Die Eigentumsförderung des Landes NRW


Förderung von selbst genutztem Wohneigentum in Nordrhein-Westfalen

Das Land unterstützt Haushalte beim Bau, Erwerb oder der Modernisierung von selbst genutzten Immobilien. Die Unterstützung konzentriert sich auf Haushalte mit geringem Einkommen.


In Hagen können Fördermittel für den Neubau und den Erwerb neuer bzw. neugeschaffener Familienheime oder Eigentumswohnungen nur in Härtefällen gewährt werden. Nähere Auskünfte erteilen die MitarbeiterInnen der Abteilung Wohnen.


Der Erwerb gebrauchter Familienheime oder Eigentumswohnungen ist von dieser Einschränkung nicht betroffen!


Was kann gefördert werden?

• Der Neubau von Familienheimen und Eigentumswohnungen

• Der schlüsselfertige Erwerb neuer Familienheime und Eigentumswohnungen (Beachten Sie bitte die o.a. Einschränkungen!)

• Der Erwerb gebrauchter Familienheime und Eigentumswohnungen, die mindestens den Standard der Wärmeschutzverordnung 1995 aufweisen

• Erwerb gebrauchter Eigenheime, die diesen energetischen Standard nicht erfüllen, wenn das Objekt durch zusätzliche Maßnahmen innerhalb eines Jahres energetisch nachgerüstet wird

• Baumaßnahmen für Schwerbehinderte


Wer kann Fördermittel beantragen?


Haushalte

• mit mindestens einer volljährigen Person und einem Kind oder

• mit mindestens einer oder einem schwerbehinderten Haushaltsangehörigen


Voraussetzung ist, dass das Einkommen die vorgegebenen Einkommensgrenzen nicht übersteigt und mit dem Bau noch nicht begonnen bzw. ein Kaufvertrag noch nicht abgeschlossen worden ist.


Wie werden die Fördermittel beantragt?


Vor einer förmlichen Antragstellung ist stets ein Beratungsgespräch sinnvoll. Dafür sollten Sie folgende Unterlagen mitbringen: Einkommensnachweise (Gehaltsabrechnungen, Steuerbescheid) und alle Unterlagen, die evtl. schon für Ihr Wunschobjekt vorliegen. Bitte vereinbaren Sie einen Beratungstermin, damit wir hierfür auch die nötige Zeit reservieren können. Die Antragstellung für die Fördermittel erfolgt dann durch Antragsvordrucke nach vorgeschriebenem Muster. Diese stehen auf der website der NRW.BANK zum download bereit, wir können Sie Ihnen bei Bedarf aber auch zur Verfügung stellen.


Wie erhalte ich weitergehende Informationen?


Detaillierte Informationen können dem Faltblatt "Eigentumsförderung" oder der Internetseite der NRW.BANK entnommen werden. Hier können Sie auch mit Hilfe des Förderberaters die Förderfähigkeit des Bauvorhabens überprüfen und die Höhe der möglichen Baudarlehen ermitteln.

Diese Informationen behandeln naturgemäß nur einige grundsätzliche Eckdaten. Vor einer endgültigen Entscheidung für ein konkretes Bauvorhaben bzw. vor Abschluss von rechtsverbindlichen Verträgen ist auf jeden Fall ein detailliertes persönliches Beratungsgespräch angebracht. Hierfür stehen Ihnen die MitarbeiterInnen der Wohnraumförderung der Abteilung Wohnen telefonisch während der Geschäftszeiten oder nach Terminvereinbarung gern zur Verfügung.




Neubauförderung von Mietwohnungen

Für den Neubau von Mietwohnungen stellt das Land NRW zinsgünstige Darlehen bereit. Für gewährte Zusatzdarlehen können Tilgungsnachlässe in Höhe von 50 v.H. gewährt werden.


Ziel der Förderung ist es, für einkommensschwächere Haushalte qualitativ guten und generationengerechten Wohnraum zu einem niedrigen Mietzins zu schaffen. Die Wohnungen sollen grundsätzlich barrierefrei geplant werden, damit den Bedürfnissen von Schwerbehinderten und älteren Menschen Rechnung getragen wird.


Zielgruppe sind Mieterhaushalte, deren Einkommen bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreitet.


Sie wünschen weitergehende Informationen?

Nähere Einzelheiten können Sie der Internetseite der NRW.Bank des Landes Nordrhein-Westfalen entnehmen. Auch die MitarbeiterInnen der Abteilung Wohnen beraten Sie während der Geschäftszeiten oder nach Terminvereinbarung gern über die zur Verfügung stehenden Förderprogramme und -voraussetzungen.


Förderung von investiven Maßnahmen im Wohnungsbestand in NRW


Das Land NRW stellt Finanzierungshilfen zur Förderung von investiven Maßnahmen im Bestand zur Verfügung.



Ziel, ist:

-  durch bauliche Maßnahmen in und an bestehenden Wohngebäuden die Barrierefreiheit nach DIN 18040 Teil 2 herzustellen. Solche Maßnahmen sind z.B.
    • die barrierefreie Umgestaltung des Bades und der Küche
    • Bau eines neuen Erschließungssystems zur barrierefreien Erreichbarkeit der Wohnungen
    • Einbau eines Aufzuges
    • Herstellung der Barrierefreiheit auf Wegen, Freiflächen und Stellplätzen des Grundstückes (Nr. 1 der Richtlinie)

-  bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz in Mietwohnungen und selbst genutztem Wohneigentum finanziell zu unterstützen. Es stehen zinsgünstige Darlehen zur Verfügung, mit denen bis zu 80 % der anerkannten förderfähigen Bau- und Baunebenkosten in Mietwohnungen und 85 % in selbstgenutztem Wohneigentum, maximal 40.000 € je Wohnung, finanziert werden können. Auf Antrag kann ein Tilgungsnachlass in Höhe von 20 % der bewilligten Darlehen erfolgen ( Nr. 5 der Richtlinie)

-  Verbesserung der Sicherheit am und im Gebäude durch Einbau von Sicherheitstechnik

-  denkmalgeschütze oder denkmalwerte und / oder städtebaulich und erhaltenswerte Wohngebäude und das private Wohnumfeld zu erhalten und zu modernisieren. Dies gilt für Wohngebäude, die von der Eigentümerin oder vom Eigentümer als Eigenheim oder Eigentumswohnung selbst genutzt werden. Förderfähig sind auch Mietwohnobjekte, die überwiegend zu Wohnzwecken genutzt werden und in denen eine Wohnung von den Eigentümerin oder dem Eigentümer selbst genutzt wird. Weitere Einzelheiten können einem Informationsblatt (pdf) entnommen werden. Über weitere Fördermöglichkeiten, wie Zuwendungen und steuerliche Vorteile informiert die Unteren Denkmalbehörde beim Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung (Nr. 4 der Richtlinie)

-  die allgemeinen Wohnverhältnisse von Sozialwohnungsbeständen in Wohnanlagen und in hochgeschossigen Wohngebäuden der 60er und 70er Jahre dauerhaft zu verbessern. Solche Maßnahmen sind z.B.: Neugestaltung der Eingangsbereiche, Verbesserung der inneren Erschließung (Nr. 3 der Richtlinie)

-  für die Förderung von Wohnumfeldverbesserungen durch die Gestaltung von privaten Hof- und Hausflächen im Programmgebiet Soziale Stadt (Wehringhausen) können Zuschüsse (bis zu 50% der Gesamtkosten) beantragt werden. Nähere Einzelheiten zu den Fördervoraussetzungen finden Sie in dem Infoblatt

Die Details der Bestimmungen und die Antragsformulare können über die unten stehenden Internetseiten abgerufen werden.

Für ausführliche Informationen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen der Wohnraumförderung des Fachbereichs Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen gern zur Verfügung.


Zum Thema

- Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadterneuerung und Verkehr des Landes NRW

- NRW-Bank



Weitere Fördermöglichkeiten:

Fördermittel des Landes werden außerdem für Baumaßnahmen in Eigenheimen oder selbstgenutzten Eigentumswohnungen zur Verfügung gestellt. Für Mehrkosten, die aufgrund einer Behinderung anfallen, können zinsgünstige "Schwerbehindertendarlehen" nach den Wohnraumförderungsbestimmungen beantragt werden. In diesem Fall sind jedoch die Einkommensgrenzen der sozialen Wohnraumförderung (s.u.) zu beachten. Das anrechenbare Haushaltseinkommen darf die maßgebliche Einkommensgrenze um nicht mehr als 40 % überschreiten.


Nähere Informationen zu den Fördervoraussetzungen und der Förderhöhe finden Sie auf den u.a. Internetseiten der NRW.BANK (siehe rechts). Für eine persönliche Beratung setzen Sie sich bitte mit den SachbearbeiterInnen der Wohnraumförderung des Ressorts Wohnen in Verbindung und vereinbaren einen Termin.


Für die Förderung von Wohnumfeldverbesserungen durch die Gestaltung von privaten Hof- und Hausflächen im Programmgebiet Soziale Stadt Wehringhausen können Zuschüsse (bis zu 50% der Gesamtkosten) beantragt werden. Nähere Einzelheiten zu den Fördervoraussetzungen finden Sie in dem Infoblatt (s.u.); die Antragsformulare und weitergehende Informationen erhalten Sie hier.


Wohnraum für Flüchtlinge

Das Land Nordrhein-Westfalen stellt für die Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge und Asylbewerber zinsgünstige Darlehen zur Verfügung.

Förderfähige bauliche Maßnahmen sind:

- Neubau von Wohnraum

- Neuschaffung von Wohnraum im Bestand mit wesentlichen Bauaufwand (mehr als 650,00 € Baukosten pro m² Wohnfläche)

- Herrichtung oder Anpassung von Wohnraum, sofern die Kosten der Maßnahme maximal 650,00 € pro m² Wohnfläche betragen

Darüber hinaus wird ein Tilgungsnachlass gewährt.

Der Baubeginn darf erst nach Erteilung der Förderzusage erfolgen.

Vor Antragstellung sollte ein persönliches Beratungsgespräch stattfinden.

Eine Förderung ist nur möglich, wenn ein entsprechender Bedarf an Wohnraum von der zuständigen Stelle bestätigt wird.


Lärmschutz

Unter bestimmten Voraussetzungen kann bei Straßenbauprojekten ein Zuschuss für passive Lärmschutzmaßnahmen (Fenster mit entsprechenden schalltechnischen Anforderungen) gewährt werden.

Voraussetzung ist, dass im Bebauungsplan entsprechende Maßnahmen festgesetzt sind.



Innovative Wohnformen


Sie wünschen sich Veränderungen in Ihrer Wohn- und Lebensform und möchten neue Wohnformen erproben, wissen aber nicht, wie Sie Ihren Wunsch verwirklichen können! Wir beraten und unterstützen Sie gerne bei der Realisierung Ihres Wohnprojektes, wie z.B.:

  • - Mehrgenerationenwohnen
  • - Wohnen im Alter
  • - Gemeinschaftliches Wohnen

Neue Wohn-und Lebensformen finden mit Blick auf die demographische Veränderung unserer Gesellschaft immer mehr Interesse. Der Wunsch nach anderen Lebensformen steigt und das Wohnen in der Gemeinschaft wird verstärkt nachgefragt.

Ein gemeinschaftliches Miteinander bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten. Die neuen Wohnformen steigern die Mobilität des Einzelnen und fördern das Zusammenleben.


Wir beraten Sie gern bei Ihrer Projektidee.

Wir helfen Ihnen bei der Suche nach geeigneten städtischen Grundstücken und Gebäuden und geben Ihnen Hinweise zu Finanzierungsmöglichkeiten und prüfen, ob Sie in den Genuss einer Wohnraumförderung des Landes NRW kommen.


Standort & Erreichbarkeit

Fachbereich Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen

Abteilung Wohnen (Wohnungsbauförderung)

Rathausstr. 11, 58095 Hagen

Öffnungszeiten

Montagnach telefonischer Vereinbarung
Dienstagnach telefonischer Vereinbarung
Mittwochnach telefonischer Vereinbarung
Donnerstagnach telefonischer Vereinbarung
Freitagnach telefonischer Vereinbarung
Samstaggeschlossen
Sonntaggeschlossen

Ansprechpartner


Formulare und Merkblätter




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