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ExtraSchicht – die Nacht der Industriekultur


Die Ruhr Tourismus GmbH muss auch dieses Jahr die ExtraSchicht – Die Nacht der Industriekultur, die am 26. Juni 2021 stattfinden sollte, aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie absagen.


„Es ist sehr bedauerlich, dass wir das zweite Jahr in Folge die beliebte ExtraSchicht absagen müssen. Wir haben mit unseren lokalen Partnern mehrere Varianten ausgearbeitet, um die Veranstaltung im Sommer unter strengen Sicherheits- und Hygienekonzepten und mit einer guten Besucherlenkung durchführen zu können. Da wir uns aber jetzt Mitte April immer noch im Lockdown befinden und größere Menschenansammlungen wohl auch in naher Zukunft nicht erlaubt sein werden, ist es für uns derzeit nicht verantwortbar, die ExtraSchicht zu organisieren“, erklärt Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH.


Da der organisatorische und logistische Aufwand für die Veranstaltung sehr hoch ist, ist eine spätere Durchführung der ExtraSchicht nicht möglich.


„Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spielorten, Verkehrsunternehmen, Partnern und Sponsoren, die in den vergangenen Monaten gemeinsam mit uns an der ExtraSchicht 2021 gearbeitet haben. Ein großer Dank geht natürlich auch an alle ExtraSchicht Fans, die in den letzten Wochen mit uns gehofft haben. Wir verstehen, dass die Enttäuschung groß ist, bitten aber um Verständnis für unsere Entscheidung“, so Axel Biermann.



ExtraSchicht


Wenn einmal im Jahr in ehemaligen Zechen und Maschinenhallen gesungen, unter Fördertürmen gelacht und in Museen musiziert wird – dann ist ExtraSchicht in der Metropole Ruhr.


Die letzte Extraschicht fand am 29. Juni 2019 statt. Es präsentierten mehr als 2.000 Künstler an 50 Spielorten in über 20 Städten ein Programm, das an Vielfalt, Energie und Kreativität seinesgleichen suchte. Von 18 bis 2 Uhr entzündete sich in der Nacht der Industriekultur ein Feuerwerk der Fantasie, das weit über die Grenzen der Region hinaus strahlte.


Aus der Fülle der Spielorte und Veranstaltungen konnte sich jeder Besucher sein ganz individuelles Programm zusammenstellen. Manche ließen sich treiben, einige suchten gezielt einzelne Veranstaltungen heraus, andere wiederum wollten an möglichst vielen Spielorten die Programmvielfalt genießen: Laute und leise Töne, Poesie und Prosa, Akrobatik und Zauberei, Theater und Comedy, Licht- und Pyroshows, Klang- und Rauminszenierungen sowie Führungen durch ehemalige Industrieanlagen und Ausstellungen.


Und das Auto konnte in der Garage bleiben: Dafür sorgte ein ausgeklügeltes Mobilitätskonzept, das die Besucher mit Bus und Bahn sicher und bequem von Spielort zu Spielort brachte. Drahtesel-Fans konnten die Nacht auch anhand von ausgewählten Radrouten „erfahren“. Rund 200.000 Besucher machten gemeinsam die Nacht zum Tage: ein Sommernachtstraum, wie er nur in der Metropole Ruhr wahr werden kann!