Aktueller Hinweis zu Auslands- und Gelbfieberimpfungen:


Beim Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz können keine Auslands- und Gelbfieberimpfungen durchgeführt werden. In Hagen sind folgende Arztpraxen als Gelbfieberimpfstellen zertifiziert:


  • Praxis Dres. Langhoff, Am Rastebaum 3, 58097 Hagen, Tel. 02331 8 25 24
  • Praxis Dadshani, Elberfelder Straße 64, 58095 Hagen, Tel. 02331 2 75 80

Beratungen für Reiseimpfungen können aus personellen Gründen zurzeit leider ebenfalls nicht durchgeführt werden.

Informationen zum Thema "Grippe" (Influenza)


Der nachfolgend veröffentlichten Bürgerinformation des Portals www.infektionsschutz.de der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung können Sie wichtige Informationen über den Krankheitserreger beim Menschen sowie über entsprechende Schutzmaßnahmen entnehmen.


Die Datei steht hier zum Download zur Verfügung: Bürgerinformation Grippe

Impfung gegen die echte Grippe (Influenza)


Die Erkältungssaison und somit auch die Grippesaison stehen bevor.

Die echte Grippe (Influenza) ist eine schwerwiegende Infektion und von einem grippalen Infekt (einfache Erkältungskrankheit) zu unterscheiden. Die Influenza beginnt häufig mit plötzlich auftretendem hohem Fieber, ausgeprägtem Krankheitsgefühl, heftigen Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen und trockenem Husten.

Einige gefährdete Personengruppen wie ältere Menschen, chronisch Kranke und immungeschwächte Menschen habe ein hohes Risiko für ernste, u.U. lebensbedrohliche Komplikationen der Influenza wie z.B. eine Lungenentzündung. Auch während einer Schwangerschaft verläuft eine Influenza häufig schwer.

Sie können der Grippe zuvor kommen. Deshalb lassen Sie sich gegen Influenza impfen. Dieses ist die wirksame Maßnahme, sich selbst dagegen zu schützen und gleichzeitig zu verhindern, dass Sie den Erreger auf andere gefährdete Menschen übertragen.


Da Influenzaviren sich ständig verändern, wird jährlich die Zusammensetzung der Influenza-Impfstoffe überprüft und angepasst.

Seit 2018 empfiehlt die ständige Impfkommission die Impfung mit einem quadrivalenten Impfstoff, d. h. einem Impfstoff gegen zwei Influenza A Virus Subtypen und zwei Influenza B Virus Linien. Neben dem Totimpfstoff ist ein Lebendimpfstoff für Kinder im Alter von 2 bis einschließlich 17 Jahren zugelassen, der als Nasenspray verabreicht wird.


Wer sollte sich impfen lassen?

  • Menschen, die 60 Jahre und älter sind
  • Personen, die in Alten- oder Pflegeheimen leben
  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung, z. B. durch chronische Krankheiten der Atmungsorgane, des Herzens, der Leber und der Nieren, Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes, neurologische Krankheiten, angeborene und erworbene Immundefekte, HIV-Infektionen.
  • Medizinisches Personal
  • Personal in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr
  • Schwangere
  • Personen, die eine mögliche Infektionsquelle für die von ihnen betreuten Risikopersonen sein können.

In der Regel wird die Grippeimpfung gut vertragen. Bei allergischer Disposition (vor allem bei Allergien gegenüber Hühnereiweiß) ist die Indikation streng zu überprüfen. In diesem Fall, wie auch bei allen anderen Fragen, sollten Sie sich über mögliche Gegenanzeigen von Ihrem Hausarzt oder dem Kinderarzt beraten lassen.


Die Impfung sollte vor Beginn der Grippesaison im Oktober/November durchgeführt werden. Es dauert 10–14 Tage bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist.


Die Kosten der Impfung werden für die Personen, für die die ständige Impfkommission die Impfung gegen Grippe empfiehlt, übernommen. In vielen Betriebsstätten wird die Grippeimpfung auch vom Betriebsarzt angeboten.


Daher kommen Sie der Grippe zuvor, lassen Sie sich gegen die Grippe impfen.


Der nachfolgend veröffentlichten Bürgerinformation des Portals www.infektionsschutz.de der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung können Sie wichtige Informationen über den Krankheitserreger beim Menschen sowie über entsprechende Schutzmaßnahmen entnehmen.


Die Datei steht hier zum Download zur Verfügung: Bürgerinformation Grippe



Faltenunterspritzung oder Lippenaufspritzung

mittels Hyaluron – Pen


Schönheitseingriffe aller Art sind in den letzten Jahren in Mode gekommen. Die Anzahl der missglückten Eingriffe damit leider auch. In Bochum sollen zwei Frauen in Hunderten von Fällen ohne entsprechende fachliche Qualifikation Lippen mit Hyaluron aufgespritzt haben mit zum Teil verheerenden Folgen. Die Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bochum ermitteln in diesen Fällen wegen gefährlicher Körperverletzung. Die beiden Frauen sind im April des Jahres festgenommen worden.


Der Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hagen weist in diesem Zusammenhang auf Folgendes hin: Eingriffe die mit Injektionsnadeln getätigt werden, gelten grundsätzlich als sogenannte „Ausübung von Heilkunde“ und dürfen damit ausschließlich von approbierten Ärzten oder Personen mit allgemeiner Heilpraktiker-Erlaubnis durchgeführt werden. Kosmetikerinnen und Kosmetikern ist diese Art der Eingriffe grundsätzlich untersagt.


Neu auf dem Schönheitsmarkt sind Hyaluron-Pens. Hierbei wird Hyaluron mittels eines speziellen Geräts mit hoher Geschwindigkeit in die Haut „geschossen“. Geworben wird damit, dass dieser Eingriff ohne Schmerzen und ohne Nadeln erfolgt und damit Lippen aufgespritzt oder Falten aufgepolstert werden können. Auch diese Eingriffe erfordern Fachkenntnisse, die in der ärztlichen und heilkundlichen Ausbildung erworben werden und sind damit ebenfalls Kosmetikerinnen und Kosmetikern untersagt. Die Leiterin des Fachbereichs Frau Dr. Sommer dazu: „Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW hat unlängst klargestellt, dass auch die vermeintlich unblutige Alternative der Schönheitseingriffe mittels dieses Hyaluron-Pens in fachkundige Hände gehört. Ich rate daher dringend, vor jedem Schönheitseingriff sich zu vergewissern, ob die erforderliche Ausbildung für den Eingriff auch vorhanden ist. Nur so kann die Qualität der Schönheitsbehandlung sichergestellt und im Notfall auch in geeigneter Weise eingegriffen werden. Leider sind auf diesem lukrativem Gebiet mittlerweile viele Scharlatane unterwegs.“ Fragen zu diesem Thema können gerne gestellt werden unter dem Mailkontakt: gesundheitsamt@stadt-hagen.de.

Blauzungenkrankheit: Das gesamte Stadtgebiet Hagen wird zum Sperrgebiet erklärt


Nachdem die Blauzungenkrankheit bei Wiederkäuern jetzt auch in einem Betrieb im rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach ausgebrochen ist, muss das gesamte Stadtgebiet Hagen als Sperrgebiet ausgewiesen werden. Diese Maßnahme ist zwingend erforderlich, da Hagen im Umkreis von 150 Kilometern um den Seuchenherd liegt. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wird am 26.1.2019 in Kraft treten.


Für die Halter von Rindern, Schafen und Ziegen bedeutet dies:


Wenn Tiere in Gebiete transportiert werden sollen, die außerhalb des Sperrgebietes liegen, ist dies nur unter besonderen Auflagen erlaubt. Entscheidende Voraussetzungen hierfür sind insbesondere das Vorliegen eines belastbaren Impfschutzes oder eine negative Blutuntersuchung auf das Virus der Blauzungenkrankheit. Einfacher sind die Auflagen für Schlachttiere zu erfüllen: Hier reicht es, wenn der Halter für jedes Tier die klinische Unbedenklichkeit garantiert. Auch für das Verbringen von Tieren innerhalb des Sperrgebietes gilt als Voraussetzung, dass vom Tierhalter eine Bescheinigung ausgestellt wird, aus der hervorgeht, dass die Tiere fei von Anzeichen der Blauzungenkrankheit sind.


Die an Hagen grenzenden Nachbarkreise Ennepe-Ruhr-Kreis und der Märkischer Kreis sind ebenfalls zum Sperrgebiet erklärt worden und somit von den Restriktionen betroffen.


Jeder Tierhalter sollte möglichst zeitnah für eine vorbeugende Impfung seiner Tiere gegen Serotyp 8 der Blauzungenkrankheit sorgen, um diese vor der Seuche wirksam zu schützen. Die Impfung verhindert mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Erkrankung. Ansprechpartner für die Impfung ist der jeweilige Hoftierarzt.


Die Blauzungenkrankheit wird im Wesentlichen durch Gnitzen übertragen und gefährdet in erster Linie Schafe. Aber auch Ziegen und Rinder sind für das Virus empfänglich. Während die Krankheit bei Schafen tödlich verlaufen kann, stellt sich bei Rindern in der Regel nach einiger Zeit Linderung ein. Klinische Symptome sind Teilnahmslosigkeit, hohes Fieber, vermehrtes Speicheln, Rötung und Schwellung der Kopfschleimhäute sowie die Schwellung und Blaufärbung der Zunge.

Wer bei einem oder mehreren Tieren Anzeichen einer Infektion feststellt, muss dies unverzüglich beim Veterinäramt der Stadt Hagen anzeigen.


Für den Menschen ist der Erreger ungefährlich. Fleisch- und Milchprodukte können ohne Bedenken verzehrt werden.


Für weitere Auskünfte steht das Veterinäramt der Stadt Hagen unter der Telefonnummer 207-3112 zur Verfügung. Dort können auch die für das Verbringen von Tieren erforderlichen Formulare angefordert werden.


Malina KönigStadt HagenFB Gesundheit und VerbraucherschutzGesundheitsmanagementPräventionsprojekt "GEWINN Hagen"Malina.Koenig@stadt-hagen.deTel.: 02331 - 207 - 2797

GEWINN Hagen – Wehringhausen gesundheitlich stärken


Worum geht es?


Prävention (Krankheiten verhindern) und Gesundheitsförderung sind zentrale Anliegen des neuen Präventionsgesetzes. Gesundheit und die Erhaltung der Gesundheit stehen somit im Vordergrund. Dabei sollen besonders die Bevölkerungsgruppen erreicht werden, deren Lebensverhältnisse die Gesundheit mehr belasten als dies bei anderen der Fall ist. Um die Menschen zu erreichen, müssen sie dort angesprochen und motiviert werden, wo sie leben, arbeiten und ihre Freizeit verbringen.

Das Projekt GEWINN Hagen soll in Wehringhausen die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsförderung und Stadtentwicklung stärken und hat als Ziel, das Thema Gesundheit für alle Bürger öffentlich zu machen. Es soll in Abstimmung mit der „Sozialen Stadt Wehringhausen“ auf der Grundlage der Bedürfnisse und Bedarfe der Bewohner dieses Stadtteils städtebauliche Maßnahmen gesundheitsorientiert ausrichten und gesundheitliche Strukturen entwickeln und erproben. Finanziert wird das zunächst auf zwei Jahre begrenzte Projekt durch die Landeskrankenkassen NRW und einem Eigenanteil der Stadt Hagen.


Die Auswertung und Qualitätssicherung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Gesundheit (HSG) in Bochum. Im Vordergrund stehen vor allem drei Zielgruppen:


  • Junge Familien, Alleinerziehende, Kinder und Jugendliche in sozial niedrigen Lagen
  • Zugewanderte Menschen aus Bulgarien und Rumänien
  • Alleinstehende ältere Menschen

Wie bleibe ich gesund?


Das Projekt will in erster Linie die Menschen in Bewegung bringen und zu einem individuellen gesundheitsförderlichen Handeln beitragen. Hierzu passgenaue Angebote zu entwickeln und umzusetzen ist ebenso das Ziel, wie den öffentlichen Raum in Wehringhausen bewegungsfreundlich zu gestalten. Dies soll in Zusammenarbeit mit den Akteuren und Einrichtungen, wie z.B. dem Stadtteilbüro, den Schulen, den Kindertageseinrichtungen und den Sportvereinen, geschehen.


Die wichtigsten Informationen im Überblick


Pressemitteilung des LANUV NRW zum Thema "Afrikanische Schweinepest"


Bezüglich der Afrikanischen Schweinepest wird auf die hier abrufbare Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen vom 14.09.2018 hingewiesen:


Pressemitteilung LANUV NRW vom 14.09.2018


Afrikanische Schweinepest - Merkblatt für Wanderer und Pilzsammler


Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) hat folgendes Merkblatt für Wanderer und Pilzsammler veröffentlicht:


Merkblatt für Wanderer und Pilzsammler - LANUV

"Unvorbereitetes Wegeilen bringt unglückliche Wiederkehr"

Zitat von Johann Wolfgang von Goethe aus Wilhelm Meister's Wanderjahre


Wohl einer von Deutschland's berühmtesten Dichtern, der schon damals gerne und viel verreiste, hat mit diesem Zitat die Folgen einer schlechten Reisevorbereitung auf den Punkt gebracht.

Seit weit über 20 Jahren findet am Gesundheitsamt Hagen eine weltweit ausgerichtete Reiseberatung statt, darüber hinaus befindet sich am Gesundheitsamt Hagen eine offizielle Gelbfieberimpfstelle.

Dabei ist uns die Beratung über Impfungen genauso wichtig, wie die Beratung über Mückenschutz, geeignete Reisekleidung sowie das Erteilen von Ernährungs- und Verhaltenstipps.

Auffallend ist häufig gleich zu Beginn vieler Beratungsgespräche, dass Menschen, die eine Reise machen und beispielsweise wegen einer Gelbfieberimpfung bei uns vorstellig werden, häufig nicht einmal den Grundimpfschutz für Deutschland haben. Daher ist eine wesentliche Aufgabe der Reiseberatung zunächst einmal den Impfschutz für Deutschland zu komplettieren und darüber hinaus eine Zielland-orientierte Impfberatung durchzuführen.

Nicht zuletzt werden unsererseits allgemeine Empfehlungen für eine Reiseapotheke ausgegeben.

Dabei spielt in der Beratung die Art und Weise, wie ein Mensch verreist, eine große Rolle. Handelt es sich um eine Rucksackreise, eine Reise in ein 5-Sterne-Hotel, eine Rundreise, eine Schiffsreise, eine Safari etc., etc.?

Berücksichtigt werden bei einer solchen Beratung aktuelle Krankheitsausbrüche, einfache Reisebedingungen, Expositionen im Endemie-Gebiet, Tierkontakte, enge soziale Kontakte, bei z. B. einer Charity-Reise, Einsatz in Katastrophengebieten, Hygienemängel, unzureichende medizinische Versorgung, Impfpflichten (z. B. Gelbfieberimpfpflicht) sowie der Schutz gegen Reisedurchfall (Reise-Diarrhöe).

Dabei ist jeder Mensch individuell mit seinen Vorerkrankungen zu betrachten.

Dabei gibt es aber auch allgemeine Grundsätze, wie z. B., Hygieneempfehlungen, „Cook it, peel it, or forget it“ („Koche es, schäle es, oder vergiss es“) für Reisen ins südliche Europa oder für Fernreisen in Abhängigkeit vom Reiseland (den hygienischen Verhältnissen), das Vermeiden von Zähneputzen mit Leitungswasser, das häufige Trinken auch ohne Durst, um die Magensäureproduktion anzuregen und somit Keime möglichst frühzeitig unschädlich zu machen.

Auch der Mückenschutz, insbesondere im Hinblick auf Malariagebiete spielt eine große Rolle, wobei das Tragen langärmeliger Kleidung in der Dämmerung und das Auftragen von Mückenrepellents für die Kleidung und die Haut wichtig sein kann. Nicht zu vergessen und von zunehmender Bedeutung ist, dass die tagaktive Mücke, die das Denguefieber überträgt, weltweit zunimmt, sodass auch der Mückenschutz am Tage eine relevante Rolle spielt.


Sicherlich sind innerhalb eines kurzen Presseberichts nicht alle Eventualitäten zu erörtern, weshalb das Gesundheitsamt Hagen gerne seine Hilfe in der reisemedizinischen Beratung anbietet.

Informationen zur Impfberatung im Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz (Gesundheitsamt)

Prämie für die Untersuchung von Schwarzwildfrischlingen wird bis auf weiteres verlängert


Quelle: https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/foerderprogramme/praemie-asp/


Auch für Hagener Jäger bedeutet dies, dass bis auf Weiteres keine Gebühr für die Untersuchung auf Trichinen bei Frischlingen (Schwarzwild unter 20 kg Körpergewicht) zu zahlen ist.

Neue Gebühren für amtliche Regelkontrollen in der Lebensmittel- und Futtermittelüberwachung NRW


Informationen zu den neuen Gebühren in Hagen ab 1. Juli 2016 (Link)

"Ratgeber für Asylsuchende in Deutschland"

(in verschiedenen Sprachen)

Informationen und Download: Ratgeber für Asylsuchende in Deutschland


Der Ratgeber informiert Asylsuchende über wichtige Grundzüge der Gesundheits- versorgung in Deutschland und das Verhalten im Falle einer Erkrankung. Er gibt Hinweise zum Schutz der eigenen Gesundheit sowie zur notwendigen und verpflich- tenden Erstuntersuchung nach der Ankunft in Deutschland. Gleichzeitig dient er Behörden und medizinischem Personal vor Ort als Hilfestellung und enthält einen mehrsprachigen, herausnehmbaren Impfausweis.


Der Gesundheitsratgeber erscheint in Deutsch, Englisch, Arabisch, Kurdisch (Kurmanci) und Paschto, Dari und Farsi. Damit ist er in den Sprachen erhältlich, die Asylsuchende am häufigsten sprechen.

Aktuelles zum Betreuungsrecht


Menschen, die an einer psychischen Erkrankung oder an einer Suchterkrankung leiden, sind häufig mit der Regelung ihrer Angelegenheiten überfordert. Wenn niemand da ist, der helfen kann, und Unterstützung bei der Erledigung von Behördenangelegenheiten, gesundheitlichen Fragestellungen oder Regelung der Vermögensangelegenheiten benötigt wird, kann die Einrichtung einer Betreuung eine Hilfe sein.


Eine Betreuung sollte jedoch nur dann angeregt werden, wenn alle anderen Möglichkeiten der Hilfe ausgeschöpft sind. Aus diesem Grund wurde in Hagen eine Arbeitsgruppe gegründet, deren Ziel es ist, die Zahl der Betreuungen soweit als möglich zu reduzieren und gleichzeitig den betroffenen Bürgern soviel Hilfe wie möglich zuteil werden zu lassen.


Auf der Internetseite der Stadt Hagen finden Sie beim Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz bei der Betreuungsstelle Formulare, die unter diesem Link geöffnet werden können.


Neben der Information über Punkte, die vor Einrichtung einer Betreuung beachtet werden sollten, sind hier auch Dienste genannt, die betroffenen Bürgern eine Vielzahl von Hilfen anbieten können. Auch die Ansprechpartner mit Kontaktdaten sind in diesem Formular benannt. Die angebotenen Hilfestellungen können möglicherweise dazu beitragen, dass die Einrichtung einer Betreuung erst gar nicht nötig ist.



Zu den Hilfeanbietern gehört auch der Sozialpsychiatrische Dienst beim Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz. Die entsprechenden Kontaktdaten und das Angebot des Sozialpsychiatrischen Dienstes können ebenfalls auf dieser Internetseite eingesehen werden. Auch ein Flyer ist dort hinterlegt.

Aktion „Wir gegen Viren“ – Richtiges Händewaschen schützt


Gemeinsame Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts, des Bundesministeriums für Gesundheit und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:

Viren sind überall, wo Menschen sind. Sie können beispielsweise beim Husten, Niesen oder Sprechen ausgestoßen und eingeatmet werden oder an den Händen haften und weitergegeben werden. Erkältungen, Magen-Darm-Infekte, aber auch lebensgefährliche Erkrankungen (wie z.B. Grippe) können durch Viren verursacht werden. Um den Infektionsschutz im Alltag zu verbessern, starten das Robert Koch-Institut (RKI) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit die Aktion „Wir gegen Viren“.


Zum Start der Aktion erklärt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: „Infektionsschutz lebt davon, dass möglichst viele mitmachen. Die Prävention von Infektionskrankheiten kann verbessert werden, wenn jeder im Alltag eigentlich ganz einfache Regeln befolgt, zum Beispiel die richtige Händehygiene. Die Aktion macht darauf aufmerksam, was es zu beachten gilt – und zwar das ganze Jahr über, nicht nur zur Grippezeit.“


Die Aktion „Wir gegen Viren“ stellt die Verhaltensweisen vor, mit denen man sich und andere besser vor Ansteckung schützen kann. Erster Schwerpunkt der Aktion ist das Händewaschen als zentrale Hygiene-Maßnahme im Alltag. „Im Rahmen der Begleitforschung hat sich gezeigt," erklärt Prof. Dr. Jörg Hacker, Präsident des Robert Koch-Instituts, "dass die Motivation zum Händewaschen steigt, wenn den Menschen klar ist, wie schnell Viren durch Hände übertragen werden können. Deswegen haben wir die Händehygiene in einem Videospot thematisiert."


Weitere persönliche Schutzmaßnahmen erläutert die Broschüre „Selbstverteidigung gegen Viren - Neun Techniken, sich und andere zu schützen“ sowie die neue Internetseite www.wir-gegen-viren.de . Die Broschüre kann über die BZgA kostenlos angefordert werden. „Jeder kann durch persönliche Hygiene dazu beitragen, das Ansteckungsrisiko für Erkältungen, Grippe und Magen-Darm-Infekte für sich und andere zu reduzieren“, betont Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.


Zur Händehygiene:

Die Krankheitserreger können von den Händen leicht auf die Schleimhäute von Augen, Nase und Mund übergehen. Die Hände sollten daher regelmäßig gewaschen werden. Richtiges Händewaschen heißt beispielsweise, dass die Seife zwischen 20 und 30 Sekunden verrieben wird, auch zwischen den Fingern. Studien zeigen, dass regelmäßiges Händewaschen das Risiko von Atemwegs- oder Durchfallerkrankungen deutlich verringert. „Händewaschen ist sehr wichtig, aber allein nicht ausreichend," erklärt Prof. Jörg Hacker. „Weitere persönliche Schutzmaßnahmen, etwa hygienisches Husten, sollten hinzukommen. Sie sollen in zukünftigen Aktionen im Mittelpunkt stehen.“


Die Materialien sind kostenlos zu erhalten.

Broschüre: BZgA, 51101 Köln, Fax 0221-8992257, E-Mail order@bzga.de

TV-Spot: RKI, IBBS, Nordufer 20, 13353 Berlin, Fax 030-18754-3705, E-Mail ibbs@rki.de


Weitere Informationen finden Sie unter:

Impfaufruf Masern und Keuchhusten


1. Masern


Die Masernerkrankungen in Deutschland haben in den letzten Jahren massiv zugenommen. Laut Mitteilung des Deutschen Ärzteblattes waren Mitte Juni 2013 bereits mehr als 900 Fälle registriert worden, die meisten Patienten waren Erwachsene älter als 20 Jahre.

Auch in Nordrhein-Westfalen hat es Ausbrüche an Schulen gegeben, zuletzt im Kreis Neuss und im Erftkreis.


Grund für die Zunahme der Erkrankung ist der unzureichende Impfschutz, an den genannten Schulen in NRW waren weniger als 30% der Kinder vollständig geimpft. Oft wird die zweite Masern-Mumps-Röteln-Impfung, die für das 2. Lebensjahr vorgesehen ist, nicht durchgeführt.


Die Masern sind eine Viruserkrankung, gegen die es keine wirksame Therapie gibt, es kann nur symptomatisch behandelt werden. Entgegen der landläufigen Meinung ist die Erkrankung nicht in allen Fällen harmlos. Es kann –insbesondere bei abwehrgeschwächten Menschen- zu schwerem Krankheitsverlauf kommen, außerdem zu Komplikationen in Form einer Mittelohrentzündung, Lungenentzündung oder Entzündung des Gehirns.


Um einer Masern-Epidemie vorzubeugen, ruft das Gesundheitsamt Hagen zur Impfung auf. Überprüfen Sie Ihren Impfpass! Jeder sollte sich impfen lassen, der nicht die zweimalige Masern-Mumps-Röteln-Impfung im Kindesalter erhalten hat. Dies gilt ausdrücklich auch für Erwachsene über 18 Jahre.


Mehr auf den Seiten der BZgA mit interaktivem Impfcheck


2. Keuchhusten


Nach unserer Kenntnis sind die Durchimpfungsraten gegen Keuchhusten zu niedrig.


Keuchhusten ist eine bakterielle Erkrankung (Bordetella pertussis), die zu Fieber und hartnäckigen, wochenlang dauernden, quälenden Hustenanfällen führt. Schwerere Komplikationen gibt es, wenn sich Säuglinge anstecken oder auch in Form von Rippenfrakturen bei besonders heftigen Hustenanfällen, auch kann es zu Lungen-entzündungen und Mittelohrentzündungen kommen.


Die Impfung wird nur noch als Kombinationsimpfung mit Tetanus und Diphtherie durchgeführt.


Der Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hagen folgt der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin an und ruft zur Keuchhusten-Impfung auf. Die Impfung ist gut verträglich.


Flyer des Fachbereichs Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hagen (pdf)

Legionellen und Blei im Trinkwasser


Wichtige Informationen für Hausverwaltungen, Hauseigentümer und Mieter


03.07.2013

Trinkwasser muss genusstauglich und rein sein, so steht es in der Trinkwasserverordnung. In Bezug auf Blei und Legionellen laufen für Hauseigentümer im November 2013 wichtige Fristen ab. Hierauf weist der Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hagen mit seinen Aufgaben als Gesundheitsamt hin.


Gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Blei können sowohl nach kurzfristiger als auch nach langfristiger Aufnahme entstehen. Akute Bleivergiftungen treten nur noch sehr selten auf, bedeutsamer sind heute chronische gesundheitsschädigende Auswirkungen, die durch erhöhte Langzeitaufnahme verursacht werden. Hierzu zählen z.B. Nierenfunktionsstörungen und Beeinträchtigungen des blutbildenden Systems. Besonders empfindlich gegenüber Blei ist das Nervensystem. Zu den Risikogruppen für Blei gehören insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Schwangere sowie Personen mit Eisen-, Kalzium-, Zink- und Phosphatmangel.


Bleirohre wurden in Nordrhein-Westfalen häufig in älteren Häusern vor 1973 verlegt. Aus den Bleirohren kann sich Blei – insbesondere dann, wenn das Wasser über mehrere Stunden in der Leitung gestanden hat – herauslösen und in das Trinkwasser übergehen. Bleirohre sind sehr langlebig und noch immer in alten Gebäuden vorzufinden. Aus diesem Grund werden die Inhaber von Hausinstallationen nach der Trinkwasserverordnung erstmals dazu verpflichtet, die betroffenen Verbraucher zu informieren, wenn noch Bleileitungen in der Hausinstallation vorhanden sind. Die Informationspflicht gilt ab dem 1.12.2013. Dabei ist der Grenzwert für Blei zurzeit 0,025 Milligramm pro Liter und wird am 01.12.2013 auf 0,01 Milligramm pro Liter verschärft. Das entspricht dann 10 Mikrogramm pro Liter Trinkwasser. Dieser Wert kann faktisch nur eingehalten werden, wenn keine Bleirohre mehr im Wasserversorgungssystem vorhanden sind.


Legionellen können sich in technisch mangelhaften oder schlecht gewarteten Warmwassersystemen vermehren. Nach Schätzungen des Umweltbundesamtes erkranken jährlich 32.000 Menschen an einer Legionellose, einer schweren Lungenentzündung. Die Infektion erfolgt durch die Inhalation von feinen Wassertröpfchen, vor allem beim Duschen. Verfügt ein Mehrfamilienhaus über eine Großanlage zur Trinkwassererwärmung, muss der Hauseigentümer bzw. der Hausverwalter bis zum 31.12.2013 das Warmwasser auf Legionellen untersucht haben. Die Untersuchungsstellen für Trinkwasser hat das Land NRW im Internet veröffentlicht: Laborliste Trinkwasseruntersuchungsstellen in NRW


Wird der sogenannte technische Maßnahmenwert in einer Probe überschritten, muss dies dem Gesundheitsamt unverzüglich angezeigt, die Anlage technisch überprüft und alles genauestens dokumentiert werden. Das Gesundheitsamt ist berechtigt, alle Unterlagen einzusehen, um festzustellen, ob der Verantwortliche seinen Verpflichtungen nachgekommen ist. Bei Überschreitungen des Maßnahmenwertes hat der Vermieter eine besondere Verantwortung. Das zeigt sich nicht zuletzt in der Meldepflicht. Auskünfte und Beratung hierzu Tel: 02331 207-3658 oder 02331 207-3705.


Informationsblatt im Internet auf der Homepage des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV): Blei im Trinkwasser?


Bei speziellen Fragen wenden Sie sich bitte an den Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hagen.

Gefahr von Salmonellen-Infektionen bei Säuglingen und Kleinkindern durch Kontakt zu exotischen Reptilien


Das Robert-Koch-Institut (RKI) berichtet im Epidemiologischen Bulletin vom 4. März 2013 über die mögliche besondere Gefährdung von Säuglingen und Kleinkindern (bis zu 5 Jahren) durch Salmonellen, die von exotischen Reptilien übertragen werden können.


Exotische Reptilien – hierzu zählen insbesondere Land- und Wasserschildkröten, Schlangen, Chamäleone, Bartagamen, Warane, Leguane etc. – erfreuen sich zunehmender Beliebtheit als Haustiere. Das RKI weist darauf hin, dass diese Tiere in aller Regel Träger von Salmonellen sind, ohne selbst dabei zu erkranken. Die Erreger finden sich häufig nicht nur im Ausscheidungsorgan (Kloake) der Tiere, sondern sind häufig auch auf der Haut und im Rachenraum nachzuweisen.


Eine Ansteckung erfolgt direkt über körperlichen Kontakt zu den Tieren oder indirekt über Gegenstände oder Flächen (z.B. auf dem Boden, wo die Kinder krabbeln). Es kann zum Auftreten von infektiösen Durchfallserkrankungen, Wundinfektionen, Erkrankungen der Atemwege, auch zu schweren, u. U. lebensbedrohenden Erkrankungen kommen.


Der beste Schutz ist der Verzicht auf solche Haustiere, wenn Säuglinge und Kleinkinder im Haushalt sind.


Ansonsten ist dringend geboten, darauf zu achten, dass der Kontakt (Kind/Tier) möglichst komplett vermieden wird, Händehygiene ist konsequent zu betreiben und die sorgfältige Reinhaltung von Terrarien und sonstigen Utensilien der Tierpflege ist unbedingt zu beachten.


Wünschenswert wäre es, wenn der Händler beim Kauf derartiger Tiere die Kunden umfassend über die Problematik unterrichten würde.

Häusliche Gewalt: erkennen und helfen


Der Runde Tisch engagiert sich seit 2002 für die Opfer von häuslicher Gewalt in Hagen. Dort haben sich 15 verschiedene Dienste und Einrichtungen aus den Bereichen Polizei, Justiz, Jugendamt, Gesundheitswesen, Frauenhaus und Beratungsstellen in einem Netzwerk organisiert, um Betroffene zielgerichtet unterstützen zu können.


Im Regelfall sind es Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Aus Scham teilen sich die Betroffenen oft nicht mit, Partnerschafts- bzw. Familienkonflikte, unter denen auch Kinder leiden, bleiben ungelöst und die Gewalt setzt sich fort.


Der „Runde Tisch gegen häusliche Gewalt Hagen“, an dem der Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz aktiv mitarbeitet, bietet im Internet ebenfalls Informationen an und stellt den örtlichen Bezug her: www.hagen-gegen-haeusliche-gewalt.de


Weitergehende Informationen der Zeitbild Stiftung:


„Häusliche Gewalt: erkennen und helfen" ist ein Projekt der Zeitbild Stiftung und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Ärztinnen und Ärzte sind häufig die ersten Ansprechpartner/innen für die Opfer von häuslicher Gewalt. Das neue Zeitbild MEDICAL gibt ihnen Anregungen zur Diagnostik, Dokumentation und zu den Interventionsmöglichkeiten bei häuslicher Gewalt. Ebenfalls Teil des Projekts ist ein Magazin, das Patientinnen ermutigt, über Gewalterfahrungen zu sprechen und sich Hilfe und Beratung zu holen.


Die Materialien können Sie hier herunterladen: www.zeitbild.de oder online durchblättern bzw. bestellen unter: www.gesundheit-und-gewalt.de

Organspende – dringender denn je


Wartelisten für Organspenden werden bei der Stiftung Eurotransplant im niederländischen Leiden geführt. Die dortigen Kennzahlen für Deutschland sind:


  • 9.403 Patienten*innen, aktiv auf der Warteliste am 1. Januar 2019
  • 5.052 Registrierungen auf der Warteliste in 2018
  • 3.599 Organtransplantationen von verstorbenen Spendern in 2018

Viele warten leider vergebens. Mit dramatischen Folgen: Denn täglich sterben nach Angaben der DSO (Deutsche Stiftung Organtransplantation) statistisch gesehen drei Patienten. Obwohl viele Bundesbürger der Organspende positiv gegenüberstehen, haben nur etwa 28 Prozent einen Organspenderausweis. Umso wichtiger ist es, die lebensrettende Organspende wieder stärker in das Bewusstsein der Bürger zu rücken.


Organspendeskandale riefen landesweit Bestürzung hervor. Als Konsequenz daraus wurde in der Transplantationsmedizin für mehr Kontrolle und Transparenz gesorgt. So wurde die Prüfungskommission der Bundesärztekammer um zusätzliche unabhängige Experten erweitert und die Vergabe der Organspenden wird zusätzlich von einer interdisziplinären Transplantationskonferenz in den Kliniken überwacht.


Die Stadt Hagen, Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz, weist wegen der Tragweite, die sich durch zu geringe Organspenden ergibt, nochmals auf Informationen rd. um das Thema „Organspende“ hin. Erfahrungsgemäß ist die Bereitschaft bei gut informierten Menschen höher, den Ausweis ausgefüllt bei sich zu tragen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat hierzu gute Veröffentlichungen ins Netz gestellt.: www.organspende-info.de

Küchenhygiene bei der Fleischzubereitung


Aktuelle Veröffentlichungen berichten von getestetem Hähnchenfleisch, bei dem antibiotikaresistente Bakterien nachgewiesen werden konnten. Mit der Thematik befasst sich u.a. das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR; www.bfr.bund.de). Nach mehreren Untersuchungen war von dort bereits früher auf das Vorkommen von resistenten Keimen, insbesondere E. coli und Salmonellen, im Fleisch hingewiesen worden.


Die Stadt Hagen, FB Gesundheit und Verbraucherschutz, rät in diesem Zusammenhang nochmals, dringend auf die Regeln der persönlichen Hygiene zu achten. Dies ist besonders wichtig bei der Fleischzubereitung.


Zunächst einmal: Die Hände kommen den ganzen Tag über mit Gegenständen und Menschen in Berührung – und deshalb auch mit Viren und Bakterien. Da die Erreger von den Händen leicht auf die Schleimhäute von Augen, Nase und Mund übergehen können, ist es wichtig, der Hygiene der Hände besondere Beachtung zu schenken.


Weitere persönliche Schutzmaßnahmen, etwa durch Husten in die Armbeuge, sind zu beachten.

Personen mit Durchfallerkrankungen sollten aus verständlichen Gründen keine Speisen vorbereiten.


Aber auch das Lebensmittel selbst kann produktionsbedingt bereits mit krankmachenden Erregern behaftet sein (z.B. rohes Geflügelfleisch!)


Was ist nun bei der Fleischzubereitung in der Küche besonders zu berücksichtigen?

  • Waschen Sie Ihre Hände vor und nach der Arbeit gründlich mit Flüssigseife und warmen Wasser und bei Bedarf auch während des Zubereitens von Speisen (z.B. wenn Sie mit rohem Geflügelfleisch hantiert haben).
  • Rohes Fleisch getrennt von anderen Lebensmitteln lagern und zubereiten, auch verschiedene Bretter, Teller, Messer und Zangen benutzen.
  • Flächen und Gegenstände nach Kontakt mit rohem Fleisch, dessen Verpackungen oder Tauwasser sofort gründlich reinigen und abtrocknen.
  • Wisch- und Handtücher nach der Zubereitung von rohem Fleisch möglichst auswechseln und bei mindestens 60° C waschen.
  • Fleisch nur gut durchhitzt verzehren.

Soweit diese Tipps beachtet werden, schützen Sie nicht nur sich, sondern auch andere.

Arzneimittelhandel im Internet


Das Internet gewinnt als Informationsquelle über Krankheiten und deren Behandlung mit Arzneimitteln sowie als Bestellplattform für Arzneimittel immer mehr Bedeutung. Doch Vorsicht, nicht alle Informationen und Arzneimittelangebote sind seriös und können so zur ernsthaften gesundheitlichen Gefahr werden. Worauf sollte man beim Internetkauf achten, welche Risiken birgt die Bestellung von Arzneimitteln im illegalen Internethandel und woran kann man erkennen, ob es sich um einen legalen Anbieter handelt? Antworten auf diese Fragen und weitere Informationen zum Thema hat das Landeszentrum für Gesundheit in NRW unter dem Titel "Arzneimittelhandel im Internet" zusammengestellt: Arzneimittel im Internet - Informationen des LZG NRW

Onlineportal REDEN IST GOLD


Mit dem Online-Portal besteht seitens der Telefon-Seelsorge Hagen-Mark ein neues Angebot, um Menschen emotionale Entlastung geben zu können.


Stress im privaten wie auch im beruflichen Leben nimmt zu, ebenso die damit in Verbindung zu sehende psychische Belastung. Hierzu Birgit Knatz als Leiterin der Telefon-Seelsorge in Hagen: „Bevor einem die Sorgen über den Kopf wachsen, sollte sich jeder den Rat eines Außenstehenden einholen und oft hilft schon ein Gespräch, ob am Telefon, per Mail oder Chat.“ Angesprochen werden Menschen, die bislang nicht erreicht werden und im Netz der Gefahr ausgesetzt sind, an unseriöse Anbieter einer Onlineberatung zu geraten, wo dann schnelle Hilfe gegen Geld angeboten wird. Dem will www.reden-ist.-gold.org qualifiziert entgegentreten. Hinter dem Angebot stehen 80 ausgebildete, ehrenamtliche Beraterinnen und Berater, die nach festgesetzten Standards der Deutschen Gesellschaft für Onlineberatung und der Telefon-Seelsorge ausgebildet sind.


Die Anrufe, Mails und Chats sind anonym, und alle datenschutzrechtlichen Bestimmungen werden eingehalten.

Standort & Erreichbarkeit

Fachbereich für Gesundheit und Verbraucherschutz

Berliner Platz 22, 58089 Hagen


Terminvereinbarung für die Belehrung Infektionsschutz / Gesundheitszeugnis

von 10:00 -12:00 Uhr: 02331 207-3706


Sonstige Auskünfte: 02331 207-3555

Öffnungszeiten

Montag08:30 - 12:00 und 14:00 - 16:00 Uhr
Dienstag08:30 - 12:00 und 14:00 - 16:00 Uhr
Mittwoch08:30 - 12:00 und 14:00 - 16:00 Uhr
Donnerstag08:30 - 12:00 und 14:00 - 16:00 Uhr
Freitag08:30 - 11:30 Uhr
Samstaggeschlossen
Sonntaggeschlossen