Marktplatz
Arabisch العربية Italienisch Italiano
Bulgarisch български Polnisch Polski
Englisch English Rumänisch Română
Griechisch Ελληνικά Türkisch Türkçe
   

Fragen und Antworten zum Coronavirus


Coronavirus


Wie gefährlich ist das Coronavirus?

Das Coronavirus hat sich weltweit ausgebreitet und die Anzahl der Fälle nimmt weiterhin zu. Die Situation ist sehr dynamisch und muss ernst genommen werden. SARS-CoV-2 ist grundsätzlich leicht von Mensch zu Mensch übertragbar. Das Infektionsrisiko ist stark vom individuellen Verhalten (AHA-Regel: Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmasken tragen), der regionalen Verbreitung und von den Lebensbedingungen abhängig. Hierbei spielen beispielsweise Kontakte in Risikosituationen (wie einem längeren Gespräch), eine besondere Rolle. Die Aerosolausscheidung steigt bei lautem Sprechen, Singen oder Lachen stark an. In Innenräumen steigt hierdurch das Risiko einer Übertragung deutlich, und besteht auch, wenn ein Abstand von mehr als 1,5 Meter eingehalten wird. Wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter ohne Mund-Nasen-Bedeckung unterschritten wird, z. B. wenn Gruppen von Personen an einem Tisch sitzen oder bei größeren Menschenansammlungen, besteht auch im Freien ein erhöhtes Übertragungsrisiko.

Bei der überwiegenden Zahl der Fälle verläuft die Erkrankung mild. Die Wahrscheinlichkeit für schwere und auch tödliche Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Das individuelle Risiko kann anhand der epidemiologischen/statistischen Daten nicht abgeleitet werden. So kann es auch ohne bekannte Vorerkrankungen und bei jungen Menschen zu schweren bis hin zu lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen kommen. (Quelle: Robert Koch-Institut)


Impfungen


Wo erhalte ich Informationen zu den Impfungen?

Für die Impfaufklärung und die Durchführung der Impfungen gegen das Coronavirus ist in Hagen die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen Lippe (KVWL) zuständig. Allgemeine Informationen zu der Schutzimpfung finden Sie auf der Seite der KVWL, des Gesundheitsministeriums und beim Land NRW. Informationen zu der Impfstrategie oder zum Impfablauf gibt es beim Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales


Wer wird wann geimpft?

Aktuell werden Personen aus Pflegeeinrichtungen geimpft. Ab dem 18. Januar starten die Impfungen in Krankenhäusern, insbesondere für Personal, das direkten Kontakt zu Patientinnen und Patienten hat, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Ab dem 1. Februar nimmt Hagens Impfzentrum seine Arbeit auf und Personen über 80 Jahre können geimpft werden. Die Personen werden ab dem 23. Januar schriftlich informiert und können ab dem 25. Januar per Telefon oder online Termine zu den insgesamt zwei Impfungen vereinbaren. Da anfangs eine begrenzte Impfstoffmenge zur COVID-19-Impfung zur Verfügung steht, hat die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Prioritätenliste für die Impfungen gegen das Coronavirus erarbeitet. Die Impfpriorisierung können Sie hier einsehen.


Ich wurde informiert, dass ich zur nächsten Impfgruppe gehöre, wie kann ich einen Termin vereinbaren?

Eine Impfung in den Impfzentren ist nur mit Termin möglich. Ab Montag, 25. Januar, steht die Internetseite www.116117.de für die Anmeldung zur Impfung zur Verfügung. Alternativ kann die kostenlose Telefonnummer 116117 oder 0800/11611702 genutzt werden. Diese wird ebenfalls ab Montag, 25. Januar, täglich von 8 bis 22 Uhr freigeschaltet. Falls Angehörige die Anmeldung übernehmen, sollten unbedingt Doppelbuchungen vermieden werden. Wegen der starken Nachfrage ist bei der Hotline leider mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Kontaktieren Sie die Hotline bitte nicht für allgemeine Fragen zur Corona-Impfung. Bei der Terminabsprache werden Ihnen direkt zwei Termine genannt, da die Impfung in einem Abstand von drei Wochen noch ein zweites Mal gegeben wird. Die Hotline des Hagener Gesundheitsamtes kann keine Auskünfte zur künftigen Terminvergabe erteilen.


Wie viele Impfungen wurden bisher verabreicht?

Für die Impfaufklärung und die Durchführung der Impfungen gegen das Coronavirus ist in Hagen die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen Lippe (KVWL) zuständig. Hier veröffentlicht die KVWL regelmäßig Informationen zu allen durchgeführten Corona-Schutzimpfungen im Raum Westfalen-Lippe.


Schutz


Wie kann ich einer Ansteckung vorbeugen?

Halten Sie sich an die Vorgaben, die das Land NRW in der Coronaschutzverordnung festlegt. Beachten Sie die AHA-Formel: Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung).


Was muss ich beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung beachten?

Indem wir eine textile Mund-Nasen-Bedeckung tragen, vermindern wir die Verteilung von Tröpfchen beim Sprechen, Husten oder Niesen. Um unsere Mitmenschen vor einer Infektion zu schützen, ist es wichtig, dass die textile Mund-Nasen-Bedeckung sowohl den Mund als auch die Nase vollständig bedeckt und möglichst eng anliegt. Zusätzlich sollte jeder auf eine gründliche und regelmäßige Handhygiene achten, in die Armbeuge husten oder niesen und 1,5 Meter Mindestabstand zu anderen Personen halten.


Kann ich ein Visier als Mund-Nasen-Bedeckung tragen?

Nein, eine Alltagsmaske im Sinne der Coronaschutzverordnung ist eine textile Mund-Nasen-Bedeckung (einschließlich Schals, Tüchern und so weiter) oder eine gleich wirksame Abdeckung von Mund und Nase aus anderen Stoffen (OP-Maske und so weiter).


Testungen und Quarantäne


Habe ich mich mit dem Coronavirus infiziert?

Sie verspüren Krankheitssymptome oder befürchten, dass Sie sich in Ihrem Umfeld mit dem Coronavirus infiziert haben? Dann rufen Sie bei Ihrem Hausarzt an. Dieser wird Ihnen einen Termin geben und einen Coronatest durchführen. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen Sie sich in häusliche Quarantäne begeben.


Wie zuverlässig sind die Testungen?

Das Labor, mit dem das Gesundheitsamt der Stadt Hagen zusammenarbeitet, testet auf zwei, wenn möglich sogar drei bis vier Genabschnitte. Dadurch sind die Testergebnisse sehr zuverlässig.


Wo kann ich mich testen lassen?

Bei symptomatischen Personen ist der Hausarzt in der Pflicht, den Patienten auf das Coronavirus zu testen. Wenn Ihr Hausarzt einen Test verweigert, finden Sie hier eine Übersicht über Ärzte in Ihrer Nähe, die Testungen durchführen. In Fällen des Infektionsschutzes (z. B. Kontaktpersonen in Kitas oder Schulen) führt das Gesundheitsamt im Rahmen des Infektionsschutzes die Testungen durch, verfolgt und informiert die Kontaktpersonen.

Außerhalb der Ärztesprechzeiten rufen Betroffene bei gesundheitlichen Beschwerden, die keinen Aufschub zulassen, bitte den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Telefon 116 117 an. Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist montags, dienstags und donnerstags von 18 Uhr bis zum Folgetag um 7 Uhr, freitags und mittwochs ab 13 Uhr bis um 7 Uhr am Folgetag und am Wochenende durchgängig erreichbar. Bei akuten schweren Krankheitsverläufen sollten Sie den Rettungsdienst unter Telefon 112 verständigen.


Wie verhalte ich mich bei einem positiven Testergebnis?

Mit einem positiven Testergebnis müssen Sie sich direkt in Quarantäne begeben. Das bedeutet, dass Sie keinen direkten Kontakt zu anderen Menschen haben und das Haus oder die Wohnung nicht verlassen dürfen. Dasselbe gilt für Ihre übrigen Haushaltsmitglieder. Um die weitere Verbeitung zu stoppen, informieren Sie bitte Ihre direkten Kontaktpersonen, mit denen Sie in den vier Tagen vor dem Test in Kontakt waren. Als direkte Kontaktpersonen gelten die Personen, mit denen Sie länger als 15 Minuten, ohne Einhaltung des Mindestabstands oder das beidseitige Tragen einer Alltagsmaske Kontakt hatten. Gleiches gilt für Personen, mit denen Sie sich über längere Zeit in einem schlecht oder nicht belüfteten Raum aufgehalten haben. Diese Kontaktpersonen werden gebeten, in freiwillige Quarantäne zu gehen und direkt mit dem Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen, um das weitere Vorgehen abzuklären.


Was macht das Gesundheitsamt?

Im Gesundheitsamt der Stadt Hagen kommen täglich bis zu 100 neue positive Testergebnisse an. Diese werden von einem gesonderten Team im Gesundheitsamt zunächst gesichtet und nach Dringlichkeit bewertet. Besonders dringend sind beispielsweise Fälle, in denen die Personen in sensiblen Bereichen der Gesundheitsbranche oder Alten- und Pflegeheimen arbeiten. Nach Sichtung rufen die Mitarbeiter die betroffene Person an, sprechen das weitere Vorgehen durch und fordern eine Liste mit Kontaktpersonen an. Anschließend übergibt das „Eingangs-Team“ den Fall an die Kollegen, die für die Kontaktpersonenverfolgung zuständig sind. Aktuell arbeiten rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilweise bis spät abends an der Verfolgung von Infektionsketten. Die Kontaktpersonen werden in unterschiedliche Kategorien eingeteilt, die sich nach Nähe und Dauer des Kontaktes richten. Auch wenn man Kontakt mit einer coronapositiven Person hatte, bedeutet es nicht zwangsläufig, dass man sich angesteckt hat.


Wer muss in Quarantäne?

Personen mit einem positiven PCR-Test und deren Haushaltsmitglieder müssen sich direkt nach Erhalt des Testergebnis in häusliche Quarantäne begeben. Sie haben Krankheitssymptome oder ein positives Schnelltestergebnis? In diesen Fällen müssen Sie Ihren Hausarzt kontaktieren und einen PCR-Test machen. Bis das Testergebnis vorliegt, bleiben Sie in Quarantäne.

Direkte Kontaktpersonen von Infizierten, die nicht zum Haushalt gehören, werden von der Infizierten Person oder vom Gesundheitsamt informiert und müssen je nach Intensität des Kontakts ebenfalls in Quarantäne.


Für Schulen und in Kitas gelten besondere Regeln, um Kinder und Jugendliche zu schützen und das Infektionsgeschehen möglichst zu verlangsamen. Das Gesundheitsamt der Stadt Hagen bewertet jeden Fall und die Situation vor Ort individuell, sodass sich entsprechend Abweichungen bei dem Vorgehen an den unterschiedlichen Einrichtungen ergeben können.


Wie ist das Vorgehen in Schulen und Kitas?

In den Klassen 3 und 4 an Grundschulen und an allen weiterführenden Schulen gilt eine Maskenpflicht. Diese senkt das Risiko der Ansteckung, wenn sich Schüler Lehrer oder andere Personen unbewusst positiv in das Schulgebäude begeben. Das Gesundheitsamt prüft die Situation vor Ort nach folgenden Kriterien: War die Person infektiös in der Schule? Ist ein Schüler betroffen oder ein Lehrer? Wird alle 20 Minuten stoßgelüftet? Wie ist das Pausenverhalten: Isst die gesamte Klasse gemeinsam im geschlossenen Raum? Wie sind die Sitzabstände? Wird die Sitzordnung eingehalten?


Je nach Bewertung der Situation werden entweder alle Klassenkameraden oder nur die direkten Sitznachbarn zu direkten Kontaktpersonen. Diese müssen sich in eine angeordnete Quarantäne begeben.

In Kitas und den Klassen 1 und 2 an Grundschulen gilt keine Maskenpflicht für die Kinder. Auch hier prüft das Gesundheitsamt das Hygienekonzept vor Ort. Wenn es eine feste Gruppenzuteilung für Kinder und Erzieher in der Einrichtung gibt, muss nur die betroffene Gruppe in eine angeordnete Quarantäne und es erfolgt ein Test. Das gleiche Vorgehen wird in den Klassen 1 und 2 an Grundschulen praktiziert. Ist eine lehrende oder betreuende Person betroffen, werden die Kollegen, je nach Kontakt, in das Vorgehen miteinbezogen.


Corona-Zahlen


Welche Informationen stellt die Stadt Hagen zur Verfügung? Wie muss ich die Zahlen einordnen?

Eine Anzahl der durchgeführten Testungen liegt nicht vor, da negative Testergebnisse nicht meldepflichtig sind. Alle Personen mit einem positiven Testergebnis gelten als aktueller Fall. Bei den aktuellen Fällen wird nicht nach „infiziert“ und „erkrankt“ unterschieden, da sich der Gesundheitszustand der Infizierten erfahrungsgemäß sehr schnell ändern kann.


Wie viele Intensivbetten sind aktuell belegt?

Das intensivmedizinische Fachpersonal in den verschiedenen Hagener Krankenhäusern meldet die aktuelle Auslastung direkt an die DIVI e.V. (Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin) und das Robert Koch-Institut. Diese Daten werden von den entsprechenden Stellen unter www.intensivregister.de täglich veröffentlicht. Die Stadtverwaltung ist an der Belegung und Meldung der Intensivbetten nicht beteiligt. Insgesamt stehen in allen Hagener Krankenhäusern maximal 70 Intensivbetten zur Verfügung. Die Belegung kann sich durch Verlegungen, Sterbefälle etc. laufend ändern. Die Gesamtzahl der Intensivbetten ist von vielen Faktoren abhängig, beispielsweise dem Krankenstand im Personal. Neben den Kapazitäten in Hagen stehen für die Bürgerinnen und Bürger auch in den umliegenden Kreisen und Städten Intensivbetten zur Verfügung, in die Hagener Patienten verlegt werden können.


Warum werden infizierte Verstorbene, bei denen das Virus nicht die Todesursache war, in der Statistik berücksichtigt?

Die Zahlen werden so an das Land NRW gemeldet. Um den Hagener Bürgerinnen und Bürgern trotzdem eine größtmögliche Transparenz zu bieten, gibt die Stadt Hagen immer an, wie viele Personen an und mit dem Virus verstorben sind.


Coronaschutzverordnung


Was ist die 7-Tage-Inzidenz?

Die 7-Tage-Inzidenz bezeichnet die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Wenn die Inzidenz über einem Wert von 200 liegt, werden gemeinsam mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales über die Coronaschutzverordnung hinausgehende zusätzliche Schutzmaßnahmen abgestimmt.


Wo melde ich Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung?

Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung im öffentlichen Raum können Sie direkt beim Ordnungsamt unter E-Mail ordnungsamt@stadt-hagen.de melden. Bei Verstößen im nicht öffentlichen Raum ist der Hausherr in der Pflicht.


(Stand: 11. Januar 2021)

Hagen direkt

Für allgemeine Fragen: 02331/207-5000 (montags bis mittwochs von 8 bis 17 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 13.30 Uhr)


Hotline des Gesundheitsamts

Für medizinische Fragen zur Coronapandemie: 02331/207-3934 (montags bis mittwochs von 8 bis 17 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 13.30 Uhr)


Wie verhalte ich mich richtig?

  • Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen!
  • Beachten Sie die Regelungen zur Mund-Nasen-Bedeckung!
  • Achten Sie auf eine regelmäßige Handhygiene!
  • Vermeiden Sie alle nicht notwendigen Kontakte!
  • Bei Symptomen suchen Sie Arztpraxen oder Krankenhäuser bitte nur mit telefonischer Anmeldung auf!

Gesamtzahl der Hagener Fälle seit 08.03.2020

6.019
Gesamtzahl aller Fälle unterteilt in:
aktuell Infizierte insgesamt Genesene insgesamt Verstorbene
513 5.364 105 (+37*)
 
aktuell
Neu-Infizierte
aktuell
Neu-Genesene
12 57
* Erkrankt an COVID-19, jedoch nicht die Todesursache.
 
Stand 19.01.2021, 0 Uhr

Das Corona-Virus in DGS erklärt

Video des KSL-MSi-NRW