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Künstlernachlässe in NRW

Am 5. und 6. November findet das zweitägige Symposium "Wenn du gehst. Welche Politik für Künstlernachlässe in NRW?" statt.

Informationen unter

https://www.labk.nrw/


V.l.n.r.: Henning Keune, Claudia van Koolwijk, Clemens Weiss, Astrid Jakobs, Elena Grell, Dr. Bernhard Kühmel und Dr. Tayfun Belgin. (Foto: Kulturbüro Hagen

Eine „Grüne Brücke“ für Hagen – Ein Kunstprojekt vor dem Hintergrund einer realutopischen Idee

Eine „Grüne Brücke“, mitten in Hagen: Diese Idee hat vor einiger Zeit verschiedenste Initiatoren gepackt. Entstanden ist zunächst ein Kunstprojekt, das sich interessierte Bürgerinnen und Bürger ab Samstag, 4. September, bis Sonntag, 21. November, im Rahmen der Ausstellung „Hagen - Die Stadt: Kultur, Geschichte, Musik“ im Osthaus Museum Hagen ansehen können.


Ausgangspunkt dieses Projektes sind „Visionen“, die im Rahmen der Stadtentwicklung seitens des Bauamtes gedacht und zur Diskussion in die Öffentlichkeit gebracht wurden. Es zielt darauf ab, die ersten Überlegungen zu einer „Grünen Brücke“ aufzugreifen, sie ästhetisch zu konkretisieren und über ein künstlerisches Projekt, das unter Einbezug der Ideen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger realisiert wird, zu popularisieren.


Das „Betonmonster Altenhagener Brücke“

Vor dem Horizont einer sich dramatisch zuspitzenden weltweiten Klimaentwicklung, muss jede Kommune Konzeptionen für eine Transformation zu einer grüneren Stadt entwickeln. Das „Betonmonster Altenhagener Brücke“ wurde nach 1978 unter der Devise „autogerechte Stadt“ zur Bewältigung der Verkehrsströme auf der B54 errichtet. Ihre Transformation in eine „Grüne Brücke“ wäre nach der fertiggestellten Bahnhofshinterfahrung ein symbolträchtiges Projekt par excellence und in Deutschland das erste seiner Art.


High Line in New York als Vorbild

Der erste Anreiz für die Idee der Initiatoren war die Erwähnung der so genannten High Line in New York in einem Zeitungartikel. Diese seit 1980 stillgelegte Fracht Bahntrasse war bereits von der Stadt und einer übergeordneten Planungskommission zum Abriss bestimmt worden, für den auch die meisten anliegenden Grundstückseigentümer stimmten. Doch es gelang den sogenannten „Friends of the High Line“, die sich ursprünglich aus drei Initiatoren zusammensetzen, erst die öffentliche Meinung und dann die Stadtverwaltung zu überzeugen, diese ungenutzte High Line in einen Park umzuwandeln. Mit mehr als acht Millionen Besuchern pro Jahr ist dieser mittlerweile eine der Attraktionen von New York und seitdem auch Anregung für andere Städte.


Ein neuer Park im Herzen von Hagen

Eine „Grüne Brücke“ für Hagen liegt für die Initiatoren sowie für viele Hagenerinnen und Hagener im Bereich des Möglichen. Doch wie für den High Line Park in New York muss für eine solche Idee geworben werden. Sie muss visualisiert, vorstellbar gemacht und mit allen guten Argumenten unterstützt werden. In New York wurde damals ein internationaler Wettbewerb veranstaltet, in Hagen entsteht ein gläsernes Modell dieser neuen „Grünen Brücke“. Es wird unterstützt durch Stimmen und Portraits von Hagener Bürgerinnen und Bürgern, die hinter der Idee eines neuen Parks im Herzen von Hagen stehen. Der visionäre Charakter des grünen Brückenparks wird durch das Glas, das als Konstruktionsmaterial gewählt wurde, zusätzlich unterstrichen.


Das Projekt wird vom Kultursekretariat Wuppertal im Rahmen der „Stadtviertelförderung“ unterstützt. Das Kulturbüro Hagen fördert das Projekt im Rahmen des Projektefonds. Weitere Informationen über „Eine grüne Brücke für Hagen“ sowie fortlaufende Entwicklungen des Modells und des Projektes insgesamt erhalten Interessierte auf der begleitenden Internetseite www.greenbridgehagen.com.


Ernst Meister Matinee

Ernst Meister und der Süden

Die Ernst Meister Matinee fand am 9. Mai 2021 statt - die Videos sind auf youtube zugänglich.

Ernst Meister und der Süden. Teil 1: Ibiza und die Provence

youtube

Ernst Meister und der Süden. Teil 2: Im Südland

youtube

Informationen bei "Literaturland Westfalen":

Link

Informationen der "Neuen Ernst-Meister-Gesellschaft":

https://neue-ernst-meister.de/

Kunst und Kultur sichern während der Corona-Pandemie

Der Creative Europe Desk Kultur (CED Kultur) hat im Zusammenhang mit der Pandemie einen neuen Infodesk zur EU-Förderung eingerichtet. Dieser enthält Informationen über

mögliche zusätzliche EU-Fördermittel im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Außerdem gibt er einen Ausblick auf die EU-Kulturförderung in den kommenden Jahren. Näheres zu den genannten Punkten können Sie folgendem Link entnehmen: Link

Aktuelle Informationen der Hagen.Agentur Link

Creative NRW: Link

Kreative Deutschland Link

NRW Kultursekretariat Wuppertal: Link

Deutscher Kulturrat: Link

Newsletter der Kulturregion Südwestfalen: Link


Aktuelle Förderungen

PerformAktiv: performative Formate mit experimentellen Ansätzen. Keine Antragsfrist.

Deutscher Jugendfotopreis, Frist 10. Januar 2022

Deutscher Jugendfilmpreis und Deutscher Generationenfilmpreis: 15. Januar 2022

Regionale Kulturförderung NRW, Frist bis zum 18. Oktober 2021

Sonderfonds der Kunststiftung NRW, Frist ab 1. Mai zunächst bis zum 31. Dezember 2021 kontinuierlich

Fonds Soziokultur: „U25 – Richtung: Junge Kulturinitiativen“, Frist: 2.11.2021

Fonds Soziokultur: "Allgemeinen Projektförderung“, Frist: 2.11.2021

Medienkunstfonds, Frist 1. Januar 2022

Medienkunstfellows, Frist 15. Februar 2022

Stadtviertel-Förderung: keine Antragsfristen

Hier geht es zu den aktuellen Förderungen: Link


Veranstaltungen in Hagen