Lage & Räumlichkeiten


Lage

Unser Gebäude liegt in Wehringhausen, einem Stadtteil von Hagen, in dem es vielfältige Möglichkeiten zur familienergänzenden Arbeit mit Kindern gibt.


Zum einen gibt es eine Geschäftsstraße mit wöchentlich stattfindendem Markt, öffentlichen Institutionen und vielfältigen Veranstaltungsorten. Zum anderen befindet sich direkt hinter unserer viergruppigen Einrichtung, in einer Hanglage, ein Schulkomplex einschließlich einer großen Turnhalle. Zwei Grundschulen, die Emil-Schumacher-Schule und die Janusz-Korcak-Schule, liegen ganz in unserer Nähe.


Ein großes Waldgebiet erstreckt sich hinter den Gebäuden, welches sich für viele Aktionen, die wir anbieten, hervorragend eignet.


Das Haus der „Wehringhauser Stadtmäuse“ ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln, sowie mit dem Auto günstig zu erreichen. Die Bushaltestelle liegt direkt an der Kindertageseinrichtung.


Sie erreichen uns an der Eugen-Richter Straße mit den Bus-Linien 521, 525 und 528 und an der Rehstraße mit der Linie 514. Als Fußgänger benutzen Sie den kleinen Tunnel, der Sie direkt in den Eingangsbereich der Einrichtung führt.



Räumlichkeiten

Unsere Kindertageseinrichtung bietet mit ihren vier großen Gruppenräumen und den jeweils angrenzenden etwas kleineren Nebenräumen, 3 Schlafräumen, Fluren und der Turnhalle, viele Entfaltungs- und Spielmöglichkeiten für Ihre Kinder.


Zu jedem Gruppenraum gehört ein separater Waschraum mit Kindertoiletten, Wickelmöglichkeiten und kindgerechten Waschbecken. Die Kinder der Gruppen mit Kindern unter drei Jahren können in separaten, sehr gemütlichen Räumen schlafen oder auch nur ausruhen. Außerdem befinden sich im Haus ein Personalzimmer, ein Büro, eine Küche, ein Materialraum, eine Personaltoilette, eine Gästetoilette sowie ein Heizungs- und Wirtschaftsraum.


Alle Gruppenräume haben einen Zugang zum großen Außenspielgelände mit vielen Spielmöglichkeiten.



Der Spielplatz

Naturspielräume, große Sandspielflächen, Rasen sowie gepflasterte Flächen ermöglichen es uns, mit den Kindern phantasievoll und kreativ viel Zeit im Freien zu verbringen.


Wichtig ist, dass für alle Altersgruppen des Kindergartens geplant und gestaltet wurde; so gibt es eine Rutsche für kleine und eine anspruchsvollere für größere Kinder. Unterschiedliche Kletter- und Balanciergeräte unterstützen die positive motorische Entwicklung Ihres Kindes.


Der Tagesablauf in unserer Einrichtung

Unsere Einrichtung wird um 7.00 Uhr geöffnet .Zwei Kolleginnen betreuen die Kinder im Frühdienst in einer Gruppe. Um 7.30 Uhr werden die Kinder von den anderen Kollegen abgeholt um dann in ihre jeweilige Gruppe zu gehen. Bis 9.30 Uhr sollen alle Kinder in der Einrichtung sein, denn dann beginnt die pädagogische Kernzeit. Das gleitende Frühstück endet um 9.15 Uhr. Um 9.30 Uhr wird die pädagogische Kernzeit in den Gruppen mit einem Morgenkreis eingeleitet. Danach startet die Freispielphase. Dabei werden die Kinder von dem pädagogischen Personal unterstützt und begleitet.


Die Kinder lernen eigenverantwortlich den Tisch zu decken und abzuräumen. Geschirr und Besteck ist immer griffbereit.


Wir bieten den Kindern verschiedene ungesüßte Teesorten an. In jeder Gruppe findet wöchentlich ein gemeinsames Frühstück statt, welches mit den Kindern gemeinsam zubereitet wird.


Im Morgenkreis werden Spiele gespielt, gesungen, getanzt und gelernt.


Das angrenzende Waldgebiet lädt zu ausgiebigen Spaziergängen ein.


Täglich gehen alle Gruppen auf das großzügige Außengelände welches sowohl im Sommer als auch im Winter attraktiv für die Kinder ist.


Unsere kleinsten Kinder essen um 11.45 Uhr und gehen danach schlafen. Die älteren Kinder essen um 12.30 Uhr. Das Essen wird von der Polizeikantine geliefert.


Bis 12.30 Uhr werden die Kinder abgeholt, deren Eltern 25 Stunden gebucht haben.


Manche Kinder ruhen sich nach dem Essen aus, die anderen spielen in der Gruppe.


Es gibt Abholzeiten bis 14.00 Uhr und bis 15.00 Uhr für Eltern die 35 Stunden gebucht haben.


Alle anderen Kinder werden bis 16.00 Uhr abgeholt.


Die Ziele


Das Kind im Mittelpunkt

Jedes Kind hat bei uns eine feste Bezugsgruppe, in der es sich geborgen fühlen kann. Es hat ein Recht auf seine Gefühle und wird von uns als Persönlichkeit geachtet.


Wir möchten einen Beitrag zu mehr Chancengleichheit und zum Ausgleich individueller Benachteiligungen leisten. Wir arbeiten seit einigen Jahren auch integrativ mit Kindern, die behindert sind oder bei denen langfristig eine Behinderung möglich ist. Das Miteinander hat einen besonderen Stellenwert für uns, so dass alle Kinder voneinander lernen und gemeinsam spielen können.


Indem wir uns für jedes Kind interessieren und es in den verschiedensten Situationen beobachten, erkennen wir mit der Zeit sehr genau in welchen Bereichen Stärken zum Vorschein kommen. An diesen Stärken setzen wir an und helfen den Kindern Lernziele zu erreichen.


Wir fördern diejenigen Tätigkeiten wie z.B. das Malen, das Kneten oder das Turnen, die das Kind gerne macht und gut kann. Erfahrungen in einem sicheren Rahmen mit Strukturen zu machen ist ganz entscheidend für das Kind um sich weiter entwickeln zu können. Wir machen dem Kind Mut, sich mit neuen Aufgaben zu beschäftigen und mit Herausforderungen umzugehen. So lernt ein Kind bei der Vorbereitung des gemeinsamen Frühstücks die Handhabung eines Messers. Auf dem Spielplatz beginnt das Kind zu klettern und traut sich immer mehr zu. In der Bewegungsstunde bewegt sich das Kind immer freier und kann sich neuen Anregungen stellen.


Dabei kann ein jedes Kind sein eigenes Tempo entwickeln und bekommt Zeit, um seine individuellen Lernerfolge zu erarbeiten. Die Erzieherin ist die geduldige und fürsorgliche Begleiterin des Kindes, die ihm die nötige Zuwendung und Wärme gibt um sich bestmöglich zu entwickeln.


Wir bieten den Kindern einen sicheren Rahmen mit Regeln, Ritualen und Strukturen. So legen wir z. B. Wert darauf, das gemeinsame Frühstück mit festgelegten Aufgaben, Liedern und einem Abschluss zu begleiten.


Unser pädagogisches Fachwissen und viel Einfühlungsvermögen helfen uns, das Selbstbewusstsein und die Selbstständigkeit des Kindes zu stärken.


Auf dieser Basis kann das Kind mit seiner Neugierde und Entdeckungsfreude neue Erfahrungen machen. Es kann mit allen Sinnen und dem gesamten Körpereinsatz lernen und seine große Neugierde befriedigen. Weil die Erzieherinnen die Kinder ganz besonders gut kennen, können sie mit den Eltern nötige zusätzliche Fördermaßnahmen bei Entwicklungsverzögerungen schon sehr früh besprechen.


Für die kleineren Kinder stehen die Grundbedürfnisse im Vordergrund.


Dazu gehört auch die Pflege, die einen großen Teil des Tages einnimmt. Sie wird auch für viele intensive Tätigkeiten genutzt.


So wird die Sprache durch das Erzählen angeregt. Zur Selbständigkeit wird das Kind durch kleine Handreichungen, die das Kind schon machen kann, erzogen.


Wichtig ist die Intensität der Zeit, die das Kind mit der Erzieherin erlebt.


Auch die kleineren Kinder unserer Kindertageseinrichtung werden nach den gleichen pädagogischen Inhalten, Werten und Methoden betreut wie die älteren Kinder. Besondere Unterschiede gibt es in den Bereichen der Materialien und des Zeitaufwandes für den Beziehungsaufbau und die körperliche Pflege.


Es ist uns im täglichen Umgang mit Ihrem Kind wichtig, dessen Lebensumstände wahr zu nehmen, sensibel auf Veränderungen einzugehen und dem Kind die nötige Sicherheit zu geben.



Wie können wir das tun?

Indem wir einfühlsam auf die Belange des Kindes eingehen und Fragen, Ängste oder Unsicherheiten in Zusammenarbeit mit dem Elternhaus aufarbeiten.


Wir nutzen die Zeit, die wir mit den Kindern verbringen zur genaueren Beobachtung, die wir schriftlich zusammenfassen und den Eltern regelmäßig an den Elternsprechtagen vorstellen.


Indem wir uns mit dem Kind beschäftigen, mit ihm reden, nachfragen, interessiert sind an allem, was es tut, bauen wir ein Vertrauen auf. Wenn es uns gelingt einen guten Kontakt zu den Kindern aufzubauen, werden wir entsprechend der jeweiligen Situation in der sich das Kind gerade befindet, handeln können und entwickeln daraus Projekte mit den verschiedensten Themen, die gruppenübergreifend oder gruppenintern sein können.


Indem das Kind ohne Anleitung, aber mit Anregung Spielsituationen wählen kann, lernt es spielerisch viele Dinge:

  • Die Kontaktaufnahme (wo und mit wem möchte ich spielen?)
  • Die Selbstständigkeit (ich muss sagen oder zeigen, was ich möchte)
  • Das Selbstwertgefühl steigern (mir ist es wichtig, zu wissen, was mir Spaß macht)
  • Die Kreativität und die Phantasie (ich entwickle Ideen, was ich alles spielen und gestalten kann) werden gefördert.


Elternarbeit

Liebe Eltern,

die Zusammenarbeit mit Ihnen ist uns sehr wichtig, weil wir nur so Ihre Kinder sicher und optimal betreuen und fördern können.


Wir beginnen schon mit der Anmeldung und nehmen uns viel Zeit für Sie, damit wir Sie und Ihr Kind kennen lernen. Die Eingewöhnungszeit hat einen besonderen Stellenwert, deshalb haben wir ein Konzept für diese Phase erstellt. Wir möchten in dieser Zeit sehr behutsam das Vertrauen zu Ihnen und Ihrem Kind aufbauen.


Wir bieten Ihnen viele persönliche und informative Möglichkeiten, mit uns ins Gespräch zu kommen:

  • Informationsabende oder -nachmittage
  • Entwicklungsgespräche
  • Elterngespräche mit Termin
  • Tür- und Angelgespräche
  • Rucksacktreffen für Eltern mit Migrationshintergrund
  • Elternecke mit Literaturangebot und Fachzeitschriften
  • Spiel- und Bastelnachmittage
  • Hospitationen
  • Elternabende oder -nachmittage mit Beratungsstellen
  • Beratung / Vermittlung von Beratung
  • Internationale Feste und Feierlichkeiten
  • Flyer und Informationsbroschüren zu allen Themen, die Kinder betreffen
  • Wir bieten Ihnen die Möglichkeit sich Literatur – auch zweisprachig – in unserer Kindertageseinrichtung auszuleihen.


Elternmitarbeit - Elternrat

Die Elternmitarbeit ist uns sehr wichtig, weil sie das Bindeglied zwischen den Eltern, den Mitarbeiterinnen und dem Träger ist.


Es gibt drei Gremien, die die Elternarbeit aktiv gestalten:

  • Die Elternversammlung bilden alle Erziehungsberechtigten, deren Kinder unsere Kindertageseinrichtung besuchen. Sie trifft sich immer zu Beginn eines Kindergartenjahres, um den Elternrat zu wählen.

  • Der Elternrat trifft sich regelmäßig und ist das Bindeglied zwischen den Eltern, den Mitarbeitern/innen und dem Träger. Er wird über alle wichtigen Veränderungen informiert, berät gemeinsam mit den pädagogischen Mitarbeiterinnen über Aktivitäten und Feste und teilt Bedürfnisse, Anregungen und Kritik der Eltern und Kinder mit.

  • Der Rat der Tageseinrichtung wird gebildet aus dem Elternrat, dem Träger und den pädagogischen Kräften einer Kindertageseinrichtung. Er berät die Grundsätze für die Erziehungs- und Bildungsarbeit, sorgt für die erforderliche räumliche, personelle und sachliche Ausstattung und hat die Aufgabe, Kriterien für die Aufnahme von Kindern in die Einrichtung zu vereinbaren.

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