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Fragen und Antworten zum Coronavirus


Stand: 9. Juli 2021

Die Mitglieder des Hagener Krisenstabes bei einer ihrer regelmäßigen Videokonferenzen. Die Mitglieder des Hagener Krisenstabes bei einer ihrer regelmäßigen Videokonferenzen.

Krisenstab der Stadt Hagen


Wer ist der Krisenstab?

Der Krisenstab setzt sich aus folgenden Verantwortlichen zusammen:

  • Der Leitung des Stabes, die durch die Leitungen der städtischen Vorstandsbereiche besetzt wird
  • Der Koordinierungsgruppe des Stabes (KGS), hierzu zählen Vertreter unterschiedlicher Verwaltungsbereiche, die für die Organisation, Dokumentation und Aufrechterhaltung städtischer Funktionen verantwortlich sind, auch Vertreter unterschiedlicher Ämter wie Ordnungs- und Gesundheitsämter zählen dazu
  • Der zuständigen Person für die Bevölkerungsinformation und Medienarbeit (BuMA), Vertreter aus der Pressestelle der Stadt Hagen
  • Den ständigen Mitgliedern des Stabes (SMS), Vertreter aus den Bereichen öffentliche Sicherheit und Ordnung, Recht, Brand- und Katastrophenschutz, Gesundheit, Umwelt, Soziales und der Polizei
  • Den ereignisspezifischen Mitgliedern des Stabes (EMS), zum Beispiel Verantwortliche für die Gewährleistung der Energieversorgung, des öffentlichen Personennahverkehrs, der Entsorgung, sowie Bundeswehr und Hilfsorganisationen

Was sind die Aufgaben des Krisenstabes?

Zu den Aufgaben des Krisenstabes zählen zum Beispiel die Evakuierung von Wohngebieten, Maßnahmen zur Gesundheits- und Hygienevorsorge, die Betreuung und gegebenenfalls Unterbringung betroffener Personen und die Information und Warnung der Bevölkerung.


Warum gibt es den Krisenstab?

Laut dem Runderlass des Ministeriums für Inneres und Kommunales vom 26. September 2016, sind alle Kreise und kreisfreien Städte des Landes NRW dazu verpflichtet, die Organisation eines so genannten Krisenmanagements, zum Beispiel in Form eines Krisenstabs, zu gewährleisten.

Die Arbeit des Hagener Krisenstabs findet immer ereignisabhängig und für einen bestimmten Zeitraum statt, der sich nach dem jeweiligen Verlauf der Krise richtet. Er tritt immer dann in Kraft, wenn durch das Eintreten eines besonderen Ereignisses wichtige koordinative Entscheidungen getroffen werden müssen. Auslöser dafür kann zum Beispiel eine akute Gefährdung von Leben und Gesundheit zahlreicher Menschen und Tiere, eine Bedrohung der lebensnotwendigen Versorgung, der natürlichen Lebensgrundlage oder auch erheblicher Sachwerte sein. Zu diesen Ereignissen zählen zum Beispiel heftige Stürme, Hochwasser, Pandemien oder Stromausfälle.

Schutz


Wie kann ich einer Ansteckung vorbeugen?

Halten Sie sich an die Vorgaben, die das Land NRW in der Coronaschutzverordnung festlegt. Denken Sie an folgendes: Abstand halten, Hygiene beachten, medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen.


Was muss ich beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung beachten?

Indem wir eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, vermindern wir die Verteilung von Tröpfchen beim Sprechen, Husten oder Niesen. Um unsere Mitmenschen vor einer Infektion zu schützen, ist es wichtig, dass die Mund-Nasen-Bedeckung sowohl den Mund als auch die Nase vollständig bedeckt und möglichst eng anliegt. In Arztpraxen, Geschäften, Schulen, Kitas und im Öffentlichen Nahverkehr besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen OP-Maske oder einer FFP2-Maske. Eine textile Mund-Nasen-Bedeckung ist in diesen Bereichen kein ausreichender Schutz. Zusätzlich sollte jeder auf eine gründliche und regelmäßige Handhygiene achten, in die Armbeuge husten oder niesen und 1,5 Meter Mindestabstand zu anderen Personen halten.


Wo kann ich einen kostenlosen Schnelltest machen?

An verschiedenen Stellen haben die Hagenerinnen und Hagener die Möglichkeit, mindestens einmal pro Woche einen kostenlosen Corona-Schnelltest durchführen zu lassen. Ausführliche Informationen dazu sowie Angebote für Firmentestungen finden Sie auf der Internetseite hagen-testet.de.
Wichtiger Hinweis: Bei einem positiven Schnelltest wird umgehend das Gesundheitsamt der Stadt Hagen durch die jeweilige Teststelle informiert. Die positiv getestete Person muss sich umgehend an ihren Hausarzt wenden, damit ein PCR-Test durchgeführt werden kann. Außerdem ist die positiv getestete Person verpflichtet, sich unmittelbar in häusliche Quarantäne zu begeben. Dies gilt auch für jene Personen (Familienangehörige etc.), die in häuslicher Gemeinschaft mit der positiv getesteten Person leben. Die angebotenen Schnelltests sollten ausschließlich von Bürgerinnen und Bürgern wahrgenommen werden, die bis dato symptomfrei sind. Menschen mit Symptomen (zum Beispiel Fieber, trockener Husten etc.) sollten sich für einen Test umgehend mit ihren Hausärzten in Verbindung setzen.


Welche Regeln gelten in Hagen?

Auf unserer Sonderseite "Regeln in Hagen" finden Sie alle Informationen zu den aktuell gültigen Maßnahmen in Hagen.


Wo melde ich Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung oder die Allgemeinverfügung?

Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung oder die Allgemeinverfügung im öffentlichen Raum können Sie direkt beim Ordnungsamt unter E-Mail ordnungsamt@stadt-hagen.de melden. Bei Verstößen im nicht öffentlichen Raum ist der Hausherr in der Pflicht.


Wo finde ich Informationen zur Corona-Schutzimpfung?

Auf unserer Sonderseite "Impfungen" haben wir Ihnen die wichtigsten Informationen zusammengestellt.


Testungen und Quarantäne


Habe ich mich mit dem Coronavirus infiziert?

Sie verspüren Krankheitssymptome und befürchten, dass Sie sich in Ihrem Umfeld mit dem Coronavirus infiziert haben? Dann rufen Sie bei Ihrem Hausarzt an. Dieser wird Ihnen einen Termin geben und einen Coronatest durchführen. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen Sie sich in häusliche Quarantäne begeben.


Wo kann ich einen PCR-Test machen?

Bei symptomatischen Personen ist der Hausarzt in der Pflicht, den Patienten auf das Coronavirus zu testen. In Fällen des Infektionsschutzes (z. B. Kontaktpersonen in Kitas oder Schulen) führt das Gesundheitsamt die Testungen durch, verfolgt und informiert die Kontaktpersonen.

Außerhalb der Ärztesprechzeiten rufen Betroffene bei gesundheitlichen Beschwerden, die keinen Aufschub zulassen, bitte den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Telefon 116 117 an. Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist montags, dienstags und donnerstags von 18 Uhr bis zum Folgetag um 7 Uhr, freitags und mittwochs ab 13 Uhr bis um 7 Uhr am Folgetag und am Wochenende durchgängig erreichbar. Bei akuten schweren Krankheitsverläufen sollten Sie den Rettungsdienst unter Telefon 112 verständigen.


Wie verhalte ich mich bei einem positiven PCR-Testergebnis?

Mit einem positiven PCR-Testergebnis müssen Sie sich direkt in Quarantäne begeben. Das bedeutet, dass Sie keinen direkten Kontakt zu anderen Menschen haben und das Haus oder die Wohnung nicht verlassen dürfen. Dasselbe gilt für Ihre übrigen Haushaltsmitglieder. Um die weitere Verbeitung zu stoppen, informieren Sie bitte Ihre direkten Kontaktpersonen, mit denen Sie in den vier Tagen vor dem Test in Kontakt waren. Als direkte Kontaktpersonen gelten die Personen, mit denen Sie länger als 15 Minuten, ohne Einhaltung des Mindestabstands oder das beidseitige Tragen eines (medizinischen) Mund-Nasen-Schutzes Kontakt hatten. Gleiches gilt für Personen, mit denen Sie sich über längere Zeit in einem schlecht oder nicht belüfteten Raum aufgehalten haben. Diese Kontaktpersonen werden gebeten, in freiwillige Quarantäne zu gehen und direkt mit dem Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen, um das weitere Vorgehen abzuklären.


Wer muss in Quarantäne?

Personen mit einem positiven PCR-Test und deren Haushaltsmitglieder müssen sich direkt nach Erhalt des Testergebnis in häusliche Quarantäne begeben. Sie haben Krankheitssymptome oder ein positives Schnelltestergebnis? In diesen Fällen müssen Sie Ihren Hausarzt kontaktieren und einen PCR-Test machen. Bis das Testergebnis vorliegt, bleiben Sie in Quarantäne. Personen mit einem positiven Schnelltestergebnis sind verpflichtet, sich unmittelbar in häusliche Quarantäne zu begeben. Dies gilt auch für jene Personen (Familienangehörige etc.), die in häuslicher Gemeinschaft mit der positiv getesteten Person leben.

Über die Quarantäne von Personen außerhalb des eigenen Haushalts, die engen persönlichen Kontakt zu infizierten Menschen hatten, entscheidet das Gesundheitsamt individuell je nach Intensität des Kontaktes.


Corona-Zahlen


Welche Informationen stellt die Stadt Hagen zur Verfügung? Wie muss ich die Zahlen einordnen?

Immer donnerstags geben wir Ihnen in verschiedenen Grafiken transparente Einblicke in Zahlen und Daten der vergangenen Woche rund um die Corona-Pandemie in Hagen. Hier gelangen Sie direkt zu unserer Statistik-Seite.


Wie berechne ich die 7-Tage-Inzidenz?

Die 7-Tage-Inzidenz bezeichnet die neu gemeldeten Infektionsfälle in einer Stadt oder einem Kreis in den letzten sieben Tagen auf 100.000 Einwohner gerechnet. Wenn Sie die 7-Tage-Inzidenz selbst berechnen möchten, müssen Sie die gemeldeten Fälle aus den letzten sieben Tagen berücksichtigen (dritte Kachel in unserer täglichen Grafik). Diese Zahl teilen Sie durch 188 686 (Hagens Einwohnerzahl) und multiplizieren das Ergebnis mit 100 000. So kommen Sie auf die jeweilige Inzidenz.


Für die Berechnung ist es nicht möglich, die Zahl der Neuinfektionen zu nehmen, da diese nicht mit den neu gemeldeten Fällen identisch sind. Beispiel: Wenn eine Person am Montag einen Schnelltest macht und dieser positiv ausfällt, muss er oder sie zur Überprüfung auch einen PCR-Test machen. Ein positives Schnelltestergebnis fließt nicht in die Statistik ein. Das PCR-Ergebnis erhält die Person beispielsweise am Mittwoch der Woche. Somit würde er oder sie am Mittwoch als Neuinfektion in der Statistik aufgenommen, Meldedatum der Infektion wäre aber der Montag, da an diesem Tag erstmals die Infektion durch den Schnelltest bekannt wurde. Diese Berechnungsart verwendet auch das Robert Koch-Institut und die Stadt Hagen hat die Rechnungsweise im Mai 2021 übernommen. Unsere Pressemitteilung dazu können Sie hier noch einmal nachlesen.


Was ist der R-Wert?

Der R-Wert beschreibt die Reproduktionszahl. Das bedeutet, wie viele Menschen eine infizierte Person im Mittel ansteckt.


Welche Berechnungsmethode nutzt die Stadt Hagen?

Um eventuelle Missverständnisse zu vermeiden, hat sich die Stadt Hagen auf Anraten des Landes NRW dazu entschieden, die Methode der Berechnung der 7-Tage-Inzidenz an die des Robert Koch-Instituts (RKI) anzupassen.

Das RKI legt für die Berechnung der Inzidenz alle positiven PCR-Ergebnisse zugrunde, deren Meldedatum im Zeitraum der letzten sieben Tage liegt. Das Meldedatum bezeichnet das Datum, an dem ein Fall zum ersten Mal bekannt wurde – ob durch einen positiven PCR-Test oder durch einen positiven Schnelltest. Diese Zahl wird mit 100.000 multipliziert und anschließend durch 188.686 geteilt.


Warum rechnet die Stadt Hagen mit der Einwohnerzahl 188.686?

Der Landesbetrieb IT.NRW gibt für die Stadt Hagen eine Einwohnerzahl von 188.686 Hagenerinnen und Hagenern an. Bei der Berechnung der 7-Tage-Inzidenz wird dieser Wert zum Beispiel durch das RKI, das Land NRW und viele weitere öffentliche Stellen zugrunde gelegt. Um einen vergleichbaren Wert veröffentlichen zu können, der zusätzlich mit möglichen Lockerungen in Verbindung steht, nutzt auch die Stadt Hagen diese offizielle Zahl in der Berechnung des Inzidenzwerts.


Welcher Wert zählt für Lockerungen?

Ausschlaggebend für Lockerungen ist generell der durch das RKI erfasste Inzidenzwert.


Wie viele Testungen werden in Hagen durchgeführt?

Eine Gesamtzahl aller Testungen in Hagen liegt nicht vor, da viele verschiedene Einrichtungen Tests durchführen können. Über positive Testergebnisse wird das Gesundheitsamt informiert. Negative Testergebnisse sind hingegen nicht meldepflichtig. Das Gesundheitsamt führt Testungen im Rahmen des Infektionsschutzes durch (beispielsweise bei Kontaktpersonen). Eine Übersicht der Testungen, die das Gesundheitsamt durchführt, finden Sie auch auf unserer Statistik-Seite.


Wie viele Intensivbetten sind aktuell belegt?

Das intensivmedizinische Fachpersonal in den verschiedenen Hagener Krankenhäusern meldet die aktuelle Auslastung direkt an die DIVI e.V. (Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin) und das Robert Koch-Institut. Diese Daten werden von den entsprechenden Stellen unter www.intensivregister.de täglich veröffentlicht. Die Stadtverwaltung ist an der Belegung und Meldung der Intensivbetten nicht beteiligt. Die Belegung kann sich durch Verlegungen, Sterbefälle etc. laufend ändern. Die Gesamtzahl der Intensivbetten ist von vielen Faktoren abhängig, beispielsweise dem Krankenstand im Personal. Neben den Kapazitäten in Hagen stehen für die Bürgerinnen und Bürger auch in den umliegenden Kreisen und Städten Intensivbetten zur Verfügung, in die Hagener Patienten verlegt werden können.


Warum werden infizierte Verstorbene, bei denen das Virus nicht die Todesursache war, in der Statistik berücksichtigt?

Die Zahlen werden so an das Land NRW gemeldet. Um den Hagener Bürgerinnen und Bürgern trotzdem eine größtmögliche Transparenz zu bieten, gibt die Stadt Hagen immer an, wie viele Personen an und mit dem Virus verstorben sind.

Hagen direkt

Für allgemeine Fragen: 02331/207-5000 (montags bis mittwochs von 8 bis 17 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 13.30 Uhr)


Hotline des Gesundheitsamts

Für medizinische Fragen zur Coronapandemie: 02331/207-3934 (montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13.30 Uhr)


Wie verhalte ich mich richtig?

  • Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen!
  • Beachten Sie die Regelungen zur Mund-Nasen-Bedeckung!
  • Achten Sie auf eine regelmäßige Handhygiene!
  • Vermeiden Sie alle nicht notwendigen Kontakte!
  • Bei Symptomen suchen Sie Arztpraxen oder Krankenhäuser bitte nur mit telefonischer Anmeldung auf!

Gesamtzahl der Hagener Fälle seit 08.03.2020

12.625
Gesamtzahl aller Fälle unterteilt in:
aktuell Infizierte insgesamt Genesene insgesamt Verstorbene
66 12.235 208 (+116*)
 
aktuell
Neu-Infizierte
aktuell
Neu-Genesene
4 5
* Erkrankt an COVID-19, jedoch nicht die Todesursache.
 
Stand 01.08.2021, 0 Uhr

Das Corona-Virus in DGS erklärt

Video des KSL-MSi-NRW