Liebe Eltern,

wir freuen uns, dass Sie sich gerade jetzt ein wenig Zeit nehmen. Unsere Konzeption soll ein Leitfaden für Sie als Eltern sein. Auch bei allen anderen Lesern hoffen wir, mit diesen Seiten Interesse für unsere Kindertageseinrichtung zu wecken.


Mit der Aufnahme in die Kindertageseinrichtung beginnt ein neuer und entscheidender Lebensabschnitt für die ganze Familie. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich als Eltern informieren, welche Einrichtung Ihren Bedürfnissen entspricht.


Uns ist es wichtig, eine Atmosphäre zu schaffen, wo sich jeder angenommen fühlt. Wir wollen die Persönlichkeitsentwicklung eines jeden Kindes stärken und ihm zur größtmöglichen Eigeninitiative und Selbständigkeit verhelfen.


Wir freuen uns auf Ihr Kind und möchten es gerne mit Ihrer Unterstützung ein Stück auf dem Weg seiner Entwicklung begleiten.


Sie können sich mit allen Fragen oder zu einem Gespräch jederzeit gerne persönlich an uns wenden.



Lage

Das Gebäude ist ein Flachbau mit pyramidenförmigen Kuppeln über den Gruppenräumen. Der Fertigbau verfügt über folgende Räume:

  • 3 gleich große Gruppenräume
  • 1 Turnhalle mit Umkleideraum
  • 1 großräumiger Flur
  • 3 Waschräume mit je 2 Toiletten und 4 Waschbecken und kleiner Abstellkammer
  • 3 Garderobenräume
  • 1 Ruheraum
  • 1 Materialkammer
  • 1 Personalraum
  • 1 Büro
  • 1 Heizungsraum
  • 1 Putzkammer
  • 1 Küche
  • 1 Personaltoilette mit Dusche und Abstellmöglichkeit
  • 1 Außenkammer für Spielgeräte
  • 1 Bauwagen für Spielzeug

Unsere Einrichtung hat eine Größe von 560 qm. Gegründet wurde die Kindertageseinrichtung am 22. Januar 1973.


Helfe ist ein Wohngebiet mit Hochhäusern, Ein- und Zweifamilienheimen, Reihenhäusern und Eigentumswohnungen. Ganz in der Nähe befindet sich ein kleines Einkaufszentrum mit Lebensmittelgeschäft, Kiosk, Bistro, Eisdiele, Bäckerei, Apotheke, Boutique, Reinigung und Imbiss. Einmal wöchentlich ist Wochenmarkt, den wir hin und wieder mit den Kindern besuchen.


Angrenzend an unsere Tageseinrichtung liegt die Grundschule. Gegenüber unserem Gebäude sind ein Altenwohn- und Pflegeheim und die Erziehungsberatungsstelle.


Hinter unserer Tageseinrichtung befindet sich eine Sportanlage, und nur ein paar hundert Meter entfernt gibt es ein ökumenisches Gemeindezentrum. Zu Fuß erreicht man schnell ein großes Waldgebiet. Auch Kleingartenanlagen befinden sich ganz in der Nähe.


Vor der Tageseinrichtung befindet sich eine uneingezäunte Rasenfläche mit vereinzelten kleineren Bäumen. Das Gelände hinter dem Gebäude ist eingezäunt und von Baum- und Buschwerk umgrünt, welches attraktive Spielmöglichkeiten für die Kinder bietet. Das Gebiet ist in eine großzügige Rasen- und Plattenfläche aufgeteilt.


Hagen Helfe hat wenige verkehrsreiche Straßen, viele autofreie und verkehrsberuhigte Zonen und viele Anliegerstraßen. Unsere Einrichtung befindet sich in einer Anliegerstrasse. Durch zahlreiche Fußwege haben viele Kinder die Möglichkeit, die Einrichtung eigenständig zu Fuß oder per Fahrrad zu erreichen. Die anderen Kinder werden überwiegend von ihren Eltern zu Fuß gebracht oder mit dem Auto gefahren.


Wir haben in unserem Einzugsgebiet nur wenige Kinder, die nur von einem Elternteil erzogen werden. Etwa bei der Hälfte der Elternschaft sind beide Partner berufstätig. Ungefähr ein Drittel unserer Kinder sind Einzelkinder.


Der überwiegende Teil der Kinder hat die deutsche Staatsangehörigkeit, der Anteil der Familien mit osteuropäischer Herkunft ist in den letzten Jahren angestiegen. Dadurch treten teilweise Sprachbarrieren auf.



Räumlichkeiten

Im Außenspielbereich der Kindertageseinrichtung Haus I befinden sich 3 geräumige Sandkästen, ein Kletterturm mit Rutsche, eine Vogelnestschaukel, außerdem ein kleiner Wald, wo die Kinder ihre motorischen Fähigkeiten wie Balancieren, Klettern usw. ausleben können.


Ein bunt angemalter Bauwagen bietet zusätzliche Möglichkeiten.


Besonders begehrt zum Ballspiel ist das Fußballtor und der Basketball- Korb. Im Sommer ist die Wassermatschanlage im Sandkasten sehr beliebt. Ein kleiner Erdhügel mit unterschiedlichen Spielattraktionen ist ein toller Anziehungspunkt für die Kinder, sowie auch das Kletterfass.


Die Mitarbeiterinnen legen großen Wert darauf, mit den Kindern möglichst oft nach draußen zu gehen, um ihnen viel Bewegungsraum zu schaffen. Wichtig ist im Außenbereich auch, dass die Kinder viele Kontakte zu Kindern der anderen Gruppen aufnehmen.


Für das Freispiel im Garten stehen den Kindern neben den Spielplatzgeräten noch viele andere Materialien zur Verfügung:

  • Sandspielzeug
  • Besen
  • Dreiräder, Roller
  • Sulkys
  • Wasserbahn
  • Laufdosen und Pferdeleinen
  • Riesenkreisel – Pedalos

Neben diesen vorgegebenen Spielzeugen kommen auch viele andere unterschiedliche Materialien zum kreativen Einsatz wie z.B.:

  • Decken
  • Baumstämme
  • Stöcke und Steine etc.

Je nach Situation werden mit den Kindern im Außenbereich gezielte Angebote gemacht, das können sein: Gemeinschaftsspiele, Matschaktionen, Bastelangebote, Naturerlebnisse, Bewegungsaktionen usw.


Für den Außenbereich und die Angebote der teiloffenen Gruppenarbeit gilt: Alle pädagogischen Mitarbeiterinnen sind auch für Kinder der anderen Gruppen zuständig.


Tagesablauf

Unsere Kindertageseinrichtung öffnet um 7.00 Uhr. Im Frühdienst arbeiten 4 Mitarbeiterinnen aus unterschiedlichen Gruppen zusammen, möglichst aus jeder Gruppe je eine Bezugsperson für die Kinder. Gegen 8.00 Uhr gehen alle Kinder in ihre Gruppe.


Bis die meisten Kinder ankommen, sollten sie eine ruhige und entspannte Atmosphäre vorfinden. Jetzt ist Zeit für Gespräche, gemütliche Runden in der Kuschelecke, es gibt viel Platz zum Spielen, und es finden sich die ersten Spielpartner und - Spielgruppen.


Nach einer kurzen, organisatorischen Absprache im Team, sind alle Gruppen geöffnet und jedes Kind entscheidet selbst, in welchen Spielbereich es innerhalb seiner Gruppe gehen möchte.


Der Tagesablauf ist klar strukturiert und beginnt mit einer Freispielphase. Das Freispiel ist ein wichtiger, pädagogischer Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Dabei lernen die Kinder, sich kreativ und intensiv zu beschäftigen, sich selbst Spielpartner zu suchen, sich mit verschiedensten Spielmaterialien auseinander zu setzen. Hierbei erkennen Kinder Konflikte und lernen, Entscheidungen selbständig zu treffen.


Zusätzlich werden gezielte, spielerische Aktionen angeboten, die sich an den Bedürfnissen der Kinder orientieren. Kleinere oder größere Themenbereiche, die aus beobachteten Situationen des kindlichen Alltags entstehen, werden im Team gemeinsam erarbeitet.


Nach Bedarf werden gemeinschaftliche Spiel- und Gesprächskreise ( Stuhlkreise ) mit in den Tagesablauf eingebracht.


Ab 9.00 Uhr wird die Eingangstür verschlossen, damit die Kinder auch die Möglichkeit haben, im Flurbereich zu spielen.

Deshalb ist es wichtig, dass Sie als Eltern diese Zeit auch einhalten.


Die Kinder bringen sich ihr Frühstück selbst mit. Wir empfehlen den Eltern jedoch, auf gesunde Ernährung zu achten. Süßes und Trinkpäckchen sollten als Frühstück nicht mitgebracht werden. Hin und wieder gibt es bei uns auch mal eine kleine Nascherei für alle Kinder.


Den Kindern stehen täglich verschiedene Teesorten in ausreichender Menge zur Verfügung.


Etwa einmal im Monat bereiten wir mit den Kindern ein gemeinsames Gruppenfrühstück vor, bei dem natürlich auch die Wünsche der Kinder berücksichtigt werden. Bei bestimmten Anlässen wie z.B. einer Geburtstagsfeier, gibt es z.B. Eis, Kuchen, Pommes, Pudding etc.!



Nach Absprache mit dem Elternrat sammeln wir halbjährlich 5 E Gruppengeld ein. Davon kann z.B. mal ein zusätzliches Frühstück zubereitet werden oder es wird Obst für die Gruppe gekauft oder es werden auch individuell andere Wünsche von dem Gruppengeld erfüllt.


Die Turnhalle, der große Flur – und Gartenbereich stehen ab 9.15 Uhr den Kindern zum freien, kreativen und bewegungsintensivem Spiel zur Verfügung. Wichtig ist hier, dass die Kinder gelernt haben Regeln einzuhalten. Gerade dieses Gefühl, nicht unter ständiger Beobachtung der Erwachsenen zu sein, fördert ungemein die Selbständigkeit und Verlässlichkeit bei den Kindern. Gerne besuchen sich die Kinder auch untereinander oder treffen sich in der Turnhalle zum Spielen.


Um dem Bewegungsdrang der Kinder gerecht zu werden und ihnen Naturerlebnisse näher zu bringen, nutzen wir die großzügige Außenfläche unseres Geländes und die verkehrssichere Außenumgebung für Waldspaziergänge.


Damit die Kinder ihre natürlichen und individuellen Bedürfnisse intensiv ausleben können, soll Wechselkleidung mitgebracht werden.


Betrachtet man die pädagogische Arbeit im Kindergarten während der letzten Jahrzehnte, so zeigt sich, dass eine große Wandlung, ein Umbruch statt gefunden hat. Der Umbruch zeigte deutlich, wie sich die Gestaltung der Gruppenräume positiv auf die Kinder auswirkte.


Räume müssen umgestaltbar sein und Kinder müssen mit gestalten können. Kinder benötigen viel Zeit für ihr Spiel, um sich entwickeln zu können.


Fast alle Räume werden bei uns in das freie Spiel der Kinder mit einbezogen. Dadurch bieten wir viel Bewegungsraum für Ihr Kind an.


Die Werkbank, die Tafel und Spielecken bieten weitere Rückzugsmöglichkeiten für unsere Kinder.


All das setzt voraus, dass Ihr Kind eine emotionale Bindung zu den Mitarbeitern und den Kindern aufgebaut hat und in der Lage ist, die erarbeiteten Regeln einzuhalten.


In der Zeit von 12.00 Uhr bis 13.30 Uhr haben wir eine Abholpause für Eltern, da dann bei uns die Mittagsphase beginnt. Wir essen gemeinsam mit den Kindern einen kleinen Imbiss, den Sie Ihrem Kind mitgeben. Danach bieten wir den Kindern je nach Situation verschiedene Aktivitäten an. Wir basteln, hören Geschichten, spielen Spiele, bewegen uns in der Turnhalle oder spielen bei schönem Wetter auf dem Spielplatz. Da die Gruppen in der Mittagszeit kleiner sind als am Vormittag, ist eine intensive und individuelle Förderung eines jeden Kindes möglich.


Besonders positiv wirkt sich die Mittagszeit auf die Sprachförderung der Kinder aus. Durch Gespräche, die z. B. am Tisch statt finden, wird der Wortschatz der Kinder vergrößert und die Kommunikation untereinander geübt. Besonders gehemmte Kinder trauen sich eher, in einer kleinen Runde frei zu sprechen und ihre Gefühle auszudrücken.


Auch das Vertrauen zwischen den Mitarbeitern und den Kindern wird wesentlich verstärkt. Man lernt die Kinder intensiver kennen und kann sie besser einschätzen, bzw. durch gezielte Angebote fördern. Es ist wichtig, das Wir-Gefühl und die gemütliche Atmosphäre zu fördern..


Um 14.00 Uhr endet die Betreuungszeit für die Kinder, die sich schon seit 7.00 Uhr in der Einrichtung befinden, d.h. für Eltern, welche 35 Stunden gebucht haben.


Wer um 7.30 Uhr kommt, hat die Möglichkeit, bis 14.30 Uhr bei gleicher Stundenzahl im Kindergarten zu spielen.


Die Einrichtung kann für alle Kinder ein warmes Mittagessen anbieten, wenn die Eltern es wünschen. Das Menü, einschließlich Dessert kostet 1,92 €


Um 16.30 Uhr endet für alle Kinder die Betreuungszeit.



Pädagogische Konzeption U-3

Der Einstieg in den Kindergarten beginnt mit der Anmeldung und dem Aufnahmegespräch. Am ersten Elterninfoabend werden Konzeption, pädagogische Arbeit, Kindergartenalltag und Eingewöhnungsphase in Form einer Präsentation vorgestellt. Die Gruppenzugehörigkeit steht auf Grund der Betreuungsstunden dann auch fest. Nach Aufnahme Ihres Kindes finden zeitnah in allen Gruppen Elterninformationsabende statt.


Wir bieten in unserem Familienzentrum "Helfer Spatzennest" 22 Plätze für Kinder unter 3 Jahren an, in der Gruppenform I und II. Hier werden insgesamt 10 Kinder unter 3 Jahren betreut. Zwei weitere Gruppen betreuen Kinder im Alter von 2-6 Jahren. Davon sind 12 Kinder zweijährig. Die Betreuungszeit der Kinder liegt zwischen 35 und 45 Stunden wöchentlich. Unsere Betreuung wird individuell auf Ihr Kind abgestimmt. In beiden Gruppen werden die Kinder von jeweils 3 pädagogischen Fachkräften betreut.


In den ersten Tagen werden die Mitarbeiter mit Ihrer Hilfe einen Bedarfs- und Informationsbogen ausfüllen. Dieser Infobogen dient dazu, dass wir die individuellen Bedürfnisse Ihres Kindes kennen und entsprechend handeln können.



Eingewöhnung:

Die Eingewöhnungsphase bedeutet für uns, dass wir die Kinder langsam und individuell in den Gruppenalltag mit einbeziehen. Für Kinder bedeutet der Besuch in unserem Familienzentrum in der Regel die erste Trennung von der häuslichen Bezugsperson. Die Eingewöhnungsphase ist gleichzeitig der Grundstein für die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung des Kindes in der Einrichtung. Wir orientieren uns bei der Eingewöhnung nach dem "Berliner Modell".


Es ist wichtig, dass diese Zeit besonders sanft und harmonisch verläuft. Mindestens 2 Mitarbeiterinnen sind in der Gruppe immer Ansprechpartner und Bezugsperson für Sie als Eltern mit Ihrem Kind. Die Eingewöhnung umfasst in der Regel im Durchschnitt 3 - 4 Wochen. Während dieser Zeit erfolgt die schrittweise Ablösung von der Bezugsperson.


Aus pädagogischer Sicht ist die Eingewöhnung dann beendet, wenn sich Ihr Kind lösen kann, eine emotionale Bindung zum pädagogischen Personal aufgebaut hat und in guter Stimmung spielt. Geben Sie Ihrem Kind beim Verlassen der Einrichtung Trost und Sicherheit. Ein Stofftier, Kuscheltier, eine liebevolle Umarmung zeigt, die Eltern gehen jetzt, sie kommen aber wieder! Das bedeutet aber auch für Sie als Eltern, dass Sie dieses Versprechen, ( die Uhrzeit ) einhalten.


Das Frühstück, Freispiel, Gesprächs,- Sing,- und Spielkreise sind feste Rituale, die den Tagesablauf ihres Kindes strukturieren und ihm Sicherheit zu Beginn der Kindergartenzeit geben. Die jeweils feste Bezugsperson ist für alle Fragen, Probleme etc. Ihres Kindes Ansprechpartner und sie vermittelt Geborgenheit und Vertrauen.


Über das Aufnahmegespräch mit der Leiterin hinaus, finden Austauschgespräche mit den pädagogischen Mitarbeitern statt.



Wie gestalten wir den Tagesablauf?

Aus pädagogischen und organisatorischen Gründen beginnen wir den Tag morgens um 7.00 Uhr in der Hasengruppe. Gegen 8.00 Uhr gehen die Kinder mit ihren Bezugspersonen in ihre Gruppe.


Die Bringzeit findet bis 9.00 Uhr statt und in dieser Zeitspanne finden sich alle Kinder in ihren Gruppen ein. Wir fangen jede Familie in der Bringzeit auf, indem ein kurzes Tür- und Angelgespräch geführt wird, um wichtige Absprachen zu treffen oder einfach, um nur mal ein freundliches Wort zu wechseln, denn jede Familie entwickelt ganz persönliche, individuelle Abläufe.


Unser Ziel ist es, nach der Eingewöhnungsphase ( Bringzeit bis 9.00 Uhr ) den Tagesablauf zu gestalten. Um Ihrem Kind mehr Sicherheit zu geben und ihm die Eingewöhnungszeit zu erleichtern, ist es uns wichtig, gewisse Rituale einzuhalten. Die Spatzenkinder beginnen ihren Tag um 9.00 Uhr mit einem Morgenkreis. Dieser Kreis beinhaltet z.B. ein Begrüßungslied, ein Fingerspiel, Lieder etc. Anschließend gestalten wir das Freispiel. Jedes Kind hat die Möglichkeit, seinen Spielbereich und den Spielpartner frei zu wählen.

Die Kinder in der U-3-Betreuung brauchen viel Platz, um sich ihre Welt zu erobern. Viele Aktionen finden auf dem Boden statt, so dass in dieser Gruppenform weniger Tische und Stühle benötigt werden. Ein gutes Raumklima und eine gute Atmosphäre in der Farbwahl und Ausstattung tragen sehr zum Wohlbefinden bei.

Durch gezielte Beobachtungen erkennen die Mitarbeiter die Bedürfnisse Ihres Kindes und können diese gezielt anleiten. Hier werden Neugierde und Interesse geweckt und erste soziale Kontakte und Verhaltensweisen zu anderen Gruppenmitgliedern erlernt und geknüpft. Alle Lern- und Bildungsbereiche unseres Erziehungs- und Bildungskonzeptes werden mit einbezogen.


Frühstück:

Um das Gruppengefühl zu stärken, nehmen die Spatzenkinder gegen 9.30 Uhr ihr Frühstück gemeinsam ein. Die Kindertageseinrichtung bietet ungesüßte Teesorten an. Die Eltern dürfen gerne ihrem Kind Mineralwasser mitgeben. Wir legen großen Wert auf ein gesundes und ausgewogenes Frühstück und unterstützen Sie hier gerne bei weiteren Fragen. Nach dem Frühstück hat ihr Kind die Möglichkeit, an geplanten Aktionen teil zu nehmen, sowie in verschiedenen Spielbereichen der Gruppe zu agieren, oder bei schönem Wetter das Außengelände zu nutzen.


Mittagessen:

Gegen 11.30 Uhr nehmen wir ein gemeinsames Mittagessen ein. Die Möglichkeit besteht, für die Kinder ein warmes Mittagessen zu bestellen. Das Mittagessen wird bei uns frisch zubereitet angeliefert und kostet 1,92 €. Ansonsten haben die Eltern die Möglichkeit, ihrem Kind eine 2. kalte Mahlzeit mitzugeben. Wir legen auch beim Mittagessen der Kinder viel Wert auf Selbständigkeit. Jedes Kind hat einen festen Platz, Geschirr und Besteck. Nach dem Essen werden alle Kinder gewickelt. Danach geht es zum Mittagsschlaf. Je nach Bedarf und Abholzeit der Kinder schlafen diese bis 14.00 Uhr oder 14.30 Uhr.



Ruhephase:

Uns ist es wichtig, Ihrem Kind eine individuelle Schlaf- und Ruhephase zu ermöglichen. Jedem Kind steht ein eigenes Bett zur Verfügung. Auch ein Kuscheltier oder eine andere Einschlafhilfe darf mitgebracht werden. Eine Bezugsperson ist während der Ruhephase anwesend.



Wickeln:

Ihr Kind erfährt beim Wickeln und bei der Körperpflege die volle Aufmerksamkeit der Bezugsperson die zum Aufbau und zur Festigung einer gegenseitigen Beziehung beiträgt. In der Gruppe befindet sich ein Wickelplan woraus ersichtlich wird, wann, wer und von wem das Kind gewickelt wurde, so dass Sie als Eltern jederzeit wissen, wie Ihr Kind versorgt wurde. Für die Utensilien wie Wäschepflege, Pflegeartikel, Windeln und Feuchttücher sind die Eltern zuständig und werden auch gebeten, die jeweiligen Artikel bei Bedarf aufzufüllen.



Pädagogisches Handeln:

Unsere Kleinsten erlernen Kompetenzen wie Rücksichtnahme, soziales Verhalten und Konfliktlösungsstrategien durch das Nachahmen der älteren Kinder. Mit Hilfe und Unterstützung der Mitarbeiter lernt Ihr Kind Vertrauen aufzubauen und loszulassen. Erste Regeln durch wiederkehrende Abläufe tragen dazu bei, dass sich Ihr Kind orientieren kann und Sicherheit erlangt.


Wir nehmen jedes Kind als Persönlichkeit mit seinen Stärken und Schwächen ernst. Unsere Bildungsangebote orientieren sich an den jeweiligen Bedürfnissen eines jeden Kindes. Unser Konzept entspricht den Grundlagen für die Begleitung von Kindern zwischen 0,4 - 6 Jahren und kann in der Gesamtkonzeption nachgelesen werden.



Sprachkompetenz:

Die sprachliche Entwicklung eines Kindes unter 3 Jahren befindet sich noch in der Aufbauphase. Deshalb ist es für alle Beteiligten, die am Erziehungsprozess Einfluss nehmen wichtig, sämtliche Alltagshandlungen sprachlich zu begleiten. Angebote wie Bilderbücher, Fingerspiele, Lieder, Regelspiele, Gespräche fördern den Ausbau von Lautbildung, Wortschatz und Satzbau. Wir regen die tägliche Sprache an und kommunizieren in allen Situationen z.B. beim Frühstücken, beim Wickeln, im Freispiel oder in verschiedenen Alltagsmomenten.


In regelmäßigen Abständen findet eine individuelle Beobachtung und Analyse Ihres Kindes statt. Dazu setzen wir den Gelsenkirchner Entwicklungsbegleiter und das Leuvener Modell ein. Im Anschluss daran findet ein Elternsprechtag statt. Regelmäßig findet das Sprachförderprogramm Kon-Lab statt.



Ziel ist es, Entwicklungsprozesse anzustoßen und zu begleiten. Dabei werden immer wieder die einzelnen Schritte von qualifizierten Fachkräften dokumentiert.


Ziele unserer Arbeit

Familienergänzend führen wir als Kindertageseinrichtung für Kinder die Bildungsarbeit mit Kindern aller Altersgruppen im Rahmen des eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrags nach dem Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder als Elementarbereich des Bildungssystems durch.


Deshalb ist es für uns wichtig, dass wir mit Ihnen als Erziehungsberechtigte in regelmäßigem Kontakt stehen, um unsere gemeinsamen Ziele zum Wohle Ihres Kindes zu erreichen.

  1. Uns ist es wichtig, in unserer Einrichtung eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich alle Kinder, Eltern und Mitarbeiter angenommen, verstanden und wohl fühlen.
  2. Wir wollen die Persönlichkeitsentwicklung eines jeden Kindes stärken und fördern und ihm zur größtmöglichen Eigeninitiative und Selbständigkeit verhelfen.
  3. Alle Lern- und Bildungsbereiche unseres Erziehungs- und Bildungskonzeptes sollen bestmöglich gefördert werden.
  4. Wir legen besonderen Wert auf das Erlernen von sozialen Kompetenzen, Sprachförderung und Bewegungserziehung.


Uns ist es wichtig, die Spielfreude Ihres Kindes zu wecken und das Selbstvertrauen zu stärken, Ihr Kind zum selbständigen Handeln und zur Eigenverantwortung anzuleiten.


Es soll weiterhin kritikfähig werden und die soziale Rolle innerhalb der Gruppe erfahren.


Des Weiteren unterstützen wir die Kinder im Bereich der Fein- und Grobmotorik, im musischen Bereich, wir bringen den Kindern Natur und Umwelt näher und machen sie mit Übungen des täglichen Lebens vertraut. Dadurch werden Phantasie und Kreativität gefördert.


Wir sehen unsere Aufgabe weiterhin darin, ein gemeinsames, partnerschaftliches und gewaltfreies Miteinander aufzubauen und vorzuleben.


Besonders im letzten Kindergartenjahr vor Schuleintritt bieten wir den Spieltreff für alle Schulanfänger an.


  • .Bei uns können Kinder singen, lachen, kreativ sein, toben, aufräumen, trösten und getröstet werden, teilen, essen, kuscheln,
  • .Bei uns sind Kinder aller Nationalitäten willkommen.
  • .Andere Religionen werden geachtet und respektiert.

Auf wichtige Situationen, Bedürfnisse oder Interessen gehen wir spontan ein. Umfangreichere Themen werden in Projektarbeit unter Einbeziehung der Kinder und Eltern umgesetzt.


Jede Gruppe arbeitet selbständig, natürlich werden auch Ideen und Anregungen zwischen anderen Gruppen ausgetauscht. Zu bestimmten Anlässen werden gruppenübergreifende Themen erarbeitet wie z.B. Brandschutzerziehung oder Verkehrserziehung. Alle Mitarbeiterinnen legen Wert darauf, Kindern mit emotionalen Defiziten viel Geborgenheit und liebevolle Zuwendung zu geben.


Ein weiterer Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit ist es, den Kindern viel Raum und Möglichkeiten zur Bewegung zu schaffen.


Das Freispiel ist schon wie erwähnt, die längste Phase im Kindergarten - Alltag und gibt unseren Kindern täglich genügend Raum zum selbstbestimmten Spielen und dadurch auch bedingt zum Lernen und eigene Erfahrungen zu sammeln.


Wichtig sind uns im Freispiel die Planung von Angeboten oder kurzen, integrierten Impulsen. Vorraussetzung dazu ist eine gute Planungsgrundlage der Mitarbeiter, die sich aus den Ergebnissen von regelmäßigen Beobachtungen und Gesprächen ergeben. Deshalb richten sich die Angebote und Aktivitäten in der Regel an Kleingruppen oder einzelne Kinder, die sich durch gemeinsame Interessen mit einem Thema auseinandersetzen.


Mit Ihrem Einverständnis werden alle Beobachtungen und deren Ergebnisse dokumentiert, so dass sie für die Planung und Umsetzung von Bildungs- und Erziehungsprozessen sowie Gespräche mit Eltern und Schulen nutzbar sind.


Sie erhalten zum Schluss der Kindergartenzeit die Bildungsdokumentation Ihres Kindes ausgehändigt.


Unsere pädagogische Arbeit gestalten wir transparent und unter Einbeziehung der Eltern.


.....wenn man genügend spielt, solange man klein ist dann trägt man
Schätze mit sich herum, aus denen man später sein ganzes Leben lang
schöpfen kann. Dann weiß man, was es heißt, in sich eine warme, geheime
Welt zu haben, die einem Kraft gibt, wenn das Leben schwer wird.
Was auch geschieht, was man auch erlebt, man hat diese Welt
in seinem Innern, an die man sich halten kann.
Astrid Lindgren



Integrative Arbeit

Die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist, für jedes Kind eine optimale Förderung entsprechend seinen individuellen Voraussetzungen zu ermöglichen.


Behinderte und nicht behinderte Kinder haben emotionale, kognitive und motorische Bedürfnisse, deshalb benötigen sie auch für ihre Entwicklung eine ganzheitliche Förderung. Ebenso wie alle anderen Kinder unserer Tageseinrichtung haben sie ein Recht auf die Annahme ihrer Persönlichkeit, ihrer Fähigkeiten und ihrer Schwächen.


Wichtig ist in unserer pädagogischen Arbeit, dass alle Mitarbeiterinnen bereit und fähig sind, die individuellen Förderbedürfnisse des einzelnen behinderten Kindes zu erkennen, es anzunehmen und in seiner Entwicklung mit den Eltern und den anderen Fachkräften zu begleiten.


Allen Mitarbeiterinnen ist es sehr wichtig, dem einzelnen Kind einen Raum zu bieten, der Geborgenheit und Sicherheit vermittelt.


Im Gruppenraum möchten wir eine Atmosphäre der Ruhe schaffen, aber auch der Wechsel zu Aktivität und viel Bewegungsraum gehören zur rhythmischen Gestaltung des Tagesablaufes dazu. Spiele und Spielmaterial sind so ausgewählt, dass es zum einen die Phantasie der Kinder anregt und die Sinnesentwicklung fördert.


Wir legen in der Integrationspraxis viel Wert auf Offenheit und Flexibilität.


In der Durchführung unserer pädagogischen Arbeit praktizieren wir den Situationsansatz, der seinen Schwerpunkt auf das soziale Lernen legt. Um sozial lernen zu können, werden den Kindern ganzheitliche Entwicklungsangebote gemacht. In der Gemeinschaft mit anderen Kindern ist es sehr wichtig, die größtmögliche Selbständigkeit des einzelnen Kindes zu erreichen und viel Verständnis füreinander aufzubringen.


Wir stellen uns bei der Auswahl der projektbezogenen Themen immer auf die Bedürfnisse, Interessen und individuellen Probleme der Kinder ein, d.h. bei jeder Entwicklungsstufe erhalten die Kinder Anregungen, Impulse und Hilfen.


Die Interessen werden individuell gefördert und unterstützt. Dabei helfen wir dem einzelnen Kind sich selbständig, kreativ und konzentriert zu entwickeln, um die Eigeninitiative zu stärken, nach dem Motto:

"Hilf mir es selbst zu tun"
Maria Montessori



Wenn Sie Ihr Kind nach §39BSHG für die integrative Betreuung anmelden möchten:

Bitte wenden Sie sich zuerst an die Kindertageseinrichtung, damit wir mit Ihnen die Bedürfnisse Ihres Kindes und unsere Möglichkeiten abklären können.


Die Genehmigung vom Landesjugendamt muss erfolgen


Dazu müssen Sie als Eltern folgende Unterlagen vorlegen:


Die unterschriebene Einverständniserklärung


Eine Stellungnahme des Fachbereiches Gesundheit und Verbraucherschutzes oder des Arztes, um einen Betreuungsbedarf nach §39BSHG festzustellen.


Die Tageseinrichtung fügt eine pädagogische Stellungnahme und die Konzeption der Einrichtung hinzu.


Der Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt muss zustimmen und stellt den Antrag auf Betreuung in einer integrativen Gruppe beim Landesjugendamt.


Elternarbeit


Ein wichtiger Bestand unserer Arbeit ist die Elternarbeit. Neben den alltäglichen Tür- und Angelgesprächen bieten wir den Erziehungsberechtigten vielfältige Möglichkeiten zum Informationsaustausch und zur Zusammenarbeit an:


Möglichkeiten zur weiteren Information:

  • Infowände an den Gruppen und im Eingangsbereich (Termine, aktuelle Kinderkrankheiten und deren Krankheitsverlauf, Veranstaltungen, Themen, pädagogische Artikel, sonstiges Wissenswertes)
  • Broschüren,
  • Handzettel
  • Tag der offenen Tür

Es ist erforderlich für Sie als Eltern, dass Sie sich regelmäßig informieren!


Mehrmals im Jahr finden Elternnachmittage, Spiel – und Bastelnachmittage, Elternabende auf Gruppenebene oder gruppenübergreifende, zu bestimmten Themen oder Anlässen statt..


Erste Kontakte finden schon statt bei der Anmeldung Ihres Kindes in der Einrichtung.


Wünschenswert sind die Teilnahme an

  • Elterninformationsabenden
  • Elterngespräche nach den Beobachtungen
  • Elterngespräche nach Terminabsprache
  • Hospitieren nach Absprache in der Gruppe des Kindes
  • Einladung der Großeltern
  • Infos über Elternbriefe, Einladungen etc.
  • Feste, Feiern zu verschiedenen Anlässen


Elternversammlung:

Diese findet in der Regel einmal im Jahr statt. Hierzu werden alle Eltern eingeladen. Diese wählen dann jeweils aus ihrer Gruppe je 2 Vertreter.



Der Elternrat:

Der Elternrat hat die Aufgabe, die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Träger, den pädagogischen Mitarbeitern und den Eltern zu fördern.


Jedes Jahr findet eine Elternratswahl statt, bei der die Eltern aus ihren Reihen 2 Vertreter wählen. Der Elternrat ist Verbindungsmitglied zwischen der Elternschaft und unserer Einrichtung. Es finden regelmäßige Treffen statt, wo der Elternrat über die Arbeit in unserer Kindertageseinrichtung informiert wird. Um die Zusammenarbeit zwischen Tageseinrichtung und Familie zu stärken, finden regelmäßig Spiel- Bastel- und Gesprächsnachmittage statt, die sehr großen Anklang finden.


Fester Bestandteil sind auch unsere sich jahreszeitlich ergebenden Feste für Kinder und Eltern, bei deren Durchführung die Eltern beteiligt sind. Ohne deren Mitarbeit wären einige Feste, wie z.B. Sommerfest, Kartoffelfest, Kindertrödel etc. kaum möglich.



Rat der Einrichtung:

Dieser wird gewählt aus Mitgliedern des Elternrates, pädagogischen Mitarbeitern und dem Vertreter des Trägers. Gemeinsam beraten Elternrat und Rat der Einrichtung die Grundsätze für die Erziehungs- und Bildungsarbeit.


Kita Helfer Spatzennest


Informationen

Anschrift

Ansprechpartner
  • Frau Schmidt (Leitung), Eschenweg 36, 58099 Hagen, Tel.: 687056
  • Frau Klüber-Kreisköther (stellv. Leitung), Teilstandort: Helmut-Turck-Zentrum (HTZ), Joh.-Friedrich-Oberlin-Str. 11, 58099 Hagen, Tel.: 3678886

Kontakt

Öffnungsszeiten
  • Montag - Freitag 07:00 Uhr - 16:30 Uhr

Betreuungszeiten
  • 07.00 Uhr – 16.30 Uhr (45 Stunden)
  • 07.00 Uhr – 14.00 Uhr (35 Stunden)
  • 07.30 Uhr - 14.30 Uhr (35 Stunden)



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