Pressemitteilungen

In mehreren Vorträgen ging es um die Zusammenarbeit mit Familien.

Erfolgreicher Fachtag zum Thema „Mit Familien kooperieren – wie kann’s gehen?“

7. November 2019 – Wie ticken Familien von heute? Mit dieser Frage haben sich über 130 Fachkräfte aus den Bereichen Kindertagesstätte, Schule, Schulsozialarbeit, Familienbildung, Kinder- und Jugendarbeit sowie aus Betrieben der Region im Rahmen des Fachtages zum Thema „Mit Familien kooperieren – wie kann’s gehen?“ in den Räumlichkeiten der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) beschäftigt.

Für die Fachkräfte in den sozialen Bereichen ist die Zusammenarbeit mit Familien wesentlich, stellt die Expertinnen und Experten in der täglichen Praxis jedoch auch immer wieder vor neue Herausforderungen: Zum Beispiel ist es häufig schwierig, die Eltern zu erreichen und so Unterstützung in der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen zu erhalten.

Nach der Eröffnung durch Reinhard Goldbach, Fachbereichsleiter Jugend und Soziales der Stadt Hagen, und Thomas Haensel, Geschäftsbereichsleiter Berufliche Bildung der SIHK, sowie zwei Fachvorträgen erarbeiteten die Fachkräfte in Workshops konkrete Lösungs- und Handlungsansätze.

Der städtische Fachbereich Jugend und Soziales, die agentur mark sowie die SIHK planten und führten den Fachtag auf Initiative des Kinderschutzforums durch.

Das Wald-Sprachcamp im Flyer-Wald. Quelle:(Stadt Hagen:Facebook Hagen-Meine Stadt)

Die Stadt Hagen berichtet auf facebook vom Wald-Sprachcamp in den Herbstferien

24.10.2019

Vom 14. bis 25. Oktober 2019 fand das „Wald-Sprachcamp“ für Grundschulkinder im Alter von acht bis elf Jahren im Fleyer Wald statt. Lehrkräfte der Hagener Grundschulen wählten die 35 Kinder aus, welche am Herbstferienprojekt des Kommunalen Integrationszentrums (KI) der Stadt Hagen teilnehmen durften.

Basierend auf den positiven Erfahrungen der „Iserlohner Waldschule“ fand das Pilotprojekt erstmals in Hagen statt. Silke Krüger, zertifizierte Waldpädagogin, hatte die Projektgestaltung erarbeitet und führte dieses Angebot gemeinsam mit fünf weiteren waldpädagogischen Kräften durch.

Neben der sprachlichen Förderung im außerschulischen Kontext sollten alle Teilnehmenden die Natur auf spielerische Weise erleben. Sie lernten im Laufe des Projektes Tiere sowie Pflanzen des Waldes kennen und übten durch den Umgang mit anderen Kindern sowie den pädagogischen Fachkräften in Kleingruppen intensiv die deutsche Sprache. Die Waldpädagogik zielt zudem auf die Förderung motorischer und haptischer Fähigkeiten ab.

Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen förderte das Projekt über das Landesjugendamt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.


23.10.2019

Wir waren heute mit Waldpädagogin Silke Krüger im "Wald-Sprachcamp" des kommunalen Integrationszentrums (KI) Hagen und haben 35 Grundschulkinder von acht bis elf Jahren in den Fleyer Wald begleitet.

In kleineren Gruppen konnten die Kinder den Wald erkunden, sich ausprobieren und dabei lernen, die Natur erfahren, ihre Sprachkompetenz ausbauen und im Team Probleme lösen. Stolz haben sie uns ihr "Wald-Wohnzimmer" gezeigt mit selbst gebastelten Möbeln und Dekoration aus Bäumen und Blättern. Auch Spielplätze haben sie gebaut, heute kam die große Matsch-Rutsche hinzu. Angeleitet wurden sie dabei durch pädagogische Fachkräfte, von denen sie spielerisch alles über Pflanzen und Tiere erfuhren. Hättet ihr gewusst, warum man einen Wald-Mülleimer sehr gut aus Haselnusssträuchern bauen kann?

Zum Mittagessen ging es ans Lagerfeuer und auch hier wurde gebastelt und gewerkelt. Am Freitag endet die schöne Zeit im Wald schon wieder. Die Kinder nehmen aus diesen Herbstferien viele schöne Momente, Spaß und Freude an der Natur mit.


Quelle: facebook Hagen-Meine Stadt. https://www.facebook.com/Hagen.Westfalen/


https://www.facebook.com/media/set/?set=a.2486429871410660&type=3&__tn__=-UC-R

https://www.facebook.com/pages/Fleyer-Wald/185738074784473?hc_ref=ARTwi-iPI8loo2NgAkacYx4K0BIwy2-uIZ3VLvjOFtTJU63dsCRp89qmUyogBg3BU0U&fref=tag&__tn__=kC-R



Prof. Josef Leisen, OStD a.D., ehemaliger Leiter des Studienseminars für das Lehramt an Gymnasien in Koblenz und Professor für Didaktik der Physik an der Universität Mainz. (Foto: Stadt Hagen)

Erfolgreicher Auftakt der Fortbildungsreihe „Sprachsensibles Unterrichten in allen Fächern“

15. Oktober 2019 - Kurzweilig und leicht verständlich über das Thema Sprachbildung informieren - dies gelang dem Referenten, Prof. Josef Leisen, beim Auftakt der Fortbildungsreihe zur Sprachbildung „Sprachsensibles Unterrichten in allen Fächern" (Schuljahr 2019/20). 45 Teilnehmer waren in das Rathaus an der Volme gekommen und auch für die kommenden Termine werden zahlreiche Gäste erwartet.

Die nächste Veranstaltung findet am Dienstag, 19. November, zum Thema „Sprachbildung im Mathematikunterricht" statt. Referentin ist Prof. Susanne Prediger. Anmeldungen nimmt das Kommunale Integrationszentrum (Gabriele Karpa) unter Telefon 02331/207-5567 oder E-Mail gabriele.karpa@stadt-hagen.de entgegen.

Veranstalter der Fortbildungsreihe ist das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Hagen in Kooperation mit dem Kompetenzteam Hagen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Interreligiöser Spaziergang informiert über Weltreligionen

11. Oktober 2019 – In Hagen gibt es viele verschiedene Glaubensgemeinschaften, darunter auch die drei großen monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam. Um die Grundzüge dieser in Hagen gelebten Weltreligionen kennenzulernen, lud das Kommunale Integrationszentrum, als einer der Mitveranstalter der Interkulturellen Woche, im September zu einem interreligiösen Spaziergang ein.

Rund 15 interessierte Bürgerinnen und starteten den Spaziergang in der griechisch-orthodoxen Kirche. Nach Besichtigung der pittoresken Kirche und Informationen zu orthodoxen Kirchen, konnten die Teilnehmenden bei einer kulinarischen Stärkung den Ausblick von der Elfriedenhöhe auf Hagen genießen. Im Anschluss ging es weiter zur jüdischen Gemeinde in Hagen. Hier wurden die Teilnehmer mit viel Wissen und Humor vom Gemeindevertreter zum Austausch eingeladen. Als letzte Station ging es in die Islamische Gemeinde Hagen e. V.. Hier wurde durch eine lebhafte Vorstellung das Gemeinde- und Vereinsleben an der Fehrbelliner Straße näher gebracht. In geselliger Runde mit Getränken und Leckereien fand der Spaziergang seinen gelungenen Abschluss.

Kommunales Integrationszentrum: Projekt klärt Eltern über Mitwirken in Schule und Kita auf

11. Oktober 2019 – Rund 30 Eltern aus unterschiedlichen Migrantenselbstorganisationen nahmen im September an der Auftaktveranstaltung zu dem Projekt „Eltern mischen mit – Mitwirken heißt verändern!“ des Elternnetzwerkes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit den Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Hagen im Rathaus an der Volme teil.

Das Engagement von Eltern in Schule und Kindertageseinrichtungen übt einen positiven Einfluss auf den Erfolg von Kindern aus. Vielen Eltern fällt es nicht leicht, die komplexen Systeme, Schule und Kita, zu durchschauen. Sie kennen ihre Rechte nicht und sind unsicher, wie sie sich beteiligen und Einfluss nehmen können. An dieser Stelle schafft das Projekt „Eltern mischen mit – Mitwirken heißt verändern!“ Aufklärung.

Durch die Auftaktveranstaltung bekamen interessierte Eltern Informationen über die Inhalte und den Ablauf einer Qualifizierung als Elternmultiplikatoren, lernten die Dozenten und beteiligten Partner kennen und konnten ihre Fragen und Wünsche aktiv einbringen und diskutieren. Am Ende konnten die Eltern, die Interesse an einer Qualifizierung als Elternmoderatoren hatten, einen Steckbrief als Bewerbung ausfüllen.

Projekt „FIT in Deutsch“ erfolgreich in Hagen durchgeführt

12. August 2019 – Am Freitag endete für 25 Grundschulkinder mit Zuwanderungsgeschichte ein zweiwöchiges „FerienIntensivTraining in Deutsch“, das vom Jungendmigrationsdienst der AWO durchgeführt und durch das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Hagen koordiniert wurde. Das Sprachförderangebot wird vom Ministerium für Schule und Bildung NRW finanziell bezuschusst. Die Sprachlernbegleiter*innen haben vorab eine qualifizierte Schulung erhalten.


Nach dem ersten Kennenlernen der Kinder, welche aus verschiedenen Schulen im Stadtgebiet kamen, erfolgte die Erarbeitung von Gruppenregeln und Ritualen, die ein konstruktives Miteinander ermöglichten. Die Kinder konnten danach in einem Mix aus Theorie und Praxis lernen und ausprobieren, wie man zum Beispiel eine Straße sicher überquert oder mit dem Bus fährt. Ebenfalls wurde im Rollenspiel das Vokabular trainiert, wie man sich ein Eis kauft, bevor anschließend der Gang zur Eisdiele erfolgte. Auch motorische Fähigkeiten wurden geschult, indem persönliche „Schatzkisten“ gestaltet wurden oder – für viele Kinder erstmalig - mit Wasserfarben gemalt wurde.


Die Resonanz der Kinder war durchweg begeistert und es gab in den ersten Tagen eine große Nachfrage weiterer Familien, deren Kinder gerne auch teilgenommen hätten. In den Herbstferien wird es erneut einen Kurs geben, der sich an Jugendliche richtet.

Theater Ulüm spielte das Stück "HOCHDEUTSCHtürkisch" vor ca. 120 Besucher*innen. (Foto: Belgin Dikilitas)

Theateraufführung „HOCHDEUTSCHtürkisch, Alter was geht?“

Am 29.06.2019 präsentierte das Theater Ulüm die Theater-aufführung ‎"HOCHDEUTSCHtürkisch" in der Aula des Ricarda-Huch-Gymnasium‎s.

Diese wurde vom Integrationsrat und dem Kommunalen Integrationszentrum in Hagen im Rahmen des SCHWARZWEISSBUNT-Festivals organisiert.

Der Vorsitzende des Integrationsrates, Herr Sükrü Budak eröffnete die Theateraufführung. In seiner Begrüßung wies er auf die Bedeutung, Struktur und die Aufgaben des Integrationsrates in der Kommune hin. Im Weiteren machte er auf die Integrationsratswahl im Jahr 2020 aufmerksam und lud die Menschen mit Migrationshintergrund ein, eine aktive Rolle in der Kommunalpolitik durch den Integrationsrat einzunehmen.

Die Theateraufführung war gut besucht, es kamen ca.120 Besucher*innen.

Das Theaterstück ist eine Komödie, in der die Diskriminierung in Deutschland und die über 57-jährige Migrationsgeschichte der „Deutsch-Türken“ betrachtet werden.


Über das Theater Ulüm:

„Die Stücke wurden von Aydin Engin geschrieben, der 12 Jahre lang in Frankfurt gelebt hat. Derzeit arbeitet er in Istanbul als Kolumnist. Die Stücke sind musikalische Komödien. ‎

Die Themen, die das Theater Ulüm für wichtig hält und auf die Bühne bringt, sind ‎folgende: ‎Integration, Zweisprachigkeit, Generationskonflikte, doppelte Staatsbürgerschaft, ‎Männergesellschaft, Frauenrechte, Erziehungsprobleme usw. Theater Ulüm nimmt zudem ‎Ängste und Vorurteile auf die Schippe.‎"


Holger Flick und Petra Meyer-Goldbach informierten die Mitglieder des Netzwerkes über das vielfältige Angebot der VHS. (Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen)

Gewinnbringender Austausch: „So lernen wir uns kennen“

12. Juli 2019 – In den Dialog eintreten, austauschen und vernetzen – das ist das erklärte Ziel eines Netzwerkes, welches das Kommunale Integrationszentrum und die Pressestelle der Stadt Hagen vor fünf Jahren ins Leben gerufen haben. Wie gewinnbringend dieser Austausch ist, wurde einmal mehr beim jüngsten Treffen deutlich, das diesmal bei der Volkshochschule Hagen in der Villa Post stattfand.


Während einige Mitglieder des Netzwerkes, welches den Austausch zwischen den Akteuren in der Verwaltung, den Migrantenselbstorganisationen und den lokalen Medien fördert, noch nie mit dem Angebot der VHS in Berührung gekommen waren, hatten andere schon an Kursen teilgenommen, mit der VHS zusammen für ihren Verein ein Angebot entwickelt oder waren selbst mal als Dozent tätig. Erstaunt waren aber alle über das vielfältige Angebot, das die Volkshochschule im Jahr ihres 100-jährigen Bestehens anbietet. Der Austausch begann mit einem kurzen Film, der bei einem Tag der offenen Tür der VHS entstanden war und sehr kurzweilig einen kleinen Einblick ins vielfältige Angebot bot. Holger Flick, Studienleiter für Politik, Geschichte, Recht und Finanzen, verwies danach auf einige Punkte im Programm und lud die Mitglieder ein, eines der 100 kostenlosen Angebote, die es nur im Jubiläumsjahr gibt, zu besuchen. Studienleiterin Petra Meyer-Goldbach informierte im Anschluss über Integrationskurse und Deutsch als Fremdsprache und stand danach den Mitglieder für Einzelgespräche zur Verfügung. Meyer-Goldbach kennt die zahlreichen Hürden zum Beispiel für die Anerkennung einer beruflichen Qualifikation nur zu gut. Immer wieder kommt es daher vor, dass sie über den eigentlichen VHS-Kurs unterstützt, in dem sie zum Beispiel an zuständige Behörden verweist.


„Bislang kannten wir uns nicht, aber so lernen wir uns kennen“ – diese Aussage war während des Treffens häufiger zu hören und unterstreicht, wie wichtig der Dialog, den das Netzwerk anstieß und fortlaufend unterstützt, in einer Stadt wie Hagen ist, in der Menschen aus mehr als 130 Nationen zusammenleben. Öffentlichkeitsarbeit kann aus Sicht der Pressestelle der Stadt Hagen nur erfolgreich sein, wenn auch Menschen mit Einwanderungsgeschichte erreicht und aktiv bei der gesellschaftlichen Teilhabe unterstützt werden.

Das Kinderfest lockte viele kleine Besucher in den Volkspark, wo es verschiedene Aktionen gab.

Erfolgreiches internationales Kinderfest im Volkspark

30. April 2019 – Gut besuchtes Kinderfest: Auch in diesem Jahr organisierte der Demokratisch-Türkische Bund e.V. in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Hagen das internationale Kinderfest im Volkspark. Das Fest lockte viele kleine Besucher an, die sichtlich Spaß an dem bunten Bühnenprogramm und den verschiedenen Aktionen und Angeboten hatten.

Das Kinderfest findet jährlich im Rahmen des türkischen Kindertages statt, der am 23. April gefeiert wird. Anlass des Kindertages ist die Eröffnung des ersten türkischen Parlaments am 23. April 1920. Seit 1979 wird der Kindertag auch auf internationaler Ebene unter der Beteiligung von Kindern aus allen Nationen gefeiert.

Alle Beteiligten des "Smart-Mob" bildeten auf dem Friedrich-Ebert-Platz ein großes Friedenszeichen, sangen Lieder und präsentierten Plakate für Vielfalt und gegen Rassismus.

„Smart Mob“ am „Tag gegen Rassismus“

22. März 2019 – Das Hagener Netzwerk „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“, bestehend aus 13 Hagener Schulen und unter der Koordination des Kommunalen Integrationszentrums, veranstaltete gestern (21. März) einen „Smart-Mob“ auf dem Friedrich-Ebert-Platz. Damit wurde am „Tag gegen Rassismus“ ein klares Zeichen für Toleranz gesetzt.


Neben zahlreichen Schülerinnen und Schülern nahmen auch Mitglieder von Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, und Migrantenselbstorganisationen sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger teil. Dabei bildeten alle Beteiligten ein großes Friedenszeichen und sangen Lieder. Zudem wurden Plakate für Vielfalt und gegen Rassismus präsentiert.


Der „Tag gegen Rassismus“ geht auf den 21. März 1960 zurück, als rund 200.000 Menschen im amerikanischen Sharpeville gegen die Apartheid demonstriert haben. Trotz der friedlichen Demonstration eskalierte die Situation und es verloren 69 Menschen ihr Leben, viele weitere wurden verletzt. Sechs Jahre später rief die UNO den 21. März als internationalen Gedenktag gegen Rassismus aus.


Die internationalen Wochen gegen Rassismus finden vom 11. bis zum 24. März statt. In diesem Zeitraum wird der Opfer von Rassismus gedacht und mit vielfältigen Aktionen die weltweite Solidarität der Gegner von Rassismus demonstriert.

Interkultureller Fortbildungstag

27. Februar 2019 – „Interkulturell kompetent – aber wie?“ Zu diesem Thema fand eine Fortbildungsveranstaltung in der Kaufmannsschule 1 statt. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum, dem Bildungsbüro der Stadt Hagen und dem Jugendring Hagen durchgeführt.


Insgesamt 40 Personen – darunter Vertreter von Schulen, Kindertagesstätten und der Sozialarbeit sowie weitere interkulturell Interessierte – nahmen daran teil. Dabei beschäftigten sie sich mit dem Begriff „Transkulturalität“ und bekamen von Referentin Mehrnousch Zaeri-Esfahani wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Migrations- und Kulturforschung sowie der Psychologie präsentiert. Anschauliche Beispiele aus dem Alltagsleben der Menschen vertieften die Thematik. Aufgegriffen wurden Fragen, wie „Wirkt sich kulturelle Erziehung auf die Wahrnehmung, Logik und Beurteilung von Ereignissen aus?“ oder „Wie kann das deutsche Hilfe- und Bildungssystem Eltern in das Bildungsgeschehen der Kinder stärker einbeziehen?“


2018


Vortrag zu interkultureller Väterarbeit

21. Dezember 2018 – Reger Austausch zu interkultureller Väterarbeit: Das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen organisierte in den Räumen der Hellenisch-Orthodoxen Mission Deutschlands in Hagen eine Veranstaltung zum Thema interkulturelle Väterarbeit.


Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Migrantenselbstorganisationen sowie Fachkräfte waren gekommen, um den Vortrag „Erfolge interkultureller Väterarbeit. Ressourcen sehen und Praxis entwickeln“ von Dr. Michael Tunc vom Fachbereich Soziale Arbeit der Hochschule Darmstadt zu verfolgen. Er thematisierte, dass Vätern mit Migrationshintergrund seltener fürsorgliche Väterlichkeit zugetraut werde und in öffentlichen Diskursen viele Stereotype kursieren, die sich in aktueller Väterforschung nicht bestätigen würden. Dr. Tunc stellte zudem Erkenntnisse migrationssensibler Väterforschung sowie Praxiserfahrungen aus dem Projekt „Praxisforschung für nachhaltige Entwicklung interkultureller Väterarbeit in Nordrhein-Westfalen“ vor. Außerdem informierte Natalia Keller vom Fachbereich Jugend und Soziales die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über unterschiedliche Projektanträge und -mittel für das Jahr 2019 und stellte die damit verbundenen Antragsmodalitäten vor.

Geschwister-Scholl-Schule als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet


6. Dezember 2018 – Die Geschwister-Scholl-Schule Hagen wurde heute (6. Dezember) mit dem Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet. Die Urkunde überreichte die im Kommunalen Integrationszentrum angesiedelte Regionalkoordination Hagen im Namen der Bundeskoordination.

Die Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie schulischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben mehrheitlich dafür gestimmt, Teil des bundesweiten Netzwerks gegen Rassismus und Diskriminierung aller Art zu werden. Als 13. Schule in Hagen ist die Geschwister-Scholl-Schule nun eine von fast 3000 Courage-Schulen in Deutschland. Die Patenschaft haben Dr. Klaus Fehske und Dr. Christian Fehske von der Internationalen Apotheke übernommen und werden die Schülerschaft in ihren Aktivitäten und Projekten unterstützen. Mit einer Luftballon-Aktion hat die Schulgemeinde die feierliche Titelübergabe unter großem Jubel abgeschlossen.


Fachkräfte und Mitarbeiter der Stadt Hagen sowie von sonstigen Institutionen beschäftigten sich mit dem Thema der EU-Zuwanderung.

Perspektivenwechsel schaffen: Workshops zur EU-Binnenmigration

9. November 2018 – Im Zuge der Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien finden Roma in Hagen eine neue Heimat. Damit gehen für Mitarbeiter und Fachkräfte möglicherweise Herausforderungen einher, welche sich beispielsweise durch generalisierende und stereotypisierende Wahrnehmungen gegenüber Roma charakterisieren lassen. Derartige Wahrnehmungen können ein (zusätzliches) Integrationshemmnis bilden. Um hierbei entgegenzuwirken und einen Perspektivenwechsel zu schaffen, hat das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen den Workshop „Herausforderungen und Handlungsoptionen im Kontext der EU-Binnenmigration aus Rumänien und Bulgarien“ organisiert.


Der Workshop wurde im September und November angeboten. Teilgenommen haben 50 Fachkräfte und Mitarbeiter der Stadt Hagen sowie von sonstigen Institutionen, die sich mit dem Thema der EU-Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien beschäftigen. Die eingeladenen Referenten, Sami Dzemailovski aus Düsseldorf und Christoph Leucht aus Berlin, verfügen über spezifisches Wissen zur Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien, das sie im Rahmen des ROMACT-Programms des Europarats in zahlreichen Kommunen vermittelten.


In ihrer Eröffnung der Workshops betonte Güler Kahraman, Leiterin des KI Hagen, die hohe Relevanz, Fachkräfte und Mitarbeiter in Berührung mit der Zuwanderung von Roma gegen antiziganistische Ansätze zu sensibilisieren. Die Referenten informierten zu den Rahmenbedingungen der EU-Binnenmigration aus Rumänien und Bulgarien und zeigten Stereotypen über Roma mit einhergehenden Konsequenzen auf. Der zweite Workshop gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Gelegenheit, mit städtischen Sprach- und Kulturmittlern des Quartiersmanagements und des KI ins Gespräch zu kommen, die im Bereich der Zuwanderung aus Südosteuropa arbeiten und selbst Angehörige der Roma-Minderheit sind.

Prof. Dr. Agyro Panagiotopoulou von der Universität Köln hielt einen Vortrag zum Thema "Gelebte Mehrsprachigkeit".

Gelebte Mehrsprachigkeit in Institutionen frühkindlicher und schulischer Bildung

7. November 2018 – Die mehrsprachige Erziehung ist keine Besonderheit, im Gegenteil – sie gehört zum Alltag unserer Gesellschaft. Welche Herausforderungen für migrationsbedingt mehrsprachige Kinder existieren und wie die Wertschätzung der Familiensprachen gestärkt werden kann, beleuchtete der Fachtag im Rathaus an der Volme, den die Abteilung „Tagesbetreuung für Kinder“ und das „Kommunale Integrationszentrum“ der Stadt Hagen als Kooperationspartner, veranstalteten.


Bildungsdezernentin Margarita Kaufmann eröffnete den Fachtag und brachte in ihrer Begrüßung den Mehrwert von sprachlicher Vielfalt und Mehrsprachigkeit zum Ausdruck. Über 60 Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen und Schulen unterschiedlicher Träger verfolgten den anschließenden Vortrag zum Thema „Gelebte Mehrsprachigkeit“ von Prof. Dr. Agyro Panagiotopoulou von der Universität Köln.

Panagiotopoulou, die international vergleichende Forschungsprojekte, unter anderem in Deutschland, Griechenland und Finnland durchgeführt hat, betonte die frühe Förderung der sprachlichen Ressourcen sowie die Notwendigkeit, Mehrsprachigkeit im Sinne der inklusiven Bildung und Erziehung als Normalfall anzusehen.


Im Anschluss an den Vortrag nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an thematischen Workshops teil („Gelebte Mehrsprachigkeit“ und „Griffbereit & Rucksack KiTa“), in denen die sprachwissenschaftliche Theorie an Beispielen aus der praktischen Arbeit verdeutlicht wurde. Nach der gelungenen Veranstaltung konnten die Beteiligten viel Motivation mit in ihre Einrichtungen nehmen.

Marianne Booke (Fachgebietsleiterin „Stadtentwicklung“) stellt den Hagener Migrantenselbstorganisationen das ISEK vor. Foto: Clara Berwe

Migrantenselbstorganisationen informieren sich über „HAGENplant2035"

In den Dialog eintreten, vernetzen und so eine gelungene Teilhabe an der Stadtgesellschaft fördern - das ist das erklärte Ziel eines Netzwerkes, welches das Kommunale Integrationszentrum und die Pressestelle der Stadt Hagen für Migrantenvereine, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und die lokalen Medien im Sommer 2014 ins Leben gerufen haben. Das jüngste Netzwerktreffen im Vereinsheim des Alevitischen Kulturvereins e.V. in der Hindenburgstraße nutzten die Teilnehmer, um sich über das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) „HAGENplant2035“ zu informieren.


„Das ISEK geht der Frage nach, wie wir uns als Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft in Hagen bis zum Jahr 2035 aufstellen möchten“, erklärte Marianne Booke, Fachgebietsleiterin „Stadtentwicklung“ bei der Stadt Hagen. „Bislang wurden Bürgerschaft und Fachexperten in eigens veranstalteten Foren und Werkstätten sowie online in den Prozess eingebunden. Momentan geht das Konzept durch die unterschiedlichen Gremien.“ Im nächsten Jahr findet eine zweite Phase der Onlinebeteiligung für Bürgerinnen und Bürger statt, die auf ein großes Interesse bei den Teilnehmern des Netzwerkes gestoßen ist. Der Internetauftritt des ISEK ist unter www.plan-portal.de/hagen aufrufbar. Nachdem Booke ihren Kurzvortrag über ISEK beendet hatte, stellten sich die teilnehmenden Vereine sowie der Alevitische Kulturverein als Gastgeber vor. Das Netzwerktreffen klang durch die Bewirtung des Vereins mit leckeren Speisen und Getränken sowie einem regen Austausch der Teilnehmer aus.


Es sind diese Verbindungen, die deutlich machen, wie wichtig der Dialog, den das Netzwerk angestoßen hat und fortlaufend unterstützt, in einer Stadt wie Hagen ist, in der Menschen aus mehr als 130 Nationen leben. Öffentlichkeitsarbeit kann aus Sicht der Stadt Hagen nur erfolgreich sein, wenn auch Menschen mit Einwanderungsgeschichte erreicht und aktiv bei der gesellschaftlichen Teilhabe unterstützt werden.

Bildungserfolg von Kindern: Soziale Herkunft spielt immer noch eine sehr starke Rolle

11. Oktober 2018 - Statistisch gesehen sind sie unwahrscheinlich: Berufliche Karrieren von Bildungsaufsteigern. Mit welchen Herausforderungen diese konfrontiert sind und ob Migranten zusätzliche Barrieren bewältigen müssen, beleuchtete ein Vortrag, den das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Hagen im Rathaus an der Volme veranstaltete.


Prof. Dr. Ahmet Toprak und Dr. Christina Möller, die selbst den Bildungsaufstieg in höhere Positionen trotz ihrer sozialen Herkunft schafften, zeigten mit wissenschaftlichen Befunden aus der Bildungsforschung auf, dass obwohl es in den vergangenen Jahren eine Verbesserung gab, der sozioökonomische Hintergrund immer noch eine sehr starke Rolle beim Bildungserfolg von Kindern spielt.


Kinder aus Arbeiterfamilien und bildungsfernen Hintergründen haben immer noch eine vielfach geringere Chance, einen hohen Bildungsabschluss oder gar eine Professur zu erreichen als Kinder aus Akademikerfamilien. Anhand ihrer eigenen Biographien zeigten Prof. Dr. Toprak (Ausschnitte aus seinem neuen Buch „Auch Alis werden Professor“ wurden verlesen) und Dr. Möller, beide ehemalige Hauptschüler, jedoch auf, dass es trotzdem möglich ist, den (Bildungs-) Aufstieg zu schaffen. Hierfür aber Mentoren aus dem Bildungsbereich oder hohen gesellschaftlichen Positionen eine starke Rolle spielen, um den Glauben an sich und die eigenen Fähigkeiten zu stärken.

Vortrag fordert Umdenken in Migrationsgesellschaft

27. Juni 2018 - „Migration ist überall sichtbar und normal.“ Das stellte Prof. Dr. Astrid Messerschmidt, Erziehungswissenschaftlerin der Bergischen Universität Wuppertal, bei ihrem Vortrag „Von der Integration zur Partizipation - Umdenken in der Migrationsgesellschaft“ in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen im Rathaus an der Volme heraus.

Dabei geht die Wissenschaftlerin ausführlich auf die Geschichte der Einwanderung in Deutschland ein und erklärt, inwieweit Migrationsbewegungen sowohl in der Vergangenheit als auch heute das Land und die Gesellschaft sowohl von innen als auch von außen veränderten. Sie erklärt, dass Zuwanderung in unserer Demokratie zu einem gelingenden Prozess gesellschaftlicher Entwicklung werden kann, wenn Politik, Bürgerschaft und Institutionen sich aktiv daran beteiligen. Die Expertin berichtet, dass erste Beobachtungen zeigen, dass sich in verschiedenen Institutionen die Positionen bereits wandeln und Schulen, Redaktionen, Verwaltungen, sowie Stadträte, Landtage und der Bundestag vielfältiger aufgestellt sind. „Die ,neuen Deutschen1 und Personen mit mehr als einer kulturellen und nationalen Zugehörigkeit bringen sich immer mehr in unsere Gesellschaft ein“, sagt Messerschmidt. „So divers unsere Städte sind, so bunt ist unser Alltag und so normal ist Migration.“

Netzwerk „Schule ohne Rassismus" - Regionalkoordination benannt

20. Juni 2018 - Aktiv gegen alle Formen von Diskriminierung vorgehen. Dies ist das erklärte Ziel des bundesweiten Netzwerkes „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“. Aufgrund des starken Wachstums des Netzwerkes - allein in NRW beteiligen sich über 700 Schulen, zwölf davon in Hagen - werden die vorhandenen Strukturen angepasst und so genannte Regionalkoordinationen benannt.

Am Rande eines Netzwerkstreffens für die Berufskollegs wurden fünf weitere Regionalkoordinationen im Regierungsbezirk Arnsberg von der Bundeskoordination benannt.

Für die Stadt Hagen nahm das Kommunale Integrationszentrum als Träger der Regionalkoordination die Ernennungsurkunde entgegen. Wolfgang Brust betonte für die Bundeskoordination die Bedeutung der Arbeit des Courage-Netzwerks, auch um der momentan zu beobachtenden Gegenbewegung gegen erfolgreiche Integration von Zugewanderten etwas entgegenzusetzen.

Bis Ende September werden insgesamt rund 40 Regionalkoordinationen in NRW als Ansprechpartner für die Beratung und Vernetzung der Courage-Schulen bereit stehen.

Fachkräfteforum zu Integrationsmaßnahmen für Menschen aus Südosteuropa

2. März 2018 - Dem Thema „Zuwanderung aus Südosteuropa“ kommt gegenwärtig eine hohe Aufmerksamkeit zu. Auf reges Interesse stieß daher eine Veranstaltung des Kommunalen Integrationszentrums (KI) der Stadt Hagen im Rathaus an der Volme. In Kooperation mit der Landesweiten Koordinierungsstelle der Kommunalen Integrationszentren (LaKI) begrüßte Güler Kahraman, Leiterin des KI, rund 80 Fachkräfte zu der Veranstaltung, die unter dem Motto „Fragestellungen und Maßnahmen zur Integration zugewanderter Menschen aus Südmittelosteuropa (SMOE) vor dem Hintergrund dortiger Lebensbedingungen, Bildungsstandards und Lerntraditionen am Beispiel Rumäniens“ stand.

Nach Grußworten von Susanne Blasberg-Bense, Abteilungsleiterin des Ministeriums für Schule und Bildung, und Natalia Keller, Abteilungsleiterin des Fachbereichs Jugend und Soziales der Stadt Hagen, hielt Dr. Rolf Willaredt, Mitarbeiter der LaKI, einen Vortrag über das Land Rumänien. Durch die eigenen Erfahrungen vor Ort sowie seine Fachkenntnisse erhielten die Teilnehmer einen umfassenden Überblick über die Lebensbedingungen und Bildungsstrukturen Rumäniens. Ergänzend hielten die Mitglieder der Hagener Uni50plus-Gruppe Kurzvorträge mit eindrucksvollem Bildmaterial, das sie während ihrer zwei Rumänienreisen unter der Leitung von Dr. Rolf Willaredt sammelten. Dagmar Speckmann, Marie-Luise Borchmann, Dr. Marianne Groten und Klaus Hirschberg berichteten von ihren Erfahrungen bei Besuchen von Roma- Siedlungen. Dabei vermittelten sie plastische Einblicke sowie Hintergründe zum Alltag der Roma-Gemeinschaften.


Nach den Vorträgen konnten sich die Teilnehmer an acht Expertentischen zu unterschiedlichen Projekten und Integrationsansätzen informieren. Annamaria Papp-Derzsi, Mitarbeiterin der LaKI, stellte die Projekte „Rucksack“ und „Griffbereit“ zur Elternbeteiligung Schule vor. Für weitere Fragen über Rumänien stand Dr. Rolf Willaredt ebenfalls zur Verfügung. Am Stand der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt Hagen informierte Mitarbeiterin Sara Brandstedt über schulpsychologische Unterstützungsmaßnahmen zur Integration durch Bildung. „Von der Alphabetisierung bis zum Regelunterricht“ - von ihren Erfahrungen in der Unterrichtspraxis in der Sekundarstufe I berichteten Miriam Osterfeld, Susanne Escher und Tanja Velgiovic von der Realschule Hagen-Halden. Über Maßnahmen gegen Schulabsentismus informierte Anja Krüselmann von der Grundschule Im Kley. An zwei Expertentischen stellte das Quartiersmanagement Hagen die eigene Arbeit vor: Gabriele Schwanke und Maximiliam Adams berichteten über ihre Arbeit im Allgemeinem und Myuslyum Asan und Andreas Binderlegten legten den Fokus speziell auf ihre Tätigkeit als muttersprachliche Sprach- und Kulturmittler. Zudem stellten Erika Wienand und Silvia Spitzer, Mitarbeiterinnen der Caritas Hagen, das Projekt „BiBer - Bildungs- und Beratungsangebote für neu Zugewanderte“ vor.

Die rege Teilnahme während der Vorträge sowie an den Expertentischen zeigte, dass die Teilnehmer ein hohes Interesse an Informationen zu dem Thema haben. Das KI der Stadt Hagen plant dieses Jahr weitere Veranstaltungen, um den Informations- und Weiterbildungsbedarf der Fachkräfte abzudecken. Weitere Schwerpunktthemen sind dabei Kindertagesstätten sowie die frühe Bildung.

(erste Reihe von re.) Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Staatssekretärin Serap Güler und KI-Leiterin Güler Kahraman. (Foto: Clara Berwe/Stadt Hagen)

Staatssekretärin für Integration Serap Güler besucht Kommunales Integrationszentrum Hagen

20. Februar 2018 - „Das Kommunale Integrationszentrum Hagen stellt innovative Angebote und Projekte bereit.“ Serap Güler, Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, zeigte sich von der Arbeit des Kommunalen Integrationszentrums (KI) der Stadt Hagen beeindruckt. Bei ihrem Besuch in Hagen tauschte sich die Staatssekretärin unter anderem mit Oberbürgermeister Erik O. Schulz, dem Leiter des Fachbereichs Jugend und Soziales, Reinhard Goldbach, sowie der Leiterin des KI, Güler Kahraman, über die Arbeit des Zentrums und aktuelle Themen bezüglich Bildung und Integration aus.


Dabei stellten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Integrationszentrums mit ihren einzelnen Arbeitsfeldern vor. OB Schulz blickte bei aller Wertschätzung für die geleistete Arbeit in die Zukunft, in dem er anmerkte, dass das Ziel eigentlich sein müsste, ohne solche Zentren auszukommen, indem alle Bürgerinnen und Bürger die gleichen Voraussetzungen und damit Chancen hätten.

Standort & Erreichbarkeit

Kommunales Integrationszentrum

Berliner Platz 22

58089 Hagen


Tel.: 02331 / 207-5566

Fax: 02331 / 207-2054

Termine nach Vereinbarung

Gefördert vom: