Der Schutz von Mensch und Umwelt sowie die Bewahrung der Natur ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Foto: Stadt Hagen, Pressestelle
Der Hagener Entsorgungsbetrieb bietet zahlreiche Serviceleistungen an. Foto: HEB

Abfall & Müllentsorgung

Der Hagener Entsorgungsbetrieb (HEB GmbH) leert nicht nur die Mülltonnen im Stadtgebiet und sorgt für Straßenreinigung und Winterdienst, sondern bietet noch eine Reihe weiterer Serviceleistungen an, wie beispielsweise Sperrmüllentsorgung, Grünabfallannahme und Abfallberatung. Die HUI GmbH bietet einen umfassenden Service für die Entsorgungsaufgaben von Gewerbe- und Industriebetrieben in der Region. Darüber hinaus betreibt der zertifizierte Entsorgungsfachbetrieb die Müllverbrennungsanlage (MVA) Am Pfannenofen.


Die komplette Stromversorgung der Stadtverwaltung soll auf Ökostrom umgestellt werden. Foto: Karsten-Thilo Raab

Energiewende in Hagen

Vor dem Hintergrund der Atomkatastrophe in Fukushima und den bundespolitischen Entwicklungen auf dem Energiesektor hat der Rat der Stadt Hagen am 6. Oktober 2011 eine Energiewende in Hagen beschlossen. Durch den zukünftigen Verzicht auf Kernenergie und ohne zusätzlichen Kohlestrom soll die Energiewende durch eine strategische Neuausrichtung in den Handlungsfeldern Energieeinsparung, Verbesserung der Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Energien erreicht werden. Hierzu wurde von den Fraktionen eine Reihe von Vorschlägen diskutiert.


Natur & Landschaft

Auf diesen Seiten geben wir Ihnen einen ersten Überblick zu den Themen Bodenschutz, Altlasten, Artenschutz, Tierheim, Wasser und informieren über die Aufgaben der Unteren Landschaftsbehörde im Umweltamt der Stadt Hagen. Links weisen Sie auf die entsprechenden Seiten des Umweltamtes, wo Sie ausführliche Informationen sowie die Kontaktdaten der jeweiligen Ansprechpartner finden.


Stadtklima

In Hagen werden verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Feinstaub- und Stickstoffdioxidbelastung zu senken. Sie finden an dieser Stelle erste Informationen zum Luftreinhalteplan, der die Luftqualität verbessern soll und zur Umweltzone Hagen, die aufgrund der anhaltend hohen Stickstoffdioxidbelastung im Stadtgebiet vom Rat der Stadt am 14. Juli 2011 zum 1. Januar 2012 beschlossen wurde. Seit 2012 gilt somit ein Fahrverbot für Fahrzeuge ohne Umweltplakette.


Aktuelle Luftqualität und Aufruf an alle Betreiber von Festbrennstoffheizungen und Kaminöfen

Im Sinne der Gesundheitsvorsorge empfiehlt die Stadt Hagen, den Betrieb ihres Kaminofens in Wohnungen mit einer weiteren Heizung bei erwarteten schlechten Feinstaubwerten zu unterlassen, wenn die hier abgebildete Ampel auf ROT steht!

Aber auch bei GRÜN sollte die aktuelle Wetterlage berücksichtigt werden und der sinnvolle Betrieb zum Heizen im Vordergrund stehen.

Begründung: Die Stadt Hagen hat zur Gesundheitsvorsorge ihrer Bürger einen Luftreinhalteplan erstellt und schreibt diesen fort. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, auch die Feinstaubkonzentrationen, die neben dem Straßenverkehr unter anderem besonders durch den Betrieb von Feststoffheizungen verursacht werden, zu beobachten. Denn der Anteil der Hausfeuerungen hat bei der lokalen Belastung in Hagen deutlich zugenommen.

Nach der EU-Richtlinie 1999/30/EG sind aber nur an maximal 35 Tagen im Jahr Überschreitungen des Feinstaub-(PM10-Tagesmittel) Wertes von 50 µg/m3 zulässig (bzw. auch nach der 39. Bundes-Immissionsschutz-Verordnung (2008/50/EG), TA Luft).

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen (LANUV) misst die Feinstaubkonzentrationen. Ursache für die hohen Belastungen sind meist Inversionswetterlagen, bei denen warme Luft über kaltem Winterwetter liegt und so gut wie keine Luftbewegung herrscht. Die Autos stehen im Stau und es wird viel geheizt.

Daher vergleicht die Stadt Hagen die in Nordrhein-Westfalen stündlich aktualisierten Messwerte für Feinstaub an der örtlichen Station und prüft, ob die Wetterlage anhält. Die Frühwarnungen sind mit einem Sicherheitszuschlag von 20% unter dem Grenzwert versehen. Somit wird bereits vorsorglich ein Auslösewert von ca. 42 µg/m3 als Maßstab gelegt! Eine untere Wirkungsschwelle bei Feinstäuben gibt es nicht, sie stellt schon vor Erreichen des gesetzlichen Schwellenwertes einen hohen Gefährdungsgrad dar.

Wenn die Ampel in den drei Farben abwechselnd blinkt, liegen derzeit keine Messwerte des LANUV vor. Wir bitten um Verständnis.

Datenquelle http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/eu_pm10_akt/


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