Maler von Weltruf: Emil Schumacher.

Emil Schumacher - Mitbegründer der Abstrakten Kunst

Emil Schumacher wurde am 29. August 1912 in Hagen geboren. 1932 bis 1935 studierte er an der Kunstgewerbeschule in Dortmund und wurde danach Freier Maler. Mit 36 Jahren erhielt er seinen ersten Kunstpreis: "junger westen" der Stadt Recklinghausen. Zahlreiche Auszeichnungen und Preise sollten folgen. Schumachers Arbeiten sind in den wichtigsten Museen dieser Welt anzutreffen.

Doch bei aller weltweiten Anerkennung ist die Liebe zu seiner Heimatstadt Hagen stets sein Lebensmittelpunkt geblieben, mit seinem Elternhaus und seinem Atelier in der Bleichstraße. Es gibt eine Feststellung, die Schumachers Liebe und Zuneigung zu seiner Heimatstadt charakterisiert: "Die Leute hier, in Hagen, sind mir vertraut. Die Arbeit in der Gegend, im Stadtbezirk Wehringhausen, inspiriert mich. Der gute Geist, der von diesem Flecken ausgeht, gibt mir Bilder, die ich nur hier malen kann."

Dabei hielt er seiner Heimat aber keineswegs die Treue. Er war ein Weltbürger. Sein Freund Prof. Dr. Werner Schmalenbach formulierte es so: "Es lag ihm fern, die Heimat zu besingen oder gar zu mythisieren. Sie war für ihn etwas Selbstverständliches. (...) Heimat war für ihn eine Gegebenheit, eine ganz natürliche Sache, die weiter nicht zur Debatte stand, eine Kraftquelle, ein Kraftreservoir." In seinen späten Jahren waren seine Refugien das Engadin und Ibiza und auf Ibiza in San José verstarb er dann auch am 04.Oktober 1999.


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