden.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 12. Oktober, ab 14 Uhr im Hofgebäude des Fachbereichs Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen, Böhmerstraße 1, statt.

Unter den Hammer kommen dabei Fahrräder, Schirme, Uhren, Schmuck, Kleidung, Taschen und vieles mehr. Interessierte Bieter finden eine Auflistung der beim Fundbüro zur Versteigerung kommenden Fundsachen an den Schwarzen Brettern der Bezirksverwaltungsstellen Boele, Hohenlimburg, Haspe sowie im Zentralen Bürgeramt.


Die ursprünglichen Besitzer können ihre verlorenen Gegenstände bis Freitag, 7. Oktober, im Fundbüro der Stadt Hagen, Rathausstraße 11, Zimmer B.001, zurückerhalten. Das Fundbüro ist montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr, montags und dienstags von 14 bis 17 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.


Mittwoch, 12.10.2022 um 19:30 Uhr

Il trovatore (Der Troubadour)

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Oper von Giuseppe Verdi.

„Verdi hat in diese Partitur die Quintessenz von allem, was Musik heißt, einströmen lassen, und das mit dem ganzen italienischen Feuer.“ (Gazetta Musicale di Milano).


Für Giuseppe Verdi lag der Kern seiner Oper Il trovatore in einem einzigen Wort: Rache! Rache ist Azucenas Antrieb, die zusehen musste, wie ihre Mutter auf dem Scheiterhaufen starb: Den Verantwortlichen will sie bestrafen, indem sie dessen Sohn, der noch ein Säugling ist, verbrennt. Durch eine Verwechslung tötet sie jedoch ihr eigenes Kind. So zieht sie das Kind ihres Erzfeindes unter dem Namen Manrico auf. Als Erwachsener wird Manrico zum erbitterten Feind des Grafen Luna: Sie kämpfen nicht nur auf gegnerischen Seiten im Streit um die Herrschaft im spanischen Aragon, sie lieben auch dieselbe Frau. Als sich herausstellt, dass die beiden Männer Brüder sind, ist es zu spät: Manrico ist tot, hingerichtet auf Befehl seines eigenen Bruders. Die Rache am Tod von Azucenas Mutter wird durch die Tragödie der beiden Söhne ihres Mörders besiegelt.


Giuseppe Verdi erschuf in dieser 1853 in Rom mit großem Erfolg uraufgeführten Oper eine musikalische Atmosphäre, der man sich kaum entziehen kann. In unserer konzertanten Aufführung bringt Rodrigo Tomillo mit hochkarätigen Gesangssolist*innen, den Chören des Theaters Hagen und dem Philharmonischen Orchester Hagen die beeindruckende und tief berührende Musik zu Gehör, die zur expressivsten zählt, die der italienische Komponist je geschrieben hat.


Donnerstag, 13.10.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

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Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Donnerstag, 13.10.2022 von 18:00 Uhr - 19:30 Uhr

Klassik + Jazz im Emil Schumacher Museum
Musikalische Reise durch Europa von Russland über Frankreich nach Spanien

Veranstalter: Kunstquartier Hagen
Ort: Kunstquartier Hagen

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Camilla Patria (Violoncello) & Elena Ballario (Klavier

Italien


– Mutter und Tochter – spannen einen großen Bogen als internationale Spitzenmusikerinnen, beide erfolgreich in Italien und Europa. Sie präsentieren auf höchstem Niveau russische, französische und spanische Kompositionen, die alle Klassikfans begeistern werden.

Es ist immer wieder ein Erlebnis, wenn Menschen mit Saiten und Tasten Träume wahr werden lassen.


PROGRAMM

S. Rachmaninov (1873 – 1943) Sonata in Sol minore Op. 19 per violoncello e pianoforte Lento, Allegro moderato – Allegro scherzando – Andante – Allegro mosso

César Franck (Liegi 1822-Parigi, 1890) nel bicentenario della nascita Mélancolie

Manuel De Falla (1876 – 1946) Suite Populaire Espagnole El paño moruno – Nana – Canción – Polo – Asturiana – Jota


Eintritt frei, Anmeldung 02331/ 2073218


Kunstquartier Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.kunstquartier-hagen.de


Donnerstag, 13.10.2022 um 19:30 Uhr

THROUGH AND OVER | OP SHA!

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

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Erstmals mit dem Ballett Hagen arbeitet die vielfach ausgezeichnete Choreographin und Künstlerin Anna Konjetzky. Von dem Ursprung, dem ersten Impuls oder dem Bewegungsansatz ausgehend, erforscht sie die sich konstant und bisweilen minimal verändernden räumlich erfahrbaren Körper. Beschleunigungen und Richtungswechsel durch Einzelne ausgelöst, rufen Reaktionen hervor, ermöglichen Entwicklung. In ihrer choreographischen Recherche untersucht Anna Konjetzky die Veränderungspotentiale. „Wir müssen uns verändern und wir tun das kontinuierlich – was aber passiert in dem Moment, wenn wir eine andere Richtung, ein anderes Tempo einschlagen, den ‚Sprung‘ wagen?“


In Kevin O’Days Kreation OP SHA! geht es um die Momente im Leben, in denen Menschen zusammenkommen, um miteinander zu feiern: Geburtstage, Beerdigungen, Hoch- zeiten – Anlässe, um sich zu treffen und gemeinsam zu zelebrieren. Freude, Glück und Leid, Erinnerungen und Hoffnungen zu teilen, bringt Menschen zusammen, die vielleicht auch erstmals aufeinandertreffen. Die ausgewählten Musikstücke für diese Choreographie von Torontos Balkan-Klezmer-Party-Punk- Band The Lemon Bucket Orkestra bilden den festlichen Rahmen. Feiern, sich der Freude an Bewegung hinzugeben und die Ausgelassenheit zu steigern, kennzeichnen Kevin O’Days körperlich überbordende Bewegungssprache, seine Neugier, immer neue räumlich dynamische Konstellationen zu entwickeln – ein Tanzfest!


Mit freundlicher Unterstützung der Ballettfreunde Hagen e.V.


Freitag, 14.10.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Freitag, 14.10.2022 um 19:30 Uhr

Suor Angelica (Schwester Angelica) | A room of one's own (Ein eigenes Zimmer)

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Oper von Giacomo Puccini | Essay-Oper von Outi Tarkiainen in englischer Sprache mit deutschen Übertexten.


Suor Angelica (Schwester Angelica)

Oper in einem Akt

Text von Giovacchino Forzano

In italienischer Sprache mit deutschen Übertexten


A room of one's own (Ein eigenes Zimmer) Essay-Oper in englischer Sprache mit deutschen Übertexten Libretto von Francis Hüsers unter Verwendung des gleichnamigen Essays von Virginia Woolf


Auftragskomposition des Theaters Hagen


Samstag, 15.10.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Samstag, 15.10.2022 um 20:00 Uhr

Der NRW-Slam

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

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Die nordrhein-westfälische Landesmeisterschaft im Poetry Slam.


Das Highlight des Jahres, dieses Jahr in Hagen. Die besten 36 Künstler*innen des Landes kämpfen um die Krone. Das angesagteste Bühnenformat feiert sich selbst, das gesprochene Wort und die Stadt Hagen. Hier haut einen die geballte Wortgewalt und Performance-Ekstase von den Sitzen: Lyriksalven pflügen sich kometenhaft ins Gedächtnis, Lachmuskelkater garantiert.


Poetry Slam ist Party, Poetry Slam ist Emotion, Poetry Slam ist jedes einzelne Mal wieder absolut einzigartig. Seit 2016 sind die modernen Dichterwettstreite sogar ganz offiziell als immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt. Die Regeln sind dabei einfach wie effizient: Selbstgeschriebene Texte, festes Zeitlimit und IHR, das Publikum, legt fest, wem nach dieser spektakulären Show Ruhm und Ehre gebührt. Es ist EUER Abend, und den werdet ihr garantiert nicht mehr vergessen.


Am Freitag, den 14. Oktober geht der Wettbewerb dann endlich los: Über 1000 Zuschauer*innen werden in den vier Vorrunden im Kulturzentrum Pelmke e.V., im Kultopia und beim großen Finale im Theater Hagen am 15. Oktober entscheiden, wer den Titel mit nach Hause nimmt. Denn auch bei den NRW-Meisterschaften gilt: Das Publikum bestimmt über Sieg und Niederlage.


Sonntag, 16.10.2022 um 11:30 Uhr

2. Kammerkonzert

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: Auditorium des Emil Schumacher Museums

mehr Informationen

A. Dvorak:

Terzett op. 74 für zwei Violinen und Bratsche


A. Dvorak:

Quintett Nr. 2 in G-Dur op. 77


Sonntag, 16.10.2022 von 11:30 Uhr - 13:00 Uhr

Kammerkonzert im Emil Schumacher Museum
Kammermusikalische Werke

Veranstalter: Emil Schumacher Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Kammerkonzert im Emil Schumacher Museum: A. Dvorak: Terzett op. 74 für zwei Violinen und Bratsche, Quintett Nr. 2 in G-Dur op. 77

Anmeldung unter 02331/ 207 3218





Sonntag, 16.10.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

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Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Sonntag, 16.10.2022 von 12:15 Uhr - 13:15 Uhr

Öffentliche Führung im Osthaus Museum
Sven Kröner – Chroma, Malerei. Karl Ernst Osthaus-Preisträger

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

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Ausstellung vom 22. September bis 13. November 2022


Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.


In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Nach Volker Stelzmann (2015), Heike Kati Barath (2017) und Pia Stadtbäumer (2019) ist er der vierte Preisträger des neu aufgelegten Karl Ernst Osthaus-Preises.

Thomas Hirsch


Sven Kroner wurde 1973 in Kempten im Allgäu geboren. Er hat an der Kunstakademie Düsseldorf in der Malklasse von Dieter Krieg studiert. Er hatte Lehraufträge/Gastprofessuren an der Hogeschool voor de Kunsten Arnhem und der Bauhaus Universität in Weimar inne. Einzelausstellungen fanden u.a. im Museum Bensheim (2020), in der Overbeck-Gesellschaft Lübeck (2016), im Stedelijk Museum Kampen/NL (2016) und der Kunsthalle Darmstadt (2002) statt. Kroner wird von den Galerien Fons Welters in Amsterdam und Lothar Hempel in Leipzig vertreten. Er lebt und arbeitet in Neuss.


Es wird eine Teilnahmegebühr in Höhe von € 5 zusätzlich zum Eintrittsgeld erhoben.


Eine Anmeldung ist notwendig unter 02331/ 2072740


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Sonntag, 16.10.2022 von 14:00 Uhr - 16:00 Uhr

Hagener Schätze des Jugendstils Führung im Hohenhof und am Stirnband
Führung im Hohenhof und am Stirnband

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Hohenhof - die Jugendstil-Villa des Osthaus-Museums

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Nachdem der Kunstmäzen und Kulturreformer Karl Ernst Osthaus (1874-1921) 1902 sein privates Museum Folkwang in Hagen eingeweiht hatte, begründete er 1906 die Künstlerkolonie Hohenhagen.

Bezug nehmend auf die Idee des Großherzogs Ernst Ludwig in Darmstadt, der die Mathildenhöhe initiiert hatte, lud Osthaus ausgewählte Künstler und Architekten nach Hagen ein, um deren individuelle Gebäude-entwürfe in die Tat umzusetzen.

Osthaus ließ sein Wohnhaus, den Hohenhof, von dem belgischen Künstler-Architekten Henry van de Velde 1906/08 erbauen. Heute zählt der Hohenhof architekturgeschichtlich zu den bedeutendsten Gebäuden Europas kurz nach der Jahrhundertwende und ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele für ein Jugendstil-Gesamtkunstwerk.

Von der Architektur bis zur kompletten Inneneinrichtung gestaltete Henry van de Velde in Absprache mit dem Bauherrn Osthaus das Gebäude "aus einem Guss".


Anmeldung unter 02331/ 207 2740


Treffpunkt ist der Hohenhof, Stirnband 10, 58093 Hagen.

Eintritt: plus Führungsgebühr 12 Euro



Sonntag, 16.10.2022 um 15:00 Uhr

Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

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Ein Märchenabenteuer nach Motiven von H. C. Andersen Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 2-5 von Roland Schimmelpfennig.


Aufführungsrechte: S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main


Halb verbrannt sind sie. Verdreckt und erschöpft. Der einbeinige Zinnsoldat und die Tänzerin aus Papier. Aber sie leben noch! Und nach all den Gefahren, denen sie gerade ausgesetzt waren, ist das wirklich ein Wunder. Dabei fing alles so schön an. Damals, als sie sich im Kinderzimmer des Jungen auf einem Fensterbrett begegneten. Und sich verliebten. Doch dann trennte sie ein Windstoß. Wirbelte die papierne Tänzerin in den Himmel, stürzte den Zinnsoldaten in die Tiefe und schickte beide auf zwei getrennte Reisen ins Ungewisse. Hoffnungslos ausgeliefert – einer gemeinen Welt voller egoistischer Wolken und Wächterratten. Bis sie sich inmitten all der feindseligen Begegnungen auf einmal wieder gegenüberstehen.


Nicht nur der Zinnsoldat, sondern auch die Papiertänzerin hat von Roland Schimmelpfennig eine eigene, gleichberechtigte Stimme bekommen. In Zeiten des zunehmenden Hasses und der Ausgrenzung Andersgesinnter fordert dieser spannende Reisebericht zweier Spielzeuge berührend eindrücklich dazu auf, einander offen, hoffnungsvoll und hilfsbereit zu begegnen.


Die poetische Sprache, in der der vielfach ausgezeichnete Dramatiker Roland Schimmelpfennig seine Märchen-Überschreibung verfasst hat, überträgt LUTZ Leiterin und Andersen- Expertin Anja Schöne mit Ausstattungskünstlerin Sabine Kreiter in eine Geschichte darüber, dass Kinder selbst das Ruder für ihr Leben in der Hand haben. Es entsteht ein magischer Bilderreigen, der verzaubert und mitfiebern lässt.


Sonntag, 16.10.2022 um 18:00 Uhr

Alfons
Jetzt noch deutscherer

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

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Warum nur eine nehmen, wenn man zwei haben kann? Zwei Staatsbürgerschaften zum Beispiel? Klingt einfach, ist es aber nicht: „Franzose UND Deutscher zugleich, das ist ein Widerspruch in sich!“, sagt ALFONS. Und er weiß auch, warum: „Deutsche sind diszipliniert, pünktlich und effizient – Franzosen sind normal!“ Und dennoch: Der rasende Reporter mit Trainingsjacke und Puschelmikro ist das Wagnis eingegangen – und hat nun ein Programm daraus gemacht: In „ALFONS – Jetzt noch deutscherer“ erzählt er die Geschichte seiner Deutschwerdung, von den zauberhaften, sonnigen Kindheitstagen in Frankreich bis hin zum betörend samtigen Grau deutscher Amtsstuben. Und ALFONS kommt nicht allein, sondern in überaus charmanter Begleitung: Umspielt von der Sängerin und Pianistin Julia Schilinski wird seine Geschichte immer wieder zum musikalischen Pas de deux, mal humoristisch, mal nachdenklich, oft völlig überraschend.


„ALFONS – Jetzt noch deutscherer“ ist eine wunderbare Melange aus Theater und Kabarett – und zugleich noch viel mehr als die Summe dieser Zutaten. Ein Abend mit anhaltenden Nachwirkungen: Tränen in den Augen, Wärme im Herzen – und Kater in den Lachmuskeln. So, wie Sie es nur bei ALFONS erleben.


Montag, 17.10.2022 um 10:00 Uhr

Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

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Ein Märchenabenteuer nach Motiven von H. C. Andersen Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 2-5 von Roland Schimmelpfennig.


Aufführungsrechte: S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main


Halb verbrannt sind sie. Verdreckt und erschöpft. Der einbeinige Zinnsoldat und die Tänzerin aus Papier. Aber sie leben noch! Und nach all den Gefahren, denen sie gerade ausgesetzt waren, ist das wirklich ein Wunder. Dabei fing alles so schön an. Damals, als sie sich im Kinderzimmer des Jungen auf einem Fensterbrett begegneten. Und sich verliebten. Doch dann trennte sie ein Windstoß. Wirbelte die papierne Tänzerin in den Himmel, stürzte den Zinnsoldaten in die Tiefe und schickte beide auf zwei getrennte Reisen ins Ungewisse. Hoffnungslos ausgeliefert – einer gemeinen Welt voller egoistischer Wolken und Wächterratten. Bis sie sich inmitten all der feindseligen Begegnungen auf einmal wieder gegenüberstehen.


Nicht nur der Zinnsoldat, sondern auch die Papiertänzerin hat von Roland Schimmelpfennig eine eigene, gleichberechtigte Stimme bekommen. In Zeiten des zunehmenden Hasses und der Ausgrenzung Andersgesinnter fordert dieser spannende Reisebericht zweier Spielzeuge berührend eindrücklich dazu auf, einander offen, hoffnungsvoll und hilfsbereit zu begegnen.


Die poetische Sprache, in der der vielfach ausgezeichnete Dramatiker Roland Schimmelpfennig seine Märchen-Überschreibung verfasst hat, überträgt LUTZ Leiterin und Andersen- Expertin Anja Schöne mit Ausstattungskünstlerin Sabine Kreiter in eine Geschichte darüber, dass Kinder selbst das Ruder für ihr Leben in der Hand haben. Es entsteht ein magischer Bilderreigen, der verzaubert und mitfiebern lässt.


Dienstag, 18.10.2022 um 10:00 Uhr

Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

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Ein Märchenabenteuer nach Motiven von H. C. Andersen Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 2-5 von Roland Schimmelpfennig.


Aufführungsrechte: S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main


Halb verbrannt sind sie. Verdreckt und erschöpft. Der einbeinige Zinnsoldat und die Tänzerin aus Papier. Aber sie leben noch! Und nach all den Gefahren, denen sie gerade ausgesetzt waren, ist das wirklich ein Wunder. Dabei fing alles so schön an. Damals, als sie sich im Kinderzimmer des Jungen auf einem Fensterbrett begegneten. Und sich verliebten. Doch dann trennte sie ein Windstoß. Wirbelte die papierne Tänzerin in den Himmel, stürzte den Zinnsoldaten in die Tiefe und schickte beide auf zwei getrennte Reisen ins Ungewisse. Hoffnungslos ausgeliefert – einer gemeinen Welt voller egoistischer Wolken und Wächterratten. Bis sie sich inmitten all der feindseligen Begegnungen auf einmal wieder gegenüberstehen.


Nicht nur der Zinnsoldat, sondern auch die Papiertänzerin hat von Roland Schimmelpfennig eine eigene, gleichberechtigte Stimme bekommen. In Zeiten des zunehmenden Hasses und der Ausgrenzung Andersgesinnter fordert dieser spannende Reisebericht zweier Spielzeuge berührend eindrücklich dazu auf, einander offen, hoffnungsvoll und hilfsbereit zu begegnen.


Die poetische Sprache, in der der vielfach ausgezeichnete Dramatiker Roland Schimmelpfennig seine Märchen-Überschreibung verfasst hat, überträgt LUTZ Leiterin und Andersen- Expertin Anja Schöne mit Ausstattungskünstlerin Sabine Kreiter in eine Geschichte darüber, dass Kinder selbst das Ruder für ihr Leben in der Hand haben. Es entsteht ein magischer Bilderreigen, der verzaubert und mitfiebern lässt.


Dienstag, 18.10.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

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Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Dienstag, 18.10.2022 um 18:45 Uhr

Sinfonikus

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: KONGRESS- und EVENTPARK Stadthalle Hagen GmbH

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Kinder im Alter von 8-12 Jahren können an einer interaktiven Einführung in die Welt der klassischen Musik teilnehmen. Auf spielerische Weise werden sie gemeinsam mit den Musikvermittler*innen Magdalena und Jörg musikalische Meisterwerke entdecken, jeweils um 18.45 Uhr vor dem Sinfoniekonzert.


Dienstag, 18.10.2022 um 19:30 Uhr

2.Sinfoniekonzert

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: KONGRESS- und EVENTPARK Stadthalle Hagen GmbH

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Joseph Haydn

Sinfonie Nr. 82 C-Dur Der Bär


Richard Ayres

No. 36 NONcerto für Horn und Ensemble


Wolfgang Amadeus Mozart

Hornkonzert Nr. 3 Es-Dur KV 447


Dmitri Schostakowitsch

Sinfonie Nr. 9 Es-Dur op. 70


Neben aller emotionalen Tiefe und Bedeutung ist auch sinfonische Musik im besten Sinn unterhaltsam: Mozarts berühmte Hornkonzerte oder das NONcerto des britischen Komponisten Richard Ayres unterhalten das Publikum, weil sie die Fähigkeiten des Solisten in jeder Hinsicht ausnutzen – für Letzteres gilt das in geradezu spektakulärer Weise. Den Solopart in beiden Werken übernimmt mit Stefan Dohr der Solohornist der Berliner Philharmoniker. Gerahmt werden die Hornkompositionen von zwei augenzwinkernden sinfonischen Werken: Das Brummen der Bässe im tänzerischen letzten Satz von Haydns festlicher Sinfonie Nr. 82 brachte dem Werk den Beinamen Der Bär ein. Schostakowitschs Neunte ist die letzte seiner „Kriegssinfonien“. Der Forderung seitens der sowjetischen Führung nach einer triumphalen Siegesmusik entzieht sich Schostakowitsch aber hier und schreibt stattdessen eine geradezu grotesk- heitere Musik von herrlicher Doppelbödigkeit.


Mittwoch, 19.10.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

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Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Mittwoch, 19.10.2022 von 16:00 Uhr - 17:00 Uhr

Führung im Riemerschmid-Haus

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Wehringhausen

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Ein eigenes kleines Haus mit Nutzgarten - um 1907 sollte das für die Hagener Textilarbeiter kein Traum bleiben müssen. Karl Ernst Osthaus holte 1905 die Teilnehmer einer Konferenz für "Arbeiterwohlfahrtseinrichtungen" nach Hagen. In der Folge konnte er dem in München geborenen Künstler-Architekten Richard Riemerschmid einen Bauauftrag durch Elbers in Hagen verschaffen. Riemerschmid ist bis heute berühmt für Projekte wie die erste deutsche Gartenstadt in Hellerau bei Dresden. Ab 1907 begann er den Bau einer Anlage für Arbeiterwohnungen in Hagen, die sogenannte „Walddorf-Siedlung". Nur elf Häuser konnten realisiert werden. Bei der öffentlichen Führung durch Haus Nr. 17 erhält man Einblick in die Lebenswelt der Arbeiter dieser Zeit.


Die Teilnahmegebühr € 6 ist vor Ort an der Walddorfstr. 17 zu entrichten. Eine verbindliche telefonische Anmeldung unter der Nummer +49 2331 207 2740 ist erforderlich, die Veranstaltung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt.


Kunstquartier Hagen, Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73), 58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.kunstquartier-hagen.de


Donnerstag, 20.10.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

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Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Donnerstag, 20.10.2022 um 12:00 Uhr

Nathan

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

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Eine Theater Graphic Novel ab 14 Jahren.

Von Gotthold Ephraim Lessing in einer Bearbeitung von Anja Schöne Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 9-13.


Jerusalem zur Zeit der Kreuzzüge. Die Tochter des reichen jüdischen Kaufmanns Nathan wäre fast bei einem Brand ums Leben gekommen – hätte sie nicht ein junger Tempelherr gerettet. Dieser war selbst erst kurz vorher vom Sultan überraschend begnadigt worden. Nun wehrt er sich gegen die Annäherungen der Judentochter, die für ihren Retter schwärmt. Gleichzeitig versucht er dem Patriarchen zu entkommen, der ihn als Spion gegen den Sultan, also seinen Retter, einsetzen will. Der Sultan wiederum braucht Geld von Nathan. Er bestellt ihn in seinen Palast und versucht ihm mit der Frage, welche Religion die einzig wahre sei, eine Falle zu stellen. Nathan antwortet dem Sultan mit der berühmten Ringparabel, die den Absolutheitsanspruch einer bestimmten Religion ad absurdum führt und sich stattdessen für gelebte Menschlichkeit ausspricht.


Auch in unserer Zeit werden Menschen angegriffen oder diffamiert, weil sie aus einem bestimmten Land kommen oder eine bestimmte Religion haben. Die Idee eines friedlichen Zusammenlebens der Nationen und Religionen scheint in immer weitere Ferne zu rücken. Zeit, sich mit der Botschaft der Ringparabel zu beschäftigen. Zeit für ein Stück, das sich intensiv mit der Gleichheit aller Menschen und Religionen auseinandersetzt.


Auf der Lutz Bühne entsteht in der Ästhetik von Graphic Novels ein theatrales Archiv, das Lessings klassisches Ideendrama sichtet und den Brückenschlag ins Heute wagt.


„Die Junge Bühne verlegt Lessings Klassiker Nathan der Weise in ein Archiv. Und macht daraus zugleich einen Comic. Damit gelingt Regisseurin und Lutz-Leiterin Anja Schöne eine verblüffend zeitgemäße Übersetzung des Stoffes, ohne dass der historische Hintergrund oder der aufklärerische Impuls verloren gingen.“ (Westfalenpost/Westfälische Rundschau)


Donnerstag, 20.10.2022 von 20:00 Uhr - 22:30 Uhr

SIXX PAXX
Anfassbar Tour 22/23

Veranstalter: SIXX PAXX Concert GmbH
Ort: KONGRESS- und EVENTPARK Stadthalle Hagen GmbH

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Sie sehen verführerisch gut aus, zeigen atemberaubende Moves und sind endlich wieder „anfassbar“.

Erlebe die SIXX PAXX auf ihrer ANFASSBAR Tour.


ANFASSBAR TOUR

Unfassbar, aber wahr: Die zehn heißesten Männer Europas lassen ihre Hüllen fallen und ihr könnt live dabei sein! Bei der neuen „Anfassbar-Tour“ der SIXX PAXX ist der Name Programm: Anfassen ist hier nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht! Immerhin wird es Zeit, dass die durchtrainierten Muskeln der Jungs mal wieder von zarten Frauenhänden berührt werden. Welche glücklichen Ladys dürfen mit den Jungs auf der Bühne auf Tuchfühlung gehen? Wer streichelt zuerst die knackigen Waschbrettbäuche und stählernen Arme, während die Hotties durch das Publikum streifen?

Die SIXX PAXX lassen es sich mal wieder nicht nehmen, ihrem Publikum den besten Abend ihres Lebens zu bieten. Überraschungen inklusive! Freut euch auf die bisher spektakulärste Show mit heißer Akrobatik, erotischen Tanzeinlagen und ganz viel nackter Männerhaut. Das dürft ihr nicht

verpassen: Hier wird gefeiert, getanzt und natürlich angefasst, was das Zeug hält.


Beginn: 20:00 Uhr


Preise: 29,90 € – 107,90 € inkl. VVK-Gebühren


Freitag, 21.10.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

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Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Freitag, 21.10.2022 um 12:00 Uhr

Nathan

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Eine Theater Graphic Novel ab 14 Jahren.

Von Gotthold Ephraim Lessing in einer Bearbeitung von Anja Schöne Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 9-13.


Jerusalem zur Zeit der Kreuzzüge. Die Tochter des reichen jüdischen Kaufmanns Nathan wäre fast bei einem Brand ums Leben gekommen – hätte sie nicht ein junger Tempelherr gerettet. Dieser war selbst erst kurz vorher vom Sultan überraschend begnadigt worden. Nun wehrt er sich gegen die Annäherungen der Judentochter, die für ihren Retter schwärmt. Gleichzeitig versucht er dem Patriarchen zu entkommen, der ihn als Spion gegen den Sultan, also seinen Retter, einsetzen will. Der Sultan wiederum braucht Geld von Nathan. Er bestellt ihn in seinen Palast und versucht ihm mit der Frage, welche Religion die einzig wahre sei, eine Falle zu stellen. Nathan antwortet dem Sultan mit der berühmten Ringparabel, die den Absolutheitsanspruch einer bestimmten Religion ad absurdum führt und sich stattdessen für gelebte Menschlichkeit ausspricht.


Auch in unserer Zeit werden Menschen angegriffen oder diffamiert, weil sie aus einem bestimmten Land kommen oder eine bestimmte Religion haben. Die Idee eines friedlichen Zusammenlebens der Nationen und Religionen scheint in immer weitere Ferne zu rücken. Zeit, sich mit der Botschaft der Ringparabel zu beschäftigen. Zeit für ein Stück, das sich intensiv mit der Gleichheit aller Menschen und Religionen auseinandersetzt.


Auf der Lutz Bühne entsteht in der Ästhetik von Graphic Novels ein theatrales Archiv, das Lessings klassisches Ideendrama sichtet und den Brückenschlag ins Heute wagt.


„Die Junge Bühne verlegt Lessings Klassiker Nathan der Weise in ein Archiv. Und macht daraus zugleich einen Comic. Damit gelingt Regisseurin und Lutz-Leiterin Anja Schöne eine verblüffend zeitgemäße Übersetzung des Stoffes, ohne dass der historische Hintergrund oder der aufklärerische Impuls verloren gingen.“ (Westfalenpost/Westfälische Rundschau)


Freitag, 21.10.2022 von 14:00 Uhr - 19:00 Uhr

Stadtteilfest Mitte
des CVJM Hagen am Volmepark neben dem Emilienplatz

Veranstalter: CVJM-Hagen
Ort: Volmepark


Freitag, 21.10.2022 um 19:30 Uhr

Nathan

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Eine Theater Graphic Novel ab 14 Jahren.

Von Gotthold Ephraim Lessing in einer Bearbeitung von Anja Schöne Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 9-13.


Jerusalem zur Zeit der Kreuzzüge. Die Tochter des reichen jüdischen Kaufmanns Nathan wäre fast bei einem Brand ums Leben gekommen – hätte sie nicht ein junger Tempelherr gerettet. Dieser war selbst erst kurz vorher vom Sultan überraschend begnadigt worden. Nun wehrt er sich gegen die Annäherungen der Judentochter, die für ihren Retter schwärmt. Gleichzeitig versucht er dem Patriarchen zu entkommen, der ihn als Spion gegen den Sultan, also seinen Retter, einsetzen will. Der Sultan wiederum braucht Geld von Nathan. Er bestellt ihn in seinen Palast und versucht ihm mit der Frage, welche Religion die einzig wahre sei, eine Falle zu stellen. Nathan antwortet dem Sultan mit der berühmten Ringparabel, die den Absolutheitsanspruch einer bestimmten Religion ad absurdum führt und sich stattdessen für gelebte Menschlichkeit ausspricht.


Auch in unserer Zeit werden Menschen angegriffen oder diffamiert, weil sie aus einem bestimmten Land kommen oder eine bestimmte Religion haben. Die Idee eines friedlichen Zusammenlebens der Nationen und Religionen scheint in immer weitere Ferne zu rücken. Zeit, sich mit der Botschaft der Ringparabel zu beschäftigen. Zeit für ein Stück, das sich intensiv mit der Gleichheit aller Menschen und Religionen auseinandersetzt.


Auf der Lutz Bühne entsteht in der Ästhetik von Graphic Novels ein theatrales Archiv, das Lessings klassisches Ideendrama sichtet und den Brückenschlag ins Heute wagt.


„Die Junge Bühne verlegt Lessings Klassiker Nathan der Weise in ein Archiv. Und macht daraus zugleich einen Comic. Damit gelingt Regisseurin und Lutz-Leiterin Anja Schöne eine verblüffend zeitgemäße Übersetzung des Stoffes, ohne dass der historische Hintergrund oder der aufklärerische Impuls verloren gingen.“ (Westfalenpost/Westfälische Rundschau)


Samstag, 22.10.2022 von 11:00 Uhr - 12:00 Uhr

Klaviermusik ohne Grenzen
Matinee zur Marktzeit mit Pianist Martin Brödemann

Veranstalter: Stadtkirchengemeinde
Ort: Johanniskirche am Markt

mehr Informationen

Der Hagener Pianist Martin Brödemann spielt sein aktuelles Programm, das im Verlauf des Konzerts gleich mehrere Grenzen überschreitet: Zum Einen verwischt die Grenze zwischen traditioneller und modernerer Musik. Es werden sowohl Werke des klassischen Repertoires erklingen als auch zeitgenössische eigene Stücke des Pianisten.


Bei der Auswahl des klassischeren Anteils an Kompositionen werden zudem geografische Grenzen überschritten; die Herkunft der Komponisten wie Scarlatti, Rachmaninoff, Chopin und Debussy liegt in Italien, Russland, Polen und Frankreich, deren Wirkungskreis zusätzlich in Spanien und den USA. Die Entstehungszeiten der Kompositionen reichen vom 18. Jahrhundert bis ins Jahr 2022. Freuen Sie sich also auf eine interessante und abwechslungsreiche Reise durch verschiedene Länder, Stilistiken und Zeiten.


Samstag, 22.10.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Samstag, 22.10.2022 um 19:00 Uhr

Hellweg trifft Europa
Mord am Hellweg: Krimilesung

Veranstalter: Kulturbüro Hagen
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Ohne die internationale Museumsnacht kein richtiges "Mord am Hellweg"! Dieses Mal sind Autor*innen aus Dänemark, Schweden und Finnland zu Gast in der Stadt an der Volme.


Karten und Informationen unter: https://www.mordamhellweg.de


Der in Helsinki lebende Max Seeck stellt mit "Feindesopfer" den dritten Band seiner Jessica Niemi-Thrillerreihe vor, mit der er es bereits als einer der ganz wenigen Europäer auf die New-York-Times-Bestenliste geschafft hat. Tina Frennstedt ist nicht nur eine der renommiertesten Kriminalreporterinnen Schwedens, sondern lässt auch die Protagonistin Tess Hjalmarsson in ihrem dritten Cold Case-Thriller "Das gebrannte Kind" unaufgeklärten Mordfällen nachgehen. Die dänische Bestsellerautorin Anna Grue führt ihre Cosy-Crime-Serie fort: In dem zweiten Band "Mord im Kurhotel" bekommt es die Hobby-Spürnase Anne-Maj Mortensen während ihres Kurhotel-Aufenthaltes mit einer Leiche im Schlammbad zutun. Abgerundet wird die Kriminacht durch das finnische Autorenpaar A. M. Ollikainen, das in ihrem neuen Kriminalroman "Team Helsinki: Die Tote im Container" Paula Pihlaja und ihr Team westlich von Helsinki ermitteln lässt. Die deutschen Leseparts werden von Dietmar Wunder (Hörbuchsprecher; Synchronstimme von Daniel Craig in der Rolle des James Bond), Till Beckmann (Schauspieler, Herne), Anna Schudt (Schauspielerin, u.a. Tatort Dortmund) und N. N. übernommen. Moderation: Günter Keil (Kulturjournalist, München) und Margarete von Schwarzkopf (NDR, DR). Musik: Daniela Rothenburg-Trio (D. Rothenburg/Gesang, Norbert Labatzki/Saxophon und Roger van Triel/Gitarre).


Zu "COLD CASE – Das gebrannte Kind" (12/22) von Tina Frennstedt:

Bereits vier Menschen sind in den Feuern getötet worden. Der Täter hatte zuvor die Brandmelder entfernt, eine Ziffer an das Haus gemalt und dann das Feuer gelegt. Als eine Frau überlebt und berichtet, dass sie Musik vernommen hat, während das Feuer ausbrach, ist Kommissarin Tess Hjalmarsson alarmiert. Dieses Detail kennt sie von einem ihrer ersten Mordfälle. Damals wurde der Täter jedoch nicht gefasst. Tess und das COLD-CASE-Team ermitteln nun unter Hochdruck. Denn die Kommissarin steht ebenfalls auf der Liste des Mörders ...


Zu "Feindesopfer" (09/22) von Max Seeck:

Rosenström, ein erfolgreicher Geschäftsmann, wird in seinem Haus in Helsinki tot aufgefunden. Er hatte zuvor harte Maßnahmen und Entlassungen angekündigt und sich so unzählige Feinde gemacht. Das Mordmotiv scheint klar, als Jussuf die Ermittlungen übernimmt. Der findet jedoch heraus, dass Rosenström noch ganz andere Feinde hatte. Auf einem Foto, das man in seinem Haus findet, sind neben dem Ermordeten drei Männer zu sehen, deren Gesichter vom Täter ausgekratzt wurden. Wer sind diese drei Männer? Sind sie weitere Opfer? Jussufs Kollegin Jessica Niemi, noch geschwächt von ihrem psychischen Zusammenbruch, wird durch dieses Foto gezwungen, sich erneut den Dämonen der Vergangenheit zu stellen ...


Zu "Mord im Kurhotel" (08/22) von Anna Grue:

Die dänische Küste, Hygge im Luxus-Spa und mittendrin eine Tote im Schlammbad – der zweite Fall für die dänische Miss Marple!

Für Wellness hat Hobby-Spürnase Anne-Maj Mortensen nichts übrig. Trotzdem landet sie nach einer OP zur Reha in einem Kurhotel. Und als wäre das nicht schlimm genug, sind da auch noch die anderen Gäste. Die legen sich Gemüse auf die Augen oder nehmen es püriert als Smoothie zu sich. Nein danke. Als eines Tages die gepflegte Langeweile durch eine Leiche im Schlammbad gestört wird, erwacht Anne-Majs Spürnaseninstinkt, und die Kur wird doch noch interessant. Mit einer gehörigen Portion Neugier und einem Jahresvorrat an Schmerzmitteln begibt sie sich auf die Suche nach dem Mörder.


Zu "Team Helsinki: Die Tote im Container" (03/22) von A. M. Ollikainen:

Am Morgen des Mittsommertags werden Kommissarin Paula Pihlaja und ihr Team zu einem grauenvollen Fund westlich von Helsinki gerufen. Vor dem Gutshof einer Unternehmerfamilie wurde ein Container abgestellt, in dem eine ermordete dunkelhäutige Frau liegt. Sie ist qualvoll darin ertrunken, nachdem Meerwasser eingefüllt wurde. Niemand scheint die Frau zu kennen. Die Ermittler misstrauen jedoch den allzu geschliffenen Antworten der Unternehmerfamilie. Kurze Zeit später kann die Identität der Toten geklärt werden: Die Universitätslehrerin Rauha Kalando war wenige Stunden vor ihrem Tod aus Namibia eingeflogen. In ihrem Hotelzimmer liegt ein Dokument, unterschrieben vom ehemaligen Unternehmenschef ...



Eine Veranstaltung im Rahmen von Mord am Hellweg.

Karten und Informationen unter: https://www.mordamhellweg.de


Samstag, 22.10.2022 um 19:30 Uhr

Anatevka (Fiddler on the Roof)

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Musical von Jerry Bock.

Musical basierend auf den Geschichten von Scholem Alejchem mit ausdrücklicher Genehmigung von Arnold Perl.

Buch von Joseph Stein. Musik von Jerry Bock. Gesangstexte von Sheldon Harnick. Deutsch von Rolf Merz und Gerhard Hagen.

Produziert für die Bühne in New York von Harold Prince. Original-Bühnenproduktion in New York Inszeniert und choreographiert von Jerome Robbins.


Für alles gibt es Traditionen in Anatevka, einem Dorf im zaristischen Russland: Was man isst, wie man schläft, welche Kleider man trägt ...

Der Milchmann Tevje ist froh darüber: Er hält die jüdischen Traditionen hoch und findet in seinem Glauben und den Ritualen Halt im Leben. Denn die Welt ist unsicher genug: Das Zusammenleben von Juden und Christen wird immer öfter durch Gewalt und Pogrome getrübt. Doch die drei ältesten Töchter Tevjes bringen alles durcheinander, als sie entscheiden, die Dienste der Heiratsvermittlerin abzulehnen und sich stattdessen selbst ihre Ehemänner auszusuchen.


Jerry Bocks Anatevka ist eines der erfolgreichsten und schönsten Musicals aller Zeiten. Dem Stück gelingt es, Melancholie und Optimismus zu verbinden: Auch in schwierigen Zeiten kann Tevje nicht anders, als auf das Beste zu hoffen und die Welt mit warmherzigem Humor zu betrachten.


Sonntag, 23.10.2022 von 11:30 Uhr - 13:30 Uhr

Ausstellungseröffnung im Emil Schumacher Museum
Hanns Friedrichs – „Ich mache keine Mode, ich ziehe Frauen an“

Veranstalter: Kunstquartier Hagen
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Kostbare Stoffe, extravagante Details aus Spitzenbesatz, Stickereien und Pailletten – der Designer Hanns Friedrichs (1928-2012) schrieb deutsche Modegeschichte. Mit seinen gewagten Entwürfen und dem Credo »Ich mache keine Mode, ich ziehe Frauen an« begeisterte »HF« seine Kundinnen seit den 1950er Jahren. Mit über 100 Kreationen aus über fünf Jahrzehnten gibt das Emil Schumacher Museum erstmalig einen Einblick in das Schaffen eines Modemachers, dessen Werk auch unter Fachleuten kaum in Erinnerung geblieben ist. Zu Unrecht: von opulenten Abendroben mit Federbesatz bis hin zu Brautkleidern, die mit zarten Blüten bestickt wurden, ermöglicht die Ausstellung eine Wiederentdeckung eines Couturiers, der deutsche Modegeschichte geschrieben hat.


Eintritt frei


Kunstquartier Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.kunstquartier-hagen.de


Sonntag, 23.10.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Sonntag, 23.10.2022 von 15:00 Uhr - 16:00 Uhr

Öffentliche Führung im Emil Schumacher Museum
Hanns Friedrichs – „Ich mache keine Mode, ich ziehe Frauen an“

Veranstalter: Kunstquartier Hagen
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Kostbare Stoffe, extravagante Details aus Spitzenbesatz, Stickereien und Pailletten – der Designer Hanns Friedrichs (1928-2012) schrieb deutsche Modegeschichte. Mit seinen gewagten Entwürfen und dem Credo »Ich mache keine Mode, ich ziehe Frauen an« begeisterte »HF« seine Kundinnen seit den 1950er Jahren. Mit über 100 Kreationen aus über fünf Jahrzehnten gibt das Emil Schumacher Museum erstmalig einen Einblick in das Schaffen eines Modemachers, dessen Werk auch unter Fachleuten kaum in Erinnerung geblieben ist. Zu Unrecht: von opulenten Abendroben mit Federbesatz bis hin zu Brautkleidern, die mit zarten Blüten bestickt wurden, ermöglicht die Ausstellung eine Wiederentdeckung eines Couturiers, der deutsche Modegeschichte geschrieben hat.


Es wird eine Teilnahmegebühr in Höhe von € 5 zusätzlich zum Eintrittsgeld erhoben.


Eine Anmeldung ist notwendig unter 02331/ 2072740


Kunstquartier Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.kunstquartier-hagen.de


Sonntag, 23.10.2022 um 15:00 Uhr

THROUGH AND OVER | OP SHA!

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

THROUGH AND OVER

Uraufführung

Tanzstück von Anna Konjetzky


OP SHA!

Deutsche Erstaufführung

Tanzstück von Kevin O’Day


Erstmals mit dem Ballett Hagen arbeitet die vielfach ausgezeichnete Choreographin und Künstlerin Anna Konjetzky. Von dem Ursprung, dem ersten Impuls oder dem Bewegungsansatz ausgehend, erforscht sie die sich konstant und bisweilen minimal verändernden räumlich erfahrbaren Körper. Beschleunigungen und Richtungswechsel durch Einzelne ausgelöst, rufen Reaktionen hervor, ermöglichen Entwicklung. In ihrer choreographischen Recherche untersucht Anna Konjetzky die Veränderungspotentiale. „Wir müssen uns verändern und wir tun das kontinuierlich – was aber passiert in dem Moment, wenn wir eine andere Richtung, ein anderes Tempo einschlagen, den ‚Sprung‘ wagen?“


In Kevin O’Days Kreation OP SHA! geht es um die Momente im Leben, in denen Menschen zusammenkommen, um miteinander zu feiern: Geburtstage, Beerdigungen, Hoch- zeiten – Anlässe, um sich zu treffen und gemeinsam zu zelebrieren. Freude, Glück und Leid, Erinnerungen und Hoffnungen zu teilen, bringt Menschen zusammen, die vielleicht auch erstmals aufeinandertreffen. Die ausgewählten Musikstücke für diese Choreographie von Torontos Balkan-Klezmer-Party-Punk- Band The Lemon Bucket Orkestra bilden den festlichen Rahmen. Feiern, sich der Freude an Bewegung hinzugeben und die Ausgelassenheit zu steigern, kennzeichnen Kevin O’Days körperlich überbordende Bewegungssprache, seine Neugier, immer neue räumlich dynamische Konstellationen zu entwickeln – ein Tanzfest!


Mit freundlicher Unterstützung der Ballettfreunde Hagen e.V.


Sonntag, 23.10.2022 von 16:00 Uhr - 20:30 Uhr

Jubiläumskonzert
Hagener Akkordeon-Orchester

Veranstalter: Hagener Akkordeon-Orchester e.V
Ort: Markuskirche Rheinstraße

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Die Stadt Hagen und die Sparkasse HagenHerdecke feiern ihr 250-jähriges Bestehen, und wir als Akkordeonorchester gestalten diesen Rahmen mit Teilen aus der Feuerwerksmusik (Händel), Sound of Silence, Du (Blackföss) und einem Querschnitt bekannter ABBA-Melodien.

Musikalische Leitung: Jürgen Lollert

Eintritt:

Vorverkauf: 10,- €

Abendkasse: 12,-€


Sonntag, 23.10.2022 um 18:00 Uhr

Heroes

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

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Rock-Pop-Grunge-Theater-Party.


Mit Musik von David Bowie, Janis Joplin, Nirvana, The Rolling Stones, Amy Winehouse, Jimmi Hendrix, The Doors, Sting, Queen u.a.


Nach Take a Walk on the Wild Side und Wenn die Nacht am tiefsten (...ist der Tag am nächsten) ist Heroes die dritte Musik-Theater-Party der besonderen Hagener Art.

Und David Bowie liefert mit „We can be heroes, just for one day!“ dazu Titel und Motto.


Die pathetisch-romantisch-ironische Rede von den „Helden“ beziehen wir aber nicht nur auf das Liebespaar an der Berliner Mauer aus Bowies Song und auch nicht nur auf die Reihe der Rock- und Popstars, die steil aufgestiegen, jung gestorben und verhängnisvoll verklärt, bis heute mit ihrer Musik lebendig sind. Allerdings soll der so genannte Club 27 – von Janis Joplin bis Amy Winehouse, von Jimi Hendrix, Brian Jones und Jim Morrison bis Curt Cobain, die alle mit 27 Jahren verstarben – thematisch ein Startpunkt sein für das Abtauchen in die ganze Rock- und Pop-Geschichte seit den 1970er Jahren, die wir auf der Bühne und im Saal des Theaters lebendig werden lassen. Im Hintergrund stehen dabei amerikanische wie europäische Themen, die als Slogans und Helden-Geschichten ganz eigener Art in die Musik der Zeiten Eingang fanden. Sie bestimmten die Songs, die Songs aber spiegeln noch heute unsere Gefühle und begleiten uns im Alltag.


Heroes feiert das Leben und die Musik, ausgelassen und fetzig als Rock-Pop-Grunge-Theater-Show voll Nostalgie und Tempo – aber vor allem mit Euch als den einzig wahren Held*innen!


Montag, 24.10.2022 um 10:00 Uhr

Mädchen wie die

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

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Eine Coming-out-of-the-Cage-Geschichte von Evan Placey ab 13 Jahren.


Ein digitales Klassenzimmerstück in Zusammenarbeit mit der Theaterakademie Köln Besonders empfohlen für die Klassen 7-10.


Als ein Nacktfoto von Scarlett über soziale Netzwerke verschickt wird, löst das einen gnadenlosen Prozess aus Cybermobbing und Schikane im Schulalltag aus. Doch Scarlett weigert sich, zum Opfer gemacht zu werden und geht ihren eigenen Weg. Erstmals bietet das Lutz ein interaktives digitales Klassenzimmerstück an. In der Ästhetik von Social Media Formaten erleben wir junge Frauen zwischen sozialen Zwängen, Mitläufer*innentum und dem Wunsch nach Individualität.


Mit freundlicher Unterstützung des Soroptimist Club International Hagen


Unser digitales Spezialformat ist für eine Klasse und eine Schulstunde konzipiert. Sie haben in dieser Spielzeit die Gelegenheit, die digitale Vorstellung kostenlos zu buchen unter: lutz@theaterhagen.de


Dienstag, 25.10.2022 um 10:00 Uhr

Mädchen wie die

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Eine Coming-out-of-the-Cage-Geschichte von Evan Placey ab 13 Jahren.


Ein digitales Klassenzimmerstück in Zusammenarbeit mit der Theaterakademie Köln Besonders empfohlen für die Klassen 7-10.


Als ein Nacktfoto von Scarlett über soziale Netzwerke verschickt wird, löst das einen gnadenlosen Prozess aus Cybermobbing und Schikane im Schulalltag aus. Doch Scarlett weigert sich, zum Opfer gemacht zu werden und geht ihren eigenen Weg. Erstmals bietet das Lutz ein interaktives digitales Klassenzimmerstück an. In der Ästhetik von Social Media Formaten erleben wir junge Frauen zwischen sozialen Zwängen, Mitläufer*innentum und dem Wunsch nach Individualität.


Mit freundlicher Unterstützung des Soroptimist Club International Hagen


Unser digitales Spezialformat ist für eine Klasse und eine Schulstunde konzipiert. Sie haben in dieser Spielzeit die Gelegenheit, die digitale Vorstellung kostenlos zu buchen unter: lutz@theaterhagen.de


Dienstag, 25.10.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Mittwoch, 26.10.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Mittwoch, 26.10.2022 von 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Einsteiger-Workshop: Upcycling

Veranstalter: VHS Hagen
Ort: VHS, Villa Post

mehr Informationen

Dieser Upcycling-Anfänger:innen-Kurs gibt erste Einblicke in die Welt des Upcyclings. Thomas Zigahn ist selbst Upcycling-Künstler und hat sich unter dem Namen „Tanz auf Ruinen“ längst einen Namen gemacht, Er gibt im Workshop zunächst theoretischen Input zu Themen wie Müll, Müllvermeidung und Upcycling. Im praktischen Teil stellen die Teilnehmenden dann erste eigene überraschende, ästhetische und nützliche Upcycling-Gegenstände aus haushaltsüblichen Abfällen her.


Anmeldung: Tel. 02331/ 2073622, www.vhs-hagen.de Kurs 1460 Pay what you want


„Weltretterreihe“ in Kooperation von VHS Hagen, AllerWeltHaus und dem Stadtheimatbund


Donnerstag, 27.10.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Donnerstag, 27.10.2022 um 12:00 Uhr

Woyzeck

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Eine LiveMusikKlassikerShow ab 14 Jahren.


In einer Bearbeitung von Anja Schöne als Theater Graphic Novel - Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 9-13.


Ein Radiomoderator hat jahrelang Anrufe von Menschen entgegengenommen, die seinen Rat suchten. Nun feiert er seine letzte Sendung und will seinen Abschied stimmungsvoll mit einer Live Band begehen. Doch da ruft ein gewisser Woyzeck an und stammelt, er habe seine Freundin Marie ermordet. Wegen des Tambourmajors, der Erbsen und der Stimmen in seinem Kopf. Statt der Feier beginnt eine musikalische Untersuchung, die die Geschehnisse rund um den Mord aufrollt.


Büchners radikales Fragment über Macht und Ohnmacht, Willensfreiheit und Fremdbestimmung und das gewalttätige Potential derer, die sich ausgeschlossen und ausgenutzt fühlen, verwandelt sich auf der Lutz Bühne in das entlarvende Porträt einer unmenschlichen Gesellschaft, nah an Büchner und doch ganz im Heute.


„Regisseurin Anja Schöne wagt sich an Weltliteratur und erzählt eine sehr aktuelle Geschichte über den Kreislauf der Armut.“ (Westfalenpost)


„Die Junge Bühne verlegt Lessings Klassiker Nathan der Weise in ein Archiv. Und macht daraus zugleich einen Comic. Damit gelingt Regisseurin und Lutz-Leiterin Anja Schöne eine verblüffend zeitgemäße Übersetzung des Stoffes, ohne dass der historische Hintergrund oder der aufklärerische Impuls verloren gingen.“ (Westfalenpost/Westfälische Rundschau)


Freitag, 28.10.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Freitag, 28.10.2022 um 19:30 Uhr

Woyzeck

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Eine LiveMusikKlassikerShow ab 14 Jahren.


In einer Bearbeitung von Anja Schöne als Theater Graphic Novel - Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 9-13.


Ein Radiomoderator hat jahrelang Anrufe von Menschen entgegengenommen, die seinen Rat suchten. Nun feiert er seine letzte Sendung und will seinen Abschied stimmungsvoll mit einer Live Band begehen. Doch da ruft ein gewisser Woyzeck an und stammelt, er habe seine Freundin Marie ermordet. Wegen des Tambourmajors, der Erbsen und der Stimmen in seinem Kopf. Statt der Feier beginnt eine musikalische Untersuchung, die die Geschehnisse rund um den Mord aufrollt.


Büchners radikales Fragment über Macht und Ohnmacht, Willensfreiheit und Fremdbestimmung und das gewalttätige Potential derer, die sich ausgeschlossen und ausgenutzt fühlen, verwandelt sich auf der Lutz Bühne in das entlarvende Porträt einer unmenschlichen Gesellschaft, nah an Büchner und doch ganz im Heute.


„Regisseurin Anja Schöne wagt sich an Weltliteratur und erzählt eine sehr aktuelle Geschichte über den Kreislauf der Armut.“ (Westfalenpost)


„Die Junge Bühne verlegt Lessings Klassiker Nathan der Weise in ein Archiv. Und macht daraus zugleich einen Comic. Damit gelingt Regisseurin und Lutz-Leiterin Anja Schöne eine verblüffend zeitgemäße Übersetzung des Stoffes, ohne dass der historische Hintergrund oder der aufklärerische Impuls verloren gingen.“ (Westfalenpost/Westfälische Rundschau)


Samstag, 29.10.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Samstag, 29.10.2022 um 19:30 Uhr

Die schöne Helena
PREMIERE

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Operette in drei Akten von Jacques Offenbach In deutscher Sprache mit Übertexten.


Beim Schönheitswettbewerb der Göttinnen hat Paris die Wahl: Will er als Bestechungs-Prämie Macht, Weisheit oder die Liebe der schönsten Frau der Welt? Der trojanische Prinz entscheidet sich natürlich für die Liebe. Doch wer ist die schönste Frau der Welt? Helena ist sich insgeheim sicher: Das kann nur sie sein! Die Aussicht auf ein Abenteuer kommt ihr ganz recht, schließlich ist ihre Ehe mit Menelaus, dem König von Sparta, alles andere als prickelnd ...


In Sparta angekommen, bleibt Paris erst noch inkognito – doch Königin Helena hat bereits ein Auge auf den gutaussehenden jungen Mann geworfen. Nach der Enthüllung seiner Identität wird schnell ein Reisebefehl der Götter an Menelaus fingiert, damit Helenas Ehemann dem jungen Glück nicht im Weg steht. Helena hat dann doch Bedenken, sich auf ein Stelldichein mit Paris einzulassen – was soll ihr Volk über sie denken? Paris arrangiert das Liebesabenteuer schließlich „in einem Traum“, wozu sich Helena gerne überreden lässt. Außerdem: Wenn Venus, die Göttin der Liebe, befiehlt – was soll man als Sterbliche anderes machen, als sich zu fügen?


Jacques Offenbach parodiert für seine hinreißende Operette die Vorgeschichte des trojanischen Kriegs und spart dabei nicht an Spott über aufgeblasene Autoritäten und heuchlerische Moralvorstellungen. Musikalische Unterhaltung vom Feinsten! Regisseur Johannes Pölzgutter kehrt nach seiner Erfolgsinszenierung von Paul Abrahams Die Blume von Hawaii an das Theater Hagen zurück.


Sonntag, 30.10.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Sonntag, 30.10.2022 von 12:15 Uhr - 13:15 Uhr

Öffentliche Führung im Osthaus Museum
Sven Kroner - Chroma, Malerei

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Ausstellung vom 22. September bis 13. November 2023


Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.


In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Nach Volker Stelzmann (2015), Heike Kati Barath (2017) und Pia Stadtbäumer (2019) ist er der vierte Preisträger des neu aufgelegten Karl Ernst Osthaus-Preises.

Thomas Hirsch


Sven Kroner wurde 1973 in Kempten im Allgäu geboren. Er hat an der Kunstakademie Düsseldorf in der Malklasse von Dieter Krieg studiert. Er hatte Lehraufträge/Gastprofessuren an der Hogeschool voor de Kunsten Arnhem und der Bauhaus Universität in Weimar inne. Einzelausstellungen fanden u.a. im Museum Bensheim (2020), in der Overbeck-Gesellschaft Lübeck (2016), im Stedelijk Museum Kampen/NL (2016) und der Kunsthalle Darmstadt (2002) statt. Kroner wird von den Galerien Fons Welters in Amsterdam und Lothar Hempel in Leipzig vertreten. Er lebt und arbeitet in Neuss.


Es wird eine Teilnahmegebühr in Höhe von € 5 zusätzlich zum Eintrittsgeld erhoben.


Eine Anmeldung ist notwendig unter 02331/ 2072740


Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Sonntag, 30.10.2022 von 12:15 Uhr - 13:15 Uhr

Öffentliche Führung im Osthaus Museum
Sven Kröner – Chroma, Malerei. Karl Ernst Osthaus-Preisträger

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Ausstellung vom 22. September bis 13. November 2022


Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.


In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Nach Volker Stelzmann (2015), Heike Kati Barath (2017) und Pia Stadtbäumer (2019) ist er der vierte Preisträger des neu aufgelegten Karl Ernst Osthaus-Preises.

Thomas Hirsch


Sven Kroner wurde 1973 in Kempten im Allgäu geboren. Er hat an der Kunstakademie Düsseldorf in der Malklasse von Dieter Krieg studiert. Er hatte Lehraufträge/Gastprofessuren an der Hogeschool voor de Kunsten Arnhem und der Bauhaus Universität in Weimar inne. Einzelausstellungen fanden u.a. im Museum Bensheim (2020), in der Overbeck-Gesellschaft Lübeck (2016), im Stedelijk Museum Kampen/NL (2016) und der Kunsthalle Darmstadt (2002) statt. Kroner wird von den Galerien Fons Welters in Amsterdam und Lothar Hempel in Leipzig vertreten. Er lebt und arbeitet in Neuss.


Es wird eine Teilnahmegebühr in Höhe von € 5 zusätzlich zum Eintrittsgeld erhoben.


Eine Anmeldung ist notwendig unter 02331/ 2072740


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Sonntag, 30.10.2022 um 15:00 Uhr

Kulturcafé

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen / theatercafé

mehr Informationen

Generalmusikdirektor Joseph Trafton, Konzertdramaturg Otto Hagedorn sowie ausgewählte Gäste laden ein ins Theatercafé. Bei Kaffee und Kuchen unterhalten sie sich in lockerer Atmosphäre über verschiedenste musikalische Themen und geben unterhaltsame und informative Ein- und Ausblicke rund um das Philharmonische Orchester Hagen im Speziellen und sinfonische Musik im Allgemeinen.


Sonntag, 30.10.2022 um 18:00 Uhr

Heroes

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Rock-Pop-Grunge-Theater-Party.


Mit Musik von David Bowie, Janis Joplin, Nirvana, The Rolling Stones, Amy Winehouse, Jimmi Hendrix, The Doors, Sting, Queen u.a.


Nach Take a Walk on the Wild Side und Wenn die Nacht am tiefsten (...ist der Tag am nächsten) ist Heroes die dritte Musik-Theater-Party der besonderen Hagener Art.

Und David Bowie liefert mit „We can be heroes, just for one day!“ dazu Titel und Motto.


Die pathetisch-romantisch-ironische Rede von den „Helden“ beziehen wir aber nicht nur auf das Liebespaar an der Berliner Mauer aus Bowies Song und auch nicht nur auf die Reihe der Rock- und Popstars, die steil aufgestiegen, jung gestorben und verhängnisvoll verklärt, bis heute mit ihrer Musik lebendig sind. Allerdings soll der so genannte Club 27 – von Janis Joplin bis Amy Winehouse, von Jimi Hendrix, Brian Jones und Jim Morrison bis Curt Cobain, die alle mit 27 Jahren verstarben – thematisch ein Startpunkt sein für das Abtauchen in die ganze Rock- und Pop-Geschichte seit den 1970er Jahren, die wir auf der Bühne und im Saal des Theaters lebendig werden lassen. Im Hintergrund stehen dabei amerikanische wie europäische Themen, die als Slogans und Helden-Geschichten ganz eigener Art in die Musik der Zeiten Eingang fanden. Sie bestimmten die Songs, die Songs aber spiegeln noch heute unsere Gefühle und begleiten uns im Alltag.


Heroes feiert das Leben und die Musik, ausgelassen und fetzig als Rock-Pop-Grunge-Theater-Show voll Nostalgie und Tempo – aber vor allem mit Euch als den einzig wahren Held*innen!


Montag, 31.10.2022

Halloween
Elbershallen

Veranstalter: HAGENPEG Beteiligungs- und Projektentwicklungs GmbH
Ort: Elbersgelände


Dienstag, 01.11.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

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Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Dienstag, 01.11.2022 um 15:00 Uhr

Die Eiskönigin

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Eine TanzTheaterReise für alle ab 5 Jahren nach dem Märchen von H. C. Andersen Vorstellungen besonders empfohlen für Kitagruppen, Grundschulen und die ganze Familie.


In der Adaption von Anja Schöne wird das berühmte Märchen von Hans Christian Andersen über die Kraft einer Freundschaft, die sogar den mächtigen Zauber der Schneekönigin zu bannen vermag, zu einem TanzTheaterAbenteuer voller Humor, Poesie, charmanter Figuren und fantastischer Bilder, das gekonnt mit den Konventionen klassischer Märchen spielt. Ein großes Vergnügen für kleine und große Märchenfans.


Mittwoch, 02.11.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Donnerstag, 03.11.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Freitag, 04.11.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Freitag, 04.11.2022 um 19:30 Uhr

25 km/h

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Komödie nach dem Drehbuch von Oliver Ziegenbalg.


Gastspiel Westfälisches Landestheater

Christian und Georg treffen sich zum ersten Mal seit Jahrzehnten auf der Beerdigung ihres Vaters wieder. Die ausgeprägten Animositäten werden am Abend mit Hilfe großer Mengen Alkohols erfolgreich verdrängt. Zumindest so weit, dass die beiden beschließen, die gemeinsame Moped-Tour zu machen, die sie mit 16 verabredet hatten. Und zwar sofort und mit allen einst vereinbarten Sonderaufgaben: sich beim Griechen einmal durch die Speisekarte essen, eine Arschbombe vom Zehner machen, eine schlafende Kuh umwerfen usw. Alles andere als nüchtern machen sie sich noch in der Nacht auf den Weg. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 25 km/h. Es ist der Trip ihres Lebens!


Die ungleichen Brüder begeben sich auf eine Reise – eine Reise zu sich selbst, in die eigene Vergangenheit. In der Mitte des Lebens begegnen sie all den Träumen und Plänen von einst und erkennen, wie wenige ihrer Wünsche aus der Jugend sie realisieren konnten. Gleichzeitig schaffen sie es gemeinsam, ein klein wenig auszubrechen und zu begreifen, dass man sich immer und in jeder Lebensphase seine Lebensträume erfüllen kann.


Der mit Lars Eidinger und Bjarne Mädel hochkarätig besetzte Film 25 km/h war einer der großen Kinohits im Jahr 2018.


Samstag, 05.11.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Sonntag, 06.11.2022 von 10:00 Uhr - 11:15 Uhr

Krabbelkonzerte

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen / theatercafé

mehr Informationen

Ein ganzheitliches Musikerlebnis erwartet Kinder wie Eltern bei den interaktiven Konzerten nach dem Konzept des international renommierten Musik- und Konzertpädagogen Andrea Apostoli. Gemeinsam mit Musiker*innen des Philharmonischen Orchesters Hagen gestaltet er Konzerte, in denen Kinder im Alter von 0-2 Jahren zusammen mit ihren Eltern in eine aktive Beziehung zur Musik treten können. Die abwechslungsreichen Arrangements versprechen ein spannendes und gut erfassbares musikalisches Erlebnis für Klein und Groß.


Sonntag, 06.11.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Sonntag, 06.11.2022 von 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Rastrelli Cello Quartett
From Classic to Rock

Veranstalter: Rastrelli Cello Quartett
Ort: Johanniskirche am Markt

mehr Informationen

Das „Rastrelli Cello Quartett“ besteht aus vier Violoncelli, und doch meint man, den besonderen Klang eines klassischen Streichquartetts zu hören. Ja mehr noch, ihr Spiel verwandelt das Cello in ein Streichinstrument, das keine musikalischen Grenzen zu kennen scheint. So mancher Konzertbesucher mag es kaum glauben, aber kein einziges Stück in dem umfangreichen Repertoire der „Rastrellis“ wurde original für vier Celli geschrieben. All diese stimmigen Arrangements stammen von dem Quartett-Mitglied Sergio Drabkin. Seine raffinierten Kompositionen führen das Cello-Quartett auf ein bis dahin völlig unbekanntes musikalisches Gebiet.


Sonntag, 06.11.2022 von 20:00 Uhr - 22:30 Uhr

NightWash
Live

Veranstalter: Unnormal Entertainment GmbH
Ort: KONGRESS- und EVENTPARK Stadthalle Hagen GmbH

mehr Informationen

Stand-Up Comedy ist LIVE am lustigsten!

NightWash ist die Marke für Stand-up Comedy in Deutschland und wurde 2016 hierfür mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet. Mit über 200 Live-Terminen pro Jahr ist NightWash zudem die erfolgreichste Live Comedy-Show im deutschsprachigen Raum. Künstler wie Luke Mockridge, Felix Lobrecht, Carolin Kebekus, Chris Tall oder Faisal Kawusi hatten einen Ihrer ersten Auftritte bei NightWash. NightWash bringt die frischeste Stand-Up Comedy angesagter Comedians und Newcomer, überraschende Showeinlagen gepaart mit dem allerbesten Publikum auf die Bühne. Jede Show ein Unikat auf höchstem Niveau. Hier bleibt garantiert kein Auge trocken! Comedy der Extraklasse! NightWash Live – Stand-Up Comedy at its best!


Preise: 28,55 € inkl. VVK-Gebühren


Montag, 07.11.2022 von 19:00 Uhr - 20:30 Uhr

Achate aus Polen
Eine mineralogische Rundreise durch Niederschlesien

Veranstalter: Naturwissenschaftliche Vereinigung Hagen e.V.
Ort: Haus der Akademie für Chor und Musik

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In den Jahren 2002 und 2003 war der Referent mit einer kleinen Gruppe für einige Tage auf Spurensuche zu alten Fundstellen diverser Mineralien in Niederschlesien unterwegs. Dabei, wie kann es auch anders sein, ging es vorrangig im Bereich Nowy Koció um Achate, aber auch Chrysopras und Bergkristalle waren das Ziel. In einem kleinen Bachlauf neben einer Landstraße konnte sogar Gold gewaschen werden.

Lassen Sie sich durch die schöne Region Niederschlesiens führen, als Polen noch nicht EU Mitglied war."


Dienstag, 08.11.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

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Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Mittwoch, 09.11.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Mittwoch, 09.11.2022 um 19:30 Uhr

THROUGH AND OVER | OP SHA!

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

THROUGH AND OVER

Uraufführung

Tanzstück von Anna Konjetzky


OP SHA!

Deutsche Erstaufführung

Tanzstück von Kevin O’Day


Erstmals mit dem Ballett Hagen arbeitet die vielfach ausgezeichnete Choreographin und Künstlerin Anna Konjetzky. Von dem Ursprung, dem ersten Impuls oder dem Bewegungsansatz ausgehend, erforscht sie die sich konstant und bisweilen minimal verändernden räumlich erfahrbaren Körper. Beschleunigungen und Richtungswechsel durch Einzelne ausgelöst, rufen Reaktionen hervor, ermöglichen Entwicklung. In ihrer choreographischen Recherche untersucht Anna Konjetzky die Veränderungspotentiale. „Wir müssen uns verändern und wir tun das kontinuierlich – was aber passiert in dem Moment, wenn wir eine andere Richtung, ein anderes Tempo einschlagen, den ‚Sprung‘ wagen?“


In Kevin O’Days Kreation OP SHA! geht es um die Momente im Leben, in denen Menschen zusammenkommen, um miteinander zu feiern: Geburtstage, Beerdigungen, Hoch- zeiten – Anlässe, um sich zu treffen und gemeinsam zu zelebrieren. Freude, Glück und Leid, Erinnerungen und Hoffnungen zu teilen, bringt Menschen zusammen, die vielleicht auch erstmals aufeinandertreffen. Die ausgewählten Musikstücke für diese Choreographie von Torontos Balkan-Klezmer-Party-Punk- Band The Lemon Bucket Orkestra bilden den festlichen Rahmen. Feiern, sich der Freude an Bewegung hinzugeben und die Ausgelassenheit zu steigern, kennzeichnen Kevin O’Days körperlich überbordende Bewegungssprache, seine Neugier, immer neue räumlich dynamische Konstellationen zu entwickeln – ein Tanzfest!


Mit freundlicher Unterstützung der Ballettfreunde Hagen e.V.


Donnerstag, 10.11.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Donnerstag, 10.11.2022 um 12:00 Uhr

Der Trafikant

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 9-13.


Eine Geschichte aus der Zwischenzeit.

Bühnenfassung von Anja Schöne nach dem gleichnamigen Roman.


Der siebzehnjährige Franz Huchel verlässt 1937 sein Heimatdorf am idyllischen Attersee, um in Wien als Lehrling in einer Trafik, einem Tabak- und Zeitungsgeschäft, sein Glück zu suchen. Dort begegnet er dem Stammkunden Sigmund Freud und ist sofort fasziniert von dessen Ausstrahlung. Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen den beiden unterschiedlichen Männern. Als sich Franz in die Varietétänzerin Anezka verliebt und darüber in eine tiefe Verunsicherung stürzt, sucht er Rat bei Professor Freud. Doch es stellt sich heraus, dass dem berühmten Psychoanalytiker das weibliche Geschlecht ein ebenso großes Rätsel ist wie Franz. Ohnmächtig sind beide auch angesichts der sich dramatisch zuspitzenden politisch-gesellschaftlichen Verhältnisse, denn in Wien übernehmen die Nationalsozialisten die Macht und erzeugen ein Klima von Angst und Gewalt.


Robert Seethaler erzählt mit liebevollem Blick eine Coming- of- Age-Geschichte voller Witz und Poesie, die von einer einzigartigen Freundschaft geprägt wird. Trotz aller erzählerischen Leichtigkeit ist die dunkle Bedrohung des heraufziehenden Faschismus allgegenwärtig. Doch der junge Franz Huchel schafft es, in unmenschlichen Zeiten ein Mensch zu bleiben.


Freitag, 11.11.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Freitag, 11.11.2022 um 12:00 Uhr

Der Trafikant

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 9-13.


Eine Geschichte aus der Zwischenzeit.

Bühnenfassung von Anja Schöne nach dem gleichnamigen Roman.


Der siebzehnjährige Franz Huchel verlässt 1937 sein Heimatdorf am idyllischen Attersee, um in Wien als Lehrling in einer Trafik, einem Tabak- und Zeitungsgeschäft, sein Glück zu suchen. Dort begegnet er dem Stammkunden Sigmund Freud und ist sofort fasziniert von dessen Ausstrahlung. Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen den beiden unterschiedlichen Männern. Als sich Franz in die Varietétänzerin Anezka verliebt und darüber in eine tiefe Verunsicherung stürzt, sucht er Rat bei Professor Freud. Doch es stellt sich heraus, dass dem berühmten Psychoanalytiker das weibliche Geschlecht ein ebenso großes Rätsel ist wie Franz. Ohnmächtig sind beide auch angesichts der sich dramatisch zuspitzenden politisch-gesellschaftlichen Verhältnisse, denn in Wien übernehmen die Nationalsozialisten die Macht und erzeugen ein Klima von Angst und Gewalt.


Robert Seethaler erzählt mit liebevollem Blick eine Coming- of- Age-Geschichte voller Witz und Poesie, die von einer einzigartigen Freundschaft geprägt wird. Trotz aller erzählerischen Leichtigkeit ist die dunkle Bedrohung des heraufziehenden Faschismus allgegenwärtig. Doch der junge Franz Huchel schafft es, in unmenschlichen Zeiten ein Mensch zu bleiben.


Freitag, 11.11.2022 um 18:00 Uhr

St. Martinszug
durch die Innenstadt

Veranstalter: Evangelisch-Lutherische Stadtkirchengemeinde, Markuskirche
Ort: Innenstadt

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Treffpunkt ist um 18 Uhr auf dem Johanniskirchplatz.


Freitag, 11.11.2022 von 20:00 Uhr - 22:30 Uhr

Lisa Eckhart
Die Vorteile des Lasters – ungenierte Sonderausgabe

Veranstalter: Agentur Udo Lühr
Ort: KONGRESS- und EVENTPARK Stadthalle Hagen GmbH

mehr Informationen

Lisa Eckhart öffnet ihr Nähkästchen. Wie aus der Büchse der Pandora strömen daraus alle Laster, aber auch ein Funken Hoffnung. Das Kultprogramm in einer ungenierten Sonderausgabe sowie Lisa Eckhart in neuer Lingerie. Denn das Auge denkt mit. Es war nicht alles schlecht unter Gott. Gut war zum Beispiel, dass alles schlecht war. Alles, was man tat, war Sünde. Wir waren alle gute Christen und hatten einen Heidenspaß. Die Hölle zählte Leistungsgruppen und Ablässe galten als das perfekte Last-Minute Geschenk. Doch plötzlich hieß es: Gott ist tot. Das Testament wurde verlesen. Alle Menschen seien von der Ursünde enterbt. Fortan war kein Mensch mehr schlecht, jedes Laster nunmehr straffrei und die Hölle wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. So fand der Spaß ein jähes Ende. Heute ziehen Eisfirmen, Elektronikgeschäfte und jedes zweite Schlagerlied die sieben Sünden in den Dreck, indem man sie zur heiligen Tugend erklärt. Gott befahl uns zu entsagen, Coca Cola zu genießen. Man hat uns alles erlaubt und somit alles genommen. Polyamorie versaute die Unzucht. All-You-Can-Eat Buffets vergällten die Völlerei. Facebook beschämte die Eitelkeit. Ego-Shooter liquidierten den Jähzorn. Wellnesshotels verweichlichten die Trägheit. Sie alle haben’s schlecht gemeint. Doch schlecht gemeint ist bekanntlich das Gegenteil von schlecht. Und kein Zweck heiligt das Mittelmaß.


Beginn: 20:00 Uhr


Preise: 35,75 € und 37,95 € inkl. VVK-Gebühren


Samstag, 12.11.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

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Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Samstag, 12.11.2022 um 17:00 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Samstag, 12.11.2022 von 20:00 Uhr - 22:30 Uhr

Dennis aus Hürth - Vol. 3 -
„Wenn ich du wär, wär ich doch lieber ich!"

Veranstalter: Meyer-Konzerte GmbH & Co. KG
Ort: KONGRESS- und EVENTPARK Stadthalle Hagen GmbH

mehr Informationen

Der Dennis nimmt uns „Ottos“ mit zur Tankstelle, in die Imbissbude und in die Welt seiner Partnerschaft! Endlich!


Bunte Baseballkappe, Crossbag mit Gucci-Emblem, Joggingklamotten mit den drei Streifen, Lieblingstreffpunkt: die ARAL-Tankstelle. Und dieser Typ soll erfolgreich sein? Und wie! Als „Dennis aus Hürth“ hat Comedian und Schauspieler Martin Klempnow die Comedywelt im Sturm erobert.


Dennis bezeichnet sich als ein „Transfinanzieller“, als „reicher Typ im Körper einer armen Sau“. Dennis, der sympathische Berufsschüler und Lebenskünstler aus Leidenschaft, hat das Jugendzimmer bei seiner Oma Claudia (39) fast aufgegeben und chillt jetzt lieber in der Wohnung seiner Freundin „Larissa das Mädchen“. Dabei wird Romantik von ihm zwar nicht immer richtig, aber dafür großgeschrieben. Er geht den Geheimnissen der Partnerschaft ebenso auf den Grund wie der Frage, warum Mädchen so sind, wie sie sind.


Dennis nimmt den Zuschauer an seine mit Currysoße verschmierte Hand und mit auf seine Reise durchs Leben, das er wie immer leicht (mit Übergewicht) nimmt. Getreu dem Motto „Wenn ich Du wär, wär ich doch lieber ich!“, erleben wir Dennis mit jeder Menge neuer Geschichten, die sonst wahrscheinlich niemals so passieren würden. Dennis, einer von uns und eben mitten im Leben … ein Otto wie Du und ich und Sie – eben ein richtiger Otto!


Seine enorme Wandlungsfähigkeit stellt Martin Klempnow alias „Der Dennis“ immer wieder unter Beweis: Bei „Switch Reloaded“ auf ProSieben stellte er nicht nur den fröhlichen, von tief gehenden Gedanken unbeschwerten Berufsschüler, sondern auch Kai Ebel, Robert Geiss, Martin Rütter, Menowin Fröhlich oder den Tatort-Ermittler Frank Thiel dar. Der Schauspieler war Teil der SAT.1-Serie „Schillerstraße“, spielt im ZDF in „Die Bergwacht“ mit, gehört dem Ensemble der „heute-show“ an und ist in mehreren Musikvideos der Band „Die Ärzte“ zu sehen. Wenn „Der Dennis“ dann noch zum Telefon greift, ist kein Zwerchfell sicher. Über 900 Mal hat er das mit seiner Erfolgsradiocomedy „Dennis ruft an“ auf 1LIVE schon bewiesen. Zwei erfolgreiche Soloprogramme, „Leider nein! Leider gar nicht!“ und „Ich seh voll reich aus!“, haben ihm ausverkaufte Häuser, begeisterte Fans in den Sälen der Republik sowie die 1LIVE-Comedy-Krone beschert.


Preis: 29,90 € inkl. VVK-Gebühren


Sonntag, 13.11.2022 um 11:30 Uhr

3. Kammerkonzert

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: Auditorium des Emil Schumacher Museums

mehr Informationen

A. Dvorak:

Klavierquartett op. 23


W. A. Mozart:

Klavierquartett KV 478


Sonntag, 13.11.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Sonntag, 13.11.2022 von 12:15 Uhr - 13:15 Uhr

Öffentliche Führung im Osthaus Museum
Do it Yourself - Die neue Lust aufs Selbermachen

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Ausstellung vom 27. September bis 20. November 2022


Sauerkraut und Bohnen für den Winter einkochen, Kleidung nähen und flicken oder Spielzeug für die Kinder bauen: Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte das Selbermachen fest zum Alltag vieler Menschen dazu. Heute kann man fast alles verhältnismäßig schnell und günstig kaufen. Trotzdem entscheiden sich Menschen nach wie vor für das Selbermachen. Doch warum machen sie heute Dinge selber, obwohl sie es nicht müssten? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Wanderausstellung "Do it yourself! Die neue Lust aufs Selbermachen" des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).


Seit einigen Jahren ist "Do it yourself" oder kurz DIY, wie das Selbermachen auch genannt wird, wieder voll im Trend: Menschen stricken in der Bahn, ziehen in Gemeinschaftsgärten Gemüse oder reparieren in sogenannten Repair-Cafés Fahrräder und Radios. Die Ausstellung zeigt, wie sich Motivationen zum Selbermachen seit den 1950er-Jahren verändert haben. Sie zeigt Grenzen und Übergänge zwischen historischen und aktuellen Formen des Selbermachens und wirft dabei auch einen kritischen Blick auf den DIY-Boom.


Die Ausstellung betrachtet die Praktiken des Selbermachens in den Spannungsfeldern "Mangel & Überfluss", "Hobby & Arbeit" und "Alltag & Gegenkulturen". Dabei liegt der Fokus auf den Akteur:innen und auf zeittypischen Formen des Selbermachens: Wer machte zu einem bestimmten Zeitpunkt was selbst - und warum?"


Besucher:innen können in der Ausstellung ein Quiz spielen, um herauszufinden, welcher DIY-Typ sie sind, sie können ihre Fingerfertigkeiten beim Falten von Origami ausprobieren und in Interviews die persönlichen Perspektiven von Selbermacher:innen aus Westfalen kennenlernen. Viele der insgesamt 83 Ausstellungsstücke haben Menschen aus Westfalen dem LWL-Museumsamt nach einen Presseaufruf für die Ausstellung zur Verfügung gestellt. Vom selbstgemachten Teddy bis zu Alltagshilfen aus dem 3D-Drucker für Menschen mit Behinderung zeigen die Exponate die Vielfalt an Materialien, Praktiken und Motivationen für das Selbermachen. Die Ausstellungsobjekte laden Besucher:innen dazu ein, sich aktiv mit den unterschiedlichen Motivationen zum Selbermachen auseinanderzusetzen. Es gelten die Bestimmungen der aktuellen Corona-Schutzverordnung bzw. die Zugangsregelungen des Museums.


Es wird eine Teilnahmegebühr in Höhe von € 5 zusätzlich zum Eintrittsgeld erhoben.


Eine Anmeldung ist notwendig unter 02331/ 2072740


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Sonntag, 13.11.2022 um 18:00 Uhr

Die schöne Helena

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Operette in drei Akten von Jacques Offenbach In deutscher Sprache mit Übertexten.


Beim Schönheitswettbewerb der Göttinnen hat Paris die Wahl: Will er als Bestechungs-Prämie Macht, Weisheit oder die Liebe der schönsten Frau der Welt? Der trojanische Prinz entscheidet sich natürlich für die Liebe. Doch wer ist die schönste Frau der Welt? Helena ist sich insgeheim sicher: Das kann nur sie sein! Die Aussicht auf ein Abenteuer kommt ihr ganz recht, schließlich ist ihre Ehe mit Menelaus, dem König von Sparta, alles andere als prickelnd...


In Sparta angekommen, bleibt Paris erst noch inkognito – doch Königin Helena hat bereits ein Auge auf den gutaussehenden jungen Mann geworfen. Nach der Enthüllung seiner Identität wird schnell ein Reisebefehl der Götter an Menelaus fingiert, damit Helenas Ehemann dem jungen Glück nicht im Weg steht. Helena hat dann doch Bedenken, sich auf ein Stelldichein mit Paris einzulassen – was soll ihr Volk über sie denken? Paris arrangiert das Liebesabenteuer schließlich „in einem Traum“, wozu sich Helena gerne überreden lässt. Außerdem: Wenn Venus, die Göttin der Liebe, befiehlt – was soll man als Sterbliche anderes machen, als sich zu fügen?


Jacques Offenbach parodiert für seine hinreißende Operette die Vorgeschichte des trojanischen Kriegs und spart dabei nicht an Spott über aufgeblasene Autoritäten und heuchlerische Moralvorstellungen. Musikalische Unterhaltung vom Feinsten! Regisseur Johannes Pölzgutter kehrt nach seiner Erfolgsinszenierung von Paul Abrahams Die Blume von Hawaii an das Theater Hagen zurück.


Dienstag, 15.11.2022 um 11:00 Uhr

Adas Universum

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Eine musikalische Forschungsreise | Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 3-5.


Ada lebt zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Sie ist ein wissbegieriges Mädchen, das gerne große bunte Bilder malt, futuristische Flugapparate konstruiert und es liebt, große Probleme zu lösen, vor allem mathematische. Als ihr ein Freund von den Plänen für einen analytischen Rechenapparat erzählt, entwickelt sie die Vision von einer Maschine, die Bilder erzeugen und Musik komponieren kann. Mit großer Kreativität, Entdeckerinnengeist und einem wachen wissenschaftlichen Verstand lässt Ada ihr eigenes Universum lebendig werden und erfindet das Programmieren – über einhundert Jahre bevor der erste Computer überhaupt gebaut wurde. Zweihundert Jahre später kann Lia mit Hilfe von Computertechnologie Musik komponieren. Sie bastelt an eigenen digitalen Musikinstrumenten und hat wie Ada eine große Vision: Musik soll die Währung der Zukunft und allgegenwärtig werden.

Tobias Hagedorn, Komponist für zeitgenössische elektronische Musik, experimentiert gerne mit den grundlegenden Funktionen von Computern und ihrer Tauglichkeit als Musikinstrumente. Gemeinsam mit Lutz Leiterin Anja Schöne schickt er zwei Schauspielerinnen auf eine abenteuerliche Entdeckungsreise zu den Funktionsweisen von Computern und den Schnittstellen von Mathematik und Musik. Dabei erzählen sie die Geschichte von Ada Lovelace, der beeindruckenden Computerpionierin des 19. Jahrhunderts, und entwickeln eine Vision für die Wirkungsmöglichkeiten von Musik in der Zukunft. Spannung, Information und Unterhaltung verbinden sich zu einem Theaterereignis für alle Entdecker*innen, die gerne einen Blick hinter die Kulissen werfen und sich nicht davor scheuen, das scheinbar Unmögliche zu denken.


Dienstag, 15.11.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Dienstag, 15.11.2022 um 18:45 Uhr

Sinfonikus

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: KONGRESS- und EVENTPARK Stadthalle Hagen GmbH

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Kinder im Alter von 8-12 Jahren können an einer interaktiven Einführung in die Welt der klassischen Musik teilnehmen. Auf spielerische Weise werden sie gemeinsam mit den Musikvermittler*innen Magdalena und Jörg musikalische Meisterwerke entdecken, jeweils um 18.45 Uhr vor dem Sinfoniekonzert.


Dienstag, 15.11.2022 um 19:30 Uhr

3. Sinfoniekonzert

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: KONGRESS- und EVENTPARK Stadthalle Hagen GmbH

mehr Informationen

Richard Strauss

Metamorphosen für 23 Solostreicher


Sergej Prokofjew

Violinkonzert Nr. 2 g-Moll op. 63


Robert Schumann

Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 Rheinische


Bekenntnisstücke nennt man Werke mit einer besonderen persönlichen Botschaft ihres Schöpfers. Hierzu gehören zweifellos die Metamorphosen von Richard Strauss, ein eindrucksvoller Abgesang auf die im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kulturgüter, den der 80-jährige Komponist während der letzten Kriegstage schrieb. Sergej Prokofjew strebt in seinem zweiten Violinkonzert nach einer „neuen Einfachheit“. Damit folgt er den Vorgaben des sozialistischen Realismus und drückt die Sehnsucht nach seiner russischen Heimat aus, in die er bald darauf zurückkehrte. Kolja Blacher, der ehemalige Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, der ein weiteres Mal ein Konzert in Hagen vom ersten Pult aus leitet, übernimmt den anspruchsvollen Solopart. Robert Schumanns Rheinische, die zu den beliebtesten sinfonischen Werken des Repertoires gehört, ist schließlich in ihrer ausgelassenen Heiterkeit eine Hommage an die Wahlheimat Düsseldorf, wo die Schumanns ausgesprochen freundlich empfangen wurden.


Mittwoch, 16.11.2022 um 11:00 Uhr

Adas Universum

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Eine musikalische Forschungsreise | Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 3-5.


Ada lebt zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Sie ist ein wissbegieriges Mädchen, das gerne große bunte Bilder malt, futuristische Flugapparate konstruiert und es liebt, große Probleme zu lösen, vor allem mathematische. Als ihr ein Freund von den Plänen für einen analytischen Rechenapparat erzählt, entwickelt sie die Vision von einer Maschine, die Bilder erzeugen und Musik komponieren kann. Mit großer Kreativität, Entdeckerinnengeist und einem wachen wissenschaftlichen Verstand lässt Ada ihr eigenes Universum lebendig werden und erfindet das Programmieren – über einhundert Jahre bevor der erste Computer überhaupt gebaut wurde. Zweihundert Jahre später kann Lia mit Hilfe von Computertechnologie Musik komponieren. Sie bastelt an eigenen digitalen Musikinstrumenten und hat wie Ada eine große Vision: Musik soll die Währung der Zukunft und allgegenwärtig werden.

Tobias Hagedorn, Komponist für zeitgenössische elektronische Musik, experimentiert gerne mit den grundlegenden Funktionen von Computern und ihrer Tauglichkeit als Musikinstrumente. Gemeinsam mit Lutz Leiterin Anja Schöne schickt er zwei Schauspielerinnen auf eine abenteuerliche Entdeckungsreise zu den Funktionsweisen von Computern und den Schnittstellen von Mathematik und Musik. Dabei erzählen sie die Geschichte von Ada Lovelace, der beeindruckenden Computerpionierin des 19. Jahrhunderts, und entwickeln eine Vision für die Wirkungsmöglichkeiten von Musik in der Zukunft. Spannung, Information und Unterhaltung verbinden sich zu einem Theaterereignis für alle Entdecker*innen, die gerne einen Blick hinter die Kulissen werfen und sich nicht davor scheuen, das scheinbar Unmögliche zu denken.


Mittwoch, 16.11.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Mittwoch, 16.11.2022 um 19:30 Uhr

THROUGH AND OVER | OP SHA!

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

THROUGH AND OVER

Uraufführung

Tanzstück von Anna Konjetzky


OP SHA!

Deutsche Erstaufführung

Tanzstück von Kevin O’Day


Erstmals mit dem Ballett Hagen arbeitet die vielfach ausgezeichnete Choreographin und Künstlerin Anna Konjetzky. Von dem Ursprung, dem ersten Impuls oder dem Bewegungsansatz ausgehend, erforscht sie die sich konstant und bisweilen minimal verändernden räumlich erfahrbaren Körper. Beschleunigungen und Richtungswechsel durch Einzelne ausgelöst, rufen Reaktionen hervor, ermöglichen Entwicklung. In ihrer choreographischen Recherche untersucht Anna Konjetzky die Veränderungspotentiale. „Wir müssen uns verändern und wir tun das kontinuierlich – was aber passiert in dem Moment, wenn wir eine andere Richtung, ein anderes Tempo einschlagen, den ‚Sprung‘ wagen?“


In Kevin O’Days Kreation OP SHA! geht es um die Momente im Leben, in denen Menschen zusammenkommen, um miteinander zu feiern: Geburtstage, Beerdigungen, Hoch- zeiten – Anlässe, um sich zu treffen und gemeinsam zu zelebrieren. Freude, Glück und Leid, Erinnerungen und Hoffnungen zu teilen, bringt Menschen zusammen, die vielleicht auch erstmals aufeinandertreffen. Die ausgewählten Musikstücke für diese Choreographie von Torontos Balkan-Klezmer-Party-Punk- Band The Lemon Bucket Orkestra bilden den festlichen Rahmen. Feiern, sich der Freude an Bewegung hinzugeben und die Ausgelassenheit zu steigern, kennzeichnen Kevin O’Days körperlich überbordende Bewegungssprache, seine Neugier, immer neue räumlich dynamische Konstellationen zu entwickeln – ein Tanzfest!


Mit freundlicher Unterstützung der Ballettfreunde Hagen e.V.


Donnerstag, 17.11.2022 von 11:00 Uhr - 20:30 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

mehr Informationen

Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Donnerstag, 17.11.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Donnerstag, 17.11.2022 um 18:00 Uhr

Konzert zum Jahresausklang
mit dem Sinfonieorchester der Max-Reger-Musikschule

Veranstalter: Max-Reger-Musikschule
Ort: Liselotte-Funcke-Schule

mehr Informationen

Samstag, 17.12., 18:00 Uhr, Konzertaula der Lieselotte-Funcke-Schule, Elbersstiege 10

Konzert zum Jahresausklang

mit dem Sinfonieorchester der Max-Reger-Musikschule

Werke von Georg Friedrich Händel, Franz Schubert, Ludwig van Beethoven, Antonin Dvorak, Amilcare Ponchielli, Arthur Sullivan, Nino Rota und Vangelis

Leitung und Moderation: Udo Hartlmaier

Eintritt frei


Donnerstag, 17.11.2022 um 19:30 Uhr

Anatevka (Fiddler on the Roof)

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Musical von Jerry Bock

Musical basierend auf den Geschichten von Scholem Alejchem mit ausdrücklicher Genehmigung von Arnold Perl.

Buch von Joseph Stein. Musik von Jerry Bock. Gesangstexte von Sheldon Harnick. Deutsch von Rolf Merz und Gerhard Hagen.

Produziert für die Bühne in New York von Harold Prince. Original-Bühnenproduktion in New York Inszeniert und choreographiert von Jerome Robbins.


Für alles gibt es Traditionen in Anatevka, einem Dorf im zaristischen Russland: Was man isst, wie man schläft, welche Kleider man trägt ...

Der Milchmann Tevje ist froh darüber: Er hält die jüdischen Traditionen hoch und findet in seinem Glauben und den Ritualen Halt im Leben. Denn die Welt ist unsicher genug: Das Zusammenleben von Juden und Christen wird immer öfter durch Gewalt und Pogrome getrübt. Doch die drei ältesten Töchter Tevjes bringen alles durcheinander, als sie entscheiden, die Dienste der Heiratsvermittlerin abzulehnen und sich stattdessen selbst ihre Ehemänner auszusuchen.


Jerry Bocks Anatevka ist eines der erfolgreichsten und schönsten Musicals aller Zeiten. Dem Stück gelingt es, Melancholie und Optimismus zu verbinden: Auch in schwierigen Zeiten kann Tevje nicht anders, als auf das Beste zu hoffen und die Welt mit warmherzigem Humor zu betrachten.


Freitag, 18.11.2022 von 11:00 Uhr - 21:00 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

mehr Informationen

Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Freitag, 18.11.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Samstag, 19.11.2022 von 11:00 Uhr - 21:00 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

mehr Informationen

Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Samstag, 19.11.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Samstag, 19.11.2022 um 19:30 Uhr

Monty Python's Spamalot

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Ein Musical, liebevoll aus dem Film Die Ritter der Kokosnuss zusammengeklaut.

Buch und Liedtexte von Eric Idle (2005). Musik von John Du Prez und Eric Idle. Deutsch von Daniel Große Boymann. Nach dem Originaldrehbuch von Graham Chapman, John Cleese, Terry Gilliam, Eric Idle, Terry Jones und Michael Palin.

Deutsche Dialoge und englische Songs mit deutschen Übertexten.


König Artus und seine Ritter der Tafelrunde haben eine wichtige Mission zu erfüllen: Auf der Suche nach dem heiligen Gral führt sie ihre Reise durch das mittelalterliche Britannien und es gilt, unzählige aberwitzige Abenteuer zu bestehen. Im Kampf müssen sich die Ritter etwa gegen das Killerkaninchen oder die französischen Spötter, die mit Kühen werfen, beweisen. Doch am Ende der beschwerlichen Gralssuche findet jeder in König Artus’ Gefolge seine Bestimmung – sei es im Showbusiness oder in der Liebe.


Der englischen Komikergruppe Monty Python ist mit ihrem Musical Spamalot, das 2005 am Broadway uraufgeführt wurde, ein grandioser Publikumserfolg gelungen. Es beruht auf dem Kult-Film Die Ritter der Kokosnuss und ist – ganz à la Monty Python – schräg, skurril und absurd. Spamalot zeichnet sich durch seine freche Doppelbödigkeit aus, da sich das Stück immer wieder über sich selbst und das Genre Musical im Allgemeinen lustig macht. Schließlich lautet das Motto dieser Show für alle Monty Python-Fans und die, die es werden wollen: „Always look on the bright side of life!“.


Sonntag, 20.11.2022 von 12:00 Uhr - 20:30 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

mehr Informationen

Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Sonntag, 20.11.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Sonntag, 20.11.2022 um 14:00 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Sonntag, 20.11.2022 um 17:00 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Montag, 21.11.2022 von 11:00 Uhr - 20:30 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

mehr Informationen

Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Montag, 21.11.2022 von 18:00 Uhr - 20:30 Uhr

Mikroskopie-Workshop: Blutausstrich
Erstellen eines Blutausstriches mit Pappenheim-Färbung

Veranstalter: Naturwissenschaftliche Vereinigung Hagen e.V.
Ort: Haus der Akademie für Chor und Musik

mehr Informationen

Nach einer einführenden Power-Point-Präsentation, erstellt jeder Teilnehmer einen Blutausstrich seines eigenen Blutes her. Dieser Ausstrich erhält eine sogenannte Pappenheim-Färbung, dadurch werden die verschiedenen weißen Blutkörper eingefärbt, um diese unterscheiden zu können.

Das so entstandene Präparat können Sie dann mit nach Hause nehmen.

Für die mikroskopische Kontrolle stellt der Verein eigene Mikroskope zu Verfügung. Sie können natürlich auch ihr eigenes Mikroskop mitbringen.

Die Veranstaltung findet in Haus der Akademie für Chor und Musik in der Eckeseyer Str. 160 statt.

Es freut sich auf eine rege Teilnahme der Referent Hans-Joachim Mooßen.


Dienstag, 22.11.2022 von 11:00 Uhr - 20:30 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

mehr Informationen

Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Dienstag, 22.11.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Sven Kroner - Chroma, Karl Ernst Osthauspreisträger, Ausstellung vom 22. September bis 22. November 2022

Rückwirkend für das Jahr 2021 erhält Sven Kroner den Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Damit wird sein herausragender Beitrag zu einer figürlichen Malerei gewürdigt, die sich mit den Mitteln des Realismus dem Menschen und seiner Lebenswelt zuwendet.

In seiner differenzierten und aufs Wesentliche konzentrierten, von den tonalen Abstufungen des Landschaftlichen im Wechsel des Tageslichts erfüllten Malerei dreht sich alles um die Spuren, die der Mensch in der urbanen Umgebung und in der Natur hinterlässt. Der Mensch ist in seinen sozialen Beziehungen wiedergegeben und auch dann zugegen, wenn er selbst nicht in Erscheinung tritt. Zu sehen sind die Monotonie stereotyper Häuser und Häuserzeilen sowie Zustände des Landschaftlichen. Kroner schildert den Nachhall von Naturkatastrophen und Umweltzerstörungen. Ein Leitmotiv ist unsere Mobilität mit ihrer Technisierung. Reich an kunsthistorischen Anspielungen inszeniert er atmosphärisch dichte Szenarien, wahrgenommen aus überraschenden, panoramatisch überschauenden Ansichten, die uns als Betrachter direkt einbeziehen. In Verbindung mit einer komplexen Licht- und Schattenführung führt dies in neueren Bildern zu einer Theatralik, bei der Innen- und Außenraum verschränkt sind: Unklar wird, was Modellarchitektur und was unmittelbar empfundene Natur ist. Befragt wird in diesen Bildern noch die Rolle und Verantwortung des Mediums der Malerei.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Mittwoch, 23.11.2022 von 11:00 Uhr - 20:30 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

mehr Informationen

Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Mittwoch, 23.11.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Donnerstag, 24.11.2022 von 11:00 Uhr - 20:30 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

mehr Informationen

Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Donnerstag, 24.11.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Freitag, 25.11.2022 von 11:00 Uhr - 21:00 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

mehr Informationen

Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Freitag, 25.11.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Samstag, 26.11.2022 von 11:00 Uhr - 21:00 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

mehr Informationen

Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Samstag, 26.11.2022 um 11:00 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Samstag, 26.11.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Samstag, 26.11.2022 um 15:00 Uhr

Feier zum Advent
des Siedlerbund Bissingheim e.V. Hagen-Emst

Veranstalter: Siedlerbund Bissingheim e. V. Hagen-Emst
Ort: Fritz-Steinhoff-Park/Emst


Samstag, 26.11.2022 um 19:30 Uhr

Heroes

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Rock-Pop-Grunge-Theater-Party.


Mit Musik von David Bowie, Janis Joplin, Nirvana, The Rolling Stones, Amy Winehouse, Jimmi Hendrix, The Doors, Sting, Queen u.a.


Nach Take a Walk on the Wild Side und Wenn die Nacht am tiefsten (...ist der Tag am nächsten) ist Heroes die dritte Musik-Theater-Party der besonderen Hagener Art.

Und David Bowie liefert mit „We can be heroes, just for one day!“ dazu Titel und Motto.


Die pathetisch-romantisch-ironische Rede von den „Helden“ beziehen wir aber nicht nur auf das Liebespaar an der Berliner Mauer aus Bowies Song und auch nicht nur auf die Reihe der Rock- und Popstars, die steil aufgestiegen, jung gestorben und verhängnisvoll verklärt, bis heute mit ihrer Musik lebendig sind. Allerdings soll der so genannte Club 27 – von Janis Joplin bis Amy Winehouse, von Jimi Hendrix, Brian Jones und Jim Morrison bis Curt Cobain, die alle mit 27 Jahren verstarben – thematisch ein Startpunkt sein für das Abtauchen in die ganze Rock- und Pop-Geschichte seit den 1970er Jahren, die wir auf der Bühne und im Saal des Theaters lebendig werden lassen. Im Hintergrund stehen dabei amerikanische wie europäische Themen, die als Slogans und Helden-Geschichten ganz eigener Art in die Musik der Zeiten Eingang fanden. Sie bestimmten die Songs, die Songs aber spiegeln noch heute unsere Gefühle und begleiten uns im Alltag.


Heroes feiert das Leben und die Musik, ausgelassen und fetzig als Rock-Pop-Grunge-Theater-Show voll Nostalgie und Tempo – aber vor allem mit Euch als den einzig wahren Held*innen!



Sonntag, 27.11.2022 von 12:00 Uhr - 20:30 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

mehr Informationen

Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Sonntag, 27.11.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Sonntag, 27.11.2022 um 15:00 Uhr

Die schöne Helena

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Operette in drei Akten von Jacques Offenbach In deutscher Sprache mit Übertexten.


Beim Schönheitswettbewerb der Göttinnen hat Paris die Wahl: Will er als Bestechungs-Prämie Macht, Weisheit oder die Liebe der schönsten Frau der Welt? Der trojanische Prinz entscheidet sich natürlich für die Liebe. Doch wer ist die schönste Frau der Welt? Helena ist sich insgeheim sicher: Das kann nur sie sein! Die Aussicht auf ein Abenteuer kommt ihr ganz recht, schließlich ist ihre Ehe mit Menelaus, dem König von Sparta, alles andere als prickelnd...


In Sparta angekommen, bleibt Paris erst noch inkognito – doch Königin Helena hat bereits ein Auge auf den gutaussehenden jungen Mann geworfen. Nach der Enthüllung seiner Identität wird schnell ein Reisebefehl der Götter an Menelaus fingiert, damit Helenas Ehemann dem jungen Glück nicht im Weg steht. Helena hat dann doch Bedenken, sich auf ein Stelldichein mit Paris einzulassen – was soll ihr Volk über sie denken? Paris arrangiert das Liebesabenteuer schließlich „in einem Traum“, wozu sich Helena gerne überreden lässt. Außerdem: Wenn Venus, die Göttin der Liebe, befiehlt – was soll man als Sterbliche anderes machen, als sich zu fügen?


Jacques Offenbach parodiert für seine hinreißende Operette die Vorgeschichte des trojanischen Kriegs und spart dabei nicht an Spott über aufgeblasene Autoritäten und heuchlerische Moralvorstellungen. Musikalische Unterhaltung vom Feinsten! Regisseur Johannes Pölzgutter kehrt nach seiner Erfolgsinszenierung von Paul Abrahams Die Blume von Hawaii an das Theater Hagen zurück.


Sonntag, 27.11.2022 um 15:00 Uhr

Geschichten aus der Vorstadt des Universums

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Eine Neuentdeckung der Welt zwischen Hagen und Australien In einer Fassung von Anja Schöne Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 5-8.


Eine Stadt, die nirgendwo dazugehört, sich aber nichts daraus macht. Ein junges Mädchen, das Straßenkarten liebt und selbst gerne Wege anlegen würde. Ein Musiker auf der Suche nach dem Sound dazwischen. Ein Tänzer, der seine Zehenspitzen in alle Ritzen der Stadt bohrt. Und eine Taucherin, die mit dem großen Hochwasser angespült wurde und nun unter einer Unterführung darauf wartet, dass etwas weitergeht. Sie alle leben unabhängig voneinander in ihrem kleinen Kosmos. Bis eines Tages ein jäher Windstoß einen Papierball zuerst hoch über die Köpfe der Menschen wirbelt und dann in tausenden kleinen Papierfetzen auf sie herabregnen lässt. Das Mädchen, der Musiker, der Tänzer und die Taucherin sammeln die Fetzen auf, entdecken Gedichtzeilen, Gedankenschnipsel, Wünsche und Teile von Geständnissen. Auf der Suche nach weiteren Wortfetzen entdecken sie zuerst einander und dann gemeinsam ihre Stadt neu, die, durch die Augen und Ohren der anderen wahrgenommen, plötzlich wunderbare Geheimnisse offenbart.


Auf der Grundlage des ebenso klugen wie fantastischen Buchs des vielfach ausgezeichneten Autors und Illustrators Shaun Tan entwickelt LUTZ Leiterin Anja Schöne mit ihrem Ensemble eine poetische Bühnenerzählung, die sich vom heimischen Hagen bis nach Australien erstreckt. Wenn sie auf offene Ohren, Augen und Herzen trifft, bleiben danach ein unbestimmtes Gefühl der Leichtigkeit und die Erkenntnis, dass wir in einem fragilen, aber wundervollen Universum leben, in dem alle durch Besonderheiten im Verborgenen verbunden sind.


Sonntag, 27.11.2022 um 15:00 Uhr

Kulturcafé

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen / theatercafé

mehr Informationen

Generalmusikdirektor Joseph Trafton, Konzertdramaturg Otto Hagedorn sowie ausgewählte Gäste laden ein ins Theatercafé. Bei Kaffee und Kuchen unterhalten sie sich in lockerer Atmosphäre über verschiedenste musikalische Themen und geben unterhaltsame und informative Ein- und Ausblicke rund um das Philharmonische Orchester Hagen im Speziellen und sinfonische Musik im Allgemeinen.


Montag, 28.11.2022 um 10:00 Uhr

Geschichten aus der Vorstadt des Universums

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Eine Neuentdeckung der Welt zwischen Hagen und Australien In einer Fassung von Anja Schöne Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 5-8.


Eine Stadt, die nirgendwo dazugehört, sich aber nichts daraus macht. Ein junges Mädchen, das Straßenkarten liebt und selbst gerne Wege anlegen würde. Ein Musiker auf der Suche nach dem Sound dazwischen. Ein Tänzer, der seine Zehenspitzen in alle Ritzen der Stadt bohrt. Und eine Taucherin, die mit dem großen Hochwasser angespült wurde und nun unter einer Unterführung darauf wartet, dass etwas weitergeht. Sie alle leben unabhängig voneinander in ihrem kleinen Kosmos. Bis eines Tages ein jäher Windstoß einen Papierball zuerst hoch über die Köpfe der Menschen wirbelt und dann in tausenden kleinen Papierfetzen auf sie herabregnen lässt. Das Mädchen, der Musiker, der Tänzer und die Taucherin sammeln die Fetzen auf, entdecken Gedichtzeilen, Gedankenschnipsel, Wünsche und Teile von Geständnissen. Auf der Suche nach weiteren Wortfetzen entdecken sie zuerst einander und dann gemeinsam ihre Stadt neu, die, durch die Augen und Ohren der anderen wahrgenommen, plötzlich wunderbare Geheimnisse offenbart.


Auf der Grundlage des ebenso klugen wie fantastischen Buchs des vielfach ausgezeichneten Autors und Illustrators Shaun Tan entwickelt LUTZ Leiterin Anja Schöne mit ihrem Ensemble eine poetische Bühnenerzählung, die sich vom heimischen Hagen bis nach Australien erstreckt. Wenn sie auf offene Ohren, Augen und Herzen trifft, bleiben danach ein unbestimmtes Gefühl der Leichtigkeit und die Erkenntnis, dass wir in einem fragilen, aber wundervollen Universum leben, in dem alle durch Besonderheiten im Verborgenen verbunden sind.


Montag, 28.11.2022 von 11:00 Uhr - 20:30 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

mehr Informationen

Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Dienstag, 29.11.2022 um 10:00 Uhr

Geschichten aus der Vorstadt des Universums

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Eine Neuentdeckung der Welt zwischen Hagen und Australien In einer Fassung von Anja Schöne Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 5-8.


Eine Stadt, die nirgendwo dazugehört, sich aber nichts daraus macht. Ein junges Mädchen, das Straßenkarten liebt und selbst gerne Wege anlegen würde. Ein Musiker auf der Suche nach dem Sound dazwischen. Ein Tänzer, der seine Zehenspitzen in alle Ritzen der Stadt bohrt. Und eine Taucherin, die mit dem großen Hochwasser angespült wurde und nun unter einer Unterführung darauf wartet, dass etwas weitergeht. Sie alle leben unabhängig voneinander in ihrem kleinen Kosmos. Bis eines Tages ein jäher Windstoß einen Papierball zuerst hoch über die Köpfe der Menschen wirbelt und dann in tausenden kleinen Papierfetzen auf sie herabregnen lässt. Das Mädchen, der Musiker, der Tänzer und die Taucherin sammeln die Fetzen auf, entdecken Gedichtzeilen, Gedankenschnipsel, Wünsche und Teile von Geständnissen. Auf der Suche nach weiteren Wortfetzen entdecken sie zuerst einander und dann gemeinsam ihre Stadt neu, die, durch die Augen und Ohren der anderen wahrgenommen, plötzlich wunderbare Geheimnisse offenbart.


Auf der Grundlage des ebenso klugen wie fantastischen Buchs des vielfach ausgezeichneten Autors und Illustrators Shaun Tan entwickelt LUTZ Leiterin Anja Schöne mit ihrem Ensemble eine poetische Bühnenerzählung, die sich vom heimischen Hagen bis nach Australien erstreckt. Wenn sie auf offene Ohren, Augen und Herzen trifft, bleiben danach ein unbestimmtes Gefühl der Leichtigkeit und die Erkenntnis, dass wir in einem fragilen, aber wundervollen Universum leben, in dem alle durch Besonderheiten im Verborgenen verbunden sind.


Dienstag, 29.11.2022 von 11:00 Uhr - 20:30 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

mehr Informationen

Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Dienstag, 29.11.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

mehr Informationen

Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Mittwoch, 30.11.2022 von 11:00 Uhr - 20:30 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

mehr Informationen

Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Mittwoch, 30.11.2022 von 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Ausstellungen im Osthaus Museum

Veranstalter: Osthaus Museum
Ort: Kunstquartier Hagen

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Edward Bekkermann – Labyrinths of Love, Ausstellung vom 17. September 2022 bis 15. Januar 2023

Die Werke des amerikanischen Künstlers Edward Bekkermanns beeindrucken. Der Künstler hinterlässt in verschiedenen Bildfolgen Spuren, die bisweilen Rätsel aufgeben. Es sind zugleich diese rätselhaften Bildleistungen, die uns zu einer intensiven Beschäftigung anregen, ja gleichsam eine Diskussion einfordern. In unserer Ausstellung sind wichtige Beiträge aus nahezu allen Bildserien der letzten Jahre zu sehen, die in der Tat ihresgleichen suchen.

Der Titel „Labyrinths of Love“, der dieser Ausstellung zugrunde liegt, mag allgemein als Bildprogramm für die Kunst Bekkermanns gelten. Sein Bildwollen ist geprägt von persönlicher Symbolik ebenso wie von einer universellen Motivik. Seine Engelsfiguren laden gerade dazu ein, zärtlich mit ihnen umzugehen, sie zu lieben und ihnen Gutes angedeihen zu lassen. Bisweilen schauen und Gesichter („Faces“) so an, als wollten sie in einen Dialog mit uns treten. Andererseits sind sie auch intensiv mit sich selbst beschäftigt.

Das Labyrintische wird extrem betont in den beiden Serien „Victories“ und „Spirit & Dreams“. Während in ersterer der Einblick in eine Art rundes Labyrinth gewährt wird, ist in letztgenannter das Wesen solch eines Irrgartens komplexer angelegt. Hier ist es augenscheinlich schwierig zu einem Entkommen zu gelangen, sind doch alle abstrakt dargestellten Wesen sehr dicht miteinander verwoben, so dass man, den griechischen Mythos aufgreifend, einen Ariadnefaden haben muss, um heil hinauszukommen. In diesen Werken sehen wir zugleich eine Koppelung von Mensch und Tier, bisweilen auch Wesen, die außerirdisch zu sein scheinen. Offenbar bestimmt das Unergründliche die Wesenshaftigkeit dieser Bilder. Insofern ist Labyrinth nicht nur aus produktionsästhetischer Hinsicht ein bildhaft-richtiger Titel, sondern auch bezüglich seiner Rezeption durch uns Betrachtende. Das Labyrinth ist unser symbolischer Schicksalsweg, es ist unsere Prüfung, letztlich unser Geheimnis. Unsere Kulturgeschichte kennt die Tradition des Labyrinths seit 5000 Jahren.

Ausgehend von einem sehr persönlichen Stil, zeigen uns die Werke Bekkermanns eine Peinture, die sehr differenziert und raffiniert ausgeführt ist. Allein bei der Serie der „Hats“ sind diese auf den Köpfen der Dargestellten sitzenden Hüte uneinholbare Beispiele für ein Leuchten der Farben. Kein Hut ähnelt dem anderen, kein Farbauftrag wird wiederholt, die Hüte werden durch Farben und ein inneres Licht zum Scheinen gebracht – es gibt kaum Beispiele aus der Geschichte der Kunst für diese raffinierte Art der Farbgebung dieses Kopfschmucks.


Vasily Klyukin - Mind Space vom 30. September 2022 bis 29. Januar 2023

Mit einer großen Einzelausstellung feiert das Osthaus Museum Hagen die erste Präsentation der skulpturalen Werke von Vasily Klyukin unter dem Titel:

Mind Space – (Denkraum/Raum des Geistes).

Über 250 große und kleine dreidimensionale Werke werden in den großen Räumen des Museums zu sehen sein. Vasily Klyukin ist kein Unbekannter im Osthaus Museum. Seit zwei Jahren erfreut sich das Museum zweier großer Leihgaben, die – von außen sichtbar – im Eingangsbereich platziert sind und die Aufmerksamkeit aller Besucherinnen und Besucher auf sich ziehen.

Alle Werke sind in der typischen, von Vasily Klyukin bevorzugten Technik aus Hunderten von Polycarbonatplatten, den "Petalen" gefertigt. Beispielsweise besteht die Installation „MLCL HLSTN“ allein aus 144 halbmeterhohen Wandskulpturen. Die metaphorischen schwarzen "Obelisken“ erreichen eine Höhe von 7,3 Metern.

Am Museumseingang wird eine der beiden 4,5 Meter hohen Messingskulptur des Künstlers mit dem Titel 413 aufgestellt, die 2021 in Wien vor dem Kunstforum zu sehen war. Die zweite Skulptur dieser Serie steht in der Kulturhauptstadt Spaniens, in Malaga.

Beim Betreten der beeindruckenden Hallen des Museums werden die Betrachtenden Zeuge einer paradoxen Symbiose, bei der der physische Außenraum "mit dem mentalen Innenraum" des Künstlers verschmilzt. Klyukin nutzt sie und füllt sie mit eigens geschaffenen skulpturalen Volumen und Formen, die verschlüsselte Botschaften enthalten.


Eintritt: 7 Euro

Öffnungszeiten: Di-So von 12-18 Uhr, Montag geschlossen


Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1 (Navigation: Hochstr. 73)

58095 Hagen

Tel.: 0 23 31/207 - 31 38

www.osthausmuseum.de


Donnerstag, 01.12.2022 von 11:00 Uhr - 20:30 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

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Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Donnerstag, 01.12.2022 um 12:00 Uhr

Der Trafikant

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

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Eine Geschichte aus der Zwischenzeit.

Bühnenfassung von Anja Schöne nach dem gleichnamigen Roman.

Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 9-13.


Der siebzehnjährige Franz Huchel verlässt 1937 sein Heimatdorf am idyllischen Attersee, um in Wien als Lehrling in einer Trafik, einem Tabak- und Zeitungsgeschäft, sein Glück zu suchen. Dort begegnet er dem Stammkunden Sigmund Freud und ist sofort fasziniert von dessen Ausstrahlung. Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen den beiden unterschiedlichen Männern. Als sich Franz in die Varietétänzerin Anezka verliebt und darüber in eine tiefe Verunsicherung stürzt, sucht er Rat bei Professor Freud. Doch es stellt sich heraus, dass dem berühmten Psychoanalytiker das weibliche Geschlecht ein ebenso großes Rätsel ist wie Franz. Ohnmächtig sind beide auch angesichts der sich dramatisch zuspitzenden politisch-gesellschaftlichen Verhältnisse, denn in Wien übernehmen die Nationalsozialisten die Macht und erzeugen ein Klima von Angst und Gewalt.


Robert Seethaler erzählt mit liebevollem Blick eine Coming- of- Age-Geschichte voller Witz und Poesie, die von einer einzigartigen Freundschaft geprägt wird. Trotz aller erzählerischen Leichtigkeit ist die dunkle Bedrohung des heraufziehenden Faschismus allgegenwärtig. Doch der junge Franz Huchel schafft es, in unmenschlichen Zeiten ein Mensch zu bleiben.



Donnerstag, 01.12.2022 um 18:15 Uhr

NATALE IN ITALIA - FESTA DI NATALE
Schüler*innenkonzert der Klasse Inga Vollmer (Blockflöte)

Veranstalter: Max-Reger-Musikschule
Ort: Max -Reger -Musikschule / Konzertsaal Dödterstrasse 10

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Donnerstag, 01.12., 18:15 Uhr, Konzertsaal Max-Reger-Musikschule

NATALE IN ITALIA - FESTA DI NATALE

Schüler*innenkonzert der Klasse Inga Vollmer (Blockflöte)

Musik: Tarquinio Merula, Arcangelo Corelli, Trad. `Tu scendi dalle stelle`...



Donnerstag, 01.12.2022 von 20:00 Uhr - 22:30 Uhr

Martin Rütter
DER WILL NUR SPIELEN!

Veranstalter: Bucardo Kunst- und Kulturproduktionen GmbH
Ort: KONGRESS- und EVENTPARK Stadthalle Hagen GmbH

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Die neue Live-Tour mit Martin Rütter


Seit 25 Jahren befindet sich Martin Rütter auf tierisch-menschlicher Mission. Immer im Auftrag der Hunde. Und zur Aufklärung ihrer Halter. Ein Vierteljahrundert ganz im Zeichen der besseren Verständigung von Zwei- und Vierbeinern. Ein Vierteljahrhundert mit kühlem Kopf und scharfer Beobachtungsgabe durch den skurrilen Beziehungsalltag von Hasso und Herrchen. Ein Vierteljahrhundert mit dem Spiegel der gnadenlosen Wahrheit in der Hand. In seiner neuen Live-Show „DER WILL NUR SPIELEN!“ nimmt Martin Rütter sein Publikum mit auf eine rasante Reise durch die Hundehütten dieser Nation. Er klärt auf, er deckt auf und wenn´s sein muss, holt er auch den Jogger von der Laterne. Martin Rütter ist der Mann für alle Felle. Er wird zum Pragmatiker, wenn sich die Frage aller Fragen stellt: Kastration – ja oder nein ? Er gibt den Analytiker, wenn Pfiffi an der Leine und den Nerven seines Menschen zerrt. Er mutiert zum Romantiker, wenn er uns erzählt was Liebe auf den ersten (Welpen-)Blick wirklich bedeutet. in seiner neuen Live-Show „DER WILL NUR SPIELEN!“ beleuchtet der Hundeprofi Nummer 1 die wichtigsten Themen der letzten 25 Jahre. Er präsentiert unterhaltsame Geschichten und aberwitzige Anekdoten. Er liefert wertvolle Tipps und hilfreiche Hinweise. Und das wie immer in seiner typischen, unvergleichlichen Rütterschen Art.


„DER WILL NUR SPIELEN!“ – mit und von Martin Rütter. Fachlich fundiert. Erbarmungslos ehrlich. Und natürlich wieder zum Bellen komisch.


Preis: 47,95 € inkl. VVK-Gebühren


Freitag, 02.12.2022 um 10:00 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben
Schulvorstellung

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

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Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Freitag, 02.12.2022 von 11:00 Uhr - 21:00 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

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Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Freitag, 02.12.2022 um 18:00 Uhr

Weihnachtskonzert
der Max-Reger Big Band

Veranstalter: Max-Reger-Musikschule
Ort: Ricarda-Huch-Gymnasium

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Freitag, 02.12., 18:00 Uhr, Aula des Ricarda-Huch-Gymnasiums

Weihnachtskonzert

der Max-Reger Big Band, Leitung Stephan Mehl


Freitag, 02.12.2022 um 19:30 Uhr

Der Trafikant

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Eine Geschichte aus der Zwischenzeit.

Bühnenfassung von Anja Schöne nach dem gleichnamigen Roman.

Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 9-13.


Der siebzehnjährige Franz Huchel verlässt 1937 sein Heimatdorf am idyllischen Attersee, um in Wien als Lehrling in einer Trafik, einem Tabak- und Zeitungsgeschäft, sein Glück zu suchen. Dort begegnet er dem Stammkunden Sigmund Freud und ist sofort fasziniert von dessen Ausstrahlung. Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen den beiden unterschiedlichen Männern. Als sich Franz in die Varietétänzerin Anezka verliebt und darüber in eine tiefe Verunsicherung stürzt, sucht er Rat bei Professor Freud. Doch es stellt sich heraus, dass dem berühmten Psychoanalytiker das weibliche Geschlecht ein ebenso großes Rätsel ist wie Franz. Ohnmächtig sind beide auch angesichts der sich dramatisch zuspitzenden politisch-gesellschaftlichen Verhältnisse, denn in Wien übernehmen die Nationalsozialisten die Macht und erzeugen ein Klima von Angst und Gewalt.


Robert Seethaler erzählt mit liebevollem Blick eine Coming- of- Age-Geschichte voller Witz und Poesie, die von einer einzigartigen Freundschaft geprägt wird. Trotz aller erzählerischen Leichtigkeit ist die dunkle Bedrohung des heraufziehenden Faschismus allgegenwärtig. Doch der junge Franz Huchel schafft es, in unmenschlichen Zeiten ein Mensch zu bleiben.



Freitag, 02.12.2022 um 19:30 Uhr

Monty Python's Spamalot

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

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Ein Musical, liebevoll aus dem Film Die Ritter der Kokosnuss zusammengeklaut.

Buch und Liedtexte von Eric Idle (2005). Musik von John Du Prez und Eric Idle. Deutsch von Daniel Große Boymann. Nach dem Originaldrehbuch von Graham Chapman, John Cleese, Terry Gilliam, Eric Idle, Terry Jones und Michael Palin.

Deutsche Dialoge und englische Songs mit deutschen Übertexten.


König Artus und seine Ritter der Tafelrunde haben eine wichtige Mission zu erfüllen: Auf der Suche nach dem heiligen Gral führt sie ihre Reise durch das mittelalterliche Britannien und es gilt, unzählige aberwitzige Abenteuer zu bestehen. Im Kampf müssen sich die Ritter etwa gegen das Killerkaninchen oder die französischen Spötter, die mit Kühen werfen, beweisen. Doch am Ende der beschwerlichen Gralssuche findet jeder in König Artus’ Gefolge seine Bestimmung – sei es im Showbusiness oder in der Liebe.


Der englischen Komikergruppe Monty Python ist mit ihrem Musical Spamalot, das 2005 am Broadway uraufgeführt wurde, ein grandioser Publikumserfolg gelungen. Es beruht auf dem Kult-Film Die Ritter der Kokosnuss und ist – ganz à la Monty Python – schräg, skurril und absurd. Spamalot zeichnet sich durch seine freche Doppelbödigkeit aus, da sich das Stück immer wieder über sich selbst und das Genre Musical im Allgemeinen lustig macht. Schließlich lautet das Motto dieser Show für alle Monty Python-Fans und die, die es werden wollen: „Always look on the bright side of life!“.


Samstag, 03.12.2022 von 11:00 Uhr - 21:00 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

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Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Samstag, 03.12.2022 um 11:00 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Samstag, 03.12.2022 um 19:00 Uhr

La fanciulla del West (Das Mädchen aus dem goldenen Westen)

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

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Oper von Giacomo Puccini.


Zur Jagd nach Reichtum, Macht und einer strahlenden Zukunft waren sie aufgebrochen – in Hoffnungslosigkeit und Tristesse finden sie sich wieder: Die Goldgräber in Giacomo Puccinis Oper La fanciulla del West sind gebrochene Männer. In Minnie, die sich als einzige Frau in diesem gefährlichen Umfeld behaupten muss, projiziert jeder auf seine Weise Träume von Liebe und Geborgenheit. Als der neu zum Lager gestoßene Dick Johnson Minnies Herz zu erobern droht, bricht sich eine verzweifelte Wut Bahn; angeführt vom Sheriff Jack Rance wird der Fremde zum Gejagten. Giacomo Puccinis 1910 an der New Yorker Metropolitan Opera uraufgeführtes Musikdrama bezeichnete er damals selbst als seine beste Oper. Obwohl selten gespielt, gilt sie doch inzwischen als Meisterwerk, das durch seine komplexe und feingewobene Partitur ebenso herausragt wie durch seine ungewöhnliche, beinahe filmische Erzählweise. Auch Anton Webern erkannte die Qualität des Stücks: „Jeder Takt überraschend. Ganz besondere Klänge. [...] Ganz verhext hat mich diese Oper.“


In ihrer Neuinszenierung, durch die La fanciulla del West nach fast 60 Jahren wieder in Hagen zu sehen sein wird, folgen Regisseur Holger Potocki und seine Ausstatterin Lena Brexendorff Puccinis differenzierter und einfühlsamer Schilderung einer Gesellschaft, der nur noch die Träume geblieben sind.


Sonntag, 04.12.2022 um 11:30 Uhr

4. Kammerkonzert

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: Auditorium des Emil Schumacher Museums

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Salonlöwen - Weihnachtskonzert


Sonntag, 04.12.2022 von 12:00 Uhr - 20:30 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

mehr Informationen

Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Sonntag, 04.12.2022 um 14:00 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Sonntag, 04.12.2022 um 15:00 Uhr

Bist du schon auf der Sonne gewesen?

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Besonders empfohlen für Kitagruppen, Grundschulen und die ganze Familie.


Ein RingelnatzTanzTheaterStück nach Joachim Ringelnatz.


Anne und Micha tanzen der Sonne entgegen. Unterwegs begegnen sie Ameisen auf dem Weg nach Australien, trösten einen männlichen Briefmark mit Liebeskummer, schweben in der Seifenblase von der Regenrinne, entdecken ein Meerschweinchen neben dem Klosett, analysieren ein Gemisch von Stachelschwein und Tintenfisch, fledern mit der Meterflaus und wandern mit dem Thar durch den Himalaya – wunderbar!


Ein poetischer TanzTheaterSpaß für alle Generationen, der eine Vielzahl von Ringelnatz Gedichten zu einer luftig leichten Geschichte voller Humor mit einem liebevollen Blick auf die Schönheiten des Unperfekten verwebt.


Sonntag, 04.12.2022 um 17:00 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Montag, 05.12.2022 um 09:00 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben
Schulvorstellung

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Montag, 05.12.2022 um 10:00 Uhr

Bist du schon auf der Sonne gewesen?

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Besonders empfohlen für Kitagruppen, Grundschulen und die ganze Familie.


Ein RingelnatzTanzTheaterStück nach Joachim Ringelnatz.


Anne und Micha tanzen der Sonne entgegen. Unterwegs begegnen sie Ameisen auf dem Weg nach Australien, trösten einen männlichen Briefmark mit Liebeskummer, schweben in der Seifenblase von der Regenrinne, entdecken ein Meerschweinchen neben dem Klosett, analysieren ein Gemisch von Stachelschwein und Tintenfisch, fledern mit der Meterflaus und wandern mit dem Thar durch den Himalaya – wunderbar!


Ein poetischer TanzTheaterSpaß für alle Generationen, der eine Vielzahl von Ringelnatz Gedichten zu einer luftig leichten Geschichte voller Humor mit einem liebevollen Blick auf die Schönheiten des Unperfekten verwebt.


Montag, 05.12.2022 von 11:00 Uhr - 20:30 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

mehr Informationen

Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Montag, 05.12.2022 um 11:30 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben
Schulvorstellung

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Montag, 05.12.2022 um 19:30 Uhr

Wilfried Schmickler
Es hört nicht auf

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

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Es hört nicht auf mit dem Kampf gegen die Idiotie und Ungerechtigkeiten in dieser Welt, gegen soziale Ungleichheit, gegen Hass und Intoleranz!

Seine Lust, dem etwas entgegenzusetzen, hört aber auch nicht auf! Und so reist er wieder über die Bühnen dieser Republik, bewaffnet mit den Worten der Wahrheit, die er gnadenlos und messerscharf zu führen versteht wie ein Scharfrichter seine Axt, und bereitet dem Publikum einen fulminanten und atemberaubenden Abend!


Dienstag, 06.12.2022 um 09:00 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben
Schulvorstellung

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Dienstag, 06.12.2022 von 11:00 Uhr - 20:30 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

mehr Informationen

Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Dienstag, 06.12.2022 um 11:30 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben
Schulvorstellung

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

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Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Dienstag, 06.12.2022 um 19:30 Uhr

Heroes

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

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Rock-Pop-Grunge-Theater-Party


Nach Take a Walk on the Wild Side und Wenn die Nacht am tiefsten (...ist der Tag am nächsten) ist Heroes die dritte Musik-Theater-Party der besonderen Hagener Art.

Und David Bowie liefert mit „We can be heroes, just for one day!“ dazu Titel und Motto.


Die pathetisch-romantisch-ironische Rede von den „Helden“ beziehen wir aber nicht nur auf das Liebespaar an der Berliner Mauer aus Bowies Song und auch nicht nur auf die Reihe der Rock- und Popstars, die steil aufgestiegen, jung gestorben und verhängnisvoll verklärt, bis heute mit ihrer Musik lebendig sind. Allerdings soll der so genannte Club 27 – von Janis Joplin bis Amy Winehouse, von Jimi Hendrix, Brian Jones und Jim Morrison bis Curt Cobain, die alle mit 27 Jahren verstarben – thematisch ein Startpunkt sein für das Abtauchen in die ganze Rock- und Pop-Geschichte seit den 1970er Jahren, die wir auf der Bühne und im Saal des Theaters lebendig werden lassen. Im Hintergrund stehen dabei amerikanische wie europäische Themen, die als Slogans und Helden-Geschichten ganz eigener Art in die Musik der Zeiten Eingang fanden. Sie bestimmten die Songs, die Songs aber spiegeln noch heute unsere Gefühle und begleiten uns im Alltag.


Heroes feiert das Leben und die Musik, ausgelassen und fetzig als Rock-Pop-Grunge-Theater-Show voll Nostalgie und Tempo – aber vor allem mit Euch als den einzig wahren Held*innen!


Mittwoch, 07.12.2022 um 10:00 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben
Schulvorstellung

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

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Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Mittwoch, 07.12.2022 von 11:00 Uhr - 20:30 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

mehr Informationen

Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Mittwoch, 07.12.2022 um 19:30 Uhr

Die schöne Helena

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

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Operette in drei Akten von Jacques Offenbach In deutscher Sprache mit Übertexten.


Beim Schönheitswettbewerb der Göttinnen hat Paris die Wahl: Will er als Bestechungs-Prämie Macht, Weisheit oder die Liebe der schönsten Frau der Welt? Der trojanische Prinz entscheidet sich natürlich für die Liebe. Doch wer ist die schönste Frau der Welt? Helena ist sich insgeheim sicher: Das kann nur sie sein! Die Aussicht auf ein Abenteuer kommt ihr ganz recht, schließlich ist ihre Ehe mit Menelaus, dem König von Sparta, alles andere als prickelnd...


In Sparta angekommen, bleibt Paris erst noch inkognito – doch Königin Helena hat bereits ein Auge auf den gutaussehenden jungen Mann geworfen. Nach der Enthüllung seiner Identität wird schnell ein Reisebefehl der Götter an Menelaus fingiert, damit Helenas Ehemann dem jungen Glück nicht im Weg steht. Helena hat dann doch Bedenken, sich auf ein Stelldichein mit Paris einzulassen – was soll ihr Volk über sie denken? Paris arrangiert das Liebesabenteuer schließlich „in einem Traum“, wozu sich Helena gerne überreden lässt. Außerdem: Wenn Venus, die Göttin der Liebe, befiehlt – was soll man als Sterbliche anderes machen, als sich zu fügen?


Jacques Offenbach parodiert für seine hinreißende Operette die Vorgeschichte des trojanischen Kriegs und spart dabei nicht an Spott über aufgeblasene Autoritäten und heuchlerische Moralvorstellungen. Musikalische Unterhaltung vom Feinsten! Regisseur Johannes Pölzgutter kehrt nach seiner Erfolgsinszenierung von Paul Abrahams Die Blume von Hawaii an das Theater Hagen zurück.


Donnerstag, 08.12.2022 von 11:00 Uhr - 20:30 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

mehr Informationen

Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Donnerstag, 08.12.2022 um 12:00 Uhr

Woyzeck

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

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Eine LiveMusikKlassikerShow ab 14 Jahren.


In einer Bearbeitung von Anja Schöne als Theater Graphic Novel - Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 9-13.


Ein Radiomoderator hat jahrelang Anrufe von Menschen entgegengenommen, die seinen Rat suchten. Nun feiert er seine letzte Sendung und will seinen Abschied stimmungsvoll mit einer Live Band begehen. Doch da ruft ein gewisser Woyzeck an und stammelt, er habe seine Freundin Marie ermordet. Wegen des Tambourmajors, der Erbsen und der Stimmen in seinem Kopf. Statt der Feier beginnt eine musikalische Untersuchung, die die Geschehnisse rund um den Mord aufrollt.


Büchners radikales Fragment über Macht und Ohnmacht, Willensfreiheit und Fremdbestimmung und das gewalttätige Potential derer, die sich ausgeschlossen und ausgenutzt fühlen, verwandelt sich auf der Lutz Bühne in das entlarvende Porträt einer unmenschlichen Gesellschaft, nah an Büchner und doch ganz im Heute.


„Regisseurin Anja Schöne wagt sich an Weltliteratur und erzählt eine sehr aktuelle Geschichte über den Kreislauf der Armut.“ (Westfalenpost)


„Die Junge Bühne verlegt Lessings Klassiker Nathan der Weise in ein Archiv. Und macht daraus zugleich einen Comic. Damit gelingt Regisseurin und Lutz-Leiterin Anja Schöne eine verblüffend zeitgemäße Übersetzung des Stoffes, ohne dass der historische Hintergrund oder der aufklärerische Impuls verloren gingen.“ (Westfalenpost/Westfälische Rundschau)


Freitag, 09.12.2022 um 10:00 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben
Schulvorstellung

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Freitag, 09.12.2022 von 11:00 Uhr - 21:00 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

mehr Informationen

Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Freitag, 09.12.2022 um 19:30 Uhr

Hänsel und Gretel

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

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Märchenoper in drei Akten von Engelbert Humperdinck In deutscher Sprache mit Übertexten.


Zwei Kinder sind in einem dunklen Wald ganz auf sich allein gestellt. Eine furchteinflößende Situation, doch mit der Hilfe von freundlichen phantastischen Wesen gelingt es den Geschwistern Hänsel und Gretel die Nacht in der ungewohnten Umgebung durchzustehen. Die wirkliche Bedrohung wartet am nächsten Tag auf sie: Angezogen von süßen Verlockungen gehen sie einer Hexe in die Falle, die die Kinder mästen und verspeisen will. Doch letztlich können die Kinder die böse Hex besiegen und versöhnen sich mit ihren Eltern.


Das bekannte Märchen von Hänsel und Gretel war die Grundlage für Engelbert Humperdincks Oper, die seit der Uraufführung 1893 zu den meistgespielten Werken auf der Opernbühne zählt. Erstmals 1812 in den Kinder- und Hausmärchen der Gebrüdern Grimm erschienen, wurde es von zahlreichen Künstlern im Lauf der Jahrhunderte aufgegriffen und neuinterpretiert. Für viele zählt Humperdincks musikalische Version zu den gelungensten überhaupt. Der Komponist integrierte einige schlichte Kinder- und Volkslieder in seine kunstvolle spätromantische Partitur und schuf dadurch berückend schöne Musik wie den „Abendsegen“. Die Figuren der Oper gehen über die scherenschnittartigen Märchenfiguren hinaus: Die Kinder werden nicht von ihren Eltern ausgesetzt, sondern von einer überforderten und erschöpften Mutter in den Wald geschickt. Als Hänsel und Gretel nicht nachhause kommen, sorgen sie sich um ihre Kinder und machen sich auf die Suche nach ihnen. Humperdinck komponierte musikalische Psychogramme, die auch die Entwicklung der Geschwister hin zu mehr Reife und Eigenständigkeit nachvollziehbar machen.


Regisseur Holger Potocki und Ausstatterin Lena Brexendorff erwecken die Märchenwelt in poetischen Bildern zu neuem Leben – eine Inszenierung für die ganze Familie!df


Freitag, 09.12.2022 um 19:30 Uhr

Woyzeck

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Eine LiveMusikKlassikerShow ab 14 Jahren.


In einer Bearbeitung von Anja Schöne als Theater Graphic Novel - Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 9-13.


Ein Radiomoderator hat jahrelang Anrufe von Menschen entgegengenommen, die seinen Rat suchten. Nun feiert er seine letzte Sendung und will seinen Abschied stimmungsvoll mit einer Live Band begehen. Doch da ruft ein gewisser Woyzeck an und stammelt, er habe seine Freundin Marie ermordet. Wegen des Tambourmajors, der Erbsen und der Stimmen in seinem Kopf. Statt der Feier beginnt eine musikalische Untersuchung, die die Geschehnisse rund um den Mord aufrollt.


Büchners radikales Fragment über Macht und Ohnmacht, Willensfreiheit und Fremdbestimmung und das gewalttätige Potential derer, die sich ausgeschlossen und ausgenutzt fühlen, verwandelt sich auf der Lutz Bühne in das entlarvende Porträt einer unmenschlichen Gesellschaft, nah an Büchner und doch ganz im Heute.


„Regisseurin Anja Schöne wagt sich an Weltliteratur und erzählt eine sehr aktuelle Geschichte über den Kreislauf der Armut.“ (Westfalenpost)


„Die Junge Bühne verlegt Lessings Klassiker Nathan der Weise in ein Archiv. Und macht daraus zugleich einen Comic. Damit gelingt Regisseurin und Lutz-Leiterin Anja Schöne eine verblüffend zeitgemäße Übersetzung des Stoffes, ohne dass der historische Hintergrund oder der aufklärerische Impuls verloren gingen.“ (Westfalenpost/Westfälische Rundschau)


Samstag, 10.12.2022 von 11:00 Uhr - 21:00 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

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Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Samstag, 10.12.2022 um 11:00 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Samstag, 10.12.2022 um 19:30 Uhr

La fanciulla del West (Das Mädchen aus dem goldenen Westen)

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

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Oper von Giacomo Puccini.


Zur Jagd nach Reichtum, Macht und einer strahlenden Zukunft waren sie aufgebrochen – in Hoffnungslosigkeit und Tristesse finden sie sich wieder: Die Goldgräber in Giacomo Puccinis Oper La fanciulla del West sind gebrochene Männer. In Minnie, die sich als einzige Frau in diesem gefährlichen Umfeld behaupten muss, projiziert jeder auf seine Weise Träume von Liebe und Geborgenheit. Als der neu zum Lager gestoßene Dick Johnson Minnies Herz zu erobern droht, bricht sich eine verzweifelte Wut Bahn; angeführt vom Sheriff Jack Rance wird der Fremde zum Gejagten. Giacomo Puccinis 1910 an der New Yorker Metropolitan Opera uraufgeführtes Musikdrama bezeichnete er damals selbst als seine beste Oper. Obwohl selten gespielt, gilt sie doch inzwischen als Meisterwerk, das durch seine komplexe und feingewobene Partitur ebenso herausragt wie durch seine ungewöhnliche, beinahe filmische Erzählweise. Auch Anton Webern erkannte die Qualität des Stücks: „Jeder Takt überraschend. Ganz besondere Klänge. [...] Ganz verhext hat mich diese Oper.“


In ihrer Neuinszenierung, durch die La fanciulla del West nach fast 60 Jahren wieder in Hagen zu sehen sein wird, folgen Regisseur Holger Potocki und seine Ausstatterin Lena Brexendorff Puccinis differenzierter und einfühlsamer Schilderung einer Gesellschaft, der nur noch die Träume geblieben sind.


Sonntag, 11.12.2022 um 11:00 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

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Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Sonntag, 11.12.2022 von 12:00 Uhr - 20:30 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

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Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Sonntag, 11.12.2022 um 14:00 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Sonntag, 11.12.2022 von 15:00 Uhr - 17:00 Uhr

Tarzan - das Musical
Das Highlight für die ganze Familie!

Veranstalter: Theater Liberi
Ort: KONGRESS- und EVENTPARK Stadthalle Hagen GmbH

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Aufeinandertreffen zweier Welten: Im Musical-Highlight „Tarzan“ erlebt das Publikum gemeinsam mit dem Titelhelden ein atemberaubendes Dschungel-Abenteuer. Spektakuläre Eigenkompositionen, jede Menge Spannung und ein Hauch Romantik sorgen für ein unterhaltsames Live-Erlebnis für die ganze Familie!


Das für seine modernen Familienmusicals bekannte Theater Liberi inszeniert die hundert Jahre alte Geschichte von Edgar Rice Burrough in einer zeitgemäßen Version. Fantasievolle Kostüme, eine verspielte, farbenprächtige Kulisse und atmosphärische Lichteffekte erschaffen die Dschungelwelt, in der Tarzan zu Hause ist. Musikalisch wird dem Publikum eine abwechslungsreiche Reise durch verschiedene Genres geboten, die mit imposanten Arrangements und großen Emotionen beeindruckt. Ein bestens ausgebildetes Ensemble sorgt dafür, dass Charaktere, Musik und Kulissen auf der Bühne zu einem einzigartigen Ganzen verschmelzen.


Eine junge Familie erleidet Schiffbruch und wird - kaum an der afrikanischen Küste gestrandet - von wilden Tieren angegriffen. Zurück bleibt ein kleiner Junge, der allein und verwaist von der Affendame Kala aufgenommen und wie ihr eigenes Kind großgezogen wird. Doch obwohl Tarzan bei den Affen ein Zuhause und in dem Affenmädchen Tee auch eine gute Freundin findet, lässt ihn der Anführer Kerchak auch nach Jahren noch spüren, dass er nicht wirklich zu ihnen gehört. Das Gefühl, seinen Platz in der Welt erst noch finden zu müssen, wird noch stärker, als Tarzan zum ersten Mal auf Menschen trifft. Professor Porter, seine neugierige Tochter Jane und die zwielichtige Olivia Clayton befinden sich auf einer Expedition, um den Dschungel zu erforschen. Im Laufe der Zeit kommen sich Tarzan und Jane immer näher, doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Tarzan und seiner Affenfamilie droht große Gefahr…


Ab 4 Jahren.

Tickets & Infos: www.theater-liberi.de


Sonntag, 11.12.2022 um 17:00 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

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Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Montag, 12.12.2022 um 09:00 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben
Schulvorstellung

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Montag, 12.12.2022 um 10:00 Uhr

Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Ein Märchenabenteuer nach Motiven von H. C. Andersen Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 2-5 von Roland Schimmelpfennig.


Aufführungsrechte: S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main


Halb verbrannt sind sie. Verdreckt und erschöpft. Der einbeinige Zinnsoldat und die Tänzerin aus Papier. Aber sie leben noch! Und nach all den Gefahren, denen sie gerade ausgesetzt waren, ist das wirklich ein Wunder. Dabei fing alles so schön an. Damals, als sie sich im Kinderzimmer des Jungen auf einem Fensterbrett begegneten. Und sich verliebten. Doch dann trennte sie ein Windstoß. Wirbelte die papierne Tänzerin in den Himmel, stürzte den Zinnsoldaten in die Tiefe und schickte beide auf zwei getrennte Reisen ins Ungewisse. Hoffnungslos ausgeliefert – einer gemeinen Welt voller egoistischer Wolken und Wächterratten. Bis sie sich inmitten all der feindseligen Begegnungen auf einmal wieder gegenüberstehen.


Nicht nur der Zinnsoldat, sondern auch die Papiertänzerin hat von Roland Schimmelpfennig eine eigene, gleichberechtigte Stimme bekommen. In Zeiten des zunehmenden Hasses und der Ausgrenzung Andersgesinnter fordert dieser spannende Reisebericht zweier Spielzeuge berührend eindrücklich dazu auf, einander offen, hoffnungsvoll und hilfsbereit zu begegnen.


Die poetische Sprache, in der der vielfach ausgezeichnete Dramatiker Roland Schimmelpfennig seine Märchen-Überschreibung verfasst hat, überträgt LUTZ Leiterin und Andersen- Expertin Anja Schöne mit Ausstattungskünstlerin Sabine Kreiter in eine Geschichte darüber, dass Kinder selbst das Ruder für ihr Leben in der Hand haben. Es entsteht ein magischer Bilderreigen, der verzaubert und mitfiebern lässt.


Montag, 12.12.2022 von 11:00 Uhr - 20:30 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

mehr Informationen

Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Montag, 12.12.2022 um 11:30 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben
Schulvorstellung

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Dienstag, 13.12.2022 um 09:00 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben
Schulvorstellung

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Dienstag, 13.12.2022 um 10:00 Uhr

Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Ein Märchenabenteuer nach Motiven von H. C. Andersen Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 2-5 von Roland Schimmelpfennig.


Aufführungsrechte: S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main


Halb verbrannt sind sie. Verdreckt und erschöpft. Der einbeinige Zinnsoldat und die Tänzerin aus Papier. Aber sie leben noch! Und nach all den Gefahren, denen sie gerade ausgesetzt waren, ist das wirklich ein Wunder. Dabei fing alles so schön an. Damals, als sie sich im Kinderzimmer des Jungen auf einem Fensterbrett begegneten. Und sich verliebten. Doch dann trennte sie ein Windstoß. Wirbelte die papierne Tänzerin in den Himmel, stürzte den Zinnsoldaten in die Tiefe und schickte beide auf zwei getrennte Reisen ins Ungewisse. Hoffnungslos ausgeliefert – einer gemeinen Welt voller egoistischer Wolken und Wächterratten. Bis sie sich inmitten all der feindseligen Begegnungen auf einmal wieder gegenüberstehen.


Nicht nur der Zinnsoldat, sondern auch die Papiertänzerin hat von Roland Schimmelpfennig eine eigene, gleichberechtigte Stimme bekommen. In Zeiten des zunehmenden Hasses und der Ausgrenzung Andersgesinnter fordert dieser spannende Reisebericht zweier Spielzeuge berührend eindrücklich dazu auf, einander offen, hoffnungsvoll und hilfsbereit zu begegnen.


Die poetische Sprache, in der der vielfach ausgezeichnete Dramatiker Roland Schimmelpfennig seine Märchen-Überschreibung verfasst hat, überträgt LUTZ Leiterin und Andersen- Expertin Anja Schöne mit Ausstattungskünstlerin Sabine Kreiter in eine Geschichte darüber, dass Kinder selbst das Ruder für ihr Leben in der Hand haben. Es entsteht ein magischer Bilderreigen, der verzaubert und mitfiebern lässt.


Dienstag, 13.12.2022 von 11:00 Uhr - 20:30 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

mehr Informationen

Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Dienstag, 13.12.2022 um 11:30 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben
Schulvorstellung

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Dienstag, 13.12.2022 um 18:45 Uhr

Sinfonikus

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: KONGRESS- und EVENTPARK Stadthalle Hagen GmbH

mehr Informationen

Kinder im Alter von 8-12 Jahren können an einer interaktiven Einführung in die Welt der klassischen Musik teilnehmen. Auf spielerische Weise werden sie gemeinsam mit den Musikvermittler*innen Magdalena und Jörg musikalische Meisterwerke entdecken, jeweils um 18.45 Uhr vor dem Sinfoniekonzert.


Dienstag, 13.12.2022 um 19:30 Uhr

4. Sinfoniekonzert

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: KONGRESS- und EVENTPARK Stadthalle Hagen GmbH

mehr Informationen

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie Nr. 32 G-Dur KV 318


John Corigliano

Conjurer Konzert für Percussion und Orchester


Anton Bruckner

Sinfonie Nr. 6 A-Dur WAB 106


Violoncello und Leitung

David Geringas


Percussion: Vivi Vassileva


Drei Werke, die Konventionen erweitern oder brechen und dabei mit Hörerwartungen spielen, stehen auf dem Programm des vierten Sinfoniekonzerts: Mozarts Sinfonie Nr. 32 mutet in ihrer Kürze und ihrem dramatischen Esprit eher wie eine italienische Opernouvertüre an. Der US-amerikanische Komponist John Corigliano, der für die Filmmusik zu The Red Violin im Jahr 2000 mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, stellt sich in seinem mitreißenden Percussion-Konzert Conjurer der Herausforderung der Schlaginstrumente, die mehrheitlich weder definierte Tonhöhen spielen noch Töne aushalten können. Dass dies nicht unbedingt ein Mangel ist, bezeugen die drei Sätze, in denen sich Corigliano nacheinander mit den Materialitäten von Holz, Metall und Tierhaut auseinandersetzt, die den Klang des Schlagwerkapparats prägen. Zuletzt ist mit Bruckners Sechster ein Schlüsselwerk im Schaffen des österreichischen Sinfonikers zu erleben, das dessen monumentales Spätwerk einläutet. Ungeachtet aller Kritik bezeichnete der Komponist selbst sie als seine „keckste“ Sinfonie.


Mittwoch, 14.12.2022 um 09:00 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben
Schulvorstellung

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Mittwoch, 14.12.2022 von 11:00 Uhr - 20:30 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

mehr Informationen

Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Mittwoch, 14.12.2022 um 11:30 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben
Schulvorstellung

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Mittwoch, 14.12.2022 um 19:30 Uhr

Schtonk

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Komödie nach dem gleichnamigen Film von Helmut Dietl


mit Luc Feit, Carsten Klemm u. a.

Gastspiel EURO-STUDIO Landgraf


Im April 1983 erklärte das Magazin stern, dass sich Adolf Hitlers geheime Tagebücher in seinem Besitz befänden. Nach der Veröffentlichung von Auszügen (Auflage: 2,4 Millionen!) dauerte es nur zwei Wochen, bis eine BKA-Untersuchung die Bücher als Fälschungen enttarnte. Insgesamt 9,34 Millionen D-Mark hatte der stern für die Beschaffung der 62 Bände an den Fälscher Konrad Kujau bezahlt. Helmut Dietl verfilmte die Geschichte des bislang größten deutschen Medienskandals 1992 unter dem Titel Schtonk!. Diese so groteske wie geniale Komödie ist nun auf der Bühne zu sehen: Skandalreporter Hermann Willié hat sich finanziell überhoben und sucht einen echten Knüller. Mit Prof. Dr. Fritz Knobel, Verkäufer von Historika und Antiquitäten, werden seine kühnsten Träume wahr. Denn Knobel bietet ihm etwas Unglaubliches an: das geheime Tagebuch – „Adolf Hitler privat! Ein Mensch wie du und ich!“ Willié wittert seine Chance, sein Magazin HH Press ist euphorisiert. Die ganze Welt schaut bei der Veröffentlichung zu. Nach ersten Gutachten scheint alles seine Richtigkeit zu haben, doch dann wird aus dem erwarteten Hype ein fatales Desaster...


Donnerstag, 15.12.2022 um 10:00 Uhr

Die Eiskönigin

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Eine TanzTheaterReise für alle ab 5 Jahren nach dem Märchen von H. C. Andersen Vorstellungen besonders empfohlen für Kitagruppen, Grundschulen und die ganze Familie.


In der Adaption von Anja Schöne wird das berühmte Märchen von Hans Christian Andersen über die Kraft einer Freundschaft, die sogar den mächtigen Zauber der Schneekönigin zu bannen vermag, zu einem TanzTheaterAbenteuer voller Humor, Poesie, charmanter Figuren und fantastischer Bilder, das gekonnt mit den Konventionen klassischer Märchen spielt. Ein großes Vergnügen für kleine und große Märchenfans.


Donnerstag, 15.12.2022 um 10:00 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben
Schulvorstellung

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Donnerstag, 15.12.2022 von 11:00 Uhr - 20:30 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

mehr Informationen

Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Donnerstag, 15.12.2022 um 19:30 Uhr

Die Weihnachtsshow 2022
Guildo Horn & Die Orthopädischen Strümpfe

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Deutsche Weihnachtslieder, Christmas Rock und Schlagerklassiker – eine einzigartige Mischung! Guildo Horn ist Musiker, Entertainer, Diplompädagoge, Genussmensch, Musical- und Operettendarsteller, Multiinstrumentalist und vor allem ein Tausendsassa und Genre-Tourist. Kein Mensch, sondern ein Naturereignis. Wer Guildo Horn einmal live erlebt hat, kann sich seiner Faszination nicht entziehen und wird zum Wiederholungstäter. Er ist einer der besten Entertainer, die Deutschland zu bieten hat. Seine Konzerte gleichen einer musikalischen Massentherapie für Besucher*innen aller Fachbereiche.


Donnerstag, 15.12.2022 von 20:00 Uhr - 22:30 Uhr

Hazel Brugger
„Kennen Sie diese Frau ?“

Veranstalter: phono-forum music & events
Ort: KONGRESS- und EVENTPARK Stadthalle Hagen GmbH

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Hazel Brugger ist nicht nur bekannt geworden, sondern auch erwachsen: Mittlerweile ist Deutschlands „Beste Komikerin 2020“ Hausbesitzerin, Ehefrau und Mutter. Aber der Lockdown hat auch Hazel nicht völlig kalt gelassen und so muss sich die deutsch-amerikanische Schweizerin im Chaos zwischen YouTube, Shitstorms, eigener Firma, älter werdenden Eltern und bankrotten Künstlerkolleg*innen immer wieder die Frage stellen: Was will ich eigentlich wirklich – und inwiefern ist das weiblich ?


Preis: 30,90 € inkl. VVK-Gebühren


Freitag, 16.12.2022 um 10:00 Uhr

Die Eiskönigin

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

mehr Informationen

Eine TanzTheaterReise für alle ab 5 Jahren nach dem Märchen von H. C. Andersen Vorstellungen besonders empfohlen für Kitagruppen, Grundschulen und die ganze Familie.


In der Adaption von Anja Schöne wird das berühmte Märchen von Hans Christian Andersen über die Kraft einer Freundschaft, die sogar den mächtigen Zauber der Schneekönigin zu bannen vermag, zu einem TanzTheaterAbenteuer voller Humor, Poesie, charmanter Figuren und fantastischer Bilder, das gekonnt mit den Konventionen klassischer Märchen spielt. Ein großes Vergnügen für kleine und große Märchenfans.


Freitag, 16.12.2022 von 11:00 Uhr - 21:00 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

mehr Informationen

Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Freitag, 16.12.2022 um 19:30 Uhr

Die Weihnachtsshow 2022
Guildo Horn & Die Orthopädischen Strümpfe

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

mehr Informationen

Deutsche Weihnachtslieder, Christmas Rock und Schlagerklassiker – eine einzigartige Mischung! Guildo Horn ist Musiker, Entertainer, Diplompädagoge, Genussmensch, Musical- und Operettendarsteller, Multiinstrumentalist und vor allem ein Tausendsassa und Genre-Tourist. Kein Mensch, sondern ein Naturereignis. Wer Guildo Horn einmal live erlebt hat, kann sich seiner Faszination nicht entziehen und wird zum Wiederholungstäter. Er ist einer der besten Entertainer, die Deutschland zu bieten hat. Seine Konzerte gleichen einer musikalischen Massentherapie für Besucher*innen aller Fachbereiche.


Samstag, 17.12.2022 von 11:00 Uhr - 21:00 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

mehr Informationen

Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Samstag, 17.12.2022 um 19:30 Uhr

THROUGH AND OVER | OP SHA!

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

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THROUGH AND OVER

Uraufführung

Tanzstück von Anna Konjetzky


OP SHA!

Deutsche Erstaufführung

Tanzstück von Kevin O’Day


Erstmals mit dem Ballett Hagen arbeitet die vielfach ausgezeichnete Choreographin und Künstlerin Anna Konjetzky. Von dem Ursprung, dem ersten Impuls oder dem Bewegungsansatz ausgehend, erforscht sie die sich konstant und bisweilen minimal verändernden räumlich erfahrbaren Körper. Beschleunigungen und Richtungswechsel durch Einzelne ausgelöst, rufen Reaktionen hervor, ermöglichen Entwicklung. In ihrer choreographischen Recherche untersucht Anna Konjetzky die Veränderungspotentiale. „Wir müssen uns verändern und wir tun das kontinuierlich – was aber passiert in dem Moment, wenn wir eine andere Richtung, ein anderes Tempo einschlagen, den ‚Sprung‘ wagen?“


In Kevin O’Days Kreation OP SHA! geht es um die Momente im Leben, in denen Menschen zusammenkommen, um miteinander zu feiern: Geburtstage, Beerdigungen, Hoch- zeiten – Anlässe, um sich zu treffen und gemeinsam zu zelebrieren. Freude, Glück und Leid, Erinnerungen und Hoffnungen zu teilen, bringt Menschen zusammen, die vielleicht auch erstmals aufeinandertreffen. Die ausgewählten Musikstücke für diese Choreographie von Torontos Balkan-Klezmer-Party-Punk- Band The Lemon Bucket Orkestra bilden den festlichen Rahmen. Feiern, sich der Freude an Bewegung hinzugeben und die Ausgelassenheit zu steigern, kennzeichnen Kevin O’Days körperlich überbordende Bewegungssprache, seine Neugier, immer neue räumlich dynamische Konstellationen zu entwickeln – ein Tanzfest!


Mit freundlicher Unterstützung der Ballettfreunde Hagen e.V.


Sonntag, 18.12.2022 um 11:00 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

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Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Sonntag, 18.12.2022 von 12:00 Uhr - 20:30 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

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Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Sonntag, 18.12.2022 um 18:00 Uhr

Adventskonzert

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen


Montag, 19.12.2022 um 09:00 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben
Schulvorstellung

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

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Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.


Montag, 19.12.2022 um 10:00 Uhr

Die Eiskönigin

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: lutzhagen - junge bühne

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Eine TanzTheaterReise für alle ab 5 Jahren nach dem Märchen von H. C. Andersen Vorstellungen besonders empfohlen für Kitagruppen, Grundschulen und die ganze Familie.


In der Adaption von Anja Schöne wird das berühmte Märchen von Hans Christian Andersen über die Kraft einer Freundschaft, die sogar den mächtigen Zauber der Schneekönigin zu bannen vermag, zu einem TanzTheaterAbenteuer voller Humor, Poesie, charmanter Figuren und fantastischer Bilder, das gekonnt mit den Konventionen klassischer Märchen spielt. Ein großes Vergnügen für kleine und große Märchenfans.


Montag, 19.12.2022 von 11:00 Uhr - 20:30 Uhr

55. Hagener Weihnachtsmarkt
17.11. - 30.12 2022

Veranstalter: Veranstaltungsservice Dirk Wagner
Ort: Innenstadt

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Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten in diesem Jahr bereits

am Donnerstag, 17. November und endet am Donnertag, 30.Dezember 2022.


Öffnungszeiten:

Mo – Do 11.00 – 20.30 Uhr

Fr u. Sa 11.00 – 21.00 Uhr

So 12.00 – 20.30 Uhr


An Totensonntag (20. November) öffnet der Weihnachtsmarkt erst um 18.00 Uhr.


Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.


Am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) öffnet er von 14.00 - 20.30 Uhr.


Montag, 19.12.2022 um 11:30 Uhr

Morgen, Findus, wird’s was geben
Schulvorstellung

Veranstalter: Theater Hagen
Ort: theaterhagen

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Eine Geschichte zur Weihnachtszeit in einer Bearbeitung von Lisa Könnecke mit Musik von Andres Reukauf für alle ab 5 Jahren von Sven Nordqvist.


Kater Findus fühlt sich ungerecht behandelt. Er wünscht sich so sehr, dass der Weihnachtsmann nicht nur zu den Kindern, sondern auch zu ihm kommt. Der alte Pettersson kann nicht anders: Er verspricht, dass es klappen wird. Doch gibt es den Weihnachtsmann überhaupt? Pettersson glaubt es eigentlich nicht. Deshalb beschließt er, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen, um Findus eine Freude zu machen – natürlich heimlich, damit Findus es nicht merkt. Weil er ab jetzt aber dauernd im Tischlerschuppen sitzt, nachdenkt, sägt, hämmert und Sachen sucht, hat er kaum noch Zeit für den Kater. Findus wird wütend – und traurig. Alles ist anders als vorher, und er ist viel zu viel allein. Da können auch die Hühner und Mucklas nicht helfen. Immer öfter streiten sich die beiden. Schließlich läuft Findus sogar weg und verirrt sich im Wald. Zum Glück geht alles gut. Ohne, dass er es bemerkt, hilft Findus dem alten Mann beim Bauen der Maschine. Und etwas Sonderbares geht vor sich: Was ist das für ein ulkiger Briefträger mit einer Botschaft für Findus mitten im Wald? Warum hat der kleine Verkäufer genau die Dinge im Angebot, die Pettersson noch fehlen? Manches kann man einfach nicht erklären. Oder gibt es Geheimnisse, die nur Kinder und Kater kennen?


Das Theater Hagen erzählt die berührende, lustige und zuweilen auch mystische Weihnachtsgeschichte dieses ungleichen Paares – des berühmten Katers Findus, der nie den Humor verliert, und seines liebevollen Freundes Pettersson, in einer eigenen Bühnenfassung mit zahlreichen von der Hagener Märchenband begleiteten Liedern, Weihnachtszauber und ganz viel Schnee.