Die Eigentumsförderung des Landes NRW


Förderung von selbst genutztem Wohneigentum in Nordrhein-Westfalen

Das Land unterstützt Haushalte beim Bau, Erwerb oder der Modernisierung von selbst genutzten Immobilien. Die Unterstützung konzentriert sich auf Haushalte mit geringem Einkommen.


Besonderheit in Hagen 2014:

Fördermittel für den Neubau und den Erwerb neuer bzw. neugeschaffener Familienheime oder Eigentumswohnungen können nur in Härtefällen gewährt werden. Nähere Auskünfte erteilen die MitarbeiterInnen des Ressorts Wohnen.

Der Erwerb gebrauchter Familienheime oder Eigentumswohnungen ist von dieser Einschränkung nicht betroffen.



Was kann gefördert werden?

  • Der Neubau von Familienheimen und Eigentumswohnungen
  • Der schlüsselfertige Erwerb neuer Familienheime und Eigentumswohnungen (Beachten Sie bitte die o.a. Einschränkungen!)
  • Der Erwerb gebrauchter Familienheime und Eigentumswohnungen, die mindestens den Standard der Wärmeschutzverordnung 1995 aufweisen
  • Erwerb gebrauchter Eigenheime, die diesen energetischen Standard nicht erfüllen, wenn das Objekt durch zusätzliche Maßnahmen innerhalb eines Jahres energetisch nachgerüstet wird
  • Baumaßnahmen für Schwerbehinderte

Wer kann Fördermittel beantragen?

Haushalte

  • mit mindestens einer volljährigen Person und einem Kind oder
  • mit mindestens einer oder einem schwerbehinderten Haushaltsangehörigen

Voraussetzung ist, dass das Einkommen die vorgegebenen Einkommensgrenzen nicht übersteigt und mit dem Bau noch nicht begonnen bzw. ein Kaufvertrag noch nicht abgeschlossen worden ist.


Wie werden die Fördermittel beantragt?

Vor einer förmlichen Antragstellung ist stets ein Beratungsgespräch sinnvoll. Dafür sollten Sie folgende Unterlagen mitbringen: Einkommensnachweise (Gehaltsabrechnungen, Steuerbescheid) und alle Unterlagen, die evtl. schon für Ihr Wunschobjekt vorliegen. Bitte vereinbaren Sie einen Beratungstermin, damit wir hierfür auch die nötige Zeit reservieren können. Die Antragstellung für die Fördermittel erfolgt dann durch Antragsvordrucke nach vorgeschriebenem Muster. Diese stehen auf der website der NRW.BANK zum download bereit, wir können Sie Ihnen bei Bedarf aber auch zur Verfügung stellen.


Wie erhalte ich weitergehende Informationen?

Detaillierte Informationen können dem Faltblatt "Eigentumsförderung" oder der Internetseite der NRW.BANK entnommen werden. Hier können Sie auch mit Hilfe des Förderberaters die Förderfähigkeit des Bauvorhabens überprüfen und die Höhe der möglichen Baudarlehen ermitteln.


Diese Informationen behandeln naturgemäß nur einige grundsätzliche Eckdaten. Vor einer endgültigen Entscheidung für ein konkretes Bauvorhaben bzw. vor Abschluss von rechtsverbindlichen Verträgen ist auf jeden Fall ein detailliertes persönliches Beratungsgespräch angebracht. Hierfür stehen Ihnen die MitarbeiterInnen der Wohnraumförderung des Ressorts Wohnen während der Geschäftszeiten oder nach Terminvereinbarung gern zur Verfügung.


Neubauförderung von Mietwohnungen

Für den Neubau von Mietwohnungen stellt das Land NRW zinsgünstige Darlehen bereit. In 2014 sind die Förderrichtlinien ausgeweitet worden; es können nunmehr für einige Darlehen Tilgungsnachlässe gewährt werden.


Ziel der Förderung ist es, generationengerechten Wohnraum zu schaffen. Wohnungen sollen grundsätzlich barrierefrei geplant werden, damit den Bedürfnissen von Schwerbehinderten und älteren Menschen Rechnung getragen wird.


Zielgruppe sind Mieterhaushalte, deren Einkommen bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreitet.


Sie wünschen weitergehende Informationen?

Nähere Einzelheiten können Sie der Internetseite der NRW.Bank des Landes Nordrhein-Westfalen entnehmen. Auch die MitarbeiterInnen des Ressorts Wohnen beraten Sie während der Geschäftszeiten oder nach Terminvereinbarung gern über die zur Verfügung stehenden Förderprogramme und -voraussetzungen.


Förderung von Maßnahmen im Wohnungsbestand

Das Land NRW fördert mit zinsgünstigen Darlehen bauliche Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren, zur Verbesserung der Energieeffizienz sowie zur denkmalgerechten Erneuerung von selbstgenutzten Wohngebäuden.


Darüber hinaus gibt es Fördermittel für behindertengerechte Umbaumaßnahmen und Zuschüsse für Hof- und Fassadengestaltung im Programmgebiet "Soziale Stadt Wehringhausen".



Die Reduzierung von Barrieren im Bestand bleibt ein wichtiges wohnungspolitisches Ziel. Insbesondere für ältere und pflegebedürftige, aber auch für alle anderen Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sollen Wohnqualitäten geschaffen werden, die ein Wohnen mit Komfort in allen Lebenslagen und in jedem Alter ermöglichen. (Nr. 1 der Richtlinien)


Um die energetische Erneuerung des Wohnungsbestandes zu forcieren, werden vorrangig Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in Mietwohnungen und in selbst genutztem Wohneigentum gefördert. (Nr. 5 der Richtlinien)


Zur Stärkung der städtebaulichen Funktion von Wohnquartieren, Wohnsiedlungen und Wohngebäuden von besonderem städtebaulichem Wert werden bauliche Maßnahmen zur denkmalgerechten Erneuerung von selbstgenutzten Wohngebäuden gefördert. (Nr. 4 der Richtlinien)



Weitere Einzelheiten zum Thema Denkmalförderung, die über die vorgenannte Fördermöglichkeit hinausgehen, können bei der Unteren Denkmalbehörde erfragt werden.


Weitere Fördermöglichkeiten:

Fördermittel des Landes werden außerdem für Baumaßnahmen in Eigenheimen oder selbstgenutzten Eigentumswohnungen zur Verfügung gestellt. Für Mehrkosten, die aufgrund einer Behinderung anfallen, können zinsgünstige "Schwerbehindertendarlehen" nach den Wohnraumförderungsbestimmungen beantragt werden. In diesem Fall sind jedoch die Einkommensgrenzen der sozialen Wohnraumförderung (s.u.) zu beachten. Das anrechenbare Haushaltseinkommen darf die maßgebliche Einkommensgrenze um nicht mehr als 40 % überschreiten.


Nähere Informationen zu den Fördervoraussetzungen und der Förderhöhe finden Sie auf den u.a. Internetseiten der NRW.BANK (siehe rechts). Für eine persönliche Beratung setzen Sie sich bitte mit den SachbearbeiterInnen der Wohnraumförderung des Ressorts Wohnen in Verbindung und vereinbaren einen Termin.


Für die Förderung von Wohnumfeldverbesserungen durch die Gestaltung von privaten Hof- und Hausflächen im Programmgebiet Soziale Stadt Wehringhausen können Zuschüsse (bis zu 50% der Gesamtkosten) beantragt werden. Nähere Einzelheiten zu den Fördervoraussetzungen finden Sie in dem Infoblatt (s.u.); die Antragsformulare und weitergehende Informationen erhalten Sie hier.


Standort & Erreichbarkeit

Fachbereich Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen

Abteilung Wohnen (Wohnungsbauförderung)

Rathausstr. 11, 58095 Hagen

Öffnungszeiten

Montagnach telefonischer Vereinbarung
Dienstagnach telefonischer Vereinbarung
Mittwochnach telefonischer Vereinbarung
Donnerstagnach telefonischer Vereinbarung
Freitagnach telefonischer Vereinbarung
Samstaggeschlossen
Sonntaggeschlossen

Ansprechpartner


Formulare und Merkblätter




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