Liebe Eltern,


wir sind Ihnen und Ihren Kindern gerne dabei behilflich, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Vieles ist neu für Sie und Sie machen sich mit Recht Gedanken über das, was Sie und Ihr Kind im Kindergarten erwartet. Gerne vereinbaren wir mit Ihnen einen Termin für ein persönliches Gespräch.


Wir gestalten die Eingewöhnungsphase für ein Kind ganz individuell, nach dem Berliner Modell. Sie werden die ersten Kindergartentage Ihres Kindes hier vor Ort begleiten. So haben Sie und Ihr Kind die Möglichkeit, den Kindergarten und die Mitarbeiterinnen besser kennenzulernen. Die ersten Tage dienen dazu, gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. Mit der Zusage für einen Kindergartenplatz erhalten Sie von uns eine Einaldung zu einem Elternabend, auf dem Sie über den Ablauf des Berliner Modells informiert werden. Wir laden Sie dazu ein, diesen neuen Lebensabschnitt ihres Kindes gemeinsam mit uns zu gestalten.



Lage

Die Städtische Kindertageseinrichtung Remberg wurde 1974 gleichzeitig mit der Turnhalle Remberg, die sich in der direkten Nachbarschaft befindet, eingeweiht. Durch einen Brand im Jahre 1986 wurde der Kindergarten völlig zerstört. 1988 konnten die neuen Räumlichkeiten bezogen werden. Der Kindergarten liegt sehr stadtnah und ist über einen Fußweg und eine Zubringerstraße zu erreichen. Parkmöglichkeiten finden Sie in unmittelbarer Nähe. Durch die etwas erhöhte Lage, befinden wir uns nicht direkt an einer Straße und sind von vielen Bäumen umgeben.


Die Nahe Anbindung an das Stadtzentrum gibt uns die Möglichkeit, mit den Kindern einkaufen zu gehen, das Kino, das Theater oder die Stadtbücherei zu besuchen. Somit lernen die Kinder ihr Wohnumfeld sehr genau kennen.



Räumlichkeiten

Wenn Sie unsere Einrichtung betreten, wird Ihnen der große, geräumige Flur auffallen. Dieser Flur wird von den Kindern gerne täglich genutzt. Hier haben sie die Frühstücksbistros, viele Polster, ein Haus für Rollenspiele und eine Ballburg. Von dem Flur aus gelangt man in die vier Gruppenräume. Diese sind individuell nach den Bedürfnissen der Kinder gestaltet, ebenso die Gruppennebenräume. Die Waschräume dienen nicht nur zum Hände waschen oder Zähneputzen, hier können die Kinder mit der Vielfalt des Wassers experimentieren. Die Turnhalle bietet mit Kletterwand, Therapieschaukel, Trampolin, Matten, Bällen und vielen anderen Materialien eine Menge Möglichkeiten, um dem natürlichen Bewegungsdrang nachzukommen. Unsere Küche ist mit einer Kinderküche ausgestattet, bei der sich Arbeitsfläche, Herd und Spüle in einer kindgerechten Höhe befinden.Ab August 2013 stehen uns durch einen Anbau zwei weitere Räume zur Verfügung, die als Ruheräume für die Kinder genutzt werden. Desweiteren verfügen wir über einen separaten Wickelraum.


Außengelände:

Auch hier stehen den Kindern verschiedene Spielmaterialien wie Dreiräder, Roller und Sandspielzeug zur Verfügung. Besonders beliebt sind unsere Matschanlage und die Rutschbahnen. Das große Piratenschiff motiviert zu spannenden Rollenspielen und zum klettern. Die Kinder genießen auch bei schlechtem Wetter das Spielen im Freien und die Weitläufigkeit des Geländes. Somit haben die Kinder die Möglichkeit, eine Vielfalt von Bewegungsformen weiterzuentwickeln, Bewegungsfreiheit zu erleben und Erfahrungen mit Bewegungsabläufen zu sammeln.


Tagesablauf

Kinder benötigen einen geregelten Tagesablauf mit wiederkehrenden Ritualen, so dass es auch in unserem Kindergartenalltag feste Tagesabläufe gibt.


Die Kinder können zwischen 7:00 und 9.00 Uhr in den Kindergarten gebracht werden. Diese Bringphase sollte bis 9:00 Uhr abgeschlossen sein, da nun der Morgenkreis stattfindet und geplante Aktionen in das Freispiel einfließen. Die Stärken der Kinder werden mit vielfältigen Angeboten gefördert und sie werden motiviert, Neues auszuprobieren. Im Laufe des Morgens können die Kinder in unseren Bistros oder in dem Gruppenraum frühstücken. Einmal im Monat findet in jeder Gruppe ein gemeinsames Frühstück statt. Um 9:00 Uhr schließen wir die Eingangstür, damit alle Räume von den Kindern genutzt werden können. Regelmäßig bieten wir Bewegungsaktionen in der Turnhalle an. In der Zeit von 12:00 Uhr – 12:30 Uhr können die Kinder dann wieder abgeholt werden. Von 12:30 Uhr – 13:00 Uhr nehmen die Kindergartenkinder ( 35 Stunden Buchungszeit ) ihre kalte Mahlzeit, die sie von zu Hause mitgebracht haben, ein. Anschließend werden die Zähne geputzt.


Ab 13:15 Uhr können die Kinder abgeholt werden.


Die Tagesstättenkinder ( 45 Stunden Buchungszeit ) essen um 12:15 Uhr eine warme Mahlzeit. Nach dem Zähne putzen können sich die Tagesstättenkinder und die Zweijährigen in unseren Ruheräumen ausruhen. Dies ist ein freiwilliges Angebot und wird mit den Eltern abgesprochen.


Nach den Mahlzeiten findet wieder eine individuelle Gestaltung des Freispieles statt.


Wir sind darauf bedacht, den Tagesablauf für die Kinder ruhig und harmonisch zu gestalten. Wichtig ist uns auch, dass immer eine pädagogische Fachkraft als Bezugsperson für die Kinder da ist. Durch die teiloffene Gruppenarbeit schaffen wir die Rahmenbedingungen zum selbstständigen Handeln und Experimentieren. Unsere Kinder können alle Räume wie Turnhalle, Waschräume oder Flur nutzen und eigenverantwortlich dort spielen. Auftretende Konflikte werden zum Teil selbst gelöst und abgesprochene Regeln eingehalten. Dadurch wird das Vertrauen zwischen Kindern und pädagogischem Personal gestärkt. Kinder haben ein Recht auf Mitbestimmung. In dem täglichen Morgenkreis bieten wir den Kindern die Möglichkeit, ihre Wünsche und Befindlichkeiten zu äußern. Gemeinsam planen wir den Kindergartentag, gehen auf die Bedürfnisse und Anregungen der Kinder ein.


Die Ziele

Die Ziele unseres Bildungskonzeptes sind:

  • Die Eigenständigkeit und das Selbstwertgefühl des Kindes zu fördern und in seiner Individualität zu stärken.
  • Das Tun des Kindes und das damit verbundene Lernen in den Vordergrund zu stellen und nicht das Ergebnis.

Im Laufe der letzten Jahre und Jahrzehnte hat sich die pädagogische Arbeit in den Kindertageseinrichtungen ständig entwickelt und verändert.


Ein Satz gilt jedoch noch heute:

Hilf mir, es selbst zu tun (Maria Montessori)


Genau darin sehen wir unsere Aufgabe. Das Kind soll und will seine Umwelt, seine Spielmöglichkeiten und seine Grenzen selbst erforschen. Wir als Erzieherinnen dürfen diesen Weg begleiten und den Kindern hilfreich zur Seite stehen. Wenn wir den Kindern zu viel vorgeben werden sie nicht lernen, ihre Umwelt selbst zu erforschen und sich selbst zu betätigen.


Eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und Mitarbeiterinnen des Kindergartens ist eine der wertvollsten Grundlagen für die Förderung des Kindes. Der Kindergarten ist als Familien ergänzende und unterstützende Einrichtung zu verstehen. Um den Kindern optimale Entwicklungsbedingungen zu bieten, ist die Feststellung des individuellen Entwicklungsstandes eine wichtige Voraussetzung. Aus diesem Grund findet zweimal im Jahr eine Beobachtungsphase mit anschließender Dokumentation statt. Bei den Elternsprechtagen werden gemeinsam mit den Eltern Entwicklungsziele und Förderansätze besprochen und erarbeitet.


Die Integrative Erziehung

Seit vielen Jahren bieten wir in unserer Kindertageseinrichtung die Integrative Erziehung für maximal drei Kinder mit Behinderung oder die von Behinderung bedroht sind an. Hierbei handelt es sich nicht um eine therapeutische oder heilpädagogische Maßnahme. Wir möchten den Kindern mit Behinderung in unserer Einrichtung die Möglichkeit zur Eingliederung in den Gruppenprozess mit anderen Kindern bieten. Dabei legen wir großen Wert auf die Beziehung, die behinderte und nicht behinderte Kinder miteinander eingehen. Sie sind Spielpartner, die sich mit ihren unterschiedlichen Interessen öffnen und mitteilen, die miteinander wetteifern und sich gegenseitig vielfältige Lernimpulse geben. Bei den nicht behinderten Kindern werden soziale Verhaltensweisen wie Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme, Toleranz und gegenseitige Akzeptanz gestärkt. Es entwickelt sich ein gemeinsamer Lernprozess. Um die Integrative Erziehung erfolgreich zu gestalten, ist ein regelmäßiger Austausch mit den Eltern wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Ebenso legen wir Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit Ärzten, Frühförderstellen und Therapeuten.


Elternarbeit

Eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns sehr wichtig. In unserer Einrichtung gibt es eine Elternvertretung durch den Elternrat, der jährlich zu Beginn des neuen Kindergartenjahres von den Eltern gewählt wird. Mitarbeit der Eltern bedeutet: gemeinsames Planen, gemeinsames Handeln und gemeinsames Erleben.


Tür und Angelgespräche

vertiefen den Kontakt zwischen Eltern und Erzieherin bei dem täglichen Bringen und Abholen. Kurze Informationen werden ausgetauscht und Mitteilungen weitergegeben.


Gesprächsnachmittage

finden in regelmäßigen Abständen statt. Eltern und Mitarbeiterinnen aus der Gruppe treffen sich zu einem Gespräch über aktuelle Themen und die pädagogische Arbeit im Kindergarten.


Hospitation

bedeutet: einen Vormittag in der Gruppe Ihres Kindes zu verbringen. Dies geschieht nach Terminabsprache mit der Erzieherin. Die Hospitation verschafft Ihnen einen Einblick in den Kindergartenalltag Ihres Kindes.


Elternratssitzungen

hier werden die pädagogische Arbeit und die organisatorische Planung besprochen. Gemeinsame Ziele werden gesteckt und Ideen entwickelt.


Elterncafe

findet jeden 1. Mittwoch im Monat in der Zeit von 9:00 - 11:00 Uhr statt.


Der Kindergarten bietet viele Möglichkeiten für die Zusammenarbeit von Eltern und pädagogischem Personal. Die hier genannten sind nur einige davon.


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