Die Eigentumsförderung des Landes NRW


Förderung von selbst genutztem Wohneigentum in Nordrhein-Westfalen

Das Land unterstützt Haushalte beim Bau, Erwerb oder der Modernisierung von selbst genutzten Immobilien. Die Unterstützung konzentriert sich auf Haushalte mit geringem Einkommen.


Was kann gefördert werden?

• Der Neubau von Familienheimen und Eigentumswohnungen

• Der schlüsselfertige Erwerb neuer Familienheime und Eigentumswohnungen

• Der Erwerb gebrauchter Familienheime und Eigentumswohnungen zur Selbstnutzung

• Baumaßnahmen für Schwerbehinderte


Wer kann Fördermittel beantragen?


Haushalte

• mit mindestens einer volljährigen Person und einem Kind oder

• mit mindestens einer oder einem schwerbehinderten Haushaltsangehörigen (Grad der Behinderung mindestens 50%)


Voraussetzung ist, dass das Einkommen die vorgegebenen Einkommensgrenzen nicht übersteigt und mit dem Bau noch nicht begonnen bzw. ein Kaufvertrag noch nicht abgeschlossen worden ist.


Wie werden die Fördermittel beantragt?


Vor einer förmlichen Antragstellung ist stets ein Beratungsgespräch sinnvoll. Dafür sollten Sie folgende Unterlagen mitbringen: Einkommensnachweise (Gehaltsabrechnungen, Steuerbescheid) und alle Unterlagen, die evtl. schon für Ihr Wunschobjekt vorliegen. Bitte vereinbaren Sie einen Beratungstermin, damit wir hierfür auch die nötige Zeit reservieren können. Die Antragstellung für die Fördermittel erfolgt dann durch Antragsvordrucke nach vorgeschriebenem Muster. Diese stehen auf der website der NRW.BANK zum download bereit, wir können Sie Ihnen bei Bedarf aber auch zur Verfügung stellen.


Wie erhalte ich weitergehende Informationen?


Detaillierte Informationen können dem Faltblatt "Eigentumsförderung" oder der Internetseite der NRW.BANK entnommen werden. Hier können Sie auch mit Hilfe des Förderberaters die Förderfähigkeit des Bauvorhabens überprüfen und die Höhe der möglichen Baudarlehen ermitteln.

Diese Informationen behandeln naturgemäß nur einige grundsätzliche Eckdaten. Vor einer endgültigen Entscheidung für ein konkretes Bauvorhaben bzw. vor Abschluss von rechtsverbindlichen Verträgen ist auf jeden Fall ein detailliertes persönliches Beratungsgespräch angebracht. Hierfür stehen Ihnen die MitarbeiterInnen der Wohnraumförderung der Abteilung Wohnen telefonisch während der Geschäftszeiten oder nach Terminvereinbarung gern zur Verfügung.




Neubauförderung von Mietwohnungen

Förderschwerpunkt der Landesregierung bleibt die Förderung von mietpreis- und belegungsgebundenen Mietwohnungen. Für den Neubau solcher Wohnungen stellt das Land NRW zinsgünstige Darlehen bereit, auf die auf Antrag ein anteiliger Tilgungsnachlass (Teilschuldenerlass) gewährt werden kann. Dieser liegt für das Mietniveau der Stadt Hagen (M 2) bei 10 %. Die Bewilligungsmiete wurde auf 5,00 EUR/qm/mtl. angehoben.


Ziel der Förderung ist es, für einkommensschwächere Haushalte bezahlbaren und attraktiven Wohnraum zu schaffen. Die Wohnungen sollen grundsätzlich barrierefrei geplant werden; damit wird nicht nur den Bedürfnissen von Schwerbehinderten und älteren Menschen Rechnung getragen. Für den Bau rollstuhlgerechter Wohnungen können in 2018 Zusatzdarlehen gewährt werden.


Zielgruppe sind Mieterhaushalte, deren Einkommen bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreitet.


Sie wünschen weitergehende Informationen?

Nähere Einzelheiten können Sie der Internetseite der NRW.Bank des Landes Nordrhein-Westfalen entnehmen. Auch die MitarbeiterInnen der Abteilung Wohnen beraten Sie telefonisch während der Geschäftszeiten oder nach Terminvereinbarung gern über die zur Verfügung stehenden Förderprogramme und -voraussetzungen.


Förderung von Modernisierungsmaßnahmen im Wohnungsbestand


Das Land NRW hat die Modernisierungsförderung in 2018 grundlegend geändert. Die Bestandsobjekte in NRW sind überwiegend mehr als 40 Jahre alt und haben einen hohen Modernisierungsbedarf. Durch Verbesserung der Förderkonditionen wurde die Attraktivität des Förderprogramms mit dem Namen „RL Mod“ erhöht, um so zeitgemäße Wohnqualitäten zu sozial verträglichen Mieten auch in diesen Wohngebäuden zu ermöglichen. Die Förderung geht grundsätzlich immer mit Mietpreis- und Belegungsbindungen einher. (Einzige Ausnahme: Verzicht auf Belegungsbindungen in den Stadterneuerungsgebieten „Soziale Stadt“ und „Stadtumbau West“)



Ziel, ist:

-  den Gebrauchswert von Wohnraum oder Wohngebäuden nachhaltig zu erhöhen und die allgemeinen Wohnverhältnisse auf Dauer zu verbessern
-  Barrieren im bestehenden Wohnraum zu reduzieren
-  die Energieeffizienz von Wohngebäuden zu erhöhen
-  den Schutz vor Einbruch zu verbessern
-  bestehenden Wohnraum zu erweitern und
-  ein attraktiv gestaltetes und sicheres Wohnumfeld zu schaffen.

Die Details der Bestimmungen und die Antragsformulare können über die Internetseite der NRW-BANK abgerufen werden.

Für ausführliche Informationen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen der Wohnraumförderung des Fachbereichs Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen gern zur Verfügung.


Zum Thema

- Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung

- NRW-BANK



Weitere Fördermöglichkeiten:


Zusätzliche Förderdarlehen des Landes werden außerdem für Baumaßnahmen im Zusammenhang mit der Neuschaffung, dem Erwerb oder der Nachrüstung von Eigenheimen, selbst genutzten Eigentumswohnungen oder Mietwohnungen zur Verfügung gestellt, wenn Mehrkosten, die aufgrund des konkreten, individuellen Bedarfs von Schwerbehinderten erforderlich werden, anfallen. In diesem Fall sind jedoch die Einkommensgrenzen der sozialen Wohnraumförderung (s.u.) zu beachten. Das anrechenbare Haushaltseinkommen darf die maßgebliche Einkommensgrenze um nicht mehr als 40 % überschreiten.

Nähere Informationen zu den Fördervoraussetzungen und der Förderhöhe finden Sie auf den Internetseiten der NRW.BANK (siehe rechts). Für eine persönliche Beratung setzen Sie sich bitte mit den SachbearbeiterInnen der Wohnraumförderung der Abteilung Wohnen in Verbindung und vereinbaren einen Termin.


Für die Förderung von Wohnumfeldverbesserungen durch die Gestaltung von privaten Hof- und Hausflächen im Programmgebiet Soziale Stadt Wehringhausen können Zuschüsse (bis zu 50% der Gesamtkosten) beantragt werden. Nähere Einzelheiten zu den Fördervoraussetzungen finden Sie in dem Infoblatt (s.u.); die Antragsformulare und weitergehende Informationen erhalten Sie hier.


Lärmschutz

Unter bestimmten Voraussetzungen kann bei Straßenbauprojekten ein Zuschuss für passive Lärmschutzmaßnahmen (Fenster mit entsprechenden schalltechnischen Anforderungen) gewährt werden.

Voraussetzung ist, dass im Bebauungsplan entsprechende Maßnahmen festgesetzt sind.



Innovative Wohnformen


Sie wünschen sich Veränderungen in Ihrer Wohn- und Lebensform und möchten neue Wohnformen erproben, wissen aber nicht, wie Sie Ihren Wunsch verwirklichen können! Wir beraten und unterstützen Sie gerne bei der Realisierung Ihres Wohnprojektes, wie z.B.:

  • - Mehrgenerationenwohnen
  • - Wohnen im Alter
  • - Gemeinschaftliches Wohnen

Neue Wohn-und Lebensformen finden mit Blick auf die demographische Veränderung unserer Gesellschaft immer mehr Interesse. Der Wunsch nach anderen Lebensformen steigt und das Wohnen in der Gemeinschaft wird verstärkt nachgefragt.

Ein gemeinschaftliches Miteinander bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten. Die neuen Wohnformen steigern die Mobilität des Einzelnen und fördern das Zusammenleben.


Wir beraten Sie gern bei Ihrer Projektidee.

Wir helfen Ihnen bei der Suche nach geeigneten städtischen Grundstücken und Gebäuden und geben Ihnen Hinweise zu Finanzierungsmöglichkeiten und prüfen, ob Sie in den Genuss einer Wohnraumförderung des Landes NRW kommen.


Standort & Erreichbarkeit

Fachbereich Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen

Abteilung Wohnen (Wohnungsbauförderung)

Rathausstr. 11, 58095 Hagen

Öffnungszeiten

Montagnach telefonischer Vereinbarung
Dienstagnach telefonischer Vereinbarung
Mittwochnach telefonischer Vereinbarung
Donnerstagnach telefonischer Vereinbarung
Freitagnach telefonischer Vereinbarung
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Sonntaggeschlossen

Ansprechpartner


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