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Hagen zeigt Solidarität für die Ukraine. (Foto: Franziska Michels/Stadt Hagen) Hagen zeigt Solidarität für die Ukraine. (Foto: Franziska Michels/Stadt Hagen)

Hilfe für Geflüchtete

Sie sind kriegsbedingt aus der Ukraine geflüchtet? Die Stadt Hagen bietet Ihnen verschiedene Hilfsmöglichkeiten zu Wohnraum oder Sozialleistungen oder vermittelt Sie an entsprechende Ansprechpartner. Kontaktieren Sie uns gerne online über diesen Direktkontakt oder besuchen Sie unseren Infopoint für kriegsbedingt Geflüchtete aus der Ukraine im Rathaus II, Berliner Platz 22, 58089 Hagen. Sie erreichen die Anlaufstelle über den technischen Eingang. Das Team des Infopoints steht montags bis donnerstags von 8 bis 14 Uhr und freitags 8 bis 12 Uhr vor Ort und unter Telefon 02331/207-5020 (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr) zur Verfügung. Bei Notfällen zur Unterbringung ist die Rufnummer 02331/207-5020 auch am Wochenende erreichbar.


Allgemeine Hilfe und Angebote

Feuerwehr
Telefon: 112 (nur dringende Notfälle)
 
Polizei
Telefon: 110 (nur dringende Notfälle)
  • Hier finden geflüchtete Menschen aus der Ukraine wichtige Informationen und Erreichbarkeiten der Polizei Hagen
Städtische Auskunft - Zentrale
Telefon: 02331/207-5000
  • Anlaufstelle für Bürgerfragen
  • Auskunft über den städtischen Verwaltungsbetrieb
Ausländerbehörde Stadt Hagen
Böhmerstr. 1, 58095 Hagen
Telefonhotline zur Terminabsprache (montags bis freitags zwischen 9 und 12 Uhr): 02331/207-5060
E-Mail: auslaenderbehoerde@Stadt-Hagen.de
  • Aufenthaltsrechtliche Fragen
  • Beantragung der Aufenthaltserlaubnis und Klärung melderechtlicher Fragen
  • Meldung von Menschen, die noch nicht erkennungsdienstlich behandelt worden sind
Hagener Straßenbahn
  • Geflüchtete Menschen aus der Ukraine können die Busse des Unternehmens ohne Ticket nutzen
  • Weitere Informationen dazu lesen Sie hier und in diesem Flyer.
Deutsche Bahn
  • Sie brauchen für die Einreise nach Deutschland kein Ticket, sondern können Ihren ukrainischen Pass oder Ausweis vorzeigen. Erst für Ihre Weiterreise an Ihren Zielort innerhalb Deutschlands brauchen Sie ein Ticket. Hierfür steht Ihnen das kostenlose helpukraine-Ticket zur Verfügung. Das Ticket gilt für eine einfache Fahrt.
  • Alle Infos gibt es hier bei der Deutschen Bahn.
Volkshochschule Hagen
Telefon: 02331/207-5325 und 02331/207-4291
E-Mail: vhs@stadt-hagen.de
  • Deutschkurs zur ersten Orientierung und Vernetzung mit anderen Geflüchteten
Stadtbücherei Hagen
Springe 1, 58095 Hagen
Telefon: 02331/207-3591 (Allgemeine Auskunft)

Antrag auf Leistungen beim Jobcenter

Die Bundesregierung überstellt ab dem 1. Juni 2022 die Zuständigkeit zur Sicherstellung des Lebensunterhaltes der Geflüchteten aus dem Kriegsgebiet der Ukraine an die Jobcenter - vorbehaltlich der Zustimmung des Gesetzgebers. Hierzu hat das Jobcenter, in enger Absprache mit der Stadt Hagen, bereits Regelungen getroffen und verkürzte Antragsunterlagen erstellt.


Alle Geflüchteten die im Zuständigkeitsbereich des Jobcenters Hagen wohnen, erhalten automatisch die Antragsunterlagen sowie Ausfüllhinweisen in den Sprachen Deutsch und Russisch per Post, sofern zuvor eine Anmeldung beim Ausländeramt der Stadt Hagen erfolgt ist. Die Anträge sind schnellstmöglich auszufüllen und abzugeben. Zur Antragsabgabe können die Geflüchteten persönlich ab Montag, 10. Mai, zwischen 8 und 13 Uhr vorsprechen oder die Unterlagen per Post an das Jobcenter senden.


Hilfe beim Ausfüllen von Antragsformularen

Haben Sie noch keinen Antrag auf Leistungen des Jobcenters per Post erhalten oder haben Sie einen erhalten und brauchen Hilfe beim Ausfüllen der Anträge, dann können Sie am Donnerstag, 19. Mai 2022, in der Zeit zwischen 8.30 und 13 Uhr beim Jobcenter Hagen, Berliner Platz 2, ohne Termin vorsprechen. Bringen Sie dazu bitte die Pässe aller Personen Ihrer Familie und die Fiktionsbescheinigungen mit. Die Mitarbeitenden bieten Hilfestellungen in den Sprachen Deutsch, Englisch und Russisch an.


Telefonische Erreichbarkeit zur Klärung von Fragen und Anliegen

Allen Geflüchteten, die ein Anliegen klären möchten oder Fragen haben, steht das Jobcenter montags bis freitags von 8 bis 13 Uhr unter Telefon 02331/36758-500 zur Verfügung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters Hagen klären die Anliegen auf Deutsch und Russisch.


Erkennungsdienstliche Behandlung

Ab Mittwoch, 1. Juni, erhalten kriegsbedingt Geflüchtete aus der Ukraine die Hilfen und Sozialleistungen nach dem Sozialgesetzbuch und nicht mehr wie bislang nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Voraussetzung für den Erhalt von Sozialleistungen ist, dass Geflüchtete erkennungsdienstlich behandelt worden sind sowie einen Aufenthaltstitel zum vorübergehenden Schutz beantragt haben und ihnen diesbezüglich eine Fiktionsbescheinigung ausgestellt worden ist oder ihnen ein Aufenthaltstitel zum vorübergehenden Schutz erteilt wurde und sie die sonstigen Voraussetzungen für Grundsicherungsleistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) oder dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) erfüllen. Die Ausländerbehörde der Stadt Hagen bittet Betroffene, bei denen die erkennungsdienstliche Behandlung noch nicht durchgeführt wurde, oder Bürgerinnen und Bürger, die Betroffene kennen, sich von 9 bis 12 Uhr unter Telefon 02331/207-5060 oder unter E-Mail auslaenderbehoerde@stadt-hagen.de an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu wenden.

Hilfsangebote des Caritasverbandes Hagen

Sekretariat Soziale Dienste
E-Mail: beratung-migration@caritas-hagen.de
  • Zentrale Anfragen im Caritasverband
  • Koordinierung und Zuordnung aller Anfragen
Beratung in migrationsspezifischen Themen
Zeycan Kilic
E-Mail: kilic@caritas-hagen.de
Telefon: 02331/98 85 - 27

Adrian Habraschka
E-Mail: habraschka@caritas-hagen.de
Telefon: 02331/91 84 - 37

Simohamed Kimissi
E-Mail: kimissi@caritas-hagen.de
Telefon: 02331/91 84 - 47
 
Kleiderladen
Kontakt: Alle beratenden Dienste des Caritasverbandes
 
Ehrenamtskoordination und Integrationsagentur
Kontaktaufnahme über E-Mail: beratung-migration@caritas-hagen.de
  • Begleitung Ehrenamtlicher und Angehöriger, die geflüchtete Menschen bei sich aufgenommen haben
Fachdienst Frühe Hilfen
Kontaktaufnahme über E-Mail: beratung-migration@caritas-hagen.de
  • Beratung und aufsuchende Arbeit für Familien mit Säuglingen und Kindern, inklusive Gruppenangebote
Integrationskurse/Ehrenamtskoordination
Kontaktaufnahme über E-Mail: beratung-migration@caritas-hagen.de
  • Deutschkurse
Spenden/Öffentlichkeitsarbeit
Kontaktaufnahme über E-Mail: beratung-migration@caritas-hagen.de
 

Fragen? Hier finden Sie Antworten!

Wichtige Links auf einen Blick

Hier finden Sie weitere wichtige Informationen und Links nach Themen sortiert:


Allgemeines und Ansprechpartner

  • Sie brauchen Informationen und Hilfsangebote, eine Unterkunft oder ärztliche Versorgung? Hier hat die Bundesregierung alle Informationen für einen guten Start in Deutschland gesammelt: www.germany4ukraine.de (auf Deutsch, Ukrainisch, Russisch)
  • Verschiedene Informationen für Geflüchtete: Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (auf Deutsch, Englisch, Ukrainisch, Russisch)
  • Angebote der Telefonseelsorge der Bundesregierung
  • Kostenfreie Deutschkurse für Alltag und Beruf für Anfängerinnen und Anfänger sowie für Fortgeschrittene bietet der Deutsche Volkshochschul-Verbund auf seiner Lernplattform auch in einer Version auf Ukrainisch an. Benötigt werden ein Smartphone und ein Internetzugang.

Familie

  • Trauma-Tagebuch „Das Kind und seine Befreiung vom Schatten der großen, großen Angst“ von Susanne Stein (in Zusammenarbeit mit der Flüchtlingsambulanz des UKE) kann Kindern, Eltern und deren Unterstützer/innen helfen, die ebenso unsichtbare wie lebenseinschränkende Belastung zu verstehen.
  • Schwangere Frauen aus der Ukraine, die nach Deutschland geflüchtet sind, können hier Hilfen der Bundesstiftung "Mutter und Kind" beantragen.
  • Geflüchtete Familien aus der Ukraine können den digitalen und mehrsprachigen Kinderbuchservice Polylino kostenlos nutzen. Polylino gibt es als App für iOS-Geräte und für Android-Geräte. Für den kostenlosen Zugang geben Sie folgende Daten ein:
    Benutzername: HelpUkraine, Passwort: Peacenow

Einreise und Aufenthalt


Gesundheit

Sport- und Freizeitaktivitäten, Sachspenden

Übersicht aller Fragen und Antworten


Hier finden Sie alle Fragen und Antworten aus unserem FAQ noch einmal gesammelt.

Wo müssen Sie sich als geflüchtete Personen melden, wenn Sie nach Hagen kommen?

Wenn Ihnen eine privat organisierte Unterkunft in Hagen zur Verfügung steht, können Sie dort erst einmal ankommen und sich ausruhen. Anschließend müssen Sie sich an den eigens eingerichteten Infopoint der Stadt Hagen am Rathaus II, Berliner Platz 22, wenden. Das Team heißt Sie in Hagen willkommen, erfasst Ihre Daten und klärt weitere Fragen beziehungsweise vermittelt Ansprechpartner zur Ihrem Aufenthalt in Deutschland, zur Unterbringung in Hagen und zur Leistungsgewährung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Infopoints stehen montags bis donnerstags von 8 bis 14 Uhr und freitags 8 bis 12 Uhr vor Ort und unter Telefon 02331/207-5020 (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr) zur Verfügung. Bei Notfällen zur Unterbringung ist die Rufnummer 02331/207-5020 auch am Wochenende erreichbar.

Unterbringung: Wo kann ich mich melden, wenn ich einen Schlafplatz benötige? Bekomme ich eine Wohnung?

Sofern Sie die Möglichkeit einer privaten Unterbringung haben, empfiehlt es sich, diese vorerst zu nutzen. Wenn Sie keine Übernachtungsmöglichkeit haben, wenden Sie sich bitte an den eigens eingerichteten Infopoint des Fachbereichs Integration, Zuwanderung und Wohnraumsicherung (Rathaus II, Berliner Platz 22) in der Zeit von montags bis donnerstags von 8 bis 14 Uhr und freitags 8 bis 12 Uhr oder melden Sie sich unter Telefon 02331/207-5020 (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr). Bei Notfällen zur Unterbringung ist die Rufnummer 02331/207-5020 auch am Wochenende erreichbar.

Leistungen: Ich habe kein Geld (mehr). Was wird bezahlt? Wo kann ich Leistungen beantragen?

Bitte wenden Sie sich zunächst an den Infopoint am Rathaus II, Berliner Platz 22. Hier werden Ihre Daten erfasst. Das Team des Infopoints steht montags bis donnerstags von 8 bis 14 Uhr und freitags 8 bis 12 Uhr vor Ort und unter Telefon 02331/207-5020 (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr) zur Verfügung.


Jobcenter gewährt Leistungen

Die Bundesregierung überstellt ab dem 1. Juni 2022 die Zuständigkeit zur Sicherstellung des Lebensunterhaltes der Geflüchteten aus dem Kriegsgebiet der Ukraine an die Jobcenter - vorbehaltlich der Zustimmung des Gesetzgebers. Hierzu hat das Jobcenter, in enger Absprache mit der Stadt Hagen, bereits Regelungen getroffen und verkürzte Antragsunterlagen erstellt.

Alle Geflüchteten die im Zuständigkeitsbereich des Jobcenters Hagen wohnen, erhalten automatisch die Antragsunterlagen sowie Ausfüllhinweisen in den Sprachen Deutsch und Russisch per Post, sofern zuvor eine Anmeldung beim Ausländeramt der Stadt Hagen erfolgt ist. Die Anträge sind schnellstmöglich auszufüllen und abzugeben. Zur Antragsabgabe können die Geflüchteten persönlich ab Montag, 10. Mai, zwischen 8 und 13 Uhr vorsprechen oder die Unterlagen per Post an das Jobcenter senden.


Hilfe beim Ausfüllen von Antragsformularen

Haben Sie noch keinen Antrag auf Leistungen des Jobcenters per Post erhalten oder haben Sie einen erhalten und brauchen Hilfe beim Ausfüllen der Anträge, dann können Sie am Donnerstag, 19. Mai 2022, in der Zeit zwischen 8.30 und 13 Uhr beim Jobcenter Hagen, Berliner Platz 2, ohne Termin vorsprechen. Bringen Sie dazu bitte die Pässe aller Personen Ihrer Familie und die Fiktionsbescheinigungen mit. Die Mitarbeitenden bieten Hilfestellungen in den Sprachen Deutsch, Englisch und Russisch an.


Telefonische Erreichbarkeit zur Klärung von Fragen und Anliegen

Allen Geflüchteten, die ein Anliegen klären möchten oder Fragen haben, steht das Jobcenter montags bis freitags von 8 bis 13 Uhr unter Telefon 02331/36758-500 zur Verfügung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters Hagen klären die Anliegen auf Deutsch und Russisch.


Erkennungsdienstliche Behandlung

Ab Mittwoch, 1. Juni, erhalten kriegsbedingt Geflüchtete aus der Ukraine die Hilfen und Sozialleistungen nach dem Sozialgesetzbuch und nicht mehr wie bislang nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Voraussetzung für den Erhalt von Sozialleistungen ist, dass Geflüchtete erkennungsdienstlich behandelt worden sind sowie einen Aufenthaltstitel zum vorübergehenden Schutz beantragt haben und ihnen diesbezüglich eine Fiktionsbescheinigung ausgestellt worden ist oder ihnen ein Aufenthaltstitel zum vorübergehenden Schutz erteilt wurde und sie die sonstigen Voraussetzungen für Grundsicherungsleistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) oder dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) erfüllen. Die Ausländerbehörde der Stadt Hagen bittet Betroffene, bei denen die erkennungsdienstliche Behandlung noch nicht durchgeführt wurde, oder Bürgerinnen und Bürger, die Betroffene kennen, sich von 9 bis 12 Uhr unter Telefon 02331/207-5060 oder unter E-Mail auslaenderbehoerde@stadt-hagen.de an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu wenden.

Medizinische Versorgung: Was ist, wenn ich zum Arzt muss?

Im Rahmen der Beantragung von Sozialleistungen, erhalten Sie auch einen Krankenversicherungsschutz. Sollten Sie noch keine Leistungen erhalten, aber dennoch dringend einen Arzt benötigen, wenden Sie sich bitte an den Fachbereich Integration, Zuwanderung und Wohnraumsicherung (Rathaus II, Berliner Platz 22) in der Zeit von montags bis donnerstags von 8 bis 14 Uhr und freitags 8 bis 12 Uhr oder melden sich unter Telefon 02331/207-5020 (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr). Sofern es sich um einen akuten medizinischen Notfall handelt, wählen Sie die 112.


Zur Unterstützung der medizinischen Versorgung von ukrainischen Kriegsflüchtlingen haben zahlreiche Praxen ihre Bereitschaft erklärt. Welche Ärztinnen und Ärzte in Hagen zur Verfügung stehen, sehen Sie hier:


  • Boss und Bartsch (Russisch)
    • Lange Straße 36, 58089 Hagen
    • Telefon 02331/337655
    • Allgemeinmedizin (Hausarzt)
  • Dr. med. Franziska Möller-Schmidt
    • Ribbertstraße 1, 58091 Hagen
    • Telefon 02337/2313
    • Allgemeinmedizin (Hausarzt)
  • Dres. med. Lagun und Bätz (Ukrainisch und Russisch)
    • Badstraße 4, 58095 Hagen
    • Telefon 02331/24071
    • Allgemeinmedizin (Hausarzt), Innere Medizin (Hausarzt)
  • Sebastian Lask
    • Elberfelder Straße 20, 58095 Hagen
    • Homepage
    • Kardiologie
  • Dr. med. Angelika Beier-Witt
    • Mittelstraße 15 A, 58095 Hagen
    • Telefon 02331/24585
    • Homepage
    • Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  • Dr. med. Ute Niemetz (Russisch)
    • Fleyer Straße 54, 58097 Hagen
    • Telefon 02331/28883
    • Innere Medizin (Hausarzt)
  • Dr. med. Mohamed Orfali (Russisch)
    • Poststraße 3, 58099 Hagen
    • Telefon 02331/633671
    • Arzt ohne Facharztanerkennung (Hausarzt)

Quelle: https://www.kvwl.de/ukraine-krieg/praxen.htm

Corona: Wo kann ich mich impfen lassen?

Ukrainische Staatsangehörige, genauso wie alle anderen Hagener Bürgerinnen und Bürger, die sich kostenlos impfen lassen möchten, nutzen bitte das Impfzentrum der Stadt Hagen (Wasserloses Tal 2, 58093 Hagen). Öffnungszeiten (ohne Terminvereinbarung): mittwochs, freitags und sonntags von 10 Uhr bis 18 Uhr. Weitere Impfungen zur Coronaschutzimpfung finden Sie auch hier auf unserer Sonderseite (auch auf Ukrainisch).


Hier finden Sie verschiedene Unterlagen und Flyer des Robert Koch-Instituts und des Bundesgesundheitsministeriums zur Coronaschutzimpfung auf Ukrainisch:

Aufenthaltsrecht: Ist mein Aufenthalt in Hagen gesichert? Was muss ich tun?

Nach den gefassten EU-Ratsbeschlüssen erhalten die ukrainischen Kriegsflüchtlinge in allen EU-Mitgliedsstaaten ab dem 3. März 2022 einen Aufenthaltstitel für zunächst ein Jahr, der um weitere zwei Jahre verlängert werden kann. Die Geflüchteten, die in Deutschland aufgenommen werden, können danach eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 des Aufenthaltsgesetzes bekommen und müssen kein Asylverfahren durchlaufen. Sie werden mit Erteilung der Aufenthaltserlaubnis einer Kommune zugewiesen und müssen hier ihren Wohnsitz nehmen.In den kommenden Tagen und Wochen werden die Ausländerbehörden grundsätzlich allen Flüchtlingen aus der Ukraine die Aufenthaltserlaubnis nach § 24 Aufenthaltsgesetz erteilen, auch denjenigen, die bislang schon eingereist und privat untergekommen sind. Damit erfolgt, wie oben dargelegt, auch die Zuweisungsentscheidung. Sobald die Flüchtlinge ihren Wohnsitz in der Zuweisungskommune genommen haben, entsteht für die betroffenen Kinder und Jugendlichen nach § 34 Absatz 1 Schulgesetz die Schulpflicht.

Geflüchtete Personen aus der Ukraine können telefonisch bei der Ausländerbehörde der Stadt Hagen Termine vereinbaren, um eine Aufenthaltserlaubnis zu beantragen und melderechtliche Fragen zu klären. Betroffene erreichen die Ausländerbehörde zur Terminabsprache von montags bis freitags zwischen 9 und 12 Uhr unter Telefon 02331/207-5060. Auf jeden Fall bitten wir Sie uns mitzuteilen, wenn Sie sich in der Stadt Hagen befinden. Bitte kontaktieren Sie dafür unseren Infopoint des Fachbereichs Integration, Zuwanderung und Wohnraumsicherung (Rathaus II, Berliner Platz 22) in der Zeit von montags bis donnerstags von 8 bis 14 Uhr und freitags 8 bis 12 Uhr oder melden sich unter Telefon 02331/207-5020 (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr).


Sofern Sie keine ukrainische Staatsangehörigkeit haben, aber einen Aufenthaltstitel in der Ukraine besitzen, nutzen Sie bitte die gleichen Wege.


Personen, die vor dem 24. Februar 2022 in die Bundesrepublik Deutschland eingereist sind oder sich in einem Duldungsstatus befinden, können sich ebenfalls an die oben genannte Adresse wenden. Sollten Sie bereits in einer anderen Kommune gemeldet und/oder erfasst sein und einen Aufenthaltstitel und/oder einen aufenthaltsrechtlichen Status haben, wenden Sie sich bitte an die für Sie zuständige Ausländerbehörde.


Im Übrigen möchten wir auf die Webseite des Bundesamtes für Migration und Integration verweisen: Informationen für Menschen aus der Ukraine zur Einreise und zum Aufenthalt in Deutschland


Sie haben Fragen zum Melderecht? Das Bundesministerium des Inneren und für Heimat hat ein Merkblatt mit Hinweisen zur melderechtlichen Anmeldung in Deutschland auf Deutsch, Englisch, Russisch und Ukrainisch veröffentlicht:

Beschäftigung, Arbeit und Selbstständigkeit: Darf ich arbeiten? Ab wann kann ich arbeiten? Ich habe bereits einen Job - was muss ich tun?

Geflüchtete Personen aus der Ukraine können telefonisch bei der Ausländerbehörde der Stadt Hagen Termine vereinbaren, um eine Aufenthaltserlaubnis zu beantragen und melderechtliche Fragen zu klären. Betroffene erreichen die Ausländerbehörde zur Terminabsprache von montags bis freitags zwischen 9 und 12 Uhr unter Telefon 02331/207-5060. Die Termine finden in der Regel montags, dienstags oder donnerstags im Vormittagsbereich statt. Nach Möglichkeit wird bei dem Termin eine sogenannte „Fiktionsbescheinigung“ ausgestellt, mit der die Arbeitsaufnahme für die Geflüchteten umgehend möglich ist.

Weitere Informationen erhalten geflüchtete Personen bei der Anmeldung am Infopoint am Rathaus II, Berliner Platz 22. Das Team des Infopoints steht montags bis donnerstags von 8 bis 14 Uhr und freitags 8 bis 12 Uhr vor Ort und unter Telefon 02331/207-5020 (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr) zur Verfügung.

Kindergarten: Wie kann ich mein Kind für einen Kindergartenplatz anmelden?

Die Anmeldung der Kinder erfolgt online über das Kita-Portal. Nach erfolgreichem Login können Sie bis zu fünf Online-Voranmeldungen für Kindertageseinrichtungen abgeben. Nach Freigabe der Voranmeldung erhalten Sie per E-Mail eine Bestätigung und Informationen zum weiteren Verfahren. Wenn Sie zum ersten Mal ein Kind anmelden, müssen Sie sich unter „Benutzerkonto erstellen“ registrieren. Ihre Zugangsdaten werden automatisch an Ihre E-Mail-Adresse gesendet.


Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an:

Frau Schänzer: Tel. 02331 207 4464

Frau Staudinger: Tel. 02331 207 4445

Herr Pott: Tel. 02331 207 4245


Wichtiger Hinweis:

Alle Kinder die im Kindergarten aufgenommen werden, müssen einen ausreichenden Impfschutz oder eine Immunität gegen Masern nachweisen.

Schule: Ich habe ein schulpflichtiges Kind. Wie und wo kann ich mein Kind für die Schule anmelden?

Die Zuweisung eines Schulplatzes für die schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen erfolgt durch die örtlich zuständigen staatlichen Schulämter. Dafür ist eine Aufenthaltserlaubnis oder eine Fiktionsbescheinigung von der Ausländerbehörde erforderlich. Vor der Zuweisung erfolgt auch eine Beratung der Familien zur angemessenen Beschulung ihrer Kinder. Diese Beratungsleistung erfolgt in den meisten nordrhein-westfälischen Kommunen durch die an die Kommunalen Integrationszentren abgeordneten Lehrkräfte des Landes Nordrhein-Westfalen. Da in den vergangenen Jahren stetig Zuwanderung erfolgte, liegen hier gute Beratungspraxen und erprobte Konzepte vor. In Hagen erfolgt die Beratung der schulpflichtigen Kinder aus der Ukraine wie bei allen anderen ohne Deutschkenntnisse durch das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Hagen. Nach erfolgter Beratung wird die Empfehlung einer konkreten Schule in Zusammenarbeit mit dem Schulamt vorgenommen. Nach erfolgter Beratung wird die Empfehlung einer konkreten Schule in Zusammenarbeit mit dem Schulamt vorgenommen.


Beratungstermine im Kommunalen Integrationszentrum können per Telefon oder gerne per E-Mail vereinbart werden für:


Grundschulen: Frau Schaube, Tel. 02331/207-5803, anja.schaube@stadt-hagen.de
Weiterführende Schulen Sekundarstufe I und II: Frau Philipp, Tel. 02331-207/5567, silke.philipp@stadt-hagen.de, Frau Rosenberg, Tel. 02331/207-5571, marion.rosenberg@stadt-hagen.de
Berufskollegs: Frau Kirschbaum, Tel. 02331/207-5802, julia.kirschbaum@stadt-hagen.de


Bitte teilen Sie uns für eine Terminanfrage folgendes mit:
Namen, Geburtsdaten, Wohnadresse in Hagen von Erziehungsberechtigten und Kind(ern), Telefonnummer, wenn möglich E-Mailadresse

Sprache: Wo kann ich meine Sprachkenntnisse verbessern?

In der Stadtbücherei auf der Springe, Springe 1, findet ein Gesprächstreff für alle statt, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Geflüchtete, Zuwanderer oder Menschen, die schon länger in Deutschland leben, sich aber noch nicht sicher verständigen können, sind herzlich willkommen. Das Treffen findet jeden Montag von 15 bis 16 Uhr in der Stadtbücherei auf der Springe, statt. In geselliger Runde führen ehrenamtliche Damen und Herren durchs Gespräch, das sich um lebenspraktische Dinge dreht, wie beispielsweise Einkaufen, Busfahren oder Behördengänge. Im Unterschied zu offiziellen Sprachkursen soll es hierbei um das Einüben des Gelernten durch Sprechen und Erzählen gehen. Im Anschluss stellt die Stadtbücherei den Teilnehmern ihr Angebot an Medien zum Deutschlernen vor – Sprachkurse, Wörterbücher, leichte Lektüren, fremdsprachige Romane und vieles mehr. Interessierte sind zu dieser kostenlosen Veranstaltung herzlich eingeladen – eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich unter Telefon 02331/207-3591 oder auf der Internetseite www.hagen.de/stadtbuecherei an das Team der Stadtbücherei.

Hilfe für kriegsbedingt Geflüchtete aus der Ukraine


Infopoint

Rathaus II

Berliner Platz 22, 58089 Hagen

Öffnungszeiten: montags bis donnerstags von 8 bis 14 Uhr und freitags 8 bis 12 Uhr

Telefon 02331/207-5020 (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr und am Wochenende bei Notfällen zur Unterbringung)


Online-Direktkontakt der Stadt Hagen

Ansprache von Oberbürgermeister Erik O. Schulz zum Krieg in der Ukraine am 3. März 2022