Grobschnitt, 1978. Foto: Walter Braun

Grobschnitt

Die Band Grobschnitt wurde 1970 gegründet. Als erste deutsche Gruppe versuchten sie Theater-Elemente in ihre Live-Show einzubauen. Sie setzten trotz aller Verbote konsequent Feuer, Nebel und Bomben ein und so entstand eine einzigartige Bühnenshow aus Musik und Theater, Traum und Wirklichkeit.

GROBSCHNITT war auch die einzige deutsche Band, die ihre komplette P.A. und die gesamte Lichttechnik nach eigenen Ideen und Entwürfen entwickelte. Die Mischung aus Sketchen, Theater, Feuerwerk, Lightshow und Spaß gehörte bei jedem ihrer über 3-stündigen Konzerte zu ihrer Musik, die sich natürlich mit der Zeit wandelte.

Nur ein Titel gehörte in allen Jahren zu jeder Show: die 30 bis 55 Minuten lange Improvisation "SOLAR MUSIC". Die Alben "Solar Music" und "Rockpommel's Land", die Mitte der Siebziger erschienen, fanden auch internationale Beachtung. Nach dem Abschlußkonzert am 4.12.1989, in ihrer Heimatstadt Hagen, nach 14 Alben (von denen bisher 9 auf CD erschienen sind) und 1356 Konzerten trennte sich die Band. Sie verabschiedete sich von ihren Fans mit einer über 5stündigen "LAST PARTY", bei der fast alle, die einmal dabei gewesen waren nochmals auf der Bühne erschienen.

Grobschnitt existierte von 1970 bis 1989 in unterschiedlichen Besetzungen.

Die Gründungsmitglieder waren:

- Gerd Otto Kühn (Lupo) - Lead-Gitarre

- Stefan Danielak (Willi Wildschwein) - Gesang, Gitarre, Saxophon

- Joachim H. Ehrig (Eroc) - Schlagzeug, Percusssion, Elektronik

- Bernhard Uhlemann (Baer) - Bass

- Axel Harlos (Felix) - 2. Schlagzeug(!)

- Hermann Qetting (Quecksilber) - Orgel


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