U3 Betreuung


Die U3 Betreuung in unserem Hause trägt maßgeblich dazu bei, die Balance zwischen Familie und Erwerbstätigkeit der Eltern zu ermöglichen bzw. herzustellen.

Die kleine altersgemischte Gruppe besteht aus 10 Kindern zwischen dem 01.Lebensmonat bis zum 3. Lebensjahr.

Diese Gruppenart wird von mindestens zwei pädagogischen Fachkräften und einer U3 Zusatzkraft betreut.

Durch die geringe Kinderzahl haben wir die Möglichkeit, gezielt auf die unterschiedlichen Entwicklungsstufen jedes einzelnen Kindes einzugehen und sie dem Alter entsprechend optimal zu fördern. Der Lerneffekt wird durch die kleine Gruppe enorm gefördert.

Das Spielmaterial ist vielfältig in Beschaffenheit und Funktion und für die Kinder selbstständig nutzbar.

Um eine Reizüberflutung zu vermeiden, gibt es eine überschaubare

Materialmenge.

Die zur Verfügung stehenden Materialien sind für Kinder unter drei Jahren

geeignet, damit die Sicherheit der Kinder gewährleistet ist.


Alle pädagogischen Fachkräfte haben zu den Jüngsten unserer Einrichtung Kontakt, damit sich im Laufe der Zeit eine vertrauensvolle Beziehung entwickeln kann.


Mit Beginn des 3. Lebensjahres findet dann ein Gruppenwechsel statt.

Das geschieht zum Anfang des neuen Kindergartenjahres.

Dieser Prozess wird vom Fachpersonal der U3 Gruppe und dem jeweiligen Gruppenteam schon vorher sanft und liebevoll begleitet.

Unser Fachpersonal stellt sich auf die Bedürfnisse der Babys und Kleinkinder bestens ein. Das beginnt mit der Eingewöhnungsphase. In welche Gruppe Ihr Kind wechselt entscheidet ausschließlich das Team der Einrichtung. Dabei wird von uns das Bedürfnis der Kinder berücksichtigt.


Eingewöhnungsphase


Die langsame und individuelle Eingewöhnungsphase soll Ihnen als Eltern und Ihrem Kind helfen, sich an die neue Situation zu gewöhnen.

Bevor Sie Ihr Kind vertrauensvoll in unsere Hände geben, setzen wir voraus, dass Sie sich die Zeit und die Möglichkeit nehmen, am Gruppenleben teilzunehmen. So können Sie in aller Ruhe mit dem Gruppenteam über die Gewohnheiten Ihres Kindes sprechen.

(Tagesrhythmus, essen, schlafen etc.)

Zeitgleich nehmen die Erzieherinnen Kontakt zu den Kindern auf, damit die Kinder langsam ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit zu den Erzieherinnen und Erziehern aufbauen können.


Räumlichkeiten


Unser Gruppenraum, wird immer wieder auf die Bedürfnisse ihrer Kinder ausgerichtet. Da gerade die jüngeren Kinder in unterschiedlichen Zeitenabständen große Entwicklungsschube erleben, versuchen wir den Gruppenraum dahingehend anzupassen. So wechseln wir die Spielmöglichkeiten von kuscheligen Schlafecken in Bewegungsbaustellen und anderen Spielecken.


Schlafräume


In unserer Einrichtung haben wir zwei unterschiedliche Schlafräume. In einem der gemütlich eingerichteten Räume, hat jedes Kind seinen eigenen Schlafplatz. Während der Schlafphase werden die Kinder immer von einer Erzieherin/Erzieher betreut.


Basale Bildung in unserer Einrichtung beinhaltet:


1. Sprachliche Bildung

2. Motorische Bildung

3. Naturwissenschaftliche & technische Bildung

4. Mathematische Bildung

5. Musikalische Bildung

6. Künstlerisch gestaltende Bildung

7. Soziale Bildung


1. Sprachliche Bildung


Schon von Geburt an nehmen Kinder Sprache wahr. Zunächst wenden sie sich bevorzugt Erwachsenen zu. Früh erkennen sie die Stimmen (Klang, Melodie, Rhythmus) und Gesichter vertrauter Bezugspersonen. Gefühle und Bedürfnisse teilt das Kind mimisch und gestisch, stimmlich sowie durch körperliche Nähe und Distanz mit. Die Kinder produzieren unterschiedlichste Laute und haben Vergnügen an Wiederholungen und Rhythmisierung. Die ersten Wörter haben zu Anfang eine stark individuell geprägte Bedeutung. Im Laufe der Zeit, durch den Kontakt zu Erwachsenen und auch anderen Kindern, nähern sich diese allmählich den konventionalisierten Wortbedeutungen an. Mit der Entdeckung von Handlungszusammenhängen, zeitlichen und räumlichen Bezügen sowie dem Bedürfnis, diese zur Sprache zu bringen, beginnt die Entwicklung grammatischer Strukturen. Mit Zwei- und Mehrwortäußerungen stehen nun zunehmend komplexer werdende Möglichkeiten des sprachlichen Austauschs zur Verfügung. Kinder verbalisieren Aktuelles, z.B. Beobachtungen in ihrem Umfeld, Kontakte zu Bezugspersonen und eigene Wünsche. Kinder und Erwachsene teilen ein gemeinsames Interesse an Reimen, Liedern, Geschichten und Bildern. In den Dialog werden Kinderbücher mit einbezogen. Die sich dabei nun entwickelnden Rituale der Erzähl- und Vorlesesituationen sind ein früher Zugang zur Schriftkultur. In der sprachlichen Interaktion gewinnen Kinder zunehmend Unabhängigkeit. Sie gebrauchen Sprache zunehmend kreativ, indem sie Wörter erfinden, täglich neue Wörter erlernen, mit sprachlichen Formen umgehen und ihre grammatikalischen Fähigkeiten ausbauen. Das Kind reagiert interessiert auf andere Kinder und unternimmt verschiedene Versuche der Kontaktaufnahme. Mit anderen Kindern kann es ein gemeinsames Interesse an Handlungen, Situationen, Spielzeug und Ritualen teilen (Verstecken und Hervorholen, Geben und Nehmen etc.). Das Mitmachen bei alltäglichen Verrichtungen ist eine wichtige Basis zum Erwerb neuer Begriffe bzw. Wörter. Spielzeuge, Alltagsgegenstände, Materialien können in vielfältiger Weise selbstständig gehandhabt, ausprobiert, auf Eigenschaften hin untersucht und auf alle möglichen Funktionen hin erprobt werden. Alles das unterstützt ebenfalls den Erwerb neuer Begriffe und Bedeutungen.


2. Motorische Bildung


Das Kind erfährt Resonanz auf seine physiologischen Bedürfnisse wie Hunger, Durst, Ausscheidungen, Müdigkeit usw.. Die Stimulierung der Nahsinne (taktiler Sinn, kinästhetischer Sinn (Muskel- und Stellungssinn), vestibulär Sinn (Gleichgewichtssinn)) und entsprechende Bewegungsreaktionen tragen zum körperlichen Wohlbefinden bei. Das Kind hat Freude an eigenen Körperbewegungen und deren Effektivität sowie dem Erforschen seiner Umwelt. Räume, Möbel, Geräte und Materialien stehen zur Verfügung, die dem Kind Anreize für Bewegungs- und Sinneserfahrungen bieten. Greifen, loslassen, rollen, kriechen, krabbeln, schieben, tragen, klettern, schaukeln, werfen, fangen und vieles mehr sind wichtige Bewegungsaktivitäten. Auge-Hand-Koordination und Handdominanz bilden sich beim entsprechenden Gebrauch heraus. Fang- und Laufspiele sind wichtige grobmotorische Erfahrungen, auf denen sich die Entwicklung der Feinmotorik aufbauen kann. Die Kinder probieren in vorbereiteten Umgebungen verschiedenste Bewegungsmöglichkeiten und Sinneswahrnehmungen aus.


3. Naturwissenschaftliche & technische Bildung


Kinder bringen ihrer Umwelt viel Aufmerksamkeit entgegen. Schon früh beginnen sie sich in Raum und Zeit zu orientieren. Mit Neugier wenden sie sich ihrer Umwelt zu. Mit allen Sinnen erkunden sie die Phänomene, die in ihrer Umgebung zu beobachten und zu erforschen sind. Die Kinder betrachten die Verrichtungen der Erwachsenen im Alltag, die Zubereitung von Nahrung, der Pflege von Pflanzen usw.. Je nach Jahreszeit verändert sich die Natur, so gewinnen die Kinder erste Einsichten und beginnen sich ein Bild von der Natur zu machen. Die Erwachsenen unterstützen die Kinder in ihren Erfahrungen während der wechselnden Jahreszeiten, indem sie Beobachtungen und Erkenntnisse kommunizieren. Erkundungen werden unternommen, um Hilfestellungen zu geben und zum ersten Sammeln anzuregen. Durch die Beobachtung von zeitlich wiederkehrenden Ereignissen im Tages- und später auch Jahreslauf und durch die bewusste Gestaltung von markanten Punkten im Zeitverlauf (Morgenkreis, Geburtstage etc.) differenzieren Kinder ihre Vorstellung von Zeit aus. Durch das Hantieren mit einfachen technischen Vorrichtungen (Türklinke, Wasserhahn etc.) werden Kinder auf Technik aufmerksam. Die Kinder bewegen sich in unterschiedlichen Räumen, die ihrem Erkundungsinteresse viel Spielraum bieten. Bewegliche Objekte werden je nach ihrer Beschaffenheit geschoben, gerollt, gehoben, usw.. Das Kind untersucht unterschiedliche Materialien, vergleicht, ordnet und verändert sie auf verschiedene Eigenschaften hin.


4. Mathematische Bildung


Kinder entdecken ihren Körper und orientieren sich im Raum. Erwachsene und andere Kinder unterstützen durch Versteck- und Suchspiele, durch Kinderreime und ähnlichem die Entwicklung des Körperschemas und die Orientierung im Raum. In alltäglichen Situationen (z.B. bei Mahlzeiten, beim Spielen, etc.) erleben sie wie Mengen größer oder kleiner, geteilt oder zusammengebracht werden. Insbesondere beim Ordnen und Sortieren von interessanten Gegenständen wird das Erkennen von gemeinsamen und unterscheidenden Eigenschaften vorbereitet. Dazu stehen entsprechende Materialien zur Verfügung. Die Kinder beobachten andere auch beim Zählen, beim Messen und vielem mehr. Mit Malutensilien sowie Spielzeug lassen Kinder selbst Muster entstehen. Durch den Umgang mit Alltagsgegenständen probieren Kinder Größenverhältnisse, Proportionen und Handlungsabfolgen aus. In diesen Kontexten entdecken sie Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge.


5. Musikalische Bildung


Auditive Wahrnehmung beginnt schon vor der Geburt. Die Sprachmelodie ist in den ersten Lebensmonaten dem Inhalt der Sprache vorgeordnet. Noch vor der Entschlüsselung der semantischen (Inhalt) Bedeutung der Sprache versteht das Kind durch Rhythmus, Melodieverlauf, Dynamik und Artikulation des gesprochenen den affektiven Gehalt einer Botschaft. Kinder sind umgeben von Geräuschen, Tönen, Klängen, Stimmen und Musik. Sie erkunden mittels eigener Bewegungen und Handlungen die Klangmöglichkeiten von Gegenständen und Materialien. Sie reagieren auf die stimmliche Zuwendung und Kontaktaufnahme der Bezugsperson mit eigenen stimmlichen und Bewegungsäußerungen. Sprechverse, Lieder und instrumentale Musik lösen eigene Lautäußerungen und Bewegungsantworten aus. Diese finden Widerhall bei den Bezugspersonen und werden wiederum gespiegelt. Einfache Lieder, Fingerspiel-Verse und Kniereiterspiele, improvisierte Rhythmen und Melodien werden zur musikalisch-bewegungsmäßigen Interaktion angeboten und finden sich in alltäglichen Ritualen wieder.

Bestehende regelmäßige Angebote in

der Kindertageseinrichtung & dem Familienzentrum


Tägliche Angebote für Kinder


o Erfüllung unseres Bildungsauftrags

o tägliche gemeinsame Förderung von Kindern mit besonderem Förderbedarf

o Spiel und Bewegungsangebote

o Bewegung und Spiel auf dem Außengelände

o Projektarbeit

o tägliche Zahnpflege

o tägliche Einnahme gemeinsamer Mittagsmahlzeiten

o Verkehrserziehung

o Förderung in allen Kompetenzbereichen


Wöchentliche Angebote für Kinder und/oder Eltern


o gezielte Bewegungserziehung

o Sprachförderung

o Kochen & Backen

o Kreativangebote

o Lesepaten

o Kinderturnen

o Eltern & Kind-Turnen

o Krabbelgruppen

o Musikschulangebot

o Rückengymnastik für Eltern


Regelmäßige Angebote im Jahr für Eltern, Kinder oder Eltern & Kind


o Angebote zur gesunden Ernährung, mit gemeinsam zubereitetem Frühstück oder Mittagessen

o Eltern- Kind - Nachmittage

o Eltern - Erzieherinnen Gespräche

o Spiel- und Singkreis

o Spielnachmittage

o Generationsübergreifende Angebote

o regelmäßige Brandschutzerziehung & Brandschutzübungen

o Durchführung von zwei Elternsprechtagen im Jahr, basierend auf gezielten Beobachtungen

o Elterninfoabende der jeweiligen Gruppen für die neuen Eltern

o Wahl des Elternrates

o Treffen des Elternrates (regelmäßig )

o Elternnachmittage in Zusammenarbeit mit der Polizei, mit unterschiedlichen Themenangeboten

o Infoabend für die Eltern der Vierjährigen in Zusammenarbeit mit der Grundschule-Emst

o Projekt Zahngesundheit mit der AOK und dem Gesundheitsamt

o Hospitation im Kindergarten

o Brandschutzprogramm für die Schulanfänger, mit Besuch bei der Feuerwehr

o Tempo 30 Aktion mit der Polizei

o Übung des Schulweges mit den Schulanfängern in Zusammenarbeit mit der Polizei

o Reinigung des Patenwaldes & Aktion Sauberes Hagen

o musikalische Auftritte in der Nachbarschaft

o Besuche der Stadtbücherei Hohenlimburg

o Theaterbesuche z.B. das Weihnachtsmärchen im Stadttheater

o Führungen durch Museen, durchs Theater, Freilichtmuseum

o Vätertag

o AK Leben & Wohnen auf Emst

o Kita-Basar

o Schlossspiele

o Tag der offenen Tür


Aufgaben und Ziele unserer Einrichtung


Die Kindertageseinrichtung bildet die 1. Elementarstufe unseres Bildungssystems.

Kindertageseinrichtungen haben nach dem Kinderbildungsgesetz (KiBiz) neben dem Auftrag zur Betreuung, Förderung und Erziehung, den Auftrag der frühkindlichen Bildung.

Die Förderung der frühkindlichen Bildungsprozesse basiert dabei auf grundlegenden wissenschaftlich begründeten Annahmen:


• Kinder lernen von Anfang an

• Kinder lernen von sich aus und verfügen über Selbstbildungspotenziale

• Lernen vollzieht sich handlungsorientiert und ganzheitlich

• Lernen vollzieht sich im Dialog, in der Orientierung an den jeweiligen Lebenssituationen und im Vertrauen in seine sozialen Bindungen und Beziehungen


Frühkindliche Bildungsprozesse gehen von der Eigentätigkeit der Kinder aus. Sie zeichnen sich nicht durch programmatische Wissensvermittlung aus, sondern durch die selbständige Aneignung der Welt. Sie setzen gute Erfahrungsmöglichkeiten und eine vorbereitete Umgebung voraus. Sie vollziehen sich im Dialog mit anderen Kindern und Erwachsenen und brauchen die soziale Resonanz.


Das bedeutet für das pädagogische Fachpersonal diesen Anspruch qualifiziert umzusetzen.


Darum legen wir in unserer Einrichtung besonderen Wert auf:


• Achtsamkeit im Umgang mit unseren Kindern

• Förderung und Betreuung von Kindern mit besonderem Förderbedaf

• die gezielte Förderung der Persönlichkeit

• Größtmögliche Selbständigkeit und Eigenaktivität

• Stärkung zur Entwicklung von gesundem Selbstbewusstsein

• Anregung der Lernfreude

• Ausleben individueller Neigungen

• Förderung der Kreativität und Begabungen

• Bildung der zwischenmenschlichen Beziehungen

• tolerantes harmonisches Miteinander

• Übung demokratischen Verhaltens

• Partnerschaftliches, gewaltfreies Miteinander

• Gleichberechtigung und Gleichstellung aller Geschlechter

• Umgang mit unseren vielseitigen Materialien

• Natur und Umweltfreundliches Handeln

• Sparsamer Umgang mit Wasser und Strom, auch im Sinne der Umwelt

• Das Recht des Kindes, dass seine Meinung gehört und berücksichtigt wird (Partizipation)

• Beschwerdemanagement Im Dialog mit dem Kind seine Beschwerde bewusst wahrnehmen und als berechtigte Äußerung stehen lassen.


Durch die Aufnahme Ihres Kindes in unsere Einrichtung gehen Eltern und Erzieher eine achtsame Partnerschaft zum Wohle unserer Kinder ein.


Unser gesamtes Team möchte deshalb auch für Sie als Eltern, da sein.

Wir stehen Ihnen gerne als Berater zur Verfügung.

Das ist möglich, weil wir gute Kontakte zu unterschiedlichen Institutionen pflegen.

Dadurch können wir die Erziehung des Kindes, in der Familie, unterstützen und ergänzen.


Um jedes Kind angemessen fördern zu können, werden die Kinder genau beobachtet.

Beobachtungen finden täglich statt und werden im Gruppenteam ausgetauscht.

Zweimal jährlich gibt es jedoch Beobachtungen in sehr umfangreicher schriftlicher Form. (Basik)

Nach der Auswertung erfolgt dazu jeweils auch ein Gespräch mit Ihnen, als Eltern, und dem Gruppenteam. Das Gruppenteam bespricht mit Ihnen den aktuellen Entwicklungsstand Ihres Kindes und die notwendige pädagogische Förderung.

(z.B. Förderung der Feinmotorik, wie erlernt das Kind u. a. den sachgerechten Umgang mit der Schere oder der Stifthaltung.)

Damit alle pädagogischen Fachkräfte der jeweiligen Gruppe an diesem Elterngespräch teilnehmen können, bleibt unsere Einrichtung an diesen Tagen geschlossen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten mit verschiedenen Schwerpunkten. Somit entstehen auch unterschiedliche Sichtweisen in Bezug auf ihr Kind, die wir Ihnen nicht vorenthalten, sondern Ihnen, in einem gemeinsamen Gespräch mitteilen wollen

Außerdem besprechen wir, ob sich Ihr Kind bei uns wohl fühlt und ob es Hilfe und Unterstützung braucht oder auch besondere Zuwendung.

Welche Interessen, Fähigkeiten, Bedürfnisse oder Eigenarten hat Ihr Kind? Was kann es schon gut, wo benötigt es Unterstützung? Wie verhält es sich in der Gemeinschaft, hat es Freunde oder ist es ein Einzelgänger? Wo und wann können wir ihm Hilfestellung, Anregung und Motivation bieten?

All diese Fragen können wir nur nach regelmäßigen und intensiven Beobachtungen beantworten, im Team beraten und mit Ihnen als Eltern besprechen.

Unser Ziel ist es, jedem einzelnen Kind ein helfender, fördernder, aber unaufdringlicher Wegbegleiter zu sein.


Inklusion


Seit vielen Jahren ist es für unsere Einrichtung eine Selbstverständlichkeit

auch Kinder mit besonderem Förderbedarf und Kinder, die von einer Behinderung bedroht sind, zu betreuen.

Sie sollen sich in unserer Gemeinschaft wohl und angenommen fühlen und in einem harmonischen Miteinander gefördert werden.

Angebote und Aktivitäten der integrativen Erziehung finden sowohl in Einzelförderung als auch mit Kleinstgruppen bzw. in der Großgruppe statt.

Eine gute Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Förderstellen (Frühförderung, Motorpädie etc.) ist eine wichtige Vorraussetzung für unsere Arbeit und selbstverständlich.

Nur so ist eine optimale Förderung, im Rahmen unserer Möglichkeiten, leistbar.

Für die integrative Betreuung wird der Einrichtung eine Zusatzkraft (Erzieherin) zur Verfügung gestellt. Diese Integrationskraft ist für 1 Kind 15 Std. in der Woche zusätzlich in der Gruppe tätig.

Das Gruppenpersonal, das ein Kind integrativ betreut, nimmt regelmäßig an einem Arbeitskreis teil.

Die Genehmigung einer Integrationskraft erhalten wir vom Landesjugendamt Münster.

Bevor diese Genehmigung jedoch erteilt wird, müssen Anträge, Arztberichte etc.

eingereicht werden. Das geschieht in Zusammenarbeit mit den betreffenden Eltern, dem

Amt für Jugend -und Soziales und der Einrichtung.

Um diese Zeit zu verkürzen, haben Sie als Eltern schon bei der Anmeldung die Gelegenheit,

mit der Leiterin oder der stellvertretenden Leiterin die Formalitäten zu erledigen, damit

die Integrativkraft schon bei der Aufnahme des Kindes anwesend sein kann.



Wie gehen wir miteinander um? Welche Werte sind uns wichtig?


Wir möchten Ihnen, den Eltern, ein Wegbegleiter in der Erziehung und in der Entwicklung Ihres Kindes sein. Miteinander und voneinander lernen gibt uns Sicherheit und Geborgenheit in der Gemeinschaft.

In unserer Einrichtung gehen wir miteinander in partnerschaftlich-demokratischem Erziehungsstil um. Dadurch hat jeder die Chance (Kind und Erwachsener), das Gruppenleben mit zu gestalten und seine Persönlichkeit, seine Fähigkeiten und Ideen mit einzubringen.

Selbstverständlich gibt es in einer Gemeinschaft auch Regeln, die von jedem Gruppenmitglied eingehalten werden sollten. Diese Regeln helfen uns, Sicherheit und Harmonie zu festigen und sie geben uns Halt und Stärke. Deshalb werden sie bei uns auch mit liebevoller Konsequenz geübt und geachtet.


Uns ist es sehr wichtig, dass den Kindern Werte vermittelt werden, die den Umgang mit unseren Mitmenschen harmonisch gestalten.

Höflichkeit, Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme, Umgangsformen wie : Tischsitten, Danke und Bitte, warten, bis man an der Reihe ist, achten auf Eigentum, sind einige der Werte, die uns und sicherlich auch Ihnen besonders wichtig sind und u. a. intensiv bei uns gefördert werden.


Kita Cunostraße


Informationen

Anschrift

Ansprechpartner

Kontakt

Öffnungsszeiten
  • Montag - Freitag 07:00 Uhr - 16:00 Uhr

Betreuungszeiten
  • 25 Stunden Betreuung: 07:30 Uhr - 12:30 Uhr
  • 35 Stunden Betreuung: 07:00 Uhr - 14:00 Uhr
  • 45 Stunden Betreuung: 07:00 Uhr - 16:00 Uhr

Unsere Programm im Verbund "Familienzentrum" finden Sie unter: