Marktplatz
Russisch русский Ukrainisch український
Polnisch Polski Englisch English

Wie können Sie als Hagenerinnen und Hagener helfen?

Der Krieg in der Ukraine bewegt die ganze Welt. Auch die Hilfsbereitschaft der Hagenerinnen und Hagener ist überwältigend. Hier haben wir für Sie ein FAQ zusammengestellt, in dem Sie alle wichtigen Informationen für geflüchtete Personen in Hagen finden beziehungsweise Informationen erhalten, wie Sie selbst helfen können.


Wie bringt die Stadt Hagen geflüchtete Personen unter?

Geflüchtete Personen aus der Ukraine, die privat in Hagen untergebracht sind, wenden sich bitte an die Ausländerbehörde der Stadt Hagen (Telefon 02331/207-5060 oder E-Mail auslaenderbehoerde@stadt-hagen.de). Betroffene, die keine private Unterbringung haben, müssen sich zunächst in Bochum bei der Landeserstaufnahmeeinrichtung NRW (Gersteinring 50, 44791 Bochum) melden. Sie erreichen die Einrichtung unter Telefon 02931 82 - 6600. Die Stadt Hagen greift für Unterbringungsmöglichkeiten auf städtische Wohnungen, städtisch angemietete Zimmer oder - im Ernstfall, wenn spontan zahlreiche Menschen untergebracht werden müssen - auch auf eigens eingerichtete Notunterkünfte zurück. Das Gebäude der ehemaligen Jugendbildungsstätte „ESW“ in Hagen-Berchum dient als Unterkunft für kriegsbedingt aus der Ukraine geflüchtete Menschen.


Nach Rücksprache mit dem Jobcenter können geflüchtete Personen aus der Ukraine selbst Wohnraum anmieten.


Ich kann als Übersetzer/in zur Verfügung stehen. An wen kann ich mich wenden?

Das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Hagen (KI) erfasst Laien-Sprachmittlerinnen und -mittler für die ukrainische und russische Sprache. Bewerberinnen und Bewerber müssen zur Aufnahme in den Sprachmittlerpool des KI folgende Kriterien erfüllen:

  • Vollendung des 18. Lebensjahres,
  • Beherrschung der deutschen und der russischen oder ukrainischen Sprache (ab B2-Niveau),
  • gültige Arbeitserlaubnis und
  • ein erweitertes Führungszeugnis ohne Eintrag.

Darüber hinaus müssen die Bewerber eine Grundlagenschulung absolvieren, die durch das KI koordiniert wird. Die Laien-Sprachmittler erhalten eine Aufwandsentschädigung für die Übersetzungsarbeit von 15 Euro pro angefangene Stunde. Interessierte richten Fragen beziehungsweise ihre Bewerbungen an: Robin Palm, Kommunales Integrationszentrum, Berliner Platz 22, 58089 Hagen, Telefon 02331/207-3851, E-Mail robin.palm@stadt-hagen.de.


Ich möchte gerne Sachspenden abgeben, an wen muss ich mich wenden?

Vielen Dank für Ihr Engagement und Ihre Bereitschaft zu helfen. Der Bedarf an Sachspenden ändert sich schnell, weshalb derzeit keine Sachspenden benötigt werden. Die Beschaffung koordinieren die bekannten Hilfsorganisationen. Besser eignen sich Geldspenden, welche die Bürgerinnen und Bürger den Hilfsorganisationen ohne Zweckbindung zukommen lassen können. So können die Spendengelder dort eingesetzt werden, wo akuter Bedarf besteht.


Ich möchte Geld spenden, welche Aktionen gibt es?

Auf der Seite des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) gibt es eine Auflistung von zertifizierten Instituten, die das „Deutsche Spendensiegel“ erhalten haben.


Ich möchte mich engagieren, was kann ich tun?

Sie haben Ideen und wollen helfen, das ist gut und wichtig. Zurzeit ist kein entsprechender Bedarf vorhanden – wir werden regelmäßig und zielgerichtet uns bekannte Unterstützungswünsche veröffentlichen und dann auch Kontakte vermitteln. Ihre Ideen und Anregungen darüber hinaus können Sie uns gerne online über diesen Direktkontakt mitteilen.


Wo erhalte ich weitere Informationen?

Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen hat eine eigene Seite mit verschiedenen Informationen zum Krieg in der Ukraine eingerichtet. Bei weiteren Fragen können Sie sich auch an die Hotline des MKFFI unter Telefon 0211/837-4041 wenden.

Online-Kontakt für Hilfsangebote

Hier kommen Sie zu dem Direktkontakt der Stadt Hagen

Ansprache von Oberbürgermeister Erik O. Schulz zum Krieg in der Ukraine am 3. März 2022