Genderarbeit


Im Feld der gendersensiblen Familien- und Elternbildung in der Einwanderungsgesellschaft ist gleichermaßen Genderkompetenz wie interkulturelle Kompetenz nötig, um nicht nur Mütter, sondern auch Väter mit Einwanderungsgeschichte professionell zu unterstützen. Die Bereiche Bildung, Erziehung, Soziales, Gesundheit und Familie sind nicht mehr nur „Sache“ der „Frau“, ebensowenig wie Arbeiten und Geldverdienen „Sache“ des „ Mannes“. Die Interkulturelle Öffnung und Gendersensibilisierung soll nicht nur in allen Bereichen des Öffentlichen Dienstes und Organisationen, sondern auch in Migrantenselbstorganisationen (MSOen) und allen Bereichen des Öffentlichen Lebens vorangetrieben werden.

Ziele der gendersensiblen Arbeit:

- Sensibilisierung für Gender (Auseinandersetzung mit dem biologischen und sozialen Geschlecht)

- Kritische Auseinandersetzung mit Rollenbildern

- Sensibilisierung der Menschen in den Bereichen Bildung, Erziehung, Gesundheit, Soziales und Familie

- Stärkung der entsprechenden Kompetenzen der Eltern, um ihre Kinder in diesen Bereichen besser zu unterstützen

- Stärkung der Selbstverantwortung und die Übernahme von Verantwortung im Sozialraum

- Qualifizierung der Teilnehmer*innen zu Multiplikatoren


Ansprechperson für Genderarbeit ist Zeki Boran

Standort & Erreichbarkeit

Kommunales Integrationszentrum

Berliner Platz 22

58089 Hagen


Tel.: 02331 / 207-5566

Fax: 02331 / 207-2054

Termine nach Vereinbarung

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