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Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes (2015)

Die immensen Strukturveränderungen im Einzelhandel machen vielen Städten zu schaffen. Weil sich Kundenprofile und Einkaufsgewohnheiten ändern, neue Konkurrenzen auf der „Grünen oder Grauen Wiese“ oder im Internet entstanden sind, haben insbesondere Stadtteilzentren mit zunehmenden Leerständen zu kämpfen.

Der Einzelhandel übernimmt nicht nur die Versorgung der Bevölkerung sondern ist darüber hinaus auch maßgeblicher Wirtschaftsfaktor einer Stadt. Einzelhandelsentwicklung ist aber auch immer Stadtentwicklung. Mit ihr werden Stadtstrukturen gesteuert und der Rahmen für zukünftige Versorgungsqualitäten definiert.

Seit dem Jahre 2009 verfügt die Stadt Hagen durch das Einzelhandels- und Zentrenkonzept über eine umfassende Grundlage für die strategische Beurteilung und Steuerung des Einzelhandels im Stadtgebiet (s. u.). Seitdem haben sich zahlreiche Änderungen bei den planungsrechtlichen und marktseitigen Rahmenbedingungen ergeben, sodass die damaligen Ergebnisse als Beurteilungsmaßstab und Planungsgrundlage nur noch bedingt geeignet waren.

Somit hat der Rat der Stadt Hagen die Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes beschlossen und die CIMA aus Köln wurde mit der Erarbeitung beauftragt. Neben einer gesamtstädtischen Erhebung aller Einzelhandelsbetriebe der Stadt und einer Überprüfung der zentralen Versorgungsbereiche wurde ein Abgleich mit der neuen Gesetzgebung und eine Anpassung der damit verbundenen Konzeptaussagen vorgenommen.

Die grundsätzlichen Ziele einer Stärkung des Oberzentrums Hagens und zukunftsfähiger Versorgungsstrukturen waren nach wie vor ebenso maßgeblich, wie die Berücksichtigung einer möglichst flächendeckenden Nahversorgung.

Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept befindet sich derzeit im Beteiligungsverfahren und ist u. a. vom 22.06.2015 – 28.08 2015 in den Räumen des Fachbereiches Stadtentwicklung- planung und Bauordnung (Historisches Rathaus, Gebäude D, Flurbereich der 4. Etage) öffentlich ausgelegt.

Der Konzeptentwurf steht als pdf-Dokument zur Verfügung.



Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt Hagen (2009)

Der rasante Strukturwandel im Einzelhandel, wirtschaftliche und demografische Veränderungen haben Auswirkungen auf die Einzelhandelslandschaft, insbesondere auf die Standortwahl der Einzelhandelsbetriebe abseits unserer gewachsenen Innenstädte, Neben- und Quartierszentren. Nicht nur die erfolgreichen Investitionen in der Hagener City müssen flankiert werden durch eine konsequente Standort- und Ansiedlungspolitik. Der Einzelhandel ist Visitenkarte und Imagefaktor einer Stadt und mit seinen zahlreichen Arbeits- und Ausbildungsplätzen ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.


Durch die aktuelle Rechtsprechung und die Novellierung des Landesentwicklungsprogramms ergab sich die Notwendigkeit, das Einzelhandelsgutachten aus dem Jahre 1998 zu überarbeiten und insbesondere die zentralen Versorgungsbereiche deutlich abzugrenzen.


Aufgabe eines Einzelhandelskonzeptes ist es somit, die stadtbildprägende Kraft des Einzelhandels in einer Weise zu lenken, dass sie eine nachhaltig positive Wirkung auf unsere Stadtentwicklung entfaltet. Dies beinhaltet insbesondere Strategien zur Erhaltung der Stadt- und Ortskerne sowie die Sicherung der wohnortnahen Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs. Gleichzeitig soll aber auch den aktuellen Entwicklungstendenzen im Einzelhandelsbereich ein hinreichender Raum zur Entfaltung eingeräumt werden.


Mit Unterstützung des Büros Junker und Kruse aus Dortmund hat der Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung das Einzelhandels- und Zentrenkonzept entwickelt. Es wurde am 14. Mai 2009 vom Rat der Stadt als Entwicklungskonzept im Sinne des Baugesetzbuches (BauGB) zur Einzelhandelssteuerung beschlossen.


Grundelemente des Konzeptes sind eine Analyse der Angebots- und Nachfragesituation im Einzelhandel, die Prognose zukünftiger Rahmenbedingungen, das Aufzeigen von Entwicklungszielen und Leitbildern sowie die räumlich-funktionale Festlegung von Standorten der Hauptgeschäftsbereiche, der Grund-versorgung und Sondergebiete. Die Erarbeitung der einzelnen Bausteine wurde begleitet von einem verwaltungsinternen Arbeitskreis und dem "Beirat Einzelhandel", so dass die Akteure vor Ort (Politik, Verwaltung, Institutionen, Verbände, Handel…) prozessbegleitend an der Konzepterstellung beteiligt waren.


Das Konzept steht als pdf-Dokument zur Verfügung:



Regionale Abstimmung zur Einzelhandelsentwicklung


Regionales Einzelhandelskonzept für das Östliche Ruhrgebiet

und angrenzende Bereiche - REHK (2. Fortschreibung)

- 24 Kommunen erneuern Schulterschluss und stärken die interkommunale Zusammenarbeit -


Gemeinsam für starke Innenstädte: die Stadt Hagen und weitere 23 Städte und Gemeinden im östlichen Ruhrgebiet haben jetzt ihre interkommunale Zusammenarbeit rund um eine abgestimmte Strategie für den Einzelhandel bekräftigt. Mit der Fortschreibung des regionalen Einzelhandelskonzeptes bekräftigen die Kommunen eine Selbstverpflichtung, Ansiedlungen von großen Einzelhandelsprojekten mit einander abzustimmen und so zu steuern, dass sie die Entwicklung in den Innenstädten und Stadtteilzentren nicht gefährden. Beteiligt sind die Kommunen Dortmund, Hagen, Gelsenkirchen, Hamm, Bochum, Herne, alle Kommunen im Kries Unna sowie Teile des Kreises Recklinghausen und des Ennepe- Ruhr-Kreises.


Seit nunmehr 13 Jahren arbeiten die 24 Kommunen im östlichen Ruhrgebiet und den angrenzenden Bereichen zusammen, wenn es um die Steuerung des großflächigen Einzelhandels geht. Das Regionale Einzelhandelskonzept, kurz REHK, hat dabei Vorzeigecharakter in Nordrhein-Westfalen. Das Konzept, das nun durch Ratsbeschlüsse in den teilnehmenden Städten und Gemeinden erneut bekräftigt wurde, legt die „Spielregeln“ fest, die die Mitgliedskommunen sich in punkto Einzelhandel gegeben haben. Konkret wurde u.a. vereinbart, sich gegenseitig über größere Projekte zu informieren und möglichst einen regionalen Konsens über Ansiedlungen im östlichen Ruhrgebiet herzustellen. Die Vereinbarung gilt, sobald Einzelhandelsprojekte eine überörtliche Bedeutung entwickeln, d.h. Auswirkungen auf die Entwicklung in mindestens einer Nachbarkommune zu erwarten sind. Ziel ist es damit, unter dem Motto „miteinander statt gegeneinander“ im Schulterschluss der Kommunen ein abgestimmtes Konzept bei Ansiedlungsvorhaben für das östliche Ruhrgebiet zu erreichen. So sollen z.B. Ansiedlungen „auf der grünen Wiese“ verhindert werden.


Unterstützt und beraten werden die Städte durch die Kreise, die Bezirksregierung Arnsberg, den Regionalverband Ruhr sowie die Einzelhandelsverbände und die Industrie- und Handelskammern.


Das ursprüngliche Regionale Einzelhandelskonzept von 2001 und die Erneuerung aus dem Jahre 2007 dienten als Basis der jetzigen Fortschreibung, die in den vergangenen zwei Jahren erarbeitet und beraten wurde. Eine Aktualisierung war u.a. aufgrund veränderter Gesetze notwendig geworden.


Das Konzept kann auch auf der Homepage des REHK (www.rehk-ruhrost.de) eingesehen und heruntergeladen werden, wo Sie auch die Ansprechpartner der beteiligten Städte und weitere Informationen finden.





Standort & Erreichbarkeit

Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung

Fachgruppe Stadtentwicklung

Rathausstraße 11, 58095 Hagen


Telefon: 02331 207-3166

Telefax: 02331 207-2461

Öffnungszeiten

Termine nach Absprache mit den zuständigen Sachbearbeitern.

Ansprechpartner

  • Martin Bleja
    FB Stadtentwicklung und Stadtplanung
    Historisches Rathaus, Rathausstr. 11, Raum D403
    Tel.: 02331 207-3166
    Kontakt per e-mail

  • Dorothee Jacobs
    FB Stadtentwicklung und Stadtplanung
    Historisches Rathaus, Rathausstr. 11, Raum D415
    Tel.: 02331 207-3157
    Kontakt per e-mail

  • Chantal Dewit
    HAGENagentur
    Elberfelder Str. 95, 5. OG/Zi 5.05
    Tel.: 02331 80999-43
    Kontakt per e-mail

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