Aktuelles


Liebe Eltern!

Termine entnehmen Sie bitte den jeweiligen Aushängen an der Eingangstür und an den Gruppenpinnwänden!!!

Wir wünsche Ihnen und Ihren Kindern ein schönes Kindergartenjahr!


Viele Grüße

Ihr Kinderhausteam



Weitere Termine entnehmen Sie bitte unserer Homepage vom Familienzentrum:



Turntage:

  • montags: rote Gruppe
  • dienstags: blaue Gruppe
  • mittwochs: grüne Gruppe
  • donnerstags: gelbe Gruppe
  • freitags: orange Gruppe

Altersgruppen

Im Kinderhaus werden zur Zeit 98 Kinder in fünf Gruppen im Alter von 1-6 Jahren betreut.

  • Rote Gruppe
    25 Kinder im Alter von 3 - 6 Jahren
  • Blaue Gruppe
    20 Kinder im Alter von 3 - 6 Jahren
  • Grüne Gruppe
    21 Kinder im Alter von 2 - 6 Jahren
  • Gelbe Gruppe
    22 Kinder im Alter von 2 - 6 Jahren
  • Orange Gruppe
    10 Kinder im Alter von 1 - 3 Jahren

Mittagessen:

Alle Kinder, die in der 45-Stunden-Betreuung sind, nehmen am warmen Mittagessen teil. Kinder, die in der 35-Stunden-Betreuung sind, können am warmen Mittagessen teilnehmen oder sich ein zweites Frühstück mitbringen.

Unser Mittagessen beziehen wir von der Hagener Polizei Kantine.


Unser Team

Unser Team umfasst zur Zeit 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:

  • 1 Sozialarbeiterin/ Leitung
  • 1 Sozialarbeiterin / Zusatzkraft für Sprache und Integration
  • 9 Erzieherinnen
  • 4 Kinderpflegerinnen
  • 1 FOS-Praktikantin
  • 1 Hauswirtschaftskraft
  • 1 Hausmeister

Weiteres


Kooperationen

Wir arbeiten seit vielen Jahren mit verschiedenen Institutionen zusammen:

  • städtische Erziehungsberatungsstelle (Elternabende, Beratungsgespräche…)
  • ASD (Allgemeiner sozialer Dienst)
  • Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz Hagen
  • Polizei Hagen / Verkehrserziehung

Besonderes

  • Familienzentrum Westerbauer: gemeinsam mit dem Ev. Kindergarten Baumhaus und dem Kath. Kindergarten St. Konrad bilden wir das Familienzentrum Westerbauer
  • Durch eigene Fachkräfte findet Im Kinderhaus täglich Sprachförderung statt.


Sprachförderkonzept

Sprachförderkonzept im städt. Kinderhaus Martinstraße


Sprachförderung als wichtiger Bestandteil der ganzheitlichen Entwicklungsförderung des Kindes im Kindergartenalltag


Das, was ein Kind in den ersten Jahren seines Lebens lernt, prägt entscheidend seine Persönlichkeit, prägt seine gesamte Einstellung zum Leben, sein Verhalten den Mitmenschen gegenüber.


Aus dieser Verantwortung heraus steht die ganzheitliche Förderung des Kindes im Vordergrund unseres pädagogischen Handelns.


Die Sprachförderung hat hier für uns einen besonderen Stellenwert, da Denken, Sprechen und zielgerichtetes Handeln eng zusammenhängen. In den ersten Lebensjahren wird die Grundlage für eine positive Entwicklung gelegt. Ein Ziel ist, Sprache so zu gebrauchen, dass sie als kommunikatives Mittel erfolgreich ist.


Hier zu gehört, dass Kinder bis zum Schuleintritt u.a. die Fähigkeit haben, anderen zuzuhören, einer längeren Erzählung oder vorgelesenen Geschichte zu folgen und Fragen aus dem Inhalt beantworten und das Gehörte sinngemäß wiedergeben können. Das Kind sollte bei Aussprache und Satzbau keine Auffälligkeiten mehr zeigen, der Wortschatz ist groß genug um sich differenziert ausdrücken zu können. Wir fördern, dass die Kinder abstrakte Begriffe kindgemäß sicher verwenden und die Grammatik ( Pluralbildung, Zeitformen…) beherrschen. Die Kinder werden ebenso dabei unterstützt, Erlebnisse und Geschichten auch für Unbeteiligte verständlich wieder erzählen zu können.


Um seine Sprach- und Ausdrucksfähigkeit entwickeln zu können, braucht das Kind uns als Kommunikationspartner, die im Dialog seine Äußerungen zuverlässig wahrnehmen und „beantworten“. Hierbei achten wir auf den jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes.


Im U 3-Bereich ist es von besonderer Bedeutung, auf Lust- oder Unlustlaute des Kindes zu reagieren, indem wir die Laute beispielsweise nachmachen und zur Wiederholung anregen und so einen Dialog entstehen lassen. Spielsituationen werden aufgegriffen und Kinder so sprachlich in ihrem Spiel begleitet.


Bei alltäglichen Routinen ( Tisch decken, Wickeln, Begleitung beim Toilettengang, Essen, Bauen, Kneten etc.) sorgen wir dafür, dass möglichst auch mal nur mit einzelnen Kindern „gesprochen“ wird, denn gerade hier ist noch wichtig, welche Ausdrücke die Kinder für beispielsweise den Nucki, den Teddy, die Puppe etc. von sich aus oder von zuhause mitbringen (Wiedererkennungswert des Begriffes). Gegenstände und Begebenheiten aus dem Kindergartenalltag werden für die Kindergruppe zum gemeinsamen Begriff und unterstützen die Verständigung untereinander.


Für jedes Kind ist es wichtig, dass wir seine sprachlichen und nichtsprachlichen Äußerungen wahrnehmen und mit ihm zugewandt und wertschätzend kommunizieren. Bereits morgens in der Bringphase werden die Kinder persönlich begrüßt und es wird mit ihnen ein kleines Gespräch zum „Ankommen“ und in die Gruppe finden geführt. Im Tagesablauf schaffen wir verschiedene Möglichkeiten Sprache zu fördern:


Die Räumlichkeiten sind so gestaltet, dass Kinder Bereiche zum Rollenspiel, zum Bauen und Konstruieren, zum gemeinsamen Werken, zum Bewegen etc. zur Verfügung haben. Hier entwickelt sich unter den Kindern ein gemeinsames Spiel, sodass Interaktion und Kommunikation erfolgen. Von den Mitarbeiterinnen wird das Spiel beobachtet und ggf. mit Impulsen ergänzt.


Weitere Möglichkeiten zur Kommunikation sind gezielte, angeleitete Angebote im Rahmen von themenbezogener Projektarbeit: Bei Bilderbuchbetrachtungen, gestalterischen Angeboten, Stuhlkreisgesprächen oder beim Singen erwerben die Kinder Sprache, lernen aber auch Sachverhalte und Zusammenhänge kennen.


Im Tagesablauf bieten wir den Kindern ein gleitendes Frühstück an. Oft setzt sich eine Mitarbeiterin dazu und begleitet die Gespräche der Kinder. Dies geschieht auch beim gemeinsamen Geburtstagsfeiern eines Kindes oder beim Mittagessen. Wir achten darauf, dass Kinder zu Wort kommen, dass ihnen zugehört wird, dass die „Stilleren“ auch mit einbezogen werden.


Bei allen Gesprächen oder „Sprechgelegenheiten“ versuchen wir Vorbild zu sein, z.B. auch in Alltagssituationen in vollständigen Sätzen zu sprechen, Kinder nicht zu „verbessern“, sondern das Gesagte noch einmal in einen korrekten Satz einzubauen, Kinder aussprechen zu lassen, Kinder uns auch aussprechen zu lassen, Gespräche anderer zu achten und nicht zu unterbrechen und Kinder darin zu bestärken, seine Gedanken, Erfahrungen und Vorstellungen auszudrücken.


Die Kinder, die eine Sprachförderung nach Delfin bekommen, werden in Kleingruppen in ihrer jeweiligen Kindergartengruppe gefördert. Die Sprachförderung übernehmen die pädagogischen Fachkräfte der Einrichtung. Einige der Mitarbeiterinnen haben das Zertifikat nach KON-Lab zu arbeiten. Die anderen Mitarbeiterinnen arbeiten in Anlehnung an „Wir verstehen uns gut“ (Elke Schlösser). Da einige der Delfin-4-Gruppen sehr klein sind, nehmen die Mitarbeiterinnen auch andere Kinder aus der Gesamtgruppe hinzu.


Als Familienzentrum stehen die Sprachfördermaßnahmen nach Delfin 4 auch für kindergartenfremde Kinder der entsprechenden Altersgruppe offen.


Im Zusammenhang mit der Sprachförderung liegt uns die Elternarbeit am Herzen. Eltern, Großeltern und Erzieherinnen sind Bündnispartner, wenn es um die Sprachentwicklung eines Kindes geht. Besonders bei den Eltern der jüngeren Kinder ist der Austausch über jedes „neue Wort“ wichtig, damit sich das Kind von allen verstanden fühlen kann. Auch Anregungen für zuhause werden von Eltern gerne angenommen. Wir geben daher bei Bedarf eine Übersicht über die Sprachentwicklung eines Kindes heraus und haben auch eine kleine Handreichung mit praktischen Tipps für zuhause.


Nun wollen wir genauer auf die einzelnen Sprachfördermaßnahmen in unserer Einrichtung eingehen:

  1. Sprache und Integration
  2. Kon-Lab
  3. Sismik und Seldak


1. Sprache und Integration

Die Sprachkompetenz öffnet uns die Tür zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Sie entscheidet über den Erfolg in der Schule, über die Chancen und Möglichkeiten im Beruf, darüber wie ich mich selbst entwickeln werde und wie ich mit meinen Mitmenschen zurecht- komme. Sprache ermöglicht die Integration in das soziale Umfeld.


In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Schulanfänger mit sprachlichen Auffälligkeiten weiter gestiegen. Um diesem Negativtrend entgegen zu wirken, setzt an dieser Stelle die neue Sprachfördermaßnahme des Bundes – Frühe Chancen-U3 – an. Im Rahmen dieser Initiative gibt es seit 2011 für Schwerpunktkitas - dies sind Kindertageseinrichtungen mit einem hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund und einem Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren - zusätzlich zum vorhandenen Personal eine weitere halbe Stelle für eine Sprachförderkraft. Ziel des Projektes ist es, alle Kinder frühzeitig an einer gezielten Sprachförderung teilnehmen zu lassen, ihre Entwicklung im Bereich der Sprache unterstützend zu begleiten und alle Mitarbeiter fortwährend für die Sprachförderung im U3 Bereich weiterzubilden.


Die Initiative des Bundes – Frühe Chancen-U3 – zielt konkret auf Kinder unter 3 Jahre ab, da wissenschaftlich belegt ist, dass sich der eigentliche Spracherwerb hauptsächlich bis in das dritte Lebensjahr hineinzieht. Das heißt allerdings nicht, dass er zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen ist. Im dritten Lebensjahr entfaltet sich die Grammatik und auch der Wortschatz wächst rasant weiter. An dieser Stelle setzt bei uns Sprachförderung im Rahmen von Delfin 4 an. Diese Sprachfördermaßnahme beinhaltet eine Förderung im gesamten Sprachbereich (z.B. Wortschatz, Sprachgebrauch, Artikelbildung, Präpositionen). Dieser Maßnahme geht eine Testung durch geschultes Lehrpersonal (Grundschullehrer) voraus und ist bei uns als Familienzentrum auch offen für kindergartenfremde Kinder der entsprechenden Altersgruppe.


Im Anschluss daran werden die Kinder durch Kon-Lab (Konstanzer Labor) oder HLL (Hören/Lauschen/Lernen) weiter in ihrer Sprachentwicklung gefördert und gefestigt.


Doch nicht nur durch gezielte Kleingruppenarbeit, sondern auch durch Anreize und Impulse im Tagesablauf, durch Schaffen von Bereichen zum Rollenspiel, Bauen oder gemeinsames Werken, durch Bilderbücher, durch Bewegung, Spiele und gemeinsames Singen und nicht zuletzt durch die alltägliche Routine, die alltagsintegrierte Sprachförderung, werden die Kinder in ihrer gesamten Kindergartenzeit sprachlich gefördert.


Das Konzept der Sprachförderung wird ergänzt durch den Austausch und die Reflexion zwischen den Mitarbeiterinnen über die Fortschritte der Kinder.


Sehr am Herzen liegt uns im Besonderen die Zusammenarbeit mit den Eltern. Hier erfolgt ein Austausch über den aktuellen Stand der Fortschritte, über eventuelle Auffälligkeiten und über Tipps und Anregungen wie die Sprachförderung, die Unterstützung der Kinder in den eigenen vier Wänden umgesetzt werden kann. Die Transparenz der Arbeit ist sehr wichtig.


Das es trotz allem Kinder gibt, die im Bereich Sprache besonders gefördert werden müssen und sollten, ist nicht von der Hand zu weisen. Doch die angebotene Sprachförderung in der Kindertageseinrichtung kann eine solche Therapie in keinem Fall ersetzen.



2. Kon-Lab

Was ist Kon-Lab?

Kon-Lab (Konstanzer Labor) ist ein von Dr. Zivi Penner entwickeltes Sprachförderprogramm, das im Kinderhaus Martinstraße vor allem für Kinder, die nach dem Delfin 4-Test, Sprachförderung erhalten, angeboten wird.


Diese Sprachfördermethode unterscheidet sich grundlegend von allen anderen Konzepten, da Kinder spielerisch zunächst den Sprachrhythmus, die Wortbildungsregeln und die Grammatik erfassen, denn dies sind die Voraussetzungen für das Verstehen von Sprache.


Die einzelnen Spiele bauen aufeinander auf und entsprechen den eigentlichen Spracherwerbsphasen des Sprechen lernenden Kindes.


Daher ist es wichtig, dass die teilnehmenden Kinder regelmäßig an der Sprachförderung teilnehmen.


Kon-Lab ist einerseits besonders für Kinder geeignet, deren Muttersprache nicht Deutsch ist aber auch für Kinder, die insgesamt eine Verzögerung in ihrer Sprachentwicklung haben.


Im Kinderhaus wird Kon-Lab seit drei Jahren angeboten.


Um mit den Kindern nach Kon-Lab arbeiten zu können, haben in unserer Einrichtung insgesamt fünf Mitarbeiterinnen die Zertifizierung nach einer einjährigen Fortbildung mit theoretischen und praktischen Einheiten erhalten.


In der Regel findet diese spezielle Sprachförderung dreimal wöchentlich in einer Einheit von 10 – 15 Minuten über einen Zeitraum von zunächst einem Jahr im Kinderhaus statt.


Die kurzen Einheiten werden von den Kindern gut angenommen, sie zeigen sich konzentriert und haben an den einzelnen Spielen viel Freude.



3. SISMiK und SeldaK

SISMiK ( Sprache und Interesse an Sprache bei Migrantenkindern in Kindertageseinrichtungen) und SeldaK ( Sprachentwicklung und literacy bei deutschsprachig aufwachsenden Kindern) sind zwei Beobachtungsverfahren aus der Frühpädagogik für Kinder mit Deutsch als Erstsprache und für Kinder, die Deutsch nicht als Erstsprache erlernt haben.


Sismik begleitet und dokumentiert mit Hilfe eines standardisierten Beobachtungssystems systematisch die Sprachentwicklung von Kindern, deren Erstsprache nicht Deutsch ist, von ca. 3 1/2 Jahren bis zum Schuleintritt.


Der Sprachstand wird erfasst und gleichzeitig wird auch eine konkrete Fördermöglichkeit aufgezeigt.


Ein entsprechendes Verfahren bietet Seldak für deutschsprachig aufwachsende Kinder.


Der aktuelle Sprachstand soll nicht nur punktuell erfasst werden, sondern über die gesamte kindliche Entwicklung werden folgende Bereiche berücksichtigt:

  • Sprachliche Kompetenz
  • Sprachmotivation und Interesse des Kindes
  • Sprachentwicklung und literacy ( kindliche Erfahrung mit Buch-, Reim-, Erzähl- und Schriftkultur)
  • Sensibilisierung für ungünstige Entwicklungen und Entwicklungsrisiken und Begleitung von altersentsprechender kindlicher Sprachentwicklung
  • Familiensprache
  • Konkrete Ansätze für die pädagogische Förderung

Durch den Aufbau der Bögen ist es möglich, in verschiedenen Situationen, wie beispielsweise im Stuhlkreis, beim Frühstück oder im Freispiel, die Sprachentwicklung der Kinder zu begleiten.


Anhand der Auswertungen ist festzustellen, inwiefern ein Kind Zusammenhänge und Inhalte versteht und diese umsetzen kann.


Um eine gelungene Sprachentwicklung gewährleisten zu können, ist es besonders wichtig, dass Kindergarten und Elternhaus miteinander kooperieren.


Kita Martinstraße


Informationen

Anschrift

Ansprechpartner
  • Frau Werth (stellv. Leitung)

Kontakt

Öffnungsszeiten
  • Montag - Freitag 07:00 Uhr - 17:00 Uhr

Hinweis: Ab 01.08.2015 geänderte Zeiten
montags-freitags : 7.00 -16.00 Uhr



Betreuungszeiten
  • 07.30 bis 12.30 Uhr (25 Stunden)
  • 07.00 bis 14.00 Uhr (35 Stunden)
  • 07.00 bis 17.00 Uhr (Rahmenzeit bei 45 Stunden)

Hinweis : ab 01.08.2015

  • 07:30 - 12:30 (25 Stunden)
  • 07:00 - 14:00 (35 Stunden)
  • 07:00 - 16:00 (45 Stunden)



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