Stalking – Ursachen und Gegenmaßnahmen


Vortrag am Mittwoch, 28. Februar 2018, 16:00 Uhr, Sparkassen-Karree in Hagen-Mitte

Referent: Herr Dr. Nikolaus Grünherz, Arzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie



Stalking ist definiert als ein Verhaltensmuster, bei dem der Stalker einen anderen Menschen verfolgt und belästigt, häufig auch bedroht, unter Umständen auch körperlich attackiert und in seltenen Fällen sogar tötet.

In 80 % aller Fälle werden Frauen durch Männer gestalkt, am häufigsten durch einen verlassenen Partner. In einer repräsentativen Stichprobe gaben 10 % aller Befragten an, schon einmal Stalking am eigenen Leibe erfahren zu haben.

Stalking führt bei den betroffenen Frauen zu erheblichen körperlichen, vor allem aber psychischen Leiden, die nicht selten das gesamte Leben des Opfers massiv beeinträchtigen.

Der Vortrag stellt die verschiedenen Formen des Stalkings und deren Ursachen dar. Insbesondere wird aber darauf eingegangen, wie sich ein Opfer schützen und das Stalking beenden kann.


Veranstalter ist die Stadt Hagen, Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz. Der Eintritt zum Vortrag ist kostenfrei.


Prämie für die Untersuchung von Schwarzwildfrischlingen wird bis auf weiteres verlängert


Quelle: https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/foerderprogramme/praemie-asp/


Auch für Hagener Jäger bedeutet dies, dass bis auf Weiteres keine Gebühr für die Untersuchung auf Trichinen bei Frischlingen (Schwarzwild unter 20 kg Körpergewicht) zu zahlen ist.


Neue Gebühren für amtliche Regelkontrollen in der Lebensmittel- und Futtermittelüberwachung NRW


Informationen zu den neuen Gebühren in Hagen ab 1. Juli 2016 (Link)


"Ratgeber für Asylsuchende in Deutschland"

(in verschiedenen Sprachen)

Informationen und Download: Ratgeber für Asylsuchende in Deutschland


Der Ratgeber informiert Asylsuchende über wichtige Grundzüge der Gesundheits- versorgung in Deutschland und das Verhalten im Falle einer Erkrankung. Er gibt Hinweise zum Schutz der eigenen Gesundheit sowie zur notwendigen und verpflich- tenden Erstuntersuchung nach der Ankunft in Deutschland. Gleichzeitig dient er Behörden und medizinischem Personal vor Ort als Hilfestellung und enthält einen mehrsprachigen, herausnehmbaren Impfausweis.


Der Gesundheitsratgeber erscheint in Deutsch, Englisch, Arabisch, Kurdisch (Kurmanci) und Paschto, Dari und Farsi. Damit ist er in den Sprachen erhältlich, die Asylsuchende am häufigsten sprechen.


Aktuelles zum Betreuungsrecht


Menschen, die an einer psychischen Erkrankung oder an einer Suchterkrankung leiden, sind häufig mit der Regelung ihrer Angelegenheiten überfordert. Wenn niemand da ist, der helfen kann, und Unterstützung bei der Erledigung von Behördenangelegenheiten, gesundheitlichen Fragestellungen oder Regelung der Vermögensangelegenheiten benötigt wird, kann die Einrichtung einer Betreuung eine Hilfe sein.


Eine Betreuung sollte jedoch nur dann angeregt werden, wenn alle anderen Möglichkeiten der Hilfe ausgeschöpft sind. Aus diesem Grund wurde in Hagen eine Arbeitsgruppe gegründet, deren Ziel es ist, die Zahl der Betreuungen soweit als möglich zu reduzieren und gleichzeitig den betroffenen Bürgern soviel Hilfe wie möglich zuteil werden zu lassen.


Auf der Internetseite der Stadt Hagen finden Sie beim Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz bei der Betreuungsstelle Formulare, die unter diesem Link geöffnet werden können.


Neben der Information über Punkte, die vor Einrichtung einer Betreuung beachtet werden sollten, sind hier auch Dienste genannt, die betroffenen Bürgern eine Vielzahl von Hilfen anbieten können. Auch die Ansprechpartner mit Kontaktdaten sind in diesem Formular benannt. Die angebotenen Hilfestellungen können möglicherweise dazu beitragen, dass die Einrichtung einer Betreuung erst gar nicht nötig ist.



Zu den Hilfeanbietern gehört auch der Sozialpsychiatrische Dienst beim Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz. Die entsprechenden Kontaktdaten und das Angebot des Sozialpsychiatrischen Dienstes können ebenfalls auf dieser Internetseite eingesehen werden. Auch ein Flyer ist dort hinterlegt.


Aktion „Wir gegen Viren“ – Richtiges Händewaschen schützt


Gemeinsame Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts, des Bundesministeriums für Gesundheit und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:

Viren sind überall, wo Menschen sind. Sie können beispielsweise beim Husten, Niesen oder Sprechen ausgestoßen und eingeatmet werden oder an den Händen haften und weitergegeben werden. Erkältungen, Magen-Darm-Infekte, aber auch lebensgefährliche Erkrankungen (wie z.B. Grippe) können durch Viren verursacht werden. Um den Infektionsschutz im Alltag zu verbessern, starten das Robert Koch-Institut (RKI) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit die Aktion „Wir gegen Viren“.


Zum Start der Aktion erklärt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: „Infektionsschutz lebt davon, dass möglichst viele mitmachen. Die Prävention von Infektionskrankheiten kann verbessert werden, wenn jeder im Alltag eigentlich ganz einfache Regeln befolgt, zum Beispiel die richtige Händehygiene. Die Aktion macht darauf aufmerksam, was es zu beachten gilt – und zwar das ganze Jahr über, nicht nur zur Grippezeit.“


Die Aktion „Wir gegen Viren“ stellt die Verhaltensweisen vor, mit denen man sich und andere besser vor Ansteckung schützen kann. Erster Schwerpunkt der Aktion ist das Händewaschen als zentrale Hygiene-Maßnahme im Alltag. „Im Rahmen der Begleitforschung hat sich gezeigt," erklärt Prof. Dr. Jörg Hacker, Präsident des Robert Koch-Instituts, "dass die Motivation zum Händewaschen steigt, wenn den Menschen klar ist, wie schnell Viren durch Hände übertragen werden können. Deswegen haben wir die Händehygiene in einem Videospot thematisiert."


Weitere persönliche Schutzmaßnahmen erläutert die Broschüre „Selbstverteidigung gegen Viren - Neun Techniken, sich und andere zu schützen“ sowie die neue Internetseite www.wir-gegen-viren.de . Die Broschüre kann über die BZgA kostenlos angefordert werden. „Jeder kann durch persönliche Hygiene dazu beitragen, das Ansteckungsrisiko für Erkältungen, Grippe und Magen-Darm-Infekte für sich und andere zu reduzieren“, betont Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.


Zur Händehygiene:

Die Krankheitserreger können von den Händen leicht auf die Schleimhäute von Augen, Nase und Mund übergehen. Die Hände sollten daher regelmäßig gewaschen werden. Richtiges Händewaschen heißt beispielsweise, dass die Seife zwischen 20 und 30 Sekunden verrieben wird, auch zwischen den Fingern. Studien zeigen, dass regelmäßiges Händewaschen das Risiko von Atemwegs- oder Durchfallerkrankungen deutlich verringert. „Händewaschen ist sehr wichtig, aber allein nicht ausreichend," erklärt Prof. Jörg Hacker. „Weitere persönliche Schutzmaßnahmen, etwa hygienisches Husten, sollten hinzukommen. Sie sollen in zukünftigen Aktionen im Mittelpunkt stehen.“


Die Materialien sind kostenlos zu erhalten.

Broschüre: BZgA, 51101 Köln, Fax 0221-8992257, E-Mail order@bzga.de

TV-Spot: RKI, IBBS, Nordufer 20, 13353 Berlin, Fax 030-18754-3705, E-Mail ibbs@rki.de


Weitere Informationen finden Sie unter:


Impfaufruf Masern und Keuchhusten


1. Masern


Die Masernerkrankungen in Deutschland haben in den letzten Jahren massiv zugenommen. Laut Mitteilung des Deutschen Ärzteblattes waren Mitte Juni 2013 bereits mehr als 900 Fälle registriert worden, die meisten Patienten waren Erwachsene älter als 20 Jahre.

Auch in Nordrhein-Westfalen hat es Ausbrüche an Schulen gegeben, zuletzt im Kreis Neuss und im Erftkreis.


Grund für die Zunahme der Erkrankung ist der unzureichende Impfschutz, an den genannten Schulen in NRW waren weniger als 30% der Kinder vollständig geimpft. Oft wird die zweite Masern-Mumps-Röteln-Impfung, die für das 2. Lebensjahr vorgesehen ist, nicht durchgeführt.


Die Masern sind eine Viruserkrankung, gegen die es keine wirksame Therapie gibt, es kann nur symptomatisch behandelt werden. Entgegen der landläufigen Meinung ist die Erkrankung nicht in allen Fällen harmlos. Es kann –insbesondere bei abwehrgeschwächten Menschen- zu schwerem Krankheitsverlauf kommen, außerdem zu Komplikationen in Form einer Mittelohrentzündung, Lungenentzündung oder Entzündung des Gehirns.


Um einer Masern-Epidemie vorzubeugen, ruft das Gesundheitsamt Hagen zur Impfung auf. Überprüfen Sie Ihren Impfpass! Jeder sollte sich impfen lassen, der nicht die zweimalige Masern-Mumps-Röteln-Impfung im Kindesalter erhalten hat. Dies gilt ausdrücklich auch für Erwachsene über 18 Jahre.


Mehr auf den Seiten der BzGA mit interaktivem Impfcheck


2. Keuchhusten


Nach unserer Kenntnis sind die Durchimpfungsraten gegen Keuchhusten zu niedrig.


Keuchhusten ist eine bakterielle Erkrankung (Bordetella pertussis), die zu Fieber und hartnäckigen, wochenlang dauernden, quälenden Hustenanfällen führt. Schwerere Komplikationen gibt es, wenn sich Säuglinge anstecken oder auch in Form von Rippenfrakturen bei besonders heftigen Hustenanfällen, auch kann es zu Lungen-entzündungen und Mittelohrentzündungen kommen.


Die Impfung wird nur noch als Kombinationsimpfung mit Tetanus und Diphtherie durchgeführt.


Der Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hagen folgt der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin an und ruft zur Keuchhusten-Impfung auf. Die Impfung ist gut verträglich.


Flyer des Fachbereichs Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hagen (pdf)


Legionellen und Blei im Trinkwasser


Wichtige Informationen für Hausverwaltungen, Hauseigentümer und Mieter


03.07.2013

Trinkwasser muss genusstauglich und rein sein, so steht es in der Trinkwasserverordnung. In Bezug auf Blei und Legionellen laufen für Hauseigentümer im November 2013 wichtige Fristen ab. Hierauf weist der Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hagen mit seinen Aufgaben als Gesundheitsamt hin.


Gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Blei können sowohl nach kurzfristiger als auch nach langfristiger Aufnahme entstehen. Akute Bleivergiftungen treten nur noch sehr selten auf, bedeutsamer sind heute chronische gesundheitsschädigende Auswirkungen, die durch erhöhte Langzeitaufnahme verursacht werden. Hierzu zählen z.B. Nierenfunktionsstörungen und Beeinträchtigungen des blutbildenden Systems. Besonders empfindlich gegenüber Blei ist das Nervensystem. Zu den Risikogruppen für Blei gehören insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Schwangere sowie Personen mit Eisen-, Kalzium-, Zink- und Phosphatmangel.


Bleirohre wurden in Nordrhein-Westfalen häufig in älteren Häusern vor 1973 verlegt. Aus den Bleirohren kann sich Blei – insbesondere dann, wenn das Wasser über mehrere Stunden in der Leitung gestanden hat – herauslösen und in das Trinkwasser übergehen. Bleirohre sind sehr langlebig und noch immer in alten Gebäuden vorzufinden. Aus diesem Grund werden die Inhaber von Hausinstallationen nach der Trinkwasserverordnung erstmals dazu verpflichtet, die betroffenen Verbraucher zu informieren, wenn noch Bleileitungen in der Hausinstallation vorhanden sind. Die Informationspflicht gilt ab dem 1.12.2013. Dabei ist der Grenzwert für Blei zurzeit 0,025 Milligramm pro Liter und wird am 01.12.2013 auf 0,01 Milligramm pro Liter verschärft. Das entspricht dann 10 Mikrogramm pro Liter Trinkwasser. Dieser Wert kann faktisch nur eingehalten werden, wenn keine Bleirohre mehr im Wasserversorgungssystem vorhanden sind.


Legionellen können sich in technisch mangelhaften oder schlecht gewarteten Warmwassersystemen vermehren. Nach Schätzungen des Umweltbundesamtes erkranken jährlich 32.000 Menschen an einer Legionellose, einer schweren Lungenentzündung. Die Infektion erfolgt durch die Inhalation von feinen Wassertröpfchen, vor allem beim Duschen. Verfügt ein Mehrfamilienhaus über eine Großanlage zur Trinkwassererwärmung, muss der Hauseigentümer bzw. der Hausverwalter bis zum 31.12.2013 das Warmwasser auf Legionellen untersucht haben. Die Untersuchungsstellen für Trinkwasser hat das Land NRW im Internet veröffentlicht: lanuv.nrw.de


Wird der sogenannte technische Maßnahmenwert in einer Probe überschritten, muss dies dem Gesundheitsamt unverzüglich angezeigt, die Anlage technisch überprüft und alles genauestens dokumentiert werden. Das Gesundheitsamt ist berechtigt, alle Unterlagen einzusehen, um festzustellen, ob der Verantwortliche seinen Verpflichtungen nachgekommen ist. "Bisher sind nur wenige Vermieter an uns herangetreten" berichtet Gesundheitsingenieur Karlheinz Böhm, Städtischer Leiter der Abteilung Medizinisch-technisches Gesundheitswesen / Hygiene, Tel: 02331 207-3658. „Bei Überschreitungen des Maßnahmenwertes hat der Vermieter eine besondere Verantwortung. Das zeigt sich nicht zuletzt in der Meldepflicht."


Weitere Informationen im Internet (Homepage des Landesumweltamtes NRW) unter: www.lanuv.nrw.de


Bei speziellen Fragen wenden Sie sich bitte an den Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hagen.


Gefahr von Salmonellen-Infektionen bei Säuglingen und Kleinkindern durch Kontakt zu exotischen Reptilien


Das Robert-Koch-Institut (RKI) berichtet im Epidemiologischen Bulletin vom 4. März 2013 über die mögliche besondere Gefährdung von Säuglingen und Kleinkindern (bis zu 5 Jahren) durch Salmonellen, die von exotischen Reptilien übertragen werden können.


Exotische Reptilien – hierzu zählen insbesondere Land- und Wasserschildkröten, Schlangen, Chamäleone, Bartagamen, Warane, Leguane etc. – erfreuen sich zunehmender Beliebtheit als Haustiere. Das RKI weist darauf hin, dass diese Tiere in aller Regel Träger von Salmonellen sind, ohne selbst dabei zu erkranken. Die Erreger finden sich häufig nicht nur im Ausscheidungsorgan (Kloake) der Tiere, sondern sind häufig auch auf der Haut und im Rachenraum nachzuweisen.


Eine Ansteckung erfolgt direkt über körperlichen Kontakt zu den Tieren oder indirekt über Gegenstände oder Flächen (z.B. auf dem Boden, wo die Kinder krabbeln). Es kann zum Auftreten von infektiösen Durchfallserkrankungen, Wundinfektionen, Erkrankungen der Atemwege, auch zu schweren, u. U. lebensbedrohenden Erkrankungen kommen.


Der beste Schutz ist der Verzicht auf solche Haustiere, wenn Säuglinge und Kleinkinder im Haushalt sind.


Ansonsten ist dringend geboten, darauf zu achten, dass der Kontakt (Kind/Tier) möglichst komplett vermieden wird, Händehygiene ist konsequent zu betreiben und die sorgfältige Reinhaltung von Terrarien und sonstigen Utensilien der Tierpflege ist unbedingt zu beachten.


Wünschenswert wäre es, wenn der Händler beim Kauf derartiger Tiere die Kunden umfassend über die Problematik unterrichten würde.


Häusliche Gewalt: erkennen und helfen


Der Runde Tisch engagiert sich seit 2002 für die Opfer von häuslicher Gewalt in Hagen. Dort haben sich 15 verschiedene Dienste und Einrichtungen aus den Bereichen Polizei, Justiz, Jugendamt, Gesundheitswesen, Frauenhaus und Beratungsstellen in einem Netzwerk organisiert, um Betroffene zielgerichtet unterstützen zu können.


Im Regelfall sind es Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Aus Scham teilen sich die Betroffenen oft nicht mit, Partnerschafts- bzw. Familienkonflikte, unter denen auch Kinder leiden, bleiben ungelöst und die Gewalt setzt sich fort.


Der „Runde Tisch gegen häusliche Gewalt Hagen“, an dem der Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz aktiv mitarbeitet, bietet im Internet ebenfalls Informationen an und stellt den örtlichen Bezug her: www.hagen-gegen-haeusliche-gewalt.de


Häusliche Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen


Da Frauen mit Behinderungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen noch ein höheres Risiko haben, Opfer von Gewalt zu werden, hatte der Runde Tisch jetzt zu einem Fachtag die Berufsgruppen, die mit der Problematik befasst sein können, in das Rathaus Hagen eingeladen. So konnten sich am 23. Oktober 2015 rd. 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Unterstützungsbereichen Hagens für behinderte Menschen aus erster Hand zum Thema informieren und austauschen.


Frau Prof. Dr. Claudia Hornberg von der Fakultät für Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielefeld hatte in einer dreijährigen repräsentativen Studie im Auftrag des Bundesfamilienminis¬teriums (BMFSFJ) über 1.500 Frauen mit unterschiedlichen Behinderungen erreicht, die sowohl in Privathaushalten wie auch in Einrichtungen leben. Die Ergebnisse sind erschreckend: Überdurchschnittlich viele Frauen waren bereits im Kindes-und Jugendalter von Gewalt betroffen, ob psychisch, physisch oder sexuell. So tragen auch frühe Gewalterfahrungen zu nicht aufgearbeiteten Spätfolgen bei. Aber auch im Erwachsenenalter sind die Betroffenenraten deutlich höher. Im Leben von Frauen besteht ein erkennbarer Zusammenhang zwischen Beeinträchtigungen und Behinderungen und gehäuften Gewaltdelikten gegen sie. Aber auch andere Formen von Diskriminierungen konnten erforscht werden, von der fehlenden Privatsphäre in Einrichtungen, so auch oft im Sanitärbereich, bis hin zu Bevormundungen oder Übergriffen durch Mitbewohner/innen.


Vor dem Hintergrund der Studie war das Ziel des Fachtages, für Mädchen und Frauen mit Behinderungen in Hagen Voraussetzungen dafür zu schaffen, möglichst gewaltfrei aufwachsen und leben zu können. Bei Betroffenheit muss ihnen darüber hinaus Gehör verschafft werden, um angemessen helfen zu können. Eine Facharbeitsgruppe wird nun bedarfsgerecht klären, in welchen Bereichen Veränderungen notwendig sind. Das Spektrum reicht dabei von der Haltung der Betreuungspersonen über notwendige Anlaufstellen bis hin zur Persönlichkeitsstärkung der Zielgruppe. Auch soll in der Öffentlichkeit mehr Bewusstsein für das Thema geschaffen werden.


Kontakt: Meinhard Wirth, Vorsitzender des Hagener Beirates für Menschen mit Behinderungen, Tel: 02331 358812 und Richard Matzke, Stadt Hagen, Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz, Tel: 02331 207-3689.


Warnsignale häuslicher Gewalt erkennen und handeln - Ausstellung und Fachtag im Dezember 2016 in Hagen


Zusammen mit dem Evangelischen Krankenhaus Hagen-Haspe bot der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt in Hagen vom 5. bis 14. Dezember 2016 die Möglichkeit, im Eingangsbereich des Krankenhauses in der Brusebrinkstr. 20 die Ausstellung „Warnsignale“ zu besuchen. Sie bestand aus insgesamt 15 Aufstellern Die Texte waren in den Sprachen Deutsch, Russisch, Französisch, Spanisch, Englisch und Türkisch.


Worum ging es? Nach Angaben des Landesaktionsplans der Landesregierung NRW hat jede vierte Frau zwischen 16 und 85 Jahren mindestens einmal in ihrem Leben häusliche Gewalt erlebt. 2015 gab es in unserem Bundes¬land in rund 26.500 Fällen Strafanzeigen wegen häuslicher Gewalt. Von einer hohen Dunkelziffer muss in diesem Bereich ausgegangen werden. In ganz Deutschland erlitten im letzten Jahr durch Partnerschafts¬gewalt über 11.400 Frauen eine gefährliche Körperverletzung und 331 wurden Opfer von Mord und Totschlag.


Was heißt das für die Betroffenen? Gewalt gegen Frauen und Mädchen ereignet sich fast immer zu Hause, hinter verschlossenen Türen – quer durch alle Bildungsschichten, alle sozialen Gruppierungen und unabhängig vom kulturellen Hintergrund. Gewalt in der Partnerschaft, in der überwiegenden Zahl von Männern ausgeübt, entsteht nicht von heute auf morgen. Meist ist es ein schleichender Prozess, der fast unmerklich, mit Kleinigkeiten beginnt, dann aber häufig immer heftiger und in kürzeren Abständen stattfindet. Gerade deswegen ist es wichtig erste Signale wahrzunehmen. Diese werden viel zu oft übersehen! Das Erkennen möglicher Gefährdungen ist der beste Schutz!


Begleitet wurde die Ausstellung von einem Fachtag für Berufsgruppen aus dem medizinisch-therapeutischen Bereich. Dabei wurden die Folgen häuslicher Gewalt ebenso beschrieben wie Möglichkeiten der Prävention. Auch stellte sich dort der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt in Hagen vor. Ziel war es, das Thema in Hagen noch stärker in den gesundheitlichen Bereichen zu verankern.


Weitergehende Informationen der Zeitbild Stiftung:


„Häusliche Gewalt: erkennen und helfen" ist ein Projekt der Zeitbild Stiftung und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Ärztinnen und Ärzte sind häufig die ersten Ansprechpartner/innen für die Opfer von häuslicher Gewalt. Das neue Zeitbild MEDICAL gibt ihnen Anregungen zur Diagnostik, Dokumentation und zu den Interventionsmöglichkeiten bei häuslicher Gewalt. Ebenfalls Teil des Projekts ist ein Magazin, das Patientinnen ermutigt, über Gewalterfahrungen zu sprechen und sich Hilfe und Beratung zu holen.


Die Materialien können Sie hier herunterladen: www.zeitbild.de oder online durchblättern bzw. bestellen unter: www.gesundheit-und-gewalt.de


Krankenhauskeime verhindern


Qualitätssiegel für Hagener Kliniken im Verstetigungsprozess


„… und fang Dir bloß keinen Krankenhauskeim ein!“ Hinter diesem landläufigen Rat vor Aufnahme in das Krankenhaus verbirgt sich ein gesundheitliches Problem von nicht geringer Tragweite. Es geht um den Schutz der Menschen vor bestimmten Bakterien, die unempfindlich gegen die gängigen Antibiotika sind, somit um den Kampf gegen eine weitere Ausbreitung resistenter Keime, die bei Betroffenen und für deren Angehörige viel Leid nach sich ziehen können. Ziel muss dabei die Verhütung von nosokomialen (= im Krankenhaus erworbenen) Infektionen sein und dies unter Berücksichtigung der jeweiligen Risikosituation der verschiedenen Klinikbereiche, wie z.B. Operationstrakt, Dialyse, Intensivmedizin, Pflege immungeschwächter Patienten sowie die Wundversorgung.


Um den lebensgefährlichen Infektionen nachhaltig gegenzusteuern, hatten sich 2012 vier von fünf Hagener Krankenhausträger dazu entschlossen, ihre schon seit Jahren bestehenden innerbetrieblichen Bemühungen zur Infektionsvermeidung und – bekämpfung extern überprüfen zu lassen und durch gezielte Maßnahmen zu ergänzen, wie z.B. Reihenuntersuchungen, Kooperationen und besondere Fortbildungen. Oberstes Ziel war und ist es, Übertragungswege zu kappen, um Infektionen erst gar nicht entstehen zu lassen. Vorbildfunktion hat dabei das niederländische Gesundheitssystem.


Der Klinik für Pneumologie der HELIOS Klinik Hagen-Ambrock, der Katholischen Krankenhaus Hagen gem. GmbH mit den Kliniken St.-Johannes-, St. Josefs- und St.-Marien-Hospital und das Ev. Krankenhaus Hagen Haspe hatten die Antragstellung bis zur Abschlussprüfung verfolgt und die Voraussetzungen erfüllt, um jeweils das MRSA-Gütesiegel zu erhalten.


Hierzu Frau Dr. Sommer, Leiterin des Fachbereichs Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hagen:


„In unserer Stadt zeigen die Verantwortlichen der beteiligten Kliniken die nötige Ein- und Weitsicht, um das Risiko von Infektionen in ihren Häusern zu minimieren. Für den besonderen und unermüdlichen Einsatz gegen die multiresistenten Keime möchte ich an die beteiligten Hagener Krankenhausträger meinen Dank richten und meinem Respekt für die geleistete Arbeit Ausdruck verleihen. Der Dank richtet sich auch an alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der drei Krankenhausträger. Nur durch koordiniertes und klar fest gelegtes Verhalten im Umgang mit den Keimen können wir Erfolge erzielen“.


Die zertifizierten Krankenhäuser (s.o.) machten sich nach Ablauf der ersten Siegelvergabe auf dem Weg, sich unter fortgeschrieben Bedingungen erneut zu bewerben. Dazu mussten umfangreiche Nachweise erbracht werden. Die drei Krankenhausträger (Klinik für Pneumologie der HELIOS Klinik Hagen-Ambrock, das Ev. Krankenhaus Hagen Haspe und die Katholische Krankenhaus Hagen gGmbH) haben ihre Nachweise erbracht und die Voraussetzungen vor der Prüfungsinstanz MRE-Netzwerk Nord-West bestanden. Sie dürfen damit das Verstetigungssiegel für weitere zwei Jahre führen.


Zu weitergehenden Informationen folgender Link: https://www.lzg.nrw.de/themen/Gesundheit_schuetzen/infektionsschutz/krkhs-hygiene/mre_netzwerke/siegel/


Zu den Hagener Aktivitäten noch ein weitergehender Hinweis: Erweitertes und erklärtes Ziel des Hagener Netzwerks gegen die Ausbreitung resistenter Keime sind zusätzliche Schutzmaßnahmen in der sog. Versorgungskette hin zur ambulanten ärztlichtherapeutischen Behandlung sowie der häuslichen und (teil-) stationären Pflege. Dazu dienen u.a. regelmäßige Netzwerkkonferenzen mit allen Beteiligten sowie die Hagener Foren für angewandte Hygiene. Diese Veranstaltungen sind mit über 100 Beteiligten aus dem Behandlungs-, Pflege- und Versorgungsbereich sehr gut besucht, was nicht zuletzt an den excellenten Referentinnen und Referenten liegt.


Organspende – dringender denn je


Wartelisten für Organspenden werden bei der Stiftung Eurotransplant im niederländischen Leiden geführt. Die dortigen Kennzahlen für Deutschland sind u.a. am 01.01.2015:


  • 10.585 Patienten, aktiv auf der Warteliste zur Organtransplantation
  • 3.488 Organtransplantationen in 2014

Viele warten leider vergebens. Mit dramatischen Folgen: Denn täglich sterben nach Angaben der DSO (Deutsche Stiftung Organtransplantation) statistisch gesehen drei Patienten. Obwohl viele Bundesbürger der Organspende positiv gegenüberstehen, haben nur etwa 28 Prozent einen Organspenderausweis. Umso wichtiger ist es, die lebensrettende Organspende wieder stärker in das Bewusstsein der Bürger zu rücken.


Vor drei Jahren rief Organspendeskandal landesweit Bestürzung hervor. Als Konsequenz daraus wurde in der Transplantationsmedizin für mehr Kontrolle und Transparenz gesorgt. So wurde die Prüfungskommission der Bundesärztekammer um zusätzliche unabhängige Experten erweitert und die Vergabe der Organspenden wird zusätzlich von einer interdisziplinären Transplantationskonferenz in den Kliniken überwacht.


Die Stadt Hagen, Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz, weist wegen der Tragweite, die sich durch zu geringe Organspenden ergibt, nochmals auf Informationen rd. um das Thema „Organspende“ hin. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat hierzu gute Veröffentlichungen ins Netz gestellt. Erfahrungsgemäß ist die Bereitschaft bei gut informierten Menschen höher, den Ausweis ausgefüllt bei sich zu tragen.



Gesundheitsförderung für Erwerbslose

Die Stadt Hagen entwickelt modellhaft Strukturen


Nach dem Gesetz über denÖffentlichen Gesundheitsdienst hat der Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hagen an Angeboten der Gesundheitsförderung sowie der Prävention mitzuwirken und dabei insbesondere Personen zu berücksichtigen, die auch aufgrund sozialer Umstände beson¬derer gesundheitlicher Fürsorge bedürfen. Hierzu zählen dann u.a. die Menschen, die ihre Arbeitsstelle verloren haben oder noch gar nicht beruflich eingegliedert waren.


Der Gesundheitszustand und die Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitslosen sind dabei zwei Seiten derselben Medaille: Ist die Gesundheit eingeschränkt, gilt dies auch für die Beschäftigungsfähigkeit. Wer gesundheitliche Einschränkungen hat, ist auf dem Arbeitsmarkt nur schwer vermittelbar. Der beste gesundheitliche Schutz besteht sicherlich in einer Arbeitsvermittlung. Bei vielen ist dies kurzfristig aber nicht zu realisieren.


Dabei ist Arbeitslosigkeit für die Betroffenen ein einschneidendes Erlebnis, das ihnen den Boden unter den Füßen wegzieht. Lebensperspektive, gesellschaftliches Ansehen, finanzielle Absicherung, Lebenssinn und Lebensstruktur – nichts ist mehr, wie es war. Die - insbesondere anhaltende - Arbeits¬losigkeit kann früher oder später eine Krankheit auslösen, das belegen auch nationale und internationale Studien. Bereits heute weist jeder dritte Leistungsberechtigte in der Grundsicherung („Hartz IV“) gesundheitliche Einschränkungen auf. Nachgewiesen ist auch, dass die mentale wie physische Verfassung der arbeitslosen Menschen Vermittlungserfolge stärker beeinflussen können als ihre formalen Qualifikationen. Bei vielen droht daher eine soziale und gesundheitliche Abwärtsspirale, was wiederum Vermittlungshemmnisse aufbaut. Diesem Teufelskreislauf soll nun in Hagen durch gemeinsames Handeln begegnet werden.


Obwohl gerade Arbeitslose Präventionsmaßnahmen bräuchten, nimmt diese Gruppe die vorhandenen Angebote der Krankenkassen seltener an. Jobcenter und Arbeitsagenturen sollen daher Möglichkeiten nutzen, den Präventionsgedanken stärker im Beratungs- und Vermittlungsprozess zu verankern, so die gemeinsame Empfehlung der Bundesagentur für Arbeit und den Spitzenverbänden der Gesetzlichen Krankenversicherung von Februar 2012.


Bereits zu einem früheren Zeitpunkt hatte sich der städtische Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz zu diesem Thema um Fördermittel beim Land NRW beworben. Hagen ist nun neben Duisburg und Essen eine der Städte, die für die anderen Kommunen in Nordrhein-Westfalen modellhaft zu Wegen guter Praxis kommen soll. Umgesetzt wird dies durch Kooperation und Vernetzung all der Stellen, die in unserer Stadt Kontakte zu arbeitslosen Menschen haben, aber auch weitere, wie z.B. die Sportvereine. Durch leicht zugängliche Angebote soll besonders seelischen Belastungen und Störungen vorgebeugt werden. Die Begegnung mit Anderen, Bewegung, gesunde Ernährung oder auch Hilfen zur Persönlichkeitsstärkung und Krisenbewältigung stehen dabei im Vordergrund.


Bei der Auftaktveranstaltung im September 2012 waren 30 Hagener Organisationen vertreten, um hierzu unter Federführung der Stadt Hagen programmatisch zu arbeiten. Die besondere Herausforderung bestand darin, die gesundheitliche Sicht bei den Betroffenen zu schärfen, da soziale Probleme zunächst einmal überwiegen.


Nach drei Jahren konnte die Initative nach Ablauf des Jahres 2014 mit unterschiedlichsten Erfahrungen und erfolgen zum Abschluss gebracht werden. In die Verstetigung kamen insb. die Fördermaßnahmen beim Jobcenter, die individuell ausgerichtet und passgenau über die sog. Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheine zum Tragen kommen. Ein zweiter Erfolg bestand in der Gründung einer Selbsthilfegruppe, die sich regelmäßig 14tägig trifft und Gesundheits- und Freizeitangebote kombiniert durchführt. Außerdem wurden zwei Übungsleiter aus dem Bereich des organisierten Sports weiterqualifiziert. Auf dieser Grundlage werden Bewegungsangebote für die Zielgruppe organisiert. Das Ganze hat zum Ziel, von Arbeitslosigkeit Betroffene zu motivieren, Sportvereine zu nutzen, die heute schon z.T. Sozialtarife anbieten. Aber auch in Bonusprogrammen der Krankenkassen kann sich eine Mitgliedschaft im Verein finanziell günstig zeigen.


Weiteres ist dem ausführlichen Abschlussbericht über folgenden Link zum Projektbericht zu entnehmen.


Zu der Initiative gibt außerdem Auskunft:

Küchenhygiene bei der Fleischzubereitung


Aktuelle Veröffentlichungen berichten von getestetem Hähnchenfleisch, bei dem antibiotikaresistente Bakterien nachgewiesen werden konnten. Mit der Thematik befasst sich u.a. das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR; www.bfr.bund.de). Nach mehreren Untersuchungen war von dort bereits früher auf das Vorkommen von resistenten Keimen, insbesondere E. coli und Salmonellen, im Fleisch hingewiesen worden.


Die Stadt Hagen, FB Gesundheit und Verbraucherschutz, rät in diesem Zusammenhang nochmals, dringend auf die Regeln der persönlichen Hygiene zu achten. Dies ist besonders wichtig bei der Fleischzubereitung.


Zunächst einmal: Die Hände kommen den ganzen Tag über mit Gegenständen und Menschen in Berührung – und deshalb auch mit Viren und Bakterien. Da die Erreger von den Händen leicht auf die Schleimhäute von Augen, Nase und Mund übergehen können, ist es wichtig, der Hygiene der Hände besondere Beachtung zu schenken.


Weitere persönliche Schutzmaßnahmen, etwa durch Husten in die Armbeuge, sind zu beachten.

Personen mit Durchfallerkrankungen sollten aus verständlichen Gründen keine Speisen vorbereiten.


Aber auch das Lebensmittel selbst kann produktionsbedingt bereits mit krankmachenden Erregern behaftet sein (z.B. rohes Geflügelfleisch!)


Was ist nun bei der Fleischzubereitung in der Küche besonders zu berücksichtigen?

  • Waschen Sie Ihre Hände vor und nach der Arbeit gründlich mit Flüssigseife und warmen Wasser und bei Bedarf auch während des Zubereitens von Speisen (z.B. wenn Sie mit rohem Geflügelfleisch hantiert haben).
  • Rohes Fleisch getrennt von anderen Lebensmitteln lagern und zubereiten, auch verschiedene Bretter, Teller, Messer und Zangen benutzen.
  • Flächen und Gegenstände nach Kontakt mit rohem Fleisch, dessen Verpackungen oder Tauwasser sofort gründlich reinigen und abtrocknen.
  • Wisch- und Handtücher nach der Zubereitung von rohem Fleisch möglichst auswechseln und bei mindestens 60° C waschen.
  • Fleisch nur gut durchhitzt verzehren.

Soweit diese Tipps beachtet werden, schützen Sie nicht nur sich, sondern auch andere.


Arzneimittelhandel im Internet


Das Internet gewinnt als Informationsquelle über Krankheiten und deren Behandlung mit Arzneimitteln sowie als Bestellplattform für Arzneimittel immer mehr Bedeutung. Doch Vorsicht, nicht alle Informationen und Arzneimittelangebote sind seriös und können so zur ernsthaften gesundheitlichen Gefahr werden. Worauf sollte man beim Internetkauf achten, welche Risiken birgt die Bestellung von Arzneimitteln im illegalen Internethandel und woran kann man erkennen, ob es sich um einen legalen Anbieter handelt? Antworten auf diese Fragen und weitere Informationen zum Thema hat das LIGA.NRW unter dem Titel "Arzneimittelhandel im Internet" zusammengestellt.



Onlineportal REDEN IST GOLD


Mit dem Online-Portal besteht seitens der Telefon-Seelsorge Hagen-Mark ein neues Angebot, um Menschen emotionale Entlastung geben zu können.


Stress im privaten wie auch im beruflichen Leben nimmt zu, ebenso die damit in Verbindung zu sehende psychische Belastung. Hierzu Birgit Knatz als Leiterin der Telefon-Seelsorge in Hagen: „Bevor einem die Sorgen über den Kopf wachsen, sollte sich jeder den Rat eines Außenstehenden einholen und oft hilft schon ein Gespräch, ob am Telefon, per Mail oder Chat.“ Angesprochen werden Menschen, die bislang nicht erreicht werden und im Netz der Gefahr ausgesetzt sind, an unseriöse Anbieter einer Onlineberatung zu geraten, wo dann schnelle Hilfe gegen Geld angeboten wird. Dem will www.reden-ist.-gold.org qualifiziert entgegentreten. Hinter dem Angebot stehen 80 ausgebildete, ehrenamtliche Beraterinnen und Berater, die nach festgesetzten Standards der Deutschen Gesellschaft für Onlineberatung und der Telefon-Seelsorge ausgebildet sind.


Die Anrufe, Mails und Chats sind anonym, und alle datenschutzrechtlichen Bestimmungen werden eingehalten.


Standort & Erreichbarkeit

Fachbereich für Gesundheit und Verbraucherschutz

Berliner Platz 22, 58089 Hagen


Belehrung Infektionsschutz / Gesundheitszeugnis: 02331 207-3720


Sonstige Auskünfte: 02331 207-3555

Öffnungszeiten

Montag08:30 - 12:00 und 14:00 - 16:00 Uhr
Dienstag08:30 - 12:00 und 14:00 - 16:00 Uhr
Mittwoch08:30 - 12:00 und 14:00 - 16:00 Uhr
Donnerstag08:30 - 12:00 und 14:00 - 16:00 Uhr
Freitag08:30 - 11:30 Uhr
Samstaggeschlossen
Sonntaggeschlossen