Lage und Räumlichkeiten

Die Städtische Kindertageseinrichtung "Rappelkiste“ Boeler Str. 39, 58097 Hagen besteht seit dem 01.08.1998.Sie bietet Platz für 25 Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren.


Um den bestehenden Bedarf in Altenhagen zu verringern, wurden die Räumlichkeiten angemietet und kindergartengerecht umgebaut.


Wir liegen neben der Erwin-Hegemann-Grundschule und sind über den Schulhof zu erreichen.


Unsere Räumlichkeiten teilen sich wie folgt auf:

  • 1 großer Gruppenraum mit integrierten Spielecken und einer Küche
  • 1 Flur mit 25 Garderobehaken
  • 1 Waschraum ausgestattet mit zwei Waschbecken, Spiegel, Handtuchhaken sowie einer Abstellleiste für Zahnputzbecher
  • 2 Kindertoiletten und 1 Personaltoilette
  • 1 Mitarbeiterraum, der als Büro und als Intensivraum genutzt wird
  • 1 kleiner Eingangsbereich


Außengelände

Seit Frühling 2012 haben wir ein eigenes Außengelände welches hinter dem Kindergarten liegt.



Öffentlichkeitsarbeit

Die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, wie z.B.,

  • RSD (Regionaler sozialer Dienst)
  • Erwin-Hegemann Grundschule
  • Polizei und Feuerwehr...

ist ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit.


Durch die Verknüpfung ist es möglich, eine insgesamt gute Arbeit zu leisten. An dem beiliegenden Schaubild möchten wir verdeutlichen, wie wichtig und hilfreich eine Vernetzung innerhalb sowie außerhalb des Stadtteiles Altenhagen ist. Abgerundet wird unsere pädagogische Arbeit aber auch durch Spielplatzbesuche und Spaziergänge in unserer Umgebung, aus denen sich dann auch Kontakte mit anderen Kindern wie Gespräche mit Eltern und interessierten Mitbürgern ergeben.


Falls der Wunsch nach einem Kennenlernen von Personal und unserer Einrichtung besteht, stehen wir hierfür gerne jederzeit zur Verfügung.


Tagesablauf

Der Dienst aller Mitarbeiterinnen beginnt um 6.45 Uhr. Die Kinder können ab 7.00 Uhr in den Kindergarten gebracht werden. Sie sollten jedoch bis spätestens 9.00 Uhr in der Einrichtung sein, damit wir den Tag intensiv nutzen können.


Während der Freispielphase entscheiden die Kinder, (bis ca. 10.30 Uhr), wann sie frühstücken möchten. Es gibt jedoch auch Ausnahmen, z.B. der Geburtstag eines Kindes, vor bestimmten Festtagen, oder wenn wir gemeinsam das Frühstück vorbereiten. In der Zeit der Freispielphase gibt es verschiedene Angebote, die sich auf unser aktuelles Thema beziehen. Z. B .malen und gestalten, ein Gespräch, eine Bilderbuchgeschichte, einen Sitz- oder Stuhlkreis mit Liedern, Spielen, Bewegungsgeschichten usw. Die Kinder haben einen sehr ausgeprägten Bewegungsdrang. Da unsere Räumlichkeiten dafür nicht ausreichen, gehen wir so oft wie möglich nach draußen, auch wenn es leicht regnet. Daher ist eine dementsprechende wetterfeste Kleidung notwendig.


Um 12.00 Uhr bereiten wir uns auf das gemeinsame Mittagessen vor. Die Kinder wechseln sich wöchentlich mit dem Tische eindecken ab.


Nach dem Essen räumen wir gemeinsam mit den Kindern das Geschirr von den Tischen ab. Anschließend gehen die Kinder in den Waschraum, um sich die Zähne zu putzen. Jedes Kind hat eine mit seinem Namen beschriftete Zahnbürste und einen Zahnputzbecher. Die Zahnbürsten werden regelmäßig kontrolliert und evtl. erneuert. Auch hier haben zwei Kinder die Aufgabe, im wöchentlichen Wechsel, die Zahnpasta zu verteilen und darauf zu achten, dass die Zahnbürsten und Zahnputzbecher nach dem Zähneputzen wieder sauber ausgespült an ihrem Platz stehen.


Um ca. 13.00 Uhr beginnt eine Ruhephase, dennoch setzen wir wieder da an, wo wir unsere Arbeit am Vormittag unterbrochen haben. Einige Kinder ziehen sich in die Kuschelecke zurück und hören sich noch einmal die Geschichte aus einem Bilderbuch an, was wir uns am Vormittag schon angesehen und besprochen haben. Andere Kinder setzen sich noch einmal an den Maltisch und arbeiten an den Dingen weiter, die sie am Vormittag nicht zu Ende bringen konnten, oder mit anderen Spielen beschäftigt waren. Es findet sich aber auch z.B. eine kleine Gruppe zusammen, die gemeinsam ein Spiel am Tisch spielt, in der wir uns als Spielpartner einbringen.


Ab 13.45 –14.00 Uhr werden die Kinder wieder abgeholt und ein ereignisreicher Kindergartentag geht zu Ende.


Schwerpunkte unserer Arbeit


Sprachförderung

Die Sprachentwicklung eines Kindes ist abhängig von den Möglichkeiten, die es zu erkunden seiner Umgebung hat, und von der Intensität mit der erwachsene Gesprächspartner das Kind anregen und fördern. Die Kinder mit anderer Muttersprache als Deutsch, bekommen die Möglichkeit, die deutsche Sprache zu erlernen, um an Bildungsprozessen erfolgreich teilzunehmen.



Integrative Arbeit

Integration von Kindern mit Behinderung oder von Behinderung bedrohten Kindern verstehen wir als gemeinsame Erziehung, Betreuung und Bildung aller Kinder, unabhängig von ihrer Entwicklung und ihren Fähigkeiten. Die Umsetzung erfordert vielfältige gemeinsame Anstrengungen im öffentlichen Bildungssystem und das Zusammenwirken unterschiedlicher Institutionen.


Es ist eine besondere Herausforderung Kinder mit Entwicklungsverzögerungen, z.B. im geistigen, sozialen, seelischen und körperlichen Bereich zu fördern und zu unterstützen. Oft in unserer Einrichtung kommt es vor, dass Kinder mit sichtbaren Defiziten und Behinderungen nicht entsprechend gefördert werden können, weil Verständnis und Mitwirkung der Eltern fehlen.



Interkulturelle Erziehung

Unsere Einrichtungen (Kita und Schule) werden von Kindern unterschiedlicher Herkunftskulturen besucht. Die Vielfalt bietet große Chancen für die pädagogische Arbeit. Es werden Erfahrungsräume angeboten in denen Kinder Werte erleben und an Werten ausgerichtetes Verhalten erfahren können. Regeln für das Zusammenleben werden gemeinsam gefunden und Kinder in die Entscheidungsprozesse einbezogen.



Bewegung

Bewegung hat in der Entwicklung von Kindern einen besonderen Stellenwert. Die Beweglichkeit des Körpers ermöglicht den Kindern, die Welt aus unterschiedlichen Perspektiven wahrzunehmen. Durch vielfältige und dauernde Bewegungserfahrungen nehmen die Kinder ihren Körper wahr. Kinder brauchen Gelegenheiten, die Vielfalt von Bewegungsformen zu entwickeln und zu lernen.


Elternarbeit

Zusammenarbeit zum Wohl der Kinder

Das Schaubild macht deutlich, ohne Eltern geht es nicht! Was wäre unsere pädagogische Arbeit, ohne die Zusammenarbeit mit Ihnen als Eltern?


Zunächst einmal möchten wir, dass sich Eltern in unserer Einrichtung ebenso wohlfühlen, wie die Kinder. Dazu ist es notwendig, dass alle Beteiligten eine vertrauensvolle Basis schaffen, zum Wohle Ihrer Kinder, die Sie uns anvertrauen.


Dazu gehören Sie als Eltern, wir als pädagogische Mitarbeiter, und der Fachbereich Jugend und Soziales, das Jugendamt der Stadt Hagen.


Eine gute vertrauensvolle Zusammenarbeit ist auch eine wichtige Voraussetzung für eine ganzheitliche Entwicklung des Kindes.


Wir haben viel über die pädagogische Arbeit lernen müssen, doch unser ganzes Wissen hilft uns nicht, wenn wir nicht miteinander über Ihr Kind sprechen können.


Z. B. darüber, wie die bisherige Entwicklung Ihres Kindes war, ob es ein Einzelkind ist oder noch Geschwister da sind, wie es sich zu Hause verhält, ob es Freunde hat, ob es vielleicht Probleme gibt, oder zu früh geboren wurde und vieles mehr.


Wir möchten mit Ihnen im Gespräch bleiben, denn jeder Tag bringt neue Entwicklung der Kinder mit sich und es ist schön, diese positiven Dinge und Erlebnisse mit Ihnen austauschen zu können.


Unser Ziel ist es auch, auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse im Rahmen unserer Möglichkeiten einzugehen und diese umzusetzen.


Durch unterschiedliche Zusammenkünfte mit Eltern und Kindern möchten wir Ihnen und uns die Chance bieten, sich untereinander auszutauschen, Feste und Feiern in fröhlicher Runde zu genießen, um sich kennen zu lernen oder dies zu vertiefen.


Im neuen Kindergartenjahr starten wir immer mit einem Kennenlern-Nachmittag, der von vielen Eltern sehr gerne genutzt wird. Mit Eltern und Kindern, die neu zu uns gekommen sind, aber auch mit Eltern und Kindern, die schon länger bei uns sind.


Dadurch können intensive Kontakte der Eltern untereinander geknüpft werden, oder es lernen sich die Eltern kennen, deren Kinder Freundschaften geschlossen haben. So haben die Kinder auch außerhalb des Kindergartens die Möglichkeit, sich mit dem Freund oder der Freundin zu treffen.


Jederzeit haben Sie als Eltern das Recht, Informationen über unsere pädagogische Arbeit zu erfahren. Nicht selten bitten wir Sie als Eltern um Ihre Mithilfe, wenn wir z.B. Kinderspiele, Kinderlieder, Koch -und Backrezepte benötigen, die ganz speziell aus Ihrem Land sind. Bei Koch- und Backrezepten bitten wir um Ihre persönliche Mithilfe bei der Zubereitung.


Alle Eltern sind herzlich willkommen und es ist bei uns sehr gut möglich evtl. Sprachbarrieren zu überwinden.


Unser Ziel ist es, unsere Arbeit für Sie klar und deutlich zu machen. Das beginnt z.B. mit dem Thema, dass wir im Moment mit den Kindern erarbeiten. Unsere Wochenplanung hängt für Sie immer sichtbar im Eingangsbereich. Sollten Sie Fragen oder Vorschläge dazu haben, scheuen Sie sich nicht, uns anzusprechen.


Möchten Sie erleben, wie ein Tag im Kindergarten verläuft, oder interessiert Sie vielleicht ganz speziell unser Thema, oder haben Sie den Wunsch mitzuerleben, wie Ihr Kind mit uns seinen Geburtstag feiert? Wir möchten Sie gerne dazu herzlich einladen und freuen uns über Ihr Interesse. Da unsere Räumlichkeiten sehr beengt sind, haben wir die Bitte, uns vorher Bescheid zu geben, wann Sie zu uns kommen möchten!


Manchmal fehlen uns auch helfende Hände, sei es bei der Gestaltung einer Feier, vielleicht auch einmal, wenn jemand von uns plötzlich erkrankt ist. Wir sind für jede Unterstützung und Mithilfe, von Ihnen als Eltern, sehr dankbar.


Dankbar sind wir auch für Rückmeldungen von Ihnen über unsere Arbeit, oder wenn Sie etwas zu beanstanden haben. Auch wenn wir uns bemühen alles richtig zu machen, können wir Fehler nicht ausschließen.


Nur Sie als Eltern können uns wichtige Informationen über Ihre Kultur und die damit verbundenen Sitten und Gebräuche weitergeben. Wir möchten dies auch in unserer täglichen Arbeit berücksichtigen.



Wahl des Elternrates

In unserer Einrichtung wird in jedem neuen Kindergartenjahr auch ein neuer Elternrat gewählt. Aus der anwesenden Elternschaft stellen sich dafür Eltern zur Verfügung. Hiervon werden vier Elternvertreter gewählt. Sie geben zwei Stimmen für die Eltern Ihrer Wahl ab. Diese Eltern, die von Ihnen stellvertretend für alle Eltern gewählt werden, treffen sich mindestens dreimal im Kindergartenjahr. Dies kann mit uns, aber auch ohne uns stattfinden.


Auch an diesen Treffen kann jeder teilnehmen, mit einem Anhörungs-, aber ohne Abstimmungsrecht. Der Elternrat hat im Anschluss daran die Aufgabe, Sie als Eltern über das Treffen und evtl. Entscheidungen zu informieren.


Sie haben auch das Recht Ihre Wünsche oder Vorschläge an den Elternrat weiterzugeben. Alles was im Rahmen unser Möglichkeiten liegt, versuchen wir gemeinsam umzusetzen.


Im Anschluss an die Elternratswahl wird mit diesen, von Ihnen gewählten vier Elternvertretern, der Rat der Einrichtung gewählt.


Unser Bestreben ist es, während der Kindergartenzeit, zufriedene und glückliche Kinder zu erleben, aber auch zufriedene Eltern, die gerne auf die gemeinsame Kindergartenzeit zurückblicken.


Das ist das größte Lob und der schönste Dank für unsere Arbeit.


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