Räumliche Abgrenzung des Stadtumbaugebietes Räumliche Abgrenzung des InSEK Hagen - Hohenlimburg

Integriertes Stadtentwicklungskonzept

Hagen - Hohenlimburg


Stadt- und Ortsteilzentren sind von zentraler Bedeutung für die Funktions- und Zukunftsfähigkeit von Städten. Sie sind nicht nur Wohn- und Arbeitsort, sondern über-nehmen wichtige versorgungsrelevante, soziale und gesellschaftliche Funktionen für die Stadtteile. Das Hohenlimburger Stadtteilzentrum, die „Hohenlimburger Innenstadt“, kann die genannten Funktionen nur noch eingeschränkt erfüllen. Der stationäre, zumeist kleinteilige Einzelhandel gerät durch die wachsende Konkurrenz zum Onlinehandel und zu großflächigen Einzelhandelsstandorten verstärkt unter Druck. Die augenscheinlichsten Folgen dieser Entwicklung sind zunehmender Leerstand oder die Konzentration von bestimmten minderwertigen Sortimenten in einzelnen Einkaufslagen. Aufgrund fehlender Kundenfrequenzen und mangelnder Betriebsumsätze haben sich leerstehende Einzelhandelslokale im Innenstadtbild von Hohenlimburg etabliert und durch die Folgen der Covid-19-Pandemie nochmals verstärkt. Darüber hinaus zeigen sich weitere funktionale und gestalterische Problemlagen, welche den negativen Entwicklungstendenzen zuträglich sind.


Bereits im Jahr 2016 wurde eine Kurzexpertise beauftragt, die verdeutlichte, dass zur Begegnung der Missstände und des weiterhin negativen Trends ein Antrag auf Mittel der Städtebauförderung zwingend benötigt wird.

Im Jahr 2019 wurde ein Planungsbüro aus Dortmund mit der Erstellung eines Integrierten Stadtteilentwicklungskonzeptes „InSEK Hagen - Hohenlimburg“ beauftragt.

Am 07.10.2020 fand eine Planungswerkstatt mit Bürgerinnen und Bürgern statt, in der die in der Planung befindlichen Maßnahmen vorgestellt und diskutiert wurden.


Bei der Entwicklung von Leitlinien und Zielen für die Stadtteilentwicklung in Hohenlimburg sind die formulierten Erfordernisse des gesamtstädtischen Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (kurz: ISEK) „HAGENplant 2035“ rahmengebend. Die Ergebnisse der Untersuchungen und Abstimmungen sind in das InSEK Hagen - Hohenlimburg eingeflossen. Auf diesem beruht der am 30.09.2021 gestellte Förderantrag auf Städtebauförderungsmittel.


Mit dem positiven Förderbescheid aus Oktober 2022 erfolgte bereits der Einstieg in ein umfassendes städtebauliches Neuordnungsprogramm. Für das erste Projektjahr sind die Maßnahmen „Citymanagement“, „Hof- und Fassadenprogramm“ sowie die Begrünung der Hohenlimburger Rathausfassade als Teilmaßnahme der Maßnahme „Zukunft Rathaus Hohenlimburg“ vorgesehen. Die Fassadenbegrünung wurde bereits im Dezember 2022 erfolgreich umgesetzt.


Die weiteren Maßnahmen des InSEK Hagen - Hohenlimburg werden in einem kooperativen Verfahren sukzessive vorbereitet und im Förderzeitraum umgesetzt.

Das InSEK steht hier zum Download zur Verfügung.

Ansprechpartner für das InSEK Hagen - Hohenlimburg:


  • Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
    Rathausstr. 11, 58095 Hagen
    Herr Uschdraweit, Zimmer D 301, Telefon 02331 207–3617

Standort & Erreichbarkeit

Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung

Fachgruppe Stadterneuerung

Rathausstraße 11, 58095 Hagen


Telefon: 02331 207-3166

Telefax: 02331 207-2461

Öffnungszeiten

Termine nach Absprache mit den zuständigen Sachbearbeiter*in

Ansprechpartnerin

Dominik Uschdraweit

Historisches Rathaus

Raum D 301

Tel.: 02331 207-3617

Termine