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AKTUELL:



„Tief im Westen" (im Kleinformat)

Fr 24.09.2021, 20:00 - 21:15 Uhr



Eine live vertonte Raum-Zeit-Reise durch das Ruhrgebiet mit Schmalfilmen aus dem Archiv für Familien- und Amateurfilm des Ruhrgebiets.

OpenAir-Kino in der Pelmke Hagen. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Saal der Pelmke statt. Eintritt: frei!


Diese Veranstaltung wird möglich gemacht durch die Unterstützung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und des NRW Kultursekretariats.


Konzeption und Schnitt von Geremia Carrara, 8mm und Super8 Filme digitalisiert, Farbe und S/W, 70 Minuten. Freier Eintritt


“Tief im Westen (im Kleinformat)” ist eine Raum-Zeit-Reise durch das Ruhrgebiet mit Familienfilmen, die im „Archiv für Familien- und Amateurfilm des Ruhrgebiets“ aufbewahrt werden. Hier werden die sogenannten Schmalfilme aufbewahrt, vielleicht die einzigen, die die Fähigkeit haben, uns die Intimität, die Individualität eines Blicks auf Ereignisse zurückzugeben. Vor unseren Augen fließen Bilder aus den 50er bis 80er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. Es sind anonyme Blicke, die sich durch Städte (z.B. Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen) und durch die Felder bewegen, auf Flüssen und Kanälen segeln. Blicke, die auf Landschaften, auf Architektur, auf Gesichtern, auf Gesten ruhen, die durch die Ankunft der Moderne plötzlich unzulänglich und überholt sind und die nur noch in dem Filmstreifen, der sie damals festgehalten hat, existieren. Sie haben die Veränderungen unserer Region erfasst, die imposanten sicherlich, aber auch diejenigen, die in unserem täglichen Leben verborgen und daher oft für uns selbst unsichtbar sind. Der Zauber wurde (zum Glück) für die Augen der Zuschauer des digitalen Jahrhunderts von diesen kleinen Kameras, diesen zerbrechlichen, analogen Filmen konserviert.


Der Film wird mit Live-Musik von Thomas Machoczek (elektronische Klänge aus Synthesizern und analogem Modular- System) und Alessandro Palmitessa (Saxphon und Klarinette) begleitet.


Das „Archiv für Familien- und Amateurfilm des Ruhrgebiets“ entstand im Rahmen des Projektes Interkultur Ruhr (RVR) mit Unterstützung des Forums für Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V. Archivträger ist die Stiftung Ruhrmuseum.

Anja Utler, Fotografie © Mirko Lux

Verleihung des Ernst Meister Preises für Lyrik an Anja Utler und Buchvorstellung Ernst Meister und Horst Becking: „Verbündet“


Am 10. September 2021 um 19 Uhr wird der Hagener Lyrikpreis an die 1973 in der Oberpfalz geborene Dichterin Anja Utler verliehen. Im Rahmen des Festaktes mit einer Ansprache von Oberbürgermeister Erik O. Schulz und einer Laudatio von Dr. Cornelia Epping-Jäger (Ruhr-Universität Bochum) wird Anja Utler eigene Werke vortragen. Um 17 Uhr, noch vor der Preisverleihung, stellt die Neue Ernst Meister Gesellschaft das Buch „Verbündet“ vor. Der Hagener Künstler Horst Becking ist anwesend und berichtet im Gespräch mit Reinhard Gundlach (Neue Ernst Meister Gesellschaft) und Dr. Tayfun Belgin (Direktor des Osthaus Museums) von seinen Begegnungen mit dem großen Hagener Lyriker Ernst Meister. Ein musikalisches Programm am Flügel rundet die Veranstaltungen ab. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Zahl der Plätze ist jedoch begrenzt. Es muss der Status als geimpft, genesen oder getestet vor Ort mit entsprechenden Dokumenten und Ausweis / Pass nachgewiesen werden. Die Veranstaltung findet im Osthaus Museum, Museumsplatz 1 in Hagen statt.


V.l.n.r.: Henning Keune, Claudia van Koolwijk, Clemens Weiss, Astrid Jakobs, Elena Grell, Dr. Bernhard Kühmel und Dr. Tayfun Belgin. (Foto: Kulturbüro Hagen

Eine „Grüne Brücke“ für Hagen – Ein Kunstprojekt vor dem Hintergrund einer realutopischen Idee


Eine „Grüne Brücke“, mitten in Hagen: Diese Idee hat vor einiger Zeit verschiedenste Initiatoren gepackt. Entstanden ist zunächst ein Kunstprojekt, das sich interessierte Bürgerinnen und Bürger ab Samstag, 4. September, bis Sonntag, 21. November, im Rahmen der Ausstellung „Hagen - Die Stadt: Kultur, Geschichte, Musik“ im Osthaus Museum Hagen ansehen können.


Ausgangspunkt dieses Projektes sind „Visionen“, die im Rahmen der Stadtentwicklung seitens des Bauamtes gedacht und zur Diskussion in die Öffentlichkeit gebracht wurden. Es zielt darauf ab, die ersten Überlegungen zu einer „Grünen Brücke“ aufzugreifen, sie ästhetisch zu konkretisieren und über ein künstlerisches Projekt, das unter Einbezug der Ideen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger realisiert wird, zu popularisieren.


Das „Betonmonster Altenhagener Brücke“

Vor dem Horizont einer sich dramatisch zuspitzenden weltweiten Klimaentwicklung, muss jede Kommune Konzeptionen für eine Transformation zu einer grüneren Stadt entwickeln. Das „Betonmonster Altenhagener Brücke“ wurde nach 1978 unter der Devise „autogerechte Stadt“ zur Bewältigung der Verkehrsströme auf der B54 errichtet. Ihre Transformation in eine „Grüne Brücke“ wäre nach der fertiggestellten Bahnhofshinterfahrung ein symbolträchtiges Projekt par excellence und in Deutschland das erste seiner Art.


High Line in New York als Vorbild

Der erste Anreiz für die Idee der Initiatoren war die Erwähnung der so genannten High Line in New York in einem Zeitungartikel. Diese seit 1980 stillgelegte Fracht Bahntrasse war bereits von der Stadt und einer übergeordneten Planungskommission zum Abriss bestimmt worden, für den auch die meisten anliegenden Grundstückseigentümer stimmten. Doch es gelang den sogenannten „Friends of the High Line“, die sich ursprünglich aus drei Initiatoren zusammensetzen, erst die öffentliche Meinung und dann die Stadtverwaltung zu überzeugen, diese ungenutzte High Line in einen Park umzuwandeln. Mit mehr als acht Millionen Besuchern pro Jahr ist dieser mittlerweile eine der Attraktionen von New York und seitdem auch Anregung für andere Städte.


Ein neuer Park im Herzen von Hagen

Eine „Grüne Brücke“ für Hagen liegt für die Initiatoren sowie für viele Hagenerinnen und Hagener im Bereich des Möglichen. Doch wie für den High Line Park in New York muss für eine solche Idee geworben werden. Sie muss visualisiert, vorstellbar gemacht und mit allen guten Argumenten unterstützt werden. In New York wurde damals ein internationaler Wettbewerb veranstaltet, in Hagen entsteht ein gläsernes Modell dieser neuen „Grünen Brücke“. Es wird unterstützt durch Stimmen und Portraits von Hagener Bürgerinnen und Bürgern, die hinter der Idee eines neuen Parks im Herzen von Hagen stehen. Der visionäre Charakter des grünen Brückenparks wird durch das Glas, das als Konstruktionsmaterial gewählt wurde, zusätzlich unterstrichen.


Das Projekt wird vom Kultursekretariat Wuppertal im Rahmen der „Stadtviertelförderung“ unterstützt. Das Kulturbüro Hagen fördert das Projekt im Rahmen des Projektefonds. Weitere Informationen über „Eine grüne Brücke für Hagen“ sowie fortlaufende Entwicklungen des Modells und des Projektes insgesamt erhalten Interessierte auf der begleitenden Internetseite www.greenbridgehagen.com.


Ernst Meister Matinee

Ernst Meister und der Süden

Die Ernst Meister Matinee fand am 9. Mai 2021 statt - die Videos sind auf youtube zugänglich.

Ernst Meister und der Süden. Teil 1: Ibiza und die Provence

youtube

Ernst Meister und der Süden. Teil 2: Im Südland

youtube

Informationen bei "Literaturland Westfalen":

Link

Informationen der "Neuen Ernst-Meister-Gesellschaft":

https://neue-ernst-meister.de/

Kunst und Kultur sichern während der Corona-Pandemie

Der Creative Europe Desk Kultur (CED Kultur) hat im Zusammenhang mit der Pandemie einen neuen Infodesk zur EU-Förderung eingerichtet. Dieser enthält Informationen über

mögliche zusätzliche EU-Fördermittel im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Außerdem gibt er einen Ausblick auf die EU-Kulturförderung in den kommenden Jahren. Näheres zu den genannten Punkten können Sie folgendem Link entnehmen: Link

Aktuelle Informationen der Hagen.Agentur Link

Creative NRW: Link

Kreative Deutschland Link

NRW Kultursekretariat Wuppertal: Link

Deutscher Kulturrat: Link

Newsletter der Kulturregion Südwestfalen: Link


Aktuelle Förderungen

Deutscher Jugendfotopreis, Frist 10. Januar 2022

Deutscher Jugendfilmpreis und Deutscher Generationenfilmpreis: 15. Januar 2022

Regionale Kulturförderung NRW, Frist bis zum 30. September 2021

Sonderfonds der Kunststiftung NRW, Frist ab 1. Mai zunächst bis zum 31. Dezember 2021 kontinuierlich

Fonds Soziokultur: „U25 – Richtung: Junge Kulturinitiativen“, Frist: 2.11.2021

Fonds Soziokultur: "Allgemeinen Projektförderung“, Frist: 2.11.2021

Medienkunstfonds, Frist 1. Januar 2022

Medienkunstfellows, Frist 15. Februar 2022

Stadtviertel-Förderung: keine Antragsfristen

Hier geht es zu den aktuellen Förderungen: Link


Veranstaltungen in Hagen