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Pressemitteilungen

Andere Denkweisen und Lebenswelten erfahren und sich gegenseitig austauschen: Das ist das Ziel der Veranstaltungen, die im Rahmen der Interkulturellen Woche 2022 stattfinden. (Foto: Stadt Hagen)

Start der Interkulturellen Woche am Sonntag

22. September 2022 – Zur Interkulturellen Woche 2022 unter dem Motto „#offengeht“ laden das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen, die Integrationsagenturen des Caritasverbandes Hagen e.V., der Diakonie Mark-Ruhr, der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Hagen-Märkischer Kreis und zahlreiche weitere Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner von Sonntag, 25. September, bis Samstag, 1. Oktober, ein.


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Interkulturellen Woche erwarten viele spannende Angebote, um mehr über andere Denkweisen und Lebenswelten zu erfahren und sich gegenseitig auszutauschen. Dabei werden unter anderem verschiedene Veranstaltungen angeboten, welche die Rolle und Situation der Frauen in Kultur und Gesellschaft in den Mittelpunkt stellen.


KI lädt zum interreligiösen Spaziergang ein

Um die Grundzüge der in Hagen gelebten Weltreligionen kennenzulernen, veranstaltet das KI am Mittwoch, 28. September, ab 14 Uhr einen interreligiösen Spaziergang. Der Spaziergang startet um 14 Uhr an der griechisch-orthodoxen Kirche, Elfriedenhöhe 1. Im Anschluss besuchen die Teilnehmenden die Synagoge in der Potthofstraße. Auf dem Friedrich-Ebert-Platz nimmt die Gruppe um 16.30 Uhr am interreligiösen Friedensgebet des Netzwerkes Hagener Religionsgemeinschaften und Kulturvereine teil. Abschließend besuchen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Al-Siddieq Moschee in der Fehrbelliner Straße. Der rund drei Kilometer lange Rundgang endet gegen 19 Uhr. Anmeldungen zum interreligiösen Spaziergang nimmt Jessica Randt, Geschäftsführung des Integrationsrates, unter Telefon 02331/207-4436 oder per E-Mail an jessica.randt@stadt-hagen.de entgegen.


Das Programm der Interkulturellen Woche 2022 finden Interessierte auf www.interkulturelle-woche-hagen.de/veranstaltungen/.


 
Im dritten Teil der Workshop-Reihe des KI zum Thema „Roma und Antiziganismus“ befassten sich die Teilnehmenden mit den verschiedenen Ausprägungen des Rassismus gegen die Roma-Minderheit. (Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen)

Kommunales Integrationszentrum: Fachkräfte-Workshop zur Kriminalisierung und Ethnisierung der Roma-Minderheit

19. September 2022 – Fachkräfte hinsichtlich der verschiedenen Ausprägungen von Antiziganismus sensibilisieren und im Erkennen und richtigen Umgang mit Antiziganismus im Praxisalltag schulen: Das war das Ziel des Workshops „Antiziganismus – Kriminalisierung und Ethnisierung der Roma-Minderheit“ des Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Hagen (KI) am vergangenen Freitag, 16. September. Der dritte Teil der vierteiligen Workshop-Reihe zum Thema „Roma und Antiziganismus“ richtete sich an Lehrkräfte, Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen sowie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter.


Die zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten sich mit Antiziganismus, einer Form des Rassismus, die sich gegen Angehörige der Roma-Minderheit richtet, und seinen verschiedenen Ausprägungen auseinander. Der Referent Kasm Cesmedi, Gesamtschullehrer und engagierter Roma-Aktivist, zeigte, dass Antiziganismus als spezifische Form des Rassismus auch in Deutschland allgegenwärtig ist. Zudem stellte er dar, dass Antiziganismus nicht nur durch aktuelle Begriffe wie „Armutszuwanderung“ und „Sozialbetrug“ medial und politisch angefacht wird, sondern dieser durch seine Historie auch institutionell tief verankert ist. Durch die Erfahrungen und Fragen der Teilnehmenden entstand im Workshop ein produktiver Austausch, sodass gemeinsam Handlungsstrategien für den Praxisalltag erörtert werden konnten.


Vierter Teil der Workshop-Reihe im November

Die Workshop-Reihe für Fachkräfte zur Thematik „Roma und Antiziganismus“ wird am Freitag, 4. November, von 15 bis 19 Uhr mit dem vierten Teil abgeschlossen. Bei der Veranstaltung erörtern die Fachkräfte mögliche Strategien zur Erkennung sowie zum Umgang mit Antiziganismus. Eine Anmeldung zum vierten Teil der Workshop-Reihe ist auch ohne die Teilnahme an den ersten drei Veranstaltungen möglich und erfolgt über den zuständigen Ansprechpartner im Kommunalen Integrationszentrum, Robin Palm, entweder unter Telefon 02331/207-3851 oder per E-Mail an robin.palm@stadt-hagen.de.

 
Die Lesung des Autors Hasnain Kazim im Kultopia war gut besucht. (Foto: Alev Yildizli)

Erfolgreiche Lesungen von Bestseller-Autor Hasnain Kazim in Hagen

13. September 2022 – Kultopia, Gesamtschule Eilpe, Cuno-Berufskolleg I: Der Bestseller-Autor Hasnain Kazim war auf Einladung des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Hagen (KI), des AllerWeltHauses und des Jugendrings Hagen in der vergangenen Woche im Rahmen der Lesereihe „buch:haltung – zugehört & hingesehen“ für drei Lesungen in Hagen zu Gast.


Bei der Lesung am vergangenen Donnerstag, 8. September, im Kultopia berichtete der Autor aus seinem Leben und las Auszüge aus seinem Tagebuch „Mein Kalifat“ vor. Die Soziologin, freie Autorin und Trainerin der antirassistischen und feministischen Bildungsarbeit Emine Aslan moderierte und führte durch den Abend. Die Lesung kam bei den rund 45 Gästen gut an.


Im Rahmen der Schullesungen in der Gesamtschule Eilpe und im Cuno-Berufskolleg I am Freitag, 9. September, standen Hasnain Kazims Werke „Post von Karlheinz“ und „Auf sie mit Gebrüll“ im Mittelpunkt. Der Autor stellte zu Beginn der Lesungen seine Biografie vor und erklärte, wie er seit den 1990er Jahren verstärkt mit Rassismus konfrontiert wurde und seiner Wut durch das Schreiben seines ersten politischen Kommentars ein Ventil gab. Daraufhin erhielt er zahlreiche Hassbriefe. „Post von Karlheinz“ und „Auf sie mit Gebrüll“ geben Kazims humorvolle und ironische Antworten auf die wütenden Briefe wieder.


Die Lesungen haben bei den jeweils rund 90 Zehntklässlerinnen und Zehntklässlern einen bleibenden Eindruck hinterlassen. In einer anschließenden Gesprächsrunde hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen zu stellen.


Der Autor appellierte abschließend an die Schülerinnen und Schüler, auf ihre Wortwahl zu achten und in kritischen Situationen Zivilcourage zu zeigen. „Wenn wir schweigen, beginnen wir, den Hass zu akzeptieren. Also, reden wir“, so Hasnain Kazim.


 

Fachtag Sprache in der Stadtbücherei auf der Springe

9. September 2022 – Zum dritten Fachtag Sprache laden das Kommunale Integrationszentrum (KI), die Stadtbücherei Hagen und die Abteilung Tagesbetreuung für Kinder der Stadt Hagen am Mittwoch, 21. September, von 13 bis 16.30 Uhr in die Stadtbücherei auf der Springe ein.


Die praxisbezogenen Workshops dieses Fachtages geben Fachkräften aus Kindertagesstätten, Grundschulen und Offenen Ganztagsschulen wertvolle Anregungen, Ideen und Unterstützung für die tägliche Arbeit. Die Teilnehmenden können aus insgesamt fünf Workshops zwei passende Kurse auswählen. Unter den Angeboten befinden sich unter anderem ein Gedankenaustausch über Sprache mit dem Bestsellerautor Werner Holzwarth, eine Diskussionsrunde zum Thema Diversität in Kinderbüchern und ein Workshop über neue Vermittlungsmethoden wie zum Beispiel das Papiertheater.


Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich und muss bis Freitag, 16. September, über die Seite der Regionalen Bildungsnetzwerke NRW. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Telefon 02331/207-3591 oder auf der Seite www.hagen.de/stadtbuecherei.

 
In dem Workshop erhielten die Schüler der Abschlussklasse der Zerspanungsmechaniker Einblicke in die Schicksale von Zeitzeugen des Holocausts. (Foto: Gesa Eindorf-Evers)

Kommunales Integrationszentrum: „Zweitzeugen e.V.“ bietet Einblicke in Geschichten von Zeitzeugen des Holocausts

6. September 2022 – „Jeder, der selbst einem Zeitzeugen zuhört, wird selbst zum Zweitzeugen.“ Unter diesem Motto war der Verein „Zweitzeugen e.V.“ im August und September in drei Klassen des Cuno I Berufskollegs zu Gast. Gemeinsam mit der Leiterin des Projekttags, Romina Leiding, hörten uns lasen die Jugendlichen im Alter von 14 bis 24 Jahren in den Workshops persönliche Geschichten von Zeitzeuginnen und -zeugen des Holocaust und befassten sich mit ihren Schicksalen.


„Ich hatte den Eindruck, dass die Geschichten der Zeitzeugen uns so gefasst haben, dass es bis zum Pausengong mucksmäuschenstill war“, sagt Schüler Fabian Kadrijaj über die Eindrücke des Workshops. Ausgehend von einem ganz normalen Tag in ihrem Schulalltag entwickelten die Schülerinnen und Schüler ein Bewusstsein darüber, wie viele von ihren alltäglichen Aktivitäten für einen jüdischen Menschen zur Zeit des Nationalsozialismus nicht möglich gewesen wären. Außerdem setzten sie sich mit der Frage auseinander, warum in der heutigen Zeit die Verwendung des „Ungeimpftsterns“ antisemitisch ist. Sensibilisiert durch die Zitate und Fotos der Zeitzeuginnen und -zeugen verfassten die Jugendlichen konzentriert ihre eigenen persönlichen Briefe an die Betroffenen beziehungsweise deren Kinder und wurden somit selbst zu zweiten Zeuginnen und Zeugen, also zu „Zweitzeugen“.


Workshop hinterlässt bleibenden Eindruck

Anhand der Fragen „Was habe ich Neues gelernt?“, „Was hat mich berührt?“ und „Was kann ich tun, damit so etwas nicht noch einmal passiert?“ evaluierten die Schülerinnen und Schüler abschließend den Workshop. Die Inhalte haben bei den Schülerinnen und Schülern bleibende Eindrücke hinterlassen: „Wenn wir Kleinigkeiten für andere Leute tun, sieht die Welt schon viel besser aus“, sagt Evgenij Muhamediarov, Schüler des Berufskollegs.


Zweitzeugen e.V. sensibilisiert Jugendliche

Mit seiner Arbeit setzt sich der „Zweitzeugen e.V.“ dafür ein, vor allem junge Menschen für die Schicksale von Opfern des Holocausts und seine Auswirkungen zu sensibilisieren. So können die Jugendlichen sich bei Interesse auch zu Workshopleiterinnen und -leitern ausbilden lassen und die Stimmen von Betroffenen als „Zweitzeugen“ weitertragen. „Und wenn Du von 50 Kindern nur einen davon überzeugst, dass Juden nicht schlechter sind als die Christen, dann hast Du viel erreicht“, sagte einst der Zeitzeuge Rolf Abrahamsohn. Dieses Motto vertreten auch Romina Leiding, Leiterin des Projekttages, und Marion Rosenberg, Regionalkoordinatorin für „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Weitere Informationen zu der Arbeit des Vereins finden Interessierte auf der Internetseite www.zweitzeugen.de.


Die Workshops im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ wurden durch das Kommunale Integrationszentrum (KI) finanziert. Der „Zweitzeugen e.V.“ ist buchbar für einen halben oder ganzen Projekttag, für AGs, Projektwochen oder auch als digitales Format. Hagener Schulen, die Interesse an dem Projekttag des „Zweitzeugen e.V.“ haben, können sich bei Marion Rosenberg unter Telefon 02331/207-5571 oder per E-Mail an Marion.Rosenberg@stadt-hagen.de melden.

 
Die Vereinscafés sind für alle Ehrenamtsinitiativen aus Hamm, Unna und Hagen geöffnet. (Foto: Stadt Hagen)

Vereinscafé – mit Öffentlichkeitsarbeit Mitglieder für das Ehrenamt gewinnen

1. September 2022 – Vereine und Ehrenamtsinitiativen in ihrer Arbeit unterstützen: Das ist das Ziel vom Vereinscafé, welches das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen regelmäßig durchführt. Das letzte Vereinscafé fand gestern, 31. August, mit insgesamt 20 Teilnehmenden online statt. Auf Wunsch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde die Frage „Wie können Vereine durch Öffentlichkeitsarbeit neue Mitglieder gewinnen?“ mit der Referentin Annette Jäckel (Politikwissenschaftlerin und Germanistin sowie Beraterin für Unternehmen und Non-Profit Organisationen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit) diskutiert. Alle Beteiligten brachten sich aktiv in die Diskussion ein und Akteure, die schon lange in der Ehrenamtslandschaft tätig sind, gaben ihre Erfahrungen an neu gegründete Vereine weiter.


Die Vereinscafés sind für alle Vereine und Ehrenamtsinitiativen aus Hagen geöffnet. Die notwendigen Informationen erhielten die Vereine und Ehrenamtsinitiativen vorab über die jeweiligen Verteiler. Die Veranstaltung wurde in Kooperation der Kommunalen Integrationszentren der Städte Hamm, Unna und Hagen durchgeführt. Weitere Vereinscafés sind für die Zukunft geplant.

 

Kommunales Integrationszentrum sucht Ehrenamtliche für „Bundesweiten Vorlesetag“

25. August 2022 – „Gemeinsam einzigartig!“ – Unter diesem Motto findet dieses Jahr bereits zum 19. Mal der „Bundesweite Vorlesetag“ statt. Aus diesem Anlass feiert das Kommunale Integrationszentrum Hagen (KI) in Kooperation mit der Stadtbücherei Hagen sowie gemeinsam mit allen Zuhörerinnen und Zuhörern die Vielfalt der Gesellschaft als alltägliche Bereicherung und verbindendes Element. Gesucht werden ehrenamtliche Vorleserinnen und Vorleser, die am Freitag, 18. November, gemeinsam mit Kindern und Familien für ein bis zwei Stunden in die Welt der Bücher eintauchen möchten.


Vorbereitung durch Schulung

Das diesjährige Motto lässt viel Freiraum für die eigene Gestaltung – sei es mit mehrsprachigen Geschichten, Erzählungen über ungewöhnliche Charaktere oder außergewöhnliche Vorlesesituationen. In Zusammenarbeit mit Verena Lückel, Diplom-Bibliothekarin und Leiterin der Kinder- und Jugendbücherei Hagen, erhalten die ehrenamtlichen Vorleserinnen und Vorleser als Vorbereitung eine Schulung, bei der es neben theoretischen Anregungen darum geht, das belebte Vorlesen praktisch zu erproben und gemeinsam in den Austausch zu kommen. Interessierte können am Freitag, 4. November, von 10 bis 12 Uhr, sowie am Montag, 7. November, entweder von 9 bis 11 oder von 16 bis 18 Uhr an der Schulung teilnehmen. Weitere Termine sind nach Absprache möglich.


Bereits seit 2004 ist der „Bundesweite Vorlesetag“ Deutschlands größtes Vorlesefest und setzt als gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung ein öffentliches Zeichen, um alljährlich Kinder und Erwachsene für die Bedeutung des Vorlesens zu begeistern.


Für weitere Fragen oder eine Anmeldung als ehrenamtliche Vorleserin oder ehrenamtlicher Vorleser im Rahmen des „Bundesweiten Vorlesetags“ steht Ioanna Lourdas unter Telefon 02331/207-5570 oder per E-Mail an die Adresse ioanna.lourdas@stadt-hagen.de zur Verfügung. Weitere Informationen zum „Bundesweiten Vorlesetag“ finden Interessierte unter www.vorlesetag.de.

 
Die neu zugewanderten Jugendlichen und jungen Erwachsenen verbessern mit Bewegung, Spiel und Sport ihre Deutschkenntnisse. (Foto: LSB NRW/Andrea Bowinkelmann)

„Bewegte Sprache“: Neu zugewanderte Jugendliche lernen Sprach- und Sportkompetenzen bei Trainerausbildung

12. August 2022 – Eine Übungsleiterausbildung absolvieren derzeit neu zugewanderte Jugendliche und junge Erwachsene im Rahmen der Veranstaltung „Bewegte Sprache“, die in gemeinsamer Zusammenarbeit vom Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Hagen (KI) mit dem Stadtsportbund Hagen e.V. organisiert wird. Aktuell findet das Aufbaumodul statt, in dem sich die angehenden Trainerinnen und Trainer auf die Prüfung im Oktober 2022 vorbereiten.


Um die Vorbereitungen für die Prüfung noch besser unterstützen zu können, vermittelt der Stadtsportbund die zehn besten Teilnehmenden als Hilfstrainerinnen und Hilfstrainer an Hagener Vereine. So können diese ihre Fähigkeiten als angehende Trainerinnen und Trainer einüben und praktisch ausbauen. Im Anschluss treten die Jugendlichen nach rund 120 Stunden intensiver Kombiausbildung in Präsenz und digital zur Prüfung an, um die C-Lizenz als Übungsleiterin oder Übungsleiter zu erhalten.


Als Auftakt zur Übungsleiterausbildung fand Anfang Juli ein Sprachsportcamp statt. Dort konnten die neu zugewanderten jungen Erwachsenen mit Bewegung, Spiel und Sport ihre Deutschkenntnisse verbessern. An einem dreitägigen Basismodul Anfang August nahmen 17 engagierte Jugendliche teil, darunter zehn Ukrainerinnen und Ukrainer. Für die Verständigung war es hilfreich, dass drei Deutsch und Ukrainisch sprechende Teilnehmende das Projekt tatkräftig begleitet haben. Die Unterrichtsmaterialien waren in unterschiedlichen Sprachen verfasst.


Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind sehr zufrieden mit dem Angebot und berichten über ihr bestärktes Zugehörigkeitsgefühl. Alle sind sehr zuversichtlich, dass sich ihre Sprachkenntnisse stetig verbessern werden. Auch die Ausbilderinnen und Ausbilder freuen sich über das Engagement, die Zielstrebigkeit und die Ausdauer der angehenden Trainerinnen und Trainer.

 
Das Landesprojekt „FIT in Deutsch“ unterstützt die Deutschförderung von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern. (Foto: LernCentro)

350 neu zugewanderte Schüler nehmen an Landesprojekt „FIT in Deutsch“ teil

9. August 2022 – Große Beteiligung beim Landesprojekt: 350 neu zugewanderte Kinder und Jugendliche nahmen in den Sommerferien an dem außerschulischen Programm „FerienIntensivTraining – FIT in Deutsch“ des Schulministeriums Nordrhein-Westfalen teil, das von freien Trägereinrichtungen durchgeführt wird. Das Projekt unterstützt die Deutschförderung von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern aller Schulformen und wird vom Kommunalen Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen in Hagen koordiniert.


In dem „FerienIntensivTraining“ erweiterten die Schülerinnen und Schüler bei alltagsbezogenen Aktivitäten wie Einkaufen im Lebensmittelladen oder bei themenbezogenen Ausflügen wie einem Besuch im Freilichtmuseum Hagen oder im Dortmunder Zoo ihre Deutschkenntnisse. In der Stadtbücherei Hagen lernten sie die vielfältigen Angebote kennen und konnten zum Beispiel einen Büchereiausweis beantragen. Anschließend wurden die neuen Erfahrungen in der Lerngruppe nachbereitet und Vokabeln sowie Grammatik geübt.


Pädagogisch geschulte Sprachlernbegleiterinnen und Sprachlernbegleiter, die durch eine Online-Schulung der Landesstelle Schulische Integration (LaSI) gezielt vorbereitet wurden, unterstützten die Teilnehmenden und arbeiteten jeweils zwei Wochen lang ganztägig mit den Gruppen. Die BAH Bildungsakademie Hagen, die MT Bildungsakademie, der Jugendmigrationsdienst der Arbeiterwohlfahrt, das LernCentro und das neu gegründete Institut für Nachhilfe und Weiterbildung veranstalteten das Lernprogramm. Besonders groß war der Zulauf von ukrainischen Schülerinnen und Schülern. Für die Kinder und Jugendlichen, die erst seit kurzer Zeit in Deutschland leben, war es eine gute Möglichkeit, Zugang zu Hagen und zu der deutschen Sprache zu finden. Zudem konnten sie neue Kontakte zu Gleichaltrigen knüpfen.


Das nächste Lernangebot soll in den Herbstferien stattfinden. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei Anja Schaube vom Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Hagen unter Telefon 02331/207-5803 oder unter E-Mail anja.schaube@stadt-hagen.de.

 

Weitere Sprachmittlungsschulung des Kommunalen Integrationszentrums Hagen

18. Juli 2022 – Das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen freut sich über erneute Verstärkung: Nachdem das KI im März bereits 17 neue Sprachmittlerinnen und Sprachmittler für den Laien-Sprachmittlerpool hinzugewinnen konnte, fand nun eine weitere Grundlagenschulung zur ehrenamtlichen Sprachmittlung am KI Hagen statt.


Die Dozentin Dr. Natalia Tilton vermittelte den zehn Teilnehmenden die wichtigsten Grundlagen der ehrenamtlichen Sprachmittlung. Dabei ging es vor allem um Fragen nach den ethischen Prinzipien und der Rolle von Sprachmittlern. Außerdem erläuterte sie Methoden für das mündliche und schriftliche Übersetzen und den Umgang mit Konfliktsituationen. So können die Sprachmittlerinnen und Sprachmittler in Zukunft dabei helfen, Sprachbarrieren zwischen Bildungseinrichtungen und zugewanderten Menschen abzubauen, um so eine bessere Kommunikation und mehr Teilhabechancen zu ermöglichen.


Unter den Teilnehmenden der Grundlagenschulung befanden sich vor allem angehende Sprachmittlerinnen und Sprachmittler für Ukrainisch und Russisch. Doch auch für Sprachen wie Albanisch, Bulgarisch, Serbisch oder Aserbaidschanisch, für die in Hagen seit längerer Zeit Bedarf besteht, konnte das KI sich mit neuen Sprachmittelnden weiter verstärken. Durch die neugewonnenen Kräfte wächst der Pool der Sprachmittelnden auf insgesamt 52 Personen, die gemeinsam insgesamt 28 unterschiedliche Sprachen abdecken.


KI auf der Suche nach weiteren Sprachmittlern An einer Position als ehrenamtlicher Sprachmittler interessierte, können sich weiterhin mit Robin Palm, dem zuständigen Ansprechpartner des KI der Stadt Hagen, unter Telefon 02331/207-3851 oder per E-Mail an robin.palm@stadt-hagen.de in Verbindung setzen.


 

Hagen erinnert an Tag gegen antimuslimischen Rassismus

28. Juni 2022 – Anlässlich des Tages gegen antimuslimischen Rassismus am Freitag, 1. Juli, setzt die Stadt Hagen ein Zeichen gegen Rassismus und gegen menschenfeindliche Denk- und Verhaltensweisen.


Zum Hintergrund des Tages

Der Tag gegen antimuslimischen Rassismus steht im Zeichen von Marwa El-Sherbini. Sie wurde am 1. Juli 2009 aus antimuslimisch-rassistischer Motivation heraus ermordet. In einer Gerichtsverhandlung sollte Marwa El-Sherbini gegen den Angeklagten aussagen, der sie als „Islamistin“ und „Terroristin“ beschimpft hatte. Während der Verhandlung griff der Täter zu einem Messer und tötete sie. Die muslimischen Organisationen und Initiativen riefen daher den 1. Juli zum Tag gegen antimuslimischen Rassismus aus. Dazu findet jährlich bundesweit eine Aktionswoche statt, die ein Zeichen gegen rassistische Diskriminierung setzt.


Antimuslimischer Rassismus ist eine Form des Rassismus, die sich speziell gegen Musliminnen und Muslime oder als solche wahrgenommene Personen richtet. Personen, die von antimuslimischem Rassismus betroffen sind, können sich über das Meldeportal www.i-report.eu/meldenwww.i-report.eu/melden melden. Dieses erfasst bundesweit Fälle, um Rassismus sichtbar zu machen.

 
Interessierte Lehrkräfte können sich für weitere Buchungen des Workshops für Medienkompetenz und Demokratieförderung an die Ansprechpartnerin des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Hagen wenden (Foto: Stadt Hagen)

Workshop gegen Rassismus und Hassrede am Ricarda-Huch-Gymnasium

15. Juni 2022 – Schulen in ihrem Kampf gegen Rassismus unterstützen – das war das Ziel des Blogger-Workshops für Medienkompetenz und Demokratieförderung am Montag, 13. Juni, am Ricarda-Huch-Gymnasium. Die 25 Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Pädagogik lernten in dem Workshop, wie man Rassismus definiert und welche Ursachen es für ihn gibt. Anschließend konnten sie sich selbst in der Formulierung eines politischen Blogposts üben. Zum Abschluss fand eine Feedbackrunde statt.


Für weitere Buchungen des in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen organisierten und im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ stattfindenden Workshops können sich interessierte Lehrkräfte entweder per E-Mail an marion.rosenberg@stadt-hagen.de oder unter Telefon 02331/207-5571 an Marion Rosenberg, eine Mitarbeiterin des KI, wenden. Die Workshops richten sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen acht bis dreizehn und können online oder als Präsenzveranstaltung stattfinden.

 
Interessierte Lehrkräfte können sich für weitere Buchungen des Workshops für Medienkompetenz und Demokratieförderung an die Ansprechpartnerin des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Hagen wenden (Foto: Kasm Cesmedi).

Workshop über Diskriminierung junger Roma im Bildungssystem

15. Juni 2022 – Missständen im Bildungssystem gegenüber Angehörigen der Roma-Minderheit entgegenwirken und Fachkräfte hinsichtlich dieser Diskriminierungsformen aufklären und sensibilisieren: Das war das Ziel des Workshops „Gleichheit im Bildungssystem? – Die Schul- und Bildungssituation der Roma“ des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Hagen (KI) am Dienstag, 14. Juni. Der zweite Teil einer vierteiligen Workshop-Reihe zur Thematik „Roma und Antiziganismus“ richtete sich an Lehrkräfte, Sonderpädagog:innen sowie Sozialarbeiter:innen.


Die Teilnehmenden befassten sich mit der Schul- und Bildungssituation junger Roma. Der Referent Kasm Cesmedi, Gesamtschullehrer und engagierter Roma-Aktivist, zeigte, dass Rassismus und Diskriminierung gegenüber Angehörigen der Roma-Minderheit nicht nur historisch tief verankert, sondern auch heutzutage sowohl in den Herkunftsländern als auch im deutschen Bildungssystem eine alltägliche Realität darstellen. Neben der Aufklärung zur Thematik Antiziganismus ging es bei dem Workshop auch darum, aktuelle Problemfelder von Seiten der Bildungsinstitutionen zu besprechen. Dabei wurden unter anderem Fragen wie „Warum kommt es zu Schulabsentismus und wie erreiche ich Familienangehörige?“ beantwortet.


Dritter Teil der Workshop-Reihe im September

Die 20 Teilnehmenden brachten sich während des Workshops mit ihren Fragen und Fallbeispielen aus der praktischen Arbeit aktiv ein, sodass ein produktiver Austausch entstand und gemeinsam Handlungsstrategien für den beruflichen Alltag erörtert werden konnten. Die Workshop-Reihe zur Thematik „Roma und Antiziganismus“ wird am Freitag, 16. September, von 15 bis 19 Uhr mit dem dritten Teil fortgesetzt. Bei der Veranstaltung untersuchen die Teilnehmenden das Thema Antiziganismus im Hinblick auf die Ethnisierung und Kriminalisierung der Roma-Minderheit noch einmal genauer. Eine Anmeldung zum dritten Teil der Workshop-Reihe ist auch ohne die Teilnahme an den ersten beiden Veranstaltungen möglich und erfolgt über den zuständigen Ansprechpartner im Kommunalen Integrationszentrum, Robin Palm, entweder unter Telefon 02331/207-3851 oder per E-Mail an robin.palm@stadt-hagen.de.

 
Das individuelle Case Management ist ein zentraler Bestandteil des Kommunalen Integrationsmanagements (Foto: Land NRW)

Integration in Hagen verbessern: Start des kommunalen Case Managements

2. Juni 2022 – Eingewanderte Menschen in Hagen durch individuelle Beratung und Unterstützung besser integrieren: Dieses Ziel verfolgt das kommunale Case Management im Rahmen des Landesförderprogramms Kommunales Integrationsmanagement (KIM), das am Dienstag, 7. Juni, bei der Stadt Hagen startet.


Das Case Management als zentraler Bestandteil des Kommunalen Integrationsmanagements berät und begleitet Eingewanderte individuell und rechtskreisübergreifend bei ihrer Integration und orientiert sich hierbei an den persönlichen Lebenslagen und Bedarfen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen in allen Bereichen, informieren über verschiedene Hilfsangebote in der Stadt und helfen so eingewanderten Menschen, sich schneller in Hagen einzuleben. Zunächst sind Eingewanderte aus der Europäischen Union, ihre Familienangehörigen sowie kriegsbedingt Geflüchtete aus der Ukraine angesprochen.


Um diesen Prozess kontinuierlich zu verbessern, überprüft das Case Management regelmäßig die bestehenden Strukturen und kann „Lücken“ oder Fehler im Ablauf feststellen. „Die Mitarbeitenden erleben in ihrer Praxis direkt an den Schnittstellen, was gut läuft und wo es Optimierungsbedarf gibt, um die Verwaltungsabläufe, aber auch die Integrationsprozesse in der Stadt zu verbessern“, erklärt Güler Kahraman, Abteilungsleiterin Kommunales Integrationszentrum bei der Stadt Hagen, wo das kommunale Case Management angegliedert ist.


Ab Dienstag, 7. Juni, können Interessierte montags bis donnerstags von 8 bis 15 Uhr unter Telefon 02331/207-5820 einen Beratungstermin im kommunalen Case-Management, Rathaus II, Berliner Platz 22, vereinbaren.


Bausteine des Kommunalen Integrationsmanagements

Unter der Federführung des städtischen Fachbereichs Integration, Zuwanderung und Wohnraumsicherung unterstützt das KIM in Hagen eine stärkere rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Ämtern und Fachbereichen der Stadt Hagen und weiteren Akteurinnen und Akteuren in der Stadtgesellschaft. Das Kommunale Integrationsmanagement wird dauerhaft etabliert und umfasst drei Bausteine, die miteinander verknüpft sind: „Als erster Baustein agieren die Koordinierenden Stellen als Schnittstelle zwischen der Stadtverwaltung und den weiteren integrationsrelevanten Akteurinnen und Akteuren und koordinieren den Gesamtprozess. Die Stellen sind ebenfalls in der Abteilung Kommunales Integrationszentrum angesiedelt und erhalten Impulse des Case Managements zur Weiterentwicklung der intrakommunalen Zusammenarbeit in Hagen“, erläutert Natalia Keller, Leiterin des Fachbereichs Integration, Zuwanderung und Wohnraumsicherung der Stadt Hagen.


Den zweiten Baustein bildet das Case Management. Über den dritten Bestandteil werden zusätzliche Personalstellen in der Ausländer- und Einbürgerungsbehörde der Stadt Hagen zur rechtlichen Verstetigung der Situation von eingewanderten Menschen gefördert. Ihnen soll der direkte Zugang zu den Angeboten des gesamten Integrationsprozesses erleichtert werden. „Das Kommunale Integrationsmanagement bietet die Chance, durch die Optimierung von Integrationsprozessen vor Ort die Teilhabemöglichkeiten von eingewanderten Menschen zu verbessern“, unterstreicht Dr. Thomas Mittmann, KIM-Koordinator im Fachbereich Integration, Zuwanderung und Wohnraumsicherung der Stadt Hagen.


Das Programm Kommunales Integrationsmanagement wird vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

 
v.l.: Fotis Matentzoglou, Nara Eilert, Hannah Scharlau, Anna Stenz und Ulrich Korflür freuen sich nach zwei Jahren Coronapause, wieder Besucherinnen und Besucher beim „Vielfalt tut gut“-Festival begrüßen zu können. (Foto: Charlien Schmitt/Stadt Hagen)

„Vielfalt tut gut“-Festival kehrt nach Coronapause zurück

30. Mai 2022 – Tanzen, Feiern, Schlemmen: Nach zwei langen Jahren ohne das „Vielfalt tut gut“-Festival in Hagen wartet bei dem beliebten interkulturellen Sommer-Open-Air am Samstag, 11. Juni, von 15 bis 22 Uhr im Dr. Ferdinand-David-Park am AllerWeltHaus wieder ein kunterbuntes Kultur- und Familienprogramm mit mitreißenden Konzerten und kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt auf alle Besucherinnen und Besucher. Das Festival findet wie in den vergangenen Jahren bei freiem Eintritt statt.


„‚Vielfalt tut gut‘ gibt es seit 2008 und wir sind nach der zweijährigen Zwangspause sehr froh, wieder an die Tradition anknüpfen zu können“, sagen die Veranstalterinnen und Veranstalter. Denn das Festival ist sowohl ein (inter-)kultureller Höhepunkt im Fest-Portfolio der Stadt Hagen als auch ein nachdrückliches und positives Signal gegen Rassismus und Ausgrenzung jeglicher Art. Etwa 30 Hagener Träger aus Jugend-, Bildungs- und Kulturarbeit, Fachbereiche der Stadtverwaltung, Vereine und Migrantenselbstorganisationen beteiligen sich 2022 an der Veranstaltung. „Beim ‚Vielfalt tut gut‘-Festival können sich Besucherinnen und Besucher bei internationalem Essen, Musik und Spielen miteinander austauschen und gegenseitig kennenlernen“, sagt Hannah Scharlau, Fachgebietsleiterin im Bereich Jugendförderung der Stadt Hagen und Leiterin des Projektes „Demokratie leben!“.


Die Veranstaltergemeinschaft des Festivals bestehend aus dem Jugendring Hagen e.V. und dem AllerWeltHaus Hagen e.V, der Integrationsagentur der Diakonie Mark-Ruhr gemeinnützige GmbH sowie des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Hagen (KI) bietet Besucherinnen und Besuchern nach der Coronapause wieder ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm. Sie erwartet ein abwechslungsreicher Mix aus lokalen Künstlerinnen, Künstlern und Gruppen. Die mitreißenden Rhythmen der elf Trommlerinnen und Trommler der Band „Donga & Living Rhythm“ aus Iserlohn laden am Festival-Abend zum Mittanzen ein. Als besonderer Gast tritt die kolumbianische Band „Doctor Krapula“ auf, die unter anderem mit bereits fünf Nominierungen zum „Latin Grammy“ ausgezeichnet wurde und mit ihrem Mix aus Cumbia, Ska, Hip-Hop, Reggae und Dance Hall für das richtige Sommerfeeling sorgt.


Auch kulinarisch bleiben bei der Veranstaltung kaum Wünsche offen. „In diesem Jahr können sich Besucherinnen und Besucher auf eine authentische und kulinarische Vielfalt freuen“, sagt das „Vielfalt tut gut“-Team. „Vegane und vegetarische Angebote aber auch Spezialitäten aus Indonesien, Afrika und der Türkei werden von unterschiedlichen Organisationen und Initiativen angeboten.“ Weitere Informationen zum Programm erhalten Interessierte auf der Internetseite www.vielgut.de.

 
Bei einer Online-Lesung des KI liest die Autorin Dr. Emilia Roig aus ihrem Buch „Why we matter – Das Ende der Unterdrückung“ und spricht über Themen wie Vielfalt, Gerechtigkeit und Diskriminierung. (Foto: Anna Stenz)

Kommunales Integrationszentrum: Online-Lesung mit der Autorin Dr.in Emilia Roig

11. Mai 2022 – Aus ihrem Buch „Why we matter – Das Ende der Unterdrückung“ liest die Autorin Dr.in Emilia Roig in einer Online-Veranstaltung des Kommunalen Integrationszentrums (KI) der Stadt Hagen zusammen mit dem AllerWeltHaus und dem Jugendring Hagen im Rahmen der Lesereihe „„buch|haltung“ am Donnerstag, 19. Mai, um 19 Uhr.


Im Zuge der Lesung spricht die Autorin über die Themen Unterdrückung, Vielfalt, Gerechtigkeit, Inklusion, Intersektionalität und Diskriminierung. Anschließend erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Emilia Roig ist Gründerin und Geschäftsführerin des in Berlin ansässigen „Center für Intersectional Justice“ (CIJ). Ihre Erfahrung, in einer algerisch-jüdisch-karibischen Familie in Frankreich aufzuwachsen, prägte ihr Engagement und ihre Leidenschaft für intersektionale soziale Gerechtigkeit. Sie hat einen Abschluss als Master of Public Policy und Völkerrecht und promovierte in Politikwissenschaft. In ihrem Buch „Why we matter – Das Ende der Unterdrückung“ deckt sie Muster der Unterdrückung auf und leitet entschieden zur Solidarität an. Sie zeigt auch anhand ihrer eigenen Familiengeschichte, wie sich Rassismus mit anderen Diskriminierungen im Alltag überschneidet.


Die Lesung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist beim AllerWeltHaus unter E-Mail info@allerwelthaus.org erforderlich. Die Veranstaltung findet über die Plattform Zoom statt. Voraussetzung für das Sehen und Hören ist ein PC, Laptop oder Smartphone mit einer Internetverbindung.

 
v.l.n.r.: Christian Kelch, Katrin Schelberg und Neyla Maria Boese, Kora Harmuth-Podleschny und Timo Schisanowski nehmen gemeinsam den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ entgegen. (Foto: Christopfer Wunderlich)

Cuno II Berufskolleg tritt dem Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bei

10. Mai 2022 – „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ („SOR-SMC“): Diesen Titel nahm das Cuno II Berufskolleg am Freitag, 6. Mai, bei einer offiziellen Titelverleihung im Jugendkulturzentrum Kultopia feierlich entgegen. Die Übergabe der Urkunde fand im Rahmen einer Feier statt, die von Schülerinnen und Schülern des Berufskollegs moderiert wurde.


Nach der Begrüßung durch die Schulleiterin Kora Harmuth-Podleschny trugen Schülerinnen und Schüler aus der Projektgruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ Beispiele für Rassismus und Diskriminierung weltweit, aber auch vor der Hagener Haustür vor. In einer anschließenden Rede richtete sich der Bundestagsabgeordnete und Pate des Cuno II Berufskollegs, Timo Schisanowski, deutlich gegen jegliche Form populistischer Ausgrenzung und wies darauf hin, wie wichtig es sei, Vielfalt vorbildhaft zu leben und sich gegenseitig in Worten und Taten zu unterstützen. Im Anschluss an die Rede folgte die Siegerfilmpräsentation aus dem Schülerwettbewerb „EuroVisions 2019“ mit dem Titel „NEIN zu Rassismus – JA zur Menschlichkeit“, produziert von den Schülerinnen und Schülern Aimée Berwe, Julian Reith und Moritz Viegener. Die Regionalkoordinatorin des Kommunalen Integrationszentrums (KI) für „SOR-SMC“, Marion Rosenberg, beendete den offiziellen Teil der Veranstaltung, indem sie die Schule im größten Schülernetzwerk gegen Diskriminierung willkommen hieß, ihr für bereits umgesetzte Aktionen ein großes Kompliment aussprach und der Projektgruppe eine von der Bundeskoordination in Berlin ausgestellte Urkunde überreichte.


Im Anschluss an den Festakt präsentierte das Theaterspiel Witten das auf Zeitzeugenberichten aus der NS-Zeit basierende Stück „Über das Leben – oder meine Geburtstage mit dem Führer“. Es zeigt in brisanter Form auf, dass es nötig ist, jeden Tag für Demokratie und Menschlichkeit einzutreten. Die Vorführung wurde durch eine Feedbackrunde mit positiver Resonanz abgeschlossen. In anschließenden Workshops, die unter der Leitung der Akteurinnen und Akteure aus Witten stattfanden, erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler gemeinsame Präsentationen zu dem Oberthema „Ausgrenzung“, deren Ergebnisse im Anschluss gemeinsam von den Teilnehmenden präsentiert wurden. Die Schülerinnen und Schüler konnten diese Gelegenheit außerdem dazu nutzen, um fern vom Schulalltag einige schauspielerische Erfahrungen zu sammeln.


Zum Abschluss der Veranstaltung dankte Christian Kelch, Leiter der Projektgruppe „SOR-SMC“, dem Kommunalen Integrationszentrum für die Organisation sowie die großzügige Finanzierung des Theaterstückes und der Workshops. Marion Rosenberg gab der Hoffnung Ausdruck, dass der Tag bei allen Beteiligten zu mehr Sensibilität in Bezug auf Formen der Ausgrenzung geführt habe und betonte wie wichtig es sei, dass jeder und jede einzelne Zivilcourage zeigt.

 

Kommunales Integrationszentrum: Online-Veranstaltung zum Thema „Fliehende zweiter Klasse“

3. Mai 2022 – Inwiefern gelten die Solidaritätsbekundungen und die hohe Hilfsbereitschaft auch wirklich allen Schutzbedürftigen? Welche Rolle spielt Rassismus und Diskriminierung im Engagement für Fliehende? Diese und weitere Fragen standen in der vergangenen Woche im Fokus einer gemeinsamen Online-Veranstaltung der Kommunalen Integrationszentren (KI) der Städte Hagen und Münster mit dem Titel „Fliehende zweiter Klasse? – Die Rolle von Rassismus im Engagement für Fliehende am aktuellen Beispiel des Ukraine-Konflikts“, die sich an Vereine, Initiativen und weitere Interessierte richtete.


Die Referentin Alexandra Conrads (Sozialwissenschaftlerin, Lehrerin und Coach) referierte über eine mögliche Andersbehandlung von fliehenden Drittstaatsangehörigen aus der Ukraine. Hintergrund zur Veranstaltung ist der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, welcher am 24. Februar 2022 durch den Angriff Russlands auf die Ukraine seinen Höhepunkt fand. Hunderttausende Menschen versuchten, die Ukraine zu verlassen und in europäischen Nachbarstaaten Sicherheit zu finden. Zur gleichen Zeit wurden Bilder, Filme und Erfahrungsberichte von Fliehenden sowie Journalistinnen und Journalisten veröffentlicht, die zeigten, wie nicht-weißen Geflüchteten (geflüchteten „People of Colour“) die Ausreise aus dem Kriegsgebiet und der Transit in europäische Nachbarstaaten teilweise erschwert wurden.


Das Interesse an der Online-Veranstaltung war groß. Von 21 angemeldeten Personen konnten aufgrund der begrenzten Platzzahl lediglich 15 Personen teilnehmen. Alle Teilnehmenden brachten sich rege in die Diskussion ein und es zeigte sich, dass das Thema viele Menschen umtreibt und beschäftigt. Aus dem Austausch resultierten nützliche Informationen, die unter den Teilnehmenden ausgetauscht wurden.


Das KI tritt jeglicher Form der Diskriminierung entgegen und thematisiert in seinen Veranstaltungen und Projekten Antirassismus und Solidarität mit Geflüchteten unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Glaubensrichtung, ihrer Behinderung oder ihrer sexuellen Orientierung. Mit dem Kommunalen Integrationszentrum Münster hat das KI Hagen weitere Planungen von zukünftigen Veranstaltungen vereinbart.

 
Bei dem Sprachcamp erwartete die Teilnehmenden ein buntes Programm. (Foto: Silke Philipp/Stadt Hagen)

KI: Erfolgreicher Ausklang des Feriencamps „Sprache natürlich erleben“

27. April 2022 – Großen Anklang bei den 14 Teilnehmenden zwischen zehn und 15 Jahren fand das einwöchige kostenlose Osterferiencamp „Sprache natürlich erleben“ für Schülerinnen und Schüler mit Sprachförderbedarf, insbesondere für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche. Das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen und die AOK Nord West haben das Sprachcamp in Kooperation mit BiWaG e.V. Hagen in der zweiten Osterferienwoche (19. bis 22. April) auf dem Gelände der Gold Mountain Ranch, Buntebachstraße 111, organisiert. Die Teilnehmenden kommen aus verschiedenen Herkunftsländern wie beispielsweise Somalia, Syrien, Rumänien, Kamerun, Serbien und der Ukraine.


Der Camp-Tag startete um 9 Uhr mit einer gemeinsamen Fahrt vom Hagener Hauptbahnhof zur Gold Mountain Ranch. Zwei für Natur- und Erlebnispädagogik sowie für Ernährungswissen qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und eine Rumänisch- und Romanes-sprechende Bildungsmediatorin begleiteten und betreuten die Kinder und Jugendlichen von der Abfahrt bis zur Rückkehr zum Hauptbahnhof um 16 Uhr.


Das Camp-Projekt „Sprache natürlich erleben“ war für die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen, die alle erst wenige Wochen oder Monate in Deutschland leben, ein zugleich lehrreiches und spannendes Lernabenteuer im Grünen, das Erlebnisse und Erfahrungen unter Einbezug aller Sinne bot. Auf dem Programm standen gemeinsame Erkundungs-Spaziergänge in Wald und Feld, kreative und handwerkliche Angebote wie das Anfertigen von Namensschildern und Bleistiften aus Naturmaterialien oder das Bauen von Vogelhäuschen. Die Teilnehmenden lernten außerdem, wie man fachgerecht ein Lagerfeuer macht, und am letzten Camp-Tag konnten sich alle nach Lust und Laune verkleiden und schminken.


Neben der Förderung von Bewegung, Kreativität, Umweltbewusstsein, Naturerfahrung und des sozialen Miteinanders waren die Sprachförderung und Ernährungserziehung Schwerpunkte des Camps. So bereiteten sich die Kinder und Jugendlichen unter Anleitung gesunde und leckere Getränke und Mittagssnacks zu. Die Verpflegung wurde vom Markt REWE Minervastrasse gesponsert. In moderierten Gesprächsrunden konnten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits erworbene sprachliche Kompetenzen anwenden und festigen.


Alle teilnehmenden Kinder und Jugendlichen fanden das Camp sehr gelungen und würden es anderen Schülerinnen und Schülern, die noch nicht so gut Deutsch können, weiterempfehlen. In einer der Gesprächsrunden sagte eine Teilnehmerin, dass sie besonders das entspannte und wertschätzende Miteinander genossen hat: „Jeder hier ist freundlich“. Ein Teilnehmer meinte, dies seien seine schönsten Tage, seit er in Deutschland ist – ein großes Kompliment für die Organisatoren und pädagogischen Begleitungen.


Das Sprachcamp soll voraussichtlich in der ersten Sommerferienwoche noch einmal angeboten werden. Darüber hinaus planen die Kooperationspartner, das Camp in Zukunft jedes Jahr zu realisieren.

 

Mehr Unterstützung auf Ukrainisch und Russisch: 17 neue Sprachmittler geschult

7. April 2022 – Ethische Prinzipien der Sprachmittlung und der richtige Umgang mit Konfliktsituationen – mit diesen und vielen weiteren Themen haben sich im März 17 angehende Sprachmittlerinnen und -mittler im Rahmen einer zweitägigen Grundlagenschulung des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Hagen (KI) auseinandergesetzt. Aufgrund der aktuellen Notsituation von ukrainischen Geflüchteten standen bei der Schulung vor allem die Sprachen Ukrainisch und Russisch im Fokus.


Ukrainisch und Russisch: Elf neue Sprachmittler:innen

An dem Angebot nahmen insgesamt elf angehende Sprachmittler:innen teil, welche die ukrainische und/oder die russische Sprache zu ihren Herkunftssprachen zählen. Auch Sprachen wie Arabisch, Paschtu, Rumänisch, Türkisch und Griechisch, für die nach wie vor ein großer Bedarf besteht, waren in der Grundlagenschulung vertreten. Die Vergrößerung des Laien-Sprachmittlerpools stellt wegen des hohen Bedarfs an Übersetzungshilfen einen kontinuierlichen Prozess dar.


Kommunikation ermöglichen und unterstützen

Geleitet wurde die Qualifizierung durch die promovierte Dolmetscherin Dr. Natalia Tilton. Die Teilnehmenden befassten sich gemeinsam mit der Dozentin auch mit den Grundlagen rund um das Thema Dolmetschen und erhielten Antworten auf Fragen wie: Welche Arten des Dolmetschens gibt es? Wie unterscheiden sich ehrenamtliche Sprachmittlerinnen und -mittler von professionellen Dolmetscherinnen und Dolmetschern? Welche Rolle nehmen sie ein und welche Erwartungen werden an sie gerichtet? Ab sofort können die neuen Sprachmittler:innen mit diesen Kenntnissen die Kommunikation zwischen Bildungseinrichtungen und neuzugewanderten Personen, die über keine oder nur geringe Deutschkenntnisse verfügen, ermöglichen und unterstützen.


KI: Ansprechpartner für Hilfesuchende aus der Ukraine

An verschiedenen zentralen Standorten unterstützt das KI die Hilfesuchenden aus der Ukraine seit März auch über den Bildungsbereich hinaus. Hierzu zählen unter anderem die Notunterkünfte in der Karl-Adam-Halle sowie der Stadthalle Hagen, das Gesundheitsamt sowie das Verwaltungsgebäude in der Martin-Luther-Straße.

 
Unter dem Motto „100 Prozent Menschenwürde – zusammen gegen Rassismus“ haben zahlreiche Mitwirkende Fotos von sich in den Sozialen Medien geteilt und somit ein Zeichen für Toleranz und Respekt gesetzt. (Foto: KI/Stadt Hagen)

Rund 400 Teilnehmende: Positives Fazit der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2022

31. März 2022 – „Haltung zeigen." – unter diesem Motto fanden von Montag, 14. März, bis Sonntag, 27. März, die diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus (IWgR) in Hagen statt. Das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen hat das vielfältige Programm gemeinsam mit 31 Kooperationspartnern organisiert. Die Anzahl der Veranstaltungen stieg im Vergleich zum Vorjahr von 18 auf 35 Veranstaltungen mit insgesamt rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.


„Es ist notwendig, rassismuskritisch zu sein und sich für ein Leben in Vielfalt einzusetzen“, so Güler Kahraman, Leiterin des KI zum Ende der Aktionswochen. In diesem Zuge betont sie, dass die IWgR einen wertvollen Beitrag gegen Rassismus leisten und bedankt sich für den Einsatz der Kooperationspartner und Teilnehmer. Die IWgR haben deutlich gemacht, dass Räume geschaffen werden müssen, um miteinander zu reden, sich auszutauschen, zuzuhören und um zu lernen.


Rückblick auf das Angebot der IWgR 2022

Den Auftakt bildete die Lesung „Muslimaniac. Die Karriere eines Feindbildes“ von Ozan Zakariya Keskinkılıç unter der Moderation von Emine Aslan. 45 Teilnehmende verfolgten die Beiträge des Autors und der Moderatorin. Die Lesung fand im Rahmen der Lesereihe „buch|haltung“ statt, die das KI zusammen mit dem Allerwelthaus und dem Jugendring organisiert.


Für eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stadtbücherei hat das KI die Autorin Tebogo Nimindé Dundadengar zu der Lesung ihres gemeinsamen Buches mit Olaolu Fajembola „Gib mir mal die Hautfarbe – mit Kindern über Rassismus sprechen" nach Hagen eingeladen. Die 55 teilnehmenden Eltern, Pädagogen, Erzieher und Lehrer hatten hierbei die Möglichkeit, über antirassistische Erziehung zu sprechen, sich mit praxisnahen Fragen auseinanderzusetzen und eigene Erfahrungen auszutauschen.


Neben einigen Onlineveranstaltungen konnten unter Einhaltung der Coronaschutzmaßnahmen auch wieder Präsenzveranstaltungen angeboten werden. Es gab unter anderem Ausstellungen, Filmvorführungen, Theaterstücke und Themenspaziergänge.


Die Mitwirkenden zeigten aber nicht nur bei den Veranstaltungen Haltung gegen Rassismus. Sie teilten auch Fotos von sich mit dem Logo „100 Prozent Menschenwürde – zusammen gegen Rassismus“ in den sozialen Medien und setzten somit ein Zeichen für Toleranz und Respekt.


IWgR werden auch 2023 stattfinden


Das KI lädt für das nächste Jahr weitere Organisationen, Institutionen und Vereine ein, sich vom 20. März bis 2. April 2023 mit eigenen Beiträgen an den Aktionswochen zu beteiligen. Kontaktinformationen finden Interessierte auf der Internetseite des KI unter www.hagen.de/KI-Hagen.


 

KI: Osterferiencamp „Sprache natürlich erleben“ für Schüler mit Sprachförderbedarf

22. März 2022 – Das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen und die AOK NordWest bieten in Kooperation mit Bildung, Wald und Garten e.V. (BiWaG e.V.) erstmalig im Rahmen des Camp-Projekts „Sprache natürlich erleben“ von Montag, 11. April, bis Donnerstag, 14. April, sowie von Dienstag, 19. April, bis Freitag, 22. April, zwei kostenlose Osterferiencamps für Schülerinnen und Schüler zwischen zwölf und 14 Jahren mit Sprachförderbedarf, insbesondere für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche, an. Die Camps finden auf dem Gelände der Gold Mountain Ranch, Buntebachstraße 111, jeweils von 9 bis 16 Uhr statt.


Das Projekt „Sprache natürlich erleben“ lädt pro Woche 18 Schülerinnen und Schüler zu einem Lernabenteuer im Grünen ein. Angeleitet und betreut von Mitarbeitenden aus den Bereichen Natur- und Erlebnispädagogik, Ernährungswissen und zwei Rumänisch beziehungsweise Romanes sprechenden Bildungsmediatorinnen erwartet die Teilnehmenden ein Unterricht der besonderen Art: vier Tage draußen lernen mit allen Sinnen bedeutet neben dem besonderen sozialen Miteinander auch, ökologische Zusammenhänge zu erkennen. Mit „natürlich erleben“ können sie Erfahrungen in der Natur zu den Schwerpunkten Bewegung, soziales Miteinander, Umwelt, Entspannung und gesunde Ernährung sammeln. In der gemeinsamen Interaktion wenden die Kinder und Jugendlichen ihre sprachlichen Kompetenzen an und lernen neue sprachliche Fähigkeiten. Gemeinsam bereiten die Mitarbeitenden und die Teilnehmenden mittags eine Mahlzeit zu.


Für das Anmeldeverfahren kooperiert das KI mit den weiterführenden Hagener Schulen. Den Schulen liegen die Eltern-Infos und Anmeldeformulare vor. Die Anmeldeformulare müssen bis spätestens 04.04.2022 im KI vorliegen, z.B. per Fax über das Schulsekretariat.


Die Lehrkräfte lassen interessierten Schülerinnen und Schülern die Anmeldeunterlagen zukommen. Geschwisterkinder im Alter von zehn bis 15 Jahren können mit angemeldet werden. Da das Projekt hauptsächlich im Freien stattfinden soll, können die Hygienerichtlinien zum Schutz vor dem Coronavirus gut eingehalten werden. Für Rückfragen ist Silke Philipp (KI) unter Telefon 02331/207-5567 oder unter E-Mail Silke.Philipp@stadt-hagen.de erreichbar.

 
Oberbürgermeister Erik O. Schulz (7.v.li.) konnte heute Staatssekretärin Gonca Türkeli-Dehnert (5.v.li.) im Hagener Rathaus begrüßen. (Foto: Marius Noack/Stadt Hagen)

Vielfältige Potenziale und Herausforderungen: Staatssekretärin Gonca Türkeli-Dehnert in Hagen zu Gast

16. März 2022 – „In keiner anderen Kommune in Nordrhein-Westfalen leben so viele Menschen mit einer Zuwanderungsgeschichte wie in Hagen; was mit Chancen, aber auch vielen Herausforderungen für unsere Stadtgesellschaft verbunden ist, die wir nur mit Unterstützung des Landes bewältigen können.“ Mit diesen Worten wandte sich Oberbürgermeister Erik O. Schulz an Staatssekretärin Gonca Türkeli-Dehnert des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI) während ihres heutigen Besuchs im Kommunalen Integrationszentrum (KI) Hagen.


Ein Besuch, der auch im Zeichen des Ukraine-Konflikts stand. Türkeli-Dehnert informierte sich über die aktuelle Situation in Hagen, wie unter anderem der neu gegründete Fachbereich Integration die unvermindert hohe Anzahl an Flüchtlingen aus der Ukraine bearbeitet und ob und wie das Land unterstützen kann. Sozialdezernentin Margarita Kaufmann machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass die Stadt selbstverständlich ihre Aufgaben bei der Aufnahme von Geflüchteten wahrnehmen werde. Wies zugleich aber darauf hin, dass es für Hagen beispielsweise eine enorme Kraftanstrengung bedeutet, die länger bleibenden Kinder und Jugendliche zu beschulen und vorschulische Angebote anzubieten. „Angesichts der schon heute angespannten Lage in den Schulen müssen wir auf flexible und pragmatische Lösungen setzen“, so Kaufmann, „die vom Land mitgetragen werden müssen.“ Güler Kahraman, Leiterin des KIs, wies nach der Vorstellung und den aktuellen Aufgaben des KI darauf hin, „dass wir mit unseren Angeboten Menschen mit einer Einwanderungsgeschichte bei der maximalen Teilhabe unterstützen.“ Kahraman betonte aber auch die Herausforderungen durch die Pandemie, die Flut und den aktuellen Krieg in der Ukraine, denen sich das KI aktuell ebenso stelle, „um die Menschen in der Situation mehrsprachig zu erreichen und zu unterstützen.“ Kaufmann betonte am Ende des Austausches noch einmal, „dass auch die vergleichsweise hohe Zuwanderung aus Südosteuropa nach Hagen ohne eine aktive Unterstützung durch das Land nicht zu bewältigen sei.“ Türkeli-Dehnert sicherte zu, alle angesprochenen Themen in die Arbeitsebene zu tragen.

 

KI Hagen: Workshop gegen Rassismus und Hassrede am Gymnasium Hohenlimburg

1. März 2022 – Rassismus im Internet begegnet Jugendlichen regelmäßig. Um Schulen in ihrer Arbeit gegen Rassismus und Hassrede zu unterstützen, organisierte das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen am Freitag, 25. Februar, im Rahmen des Netzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ einen durch den Politikwissenschaftler, Trainer und freien Journalisten Said Rezek geleiteten Blogger-Workshop gegen Rassismus und Hassrede am Gymnasium Hohenlimburg.


Der Workshop wurde jahrgangsübergreifend ab der siebten Klasse angeboten. Eine Vielzahl der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler besuchen die Klassen neun bis elf und sind Teil der Anti-Rassismus-AG an ihrer Schule. Die Jugendlichen zeigten sich während des Workshops sehr motiviert und lernten, wie Rassismus definiert werden kann und welche Ursachen es dafür gibt. Zudem setzten sie sich mit dem Handwerk des Bloggens auseinander und formulierten selbst einen persönlichen politischen Beitrag. Im Anschluss an den Workshop lobten die Schülerinnen und Schüler vor allem die praktischen Einheiten sowie die Möglichkeiten, sich über die Inhalte des Workshops austauschen zu können.


KI unterstützt Schulen bei Organisation von Workshops

Die Workshops für Medienkompetenz und Demokratieförderung von Said Rezek richten sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen acht bis 13 und werden bundesweit entweder als Online- oder als Präsenzveranstaltung angeboten. Als freier Journalist schreibt Rezek insbesondere über die Themen Medien, Muslime, Migration und Rassismus. Im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ organisierte das Kommunale Integrationszentrum in Kooperation bereits mehrere dieser Workshops für Hagener Schulen. Interessierte Lehrkräfte können sich für die Buchung weiterer Workshops an Marion Rosenberg, Mitarbeiterin des KI, entweder unter Telefon 02331/207-5571 oder per E-Mail an marion.rosenberg@stadt-hagen.de wenden.

 

Internationale Wochen gegen Rassismus bieten buntes Programm

28. Februar 2022 – „Haltung zeigen“ – unter diesem Motto finden die diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus von Montag, 14. März, bis Sonntag, 27. März, statt, an denen sich auch die Stadt Hagen mit zahlreichen Aktionen beteiligt. Das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen organisiert und koordiniert das vielseitige Programm gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern. Mit der Aktion wird weltweite Solidarität mit Opfern und Gegnern von Rassismus gezeigt.


Die Stadt Hagen möchte sich für ein gemeinsames, vielfältiges Zusammenleben einsetzen. In den Wochen gegen Rassismus erwarten die Hagenerinnen und Hagener vielfältige Veranstaltungen wie eine Lesung zum Buch „Gib mir mal die Hautfarbe: Mit Kindern über Rassismus sprechen“ am Freitag, 18. März, eine Filmvorführung zu „WOMEN – 2000 Frauen. 50 Länder. 1 Stimme“ am Donnerstag, 24. März, oder eine Online-Podiumsdiskussion zum Thema „Deine (Landtags)Wahl – Politische Teilhabe von Migrantinnen und Migranten“ am Samstag, 26. März.


Das vollständige Programm mit allen Informationen zur Anmeldung finden Interessierte auf der Internetseite des KI unter www.hagen.de/ki-hagen und dort unter dem Menüpunkt „Veranstaltungskalender IWgR“.

 

Plakataktion: Kommunales Integrationszentrum gedenkt den Opfern von Hanau

17. Februar 2022 – Der rassistisch motivierte und rechtsterroristische Anschlag auf eine Shisha Bar und einen Kiosk in Hanau, der neun Menschen das Leben kostete und sechs weitere Personen verletzte, jährt sich am Samstag, 19. Februar, zum zweiten Mal. Zum Gedenken an die Menschen, welche diesem grauenvollen Anschlag zum Opfer fielen, initiiert und organisiert das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen eine Plakataktion. Sie verfolgt das Ziel, die Namen und Gesichter der Opfer für die Hagener Bürgerinnen und Bürger sichtbar zu machen. In Kooperation mit Geschäften, Kiosken, Shisha Bars, Kirchengemeinden, Kultur- und Bildungseinrichtungen und weiteren Partnern werden die Plakate in der ganzen Stadt ausgehängt.


Gemeinsam gedenkt Hagen den Opfern: Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov.


„Zwar ist die Anbringung der Plakate auf den ersten Blick eine stille Aktion, jedoch soll die Vielzahl der Aushänge zeigen, wie laut unsere Stimme ist“, erläutert Alev Yıldızlı, Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit, Migrationsgesellschaftliche Öffnung und Rassismuskritik im KI, die mit ihrem Kollegen Fotis Matentzoglou die Aktion ins Leben gerufen hatte. „Durch die Sichtbarkeit der Opfer eröffnen wir einen neuen grenzenlosen Raum in Hagen, der dazu einlädt, sich auf vielfältige Art und Weise mit dem Anschlag in Hanau auseinanderzusetzen. Wir erinnern uns, um heute die Chance für Veränderungen zu haben.“


Partner, die das KI für die gemeinsame Plakataktion gewinnen konnte, sind neben diversen Shisha Bars und Kiosken die Stadtbücherei Hagen, das Lutz Hagen, die Theaterbotschaft, das AllerWeltHaus, Rosa Florio Schmuck & Trends, die Buchhandlung am Rathaus, die Buchhandlung Lesen & Hören, die Thalia Universitätsbuchhandlung, das Comic Centrum Hagen, der Quadrux Buchladen, das Kulturzentrum Pelmke, die Evangelische Stadtkirchengemeinde Hagen, die Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Hagen, die Volkshochschule Hagen, das Evangelische Lydia-Kirchengemeinde Hagen und das Jugendkulturzentrum Kultopia.


Der Anschlag von Hanau steht in einer Reihe menschenverachtender und fremdenfeindlicher Anschläge in ganz Deutschland. Im Februar 2020 war es innerhalb der vergangenen acht Monate bereits der dritte rechtsterroristische Anschlag.

 

Spielerische Sprachförderung mit Spaß und Bewegung: Erfolgreicher Workshop vom KI

14. Februar 2022 – Zu einem kostenlosen Online-Workshop rund um „Spielerische Sprachförderung mit Spaß und Bewegung“ mit der Dozentin Alexandra Piel hat das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen Grundschullehrkräfte und pädagogische Mitarbeiter:innen im Offenen Ganztag an Grundschulen am Montag, 7. Februar, eingeladen.


Die erfahrene Dozentin für Fortbildungen für „Deutsch als Fremdsprache“, Autorin und Beraterin von Schulbuch-Verlagen, Alexandra Piel, gab viele praktische Tipps, wie bekannte Gruppenspiele wie Memory oder Bingo variiert werden können, um bei den Kindern im Unterricht oder in der Ganztagsbetreuung Wortschatz und Grammatikstrukturen mit viel Spaß und Bewegung zu trainieren – und das ohne großen Zeit- oder Materialaufwand. Bildkarten, Alltagsgegenstände, Würfel, ein kleiner Ball oder Schreibmaterial bieten bereits zahlreiche Möglichkeiten. Darüber hinaus haben die Teilnehmenden Informationen zu Quellen für kostenlose Online-Materialien und Online-Tools bekommen. Praktische Übungen ermöglichten den Teilnehmenden die vorgestellten Spiele und Aktivitäten selbst auszuprobieren. Für den Erfahrungsaustausch untereinander bot die Veranstaltung ebenfalls ausreichend Raum.


Der Online-Workshop war komplett ausgebucht und die Nachfrage war höher als die maximale Teilnehmerzahl von 20 Personen.

 

Kommunales Integrationszentrum: Workshops gegen Rassismus und Hassrede für Schulen

14. Februar 2022 – In sozialen Medien treffen sich Gleichgesinnte in einem Raum, in dem sie sich ungestört radikalisieren können. Um besonders Schulen in ihrem Kampf gegen Rassismus zu unterstützen, organisierte das Kommunale Integrationszentrum (KI) am Freitag, 4. Februar, sowie am Freitag, 11. Februar, am Cuno-Berufskolleg I zwei durch den Politikwissenschaftler, Trainer und freien Journalisten Said Rezek geleitete Blogger-Workshops gegen Rassismus und Hassrede.


„Rassistische Hetze in sozialen Netzwerken vergiftet unsere Gesellschaft“, sagt Gesa Eindorf-Evers, begleitende Lehrerin des Cuno-Berufskollegs I und Teammitglied von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Für die Teilnehmenden im Alter zwischen 16 und 18 Jahren ist das Thema brandaktuell. In den Workshops lernten sie zum Beispiel, wie Rassismus definiert werden kann und welche Ursachen es dafür gibt. „Das ist ein sehr interessantes und spannendes Thema. Nicht zu reagieren ist wie eine Mittäterschaft“, betont der Schüler Bugra Imdat. Die Schüler:innen setzten sich mit dem Handwerk des Bloggens auseinander und formulierten selbst einen persönlichen politischen Beitrag. „Alltagsrassismus ist gegenwärtig, weshalb die Jugendlichen in der Schule für das Thema sensibilisiert werden müssen“, sagt Yasin Ünal, Lehrer des Cuno-Berufskollegs I und Teammitglied von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. „Ich habe in dem Workshop viel gelernt und kenne jetzt unter anderem Methoden, wie man mit ‚Hate Speech‘ im Netz umgehen kann“, ergänzt Majid Agic, Schüler der Klasse HB21IA.


KI hilft Schulen bei Organisation von Workshops

Die Workshops für Medienkompetenz und Demokratieförderung von Said Rezek richten sich generell an Schülerinnen und Schüler der Klassen acht bis 13 und werden bundesweit entweder als Online- oder als Präsenzveranstaltung angeboten. Als freier Journalist schreibt Rezek insbesondere über die Themen Medien, Muslime, Migration und Rassismus. Interessierte Lehrkräfte können sich für die Buchung weiterer Workshops mit Said Rezek im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, die in Kooperation vom KI organisiert werden, an Marion Rosenberg, Mitarbeiterin des KI, entweder unter Telefon 02331/207-5571 oder per E-Mail an marion.rosenberg@stadt-hagen.de wenden.

 
Jörg Hoffmann (Casemanagement KI) und Güler Kahraman (Leiterin KI) übergeben die Bildungspakete an Marion Prawitz (Schulleiterin Emil-Schumacher-Grundschule) und Herrn Wolf (Lehrkraft Emil-Schumacher-Grundschule). (Foto: Charlien Schmitt/Stadt Hagen)

Kommunales Integrationszentrum verteilt Bildungspakete zur Sprach- und Lernförderung

28. Januar 2022 – Partizipation an Bildung, Integration, Förderung der Mehrsprachigkeit und Eltern-Kind-Interaktion: Für diese und viele weitere Themen setzt sich das Kommunale Integrationszentrum (KI) im Rahmen eines Projektes sowie verschiedener Förderprogramme ein. Am vergangenen Montag, 24. Januar, sowie am gestrigen Donnerstag, 27. Januar, übergab das KI deshalb Bildungspakete zur Sprach- und Lernförderung an Hagener Schüler:innen sowie Kinder in Kindertageseinrichtungen.


Hagener Projektschulen erhalten Bildungspakete

Das Pilotprojekt „Angle Zorale – Roma als Bildungsmediator:innen“ ist am KI in Hagen angesiedelt. An vier Hagener Projektschulen, davon drei Grundschulen und eine Hauptschule, setzt das KI zwei Bildungsmediatorinnen und -mediatoren ein. Das Ziel des Projektes ist es, die Kommunikation und Kooperation zwischen Schulen und bildungsbenachteiligten Roma-Familien zu stärken. Um die Kolleginnen und Kollegen in Ihrer Arbeit zu unterstützen, hat das KI der Emil-Schumacher-Grundschule Bildungspakete mit Inhalten zur Sprach- und Lernförderung für Schülerinnen und Schüler mit südosteuropäischer Zuwanderungsgeschichte übergeben. Weitere Bildungspakete erhalten die Grundschulen Funckepark und Erwin-Hegemann sowie die Hauptschule Ernst-Eversbusch. Die insgesamt 341 Bildungspakete des Hagener Pilotprojekts zur Bildungsmediation werden aus dem Förderprogramm Südosteuropa finanziert.


KI bietet Sprach- und Familienbildungsprogramme

Als weitere Förderprogramme des KI haben sich die Sprach- und Familienbildungsprogramme „Griffbereit“, „Rucksack KiTa“ und „Rucksack Schule“ mit insgesamt 23 Gruppen in 16 Kindergärten und fünf Grundschulen in Hagen etabliert. In der Corona-Pandemie haben die Elternbegleiterinnen kreative Lösungsansätze entwickelt, um den Kontakt zu den Familien weiterhin aufrechterhalten zu können. Das KI in Hagen hat zusätzlich zu diesen Maßnahmen insgesamt 230 Bildungspakete mit Spiel- und Fördermaterial für die Familien und deren Kinder zusammengestellt, damit die Bildung weiterhin von Zuhause aus gefördert und gestärkt werden kann. Die Materialien der Bildungspakete bezog das KI über einen Hagener Einzelhändler, um so vor Ort einen Beitrag zur Stärkung des Einzelhandels zu leisten. Finanziert wurden die Bildungspakete aus dem Landesförderprogramm KOMM-AN NRW, das von dem NRW Landesministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) gefördert und unterstützt wird.

 

Erfolgreicher Workshop „Zweitschrifterwerb“ für Lehrkräfte von Vorbereitungsklassen

17. Dezember 2021 – Für Lehrkräfte von Vorbereitungsklassen hat das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen am vergangenen Montag, 13. Dezember, einen Online-Workshop zum „Zweitschrifterwerb“ mit der Dozentin Annika Frank von der Technischen Universität Dortmund angeboten. Frank hat die neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst über die wichtigsten Arten von Schriftsystemen sowie die Merkmale von geringer Literalisierung und Analphabetismus und die daraus resultierenden Auswirkungen informiert. Weitere Themen waren die typischen Merkmale der deutschen Sprache und welche besonderen Schwierigkeiten sie mit sich bringt. Der Schwerpunkt des Workshops bestand in der Vermittlung von unterrichtspraktischen Methoden, Aufgaben und Übungen für den Aufbau einer deutschen Schriftsprachlichkeit und einem Erfahrungsaustausch.


Für neu zugewanderte Kinder stellt der Erwerb der deutschen Sprache in speziellen Vorbereitungsklassen in den Schulen eine große Herausforderung dar. Noch herausfordernder wird der Erwerb der deutschen Sprache, wenn die Kinder in ihren Herkunftsländern keine lateinischen Buchstaben gelernt haben und bisher nur mit anderen Schriftzeichen vertraut sind. Entsprechend stehen auch die Lehrkräfte in den Vorbereitungsklassen oftmals vor besonderen Schwierigkeiten.

 

Fachtag „Bewegte Sprachförderung“ zeigt neue Wege zur Kommunikation

17. Dezember 2021 – Lassen sich Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche schaffen, bei denen sie gleichzeitig sprachlich gefördert werden? Können sprachliche Kompetenzen durch Bewegungsaktivitäten verbessert werden? Diesen Fragen gingen zwölf Lehrkräfte, Mitarbeitende im Offenen Ganztag, Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter sowie Mitarbeitende in der Jugendarbeit beim Fachtag „Bewegte Sprachförderung“ am Mittwoch, 15. Dezember, auf den Grund. Organisiert wurde das Angebot vom Kommunalen Integrationszentrum Hagen in Kooperation mit dem Stadtsportbund Hagen.


Im Rahmen des Seminars präsentierten die Veranstaltenden zunächst unterschiedliche Konzepte einer „Bewegten Sprachförderung“. Anschließend stellten die Teilnehmenden Vorüberlegungen an, in deren Mittelpunkt relevante theoretische Bezüge standen, aus denen sich die nachfolgenden Praxisbeispiele ergaben. Die Umsetzung dieser Ergebnisse verdeutlichte den Anwesenden, dass „Bewegte Sprachförderung“ Jugendlichen neue Wege zur Kommunikation aufzeigen kann. So laden Sprachspiele, Teamaufgaben, klassische Spiele, ritualisierte Fangspiele und Sprachanimationen zum Beispiel dazu ein, auf spielerische Weise Sprache „mitzutrainieren“.


Alle zwölf Teilnehmenden haben das Angebot des Fachtages „Bewegte Sprachförderung“ positiv aufgenommen. Aus den Inhalten des Seminars konnten sie viele neue Impulse für ihre eigene Arbeit mitnehmen.

 

Sprachmittlungsschulung des Kommunalen Integrationszentrums Hagen

17. Dezember 2021 – Acht angehende Sprachmittlerinnen und Sprachmittler haben in der letzten Woche die zweitägige Grundlagenschulung des Kommunalen Integrationszentrums (KI) der Stadt Hagen absolviert. Der Laien-Sprachmittlerpool des KI wächst damit auf nun 30 Ehrenamtliche, die 19 verschiedene Sprachen abdecken.


Mit ihren neuen Kenntnissen ausgestattet, können die Sprachmittelnden ab jetzt die Kommunikation zwischen Bildungseinrichtungen und neu zugewanderten Personen mit keinen oder geringen Deutschkenntnissen ermöglichen und unterstützen. Sie helfen, zugewanderten Schülerinnen und Schülern Sprachbarrieren zu minimieren, verbessern ihre Bildungschancen und fördern somit Integration insgesamt.


In der Schulung vermittelte die Dozentin Dr. Natalia Tilton den Teilnehmenden die grundlegenden Aufgaben ehrenamtlicher Sprachmittelnder. Weitere zentrale Inhalte stellten die ethischen Prinzipien und der Umgang mit Konfliktsituationen in der Sprachmittlung dar. Coronabedingt fand die Schulung als Online-Seminar statt. Der Sprachmittlerpool wird mit 50.000 Euro jährlich durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) gefördert.

Weitere Informationen

 

Blogger-Workshop für Schüler informiert über Rassismus im Netz

3. Dezember 2021 – Um vor allem junge Menschen über rassistische Hetze in sozialen Netzwerken aufzuklären, bietet das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Hagen (KI) in Kooperation mit dem Politikwissenschaftler und Referenten Said Rezek Workshops für Schülerinnen und Schüler an. Das digitale Auftakttreffen fand auf Einladung des KI am Mittwoch, 1. Dezember, überwiegend mit Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern des Netzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ statt. Dort stellte Rezek seinen Blogger-Workshop gegen Rassismus und Hassrede für Schulen vor.


An konkreten Beispielen lernten die Anwesenden, wie positive Reaktionen auf Hasskommentare aussehen und welche Reichweite sie haben können. Die goldene Regel für Blogger lautet: „Handle in der digitalen Welt so wie du in der analogen behandelt werden willst“, sagt Rezek. Gegen Ende konnten die Anwesenden Fragen an den Referenten stellen und Ihre Gedanken miteinander teilen. „Meine Schüler wussten gar nicht, dass es verboten ist, ein Hakenkreuz zu malen“, berichtete eine Lehrerin im Erfahrungsaustausch.


Schul-Workshops gegen Rassismus im Netz

Die Workshops von Rezek richten sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen acht bis 13. Sie sind online oder als Präsenzveranstaltung möglich. An einigen Schulen in Hagen haben bereits Workshops stattgefunden. Rezek informiert die Teilnehmenden jugendgerecht und authentisch über Rassismus in Deutschland. Die Jugendlichen machen sich in den Workshops Gedanken darüber, wie Rassismus entstehen kann, wie Rassismus sich im Netz und im Alltag äußert und was man als junger Mensch dagegen unternehmen kann.


Rezek ist Politikwissenschaftler, Trainer und freier Journalist. Er schreibt insbesondere über Medien, Muslime, Migration und Rassismus. Außerdem bietet er bundesweit Blogger-Workshops gegen Rassismus und Hassrede sowie Workshops für Medienkompetenz und Demokratieförderung an. Mit dem Auftakttreffen wurde der Startschuss für weitere Buchungen dieses Workshops mit Rezek gegeben, die in Kooperation vom KI organisiert werden. Für weitere Informationen können sich Interessierte an Marion Rosenberg, Mitarbeiterin des KI, unter Telefon 02331-207/5571 oder E-Mail Marion.Rosenberg@stadt-hagen.de wenden

 
Spielend konnten die Jugendlichen ihre Sprachfähigkeiten weiter verbessern. (Foto: Franziska Michels/Stadt Hagen)

Rückblick auf das Feriencamp „Sprache in Bewegung“

26. Oktober 2021 – 15 Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren aus neu zugewanderten Familien haben in der zweiten Herbstferienwoche mit viel Begeisterung am kostenlosen Feriencamp „Sprache in Bewegung“ des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Hagen (KI), des Jugendmigrationsdienstes der AWO, des Basketballclubs „Phoenix Hagen“ und des Vereins „Kunst vor Ort“ teilgenommen. Von Montag, 18. Oktober, bis Freitag, 22. Oktober, konnten sie sich täglich von 9 bis 16 Uhr unter der Anleitung von pädagogischen Kräften von „Phoenix Hagen“ und „Kunst vor Ort“ sowohl sportlich aktiv als auch künstlerisch weiterentwickeln und dabei gemeinsam ihre Sprachfähigkeiten fördern. Besondere Höhepunkte der Woche waren das gemeinsame Bowlen und ein kreativer Nachmittag, an dem die Jugendlichen Turnbeutel gestalten konnten.


Tagesablauf im Camp „Sprache in Bewegung“

Der Tag im Feriencamp begann zunächst mit sportlichen Aufwärmübungen. Bei dem anschließenden Training lag der Fokus auf Übungen, die für das Basketballspielen benötigt werden wie Passen oder Dribbeln. Gleichzeitig wurde auch die Ausdauer trainiert. Nach dem sportlichen Teil stand die gezielte Sprachförderung auf dem Programm. Gemeinsam haben die Jugendlichen Vokabeln geübt, Gesellschaftsspiele gespielt oder in Kleingruppen gearbeitet. Dabei konnten sie ihren Wortschatz handlungsorientiert erweitern und Satzmuster verfestigen. Am Nachmittag ging es dann wieder sportlich zu.


Insgesamt war das Camp ein attraktives Ferienangebot für die Jugendlichen, das aufgrund seines großen Anklangs voraussichtlich auch im nächsten Jahr wieder angeboten wird.

 
Die Kinder freuen sich über das ereignisreiche Programm beim Waldsprachcamp 2021 (Foto: Charlien Schmitt/Stadt Hagen)

Sprachförderung: Das Wald-Sprachcamp im Fleyer Wald

25. Oktober 2021 – Das dritte Waldsprachcamp des Kommunalen Integrationszentrums (KI) der Stadt Hagen hat seit Beginn der Herbstferien rund 40 Kinder zwischen acht und elf Jahren in den Fleyer Wald gelockt. Gemeinsam haben die Kinder zwei Wochen lang Erlebnisse und Lernmöglichkeiten in der Natur entdeckt, ihre Sprachfähigkeiten gesteigert und viel über Nachhaltigkeit und den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen, Müllvermeidung und über gesundes Essen gelernt. Sechs ausgebildete Wald- und Erlebnispädagoginnen haben ihnen täglich ein abwechslungsreiches Programm geboten.


Der Tagesablauf im Waldsprachcamp

Nach einem ritualisierten Tagesbeginn mit Begrüßungsrunde, gemeinsamem Singen und Besprechung des Tagesablaufs zogen die Kinder in Kleingruppen in den Wald, wo sich jede Gruppe mit Naturmaterialien ein „Wald-Wohnzimmer“ eingerichtet hat. Von dort aus fanden unterschiedliche Aktionen statt. Beispielsweise haben die Kinder wilde Schaukeln gebaut, Tierspuren gesucht, Käfer beobachtet, Boote aus Holz und Kork gebastelt oder Baumperlen geschnitzt. Ein besonderer Höhepunkt für die Kinder war der Barfuß-Matschtag.


Bei allen Unternehmungen kam es auf die Kommunikation untereinander an, wodurch die jungen Teilnehmer:innen ganz nebenbei ihren Wortschatz erweitern konnten. Durch die Zusammenarbeit haben sie ihre sozialen Kompetenzen vertieft und bei Bewegungsspielen die körperliche Fitness trainiert.


Bei dem gemeinsamen Mittagessen hat ein Bio-zertifizierter Caterer aus Hagen täglich warme Mahlzeiten geliefert, bei denen er auf Wegwerf-Verpackungen und Müll verzichtet hat. Nach dem Mittagessen begann die zweite Tageshälfte im Waldsprachcamp, bei der beispielsweise Wörterdosen mit neu gelernten Begriffen gefüllt wurden, bevor es am Nachmittag für alle Teilnehmer:innen nach einem ereignisreichen Tag wieder nach Hause ging.

 

„Schule ohne Rassismus“: Autorenlesung an zwei Hagener Grundschulen

21. Oktober 2021 – Das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen holt im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ den Autor Ahmet Özdemir für eine Lesung an zwei Grundschulen nach Hagen. Am Dienstag, 26. Oktober, liest der Autor an der Grundschule Boloh und der Janusz-Korczak-Grundschule aus seinem Buch „Jetzt wird’s bunt – Neue Geschichten von Ali und Anton“.


Ali, Anton und Rudy kommen in die Schule. Was sie da wohl erwartet? Es ist der Beginn einer wunderbaren Zeit, denn gemeinsam meistern die drei Freunde viele Hürden, um ihren Schulalltag so richtig bunt und fröhlich zu gestalten. Als nach den Herbstferien eine neue Schülerin in die Klasse kommt, schwebt Anton im siebten Himmel. Waren Ali und Anton im ersten Band noch in der Kita, sind sie inzwischen älter geworden und wechseln nun in die Grundschule. Neben Hund Fritzi haben sie jetzt auch Rudy und Marie an ihrer Seite.


Ahmet Özdemir ist Migrationswissenschaftler und lehrt Marketing an den Fachhochschulen in Aachen, Köln und Bonn. 2015 begann er zu schreiben. An den Protagonisten seiner Bücher zeigt der Autor auf, wie ein integriertes, friedliches und respektvolles Leben von frühester Kindheit an funktionieren kann. Als Co-Autorin seines Werkes „Jetzt wird’s bunt – Neue Geschichten von Ali und Anton“ konnte er Bahar Kizil gewinnen. Das Werk ist als Schullektüre für Grundschüler von sechs bis zehn Jahren geeignet.


Ansprechperson:

Marion Rosenberg

Telefon: 02331 207-5571

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Anja Schaube, KI, (links im Bild) überreicht die Bücherkoffer an Mitarbeiterinnen der Funckepark-Schule: (2.v.l.) Dunja Dohrmann, Rona Pusch, Tezcan Okumuş-Kutoğlu, Christine Proll und Selma Memis. (Foto: Franziska Michels/Stadt Hagen)

Schulbildung stärken durch Mehrsprachigkeit: Pilotschulen erhalten Bücherkoffer

7. Oktober 2021 – Große Freude bei den Schülerinnen und Schülern der Funckepark-Schule: Anja Schaube, Kommunales Integrationszentrum der Stadt Hagen (KI), hat heute in zwei Klassen der Funckepark-Schule so genannte Bücherkoffer verteilt. Als weitere Pilotschule wird in den kommenden Tagen die Freiherr-vom-Stein-Schule Bücherkoffer erhalten. In den Bücherkoffern sind jeweils zwölf mehrsprachige Kinderbücher. Jede teilnehmende Klasse erhält zwei Koffer, welche die Kinder im Laufe des Schuljahres wochenweise ausleihen können. Zuhause können sie dann mit ihren Eltern die Bücher anschauen, lesen und in ihren Familiensprachen besprechen. Für die Eltern werden vom KI nach den Herbstferien Vorlese-Workshops angeboten, in denen ihnen das Team verschiedene Vorlesetechniken zeigt.


Die Bücherkoffer sind ein neuer Baustein des Programms „Grundschulbildung stärken durch HSU – Mehrsprachigkeit unterstützt den Bildungserfolg der Kinder“ des Landes Nordrhein-Westfalen. Ein weiterer Baustein ist die Aktion „Rucksack Schule“, die es bereits seit einigen Jahren an mehreren Hagener Schulen gibt. Ziel des Landesprogramms ist die Stärkung des mehrsprachigen Unterrichts durch den Einsatz von Herkunftssprachenunterrichts-Lehrkräften (HSU) im täglichen Regelunterricht der Grundschulen. Im Unterricht arbeiten die Grundschul- und HSU-Lehrkräfte zusammen an der sprachlichen Vielfalt der Kinder mit den verschiedensten internationalen Familiengeschichten und binden sie in den Unterrichtsablauf mit ein. Beiden Hagener Pilot-Grundschulen steht jeweils eine HSU-Lehrkraft zur Verfügung.


Bei Fragen zu den Bücherkoffern

Ansprechperson:

Kommunales Integrationszentrum Hagen

Anja Schaube

Telefon: 02331 207-5803

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Annika Frank

Erfolgreich: Online-Workshop „Scaffolding“ für Lehrkräfte von Vorbereitungsklassen

30. September 2021 – Um die Lehrkräfte in Vorbereitungsklassen beziehungsweise internationalen Förderklassen zu unterstützen, hat das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Hagen (KI) am Dienstag, 21. September, den Online-Workshop „Scaffolding – (Fach-) Unterricht sprachsensibel gestalten“ mit der Dozentin Annika Frank von der Technischen Universität Dortmund angeboten. Mit 16 Lehrkräften aus verschiedenen weiterführenden Schulen aus Hagen, Witten, Ennepetal und Hattingen war der Online-Workshop bis auf den letzten Platz besetzt. Neben informativen Einheiten zu didaktischen Prinzipien und Methoden des Scaffoldings konnten die Teilnehmenden in praktischen Übungen die Scaffolding-Methode erproben und erhielten auch Einblick in konkrete Unterrichtsbeispiele für Scaffolding. Darüber hinaus hatten die Teilnehmenden Gelegenheit zum fachlichen Austausch und wurden mit vielen Tipps für den Unterrichtsalltag versorgt.


Kinder und Jugendliche, die erst kürzlich aus anderen Ländern zugewandert sind, lernen die deutsche Sprache in speziellen Vorbereitungsklassen, um am deutschen Schulunterricht teilnehmen zu können. Sie werden aber nicht nur in Deutsch als Zweitsprache (DaZ) unterrichtet, sondern erhalten ebenfalls Unterricht in verschiedenen Fächern wie Mathematik. Lehrkräfte stehen bei der Vermittlung von fachlichen Inhalten und von Fachsprache oft vor besonderen Herausforderungen, wenn die sprachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler eingeschränkt sind.


Scaffolding eignet sich insbesondere für die sprachsensible Gestaltung des Fachunterrichts. Hinter dem Konzept des Scaffoldings steckt die Idee, dass Schülerinnen und Schüler mit sprachlichem Förderbedarf im Unterricht ein sprachliches „Gerüst“ zur Verfügung gestellt wird, das sie einerseits in notwendigen Bereichen unterstützt, ihnen andererseits aber auch Möglichkeiten der Weiterentwicklung eröffnet. In diesem Sinne ist ein Scaffolding als Lerngerüst zu verstehen, welches die Lernenden unterstützt, in ihrer Lernentwicklung voranzuschreiten.


Ansprechperson:

Silke Philipp

Telefon: 02331 207-5567

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(v.l.): Martina Gleiß, Ayse Musanovic und Carla Warburg hoffen auf einen erfolgreichen Projektverlauf.

Förderprogramm „Guter Lebensabend NRW“ startet in Hagen

29. September 2021 – Seniorinnen und Senioren mit Einwanderungsgeschichte kultursensible Altenhilfe und Altenpflege bieten – darum geht es in dem Förderprogramm „Guter Lebensabend NRW“, an dem Hagen als eine von 21 Modellkommunen in Nordrhein-Westfalen teilnimmt.

Mehr als 40 Prozent der Hagenerinnen und Hagener haben einen Migrationshintergrund, in keiner anderen Kommune in Nordrhein-Westfalen liegt der Anteil höher. Dabei nehmen ältere Menschen mit Einwanderungsgeschichte die Einrichtungen und Dienste in Hagen, die Beratung, Betreuung und Begleitung anbieten, unterdurchschnittlich in Anspruch. Das soll sich durch das Projekt „Guter Lebensabend NRW“, das bis Ende 2022 befristet ist, ändern. Bis dahin sollen Strukturen aufgebaut werden, die auch für zukünftige Bedarfe tragfähig sind. „Es gibt die entsprechenden Informationen nur in deutscher Sprache“, erklärt Ayse Musanovic das Informationsdefizit. Seit Juli dieses Jahres ist die Diplom-Pädagogin bei der Stadt Hagen beschäftigt und kümmert sich gemeinsam mit Carla Warburg vom Caritasverband Hagen als Kooperationspartner um die Durchführung des Projektes.


Bedarfsermittlung als erster Schritt

Eine der ersten Aufgaben des Förderprogramms ist es, die Bedarfe bei älteren Menschen mit Einwanderungsgeschichte und deren Angehörigen zu ermitteln. „Traditionell übernahmen die Frauen die Versorgung und Pflege der älteren Familienangehörigen“, erklärt Ayse Musanovic. „Heute arbeiten auch die Frauen und schnell stellt sich Überforderung ein, wenn die Pflege für einen Laien zusätzlich auf der Agenda steht.“ Beide Seiten – die Angehörigen sowie die Dienste und Einrichtungen der Altenhilfe und Altenpflege – sollen daher aufgeklärt und über Angebote informiert werden. Die Pflegenden benötigen dabei eine Übersicht über die entsprechenden Angebote in Hagen, die Einrichtungen und Dienste als Anbieter müssen erfahren, mit welchen Mitteln sie auch Menschen mit Einwanderungsgeschichte erreichen können. „Das sind oft kleine Veränderungen wie ein separater Gebetsraum für Muslime oder ein religionskonformer Speiseplan“, sagt Martina Gleiß, Sozialplanerin für Seniorinnen und Senioren und Leiterin des Projektes bei der Stadt Hagen.


Bei dem Kooperationspartner Caritasverband ist das Projekt bewusst im Bereich „Soziale Dienste“ angesiedelt; der katholische Wohlfahrtsverband sieht sich als gesamtgesellschaftlicher Anbieter. „Es sollen keine Parallel-Angebote in der Stadt aufgebaut werden. Wir wollen auf die bestehenden Einrichtungen und Dienste zugehen, wollen Fragebögen verteilen, in denen Bedarfe und Angebote abgefragt werden“, erklärt Carla Warburg, Sozialarbeiterin und Ansprechpartnerin für den Caritasverband Hagen. Auf diesem Wege sollen Pflegedienst- und Heimleitungen zusammengebracht und aufgeklärt werden, um jeder pflegebedürftigen Person die passende Pflege zu ermöglichen.


Migrantenselbstorganisationen als Türöffner

Damit das gelingen kann, soll als weiteres Projektziel eine enge Kooperation mit den insgesamt 51 Migrantenselbstorganisationen in Hagen entstehen. Hierüber erhoffen sich die Projektverantwortlichen einen Zugang in die Communities, um auch durch persönliche Kontakte informieren zu können. Zudem sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Pflege und Beratung geschult werden, wie sie kultursensible Altenhilfe umsetzen können. Niederschwellige Angebote für Pflegende gehören ebenso zu den Aufgaben und Zielen des Förderprogramms „Guter Lebensabend NRW“.


In vielen Einrichtungen bestimmen coronabedingt aktuell andere Sorgen und Probleme den Alltag. Dennoch hoffen Ayse Musanovic und Carla Warburg auf Interesse an dem Projekt und darauf, dass viele Einrichtungen konkrete Änderungen vornehmen, um ihr Angebot breiter aufzustellen als bisher. Das Förderprogramm wird dabei von zwei unabhängigen Instituten wissenschaftlich begleitet.


Auftaktveranstaltung Ende Oktober geplant

Um das Förderprojekt bekannter zu machen, planen die Stadt Hagen und der Caritasverband Ende Oktober eine virtuelle Auftaktveranstaltung. Der Termin ist nicht zufällig gewählt: Am Samstag, 30. Oktober, wird der 60. Jahrestag des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei begangen. Mehr Informationen zu dem Projekt „Guter Lebensabend NRW“ erhalten Interessierte bei den Ansprechpartnerinnen Ayse Musanovic, Pflege- und Wohnberatung der Stadt Hagen, unter Telefon 02331/207-2995 oder unter E-Mail ayse.musanovic@stadt-hagen.de oder bei Carla Warburg, Caritasverband Hagen, unter Telefon 02331/918490 oder unter E-Mail c.warburg@caritas-hagen.de.

 

Herbstferien: Feriencamp „Sprache in Bewegung“

28. September 2021 – „Sprache in Bewegung“ – so lautet das Motto eines kostenlosen Feriencamps für Jugendliche und junge Erwachsene von 15 bis 25 Jahren mit Sprachförderbedarf, das der Jugendmigrationsdienst (JMD) der AWO in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Hagen (KI), dem Basketballverein „Phoenix Hagen“ und mit dem Verein „Kunst vor Ort“ in den Herbstferien veranstaltet. Das Feriencamp findet in der zweiten Herbstferienwoche von Montag, 18. Oktober, bis Freitag, 22. Oktober, täglich von 9 bis 16 Uhr in der Bezirkssportanlage Haspe, Kölner Str. 50, statt. Die Teilnehmenden erhalten ein vegetarisches Mittagessen.


In dieser Woche betätigen sich die Teilnehmenden fünf Tage lang einerseits sportlich aktiv, indem sie verschiedene Ballspiele erproben, und andererseits künstlerisch, in dem sie Turnbeutel kreativ gestalten. Begleitet und angeleitet werden sie dabei von pädagogischen Kräften von „Phoenix Hagen“ und „Kunst vor Ort“.


Alle Kinder und Jugendliche haben mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen. In besonderem Maße trifft dies jedoch auf Kinder und Jugendliche mit Sprachförderbedarf zu. Viele waren und sind mit den Anforderungen des Online-Unterrichts überfordert. Reale Sozialkontakte und außerschulische Freizeitangebote fehlten oder fanden lange Zeit nur noch sehr eingeschränkt statt. Dies erschwert ihren Spracherwerb und damit auch die Integration. Um die sozialen und sprachlichen Defizite abzubauen und somit den Prozess der Integration zu fördern, haben das KI Hagen, der JMD, Phoenix Hagen und Kunst vor Ort das Feriencamp initiiert.

In der Kommunikation untereinander sowie mit den pädagogischen Begleiterinnen und Begleitern und bei gezielten sprachlichen Fördereinheiten, die jeden Tag zwischen dem sportlichen Teil morgens und dem künstlerischen Programmteil nachmittags liegen, verbessern die Jugendlichen ihre Sprachkompetenzen. Die sprachfördernden Programmteile werden von Honorarkräften des JMD durchgeführt, die über Erfahrungen in der Durchführung von „FIT in Deutsch“, einem Ferienintensivtraining für neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler zur Stärkung ihrer sprachlichen Kompetenzen, verfügen. In dem Camp soll ähnlich wie bei „FIT in Deutsch“ der Wortschatz der Teilnehmenden handlungsorientiert erweitert und Satzmuster vermittelt und gefestigt werden.


Anmeldung:

Jana Bostelmann vom Jugendmigrationsdienst

Telefon: 01771437175

E-Mail jana.bostelmann@awo-ha-mk.de

 

Interkulturelle Woche startet am kommenden Sonntag

24. September 2021 – Zur Interkulturellen Woche unter dem Motto „#offengeht“ laden das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Hagen und die Integrationsagenturen des Caritasverbandes Hagen e.V., der Diakonie Mark-Ruhr und der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Hagen-Märkischer Kreis von Sonntag, 26. September, bis Dienstag, 5. Oktober, ein.

Die diesjährige Interkulturelle Woche wird mit einem Grußwort von Dr. Hans-Dieter Fischer, Erster Bürgermeister der Stadt Hagen, zur Eröffnung der Ausstellung „Moria. System. Zeugen. Flüchtlinge, Einheimische und Helfer in Zeitzeugenbegegnungen“ am Sonntag, 26. September, um 17 Uhr in der Johanniskirche am Markt, Johanniskirchplatz 10, eingeleitet. Der Fotograf und Konfliktforscher Martin Gerner erinnert mit seiner Ausstellung an die tragischen Ereignisse auf der Insel Lesbos im September 2020. Anschließend findet ein Politisches Nachtgebet zum Thema der Ausstellung statt.

Die Teilnehmer:innen der Interkulturellen Woche erwarten viele spannende Angebote, um mehr über andere Denkweisen und Lebenswelten zu erfahren und sich gegenseitig auszutauschen. Unter anderem werden verschiedene Veranstaltungen angeboten, welche die Rolle und Situation der Frauen in Kultur und Gesellschaft in den Mittelpunkt stellen, wie ein Vortrag zur aktuellen Situation in Afghanistan am Mittwoch, 29. September, um 17.30 Uhr in der Johanniskirche am Markt, die Filmvorführung „Gipsy Queen“ am Donnerstag, 30. September, um 18 Uhr im Kino Babylon oder ein Online-Workshop zum Thema „Frauen im Islam“ am Freitag, 1. Oktober, um 9 Uhr.


Weitere Informationen:

Veranstaltungen der Interkulturellen Woche


Ansprechperson:

N.N.

Telefon: 02331 207-5804

 

Lernangebot für die Herbstferien: Das Wald-Sprachcamp im Fleyer Wald

14. September 2021 – Die heimische Natur auf spielerische Weise entdecken und sich zugleich sprachlich fördern lassen – dieses besondere und kostenlose Angebot für Kinder zwischen acht und elf Jahren ermöglicht das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen bereits zum dritten Mal mit einem Wald-Sprachcamp in den Herbstferien von Montag, 11. Oktober, bis Freitag, 23. Oktober. Treffpunkt für das Wald-Sprachcamp ist in diesem Jahr der Betriebshof Loxbaum des Wirtschaftsbetriebs Hagen (WBH) im Fleyer Wald.


Insgesamt 45 Plätze stehen für Kinder der dritten und vierten Klassen mit Sprachförderbedarf aus den Hagener Grundschulen zur Verfügung. In Kleingruppen und unter der Leitung von fünf Wald- und Erlebnispädagogen wird die Sprachfähigkeit spielerisch verbessert. Die Bewegung und gemeinsame Rituale wie das Singen von Herbstliedern unterstützen den Lernprozess.


Neben den Aktivitäten im Wald lernen die Kinder auch verschiedene Aspekte rund um das Thema Nachhaltigkeit kennen. Beispielsweise sollen die Zutaten des vegetarischen Mittagessens im Sprachcamp besprochen und durch die Nutzung von Mehrweg-Geschirr die Müllvermeidung thematisiert werden. Der Wert und Nutzen des Waldes für das Klima soll den Kindern ebenfalls vermittelt werden.


Weitere Informationen zum Wald-Sprachcamp

Ansprechperson:

Kommunales Integrationszentrum Hagen

Anja Schaube

Telefon: 02331 207-5803

E-Mail

 

Rassismuskritik erlernen – KI Hagen nimmt an Inhouse-Schulung mit Re_struct teil

16. Juni 2021 – Eine Einführung in das Thema Rassismuskritik in insgesamt zwei digitalen Inhouse-Schulungen erhielt das gesamte Team des Kommunalen Integrationszentrums Hagen (KI) der Stadt Hagen. Die Referentin Dahila Al Nakeeb (Fachbereich Re_struct des Informations- und Kommunikationszentrums für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen) gab mit ihrer Expertise einen Einblick in diese komplexe Thematik, indem sie grundlagentheoretisch Rassismus als strukturelle Ideologie thematisierte, welche in der Schulung analysiert und diskutiert wurde.


Zu den Themen der Veranstaltung gehörten die Auseinandersetzung der Teilnehmenden mit der eigenen Haltung sowie durch Rassismus bedingte Hürden im Arbeitsalltag. Durch die interaktive Gestaltung der Schulung konnte das Team des KI gemeinsam wichtige Impulse für eine rassismus- und machtkritische Reflexion und sich daraus ergebene Handlungsmöglichkeiten erarbeiten. Auch die mit dem Thema Rassismus einhergehenden Machtstrukturen, die sich alltäglich, institutionell und strukturell wiederfinden und somit in verschiedenen Arenen des gesellschaftlichen Zusammenlebens auf verschiedene Arten reproduziert und damit letztlich aufrechterhalten werden, wurden in der Veranstaltung besonders hervorgehoben. Einen weiteren Themenschwerpunkt der Schulung bildete die rassismuskritische Auseinandersetzung der Teilnehmenden auf institutioneller Ebene. Wegen immer stärker in allen gesellschaftlichen Bereichen sichtbar werdenden Realitäten einer Migrationsgesellschaft ist ein Bedarf sichtbar geworden, sich mit Rassismuskritik nicht nur auf individueller Ebene, sondern auch im Bereich der Verwaltung auseinanderzusetzen.


„Rassismuskritik ist nicht nur herausfordernd, sondern auch anspruchsvoll zugleich, da man in einem ständigen Prozess ist und die eigene Haltung aufs Neue reflektieren muss“, sagt Güler Kahraman, Leiterin des KIs, „wir verstehen Rassismuskritik als einen Prozess, der nicht abgeschlossen werden kann, sondern (fort)laufend ist.“


Aufgrund des großen Interesses und Wunsches des KI-Teams, sich weiterhin gemeinsam mit dieser wichtigen Thematik zu befassen, wird eine prozesshafte Begleitung angestrebt. Auch andere Kolleginnen und Kollegen sowie Auszubildende sollen in Zukunft das Angebot erhalten, an einem solchen Format teilzunehmen.

 
Dr. Gerhard Koch (2.v.li.) und Lars Stein (1.v.re.) standen für medizinische und organisatorische Fragen rund ums Impfen zur Verfügung.

Migrantenselbstorganisationen blicken hinter die Kulissen des Impfzentrums

15. Juni 2021 – Das Leben in der Coronapandemie stellt alle Menschen vor Herausforderungen. Diese Herausforderungen werden größer, wenn Hürden bei der Sprache hinzukommen und wichtige Informationen bezüglich der Pandemiebekämpfung und des Impfverfahrens fehlen. Aus diesem Grund hat das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen gemeinsam mit der Pressestelle und dem Gesundheitsamt Vertreterinnen und Vertretern der verschiedenen Migrantenselbstorganisationen (MSOen) einen Blick hinter die Kulissen des Impfzentrums angeboten. Engagierte Mitglieder aus Gemeinden und Vereinen konnten sich vor Ort rund um alle wichtigen Belange des Impfverfahrens informieren. Die Vereinsmitglieder werden nun aktiv in ihren Gemeinden für Informationen bezüglich der Pandemie und den Impfungen als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung stehen und als Betreuungspersonen für Impflinge innerhalb ihrer Community fungieren.


Begrüßt wurden die Teilnehmenden durch den organisatorischen Leiter des Impfzentrums Lars Stein. Der Rundgang umfasste alle Stationen der Impfung – von der Erstregistrierung bis hin zur Impfung und Nachbeobachtung. Lars Stein ging besonders auf die organisatorischen Aspekte ein. Für die medizinischen Fragen stand der stellvertretende ärztliche Leiter des Impfzentrums, Dr. Gerhard Koch, zur Verfügung.


Welche Impfstoffe stehen zur Verfügung? Was muss vor und nach der Impfung beachtet werden? Müssen sich genesene Patientinnen und Patienten impfen lassen? Welcher Impfstoff wirkt sich wie auf den Körper aus? Neben der Klärung dieser Fragen durch Dr. Koch gab es viele weitere Einblicke rund um das Impfverfahren. Der Rundgang dauerte etwa zwei Stunden.


Ansprechperson:

N.N.

Telefon: 02331 207-5804

 
Kasm Cesmedi

Erfolgreicher Fachkräfte-Workshop zur Schul- und Bildungssituation der Roma in Deutschland

14. Juni 2021 – Sich systematisch mit antiziganistischen und antiromaistischen Vorurteilen auseinandersetzen und Handlungsstrategien für den beruflichen Alltag entwickeln: Mit diesen Zielen veranstaltete das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Hagen im Rahmen des Kulturfestivals „SCHWARZWEISSBUNT“ einen Online-Workshop für pädagogische Fachkräfte zum Thema „Die Schul- und Bildungssituation der Roma in Deutschland“.


In dem vierstündigen Workshop erhielten die Fachkräfte Informationen zur Herkunft der Roma, zur Geschichte der Bildungsbenachteiligung und der institutionellen Diskriminierung der Minderheit sowie zur aktuellen sozialen und politischen Situation in den Herkunftsländern und in Deutschland. Der Referent Kasm Cesmedi, Gesamtschullehrer und Roma-Aktivist, berichtete aus eigenen Erfahrungen, wie stark sich Antiziganismus beziehungsweise Antiromaismus auf die Bildungschancen von Kindern mit Roma-Hintergrund auswirkt. Zudem ging der Referent auf die aktuelle Bildungssituation der Roma ein. Der Schwerpunkt lag hierbei auf der Bildungsteilhabe und Bildungsperspektive mit den jeweiligen Potenzialen und Herausforderungen.


Die 40 Teilnehmer:innen brachten sich während des Workshops mit ihren Fragen und Erfahrungen aus der praktischen Arbeit ein, sodass ein produktiver Austausch entstand. Daraus entwickelten sich neue Fragen, zum Beispiel wie eine Kooperation zwischen den Schulen einerseits und den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Familien andererseits zu einer positiven Schulentwicklung der Kinder beitragen kann. Aufgrund des großen Interesses der Fachkräfte aus dem Bildungsbereich beabsichtigt das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Hagen, künftig weitere Veranstaltungen zu diesem Themenkomplex anzubieten.


Robin Palm

Koordination des Laien-Sprachmittlerpools und Beratung Zuwanderung Südosteuropa

Telefon: 02331 207-3851

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Coronapandemie: Stadtverwaltung tauscht sich mit Migrantenvereinen aus

7. Juni 2021 – Persönliche Einschränkungen, Existenzängste und Sorge um die Gesundheit – das Leben in der Coronapandemie stellt alle Menschen vor große Herausforderungen. Viele Ängste und Sorgen potenzieren sich, wenn Menschen neu in ein Land oder in eine Stadt ziehen, die Gepflogenheiten im Alltag noch nicht vertraut sind, Herausforderungen in der Sprache bestehen oder gängige Infokanäle von Behörden und Medien unbekannt sind. Aus diesem Grund haben sich das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen, die städtische Pressestelle sowie das Gesundheitsamt bei einem Netzwerktreffen online mit Vertreterinnen und Vertretern der Hagener Migrantenselbstorganisationen (MSOen) über das Leben und die Herausforderungen von Hagenerinnen und Hagenern mit Einwanderungsgeschichte in der Coronapandemie ausgetauscht.


Welche Vorurteile und Bedenken bestehen hinsichtlich einer Impfung gegen das Coronavirus? Was gilt es zu beachten? Welche Kanäle zur Information nutzen Menschen mit Einwanderungsgeschichte? Wo finden sich mehrsprachige Auskünfte? Neben der Klärung medizinischer Fragen durch Dr. Anjali Scholten, Leiterin des Gesundheitsamtes, haben das Gesundheitsamt, die Pressestelle und das KI viele wichtige Hinweise für die tägliche Arbeit der Stadtverwaltung erhalten. So läuft aktuell beispielsweise das Projekt „Impflotsen“ an.


Die Impflotsen sind engagierte Menschen aus Gemeinden und Vereinen, die eine Schulung rund um alle wichtigen Belange im Zusammenhang mit der Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Anschließend dienen sie als Multiplikatoren und stehen für Fragen zur Verfügung.


Außerdem fließen die Ergebnisse des Netzwerktreffens in die Arbeit des KI und der Pressestelle ein, beispielsweise beim weiteren Ausbau mehrsprachiger Medien und Online-Angebote.


Netzwerktreffen finden seit 2016 statt

Der Online-Austausch hat im Rahmen regelmäßiger Netzwerktreffen zwischen dem Kommunalen Integrationszentrum, der Pressestelle und den MSOen stattgefunden. Um gegenseitige Erwartungen abzustimmen und Wünsche im Blick zu haben, hat die Stadt Hagen 2016 das Netzwerk zwischen den Hagener Migrantenselbstorganisationen, der Stadtverwaltung und den Lokalmedien ins Leben gerufen. Mehrmals im Jahr kommen alle Akteure in lockerer Atmosphäre zusammen und tauschen sich rund um Themen der Verwaltung, der Medien sowie die Vereinsarbeit aus.


Ansprechperson:

N.N.

Telefon: 02331 207-5804

 

Distanzunterricht erschwert Integration: Kommunales Integrationszentrum schult Lehrkräfte

30. April 2021 – Online-Kommunikation und E-Learning stellen sowohl Lehrkräfte als auch Schülerinnen und Schüler immer wieder vor Herausforderungen. Neu zugewanderte Kinder und Jugendliche haben mit den Folgen besonders schwer zu kämpfen. Um diese Herausforderungen mit den nötigen Kompetenzen meistern zu können, hat das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen im März und April zwei verschiedene Online-Kurse für Lehrkräfte neu zugewanderter Schülerinnen und Schüler angeboten.


Beide Angebote des KI wurden von einer Vielzahl interessierter Lehrkräfte angenommen. Das erste Angebot umfasste vier kostenlose Online-Workshops mit Dozentin Dr. Natalia Tilton. Hier konnten sich Lehrerinnen und Lehrer zum Thema „Schnell zum Online-Unterricht“ schulen lassen. Bei einem zweiten Angebot konnten sich Schulleitungen und Lehrkräfte weiterführender Schulformen in einer Infoveranstaltung von Dozentin Rena Dimitriadou über das Deutsche Sprachdiplom I (DSD I) informieren.


Thematische Schwerpunkte der Online-Kurse

Zu den Themenschwerpunkten der Online-Seminarreihe mit Dr. Natalia Tilton, die in Fachkreisen für ihre Online-Schulungen zum Thema „Online-Unterricht“ bekannt ist, gehörten zum Beispiel die Wahl geeigneter Unterrichtsplattformen, die Einbindung interaktiver Lehrmethoden, die Lösung typischer Probleme des Online-Unterrichts und die Überwindung von Sprachbarrieren, die angemessene Gestaltung von Lehrmaterialien mit Fotos und Videos sowie die Durchführung von Umfragen und Quizzen. Außerdem gab es viel Raum für das praktische Ausprobieren, den anschließenden gemeinsamen Erfahrungsaustausch sowie die Diskussion von Lösungsansätzen bei auftretenden Problemen im Online-Unterricht.


In ihrer Infoveranstaltung zum DSD I informierte Dozentin Rena Dimitriadou umfassend über das Sprachzertifikat, welches primär für neu zugewanderte Schüler:innen ab 13 Jahren konzipiert wurde. Das Zertifikat kann an weiterführenden Schulen sowie allgemeinbildenden Schulen und Berufskollegs im Rahmen einer Sprachstufenprüfung erworben werden, sofern die Schule eine kostenlose Kooperationsvereinbarung mit der DSD-Programmleitung NRW eingeht. In der Online-Informationsveranstaltung wurden die Teilnehmenden über die Konzeption und Durchführung des Programms informiert. Außerdem erfuhren sie, dass die an dem Programm beteiligten Lehrkräfte in der Testung und Sprachförderung ihrer Schülerinnen und Schüler zwecks der DSD-Prüfung fortgebildet und unterstützt werden. Neben dem informativen Teil gab es auch hier Raum für Best Practise-Beispiele und den Austausch untereinander.

 

Erfolgreicher Online-Workshop zu Traumatisierungserfahrungen von Schüler:innen

11. Mai 2021 – Das Thema Traumatisierung ist in den Schulen nach wie vor aktuell. Fachkräfte vor Ort können traumatisierte Kinder und Jugendliche bei der Verarbeitung ihrer Traumatisierungserfahrung unterstützen, indem sie beispielsweise einen sicheren und strukturierten Rahmen bieten, zuhören und Verhaltensweisen angemessen einschätzen.


Die Schulpsychologische Beratungsstelle der Stadt Hagen hat gestern (10. Mai) in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Hagen einen Online-Workshop zum Thema „Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit Traumatisierungserfahrungen“ angeboten, um den Fachkräften Handlungssicherheit zu geben sowie Fragen zum Umgang mit traumatisierten und geflüchteten Schülerinnen und Schülern zu klären. Die Referentinnen Dr. Katja Hülser und Isabell Kulbe stellten neben mehreren Fallbeispielen auch die traumasensible Gesprächsführung vor. Zum Abschluss wurde ein gemeinsames Fazit gezogen und vorgestellt. Die Rückmeldungen der zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Online-Veranstaltung waren durchweg positiv.

 

Positive Bilanz der Internationalen Wochen gegen Rassismus

16. April 2021 – Bei den diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus (IWgR), 15. bis 28. März, setzten über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei 18 Veranstaltungen ein sichtbares Zeichen gegen Hass und Diskriminierung. Das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Hagen (KI) hat das vielseitige Programm gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern organisiert und so Räume geschaffen, um miteinander zu reden, sich auszutauschen, zuzuhören und zu lernen. Zum Abschluss der Aktionswochen sagt Güler Kahraman, Leiterin des KI der Stadt Hagen: „Es ist notwendig, rassismuskritisch zu sein, um den Rassismus aus der Gesellschaft verbannen zu können“. In diesem Zuge betont sie, dass die IWgR einen wertvollen Beitrag leisten und bedankt sich für den Einsatz der Kooperationspartner*innen und Teilnehmer*innen.


In diesem Jahr fanden die meisten Veranstaltungen digital statt, so unter anderem ein Videostream in den sozialen Medien, verschiedene Vorträge, Workshops oder Lesungen. Unter Einhaltung der Coronaschutzmaßnahmen wurde auf öffentlichen Plätzen eine kreative Schaufensterpräsentation gestaltet. Als Ausklang der Aktionswochen sind zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Hagener Netzwerk-Schulen „Schulen ohne Rassismus – Schule mit Courage“ dem Aufruf „Dein kreatives Bild für eine Collage – Dein Beitrag gegen Rassismus“ des KI gefolgt. Aus den verschiedenen Bildern ist eine Collage entstanden in der alle gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus setzen.

Das KI plant auch im Jahr 2022 wieder die IWgR zu organisieren und zu koordinieren. Interessierte, die sich mit einer Aktion gegen Rassismus beteiligen möchten, finden alle Kontaktinformationen hier.


Marion Rosenberg

Telefon: 02331 207-5571

E-Mail

 
(Foto: Stadt Hagen)

Grußwort von Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Özlem Basöz, stellvertretende Vorsitzende des Integrationsrates, zum Beginn des Fastenmonats Ramadan

Liebe muslimische Mitbürger:innen

liebe Leser:innen


Am 12. April beginnt weltweit der muslimische Fastenmonat Ramadan. Eine religiöse Pflicht, der auch viele muslimische Hagenerinnen und Hagener als wichtiger und großer Bestandteil unserer Stadt nachkommen.


Das gemeinsame Praktizieren des Glaubens und das damit verbundene Zusammenkommen in der Gemeinschaft sind wichtige Elemente beim Fasten. Auch Menschen anderer Glaubensrichtungen werden immer öfter zur Teilhabe an diesen besonderen Anlässen eingeladen. Das schafft in unserer Stadt ein neues Gefühl von Gemeinschaft und verbindet unsere Bürgerinnen und Bürger untereinander – ganz unabhängig davon, welchem Glauben sie angehören.


An dieser Stelle möchten wir uns bei Ihnen für Ihre Geduld, Rücksicht und Ihr Verantwortungsbewusstsein bedanken. Gerade der Glaube ist durch die vielen nötigen Einbußen besonders stark betroffen. Das stellt Glaubensgemeinschaften immer wieder auf die Probe.


Auch in diesem Jahr wird der Ramadan-Monat anders aussehen, als viele ihn kennen. Wichtige Feste, die zum Ausdruck des muslimischen Glaubens gehören, können nicht wie gewohnt stattfinden. So auch das Zuckerfest, das von vielen muslimischen Gläubigen gemeinsam am Ende des Fastenmonats gefeiert wird. Ein wichtiger Bestandteil des Glaubens, der bereits im letzten Jahr wegen der anhaltenden Pandemie von vielen Einschränkungen betroffen war.


Trotzdem appellieren wir in diesem Jahr an das Verantwortungsbewusstsein unserer muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, ihre religiösen Pflichten, Gebete und das Fastenbrechen ausschließlich privat und zu Hause zu verrichten. Auf die Einladung von Freunden und Familien, um gemeinsam zu essen und zu feiern, müssen wir aktuell leider verzichten – auch wenn dies für alle besonders schwierig ist.


Jede größere Zusammenkunft stellt eine zusätzliche Gefahr für Sie, Ihre Familien, Freunde und für alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt dar. Denn leider ist die Situation aufgrund der Coronapandemie immer noch sehr ernst. Stattdessen hoffen wir, dass viele von Ihnen gemeinsam virtuell zusammenkommen, um zum Beispiel Gebete zu übertragen, oder das Fastenbrechen per Videoanruf als Gemeinschaft zu feiern.


Denn nur wenn wir jetzt mit Rücksicht und Vernunft handeln und uns an die bekannten Corona-Regeln halten, können wir die Gesundheit aller schützen und hoffentlich im nächsten Jahr den Ramadan-Monat wieder in gewohnter Weise begehen.


Wir wünschen allen Musliminnen und Muslimen in unserer Stadt – trotz der herausfordernden Situation – eine gesegnete und sichere Fastenzeit.


Bitte bleiben Sie gesund und sorgen Sie dafür, dass auch andere gesund bleiben!

Es grüßen Sie herzlich


Erik O. Schulz (Oberbürgermeister der Stadt Hagen)

und

Özlem Basöz (Stellvertretende Vorsitzende des Integrationsrates der Stadt Hagen)


Das Video sehe Sie hier

 
(v.l.): Alexandra Hümmerich (Koordinatorin der Familienbegleiter), Silke Philipp (KI), Reinhard Goldbach (Leiter des Fachbereichs Jugend und Soziales) und Güler Kahraman (Leiterin des KI) (Foto: Franziska Michels/Stadt Hagen)

Unterstützung für zugewanderte Familien: Übergabe von 230 Bildungspaketen

25. Februar 2021 – Insgesamt 230 Bildungspakete mit Spiel- und Fördermaterial hat das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Hagen (KI) für Kinder von drei bis zwölf Jahren aus zugewanderten Familien zusammengestellt. Heute wurden die Bildungspakete an Alexandra Hümmerich als Koordinatorin der Familienbegleiter vom Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Hagen überreicht. Die Familienbegleiter werden die Bildungspakete jetzt an die entsprechenden Familien verteilen.


Die derzeit geltenden Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie stellen auch die Menschen, die erst seit kurzem in Deutschland leben, vor große Herausforderungen. Für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche ist besonders der Unterrichtsausfall ein Problem, da so die Partizipation an Bildung, insbesondere das Erlernen der deutschen Sprache und somit letztlich die Integration insgesamt erschwert wird.


Die Bildungspakete des KI bestehen aus einem Turnbeutel, der mit Puzzles und Lernspielen aus verschiedenen Sachgebieten sowie Bilder- und Malbüchern zu Alltagssituationen gefüllt ist. Mit diesem Angebot erhalten die Kinder weiterhin eine niedrigschwellige und außerschulische Förderung.


Die Materialien aus den Bildungspaketen wurden vom KI über Hagener Einzelhändler bezogen, um den Einzelhandel vor Ort zu stärken. Das Projekt „Bildungspakete“ wird aus dem Landesförderprogramm KOMM-AN NRW finanziert, das von dem NRW Landesministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) gefördert und unterstützt wird.


Ansprechperson:

Silke Philipp

Telefon: 02331 207-5567

E-Mail

 

Start der Wochen gegen Rassismus: Vielfältiges Programm

26. Februar 2021 – „Solidarität. Grenzenlos.“ – unter diesem Motto finden die diesjährigen internationalen Wochen gegen Rassismus von Montag, 15. März, bis Sonntag, 28. März, statt, an denen sich auch die Stadt Hagen, unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Erik O. Schulz, mit zahlreichen Aktionen beteiligt. Das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Hagen (KI) organisiert und koordiniert das vielseitige Programm gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern. Mit der Aktion wird weltweite Solidarität mit Opfern und Gegnern von Rassismus gezeigt.

Die Stadt Hagen möchte sich für ein gemeinsames, vielfältiges Zusammenleben einsetzen. In den Wochen gegen Rassismus erwarten die Hagenerinnen und Hagener vielfältige Online-Veranstaltungen, wie ein Workshop zum Thema „Wann bin ich rassistisch? Bilder im Kopf und Alltagsrassismus“ am Dienstag, 16. März, ein Vortrag zum Thema „Rassismuskritik in Gesellschaft und Schule“ am Dienstag, 23. März, oder eine Lesung zum Buch „Sami und die liebe Heimat“ am Donnerstag, 25. März.

Das vollständige Programm mit allen Möglichkeiten zur Anmeldung finden Interessierte hier .

 

Neue Sprachmittler:innen für das Kommunale Integrationszentrum

9. Dezember 2020 – Das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen freut sich über personelle Verstärkung: Zehn neue Sprachmittler sind hier künftig im Einsatz, um ehrenamtlich zu dolmetschen. Damit gehören insgesamt 26 Personen zum sogenannten Laien-Sprachmittlerpool, der 17 verschiedene Sprachen abdeckt.

Die neuen Sprachmittler:innen absolvierten eine zweitägige Grundlagenschulung des KI. Wegen der Corona-Pandemie konnte die Veranstaltung nur digital stattfinden. Bei einem Online-Seminar vermittelte die promovierte Dolmetscherin Dr. Natalia Tilton allen Schulungsteilnehmern die Aufgaben der Sprachmittlung und verschiedene Techniken des Übersetzens. Auch ethische Prinzipien spielten eine Rolle. Sprachmittler:innen sollen die Kommunikation zwischen Bildungseinrichtungen und zugewanderten Menschen, die noch keine oder nur geringe Deutschkenntnisse haben, bestmöglich unterstützen. Es gilt, Sprachbarrieren zu minimieren. So lassen sich die Bildungslaufbahn und die Integration von zugewanderten Schülerinnen und Schülern fördern.


Weitere Informationen:

Sprachmittler:innen.

 

Bundesweiter Vorlesetag in Schulen und Kindergärten

12. November 2020 – Am Freitag, 20. November, findet der 17. Bundesweite Vorlesetag statt. Zu diesem Anlass rufen das Kommunale Integrationszentrum, die Stadtbücherei Hagen und die Abteilung „Tagesbetreuung für Kinder“ der Stadt Hagen alle Fachkräfte in Schulen und Kindergärten dazu auf, den Kindern in unterschiedlichen Herkunftssprachen etwas vorzulesen.

Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und die Kinder bereits früh mit den geschriebenen und erzählten Worten in Kontakt zu bringen. Denn Studien zeigen, dass Kinder und Jugendliche, denen in ihrer frühen Kindheit vorgelesen wurde, einen engen Bezug zum Lesen entwickeln. Sie haben selbst mehr Freude daran, lesen häufiger und intensiver und haben in vielen Fächern bessere Schulnoten.

Unabhängig vom bundesweiten Vorlesetag sind natürlich auch alle Eltern herzlich eingeladen, am Vorlesetag teilzunehmen und ihren Kindern auch darüber hinaus regelmäßig vorzulesen.

 
"Swing- Sänger David Rose und seine Band begeisterten ihre Zuhörer im Kunstquartier."

Ausstellung „Rassendiagnose: Z*“ endet nach vielseitigem Programm

3. November 2020 – „Rassendiagnose: Z*“.

Der Völkermord an den Sinti und Roma und der lange Kampf um Anerkennung– unter diesem Titel präsentierte das Osthaus Museum in den vergangenen drei Wochen eine Ausstellung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma in Verbindung mit dem Stadtmuseum Hagen sowie dem Kommunalen Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen und mit einer Förderung durch die Kulturstiftung des Bundes. Sie informierten mit eindringlichen Bildern sowie Zeitdokumenten ausführlich über die Verfolgung und Ermordung der europäischen Sinti und Roma.


Das KI und der städtische Fachbereich Kultur organisierten dazu ein vielseitiges Rahmenprogramm. Zur Eröffnung der Ausstellung gab es unter anderem Musik von der südosteuropäischen Roma-Formation „Balkanika“. Eine Präsentation des Dokumentarfilms „Roma: Bürger zweiter Klasse?“ mit anschließender Gesprächsrunde folgte im Kulturzentrum Pelmke. Dabei ging es insbesondere um die strukturellen Mechanismen und vielfältigen Dimensionen des Antiziganismus in Europa. Ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Rassismus gegen Sinti und Roma und soziale Strategien gegen den Antiziganismus schilderte Drita Jakupi, eine Angehörige der Roma-Minderheit. Der geplante Vortrag der Historikerin Dr. Karola Fings zur NS-Rassenpolitik und dem Völkermord an den Sinti und Roma musste aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen. Dafür konnte ein Fachkräfte-Workshop mit vielen Ideen zur Bildungsbeteiligung und Förderung von Kindern mit Sinti- und Roma-Hintergrund stattfinden. Den Abschluss des Rahmenprogramms bildete ein Konzert mit dem Swing-Sänger David Rose und seiner Band im Kunstquartier, wo sich das Publikum von älteren und neueren Songs im einzigartigen Crooner-Style der 1950er und 1960er Jahre begeistern ließ.

 

Lernangebot für die Herbstferien: Das Wald-Sprachcamp in Wehringhausen

28. September 2020 – Die heimische Natur auf spielerische Weise entdecken und sich zugleich sprachlich fördern lassen – dieses besondere und kostenlose Angebot für Kinder zwischen acht und elf Jahren ermöglicht das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen mit einem neuen Wald-Sprachcamp in den Herbstferien. Dafür wählten Lehrkräfte der Hagener Grundschulen insgesamt 45 Schüler als Teilnehmer aus.

„Ziel ist das Lernen mit allen Sinnen in und mit der Natur. Dabei lässt sich die Sprache der Kinder intensiv fördern“, betont Organisatorin Anja Schaube vom KI das besondere Konzept. Das Interesse daran war groß: „Bereits vor dem Ende der Anmeldefrist sind alle verfügbaren Plätze ausgebucht“, freut sich Anja Schaube. Nach der erfolgreichen Premiere des Sprachcamps 2019 im Fleyer Wald gelang es dem KI, das Konzept weiter auszubauen und um den Aspekt der Nachhaltigkeit zu ergänzen. Im Fokus stehen dieses Jahr etwa die Müllvermeidung und die Herkunft von Nahrung. Fair gehandelte Lebensmittel gibt es beim täglichen Mittagessen. Zudem lernen die Kinder unter der Leitung von mehreren Wald- und Erlebnispädagogen die heimischen Tiere und Pflanzen kennen. Um zum täglichen Treffpunkt in der Nähe des Wehringhauser Waldes zu gelangen, steht ein kostenloser Bustransfer ab dem Hagener Hauptbahnhof oder an der Haltestelle Bachstraße zur Verfügung. Geplant ist auch ein Besuch im Wildgehege Wehringhausen. Darüber hinaus nutzen die Teilnehmer Naturmaterialien zum Bauen von Sitzgelegenheiten, kleinen „Waldwohnzimmern“ und „Kunstwerken“. Dabei gilt es, jeden Tag neue Vokabeln und Grammatik spielerisch zu lernen und einzuüben.


Weitere Informationen zum Wald-Sprachcamp

Ansprechperson:

Kommunales Integrationszentrum Hagen

Anja Schaube

Telefon: 02331 207-5803

E-Mail .

 

Landesprojekt „FIT in Deutsch“ für neu zugewanderte Schüler in Hagen

5. August 2020 – Die Deutschförderung von neu zugewanderten Schüler:innen aller Schulformen unterstützen: Das leistet das außerschulische Programm „FerienIntensivTraining – FIT in Deutsch“, das in den Ferien angeboten und von freien Trägereinrichtungen durchgeführt wird. Das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Hagen (KI) koordiniert das Lernangebot in Hagen.


Der Jugendmigrationsdienst der Arbeiterwohlfahrt, das LernCentro und das Volme Kulturforum e.V. veranstalten in den Sommerferien trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie und den damit verbundenen hohen Hygiene- und Sicherheitsanforderungen das Lernprogramm. In dem „FerienIntensivTraining“ erweitern die Schüler:innen bei alltagsbezogenen Aktivitäten wie Einkaufen im Lebensmittelladen oder themenbezogenen Ausflügen wie ein Besuch im Tierpark ihre Deutschkenntnisse.

Anschließend werden die neuen Erfahrungen in der Lerngruppe nachbereitet und Vokabeln sowie Grammatik geübt. Pädagogisch geschulte Sprachlernbegleiterinnen und Sprachlernbegleiter, die durch eine Online-Schulung der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI) gezielt vorbereitet wurden, unterstützen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und arbeiten jeweils zwei Wochen lang ganztägig mit den Gruppen. Dadurch erhalten in Hagen 120 neu zugewanderte Schüler:innen eine Deutschförderung. Das nächste Lernangebot soll in den Herbstferien stattfinden.

 

Einladung zur 2-tägigen Klausurtagung:

Gründung eines Dachnetzwerkes der Migrantenselbstorganisationen in Hagen

In vielen Kommunen, Kreisen und Regionen schließen sich Migrantenselbstorganisationen (MSOen) herkunftsübergreifend, säkular, parteipolitisch neutral, demokratisch und auf Teilhabe in der Gesellschaft ausgerichtet, zu lokalen Verbünden zusammen. Um Ressourcen zu bündeln, die Interessen der MSOen stärker und sichtbarer zu machen, soll ein moderner und zeitgemäßer Typus von migrantischer Organisation, in Form eines Dachnetzwerks gegründet werden. Als Vertretung einer Migrantenselbstorganisation sind Sie herzlich zu der Klausurtagung eingeladen.


Tagesablauf erster Tag:

17:00 Uhr Begrüßung

17:15 Uhr Vortrag Dr. Ümit Koşan / Bundesvorsitzender des Bundesverbands Netzwerke von Migrantenorganisationen e.V. (NeMO)

18:00 Uhr Austausch mit Herrn Koşan

18:15 Uhr Pause

18:30 Uhr Vortrag Sinan Kumru / Fachberatung Migrantenselbstorganisationen beim

Paritätischen NRW

19:15 Uhr Austausch mit Herrn Kumru

19:30 Uhr Besprechung und Perspektiven für ein Dachnetzwerk der MSOen in Hagen.


Am zweiten Tag der Klausurtagung geht es um die Gründung eines Dachnetzwerkes der MSOen in Hagen.

Tagesablauf zweiter Tag:

17:00 Uhr Begrüßung

17:15 Uhr Besprechung und Verabschiedung der Satzung

18:30 Uhr Wahl des Vorstandes des Dachnetzwerkes


Bei Interesse an der Teilnahme, bitten wir um eine Anmeldung per E- Mail oder Telefon bis zum 21.September 2020.

Wer kann teilnehmen?: Akteure der MSOen, für die der Beitritt zu einem Dachnetzwerk von Interesse ist.


Referenten: Dr. Ümit Koşan, Geschäftsführer des VMDO e.V. in Dortmund

Sinan Kumru, Fachberatung Migrantenselbstorganisationen, Paritätischer NRW

Wann? Wo? 23.09. und 24.09.2020, jeweils von 17 bis 20 Uhr

Kultopia, Konkordiastraße 23-25, 58095 Hagen

Kooperationspartner: VMDO e.V, NEMO, Fachberatung Migrantenselbstorganisationen beim Paritätischen NRW


Fotis Matentzoglou

Telefon: 02331 207-5804

E-Mail

 

Hagen veranstaltet erstmals Internationale Wochen gegen Rassismus

9. März 2020 – „Gesicht zeigen – Stimme erheben“ – unter diesem Motto finden von Montag, 16. März, bis Sonntag, 29. März, die diesjährigen Wochen gegen Rassismus statt, an denen sich erstmalig auch die Stadt Hagen unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Erik O. Schulz mit zahlreichen Aktionen beteiligt. Das städtische Kommunale Integrationszentrum organisiert und koordiniert das vielfältige Programm, mit dem weltweite Solidarität mit Opfern und Gegnern von Rassismus demonstriert wird.


Oberbürgermeister Erik O. Schulz eröffnet am Montag, 16. März, um 16 Uhr die Auftaktveranstaltung der Internationalen Wochen gegen Rassismus im Kultopia, Konkordiastraße 23-25. Im Anschluss halten die Jugendclubs des Theaters Hagen unter der Leitung von Miriam Walter, die Theaterprojektgruppe der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen St. Laurentius des Caritasverbandes Hagen sowie die Künstlerinnen und Künstler der Gruppe „Lichter der Großstadt“ unter der Leitung von Gandhi Chahine ein gemischtes Programm mit Poetry Slam, Schauspielszenen sowie Liedern, welche die Erfahrungen junger Menschen mit Rassismus künstlerisch-kreativ bearbeiten, bereit. Die Veranstaltung ist öffentlich, die Teilnahme kostenlos.


Zum Internationalen Tag gegen Rassismus am Samstag, 21. März, möchte das Kommunale Integrationszentrum gemeinsam mit den Hagener „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“ ein Zeichen gegen Rassismus setzen: Sie veranstalten von 15 bis 15.30 Uhr auf dem Friedrich-Ebert-Platz einen sogenannten „Smart Mob“, eine Form von kurzen, scheinbar spontanen Menschenaufläufen mit politischer oder sozialer Botschaft. Die Veranstaltung ist öffentlich; die Organisatoren hoffen auf vielfache Unterstützung aus der Hagener Bevölkerung. Der „Tag gegen Rassismus“ geht auf den 21. März 1960 zurück, als rund 200.000 Menschen in Sharpeville, Südafrika, gegen die Apartheid demonstrierten. Trotz der friedlichen Demonstration eskalierte die Situation, 69 Menschen verloren ihr Leben. Die Vereinten Nationen riefen sechs Jahre später den 21. März als Gedenktag aus.


Darüber hinaus werden weitere Aktionen wie beispielsweise eine Lesung zum Buch „Warum ich Nazi wurde“ am Dienstag, 24. März, oder ein Vortrag zum Thema „Roma – ganz anders? Der bereichernde Integrations-Clash“ am Donnerstag, 26. März, angeboten.

 
(v.l.) Anja Schaube und Dieter Lindstädt vom Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Hagen sowie Thomas Weber (Geschäftsführer des Zentrums für Trauma- und Konfliktmanagement in Köln) bei der Qualifizierungsveranstaltung. (Foto: Stadt Hagen)

Seminar sorgt für neue Erkenntnisse zu Traumaerfahrungen

12. Februar 2020 – Traumaerfahrungen sind häufig erst nach rund zwei Jahren bei den Betroffenen sichtbar – das war eine entscheidende Erkenntnis für viele Beteiligte einer gestrigen (11. Januar) Qualifizierungsveranstaltung rund um das Thema „Umgang mit Schüler:innen mit Traumatisierungserfahrungen“ des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Hagen (KI).


Diplom-Psychologe Thomas Weber, Geschäftsführer des Zentrums für Trauma- und Konfliktmanagement in Köln, informierte bei seinem Besuch Lehrkräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Kinder- und Jugendarbeit. Sie erfuhren, dass selbst vor längerer Zeit geflüchtete junge Menschen zum Teil erst jetzt von Traumaerfahrungen betroffen sein können. In dem praxisnahen Seminar lernten die Teilnehmenden in kurzen Rollenspielen die Grundlagen der Psychotraumatologie und Trauerreaktionen in Abgrenzung zu Traumareaktionen kennen. Zudem ging es um die Übertragung von Gefühlen wie Hilflosigkeit und Ohnmacht auf professionelle Helfer und deren Auswirkung auf die Arbeit. Auch traumapädagogische Vorgehensweisen spielten eine Rolle. Zu den weiteren Themen zählten „Psychohygiene“ und „Selbstschutz“. Das Seminar machte passende Verhaltensweisen in der Schule verständlich und erläuterte Verhaltensstrategien für die Bezugspersonen von Traumaerfahrenen. Eigene Fallbeispiele der Teilnehmenden rundeten die Veranstaltung ab.

 

2019

 
In mehreren Vorträgen ging es um die Zusammenarbeit mit Familien.

Erfolgreicher Fachtag zum Thema „Mit Familien kooperieren – wie kann’s gehen?“

7. November 2019 – Wie ticken Familien von heute? Mit dieser Frage haben sich über 130 Fachkräfte aus den Bereichen Kindertagesstätte, Schule, Schulsozialarbeit, Familienbildung, Kinder- und Jugendarbeit sowie aus Betrieben der Region im Rahmen des Fachtages zum Thema „Mit Familien kooperieren – wie kann’s gehen?“ in den Räumlichkeiten der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) beschäftigt.

Für die Fachkräfte in den sozialen Bereichen ist die Zusammenarbeit mit Familien wesentlich, stellt die Expertinnen und Experten in der täglichen Praxis jedoch auch immer wieder vor neue Herausforderungen: Zum Beispiel ist es häufig schwierig, die Eltern zu erreichen und so Unterstützung in der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen zu erhalten.

Nach der Eröffnung durch Reinhard Goldbach, Fachbereichsleiter Jugend und Soziales der Stadt Hagen, und Thomas Haensel, Geschäftsbereichsleiter Berufliche Bildung der SIHK, sowie zwei Fachvorträgen erarbeiteten die Fachkräfte in Workshops konkrete Lösungs- und Handlungsansätze.

Der städtische Fachbereich Jugend und Soziales, die agentur mark sowie die SIHK planten und führten den Fachtag auf Initiative des Kinderschutzforums durch.

 
Das Wald-Sprachcamp im Flyer-Wald. Quelle:(Stadt Hagen:Facebook Hagen-Meine Stadt)

Die Stadt Hagen berichtet auf facebook vom Wald-Sprachcamp in den Herbstferien

24.Oktober 2019- Vom 14. bis 25. Oktober 2019 fand das „Wald-Sprachcamp“ für Grundschulkinder im Alter von acht bis elf Jahren im Fleyer Wald statt. Lehrkräfte der Hagener Grundschulen wählten die 35 Kinder aus, welche am Herbstferienprojekt des Kommunalen Integrationszentrums (KI) der Stadt Hagen teilnehmen durften.

Basierend auf den positiven Erfahrungen der „Iserlohner Waldschule“ fand das Pilotprojekt erstmals in Hagen statt. Silke Krüger, zertifizierte Waldpädagogin, hatte die Projektgestaltung erarbeitet und führte dieses Angebot gemeinsam mit fünf weiteren waldpädagogischen Kräften durch.

Neben der sprachlichen Förderung im außerschulischen Kontext sollten alle Teilnehmenden die Natur auf spielerische Weise erleben. Sie lernten im Laufe des Projektes Tiere sowie Pflanzen des Waldes kennen und übten durch den Umgang mit anderen Kindern sowie den pädagogischen Fachkräften in Kleingruppen intensiv die deutsche Sprache. Die Waldpädagogik zielt zudem auf die Förderung motorischer und haptischer Fähigkeiten ab.

Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen förderte das Projekt über das Landesjugendamt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.


23.10.2019

Wir waren heute mit Waldpädagogin Silke Krüger im "Wald-Sprachcamp" des kommunalen Integrationszentrums (KI) Hagen und haben 35 Grundschulkinder von acht bis elf Jahren in den Fleyer Wald begleitet.

In kleineren Gruppen konnten die Kinder den Wald erkunden, sich ausprobieren und dabei lernen, die Natur erfahren, ihre Sprachkompetenz ausbauen und im Team Probleme lösen. Stolz haben sie uns ihr "Wald-Wohnzimmer" gezeigt mit selbst gebastelten Möbeln und Dekoration aus Bäumen und Blättern. Auch Spielplätze haben sie gebaut, heute kam die große Matsch-Rutsche hinzu. Angeleitet wurden sie dabei durch pädagogische Fachkräfte, von denen sie spielerisch alles über Pflanzen und Tiere erfuhren. Hättet ihr gewusst, warum man einen Wald-Mülleimer sehr gut aus Haselnusssträuchern bauen kann?

Zum Mittagessen ging es ans Lagerfeuer und auch hier wurde gebastelt und gewerkelt. Am Freitag endet die schöne Zeit im Wald schon wieder. Die Kinder nehmen aus diesen Herbstferien viele schöne Momente, Spaß und Freude an der Natur mit.


Quelle:

Facebook Hagen-Meine Stadt.


Weitere Informationen:

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.2486429871410660&type=3&__tn__=-UC-R

https://www.facebook.com/pages/Fleyer-Wald/185738074784473?hc_ref=ARTwi-iPI8loo2NgAkacYx4K0BIwy2-uIZ3VLvjOFtTJU63dsCRp89qmUyogBg3BU0U&fref=tag&__tn__=kC-R

 
Prof. Josef Leisen, OStD a.D., ehemaliger Leiter des Studienseminars für das Lehramt an Gymnasien in Koblenz und Professor für Didaktik der Physik an der Universität Mainz. (Foto: Stadt Hagen)

"Erfolgreicher Auftakt der Fortbildungsreihe „Sprachsensibles Unterrichten in allen Fächern“

15. Oktober 2019 - Kurzweilig und leicht verständlich über das Thema Sprachbildung informieren - dies gelang dem Referenten, Prof. Josef Leisen, beim Auftakt der Fortbildungsreihe zur Sprachbildung „Sprachsensibles Unterrichten in allen Fächern" (Schuljahr 2019/20). 45 Teilnehmer:innen waren in das Rathaus an der Volme gekommen und auch für die kommenden Termine werden zahlreiche Gäste erwartet.

Die nächste Veranstaltung findet am Dienstag, 19. November, zum Thema „Sprachbildung im Mathematikunterricht" statt. Referentin ist Prof. Susanne Prediger. Anmeldungen nimmt das Kommunale Integrationszentrum entgegen.

Veranstalter der Fortbildungsreihe ist das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Hagen in Kooperation mit dem Kompetenzteam Hagen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Interreligiöser Spaziergang informiert über Weltreligionen

11. Oktober 2019 – In Hagen gibt es viele verschiedene Glaubensgemeinschaften, darunter auch die drei großen monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam. Um die Grundzüge dieser in Hagen gelebten Weltreligionen kennenzulernen, lud das Kommunale Integrationszentrum, als einer der Mitveranstalter der Interkulturellen Woche, im September zu einem interreligiösen Spaziergang ein.

Rund 15 interessierte Bürger:innen und starteten den Spaziergang in der griechisch-orthodoxen Kirche. Nach Besichtigung der pittoresken Kirche und Informationen zu orthodoxen Kirchen, konnten die Teilnehmenden bei einer kulinarischen Stärkung den Ausblick von der Elfriedenhöhe auf Hagen genießen. Im Anschluss ging es weiter zur jüdischen Gemeinde in Hagen. Hier wurden die Teilnehmer mit viel Wissen und Humor vom Gemeindevertreter zum Austausch eingeladen. Als letzte Station ging es in die Islamische Gemeinde Hagen e. V.. Hier wurde durch eine lebhafte Vorstellung das Gemeinde- und Vereinsleben an der Fehrbelliner Straße näher gebracht. In geselliger Runde mit Getränken und Leckereien fand der Spaziergang seinen gelungenen Abschluss.

 

Kommunales Integrationszentrum: Projekt klärt Eltern über Mitwirken in Schule und Kita auf

11. Oktober 2019 – Rund 30 Eltern aus unterschiedlichen Migrantenselbstorganisationen nahmen im September an der Auftaktveranstaltung zu dem Projekt „Eltern mischen mit – Mitwirken heißt verändern!“ des Elternnetzwerkes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit den Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Hagen im Rathaus an der Volme teil.

Das Engagement von Eltern in Schule und Kindertageseinrichtungen übt einen positiven Einfluss auf den Erfolg von Kindern aus. Vielen Eltern fällt es nicht leicht, die komplexen Systeme, Schule und Kita, zu durchschauen. Sie kennen ihre Rechte nicht und sind unsicher, wie sie sich beteiligen und Einfluss nehmen können. An dieser Stelle schafft das Projekt „Eltern mischen mit – Mitwirken heißt verändern!“ Aufklärung.

Durch die Auftaktveranstaltung bekamen interessierte Eltern Informationen über die Inhalte und den Ablauf einer Qualifizierung als Elternmultiplikatoren, lernten die Dozenten und beteiligten Partner kennen und konnten ihre Fragen und Wünsche aktiv einbringen und diskutieren. Am Ende konnten die Eltern, die Interesse an einer Qualifizierung als Elternmoderatoren hatten, einen Steckbrief als Bewerbung ausfüllen.

 

Projekt „FIT in Deutsch“ erfolgreich in Hagen durchgeführt

12. August 2019 – Am Freitag endete für 25 Grundschulkinder mit Zuwanderungsgeschichte ein zweiwöchiges „FerienIntensivTraining in Deutsch“, das vom Jungendmigrationsdienst der AWO durchgeführt und durch das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Hagen koordiniert wurde. Das Sprachförderangebot wird vom Ministerium für Schule und Bildung NRW finanziell bezuschusst. Die Sprachlernbegleiter*innen haben vorab eine qualifizierte Schulung erhalten.


Nach dem ersten Kennenlernen der Kinder, welche aus verschiedenen Schulen im Stadtgebiet kamen, erfolgte die Erarbeitung von Gruppenregeln und Ritualen, die ein konstruktives Miteinander ermöglichten. Die Kinder konnten danach in einem Mix aus Theorie und Praxis lernen und ausprobieren, wie man zum Beispiel eine Straße sicher überquert oder mit dem Bus fährt. Ebenfalls wurde im Rollenspiel das Vokabular trainiert, wie man sich ein Eis kauft, bevor anschließend der Gang zur Eisdiele erfolgte. Auch motorische Fähigkeiten wurden geschult, indem persönliche „Schatzkisten“ gestaltet wurden oder – für viele Kinder erstmalig - mit Wasserfarben gemalt wurde.


Die Resonanz der Kinder war durchweg begeistert und es gab in den ersten Tagen eine große Nachfrage weiterer Familien, deren Kinder gerne auch teilgenommen hätten. In den Herbstferien wird es erneut einen Kurs geben, der sich an Jugendliche richtet.

 
Theater Ulüm spielte das Stück "HOCHDEUTSCHtürkisch" vor ca. 120 Besucher*innen. (Foto: Belgin Dikilitas)

Theateraufführung „HOCHDEUTSCHtürkisch, Alter was geht?“

29. Juni 2019- Am 29.06.2019 präsentierte das Theater Ulüm die Theater-aufführung ‎"HOCHDEUTSCHtürkisch" in der Aula des Ricarda-Huch-Gymnasium‎s.

Diese wurde vom Integrationsrat und dem Kommunalen Integrationszentrum in Hagen im Rahmen des SCHWARZWEISSBUNT-Festivals organisiert.

Der Vorsitzende des Integrationsrates, Herr Sükrü Budak eröffnete die Theateraufführung. In seiner Begrüßung wies er auf die Bedeutung, Struktur und die Aufgaben des Integrationsrates in der Kommune hin. Im Weiteren machte er auf die Integrationsratswahl im Jahr 2020 aufmerksam und lud die Menschen mit Migrationshintergrund ein, eine aktive Rolle in der Kommunalpolitik durch den Integrationsrat einzunehmen.

Die Theateraufführung war gut besucht, es kamen ca.120 Besucher:innen.

Das Theaterstück ist eine Komödie, in der die Diskriminierung in Deutschland und die über 57-jährige Migrationsgeschichte der „Deutsch-Türken“ betrachtet werden.


Über das Theater Ulüm:

„Die Stücke wurden von Aydin Engin geschrieben, der 12 Jahre lang in Frankfurt gelebt hat. Derzeit arbeitet er in Istanbul als Kolumnist. Die Stücke sind musikalische Komödien. ‎

Die Themen, die das Theater Ulüm für wichtig hält und auf die Bühne bringt, sind ‎folgende: ‎Integration, Zweisprachigkeit, Generationskonflikte, doppelte Staatsbürgerschaft, ‎Männergesellschaft, Frauenrechte, Erziehungsprobleme usw. Theater Ulüm nimmt zudem ‎Ängste und Vorurteile auf die Schippe.‎"

 
Holger Flick und Petra Meyer-Goldbach informierten die Mitglieder des Netzwerkes über das vielfältige Angebot der VHS. (Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen)

Gewinnbringender Austausch: „So lernen wir uns kennen“

12. Juli 2019 – In den Dialog eintreten, austauschen und vernetzen – das ist das erklärte Ziel eines Netzwerkes, welches das Kommunale Integrationszentrum und die Pressestelle der Stadt Hagen vor fünf Jahren ins Leben gerufen haben. Wie gewinnbringend dieser Austausch ist, wurde einmal mehr beim jüngsten Treffen deutlich, das diesmal bei der Volkshochschule Hagen in der Villa Post stattfand.


Während einige Mitglieder des Netzwerkes, welches den Austausch zwischen den Akteuren in der Verwaltung, den Migrantenselbstorganisationen und den lokalen Medien fördert, noch nie mit dem Angebot der VHS in Berührung gekommen waren, hatten andere schon an Kursen teilgenommen, mit der VHS zusammen für ihren Verein ein Angebot entwickelt oder waren selbst mal als Dozent tätig. Erstaunt waren aber alle über das vielfältige Angebot, das die Volkshochschule im Jahr ihres 100-jährigen Bestehens anbietet. Der Austausch begann mit einem kurzen Film, der bei einem Tag der offenen Tür der VHS entstanden war und sehr kurzweilig einen kleinen Einblick ins vielfältige Angebot bot. Holger Flick, Studienleiter für Politik, Geschichte, Recht und Finanzen, verwies danach auf einige Punkte im Programm und lud die Mitglieder ein, eines der 100 kostenlosen Angebote, die es nur im Jubiläumsjahr gibt, zu besuchen. Studienleiterin Petra Meyer-Goldbach informierte im Anschluss über Integrationskurse und Deutsch als Fremdsprache und stand danach den Mitglieder für Einzelgespräche zur Verfügung. Meyer-Goldbach kennt die zahlreichen Hürden zum Beispiel für die Anerkennung einer beruflichen Qualifikation nur zu gut. Immer wieder kommt es daher vor, dass sie über den eigentlichen VHS-Kurs unterstützt, in dem sie zum Beispiel an zuständige Behörden verweist.


„Bislang kannten wir uns nicht, aber so lernen wir uns kennen“ – diese Aussage war während des Treffens häufiger zu hören und unterstreicht, wie wichtig der Dialog, den das Netzwerk anstieß und fortlaufend unterstützt, in einer Stadt wie Hagen ist, in der Menschen aus mehr als 130 Nationen zusammenleben. Öffentlichkeitsarbeit kann aus Sicht der Pressestelle der Stadt Hagen nur erfolgreich sein, wenn auch Menschen mit Einwanderungsgeschichte erreicht und aktiv bei der gesellschaftlichen Teilhabe unterstützt werden.

 
Das Kinderfest lockte viele kleine Besucher in den Volkspark, wo es verschiedene Aktionen gab.

Erfolgreiches internationales Kinderfest im Volkspark

30. April 2019 – Gut besuchtes Kinderfest: Auch in diesem Jahr organisierte der Demokratisch-Türkische Bund e.V. in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Hagen das internationale Kinderfest im Volkspark. Das Fest lockte viele kleine Besucher an, die sichtlich Spaß an dem bunten Bühnenprogramm und den verschiedenen Aktionen und Angeboten hatten.

Das Kinderfest findet jährlich im Rahmen des türkischen Kindertages statt, der am 23. April gefeiert wird. Anlass des Kindertages ist die Eröffnung des ersten türkischen Parlaments am 23. April 1920. Seit 1979 wird der Kindertag auch auf internationaler Ebene unter der Beteiligung von Kindern aus allen Nationen gefeiert.

 
Alle Beteiligten des "Smart-Mob" bildeten auf dem Friedrich-Ebert-Platz ein großes Friedenszeichen, sangen Lieder und präsentierten Plakate für Vielfalt und gegen Rassismus.

„Smart Mob“ am „Tag gegen Rassismus“

22. März 2019 – Das Hagener Netzwerk „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“, bestehend aus 13 Hagener Schulen und unter der Koordination des Kommunalen Integrationszentrums, veranstaltete gestern (21. März) einen „Smart-Mob“ auf dem Friedrich-Ebert-Platz. Damit wurde am „Tag gegen Rassismus“ ein klares Zeichen für Toleranz gesetzt.


Neben zahlreichen Schülerinnen und Schülern nahmen auch Mitglieder von Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, und Migrantenselbstorganisationen sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger teil. Dabei bildeten alle Beteiligten ein großes Friedenszeichen und sangen Lieder. Zudem wurden Plakate für Vielfalt und gegen Rassismus präsentiert.

Der „Tag gegen Rassismus“ geht auf den 21. März 1960 zurück, als rund 200.000 Menschen im amerikanischen Sharpeville gegen die Apartheid demonstriert haben. Trotz der friedlichen Demonstration eskalierte die Situation und es verloren 69 Menschen ihr Leben, viele weitere wurden verletzt. Sechs Jahre später rief die UNO den 21. März als internationalen Gedenktag gegen Rassismus aus.


Die internationalen Wochen gegen Rassismus finden vom 11. bis zum 24. März statt. In diesem Zeitraum wird der Opfer von Rassismus gedacht und mit vielfältigen Aktionen die weltweite Solidarität der Gegner von Rassismus demonstriert.

 

Interkultureller Fortbildungstag

27. Februar 2019 – „Interkulturell kompetent – aber wie?“ Zu diesem Thema fand eine Fortbildungsveranstaltung in der Kaufmannsschule 1 statt. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum, dem Bildungsbüro der Stadt Hagen und dem Jugendring Hagen durchgeführt.


Insgesamt 40 Personen – darunter Vertreter von Schulen, Kindertagesstätten und der Sozialarbeit sowie weitere interkulturell Interessierte – nahmen daran teil. Dabei beschäftigten sie sich mit dem Begriff „Transkulturalität“ und bekamen von Referentin Mehrnousch Zaeri-Esfahani wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Migrations- und Kulturforschung sowie der Psychologie präsentiert. Anschauliche Beispiele aus dem Alltagsleben der Menschen vertieften die Thematik. Aufgegriffen wurden Fragen, wie „Wirkt sich kulturelle Erziehung auf die Wahrnehmung, Logik und Beurteilung von Ereignissen aus?“ oder „Wie kann das deutsche Hilfe- und Bildungssystem Eltern in das Bildungsgeschehen der Kinder stärker einbeziehen?“

 

2018

 

Vortrag zu interkultureller Väterarbeit

21. Dezember 2018 – Reger Austausch zu interkultureller Väterarbeit: Das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen organisierte in den Räumen der Hellenisch-Orthodoxen Mission Deutschlands in Hagen eine Veranstaltung zum Thema interkulturelle Väterarbeit.


Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Migrantenselbstorganisationen sowie Fachkräfte waren gekommen, um den Vortrag „Erfolge interkultureller Väterarbeit. Ressourcen sehen und Praxis entwickeln“ von Dr. Michael Tunc vom Fachbereich Soziale Arbeit der Hochschule Darmstadt zu verfolgen. Er thematisierte, dass Vätern mit Migrationshintergrund seltener fürsorgliche Väterlichkeit zugetraut werde und in öffentlichen Diskursen viele Stereotype kursieren, die sich in aktueller Väterforschung nicht bestätigen würden. Dr. Tunc stellte zudem Erkenntnisse migrationssensibler Väterforschung sowie Praxiserfahrungen aus dem Projekt „Praxisforschung für nachhaltige Entwicklung interkultureller Väterarbeit in Nordrhein-Westfalen“ vor. Außerdem informierte Natalia Keller vom Fachbereich Jugend und Soziales die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über unterschiedliche Projektanträge und -mittel für das Jahr 2019 und stellte die damit verbundenen Antragsmodalitäten vor.

 

Geschwister-Scholl-Schule als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet

6. Dezember 2018 – Die Geschwister-Scholl-Schule Hagen wurde heute (6. Dezember) mit dem Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet. Die Urkunde überreichte die im Kommunalen Integrationszentrum angesiedelte Regionalkoordination Hagen im Namen der Bundeskoordination.

Die Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie schulischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben mehrheitlich dafür gestimmt, Teil des bundesweiten Netzwerks gegen Rassismus und Diskriminierung aller Art zu werden. Als 13. Schule in Hagen ist die Geschwister-Scholl-Schule nun eine von fast 3000 Courage-Schulen in Deutschland. Die Patenschaft haben Dr. Klaus Fehske und Dr. Christian Fehske von der Internationalen Apotheke übernommen und werden die Schülerschaft in ihren Aktivitäten und Projekten unterstützen. Mit einer Luftballon-Aktion hat die Schulgemeinde die feierliche Titelübergabe unter großem Jubel abgeschlossen.

 
Fachkräfte und Mitarbeiter der Stadt Hagen sowie von sonstigen Institutionen beschäftigten sich mit dem Thema der EU-Zuwanderung.

Perspektivenwechsel schaffen: Workshops zur EU-Binnenmigration

9. November 2018 – Im Zuge der Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien finden Roma in Hagen eine neue Heimat. Damit gehen für Mitarbeiter und Fachkräfte möglicherweise Herausforderungen einher, welche sich beispielsweise durch generalisierende und stereotypisierende Wahrnehmungen gegenüber Roma charakterisieren lassen. Derartige Wahrnehmungen können ein (zusätzliches) Integrationshemmnis bilden. Um hierbei entgegenzuwirken und einen Perspektivenwechsel zu schaffen, hat das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen den Workshop „Herausforderungen und Handlungsoptionen im Kontext der EU-Binnenmigration aus Rumänien und Bulgarien“ organisiert.


Der Workshop wurde im September und November angeboten. Teilgenommen haben 50 Fachkräfte und Mitarbeiter der Stadt Hagen sowie von sonstigen Institutionen, die sich mit dem Thema der EU-Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien beschäftigen. Die eingeladenen Referenten, Sami Dzemailovski aus Düsseldorf und Christoph Leucht aus Berlin, verfügen über spezifisches Wissen zur Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien, das sie im Rahmen des ROMACT-Programms des Europarats in zahlreichen Kommunen vermittelten.


In ihrer Eröffnung der Workshops betonte Güler Kahraman, Leiterin des KI Hagen, die hohe Relevanz, Fachkräfte und Mitarbeiter in Berührung mit der Zuwanderung von Roma gegen antiziganistische Ansätze zu sensibilisieren. Die Referenten informierten zu den Rahmenbedingungen der EU-Binnenmigration aus Rumänien und Bulgarien und zeigten Stereotypen über Roma mit einhergehenden Konsequenzen auf. Der zweite Workshop gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Gelegenheit, mit städtischen Sprach- und Kulturmittlern des Quartiersmanagements und des KI ins Gespräch zu kommen, die im Bereich der Zuwanderung aus Südosteuropa arbeiten und selbst Angehörige der Roma-Minderheit sind.

 
Prof. Dr. Agyro Panagiotopoulou von der Universität Köln hielt einen Vortrag zum Thema "Gelebte Mehrsprachigkeit".

Gelebte Mehrsprachigkeit in Institutionen frühkindlicher und schulischer Bildung

7. November 2018 – Die mehrsprachige Erziehung ist keine Besonderheit, im Gegenteil – sie gehört zum Alltag unserer Gesellschaft. Welche Herausforderungen für migrationsbedingt mehrsprachige Kinder existieren und wie die Wertschätzung der Familiensprachen gestärkt werden kann, beleuchtete der Fachtag im Rathaus an der Volme, den die Abteilung „Tagesbetreuung für Kinder“ und das „Kommunale Integrationszentrum“ der Stadt Hagen als Kooperationspartner, veranstalteten.


Bildungsdezernentin Margarita Kaufmann eröffnete den Fachtag und brachte in ihrer Begrüßung den Mehrwert von sprachlicher Vielfalt und Mehrsprachigkeit zum Ausdruck. Über 60 Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen und Schulen unterschiedlicher Träger verfolgten den anschließenden Vortrag zum Thema „Gelebte Mehrsprachigkeit“ von Prof. Dr. Agyro Panagiotopoulou von der Universität Köln.

Panagiotopoulou, die international vergleichende Forschungsprojekte, unter anderem in Deutschland, Griechenland und Finnland durchgeführt hat, betonte die frühe Förderung der sprachlichen Ressourcen sowie die Notwendigkeit, Mehrsprachigkeit im Sinne der inklusiven Bildung und Erziehung als Normalfall anzusehen.


Im Anschluss an den Vortrag nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an thematischen Workshops teil („Gelebte Mehrsprachigkeit“ und „Griffbereit & Rucksack KiTa“), in denen die sprachwissenschaftliche Theorie an Beispielen aus der praktischen Arbeit verdeutlicht wurde. Nach der gelungenen Veranstaltung konnten die Beteiligten viel Motivation mit in ihre Einrichtungen nehmen.

 
Marianne Booke (Fachgebietsleiterin „Stadtentwicklung“) stellt den Hagener Migrantenselbstorganisationen das ISEK vor. Foto: Clara Berwe

Migrantenselbstorganisationen informieren sich über „HAGENplant2035"

In den Dialog eintreten, vernetzen und so eine gelungene Teilhabe an der Stadtgesellschaft fördern - das ist das erklärte Ziel eines Netzwerkes, welches das Kommunale Integrationszentrum und die Pressestelle der Stadt Hagen für Migrantenvereine, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und die lokalen Medien im Sommer 2014 ins Leben gerufen haben. Das jüngste Netzwerktreffen im Vereinsheim des Alevitischen Kulturvereins e.V. in der Hindenburgstraße nutzten die Teilnehmer:innen, um sich über das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) „HAGENplant2035“ zu informieren.


„Das ISEK geht der Frage nach, wie wir uns als Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft in Hagen bis zum Jahr 2035 aufstellen möchten“, erklärte Marianne Booke, Fachgebietsleiterin „Stadtentwicklung“ bei der Stadt Hagen. „Bislang wurden Bürgerschaft und Fachexperten in eigens veranstalteten Foren und Werkstätten sowie online in den Prozess eingebunden. Momentan geht das Konzept durch die unterschiedlichen Gremien.“ Im nächsten Jahr findet eine zweite Phase der Onlinebeteiligung für Bürgerinnen und Bürger statt, die auf ein großes Interesse bei den Teilnehmer:innen des Netzwerkes gestoßen ist. Der Internetauftritt des ISEK ist unter www.plan-portal.de/hagen aufrufbar. Nachdem Booke ihren Kurzvortrag über ISEK beendet hatte, stellten sich die teilnehmenden Vereine sowie der Alevitische Kulturverein als Gastgeber vor. Das Netzwerktreffen klang durch die Bewirtung des Vereins mit leckeren Speisen und Getränken sowie einem regen Austausch der Teilnehmer:innen aus.


Es sind diese Verbindungen, die deutlich machen, wie wichtig der Dialog, den das Netzwerk angestoßen hat und fortlaufend unterstützt, in einer Stadt wie Hagen ist, in der Menschen aus mehr als 130 Nationen leben. Öffentlichkeitsarbeit kann aus Sicht der Stadt Hagen nur erfolgreich sein, wenn auch Menschen mit Einwanderungsgeschichte erreicht und aktiv bei der gesellschaftlichen Teilhabe unterstützt werden.

 

Bildungserfolg von Kindern: Soziale Herkunft spielt immer noch eine sehr starke Rolle

11. Oktober 2018 - Statistisch gesehen sind sie unwahrscheinlich: Berufliche Karrieren von Bildungsaufsteigern. Mit welchen Herausforderungen diese konfrontiert sind und ob Migranten zusätzliche Barrieren bewältigen müssen, beleuchtete ein Vortrag, den das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Hagen im Rathaus an der Volme veranstaltete.


Prof. Dr. Ahmet Toprak und Dr. Christina Möller, die selbst den Bildungsaufstieg in höhere Positionen trotz ihrer sozialen Herkunft schafften, zeigten mit wissenschaftlichen Befunden aus der Bildungsforschung auf, dass obwohl es in den vergangenen Jahren eine Verbesserung gab, der sozioökonomische Hintergrund immer noch eine sehr starke Rolle beim Bildungserfolg von Kindern spielt.


Kinder aus Arbeiterfamilien und bildungsfernen Hintergründen haben immer noch eine vielfach geringere Chance, einen hohen Bildungsabschluss oder gar eine Professur zu erreichen als Kinder aus Akademikerfamilien. Anhand ihrer eigenen Biographien zeigten Prof. Dr. Toprak (Ausschnitte aus seinem neuen Buch „Auch Alis werden Professor“ wurden verlesen) und Dr. Möller, beide ehemalige Hauptschüler, jedoch auf, dass es trotzdem möglich ist, den (Bildungs-) Aufstieg zu schaffen. Hierfür aber Mentoren aus dem Bildungsbereich oder hohen gesellschaftlichen Positionen eine starke Rolle spielen, um den Glauben an sich und die eigenen Fähigkeiten zu stärken.

 

Vortrag fordert Umdenken in Migrationsgesellschaft

27. Juni 2018 - „Migration ist überall sichtbar und normal.“ Das stellte Prof. Dr. Astrid Messerschmidt, Erziehungswissenschaftlerin der Bergischen Universität Wuppertal, bei ihrem Vortrag „Von der Integration zur Partizipation - Umdenken in der Migrationsgesellschaft“ in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen im Rathaus an der Volme heraus.

Dabei geht die Wissenschaftlerin ausführlich auf die Geschichte der Einwanderung in Deutschland ein und erklärt, inwieweit Migrationsbewegungen sowohl in der Vergangenheit als auch heute das Land und die Gesellschaft sowohl von innen als auch von außen veränderten. Sie erklärt, dass Zuwanderung in unserer Demokratie zu einem gelingenden Prozess gesellschaftlicher Entwicklung werden kann, wenn Politik, Bürgerschaft und Institutionen sich aktiv daran beteiligen. Die Expertin berichtet, dass erste Beobachtungen zeigen, dass sich in verschiedenen Institutionen die Positionen bereits wandeln und Schulen, Redaktionen, Verwaltungen, sowie Stadträte, Landtage und der Bundestag vielfältiger aufgestellt sind. „Die ,neuen Deutschen1 und Personen mit mehr als einer kulturellen und nationalen Zugehörigkeit bringen sich immer mehr in unsere Gesellschaft ein“, sagt Messerschmidt. „So divers unsere Städte sind, so bunt ist unser Alltag und so normal ist Migration.“

 

Netzwerk „Schule ohne Rassismus" - Regionalkoordination benannt

20. Juni 2018 - Aktiv gegen alle Formen von Diskriminierung vorgehen. Dies ist das erklärte Ziel des bundesweiten Netzwerkes „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“. Aufgrund des starken Wachstums des Netzwerkes - allein in NRW beteiligen sich über 700 Schulen, zwölf davon in Hagen - werden die vorhandenen Strukturen angepasst und so genannte Regionalkoordinationen benannt.

Am Rande eines Netzwerkstreffens für die Berufskollegs wurden fünf weitere Regionalkoordinationen im Regierungsbezirk Arnsberg von der Bundeskoordination benannt.

Für die Stadt Hagen nahm das Kommunale Integrationszentrum als Träger der Regionalkoordination die Ernennungsurkunde entgegen. Wolfgang Brust betonte für die Bundeskoordination die Bedeutung der Arbeit des Courage-Netzwerks, auch um der momentan zu beobachtenden Gegenbewegung gegen erfolgreiche Integration von Zugewanderten etwas entgegenzusetzen.

Bis Ende September werden insgesamt rund 40 Regionalkoordinationen in NRW als Ansprechpartner für die Beratung und Vernetzung der Courage-Schulen bereit stehen.

 

Fachkräfteforum zu Integrationsmaßnahmen für Menschen aus Südosteuropa

2. März 2018 - Dem Thema „Zuwanderung aus Südosteuropa“ kommt gegenwärtig eine hohe Aufmerksamkeit zu. Auf reges Interesse stieß daher eine Veranstaltung des Kommunalen Integrationszentrums (KI) der Stadt Hagen im Rathaus an der Volme. In Kooperation mit der Landesweiten Koordinierungsstelle der Kommunalen Integrationszentren (LaKI) begrüßte Güler Kahraman, Leiterin des KI, rund 80 Fachkräfte zu der Veranstaltung, die unter dem Motto „Fragestellungen und Maßnahmen zur Integration zugewanderter Menschen aus Südmittelosteuropa (SMOE) vor dem Hintergrund dortiger Lebensbedingungen, Bildungsstandards und Lerntraditionen am Beispiel Rumäniens“ stand.

Nach Grußworten von Susanne Blasberg-Bense, Abteilungsleiterin des Ministeriums für Schule und Bildung, und Natalia Keller, Abteilungsleiterin des Fachbereichs Jugend und Soziales der Stadt Hagen, hielt Dr. Rolf Willaredt, Mitarbeiter der LaKI, einen Vortrag über das Land Rumänien. Durch die eigenen Erfahrungen vor Ort sowie seine Fachkenntnisse erhielten die Teilnehmer einen umfassenden Überblick über die Lebensbedingungen und Bildungsstrukturen Rumäniens. Ergänzend hielten die Mitglieder der Hagener Uni50plus-Gruppe Kurzvorträge mit eindrucksvollem Bildmaterial, das sie während ihrer zwei Rumänienreisen unter der Leitung von Dr. Rolf Willaredt sammelten. Dagmar Speckmann, Marie-Luise Borchmann, Dr. Marianne Groten und Klaus Hirschberg berichteten von ihren Erfahrungen bei Besuchen von Roma- Siedlungen. Dabei vermittelten sie plastische Einblicke sowie Hintergründe zum Alltag der Roma-Gemeinschaften.


Nach den Vorträgen konnten sich die Teilnehmer an acht Expertentischen zu unterschiedlichen Projekten und Integrationsansätzen informieren. Annamaria Papp-Derzsi, Mitarbeiterin der LaKI, stellte die Projekte „Rucksack“ und „Griffbereit“ zur Elternbeteiligung Schule vor. Für weitere Fragen über Rumänien stand Dr. Rolf Willaredt ebenfalls zur Verfügung. Am Stand der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt Hagen informierte Mitarbeiterin Sara Brandstedt über schulpsychologische Unterstützungsmaßnahmen zur Integration durch Bildung. „Von der Alphabetisierung bis zum Regelunterricht“ - von ihren Erfahrungen in der Unterrichtspraxis in der Sekundarstufe I berichteten Miriam Osterfeld, Susanne Escher und Tanja Velgiovic von der Realschule Hagen-Halden. Über Maßnahmen gegen Schulabsentismus informierte Anja Krüselmann von der Grundschule Im Kley. An zwei Expertentischen stellte das Quartiersmanagement Hagen die eigene Arbeit vor: Gabriele Schwanke und Maximiliam Adams berichteten über ihre Arbeit im Allgemeinem und Myuslyum Asan und Andreas Binderlegten legten den Fokus speziell auf ihre Tätigkeit als muttersprachliche Sprach- und Kulturmittler. Zudem stellten Erika Wienand und Silvia Spitzer, Mitarbeiterinnen der Caritas Hagen, das Projekt „BiBer - Bildungs- und Beratungsangebote für neu Zugewanderte“ vor.

Die rege Teilnahme während der Vorträge sowie an den Expertentischen zeigte, dass die Teilnehmer:innen ein hohes Interesse an Informationen zu dem Thema haben. Das KI der Stadt Hagen plant dieses Jahr weitere Veranstaltungen, um den Informations- und Weiterbildungsbedarf der Fachkräfte abzudecken. Weitere Schwerpunktthemen sind dabei Kindertagesstätten sowie die frühe Bildung.

 
(erste Reihe von re.) Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Staatssekretärin Serap Güler und KI-Leiterin Güler Kahraman. (Foto: Clara Berwe/Stadt Hagen)

Staatssekretärin für Integration Serap Güler besucht Kommunales Integrationszentrum Hagen

20. Februar 2018 - „Das Kommunale Integrationszentrum Hagen stellt innovative Angebote und Projekte bereit.“ Serap Güler, Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, zeigte sich von der Arbeit des Kommunalen Integrationszentrums (KI) der Stadt Hagen beeindruckt. Bei ihrem Besuch in Hagen tauschte sich die Staatssekretärin unter anderem mit Oberbürgermeister Erik O. Schulz, dem Leiter des Fachbereichs Jugend und Soziales, Reinhard Goldbach, sowie der Leiterin des KI, Güler Kahraman, über die Arbeit des Zentrums und aktuelle Themen bezüglich Bildung und Integration aus.

Dabei stellten sich die Mitarbeiter:innen des Integrationszentrums mit ihren einzelnen Arbeitsfeldern vor. OB Schulz blickte bei aller Wertschätzung für die geleistete Arbeit in die Zukunft, in dem er anmerkte, dass das Ziel eigentlich sein müsste, ohne solche Zentren auszukommen, indem alle Bürgerinnen und Bürger die gleichen Voraussetzungen und damit Chancen hätten.

 

Standort & Erreichbarkeit

Kommunales Integrationszentrum

Berliner Platz 22

58089 Hagen


Tel.: 02331 / 207-5566

Fax: 02331 / 207-2054

Termine nach Vereinbarung

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